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DE1139306B - Druckregler fuer eine insbesondere zum Antrieb eines hydraulischen Motors dienende Druckpumpe - Google Patents

Druckregler fuer eine insbesondere zum Antrieb eines hydraulischen Motors dienende Druckpumpe

Info

Publication number
DE1139306B
DE1139306B DEB45801A DEB0045801A DE1139306B DE 1139306 B DE1139306 B DE 1139306B DE B45801 A DEB45801 A DE B45801A DE B0045801 A DEB0045801 A DE B0045801A DE 1139306 B DE1139306 B DE 1139306B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pressure
slide
control
line
section
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB45801A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Dr Harald Schade
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Robert Bosch GmbH
Original Assignee
Robert Bosch GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Robert Bosch GmbH filed Critical Robert Bosch GmbH
Priority to DEB45801A priority Critical patent/DE1139306B/de
Publication of DE1139306B publication Critical patent/DE1139306B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F15FLUID-PRESSURE ACTUATORS; HYDRAULICS OR PNEUMATICS IN GENERAL
    • F15BSYSTEMS ACTING BY MEANS OF FLUIDS IN GENERAL; FLUID-PRESSURE ACTUATORS, e.g. SERVOMOTORS; DETAILS OF FLUID-PRESSURE SYSTEMS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F15B1/00Installations or systems with accumulators; Supply reservoir or sump assemblies
    • F15B1/02Installations or systems with accumulators
    • F15B1/027Installations or systems with accumulators having accumulator charging devices
    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D16/00Control of fluid pressure
    • G05D16/04Control of fluid pressure without auxiliary power
    • G05D16/10Control of fluid pressure without auxiliary power the sensing element being a piston or plunger
    • G05D16/101Control of fluid pressure without auxiliary power the sensing element being a piston or plunger the controller being arranged as a multiple-way valve
    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D16/00Control of fluid pressure
    • G05D16/14Control of fluid pressure with auxiliary non-electric power
    • G05D16/16Control of fluid pressure with auxiliary non-electric power derived from the controlled fluid
    • G05D16/166Control of fluid pressure with auxiliary non-electric power derived from the controlled fluid using pistons within the main valve

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Control Of Transmission Device (AREA)

Description

  • Druckregler für eine insbesondere zum Antrieb eines hydraulischen Motors dienende Druckpumpe Die Erfindung betrifft einen Druckregler für eine einbesondere zum Antrieb eines hydraulischen Motors dienende Druckpumpe mit einem in einem Schaltzylinder gegen Federkraft verschiebbaren Schaltschieber, der die Druckpumpe im Wechsel entweder mit der Verbraucherleitung und einem daran angeschlossenen Speicher oder der Rücklautleitung verbindet, und mit einem in einem Steuerzylinder gegen Federkraft verschiebbaren Steuerschieber, der einen Kanal für den Zutritt von Druckmittel aus der Verbraucherleitung zu einer Steuerkammer am einen Ende des Schaltschiebers steuert.
  • Den bekannten Einrichtungen dieser Art haftet der Mangel an, daß Gleichgewichtslagen des Schaltschiebers möglich sind, bei denen der Zufluß von Druckmittel zum Motor, infolge der Drosselwirkung der im Schaltzylinder durch den Schaltschieber eingestellten engen Durchflußöffnung, gerade dem Verbrauch des Motors entspricht und die überschüssige, von der als Druckerzeuger dienenden Pumpe geförderte Menge über ein an der Pumpe befindliches Sicherheitsventil entlassen wird. In diesen Lagen des Schaltschiebers muß die Pumpe ständig mit voller Leistung arbeiten, damit die benötigte, geringe Druckmittelmenge überhaupt zum Motor gefördert wird. Ein Zustand, der gerade durch die Druckregeleinrichtung vermieden werden soll.
  • Dieser Mangel wird gemäß der vorliegenden Erfindung behoben durch einen in die Verbindung für den Zutritt von Druckmittel zur Steuerkammer des Schaltschiebers eingefügten, entgegen Federkraft verschiebbaren Hilfsschieber, der den Zufluß von Druckmittel zur Steuerkammer des Schaltschiebers steuert und dessen von der Feder abgewandte Stirnseite einen Druckraum abgrenzt, dessen Zufluß vom Steuerschieber gesteuert wird, so daß Steuerkammer und Druckraum im Wechsel mit .der Rücklaufleitung und der Verbraucherleitung verbunden werden.
