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DE1139931B - Mit den Gitterstaeben verschweisste Randeinfassung von Gitterrosten - Google Patents

Mit den Gitterstaeben verschweisste Randeinfassung von Gitterrosten

Info

Publication number
DE1139931B
DE1139931B DEE21232A DEE0021232A DE1139931B DE 1139931 B DE1139931 B DE 1139931B DE E21232 A DEE21232 A DE E21232A DE E0021232 A DEE0021232 A DE E0021232A DE 1139931 B DE1139931 B DE 1139931B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
border
bars
rod
edging
grating
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEE21232A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Alfred Hettich
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Eberspaecher Climate Control Systems GmbH and Co KG
Original Assignee
J Eberspaecher GmbH and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by J Eberspaecher GmbH and Co KG filed Critical J Eberspaecher GmbH and Co KG
Priority to DEE21232A priority Critical patent/DE1139931B/de
Publication of DE1139931B publication Critical patent/DE1139931B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04CSTRUCTURAL ELEMENTS; BUILDING MATERIALS
    • E04C2/00Building elements of relatively thin form for the construction of parts of buildings, e.g. sheet materials, slabs, or panels
    • E04C2/30Building elements of relatively thin form for the construction of parts of buildings, e.g. sheet materials, slabs, or panels characterised by the shape or structure
    • E04C2/42Gratings; Grid-like panels

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Sewage (AREA)

