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DE1139201B - Kaskadenstromwandler - Google Patents

Kaskadenstromwandler

Info

Publication number
DE1139201B
DE1139201B DEM45418A DEM0045418A DE1139201B DE 1139201 B DE1139201 B DE 1139201B DE M45418 A DEM45418 A DE M45418A DE M0045418 A DEM0045418 A DE M0045418A DE 1139201 B DE1139201 B DE 1139201B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cascade
stage
cores
current transformer
individual
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEM45418A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Dieter Kind
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Messwandler Bau GmbH
Original Assignee
Messwandler Bau GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Messwandler Bau GmbH filed Critical Messwandler Bau GmbH
Priority to DEM45418A priority Critical patent/DE1139201B/de
Priority to CH224566A priority patent/CH432642A/de
Priority to CH229661A priority patent/CH423974A/de
Publication of DE1139201B publication Critical patent/DE1139201B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F38/00Adaptations of transformers or inductances for specific applications or functions
    • H01F38/18Rotary transformers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Transformers For Measuring Instruments (AREA)

Description

  • Kaskadenstromwandler Die Patentanmeldung 14 44701 VIIIb/ 21 d 2 (deutsche Auslegeschrift 1120 004) betrifft einen Kaskadenstromwandler in ein- oder mehrstufiger Ausführung, bei dem der Eisenkern jeder Stufe der Kaskade in die gleiche Anzahl von zwei oder mehr Einzelkernen mit je einer Sekundärwicklung unterteilt ist, wobei die von dem zu messenden Strom durchflossene Primärwicklung sämtliche Einzelkerne der betreffenden Stufe gemeinsam umfaßt und ferner jeder von den Einzelkernen gegebenenfalls mit Schubwicklungen versehen ist; außerdem weisen die gegebenenfalls vorgesehenen weiteren Stufen für jeden Einzelkern eine besondere Primärwicklung auf, wobei diese Primärwicklung und die Sekundärwicklung des entsprechenden Eisenkernes der vorgeschalteten Stufe miteinander verbunden die Kopplungswicklungen der beiden entsprechenden Stufen bilden. In mehrstufiger Ausführung wird dieser Kaskadenstromwandler zweckmäßig so ausgebildet,daß die vorzugsweise als Ringkerne gestalteten Einzelkerne der obersten Stufe mit ihren Sekundärwicklungen durch eine sie gemeinsam umhüllende Isolierung von der sie gemeinsam umfassenden Primärwicklung getrennt sind und daß diese Isolierung sich in einer die Ausleitungen aller Sekundärwicklungen enthaltenden Durchführung fortsetzt, während die vorzugsweise auch als. Ringkerne ausgebildeten Einzelkerne der folgenden Stufe bzw. Stufen mit ihren Sekundärwicklungen jeder für sich gegenüber seiner Primärwicklung entsprechend isoliert und mit je einer eigenen oder mit einer gemeinsamen Durchführung für die Ausleitungen der Sekundärwicklungen versehen sind. Die aktiven Teile jeder Kaskadenstufe werden in einem Isoliermantel mit einer metallischen Grundplatte und einem Metalldeckel untergebracht, wobei diese beiden zweckmäßig mit einer Isolierflüssigkeit gefüllten Gehäuse übereinander angeordnet sind. Wie in dem Hauptpatent weiter vorgeschlagen wird, kann man bei einer zweistufigen Kaskade die obere Stufe so bemessen und mit einer solchen Isolierung der gemeinsamen Primärwicklung gegenüber den Einzelkernen mit ihren Sekundärwicklungen versehen, daß auf die obere Stufe etwa `-'.!" der Potentialdifferenz zwischen Hochspannungsanschluß und Erde entfällt, während die untere Stufe (Endstufe) in ihrer Bemessung und in der Isolierung der einzelnen Primärwicklungen gegenüber ihren auf Erdpotential liegenden Einzelkernen mit ihren Sekundärwicklungen nur für etwa I/.3 der Potentialdifferenz ausgelegt ist. Diese Ausführungsform erleichtert die erstrebte Verwendung von Isoliermänteln gleichen Durchmessers für die beiden Kaskadenstufen und bringt eine Ersparnis. an Isoliermaterial und eine Verringerung des Raumbedarfes für den Kaskadenstromwandler, weil infolge der geringeren Isolierung jedes der Einzelkerne der unteren Stufe bzw. Stufen alle Einzelkerne der betreffenden Stufe in einem Gehäuse untergebracht werden können, dessen Durchmesser nur so groß wie der Durchmesser des Gehäuses der obersten Stufe ist. Dieser Aufbau eines zweistufigen Kaskadenstromwandlers ist besonders dann von Vorteil, wenn man den Kaskadenstromwandler mit einem Spannungswandler kombinieren will, wie dies häufig erwünscht ist. Man kann dann nämlich ohne Schwierigkeit die obere Kaskadenstufe des Spannungswandlers mit der oberen Stufe des Kaskadenstromwandlers in dem gemeinsamen Gehäuse in an sich bekannter Weise so unterbringen, daß die aktiven Teile des Stromwandlers oben, die aktiven Teile des Spannungswandlers unten liegen und die für die beiderseitigen Ausleitungen erforderlichen Durchführungen in entgegengesetzten Richtungen nebeneinander verlaufen. Bei der unteren Kaskadenstufe wird die Anordnung sinngemäß genauso getroffen, d. h., die Durchführungen für die Ausleitungen der Sekundärwicklungen der Stromwandlerkaskadenstufe verlaufen von oben nach unten neben der von unten nach oben verlaufenden Durchführung für die Auslleitung der Kaskadenspannungswandlerstufe, deren aktive Teile unten angeordnet sind.