  • Die Differenz zwischen den Drücken, bei deren Erreichen der Hilfsschieber und damit auch der Schaltschieber verschoben werden, ist bei den bekannten Einrichtungen abhängig von dem vom Steuerschieber entgegen der Kraft des federnden Mittels zurückzulegenden Weg, der zum Öffnen und Schließen der Verbindung zwischen der mit dem Motor mindestens zeitweise verbundenen Leitung und dem Druckraum erforderlich ist. Die Änderung dieser Differenz entsprechend den Betriebserfordernissen wird in weiterer Ausbildung der Erfindung erreicht durch mindestens auf einem mittleren Wegabschnitt des verschiebbaren Steuerschiebers in entgegengesetzten Richtungen an diesem angreifende ferdernde Mittel, von denen mindestens eines in seiner Vorspannung veränderbar ist.
  • In der Zeichnung ist als Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung eine Druckregeleinrichtung dargestellt. Es zeigt Fig. 1 eine schematische übersicht, Fig. 2 ein Druckwegdiagramm, Fig. 3 einen Längsschnitt durch eine ausgeführte Einrichtung.
  • An einem Druckmittelbehälter 1 ist mittels einer Leitung 2 eine Pumpe 3 angeschlossen, deren Förderleitung 4 zu einer Ringnut 5 eines Schaltzylinders 7 führt. In diesem ist ein Schaltschieber 8 verschiebbar gelagert, dessen zylindrische Endabschnitte 9 und 10 durch einen im Durchmesser dünneren Mittelabschnitt 11 miteinander verbunden sind. Auf die Stirnseite des Endabschnitts 9 drückt eine Feder 13, die sich gegen eine Stirnwand 14 des Schaltzylinders 7 abstützt und bestrebt ist, den Schaltschieber 8 in der gezeichneten Ruhelage zu halten. Die Stirnseite des Endabschnitts 10 trägt einen Anschlag 15, der dazu bestimmt ist, gegenüber einer Stirnwand 17 des Schaltzylinders 7 einen Mindestabstand einzuhalten, so daß hier Schaltzylinder und Schaltschieber eine Steuerkammer 18 bilden.
  • An eine zweite Ringnut 20 im Schaltzylinder 7 schließt sich über ein überströmventü 21 und 22 eine Leitung 23 an, die zu einem Druckspeicher 24 und einem nicht dargestellten Motor führt. Eine dritte Ringnut 25 ist mit einer Leitung 26 verbunden, die über eine vom Motor kommende Rückflußleitung 27 zum Druckmittelbehälter 1 zurückführt. Die Ringnut 5 liegt zwischen den beiden Ringnuten 20 und 25. Die Ringnut 25 ist in der gezeichneten Lage des Schaltschiebers 8 durch dessen Endabschnitt 9 abgedeckt. Durch den im Durchmesser dünneren Mittelabschnitt 11 des Schaltschiebers ist in dessen Ruhelage eine Verbindung zwischen den; Ringnuten 5 und 20 bzw. den Leitungen 4 und 23 vorhanden. Eine Leitung 28 verbindet den sich an die Stirnwand 14 anschließenden, die Feder 13 aufnehmenden Raum des Schaltzylinders 7 mit der Leitung 27 bzw. mit dem Druckmittelbehälter 1.
  • An die Leitung 23 schließt sich eine Leitung 29 an, die zu einem Hilfszylinder 30 führt, in dem ein Hilfsschieber 31 verschiebbar gelagert ist. Dieser hat zwei walzenförmige Abschnitte 32 und 33, die durch ein im Durchmesser dünneres Verbindungsstück 34 miteinander verbunden sind. Der -walzenförmige Abschnitt 32 trägt auf seiner freien Stirnseite ein durchbohrtes Ansatzstück 36. Dieses dient als Widerlager für eine Feder 37, die sich gegen eine Stirnwand 38 am Hilfszylinder 30 abstützt und bestrebt ist, den Hilfsschieber 31 in der gezeichneten Ruhelage zu halten. Auf der Stirnseite des walzenförmigen Abschnitts 33 sitzt ein Abstandstück 39, das dazu bestimmt ist, gegenüber einer Stirnwand 40 des Hilfszylinders 30 einen Mindestabstand einzuhalten, so daß hier durch den Hilfszylinder und die Stirnseite des walzenförmigen Abschnitts 33 des Hilfsschiebers ein Druckraum 41 gebildet wird.
