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DE1139575B - Dynamischer elektromechanischer Wandler - Google Patents

Dynamischer elektromechanischer Wandler

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Publication number
DE1139575B
DE1139575B DED26236A DED0026236A DE1139575B DE 1139575 B DE1139575 B DE 1139575B DE D26236 A DED26236 A DE D26236A DE D0026236 A DED0026236 A DE D0026236A DE 1139575 B DE1139575 B DE 1139575B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
armature coil
magnetic
winding
additional
converter according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DED26236A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Heinrich Doelz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
HEINRICH DOELZ DIPL ING
Original Assignee
HEINRICH DOELZ DIPL ING
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Filing date
Publication date
Application filed by HEINRICH DOELZ DIPL ING filed Critical HEINRICH DOELZ DIPL ING
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Publication of DE1139575B publication Critical patent/DE1139575B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K33/00Motors with reciprocating, oscillating or vibrating magnet, armature or coil system
    • H02K33/18Motors with reciprocating, oscillating or vibrating magnet, armature or coil system with coil systems moving upon intermittent or reversed energisation thereof by interaction with a fixed field system, e.g. permanent magnets

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Reciprocating, Oscillating Or Vibrating Motors (AREA)

Description

  • Dynamischer elektromechanischer Wandler Die Erfindung betrifft einen dynamischen elektromechanischen Wandler mit einem durch ein permanentmagnetisches Gleichfeld erregten magnetischen Kreis und einer in einem Ringspalt des magnetischen Gleichfeldes angeordneten und gegenüber dem magnetischen Kreis bewegbaren Ankerspule, insbesondere Schwingantrieb für. Tauchkolbenverdichter. Ein dynamischer elektromechanischer Wandler besteht im wesentlichen aus einem eisengeschlossenen magnetischen Kreis und einer Ankerspule, die in einem Luftspalt des magnetischen Kreises frei beweglich angeordnet ist und vom magnetischen Gleichfluß des magnetischen Kreises durchsetzt bzw. durchdrungen wird. Die Ankerspule wird je nach Art und Anwendung des Wandlers mit Gleichstrom, Stromimpulsen oder Wechselstrom gespeist und erfährt entsprechend ihrer Windungszahl, dem Zeitwert des Stromes und der magnetischen Induktion im Luftspalt Kräfte, auf Grund derer sie hin- und/oder hergehende Bewegungen ausführt. Bei Generatorbetrieb wird die Ankerspule mechanisch hin- und/oder herbewegt, wodurch entsprechend der Windungszahl der Ankerspule, ihrer Geschwindigkeit und der magnetischen Induktion im Luftspalt elektrische Spannungen induziert werden, die elektrischen Verbrauchern zugeführt werden können.
  • Die Erfindung hat zur Aufgabe, die abmagnetisierende Wirkung des Ankerspulenflusses auf den Permanentmagneten dadurch zu vermeiden, daß zur Kompensation des von der Ankerspule erzeugten magnetischen Wechselfeldes mindestens eine an sich bekannte Zusatzwicklung vorgesehen ist, daß diese den permanenten Magnetfluß durch feste Anordnung auf dem Permanentmagnetfeld außerhalb des Ringspaltes umfaßt und daß diese Zusatzwicklung aus dem Strom der Ankerspule durch Reihenschaltung gespeist wird.
  • Auf diese Weise heben die entgegengerichteten magnetischen Flüsse der Zusatzwicklung weitgehend diese abmagnetisierenden Kräfte auf, so daß die Wahl des Arbeitspunktes maximalen oder nahezu maximalen Energieinhaltes auf der Entmagnetisierungskurve des Permanentmagnetmaterials nunmehr möglich ist. Auch kann nach der Erfindung der Wandler sehr viel höhere Ströme in der Ankerspule, z. B. infolge mechanischer Überlastungen, verarbeiten, ohne daß bleibende schädliche Abmagnetisierungen des Magnetfeldes eintreten.