  • In vielen Fällen ist jedoch eine Kombination des Kaskadenstromwandlers mit einem Spannungswandleryerforderlich, so daß man bei dem Aufbau des Kaskadenstromwandlers keine Rücksicht auf die Unterbringung der aktiven Teile eines Kaskadenspannungswandlers zu nehmen braucht. Andererseits besteht häufig der Wunsch, auf jede Stufe des Kaskadenstromwandlers den gleichen Anteil der Potentialdifferenz zwischen Hochspannungsanschluß und Erde entfallen zu lassen, also z. B. einen zweistufigen Kaskadenstromwandler so auszuführen, daß auf jede der beiden Stufen die Hälfte der Potentialdifferenz zwischen Hochspannungsanschluß und Erde entfällt.
  • Die Erfindung zeigt nun einen Weg, wie man einen Kaskadenstromwandler in zwei- oder mehrstufiger Ausführung gemäß dem genannten Patent bei Unterteilung des Eisenkernes jeder Stufe in zwei Einzelkerne so ausführen kann, daß auf jede Stufe der Kaskade der gleiche Anteil der Potentialdifferenz entfällt und trotzdem der Forderung nach Isoliermaterialeinsparung und Verringerung des. Raumbedarfes Rechnung getragen werden kann. Die Erfindung geht von der eingangs erwähnten mehrstufigen Ausführung gemäß dem Hauptpatent aus, bei der die vorzugsweise ags Ringkerne gestalteten beiden Einzelkerne der obersten Stufe mit ihren Sekundärwicklungen durch eine sie gemeinsam umhüllende Isolierung von der sie gemeinsam umfassenden Primärwicklung getrennt sind und diese Isolierung sich in einer die Ausleitungen aller Sekundärwicklungen enthaltenden Durchführung fortsetzt, während die beiden Einzelkerne der folgenden Stufe bzw. Stufen mit ihren Sekundärwicklungen jeder für sich gegenüber seiner Primärwicklung entsprechend isoliert und mit je einer Durchführung versehen sind. Erfindungsgemäß werden die beiden Einzelkerne der folgenden Stufe bzw. Stufen mit ihren Wicklungen räumlich derart übereinander angeordnet, daß die die Ausleitungen der Sekundärwicklung des oberen Einzelkernes enthaltende, nach unten gerichtete Durchführung neben der die Ausleitungen der Primärwicklung des unteren Einzelkernes enthaltenden, nach oben gerichteten Durchführung in an sich bekannter Weise in dem zwischen den Einzelkernen befindlichen freien Raum liegt. Vorzugsweise werden die beiden Einzelkerne der obersten Stufe der Kaskade und mindestens der obere Einzelkern der folgenden Stufe bzw. Stufen mit ihren Ebenen horizontal angeordnet. Man kann den Außendurchmesser des obenliegenden isolierten, als Ringkern ausgebildeten Einzelkernes der unteren Stufe bzw. Stufen der Kaskade ebenso groß machen wie den Außendurchmesser der beiden gemeinsam isolierten, al<s Ringkerne ausgebildeten Einzelkerne der obersten Stufe der Kaskade und demgemäß für die einzelnen Stufen Isoliermäntel gleichen Durchmessers verwenden, auch wenn die Isolierung jedes der beiden Einzelkerne der unteren Stufe bzw. Stufen ebenso stark ist wie die der obersten Stufe. Der untenliegende Einzelkern der unteren Stufe bzw. Stufen der Kaskade, der zweckmäßig als Mantelkern oder als Rahmenkern mit rechteckigem Kernfenster ausgebildet ist und dessen Außenabmessungen auch nicht größer sind, kann auch horizontal liegend angeordnet werden. Man kann ihn aber auch mit vertikal liegender Ebene einbauen, insbesondere, wenn man ihn in das Fundament hineinragen läßt.