  • Die Leitung 29 mündet in eine Ringnut 43 des Hilfszylinders, die in der gezeichneten Lage des Mlfsschiebers 31 zwischen den walzenförmigen Abschnitten 32 und 33 des Hilfsschiebers liegt und an den ersteren angrenzt. Auf der anderen Seite dieses Abschnitts 32 befindet sich im Hilfszylinder 30 eine zweite Ringnut 44, die durch eine Leitung 45 mit der Druckkammer 18 verbunden ist. An die Stirnwand 38 des Hilfszylinders schließt sich eine Leitung 47 an, die zu der mit dem Druckmittelbehälter 1 verbundenen Rückflußleitung 27 führt. In der Ruhelage des Hilfsschiebers 31 sind die beiden Ringnuten 43 und 44 durch den walzenförmigen Abschnitt 32 voneinander getrennt, und die Druckkammer 18 im Schaltzylinder 7 ist mit dem Druckmittelbehälter 1 über die Leitungen 45, 47 und 27 verbunden.
  • An die Leitung 23 schließt sieh ferner eine Leitung 50 an, die zu einem Steuerzylinder 51 führt, in dem ein Steuerschieber 52 verschiebbar gelagert ist. Dieser hat - durch einen im Durchmesser dünneren Mittelabschnitt 53 verbunden - einen walzenförmigen Steuerabschnitt 54 und einen Führungsabschnitt 55. An der Stirnseite des Steuerabschnittes 54 ist ein Abstandstück 57, das einen Mindestabstand von einer zur Abstützung einer Feder 58 dienenden Scheibe 59 aufrechterhält, die im Durchmesser größer ist als der Steuerabschnitt 54 und eine Bohrung 60 aufweist. Die Feder 58 stützt sich mit ihrem entgegengesetzten Ende gegen eine im Steuerzylinder 51 verstellbare Schraube 62 ab, mit der die Vorspannung der Feder 58 willkürlich veränderbar ist.
  • Die Stirnseite des Führungsabschnitts 55 liegt an einer im Durchmesser größeren Scheibe 63 an, auf die eine sich gegen eine im Steuerzylinder 51 verstellbare Schraube 64 abstützende Feder 65 drückt. Diese ist bestrebt, den Steuerschieber 52 in, der Ruhelage zu halten. Die Scheibe 63 sitzt hierbei auf einem Absatz 67 im Steuerzylinder auf. Ein Absatz 68 ist für die Auflage der Scheibe 59 bei einer anderen Stellung des Steuerschiebers 52 vorgesehen. Zwischen den beiden Absätzen 67 und 68 liegen zwei Ringnuten 69 und 70. In der gezeichneten Lage des Steuerschiebers 52 wird die Ringnut 69 von dem dem Absatz 68 zugekehrten Abschnitt des Führungsabschnitts 55 und die Ringnut 70 von dem dem Ab-Absatz 67 zugekehrten Abschnitt des Steuerabschnitts 54 teilweise überdeckt. Die Ringnut 70 ist schmäler als der Steuerabschnitt 54 des Steuerschiebers 52, so daß dieser in der Lage ist, die Ringnut 70 völlig abzudecken. Von dieser Ringnut führt eine Leitung 72 zum Druckraum 41 im Hilfszylinder 30. Von der Ringnut 69 sowie von dem die Feder 65 aufnehmenden Raum des Steuerzylinders 51 führen je eine Leitung 73 und 74 zu der Leitung 27, die mit dem Druckmittelbehälter 1 in Verbindung steht.
  • Der in der Leitung 23, im Druckspeicher 24 und im nicht dargestellten Motor herrschende Druck wirkt über die Leitung 50 und die Bohrung 60 in der Scheibe 59 auf die untere Stirnseite des Steuerabschnitts 54. Ist die durch diesen Druck und durch die Spannung der Feder 58 ausgeübte Kraft größer als die Vorspannung der Feder 65, so bewegt sich der Steuerschieber 52 unter Abheben der Scheibe 63 vom Absatz 67 in Richtung zur Feder 65.