  • In einer Weiterbildung der Erfindung kann eine der mit der Ankerspule elektrisch in Reihe geschalteten und feststehenden Zusatzwicklungen, d. h. mit dem magnetischen Kreis fest verbundene Zusatzwicklung, über elektrische Ventile gespeist und so dimensioniert werden, daß der magnetische Fluß dieser Zusatzwicklung die gleiche Richtung hat wie das erregende magnetische Feld des Permanentmagneten, diesen also in seiner Wirkung unterstützt, und in jedem Falle gleich oder größer ist als der Ankerspulenfluß in derjenigen Stellung der Ankerspule, in welcher diese ihren größten magnetischen Fluß, bezogen auf die Stromeinheit, durch den magnetischen Kreis treibt.
  • Es leuchtet ein, daß bei Anwendung dieser weiteren erfinderischen Maßnahme eine Abmagnetisierung des Permanentmagneten selbst bei größten Strömen in der Ankerspule nicht mehr eintreten kann und man mit der geringsten Menge an kostspieligem Magnetmaterial auskommt. Die über elektrische Ventile gespeiste Zusatzwicklung hat naturgemäß keine aufhebende Wirkung für die vom Ankerspulenfluß induzierten Wirbelströme im magnetischen Kreis des Wandlers.
  • Die beiden beschriebenen Möglichkeiten nach der Erfindung, nämlich eine elektrisch unmittelbar in Reihe mit der Ankerspule liegende Zusatzwicklung, im folgenden Wicklung A genannt, und eine elektrisch über elektrische Ventile in Reihe mit der Ankerspule liegende Zusatzwicklung, im folgenden Wicklung B, wobei unter Wicklung B diese Zusatzwicklung einschließlich der elektrischen Ventile als eine Einheit aufzufassen ist, lassen sich erfindungsgemäß auf die verschiedene Weise kombinieren, wofür drei Grundbeispiele angegeben seien. Die Wicklung A kann dabei fest oder beweglich angeordnet sein, während die Wicklung B in jedem Fall fest mit dem magnetischen Kreis verbunden sein muß.
  • Beispiel 1 Ankerspule und Wicklung A elektrisch in Reihe. Wirbelströme und abmagnetisierende Wirkung des Ankerspulenflusses weitgehend aufgehoben, Anwendung kommt vornehmlich für Wandler kleinerer Leistung inFrage, z. B. fürpermanentdynamische Schwingmotoren als Kompressorantriebe in Kleinkältemaschinen für Haushalt Kühlschränke.
  • Beispiel 2 Ankerspule -f- Wicklung B elektrisch in Reihe. Abmagnetisierende Wirkung des Ankerspulenflusses vollkommen aufgehoben, beste Ausnutzung des Permanent-Magnetmaterials möglich, Wirbelströme nicht aufgehoben. Diese Schaltung ist vornehmlich bei Wandlern anzuwenden, welche stoßartigen großen überlastungen ausgesetzt sind.
  • Beispiel 3 Ankerspule + Wicklung A -i- Wicklung B elektrisch in Reihe. Abmagnetisierende Wirkung des Ankerspulenflusses vollkommen, Wirbelströme weitgehend aufgehoben. Schaltung vor allem für Wandler größter Leistung.
  • Weitere zusätzliche Wirkungen lassen sich dadurch erzielen, wenn der magnetische Fluß der Wicklung B sehr viel stärker als der Ankerspulenfluß gewählt wird. Der Wandler erhält dadurch eine andere Charakteristik, die sich vor allem auf die Verstärkung der Anzugskraft auswirkt, z. B. kann diese Schaltung für permanentdynamische Relais und permanentdynamische Schwingmotoren von Nutzen sein.
  • Ein weiterer Vorteil der Erfindung besteht darin, daß man die Zusatzwicklungen, vor allem die feststehenden, dazu benutzen kann, den Permanentmagneten erst nach dem Zusammenbau des Wandlers aufzumagnetisieren, indem durch die Zusatzwicklungen ein kurzer Impuls hoher Stromstärke hindurchgeschickt wird.
