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DE1139009B - Zentralverschluss fuer einaeugige Spiegelreflexkameras - Google Patents

Zentralverschluss fuer einaeugige Spiegelreflexkameras

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Publication number
DE1139009B
DE1139009B DEA35910A DEA0035910A DE1139009B DE 1139009 B DE1139009 B DE 1139009B DE A35910 A DEA35910 A DE A35910A DE A0035910 A DEA0035910 A DE A0035910A DE 1139009 B DE1139009 B DE 1139009B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lever
sector
locking
drive
lock according
Prior art date
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Pending
Application number
DEA35910A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Gerd Kiper
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Agfa Gevaert NV
Original Assignee
Agfa AG
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Publication date
Application filed by Agfa AG filed Critical Agfa AG
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Priority to US144436A priority patent/US3198100A/en
Priority to GB38096/61A priority patent/GB920598A/en
Publication of DE1139009B publication Critical patent/DE1139009B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B9/00Exposure-making shutters; Diaphragms
    • G03B9/08Shutters
    • G03B9/10Blade or disc rotating or pivoting about axis normal to its plane
    • G03B9/18More than two members
    • G03B9/22More than two members each moving in one direction to open and then in opposite direction to close, e.g. iris type
    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B7/00Control of exposure by setting shutters, diaphragms or filters, separately or conjointly
    • G03B7/003Control of exposure by setting shutters, diaphragms or filters, separately or conjointly setting of both shutter and diaphragm
    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B9/00Exposure-making shutters; Diaphragms
    • G03B9/08Shutters

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Shutters For Cameras (AREA)
  • Cameras In General (AREA)

Description

  • Zentralverschluß für einäugige Spiegelreflexkameras Die Erfindung geht aus von einem Zentralverschluß für einäugige Spiegelreflexkameras mit zwei während des Verschlußablaufs gleichsinnig, aber zeitlich verschieden bewegten Sektorenringen (Sektorenöffnungs-und Sektorenschließring).
  • Es sind herkömmliche Verschlüsse für Spiegelreflexkameras bekannt mit einem während eines zur Belichtung des Filmes dienenden Verschlußablaufes hin-und herbewegten Sektorenring und einem Sektorenlagerring, welcher zur Zwischenbeobachtung in bekannter Weise zwischen zwei Verschlußabläufen ebenfalls hin- und herbewegt wird. Bei diesen bekannten Verschlüssen wird beim Verschlußablauf der Sektorenlagerring in Ruhe gehalten, während der Sektorenring hin- und herbewegt wird. Zur Zwischenbeobachtung hingegen wird der Sektorenring in Ruhe gehalten und der Sektorenlagerring hin- und herbewegt. Der Sektorenlagerring muß zur Zwischenbeobachtung also gegenüber einer sonst gleichen Verschlußanordnung ohne Möglichkeit einer Zwischenbeobachtung (für Kameras ohne Spiegelreflexsucher) zusätzlich hin- und hergedreht werden.
  • Demgegenüber lag der Erfindung die Aufgabe zugrunde, einen Verschluß für Spiegelreflexkameras zu schaffen, bei welchem die Sektorenringe zur Zwischenbeobachtung keine zusätzliche Bewegung, welche sie nicht auch bei einem gewöhnlichen Ablauf ohne Zwischenbeobachtung vollführen müßten, durchmachen. Dadurch wird eine größtmögliche Schonung der am Verschluß befindlichen bewegten und der sich bei jeder Bewegung gegeneinander reibenden Teile und außerdem eine Vereinfachung des Verschlußsteuennechanismus erreicht. Bei Suche nach möglichen Lösungen dieser Aufgabe hat sich nun gezeigt, daß diese Auf-,aabe wahrscheinlich nur unter Zuhilfenahme von Ver-D schlüssen mit zwei beim Verschlußablauf gleichsinnig, aber zeitlich verschieden bewegten Sektorenringen lösbar ist.