  • Wenn die Scheibe 59 an dem Absatz 68 anliegt, so überdeckt der Steuerabschnitt 54 des Steuerschiebers 52 die Ringnut 70, so daß zwischen der Leitung 72 einerseits und den Leitungen 73 und 50 andererseits keine Verbindung vorhanden ist. Da die Scheibe 59 gegen den Absatz 68 anliegt, muß, wie später im Zusammenhang mit der Beschreibung des Schaubildes nach Fig. 2 gezeigt wird, bei weiteren Bewegungen des Steuerschiebers in Richtung zur Feder 65 der Druck in der Leitung 23 allein den Gegendruck dieser Feder überwinden. Nach Abheben des Abstandstückes 57 von der Scheibe 59 steuert der Steuerabschnitt 54 die Ringnut 70 auf und aus der Leitung 23 strömt Druckmittel über die Leitung 50, den Steuerzylinder 51 und die Leitung 72 in den Druckraum 41. Das Druckmittel hebt den Hilfsschieber 31 in seine obere Endlage, wobei die über die Leitung 45; den Hilfszylinder 30, die Leitungen 47 und 27 bestehende Verbindung zwischen der Steuerkammer 18 im Schaltzylinder 7 und dem Druckmittelbehälter 1 unterbrochen wird und Druckmittel aus der inzwischen mit der Leitung 23 über die Leitung 29, den Hilfszylinder 30 und die Leitung 45 hergestellten Verbindung in die Steuerkammer 18 des Schaltzylinders 7 strömt. Dadurch wird auch der Schaltschieber 8 in seine obere Endlage gehoben, in der die Verbindung zwischen den Leitungen 4 und 23 unterbrochen und eine Verbindung zwischen den Leitungen 4 und 26 hergestellt wird, so daß das von der Pumpe 3 geförderte Druckmittel in den Druckmittelbehälter 1 zurückläuft.
  • Durch den Verbrauch von Druckmittel in dem an die Leitung 23 und den Druckspeicher 24 angeschlossenen Motor sinkt der Druck im Druckspeicher und den damit in Verbindung stehenden Räumen. Dadurch bewegt sich der unter der Wirkung der Feder 65 stehende Steuerschieber 52 in Richtung zur Scheibe 59. Sobald sein Steuerabschnitt 54 die Ringnut 70 überdeckt, unterbricht der auf dem Weg in seine Ruhelage befindliche Steuerschieber 52 die über die Leitung 72, den Steuerzylinder 51 und die Leitung 50 vorhandene Verbindung zwischen dem Druckraum 41 und der Leitung 23. Bei weiterem Sinken des Druckes in der Leitung 23 wird der dem Führungsabschnitt 55 zu liegende Abschnitt der Ringnut 70 geöffnet und der Druckraum 41 über die Leitungen 72 und 73 mit der Leitung 27 verbunden, in welcher der Druck des Druckmittelbehälters 1 herrscht. Dadurch kann Druckmittel aus dem Druckraum 41 entweichen, und der Hilfsschieber 31 geht in seine Ruhelage zurück. Er trennt hierbei die über die Leitung 45, den Hilfszylinder 30 und die Leitung 29 vorhandene Verbindung zwischen Druckkammer 18 und Leitung 23 und stellt die Verbindung zwischen der Druckkammer 18 und der Leitung 27 über die Leitung 45 und den Hilfszylinder 30 wieder her, wodurch das in dieser Kammer befindliche Druckmittel in den Druckmittelbehälter 1 zurückströmt und der Schaltschieber 8 wieder in seine Ruhelage zurückgeht. Durch diese Bewegung des Schaltschiebers wird die Pumpe 3 von dem zum Druckmittelbehälter 1 führenden Rückfluß 27 getrennt und die Verbindung zwischen der Pumpe 3, dem Druckspeicher 24 und dem nicht dargestellten Motor über die Leitung 4, den Schaltschieber 7 und Leitung 23 wiederhergestellt.