  • Es ist bereits für elektrodynamische Hochtonlautsprecher bekannt, eine Gegenspule unmittelbar im Ringspalt selbst gegenüber der Schwingspule feststehend anzuordnen, die in der Weise mit der Schwingspule in Reihe geschaltet ist, daß sich die magnetischen Wechselflüsse von Schwingspule und Gegenspule entgegenstehen und nach Möglichkeit aufheben. Damit soll erreicht werden, daß die bei Hochtonlautsprechern für einen einwandfreien Frequenzgang schädliche Impedanz der Schwingspule kompensiert wird und der Hochtonlautsprecher einen praktisch reinen ohmschen Widerstand besitzt.
  • Als Ausführungsbeispiele der Erfindung sind zwei permanentdynamische Schwingmotoren als Wandler gewählt und in den Fig. 1 und 2 dargestellt.
  • Fig. 1 zeigt im rechten unteren Teil eine Ausführung, bei der eine mit der Ankerspule elektrisch in Reihe geschaltete Zusatzwicklung im magnetischen Kreis des Schwingmotors fest angeordnet ist, während der linke untere Teil zwei Zusatzwicklungen mit einem punktiert gezeichneten Gleichrichter erkennen läßt; Fig. 2 zeigt eine Ausführung, bei der eine mit der Ankerspule elektrisch in Reihe geschaltete Zusatzwicklung der Art A beweglich ist und mit der Ankerspule mechanisch fest verbunden ist.
  • In Fig. 1 ist 10 der mit einem Durchgangsloch versehene zentrale Permanentmagnetkern. Der Weicheisenpfad des magnetischen Kreises wird durch den Topf 11, den Polring 12 und die Polplatte 13 gebildet. Der aus diesen Teilen gebildete Kreis stellt ein sogenanntes Kernmagnetsystem dar. Der nicht magnetische Bolzen 14 hält mittels Scheibe 15 und Mutter 16 die Polplatte 13, Magnetkern 10 und Topf 11 zusammen. Der Flansch 17 des Bolzens 14 dient dabei als Widerlager und gleichzeitig zur Aufnahme der Schwingfeder 18, während der Führungsschaft 19 des Bolzens 14 zur genauen Führung des Ankers 20 dient.
  • Der Anker 20 besteht im wesentlichen aus der im Luftspalt 21 des Magnetsystems frei beweglichen Ankerspule 22, welche auf den Spulenkörper 23 mittels bekannter Elektrolacke festgelegt ist. Der Anker 20 wird durch den vorzugsweise metallenen Träger 24 vervollständigt, der mit dem Spulenkörper 23 fest verbunden ist. Durch Zwischenlegen einer Metallscheibe 25 mit Lötfahne 26 zwischen Spulenkörper 23 und Träger 24 wird der Wicklungsanfang 27 der Ankerspule 22 mit dem Träger 24 elektrisch verbunden und über die Schwingfeder 18, die eine zweite Halterung in einer Eindrehung des Trägers 24 findet, elektrisch an Masse des Schwingmotors herangeführt.
  • In das Gewinde 28 der hohlen Abtriebsstange 29 des Trägers 24 können die anzutreibenden Teile eingeschraubt werden. Die Führungsbuchse 30 des Trägers 24 gleitet auf dem Führungsschaft 19 des Bolzens 14 und sorgt dafür, daß sich die Ankerspule 22 konzentrisch und ohne Berührung im ringförmigen Luftspalt 21 des Magnetsystems bewegt.
  • Ist der Verbraucher ein Tauchkolbenverdichter, z. B. ein Kleinkältekompressor, für welchen Anwendungszweck Schwingmotoren nach Fig. 1 und 2 vornehmlich in Frage kommen, so kann die Führung 19, 30 des Ankers 20 meist wegfallen, weil diese Aufgabe vorteilhaft vom Verdichterkolben selbst übernommen wird.