  • Gemäß der Erfindung wird nun vorgeschlagen, daß der Verschluß zur Zwischenbeobachtung vor dem eigentlichen Verschlußablauf in die Offenstellung bringbar ist, wobei der Sektorenöffnungsring beim Spannen des Verschlusses in seiner nach Verschlußablauf erreichten Stellung verbleibt, während der Sektorenschließring unter gleichzeitiger Spannung seiner Antriebsfedern durch einen eine Antriebsfeder für den Sektorenöffnungsring aufweisenden Antriebshebel in seine Spannstellung verschwenkbar ist, und daß bei der Verschlußauslösung der Sektorenöffnungsring durch einen Spannhebel in die der geschlossenen Lage der Sektoren entsprechende Stellung drehbar ist, worauf der Sektorenöffnungsring durch die am Antriebshebel angeordnete Antriebsfeder zum Ablauf bringbar ist und durch den Antriebshebel der Sektorenschließring zum Nachlaufen freisetzbar ist. Zweckmäßigerweise besitzt dabei ein Arm des Antriebshebels eine Funktionskante, welche auf einen Stift des Sektorenschließringes bei der Spannbewe-,gung verschwenkend einwirkt. Außerdem ist vorteilhafterweise ein Sperrhebel vorgesehen, welcher unter Federwirkung am Ende der Spannbewegung mit seiner Nase hinter einer Sperrkante des Antriebshebels einfällt. Außerdem kann der Antriebshebel auch eine weitere Funktionskante zum Einwirken auf den Sektorenöffnungsring beim Verschlußablauf aufweisen. Nach der Erfindung kann weiterhin eine im Spannhebel gelagerte Schwinge vorgesehen sein, durch welche bei der Verschlußauslösebewegung der Sektorenöffnungsring in die der geschlossenen Lage der Sektoren entsprechende Stellung gedreht wird. Die Schwinge kann dabei eine Funktionskante zum Einwirken auf einen Stift des Sektorenöffnungsringes aufweisen. In weiterer vorteilhafter Ausbildung der Erfindung wird der unter Federwirkung stehende Spannhebel im gespannten Zustand des Verschlusses von dem Auslösehebel gehalten. Dabei kann in gespanntem, geschlossenem Zustand des Verschlusses ein Stift des Sektorenöffnungsringes unmittelbar vor einer Funktionskante des Antriebshebels liegen. Außerdem kann nach der Erfindung ein Hemmwerk vorgesehen sein, welches auf den Sektorenschließring einwirkt und dessen zeitliche Nachfolge gegenüber dem Sektorenöffnungsring bestimmt. Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung sind am Sektorenöffnungsring Rasten vorgesehen zur Lagesicherung in der Offen-und Schließstellung des gespannten Verschlusses. Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist ein Hebel zur Betätigung des Klappspiegels vorgesehen, welcher vorzugsweise in seiner gespannten Stellung von einem Sperrhebel gehalten ist. Der Hebel zur Betätigung des Klappspiegels kann dabei über Zw!-schenhebel derart mit dem Spannhebel zusammenwirken, daß der Ablauf des Hebels erst erfolgt, wenn der Spannhebel über seine Schwinge den Sektorenöffnungsring in seine Schließstellung gedreht hat. Dabei wirkt der Spannhebel mit seiner Funktionskante auf einen Stift eines Sperrhebels ein, so daß der Hebel für die Betätigung des Klappspiegels zum Ablauf freigegeben wird, wodurch der Klappspiegel betätigt und anschließend über einen Sperrhebel der Antriebshebel seinerseits zum Ablauf freigegeben wird. Bei einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung wird beim Verschlußspannen vom Spannhebel über Zwischenhebel auf den Hebel für den Klappspiegel und den Antriebshebel eingewirkt. Dabei kann die Spannbewegung des Spannhebels zuerst auf den Hebel für den Klappspiegel übertragen werden, wobei ein Zwischenhebel aus der Sperrstellung des Antriebshebels hinausgeschwenkt wird, wonach der Hebel gegen Weiterbewegung durch einen Stift blockiert ist und der freigesetzte Antriebshebel von einem Zwischenhebel in die Spannstellung überführbar ist.