  • In dem Druckwegschaubild nach Fig. 2 ist p der Druck in der Leitung 23 und s der Weg des Steuerschiebers 52. Mit A ist dessen Ruhelage bezeichnet, in der die Leitungen 72 und 73 miteinander verbunden sind und mit B die Lage, in der die Scheibe 59 an dem Absatz 68 im Steuerzylinder 51 anliegt und die Ringnut 70 durch den Steuerabschnitt 54 des Steuerschiebers 52 überdeckt wird, d. h. die in den Steuerzylinder 51 mündenden Leitungen 50 und 73 vom Druckraum 41 getrennt sind. Der Kurvenzug a, b, c stellt den Weg des Steuerschiebers 52 in Abhängigkeit vom Druck p in den Leitungen 23, 29 und 50 bei einer bestimmten Vorspannung der beiden Federn 58 und 65 dar. Bei einem durch diese Vorspannung bestimmten Druck p, beginnen die von beiden Seiten auf den Steuerschieber 52 wirkenden Kräfte sich das Gleichgewicht zu halten. Mit wachsendem Druck bewegt sich der Steuerschieber 52 in Richtung zur Scheibe 63. Sobald bei einem Druck p2 die Scheibe 59 an dem Absatz 68 anliegt, d. h. der Weg A B zurückgelegt ist, wirkt die Feder 58 nicht mehr auf den Steuerschieber 52, der kurz zuvor die Verbindung zwischen den in den Steuerzylinder 51 mündenden Leitungen 72 und 73 getrennt hat. Der Steuerschieber 52 behält nun seine Lage so lange bei, bis in den Leitungen 23, 29 und 50 ein Druck p3 erreicht ist, der der Kraft der Feder 65 in dieser Lage des Steuerschiebers 52 das Gleichgewicht hält. Bei weiterem Ansteigen des Druckes in den Leitungen 23, 29 und 50 beginnt der Steuerschieber 52 die Verbindung zwischen den Leitungen 50 und 72, d. h. den Zufluß von Druckmittel zum Druckraum 41 aufzusteuern und bewegt sich dabei in Richtung zur Druckfeder 65 weiter, entsprechend dem im Kurvenzug c dargestellten Druckwegverhältnis.
  • Bei sinkendem Druck p kehren sich die Verhältnisse entsprechend um, wobei der Hilfsschieber 31 und damit auch der Schaltschieber 8 erst nach Verbinden des Druckraumes 41 bzw. der Steuerkammer 18 mit den zum Druckmittelbehälter 1 führenden Leitungen wieder in ihre Ruhelage zurückkehren, d. h. die Pumpe 3 wieder mit dem Druckspeicher 24 und dem nicht dargestellten Motor verbunden wird.
  • Die in den Leitungen 23, 29 und 50 herrschenden Drücke bewegen sich, sofern die Überdeckung des Steuerabschnitts 54 des Steuerschiebers 52 durch die die Ringnut 70 begrenzenden Ränder gleich Null ist, '.m Bereich der Drücke p2 und p3. Dieser Bereich vergrößert sich entsprechend .dem Ausmaß der überdeckungen zwischen dem Steuerabschnitt 52 und den Rändern der Ringnut 70.
  • Wird die Vorspannung der Feder 65 erhöht, so entspricht der Weg des Steuerschiebers 52 den strichpunktiert angegebenen Linien f, g, h wobei die Drücke p" pz, p" Jeweils um den gleichen Betrag A p1 erhöht sind, d. h. der in der Leitungen 23, 29 und 50 auftretende Druckbereich verschiebt sich um den Wert _9 pi.