  • Die z. B. als zylindrische Schraubenfeder ausgebildeten Schwingfedern 18 und 31 sind so bemessen, daß sie zusammen mit der Masse des Ankers 20 und den mit ihm verbundenen Massen der anzutreibenden Teile des Verbrauchers ein mechanisches Schwingsystem bilden, dessen Eigenschwingungszahl gleich oder nahezu gleich der Hubzahl des Schwingmotors ist, die im vorliegenden Falle mit der Frequenz des die Ankerspule 22 durchfließenden Wechselstromes übereinstimmt. Da die Schwingfedern 18 und 31 hier gleichzeitig als Stromzuführung für die Ankerspule 22 dienen, muß wenigstens eine Schwingfeder elektrisch isoliert sein. Die Schwingfeder 31 liegt deswegen nicht unmittelbar auf dem metallenen Träger 24 auf. Ein Isolierstoffring 32 sorgt für die elektrische Isolierung, während die Metallscheibe 33 mit Lötfahne 34 und der Metallring 35 den Strompfad bilden, der das mit der Lötfahne 34 verlötete Wicklungsende 36 der Ankerspule 22 mit der Schwingfeder 31 elektrisch verbindet.
  • Das obere Gegenlager der Schwingfeder 31 wird durch einen Bügel 37 gebildet, wobei die elektrische Isolierung der Schwingfeder 31 durch den Isolierring 38 gewährleistet ist. Der Bügel 37 ist mit dem Polring 12 des Magnetsystems, z. B. durch Schrauben 39, verbunden. übrigens können an dem Bügel 37 die Verbraucher befestigt werden, während die anzutreibenden Teile der Verbraucher, wie bereits erwähnt, mit der Abtriebsstange 29 zu verschrauben sind.
  • Der in beschriebener Weise gebildete Strompfad vom Wicklungsende 36 der Ankerspule 22 bis zur Schwingfeder 31 wird fortgesetzt durch den Metallring 40 für die Schwingfeder 31, die metallene Scheibe 41 mit Lötfahne 42 und die an die Lötfahne 42 angelötete elektrische Leitung 43, welche durch die im Bügel 37 eingesetzte Isolierbuchse 44 nach außen geführt ist.
  • Die mit der Masse des Schwingmotors mittels der Schraube 45 verschraubte Lötöse 46 und die isoliert herausgeführte Leitung 43 bilden somit die beiden Anschlüsse für die Ankerspule 22. Selbstverständlich kann auch der Wicklungsanfang 27 der Ankerspule 22, falls erforderlich, elektrisch isoliert aus dem Schwingmotor herausgeführt werden, indem die Feder 18 ähnlich wie die Feder 31, elektrisch isoliert wird.
  • Erfindungsgemäß liegt elektrisch in Reihe mit der Ankerspule 22 eine Zusatzwicklung 47, die auf einem Spulenkörper 48 gewickelt ist und die den permanenten Magnetkern 10 umschließt. Zur Festlegung der Zusatzwicklung 47 im Magnetsystem dient das Rohr 49 aus Isolierstoff oder aus Metall, das zwischen Spulenkörpern 48 und Polring 12 eingeklemmt ist.
  • Der Wicklungsanfang 50 der Zusatzwicklung 4.7 ist mit der Lötöse 46 verlötet und liegt also elektrisch an Masse des Schwingmotors. Das Wicklungsende 51 ist durch die Isolierstoffbuchse 52 aus dem Magnetsystem des Schwingmotors herausgeführt und bildet neben der Leitung 43 den zweiten Anschluß. Legt man an diese Anschlüsse z. B. eine Wechselstromquelle 53, so durchfließt der elektrische Strom nacheinander die Ankerspule 22 und die Zusatzwicklung 47.
  • Sind Ankerspule 22 und Zusatzwicklung 4.7 in gleichem Wicklungssinn gewickelt, so wird der magnetische Wechselfluß der Ankerspule 22 entgegengerichtet sein. Es wird daher im magnetischen Kreis als Gegenfeld nur die Differenz dieser beiden magnetischen Wechselflüsse wirksam. Durch richtige Dimensionierung der Zusatzwicklung 47, was z. B. empirisch durch Versuch geschieht, kann erreicht werden, daß im Sinne der Erfindung die Differenz der magnetischen Wechselflüsse von Ankerspule 22 und Zusatzwicklung 47 praktisch zu Null wird, so daß keine Schwächung des permanenten Feldes eintritt.
  • Wird auf hohe Kompensierung des magnetischen Wechselflusses- der Ankerspule 22 Wert gelegt, so kann ein Teil oder auch die gesamte Zusatzwicklung 47 in ringförmigen Außennuten der Polplatte 13 untergebracht werden, so daß die Windungen dieses Teiles der Zusatzwicklung 47 zentrisch zur Ankerspule 22 und dieser gegenüberliegen. Allerdings müssen bei dieser Anordnung der Zusatzwicklung 4.7 im allgemeinen etwas größere ohmsche Verluste in Kauf genommen worden.