  • Die erfindungsgemäße Verschlußanordnung ist mit dem Vorteil einer besonders großen Einfachheit verbunden, da schon dem Verschlußantriebsprinzip gemäß zwei bewegliche Sektorenringe vorgesehen sind, von denen beim Spannen nur der eine bewegt wird, während der andere erst bei der Verschlußbetätigung nachgeführt wird. Die Sektorenantriebsringe vollführen also nur die Bewegungen, die sie bei Verwendung des gleichen Verschlußprinzips ohne Vorrichtung für Zwischenbeobachtung auch vollführen würden, nur beim Spannen in einer etwas anderen zeitlichen Folge. Demgegenüber müssen bei den bisher bekannten Verschlüssen mit Vorrichtung zur Zwischenbeobachtung gegenüber Verschlüssen ohne eine solche Vorrichtung von den Sektorenringen zusätzliche Bewegungen ausgeführt werden, beispielsweise durch den zweiten, normalerweise festen Sektorenlagerring für die Zwischenbeobachtung eine Hin- und Herbewegung. Durch die Vereinfachung der Bewegungsvorgänge vereinfacht sich bei der erfindungsgemäßen Anordnung naturgemäß auch die Getriebeanordnung, die diese Bewegungen steuert. Außerdem weist der erfindungsgemäße Verschluß alle Vorteile der Verschlüsse mit zwei beim Verschlußablauf bewegten Sektorenringen auf.
  • Die Erfindung wird an Hand einer Zeichnung näher erläutert. Die Figur zeigt eine Ansicht eines Verschlusses gemäß der Erfindung.
  • Im Verschlußgehäuse 1 sind um Zentrierungen 2 die die Sektoren 3 mittels Stiften 4, 5 steuernden Ringe, der Sektorenöffnungsring 6 und der Sektorenschließring 7 verschwenkbar gelagert. Der Sektorenöffnungsring 6 steht unter Reibschluß einer Rastenfeder 8, die in Aussparungen 9 a, 9 b des Sektorenöffnungsringes 6 einfallen kann. Der Sektorenöffnungsring 6 umfaßt weiterhin je einen Stift 10 und 11 zum Zusammenwirken mit seinem Antriebshebel 12 und dem Verschlußaufzugshebel 13. Der Sektorenschließring 7 steht unter der Wirkung seiner Antriebsfeder 14; er stützt sich mit seinem Stift 15 an der Funktionskante 16 des Armes 17 am Antriebshebel 12 ab. Der Antriebshebel 12 ist um eine gehäusefeste Achse 18 schwenkbar; er steht unter der Wirkung der als Schenkelfeder ausgebildeten Antriebsfeder 19 für den Sektorenöffnungsring 6. Der Antriebshebel 12 umfaßt weiterhin eine Funktionskante 20 am Arm 17 zum Einwirken auf den Stift 10 des öffnungsringes 6, eine Sperrkante 21 und einen Stift 22.