  • An sich ist es schon bekannt, bei einem Stromwandler mit mehreren je eine Sekundärwicklung tragenden Einzelkernen diese Einzellkerne mit ihren Sekundärwicklungen durch eine sie gemeinsam umhüllende Isolierung von der sie gemeinsam umfassenden Primärwicklung zu trennen, wobei sich diese Isolierung in einer die Ausleitungen aller Sekundärwicklungen enthaltenden Durchführung fortsetzt. Andererseits ist auch schon an sich bekannt, zweiMeßwandler in der Weise miteinander zu kombinieren, daß die aktiven Teile der beiden Wandler räumlich derart übereinander angeordnet werden, daß die dieAusleitungen der Sekundärwicklung des obenliegenden Wandlers enthaltende, nach unten gerichtete Durchführung neben der die Ausleitungen der Primärwicklung des untenliegenden Wandlers enthaltenden, nach oben gerichteten Durchführung in dem zwischen den aktiven Teilen der beiden Wandler befindlichen freien Raum liegt. Demgegenüber handelt es sich bei der Erfindung um die Anwendung der einen an sich bekannten Maßnahme bei der einen Stufe und der anderen an sich bekannten Maßnahme bei der bzw. den anderen Stufen eines mehrstufigen Kaskadenstromwandlers zur Lösung der Aufgabe, die bei den erwähnten bekannten Anordnungen nicht vorliegt.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel für einen Kaskad'enstromwandler gemäß der Erfindung, und zwar für einen mehrstufigen, dargestellt, der in seiner Schaltung dem in den Fig. 6 und 7 des Hauptpatentes dargestellten Kaskadenstromwandler entspricht. Die obere Stufe des dargestellten Kaskadenstromwandlers entspricht in ihrem Aufbau vollständig der oberen Stufe des in Fig. 7 des Hauptpatentes gezeigten Wandlers, nur ist im. Hinblick darauf, daß auf jede der beiden Kaskadenstufen hier die Hälfte der Potentialdifferenz zwischen Hochspannungsanschluß und Erde entfallen soll, die Isolierung 50 der Primärwicklung 39 gegenüber den beiden Ringkernen 40, 41 und ihren Sekundärwicklungen 42, 43 schwächer bemessen als bei dem in Fig. 7 des Hauptpatentes dargestellten Kaskadenstromwandler, bei dem auf die obere Stufe der Kaskade etwa 2/3 der Potentialdifferenz entfällt. Die Isolation 50 weist einen als Durchführung für die Ausleitungen der beiden Sekundärwicklungen 42, 43 dienenden Fortsatz 51 auf. Das Gehäuse der oberen Kaskadenstufe besteht aus dem Isoliermantel 52 mit der metallischen Grundplatte 53 und dem Metalldeckel oder der Metallhaube 54. Die untere Stufe der Kaskade besitzt einen Isoliermantel 55 mit einem metallischen geerdeten Fundament 56 und einem Metalldeckel 57. In diesem Gehäuse ist oben der Ringkern 44 mit seiner Sekundärwicklung 48 horizontal liegend angeordnet. Er ist gegenüber seiner Primärwicklung 46, die mit den Ausleitungen der Sekundärwicklung 43 der oberen Kaskadenstufe verbunden ist, durch eine Isolierhülle 58 isoliert, die genau wie die Isolation 50 bei der oberen Stufe für die Hälfte der Potentialdifferenz zwischen Hochspannungsanschluß und Erde bemessen ist. Die Isolierhülle 