  • Im Ausführungsbeispiel nach Fig. 2, das ebenfalls eitlen p--rmanentdynamischen Schwingmotor als Wandler nach der Erfindung darstellt, ist die Zusatzwicklung 58 gegenüber dem magnetischen Kreis beweglich und auf dem verlängerten Spulenkörper 23 der Anker spule 22a und 22b angeordnet, so daß Ankerspule22a/b und Zusatzwicklung58 mechanisch fest mieinander verbunden sind.
  • Die bewegliche Anordnung von Zusatzwicklungen nach der Erfindung hat den Zweck, an den Zusatzwicklungen weitere elektrodynamische Kräfte wirksam werden zu lassen bzw. elektrische Spannungen zu induzieren (Generatorbetrieb) und diese Kräfte bzw. Spannungen möglichst für den Verbraucher nutzbar zu machen.
  • Im vorliegenden Fall geschieht dies dadurch, daß im magnetischen Kreis ein zweiter ringförmiger Luftspalt 57 vorgesehen ist, in welchem sich die Zusatzwicklung 58 in derselben Weise frei bewegt, wie die Ankerspule im Luftspalt 21.
  • Der Luftspalt 57 wird dadurch gebildet, daß an Stelle des Topfes 11 des Magnetsystems der Ausführung nach Fig. 1 der Mantel 54, der Polring 55 und die Polplatte 56 treten. Die drei genannten Bauteile bestehen ebenso wie der Topf 11 aus weichmagnetischem Eisen. Der Zusammenhalt des Magnetsystems wird durch den Fuß 63 erreicht, der beispielsweise aus einem gesinterten keramischen Werkstoff hergestellt sein kann. Mit Schrauben 64 od. dgl. sind die Polringe 12 und 55 mit Mantel 54 auf dem Fuß 63 befestigt, während die Befestigung der Polplatten 13 und 56 und des Magnetkernes 10 auf dem Fuß 63 durch den zentralen Bolzen 14 mit Scheibe 15 und Mutter 16 gewährleistet ist.
  • Durch die Unterteilung der Ankerspule in zwei übereinander gewickelte Teilspulen 22a und 22b wird vermieden; daß zumindest ein Wicklungsende der Zusatzwicklung 58 getrennt an Masse des Schwingmotors herangeführt oder isoliert aus dem Schwingmotor herausgeführt werden muß. Legt man eine Stromquelle an die Anschlüsse 43 und 46, so durchfließt der Strom nacheinander die Teilspule 22 b der Ankerspule, die Zusatzwicklung 53 und die Teilspule 22a der Ankerspule.
  • Sind die Ankerspulen 22 a; b und die Zusatzwicklung 58 im gleichen Wicklungssinn gewickelt, so haben ihre magnetischen Wechselflüsse entgegengesetzte Richtungen, während die an ihnen wirkenden elektrodynamischen Kräfte gleichgerichtet sind, weil die magnetischen Gleichfelder in den Luftspalten 21 und 57 entgegengerichtet sind. Die mit der Erfindung beabsichtigte Wirkung ist damit gewährleistet, denn die magnetischen Wechselflüsse von Ankerspule 22a/b und Zusatzwicklung _8 heben sich bei richtiger Dimensionierung der Zusatzwicklung 58 praktisch auf, und die an der Zusatzwicklung 58 auftretenden elektrodynamischen Kräfte haben die gleiche Richtung wie die an der Ankerspule wirkenden elektrodynamischen Kräfte. und können daher am Verbraucher nutzbar gemacht werden.