  • Der Antriebshebel 12 wird an seiner Sperrkante 21 vom Sperrhebel 23 mittels dessen Spermase 24 gehalten. Der Sperrhebel 23 ist um eine gehäusefeste Achse 25 schwenkbar und steht unter der Wirkung einer Rückstellfeder 26. Der Sperrhebel 23 umfaßt noch einen Arm 27, auf den von einem Stift 28 des Zwischenhebels 29 bei dessen Ablauf eingewirkt werden kann. Der Antriebshebel 12 weist eine weitere Sperrkante 30 auf, die mit der Nase 31 eines Sperrhebels 32 in Eingriff gelangen kann. Der Sperrhebel 32 ist um eine gehäusefeste Achse 33 schwenkbar und steht unter der Wirkung einer Rückstellfeder 34. Der Sperrhebel 32 weist noch einen Arm 35 auf, auf welchen ein Stift 36 des Zwischenhebels 29 einwirkt. Der Zwischenhebel 29 ist mit einer Achse 37 fest verbunden und in einer gehäusefesten Buchse 38 schwenkbar gelagert; er steht unter der Wirkung einer Feder 39. Die Achse 37 ist zum Zwecke der Kupplung mit dem Spiegelklappmechanismus aus dem Verschlußgeffäuse 1 herausgeführt. Demgemäß ist es gegebenenfalls auch möglich, die Feder 39 anstatt im Verschlußinnem kameraseitig anzuordnen. Der Zwischenhebel 29 ist in einem Gelenk 40 mit einer Lasche 41 beweglich verbunden, die ihrerseits mittels Gelenken über eine Koppel 42 mit dem Verschlußaufzugshebel 13 beweglich in Verbindung steht. Die Koppel 42 ist außer in ihren Gelenken 43, 44 mit der Lasche 41. und dem Verschlußaufzugshebel 13 in einem weiteren Gelenk 45 mit einer Lasche 46 beweglich verbunden. Die Lasche 46 steht über ein Langloch 47 mit dem Stift 22 des Antriebshebels 12 im Eingriff. Der Zwischenhebel 29 umfaßt noch eine Sperrkante 48 zum Zusammenwirken mit der Nase 49 eines Sperrhebels 50 sowie eine Anschlagkante 51. Der Zwischenhebel 29 kommt nach seinem Ablauf unter der Wirkung der Feder 39 mit seiner Anschlagkante 51 zur Anlage an einem Gehäuseanschlag 52. Der um eine gehäusefeste Achse 53 schwenkbare und unter Wirkung einer Rückstellfeder 54 stehende Sperrhebel 50 umfaßt noch einen Stift 55, auf welchen der Verschlußaufzugshebel 13 mittels seiner Steuerkante 56 während seines Ablaufs einwirkt. Der Verschlußaufzugshebel 13 ist mit einer Achse 57 fest verbunden, welche mittels einer gehäusefesten Buchse 58 verschwenkbar gelagert und aus dem Verschlußgehäuse 1 herausgeführt ist. Der Verschlußaufzugshebel 13 steht unter der Wirkung einer Rückstellfeder 59. Er trägt eine um einen Stift 60 schwenkbare und unter der Wirkung einer Feder 61 stehende Schwinge 62, die sich mit einem Lappen 63 am Verschlußaufzugshebel 13 abstützt. Die Schwinge 62 wirkt mit einem Daumen 64 während des Ablaufs des Verschlußaufzugshebels zeitweise auf den Stift 11 des Sektorenöffnungsringes 6 ein. Der Verschlußaufzugshebel 13 weist noch eine Sperrkante 65 auf, die mit einem als Auslösehandhabe ausgebildeten und aus dem Verschlußgehäuse 1 herausgeführten Sperrhebel 66 zusammenwirkt. Der Sperrhebel 66 ist um eine gehäusefeste Achse 67 schwenkbar und steht unter der Wirkung einer Feder 68. Durch Verschwenken des Sperrhebels 66 in Richtung des Pfeiles x wird der Verschluß ausgelöst. Dabei läuft zunächst der Verschlußaufzugshebel 13 im Uhrzeigersinn unter der Wirkung seiner