  • Wird die Vorspannung der Feder 58 erhöht, so entspricht der Web des Steuerschiebers den gestrichelt angegebenen Linien d und e und den ausgezogenen Linien b und c. Durch Vergrößern der Vorspannung der Feder 58 wird der erforderliche Anfangsdruck p1 für die Bewegung des Steuerschiebers 52 in Richtung zur Feder 65 immer geringer, bis er den Wert Null erreicht. Wird die Vorspannung weiterhin vergrößert, so bewegt sich der Steuerschieber 52 in Richtung zur Feder 65 im Sinne des Gleichgewichts der Kräfte zwischen den Federn 58 und 65 (Punkt C im Schaubild nach Fig. 2). Bei Erreichen des Druckes p, in den Leitungen 23, 29 und 50 ist die mit B angegebene Lage des Steuerschiebers 52 erreicht. Da von hier ab der Einfluß der Feder 58 bei weiteren Bewegungen des Steuerschiebers in Richtung zur Feder 65 ausgeschaltet ist, treten nun die Verhältnisse ein, wie sie durch die stark ausgezogenen Linien b und c gekennzeichnet sind. Da beim Sinken des Druckes p vom Steuerschieber 52 die Verbindung zwischen dem Druckraum 41 und der Rückflußleitung 27 erst nach Erreichen des um A P2 gegenüber p2 geringeren Druckes p4 geöffnet wird, läßt sich durch Verändern der Vorspannung der Feder 58 der in den Leitungen 23, 29 und 50 herrschende Druckbereich um den Wert A p2 vergrößern. Durch Änderung der Vorspannung beider Federn läßt sich sowohl die Größe des Druckbereichs als auch die Lage dieses Bereichs ändern. An Stelle der von der Leitung 23 abzweigenden und zur Ringnut 43 im Hilfszylinder 30 führenden Leitung 29 kann eine von der Ringnut 5 ausgehende und zur Ringnut 43 führende, in Fig. 1 doppelt strichpunktiert dargestellte Leitung 75 treten. Dadurch wird an der Wirkung der Einrichtung nichts geändert. Der einzige Unterschied zwischen diesen beiden Anordnungen besteht darin, daß die Leitung 75 und bei geöffnetem Hilfsschieber 31 auch die Steuerkammer 18 stets mit der Pumpe 3 verbunden ist. Sobald bei angehobenem Schaltschieber 8 der Pumpendruck sinkt, geht auch dieser Schieber in seine Ruhelage zurück, so daß der Druck in der von der Pumpe 3 kommenden Druckleitung 5 nie auf Null sinken kann, sondern immer in einer bestimmten durch die Kraft der Feder 13 und die Stirnfläche des Endabschnitts 10 des Schaltglieds 8 gegebenen Größe erhalten bleibt. Die nachstehend beschriebene Einrichtung hat an Stelle der Leitung 29 die vorstehend beschriebene Leitung 75.
  • Die zum Zwecke der besseren Übersieht in Fig. 1 getrennt voneinander gezeichneten Teile sind bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 in einem Gehäuse 100 vereinigt, wobei die im Zusammenhang mit Fig. 1 genannten gleichartigen Teile mit einer um 100 höheren Bezugszahl versehen sind. Der Schaltzylinder 107, in dem der Schaltschieber 10# verschiebbar gelagert ist, hat vier Ringnuten 80, 105, 120 und 125, von denen die Nuten 80 und 125 über die Leitungen 28 bzw. 26 und 27 mit dem Druckmittelbehälter 1, die Nut 105 über die Leitung 4 mit der Pumpe 3 und die Nut 120 über die Leitung 23 mit dem nicht dargestellten Motor verbunden sind. Die zylindrischen Endabschnitte 109 und 110 des Schaltschiebers 108 schließen an dem im Durchmesser dünneren Mittelabschnitt 111 an, so daß in der gezeichneten Ruhestellung des Schaltschiebers 108 die Nuten 105 und 120 bzw. die Pumpe 3 und der Motor miteinander verbunden sind. Die Feder 113, die bestrebt ist, den Schaltschieber 108 in Ruhestellung zu halten, d. h. gegen eine im Gehäuse eingeschraubte Verschlußschraube 79 zu drücken, stützt sich einerseits auf einen im Schaltschieber eingelegten Federring 81 und andererseits gegen eine Verschlußschraube 114 ab.