  • Die Dimensionierung der Zusatzwicklung 58 ist hier besonders einfach. Man braucht nur die Abmessungen der beiden Luftspalte 57 und 21 gleich zu machen, dann ergibt sich von selbst, daß die Gesamtwindungszahl der Ankerspule 22 a/b und die Windungszahl der Zusatzwicklung 58 gleich sein müssen, wobei die Wickelräume von Ankerspule 22a/b und Zusatzwicklung 58 ebenfalls in ihrer Größe und den Abmessungen gleich sind, so daß auch die ohmschen Widerstände von Ankerspule 22 a/b und Zusatzwicklung 58 gleiche Werte besitzen. Es liegen also durch die Ankerspule 22 a/b und die Zusatzwicklung 58 zwei vollkommen gleiche Wicklungen vor, mit dem einzigen Unterschied, daß aus Gründen der einfacheren Stromzuführung zu der Zusatzwicklung 58 die Ankerspule 22a/b in zwei Teilspulen aufgeteilt ist. Auf Grund dieses mechanisch und elektrisch vollkommen symmetrischen Aufbaues des Schwingmotors nach Fig. 2 könnte auch die Zusatzwicklung 58 als Ankerspule und die Ankerspule 22a/b als Zusatzwicklung wirksam werden.
  • Da die Zusatzwicklung 58 mit zur Abgabe von Nutzarbeit herangezogen wird, im vorliegenden Falle sogar in gleicher Weise wie die Ankerspule 22a/b, so leuchtet es ein, daß der Schwingmotor nach Fig. 2 mit besserem elektrisch-mechanischem Wirkungsgrad arbeitet.
  • Im linken unteren Teil der Fig. 1 sind noch zwei Zusatzwicklungen 47 und 47' gezeigt, die den Magnetkern 10 in seiner vollen Höhe umschließen. Die obere Zusatzspule 47 ist mit ihrem Wicklungsanfang bei 45 an die Gehäusemasse angeschlossen, wie dies die einzige Zusatzspule 47 im rechten Teil der Fig. 1 ebenfalls erkennen läßt. Das Wicklungsende der linken Zusatzspule 47 führt zu dem punktiert gezeichneten Gleichrichter 65, der über die Leitung 66 an das Netz 53 angeschlossen ist. Die untere Zusatzwicklung 47 wird über den Gleichrichter 65 in Brückenschaltung gespeist.
  • Es liegt also eine Reihenschaltung von der Ankerspule 22 der oberen Zusatzspule 47 und der über den Gleichrichter 65 gespeisten unteren Zusatzspule 47' vor, wie es das Beispiel 3 am Anfang der Beschreibung ausführt. In gleicher Weise kann auch in Fig. 2 um den permanenten Magnetsteg 10 eine solche Zusatzspule 47' fest angeordnet sein, wobei auch hier die Schaltung der Gleichrichter 65 gemäß Fig. 1 anzuwenden ist.
  • Für die Transformatorkopplung der Zusatzwicklung und ihrer Speisung aus dem Ankerspulenstrom wird der Eisenkreis des Kernmagnetsystems nach Fig: 1 selbst als Eisenkreis des Transformators verwendet. Die Ankerspule 22 ist dann als Primärspule des Transformators anzusehen, während die Zusatzwicklung 47 die Sekundärspule darstellt und deren Wicklungsenden kurzzuschließen sind. Dies geschieht beispielsweise dadurch, daß das Wicklungsende 51 mit der Masse, d. h. an die Schraube 45, angeschlossen wird, wobei did mit dem Wicklungsende 51 vorgesehene Stromzuführung zu der Stromquelle 53 bestehenbleibt bzw. ebenfalls an Masse anzuschließen ist. Die Windungszahl einer solchen geschalteten Zusatzwicklung kann praktisch beliebig sein.

Claims (13)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Dynamischer elektromechanischer Wandler mit einem durch ein permanentmagnetisches Gleichfeld erregten magnetischen Kreis und einer in einem Ringspalt des magnetischen Gleichfeldes angeordneten und gegenüber dem magnetischen Kreis bewegbaren Ankerspule, insbesondere Schwingantrieb für Tauchkolbenverdichter, dadurch gekennzeichnet, daß zur Kompensation des von der Ankerspule (22) erzeugten magnetischen Wechselfeldes mindestens eine an sich bekannte Zusatzwicklung (47, 58) vorgesehen ist, daß diese den permanenten Magnetfluß durch feste Anordnung auf dem Permanentmagnetteil außerhalb des Ringspaltes umfaßt und daß diese Zusatzwicklung aus dem Strom der Ankerspule durch Reihenschaltung gespeist wird.