Rückstellfeder 59 ab. Bei dieser Bewegung gelangt die Schwinge 62 mit ihrem Daumen 64 in Eingriff mit dem Stift 11 des Sektorenöffnungsringes 6, welcher hierdurch entgegen dem Uhrzeigersinn verschwenkt wird, wodurch die Sektoren 3 geschlossen werden. Am Ende dieser Verschwenkbewegung gelangen Schwinge 62 und Stift 11 wieder außer Eingriff, und zwar in einer Stellung des SektorenöffnungsriDges 6, in welcher dessen Stift 10 bis dicht vor die Funktionskante 20 am Arm 17 des Antriebshebels 12 gelangt ist. In dieser Stellung kann die Rastenfeder 8 in die zweite Aussparung 9 a am Sektorenöffnungsring 6 einfallen und diesen lagegerecht halten. Der Verschlußaufzugshebel 13 läuft noch über den Abrißpunkt weiter zurück; dabei kommt seine Steuerkante 56 zum Einwirken auf den Stift 55 des Sperrhebels 50, welcher nun gegen die Wirkung seiner Rückstellfeder 54 entgegen dem Uhrzeigersinn bis gegen einen Anschlag 69 verschwenkt wird. Der Ablaufbewegung des Verschlußaufzugshebels 13 können die Koppel 42 sowie Laschen 41 und 46 zufolge der Stift-Schlitz-Verbindung 22, 47 trotz Sperrung des Zwischenhebels 29 folgen. Nach dem Verschwenken des Sperrhebels 50 kann nun auch der Zwischenhebel 29 unter der Wirkung der Feder 39 entgegen dem Uhrzeigersinn ablaufen, wodurch das Hochklappen des Spiegels erfolgt. Auch hier können die Koppel 42 sowie Laschen 41 und 46 zufolge der Stift-Schlitz-Verbindung 22, 47 der Ablaufbewegung des Zwischenhebels 29 folgen, während der Verschlußaufzugshebel 13 sich unter der Wirkung seiner Rückstellfeder 59 in Anschlaglage befindet. Am Ende seiner Bewegung wirkt der Zwischenhebel 29 mit seinem Stift 28 auf den Arm 27 des Sperrhebels 23 ein und verschwenkt diesen im Uhrzeigersinn gegen die Wirkung der Rückstellfeder 26 bis zum Auflaufen seiner Anschlagkante 51 am Gehäuseanschlag 52. Hierdurch wird nun auch der Antriebshebel 12 freigesetzt, so daß dieser unter Wirkung der Antriebsfeder 19 entgegen dem Uhrzeigersinn ablaufen kann. Der Antriebshebel 12 wirkt mit der Funktionskante 20 seines Armes 17 alsbald auf den Stift 10 des Sektorenöffnungsringes 6 ein, wodurch dieser im Uhrzeigersinn verschwenkt wird, d. h., die Sektoren öffnen, bis der Sektorenöffnungsring 6 mit seinem Vorsprung 70 zur Anlage am Anschlag 71 gelangt. Gleichzeitig kann der vom Antriebshebel 12 mittels dessen Funktionskante 16 am Arm 17 über seinen Stift 15 gehaltene Sektorenschließring 7 unter der Wirkung seiner AnLriebsfeder 14 dem Sektorenöffnungsring 6 nachlaufen. Diese das öffnen und Schließen der Sektoren beeinflussende Bewegung wird in bereits vorgeschlagener Weise durch das Einwirken eines Hemmwerkes mit Segmenthebel 72 und Steuerstift 73 auf die Steuerkante 74 eines Lappens 75 am Sektorenschließring 7 in einem durch eine Zeitsteuerkurve 76 beeinflußbaren Maße derart gesteuert, daß die gewünschte Verschlußzeit verwirklicht wird. Am Ende der Ablaufbewegung des Antriebshebels 12 kann der vom abgelaufenen Zwischenhebel 29 freigesetzte Sperrhebel 32 unter Wirkung seiner Rückstellfeder 34 mit seiner Nase 31 hinter der Sperrkante 30 des Antriebshebels 12 einfallen, wodurch dieser vorerst gegen eine Aufzugsbewegung gesperrt wird.