  • Der zylindrische Endabschnitt 110 des Schaltschiebers 108 weist eine Ringnut 82 auf, die in jeder Lage des Schaltschiebers mit dem zum Steuerzylinder 152 führenden Kanal 172 verbunden ist. Innerhalb des Schaltschiebers 108 ist der Hilfsschieber 131 mit seinen beiden walzenförmigen Abschnitten 132 und 133 verschiebbar gelagert. Die Feder 137 ist bestrebt, ihn in Ruhestellung zu halten und stützt sich über das Ansatzstück 136 auf dem Hilfsschieber 131 und über einen Federteller 83 auf dem Federring 81 ab. Das Ansatzstück 136 und der Federteller 83 haben je einen Einschnitt 84 und 85 für den Durchtritt von Druckmittel. Der Hilfsschieber 131 sitzt in Ruhestellung mit seinem Abstandstück 139 auf einer im Schaltschieber 108 angeordneten Schraube 87 auf. Durch eine Stirnseite dieser Schraube, die Wandflachen des Hilfszylinders 130 und die Stirnseite des walzenförmigen Endabschnitts 133 wird der Druckraum 141 gebildet, der über einen Kanal 88 mit der Ringnut 82 und mit dem Kanal 172 verbunden ist. Außerhalb der Achse des Schaltschiebers 108 und parallel zu dieser verläuft etwa in Höhe des Hilfsschiebers 131 ein Kanal 145, der mit seinem einen Ende in die Steuerkammer 118 und mit seinem anderen Ende unterhalb des Ansatzstückes 136 und, in Ruhestellung des Hilfsschiebers 131 gesehen, oberhalb des Abschnittes 132 in. den Hilfszylinder 130 mündet. Dadurch besteht in dieser Lage des Hilfsschiebers 131 eine offene Verbindung zwischen der Steuerkammer 118 und dem Druckmittelbehälter 1 über den Kanal 145, den Hilfszylinder 130; den im Bereich des Abschnitts 109 befindlichen Hohlraum des Schaltschiebers 108, die Ringnut 80 und die Kanäle 28 und 27. Diese Verbindung wird beim Anheben des Hilfsschiebers 131 unterbrochen. Der Kanal 175, der im Mittelabschnitt 111 des Schaltschiebers 108 liegt und über die Ringnut 105 und die Leitung 4 dauernd in Verbindung mit der Pumpe 3 steht, mündet in Ruhestellung des Hilfsschiebers 131_ an dem der Mitte zugekehrten Rand von dessen Endabschnitt 132. Bei angehobenem Hilfsschieber 131 sind die Kanäle 175 und 145 miteinander verbunden, so daß Druckmittel von der Pumpe 3 über die Leitung 4, die Ringnut 105, den Schaltzylinder 107, die Ringnut 120 und die Kanäle 175 und 145 zur Druckmittelkammer 118 strömen kann.
  • Parallel zum Schaltzylinder 107 ist in das Gehäuse 100 eine Bohrung 180 eingebracht, die an ihren Enden durch je eine Verschlußschraube 181 und 182 nach außen abgeschlossen ist. In die Bohrung 180 ist mit veränderbarer Lage ein Anschlagstück 162 eingeschraubt, gegen das mittels einer sich gegen die Verschlußschraube 182 abstützenden Feder 183 ein Zylinderstück 184 gedrückt wird. Es sitzt in einem im Durchmesser kleineren Abschnitt der Bohrung. An seiner Außenfläche sind zwei je eine Dichtung 186 aufnehmende Bunde 187 vorhanden. In einer Bohrung des Zylinderstücks 184 ist der Steuerschieber 152 mit seinem Steuerabschnitt 154 und seinem Führungsabschnitt 155 die durch den im Durchmesser kleineren Mittelabschnitt153 miteinander verbunden sind, verschiebbar gelagert. In dem Führungsabschnitt 155 ist eine Längsnut 173 für den Durchtritt von Druckmittel eingeschnitten. Auf das Abstandsstück 157 des Steuerschiebers 152 drückt über die einen Schlitz 160 aufweisende Scheibe 159 die Feder 158, die sich gegen die Verschlußschraube 182 abstützt. In der gezeichneten Lage des Steuerschiebers 152 drückt über die Scheibe 163 die Feder 165 auf eine Stirnseite des Zylinderstücks 184. Sie stützt sich gegen eine im Anschlagstück 162 eingeschraubte und in ihrer Lage veränderbare Schraube 164 ab. Zur Veränderung der Vorspannung der Feder 158 wird die Lage des Anschlagstücks 162 in der Bohrung 180 und zur Änderung der Vorspannung der Feder 165 die Lage der Schraube 164 im Anschlagstück 162 verändert.