58 weist einen senkrecht nach unten gerichteten Fortsatz 60 für die Ausleitungen der Sekundärwicklung 48 auf, die an die sekundären Anschlußklemmen 1 k und 11 angeschlossen werden. Unten im Gehäuse befindet sich, ebenfalls horizontal liegend, der zweite beispielsweise als Mantelkern ausgebildete Einzelkern 45 der unteren Kaskadenstufe mit seiner Sekundärwicklung 49, deren Ausleitungen an die sekundären Anschlußklemmen 2 k und 2 1 geführt sind. Die zugehörige Primärwicklung 47, durch die Isolation 59 umhüllt, umfaßt den sekundärbewickelten Mittelschenkel des Kernes 45 etwa ringförmig. Diese die Primärwicklung 47 enthaltende Isolation 59 weist eine senkrecht nach oben gerichtete Durchführung 61 für die beiden Ausleitungen der 47 auf, die mit den Ausleitungen der Sekundärwicklung 42 der oberen Kaskadenstufe verbunden sind. Die beiden Durchführungen 60 und 61 liegen also, in entgegengesetzten Richtungen verlaufend, nebeneinander in dem freien Raum zwischen dem oberen Kern 44 und dem unteren Kern 45. Diese räumliche Anordnung der beiden Einzelkerne der unteren Kaskadenstufe ermöglicht es, die beiden Kernanordnungen, von denen jede ebenso stark isoliert ist wie die Kernanordnung der oberen Kaskadenstufe, in einem Gehäuse unterzubringen; welches den gleichen Durchmesser und die gleiche Höhe wie das Gehäuse der oberen Kaskadenstufe hat.
  • Die Isolierhüllen 50, 58 und 59 mit ihren Durchführungen 51, 60 bzw. 61 können in üblicher Weise aus Papierbandagen od. dgl. hergestellt sein, wenn die Gehäuse für die beiden Kaskadenstufen mit einer Isolierflüssigkeit oder Isoliermasse gefüllt werden. Sie können aber auch in an sich bekannter Weise aus Gießharz bestehen, wobei dann die Gehäuse nicht mit einem IsoiermitteQ, z. B. mit Öl, gefüllt zu werden brauchen bzw. ganz in Fortfall kommen können.
  • Falls die durch die Spulen- und Erdkapazitäten gegebene natürliche Potentialaufteilung auf die einzelnen Stufen der Kaskade nicht den Wünschen entspricht, also in dem dargestellten Ausführungsbeispiel die Potentialdifferenz zwischen Hochspannung und Erde nicht gleichmäßig auf die beiden Kaskadenstufen verteilt wird, so kann man in eine, zwei oder mehr Stufen der Kaskade Steuerkondensatoren einbauen. In der Zeichnung ist beispielsweise in dem freien Raum neben der Durchführung 51 der obersten Kaskadenstufe eine Steuerkondensatorsäule 62 angeordnet, die einerseits an den Deckel 54, andererseits an den Boden 53 angeschlossen ist. Diese Kondensatorsäule ist mit Rücksicht auf die Spulen- und Erdkapazitäten der beiden Kaskadenstufen so bemessen, daß sich die Potentialdifferenz zwischen Hochspannung und Erde völlig gleichmäßig auf beide Stufen verteilt. Um einen Abgleich zu ermöglichen, kann man die Kondensatorsäule mit Anzapfungen versehen, die gegebenenfalls auch aus dem Gehäuse mittels Durchführungen im Boden oder Deckel herausgeführt werden können. Die Anordnung solcher Steuerkondensatoren zur Potentialsteuerung ist an sich bereits bekannt.