  • Der Verschlußaufzug erfolgt durch Verschwenken des Verschlußaufzugshebels 13 in Richtung des Pfeiles y. Der Antriebshebel 12 ist dabei zunächst durch den Sperhebel 32 gesperrt. Infolgedessen kann der Aufzugsbewegung nur der Zwischenhebel 29 folgen, der im Uhrzeigersinn bis zum Anschlag seiner Kante 77 am Gehäuseanschlag 52 gegen die Wirkung seiner Feder 39 verschwenkt wird. Das Herunterklappen des Spiegels erfolgt somit bei geschlossenen Sektoren 3. Die Lasche 46 des übertragungsgetriebes stützt sich dabei mit dem Ende 78 ihres Langloches 47 am Stift 22 ab, so daß die Stift-Schlitz-Verbindun g als Drehgelenk wirkt und damit der Getriebezwanglauf gesichert ist. Am Ende der Verschwenkbewegung des Zwischenhebels 29 fällt hinter dessen Sperrkante 48 der Sperrhebel 50 mit seiner Nase 49 unter Wirkung seiner Rückstellfeder 54 ein. Gleichzeitig beginnt der Stift 36 des Zwischenhebels 29 auf den Arm 35 des Sperrhebels 32 einzuwirken, der gegen die Wirkung seiner Rückstellfeder 34 entgegen dem Uhrzeigersinn verschwenkt wird. Wenn der Zwischenhebel 29 seine Anschlagkante erreicht hat, ist der Sperrhebel 32 so weit verschwenkt, daß dessen Nase 31 mit der Sperrkante 30 des Antriebshebels 12 außer Eingriff gelangt ist. Der Antriebshebel 12 kann jetzt vom übertragungsgetriebe gegen die Wirkung der Antriebsfeder 19 im Uhrzeigersinn mitgenommen werden, während der Zwischenhebel 29 vom Gehäuseanschlag 52 bzw. von seinem Sperrhebel 50 gehalten bleibt. Während seiner Verschwenkung wirkt der Antriebshebel 12 über die Funktionskante 16 seines Armes 17 auf den Stift 15 des Sektorenschließringes 7 ein und verschwenkt diesen, wodurch die Sektoren 3 geöffnet werden. Am Ende der Aufzugsbewegung des Antriebshebels 12 fällt der Sperrhebel 23 mit seiner Nase 24 hinter dessen Sperrkante 21 ein, so daß dieser gegen erneuten Ablauf gesichert wird. Anschließend, und zwar vor Auflaufen der Schwinge 62 am Gehäuseanschlag 79, kann auch der Sperrhebel 66 hinter der Sperrkante 65 des Verschlußaufzugshebels 13 einfallen. Damit ist der Verschluß wieder aufgezogen, wie in der Figur dargestellt.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Zentralverschluß für einäugige Spiegelreflexkameras mit zwei während des Verschlußablaufes gleichsinnig, aber zeitlich verschieden bewe, Ogten Sektorenringen (Sektorenöffnungsring und Sektorenschließring), dadurch gekennzeichnet, daß er zur Zwischenbeobachtung vondern eigentlichen Verschlußablauf in die Offenstellüng bringbar ist, wobei der Sektorenöffnungsring (6) beim Spannen des Verschlusses in, seiner nach Verschlußablauf erreichten Stellung verbleibt, während der Sektorenschließring (7) unter gleichzeitiger Spannung seiner Antriebsfedern (14) durch einen eine Antriebsfeder (19) für den Sektorenöffnungsring (6) aufweisenden Antriebshebel (12) in seine Spannstellung verschwenkbar ist, und daß bei der Verschlußauslösung der Sektorenöffnungsring (6) durch einen Spannhebel (13) in die der geschlossenen Lage der Sektoren (3) entsprechende Stellung drehbar ist, worauf der Sektorenöffnungsring (6) durch die am Antriebshebel (12) angeordnete Antriebsfeder (19) zum Ablauf bringbar ist und durch den Antriebshebel (12) der Sektorenschließring (7) zum Nachlaufen freisetzbar ist.