  • In dem in Höhe der Verschlußschraube 181 liegenden Abschnitt der Bohrung 180 ist eine Ringnut 192 vorhanden, die über den Kanal 174 mit der mit dem Druckmittelbehälter 1 verbundenen Ringnut 80 verbunden ist. Das Anschlagstück 162 weist in seinem mittleren Abschnitt Bohrungen 193 und in seinem das Zylinderstück 184 berührenden Abschnitt Einschnitte 194 für den Durchtritt von Druckmittel auf. Zwischen den Bunden 187 geht eine Querbohrung 195 durch das Zylinderstück 184 hindurch, die über einen von den Bunden und einen Abschnitt der Bohrung 180 gebildeten Hohlraum 197 mit dem Kanal 172 verbunden ist. In der Ruhestellung des Steuerschiebers 152 besteht somit eine Verbindung zwischen dem Druckraum 141 im Hilfszylinder 130 und dem Druckmittelbehälter 1 über die Kanäle 88 und 172, den Hohlraum 197, die Querbohrung 195, den Steuerzylinder 151, die Nut 173 im Steuerschieber 152, die Einschnitte 194 bzw. die Bohrungen 193 im Anschlagstück 162 und die Bohrung 180, die Ringnut 192, den Kanal 174, die Ringnut 80 sowie die Leitungen 28 und 27. Der die Federn 183 und 158 aufnehmende Raum ist über .einen gestrichelt dargestellten Kanal 150 mit der Ringnut 120 verbunden, so daß in diesem Raum dauernd der gleiche Druck wie in der an die Ringnut 120 angeschlossenen Leitung 23 und im Druckspeicher 24 herrscht.
  • Die Druckregeleinrichtung nach Fig. 3 wirkt in gleicher Weise wie die Einrichtung nach Fig. 1, so daß auf deren Beschreibung Bezug genommen werden kann. Wie bereits bemerkt, sind die einander entsprechenden Teile mit Zahlen bezeichnet, die um den Wert 100 voneinander abweichen.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Druckregler für eine insbesondere zum Antrieb eines hydraulischen Motors dienende Druckpumpe mit einem in einem Schaltzylinder gegen Federkraft verschiebbaren Schaltschieber, der die Druckpumpe im Wechsel entweder mit der Verbraucherleitung und einem daran angeschlossenen Speicher oder der Rücklaufleitung verbindet, und mit einem in einem Steuerzylinder gegen Federkraft verschiebbaren Steuerschieber, der einen Kanal für den Zutritt von Druckmittel aus der Verbraucherleitung zu einer Steuerkammer am einen Ende des Schaltschiebers steuert, gekennzeichnet durch einen in die Verbindung (29, 45) für den Zutritt von Druckmittel zur Steuerkammer (18) des Schaltschiebers (8) eingefügten, entgegen Federkraft (37) verschiebbaren Hilfsschieber (31), der den Zufluß von Druckmittel zur Steuerkammer (18) des Schaltschiebers (8) steuert und dessen von der Feder (37) abgewandte Stirnseite einen Druckraum (41) abgrenzt, dessen Zufluß vom Steuerschieber (52) gesteuert wird, so daß Steuerkammer (18) und Druckraum (41) im Wechsel mit der Rücklaufleitung (27, 47) und der Verbraucherleitung (23) verbunden werden.
  2. 2. Druckregler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Hilfsschieber (131) innerhalb des Schaltschiebers (108) angeordnet ist (Fig. 3).
  3. 3. Druckregler nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die zum Steuerabschnitt (32) des Hilfsschiebers (31) führende Leitung (29) von der Verbraucherleitung (23) abgezweigt ist.
  4. 4. Druckregler nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der zum Steuerabschnitt (32, 132) des Hilfsschiebers (31, 131) führende Kanal (75, 175) von der vor Druckleitung (4), insbesondere an einer vom Schaltschieber (8, 108) unbeeinflußten Stelle des Schaltzylinders (7, 107) abgezweigt ist.
  5. 5. Druckregler nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch mindestens auf einem mittleren Wegabschnitt des verschiebbaren Steuerschiebers (52, 152) in entgegengesetzten Richtungen an diesem angreifende Federn (58, 65; 158, 165), von denen mindestens eine in ihrer Vorspannung veränderbar ist.
  6. 6. Druckregler nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils eine der Federn (58, 158) während eines äußeren Wegabschnitts des Steuerschiebers (54, 154) mit Hilfe eines Anschlags (68) ausgeschaltet ist.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1178625B (de) 1957-10-19 1964-09-24 Bosch Gmbh Robert Druckregeleinrichtung fuer eine Pumpe
EP0296744A3 (en) * 1987-06-20 1989-10-11 Vickers Systems Limited Hydraulic latch device

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