Description

  • Mit den Gitterstäben verschweißte Randeinfassung von Gitterrosten Bei Gitterrosten besteht das Problem der Umrandung und Verbindung dieser Umrandung mit den Stabenden des Gitterrostes, der gewöhnlich aus einem Stabverband mit beispielsweise sich kreuzenden Trag-und Querstäben besteht.
  • Gitterroste dieser Art werden im Bauwesen zur Abdeckung von Laufstegen, Lichtschächten und zu licht-und luftdurchlässigen Zwischendecken u. dgl. verwendet. Hierbei liegt die Umrandung an den Tragmitteln an und soll in der Lage sein, die senkrecht auf den Stabverband wirkenden Lasten aufzunehmen bzw. zu übertragen. Daher kommt der Verbindung zwischen Umrandung und dem Stabverband eine besondere Bedeutung zu.
  • Eine andere Forderung bei großflächig verlegten Gitterrosten besteht darin, daß sie sich an den Umrandungen glatt ohne Fugenbildung aneinanderreihen lassen.
  • Es sind bereits Randeinfassungen von Gitterrosten bekannt, bei denen an den Randstäben im Bereich der anstoßenden Stabenden Schlitze vorgesehen sind, wobei die Stabenden in diese Schlitze eingesteckt und die Randstäbe mit diesen durch Verstemmung, Vernietung, Verschweißung usw. verbunden sind. Diese Maßnahmen verursachen jedoch zusätzliche Kosten und eine Schwächung des tragenden Rahmenquerschnitts.
  • Um bei derartigen Randeinfassungen eine glatte Anlagefläche zu erhalten, wurde bereits vorgeschlagen, die Umrandung mit nach dem Inneren der Randstäbe gerichteten, die Schlitze enthaltenden Ausbuchtungen auszubilden. Die Stabenden treten hierbei nicht mehr aus der Außenfläche der Randstäbe hervor. Die Herstellung derartiger Randverbindungen ist jedoch sehr kostspielig, da Bearbeitung der Randstäbe und der Quer- sowie der Tragstäbe erforderlich ist.
  • Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, eine glatte Randverbindung zu schaffen, die den Längs-und Querstäben des Gitterrostes zugleich eine sichere seitliche Halterung gegen Kippen und Verbiegen gewährt.
  • In Lösung dieser Aufgabe sieht die Erfindung eine mit den Gitterstäben verschweißte Randeinfassung von Gitterrosten vor, die gekennzeichnet ist durch punktförmige Schmelzkrater, die die Gitterstabenden umgreifen und gegenüber der äußeren Oberfläche der Umrandung vertieft sind.
  • Diese neue Form von Randeinfassungen von Gitterstabverbänden, z. B. Gitterrosten, die aus gekreuzten Stäben bestehen, werden nach dem erfindungsgemäßen Verfahren hergestellt. Nach diesem wird an die aus dem Stabverband herausragenden Stabenden eine metallische Umrandung, z. B. ein unbearbeiteter, also ungelochter, Flacheisenstab, herangebracht und an der Stelle, an welcher die Stabenden an der Innenseite der Umrandung auftreffen bzw. anstoßen, zwischen einer von außen her in Schutzgasumhüllung herangeführten Wolfram-Elektrode und der Randeinfassung ein Lichtbogen gezündet und solange ein die Randeinfassung durchdringendes Schmelzbad erzeugt, bis sich dieses unter der Blaswirkung des Lichtbogens (und gegebenenfalls seiner Schwere) nach der anderen Seite durcharbeitet und die anstoßenden oder angrenzenden Stabenden unter seitlicher Umfassung verschweißt. Die Wolfram-Elektrode wird beim Verfahren annähernd senkrecht zur Randeinfassung an der Schweißstelle angesetzt.
  • Diese zeigt nach dem Schweißvorgang an der Außenseite selbst keinerlei Erhebung. Es entsteht höchstens eine kraterförmige Vertiefung.
  • Die nach dem Rostinneren hin ausgebuchteten Schmelzverbindungen der Randstäbe sind ebenso wie die aufgebrachten Rostschutzmittel gegen Beschädigung bei der Montage dadurch besonders gut geschützt, daß sie gewissermaßen in einem Krater gegen die Außenebene der Randstäbe versenkt angebracht sind.
  • Bei den herkömmlichen Verbindungen der Randstäbe mit den Längs- und Querstäben der Gitterroste ist ein verhältnismäßig dichtes Anstoßen der Gitterroststabenden an den Randstab vorgesehen. Ein solches dichtes Anstoßen aber bringt es mit sich, daß Rostschutzmittel, wie Farbe oder Feuerverzinkung, die Stirnflächen der Gitterroststäbe teilweise abdecken, teilweise aber ungeschützt lassen. Eine Kontrolle, ob die Farbe bzw. das Rostschutzmittel in die Zwischenräume der Stabenden und der Randstabflächen einwandfrei eingedrungen ist, ist sehr schwierig, ja sogar meist unmöglich.
  • Die Erfindung bringt nun diesen herkömmlichen Ausführungen gegenüber einen weiteren technischen Vorteil, der darin besteht, daß die Gitterrost-Längs-und Querstäbe sich nicht ganz bis zu der inneren Stabstirnfläche hin erstrecken, so daß zwischen den Randstabenden und dem Randstab ein Schlitz von bestimmtem Ausmaße entsteht. Durch die Blaswirkung des Lichtbogens, der unter Umständen noch durch eine zusätzlich angeordnete Blasspule verstärkt wird, wird nun erfindungsgemäß das Schmelzbad über den vorgenannten Zwischenraum hinweg bis zu den Stabenden durchgeblasen, so daß die Stabenden selbst bei nachträglichem Überzug mit Rostschutzmittel frei sind und einwandfrei auf die Güte des Überzuges überprüft werden können. Derselbe Vorgang des unter der Blaswirkung des Lichtbogens nach dem Rostinneren durchgetriebenen Schmelzbades ist auch in den Fällen anwendbar, wo die Längs- und Querstäbe des Gitterrostes mit Toleranzen aus der Fertigung kommen und deshalb teils gut, teils weniger gut, an der Innenfläche der Randstäbe anliegen. Auch hier ermöglicht das erfindungsgemäße Verfahren eine Überbrückung der durch die genannten Toleranzschwankungen entstehenden Schlitze.
  • Nach einem weiteren Gedanken gemäß der Erfindung ist daran gedacht, die Verbindung bei größerer Stabhöhe mit wenigstens zwei Schmelzpunkten herzustellen, wodurch eine seitliche Halterung der Trag-und Querstäbe erzielt wird, also eine Sicherung gegen Kippen und seitliche Verbiegung in Richtung der Rostebene.