  2. 2. Zentralversch-luß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Antriebshebel (12) über eine Funktionskante (16) seines Armes (17) auf den Stift (15) des Sektorenschließringes (7) bei der Spannbew--gung einwirkt und diesen im Sinn der Spannbewegung desselben verschwenkt. 3. Zen-tralverschluß nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein Sperrheb-,1 (23) vorgesehen ist, welcher unter Federwirkung am Ende der Spannbew.egung nüt seiner Nase- (24) hinter einer Sperrkante (21) des Antriebshebels (12) einfällt. 4. Zentralverschluß nach. einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Antriebshebel (12) eine Funktionskante, (20) aufweist zum Einwirken auf den Sektorenöffnungsring (6) beim Verschlußablauf. 5. Zentralverschluß nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Verschlußauslösebewegung eine im Spannhebel (13) drehbar gelagerte Schwinge (62) den SektorenöffnungsTing (6) in die der geschlossenen Lage- der Sektoren (3) entsprechende Stellung dreht. 6. Zentralverschluß nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwinge (62) eine Funktionskante (64) zum Einwirken auf einen Stift (11) des Sektorenöffi, 1,ungsrings (6) aufweist. 7. Zentralverschluß nach einem oder mehreren der vorhergehenden, Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der unter Federwirkung stehende Spannhebel (13) im gespannten Zustand des, Verschlusses von einem Auslösehebel (66) gehalten wird. 8. Zentralverschluß nacheinem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß in gespanntem, geschlossenem Zustand des Verschlusses ein Stift (10) des Sektorenöffnungsrings (6) unmittel ar vor der Funktionskante (20) des Antriebsheb--ls (12) liegt. 9. Zentralverschluß nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein Hemmwerk (72, 73) auf den Sektorenschließring (7) einwirkt und dessen zeitliche Nachfolge gegenüber dem Sektorenöffnungsring (6) bestimmt. 10. Zentralverschluß, nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichne4 daß am Soktorenöffnungsring (6) Rasten (9 a, 9 b) vorgesehen sind, zur Lagesicherung in der Offen- und Schließstellung des gespannten Verschlusses. 11. Zentralverschluß nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein Hebel (29) für die Betätigung des Klappspiegels vorgesehen ist. 12. Zentralverschluß, nach Anspruch 11, da-Jurch gekennzeichnet, daß der Hebel (29) in seiner gespannten Stellung von einem Sperrhebel (50) gehalten ist. 13. Zentralverschluß nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Hebel (29) über Zwischenhebel (41, 42) mit dem Spann--hebel (13) derart zusammenwirkt, daß der Ablauf des Hebels (29) -erst erfolgt, wenn der Spannhebei (13) über seine Schwinge (62) den Sektorenöffnungsring (6) in seine, Schließstellung gedreht hat. 14. Zentralverschluß nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Spannhebel (13) mit seiner Funktionskante (56) auf einen Stift (55) des Sperrhebels (50) einwirkt so daß der Hebel (29) zum Ablauf freigegeben wird, wodurch der Klappspiegel betätigt und anschließend über den Sperrhebel. (23) der Antriebshebel (1-2) seinerseeits zum Ablauf freigegeben wird. 15. Zentralverschluß nach einem der Ansprüche 11 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß beim Verschlußspannen vom Spannhebel (13) über Zwischenhebel (41, 42, 46) auf den Hebel (29) und den Antriebshebel (12) eingewirkt wird. 16. Zentralverschluß nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannbewegung des Spannhebels (13) zuerst auf den Hebel (29) übertragen wird zum Herunterklappen des Klappspiegels und Herausschwenken eines Zwischenhebels. (31) aus der Sperrstellung des Antriebshebels (12), wonach der, Hebel (29) gegen Weiterbewegung durch einen Stift (52) blockiert ist und der freigesetzte Antriebshehel (12) von einem Zwischenhebel (46) in die Spannstellung überführbar ist. 17. Zentralverschluß nacheinem odermehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein Zwischenhebel (46) an einem weiteren Zwischenhebel, (42) in einem Gelenk (45) angelenkt ist und mit einem Stift (22) des Antriebs-hebels (12) -über einen Schlitz (47) im Bewegungseingriff steht. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschnft Nr. 162 593; schweizerische Patentschrift Nr. 265 219; französische Patentschrift Nr. 1208 587.
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