  • Gelegentlich ist es erwünscht, daß die in dem sogenannten Relaiskern eines Mehrkernwandlers zur Verfügung gestellte Meßdeistung galvanisch unterteilt wird, um den galvanisch getrennten Anschluß verschiedener Schutzeinrichtungen, wie z. B. eines Differentialschutzes und eines normalen überstromschutzes, zu ermöglichen. Bei dem Kaskadenstromwandler gemäß der Erfindung kann man in einem solchen Fall in der untersten Stufe der Kaskade den einen Einzelkern, also den sogenannten Relaiskern, durch zwei Kerne mit je einer Sekundärwicklung ersetzen. An die Sekundärwicklung des einen dieser beiden Kerne wird dann beispielsweise der Differentialschutz, an die Sekundärwicklung des anderen der Überstromschutz oder andere Einrichtungen, die nicht die hohe Genauigkeit des Meßkernes erfordern, angeschlossen. Da der Relaiskern im allgemeinen eine geringere Genauigkeit, jedoch eine höhere Leistung hat als der sogenannte Meßkern, kann auf eine Ausschaltung der gegenseitigen Beeinflußbarkeit, wie sie zwischen Relaiskern und Meßkern so störend ist, hier verzichtet werden. Es ist natürlich auch möglich, in analoger Weise den sogenannten Meßkern durch zwei Kerne mit je einer Sekundärwicklung zu ersetzen, wenn die beiden galvanisch zu trennenden Meßkreise die gleiche Genauigkeit haben, also eine gegenseitige Beeinflussung als weniger störend empfunden wird. In dem in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel würde also in der unteren Kaskadenstufe der eine von den beiden Kernen, z. B. der Kern 45, aus zwei Kernen bestehen, von denen jeder eine Sekundärwicklung trägt, die aber beide von der gleichen Primärwicklung 47 umfaßt sind. Gegebenenfalls kann man außerdem auch den anderen Kern 44 in der gleichen Weise durch zwei Kerne mit je einer Sekundärwicklung ersetzen, die von der Primärwicklung 46 gemeinsam umfaßt werden. Im letzteren Fall handelt es sich dann um einen sogenannten Vierkernkaskadenstromwandler.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Kaskadenstromwandler in mehrstufiger Ausführung, bei welchem die vorzugsweise als Ringkerne gestalteten beiden Einzelkerne der obersten Stufe mit ihren Sekundärwicklungen durch eine sie gemeinsam umhüllende Isolierung von der sie gemeinsam umfassenden Primärwicklung getrennt sind und diese Isolierung sich in einer die Ausleitungen aller Sekundärwicklungen enthaltenden Durchführung fortsetzt, während die beiden Einzelkerne der folgenden Stufe bzw. Stufen mit ihren Sekundärwicklungen jeder für sich gegenüber seiner Primärwicklung entsprechend isoliert und mit je einer Durchführung versehen sind, nach Patentanmeldung M 44701 VIII b / 21 d' (deutsche Ausgegeschrift 1120 004), dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Einzelkerne (44, 45) der folgenden Stufe bzw. Stufen mit ihren Wicklungen räumlich derart übereinander angeordnet sind, daß die die Ausleitungen der Sekundärwicklung (48) des oberen Einzelkernes (44) enthaltende, nach unten gerichtete Durchführung (60) neben der die Ausleitungen der Primärwicklung (47) des unteren Einzelkernes (45) enthaltenden, nach oben gerichteten Durchführung (61.) in an sich bekannter Weise in dem zwischen den Einzelkernen befindlichen freien Raum liegt.
  2. 2. Kaskadenstromwandler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Einzelkerne (40, 41) der obersten Stufe der Kaskade und mindestens der obere Einzelkern (44) der folgenden Stufe bzw. Stufen mit ihren Ebenen horizontal angeordnet sind.
  3. 3. Kaskadenstromwandler nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Außendurchmesser des oberen isolierten, als Ringkern ausgebildeten Einzelkernes (44) der unteren Stufe bzw. Stufen der Kaskade ebenso groß ist wie der Außendurchmesser der beiden gemeinsam isolierten, als Ringkerne ausgebildeten Einzelkerne (40, 41) der obersten Stufe der Kaskade.
  4. 4. Kaskadenstromwandler nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß in der untersten Stufe der Kaskade der eine Einzelkern (44 bzw. 45) oder jeder der beiden Einzelkerne (44, 45) durch zwei Kerne mit je einer Sekundärwicklung ersetzt ist.
  5. 5. Kaskadenstromwandler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzielung der gewünschten Potentialaufteilung auf die einzelnen Stufen der Kaskade mindestens in einer Stufe in an sich bekannter Weise Steuerkondensatoren (62) vorgesehen sind.
  6. 6. Kaskadenstromwandler nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die in der obersten Kaskadenstufe vorgesehenen Steuerkondensatoren (62) in Gestalt einer Säule in dem freien Raum neben der Durchführung (51) für die Ausleitungen der Sekundärwicklungen (42, 43) angeordnet sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Britische Patentschrift Nr. 771739; französische Patentschrift Nr. 1051362.
DEM45418A 1960-03-18 1960-05-25 Kaskadenstromwandler Pending DE1139201B (de)

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR1051362A (fr) * 1951-05-16 1954-01-15 Appareil combiné transformateur de tension et transformateur de courant
GB771739A (en) * 1955-08-09 1957-04-03 British Thomson Houston Co Ltd Improvements relating to high voltage current transformers

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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