  • Die Erfindung ist an Hand eines Ausführungsbeispielen in der Zeichnung näher erläutert und beschrieben.
  • Fig. 1 ist eine perspektivische Darstellung eines Eckausschnittes eines mit erfindungsgemäßem Verfahren hergestellten Gitterrostes, Fig. 2 die Seitensicht der Schweißverbindung, Fig. 3 die Draufsicht auf diese Schweißverbindung, Fig. 4 dieselbe Schweißverbindung mit ausgefülltem Krater, Fig. 5 eine Doppelschweißverbindung als Rohteil mit Abstand e zwischen Randstab und Tragstab, Fig. 6 und 7 feuerverzinkte Ausführungen.
  • Beim Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 1 ist mit 1 die aus Flachmaterial bestehende Umrandung bezeichnet, die an den Ecken la verschweißt ist. Der hiermit umrahmte Stabverband des Gitterrostes besteht aus den Tragstäben 2 und den mittels Schlitzen an beiden Stäben in diesem Fall beispielsweise kammartig in diese eingreifenden Querstäbe 3. Die Stabenden 2 a und 3 a sind mit Hilfe des erfindungsgemäßen Verfahrens durch am vollen Umrandungsmaterial erzeugte neuartige Schmelzpunkte 4 mit dem Rahmen verbunden.
  • Diese Schmelzpunktverbindung ist in Fig. 2 und 3 näher ersichtlich. Durch die Blaswirkung des Lichtbogens ist die Schmelze 4 des Rahmens 1 in Richtung des Stabendes 2 ausgebuchtet und mit dem angeschmolzenen Stabende dauerhaft verbunden. Eine sichere Halterung gegen Kippen und auch Verbiegen der Stäbe 2 und 3 gewährleistet die die Stabenden 2 a und 3 a seitlich umfassende Schmelze 4. Die im Krater 1 b ersichtliche Teilausfüllung 4 a (Fig. 2) ist die Schmelze der Elektrode.
  • In Fig. 4 füllt die Schmelze 4 a der Elektrode fast den gesamten Querschnitt des Kraters 1 b aus.
  • In Fig. 5 ist eine doppelte Schweißverbindung der Stabenden gezeigt, die ein Kippen bzw. Verbiegen der Trag- und Querstäbe bei größeren Stabhöhen mit Sicherheit verhindert.
  • In Fig. 6 und 7 sind korrosionsgeschützte Ausführungen dargestellt. Im Falle Fig. 6 sind Umrandung und Stabverband gesondert feuerverzinkt und dann in der erfindungsgemäßen Weise miteinander verbunden, während im Falle Fig. 7 die vorher nach dem erfindungsgemäßen Verfahren mit dem Stabverband verbundene Umrandung anschließend einer Feuerverzinkung unterzogen wurde, wobei nicht nur die ausgebuchteten Schmelzen und ihre Krater einen Schutzüberzug erhielten, sondern auch die Spalte 6 zwischen Umrandung und Stabenden ausgefüllt werden.
  • Die Erfindung kann natürlich auch im Analogverfahren bei Kunststoff- und dergleichen geschützten Gitterrosten benutzt werden.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Mit den Gitterstäben verschweißte Randeinfassung von Gitterrosten, gekennzeichnet durch punktförmige Schmelzkrater, die die Gitterstabend'en umgreifen und gegenüber der äußeren Oberfläche der Umrandung vertieft sind.
  2. 2. Mit den Gitterstäben verschweißte Randeinfassung mit Gitterrosten nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch wenigstens zwei je ein Stabende umfassende Schmelzkrater.
  3. 3. Verfahren zum Herstellen von Gitterrosten mit einer Randeinfassung nach Anspruch 1, bei denen die Umrandung mit dem Stabverband durch Lichtbogenschweißen verbunden wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberkanten der frei herausragenden Stabenden die beispielsweise aus einem Flacheisen bestehende Umrandung herangebracht und dann. an der Außenfläche der Umrandung an der Stelle, an welcher die Stabenden gegen die Umrandung auftreffen bzw. anstoßen, zwischen einer von außen her an die Umrandung in einer Schutzgasumhüllung herangeführten Wolfram-Elektrode ein Lichtbogen gezündet und solange ein die Umrandung durchdringendes Schmelzbad erzeugt wird, bis sich dieses unter der Blaswirkung des Lichtbogens (unter Umständen auch durch seine Schwere) nach der anderen Seite der Umrandung durcharbeitet und die anstoßenden Stabenden unter seitlicher Umfassung verbindet.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Blaswirkung so gesteigert wird, daß die Stirnseiten der nicht dicht, also mit einem Abstand von den Randstäben angeordneten, bzw. an der Innenfläche des Randstabes eingebrachten Trag- und Querstäbe durch das Schmelzgut über den Zwischenraum zwischen innerer Randstabfläche und den Enden der Trag-und Querstäbe hinweg, d. h. diesen überbrückend, erreicht und verschweißt werden. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 758 550; britische Patentschrift Nr. 272 553; USA.-Patentschrift Nr. 2 345 037, 2 955192.
DEE21232A 1961-06-14 1961-06-14 Mit den Gitterstaeben verschweisste Randeinfassung von Gitterrosten Pending DE1139931B (de)

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DE1139931B true DE1139931B (de) 1962-11-22

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DEE21232A Pending DE1139931B (de) 1961-06-14 1961-06-14 Mit den Gitterstaeben verschweisste Randeinfassung von Gitterrosten

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1301691B (de) * 1967-09-20 1969-08-21 Tsnii Str Konstruktsy Im Kuche Verfahren zur Lichtbogenverschweissung von Staeben mit Blech- oder Profilteilen und Vorrichtung zu seiner Durchfuehrung

Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB272553A (en) * 1926-06-12 1928-01-26 Robert Sarazin Devices for starting the arc in automatic arc welding machines
US2345037A (en) * 1942-10-20 1944-03-28 Bell Aircraft Corp Spot welding method
DE758550C (de) * 1940-07-04 1953-12-07 Versuchsanstalt Fuer Luftfahrt Verfahren zur Herstellung einer Schweissverbindung an unzugaenglichen Kehlnaehten eines T-artigen Stosses mittels einer daraufgelegten ummantelten Elektrode
US2955192A (en) * 1959-02-05 1960-10-04 Henry B Cohen Wire guard and method of making the same

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