  2. 2. Wandler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der dem magnetischen Fluß der Ankerspüle entgegengesetzte magnetische Fluß der Zusatzwicklung dem Betrag nach die gleiche oder nahezu die gleiche Größe hat wie der Magnetfluß der Ankerspule.
  3. 3. Wandler nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung des Wandlers als Antrieb oder Generator mit nur in einer Richtung erfolgenden Arbeitsbewegung, z. B. als Relaisantrieb, der dem magnetischen Fluß der Ankerspule entgegengesetzte Fluß der Zusatzwicklungen dem Betrag nach größer, vorzugsweise sehr viel größer, als der Magnetfluß der Ankerspule ist.
  4. 4. Wandler nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Zusatzwicklungen oder ein Teil derselben gegebenenfalls über elektrische Ventile, aus dem Ankerspulenstrom gespeist werden.
  5. 5. Wandler nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der magnetische Gesamtfluß der über elektrische Ventile gespeisten Zusatzwicklungen die gleiche Richtung hat wie das magnetische Gleichfeld des magnetischen Kreises und größer ist als der Maximalwert des dem magnetischen Gleichfeld entgegengesetzten resultierenden magnetischen Flusses von Ankerspule und restlichen nicht über elektrische Ventile gespeisten Zusatzwicklungen.
  6. 6. Wandler nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Zusatzwicklungen ortsfest mit dem magnetischen Kreis oder mit der beweglichen Ankerspule verbunden sind.
  7. 7. Wandler nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Zusatzwicklungen in Form einer Ringwicklung (47) um den zentralen, im allgemeinen in seiner ganzen Länge aus permanentmagnetischem Material bestehenden Kern (10) eines Kernmagnetsystems (10 bis 13) angeordnet sind, in dessen ringförmigem Luftspalt (21) sich die Ankerspule frei bewegt und dessen innerer Ringspaltdurchmesser vorzugsweise größer als oder höchstens so groß wie der Außendurchmesser des zentralen Kerns (10) ist, und wobei die Ringwicklung (47) ortsfest mit dem Kernmagnetsystem (10 bis 13) verbunden ist und gegebenenfalls auch aus mehreren Einzelwicklungen bestehen kann (Fig. 1). B.
  8. Wandler nach Anspruch 1 bis 3 und 6 sowie 5, dadurch gekennzeichnet, daß eine Zusatzwicklung (58) auf demselben Träger (23) wie die Ankerspule (22) angeordnet ist und in einem zweiten Ringspalt (57) des Kernmagnetsystems (10, 12, 13, 54, 55 und 56) sich bewegt, wobei die elektromotorischen Kräfte beider Spulen (22, 58) gleiche Richtung haben (Fig. 2).
  9. 9. Wandler nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Ankerspule (22) aus zwei Teilspulen (22A und 22B) besteht und die Zusatzwicklung (58) elektrisch zwischen beide Teilspulen geschaltet ist.
  10. 10. Wandler nach Anspruch 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Zusatzwicklungen transformatorisch aus dem Ankerspulenstrom gespeist werden.
  11. 11. Wandler nach Anspruch 1 bis 20, gekennzeichnet durch die Verwendung als Stromerzeuger, d. h. Generator für eine Blitzlichtröhre.
  12. 12. Wandler nach Anspruch 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Anker (20) der Ankerspule (22) über eine von Hand gespannte Feder in einer Endstellung verriegelt wird und bei Aufhebung der Verriegelung die frei werdende Federkraft die Ankerspule (22) durch den Magnetspalt treibt und gegebenenfalls anschließend Kontaktmittel für die Abschaltung der Spule steuert.
  13. 13. Wandler nach Anspruch 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Ankerspule (22) feststeht und das Kernmagnetsystem unter dem Einfluß einer Feder gegenüber der Ankerspule verschiebbar ausgebildet ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 634 02@, 510116, 682 343, 747 587, 953 366; französische Patentschrift Nr. 1008 651; schweizerische Patentschrift Nr. 245 420.
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