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DE1138305B - Schlaegermuehle - Google Patents

Schlaegermuehle

Info

Publication number
DE1138305B
DE1138305B DEU6904A DEU0006904A DE1138305B DE 1138305 B DE1138305 B DE 1138305B DE U6904 A DEU6904 A DE U6904A DE U0006904 A DEU0006904 A DE U0006904A DE 1138305 B DE1138305 B DE 1138305B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rotor
grinding
mill
gas
beater
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEU6904A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Dr Techn Hans Ullrich
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
HANSJUERGEN ULLRICH DIPL ING D
Original Assignee
HANSJUERGEN ULLRICH DIPL ING D
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by HANSJUERGEN ULLRICH DIPL ING D filed Critical HANSJUERGEN ULLRICH DIPL ING D
Priority to DEU6904A priority Critical patent/DE1138305B/de
Publication of DE1138305B publication Critical patent/DE1138305B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C13/00Disintegrating by mills having rotary beater elements ; Hammer mills
    • B02C13/26Details

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Crushing And Pulverization Processes (AREA)

Description

  • Schlägermühle Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Mahlen kömigen Gutes - vorzugsweise Kohle - und zur gleichzeitigen Energiezufuhr an das zum Transport und gegebenenfalls zum Trocknen des Mahlgutes dienende Gas.
  • Bekannt sind Mühlen, bei denen das Mahlgut zwischen verschieden gestalteten Mahlflächen zerdrückt oder zerrieben wird (Walzenmühlen, Kugelmühlen); die Gasströmung durch derartige, meist langsam laufende Mühlen ist im allgemeinen mit erheblichen Verlusten an nutzbarer Energie behaftet, so daß zusätzliche Druckerhöhungsgebläse erforderlich sind.
  • Weiter sind verschiedene Bauarten von Schlägermühlen bekannt, bei denen das Mahlgut durch die Schlagbeanspruchung beim Zusammenprall mit Schlägern, Hämmern oder Schlagplatten zerkleinert wird (z. B. Schlägermühlen im engeren Sinn, Schlagradmühlen, Prallmühlen). Bei den Schlägermühlen im engeren Sinn wird die vor allem durch die Nachlaufströmung hinter den einzelnen Schlägern vom Rotor an das Gas übertragene Energie größtenteils in Wärme und nur zu einem kleinen Teil in nutzbare Volum-beziehungsweise Bewegungsenergie (Druck- beziehungsweise Geschwindigkeitssteigerung) des Gases umgewandelt, die Antriebsleistung derartiger Mühlen ist also - bezogen auf ihre Mahl- und Ventilationsleistung - verhältnismäßig hoch. Zum Erzielen einer ausreichenden Ventilationswirkung muß eine kleine Leistungsdichte (Mahlleistung/umbaut ' er Raum) gewählt, also große Mühlenabmessungen vorgesehen werden. Bei den Schlagradmühlen, deren Aufbau im wesentlichen dem eines Ventilators mit radial durchsfrömten und zum Mahlen geeigneten Laufrad entspricht, wird das Mahlgut beim Durchgang durch das Schlagrad durch den Zusammenprall mit den Schlagplatten zerkleinert; gleichzeitio, wird die nutzbare Energie des durch das Schlagrad strömenden Gases infolge der Zentrifugalwirkung, der Verzögerung der Relativströmung und der Vergrößerung der Absolutgeschwindigkeit auch bei großer Leistungsdichte be- trächtlich erhöht. Eine mahltechnisch zweckmäßige Anordnung der Schlagplatten bedingt jedoch einen Eintrittsstoß für die Gasströmung und somit wiederum einen Verlust an nutzbarer Energie. Das Mahlgut wird beim Durchgang durch das Schlagrad nur ein-oder zweimal von den Schlagplatten getroffen, außerdem ist die für die Zerkleinerung maßgebende Geschwindigkeit am Ort des ersten Zusammenpralls im allgemeinen beträchtlich kleiner als die aus Festigkeitsgründen begrenzte Umfangsgeschwindigkeit des Rotors, weil die Mahlgutzuführung üblicherweise von der Schlagradachse her erfolgt; die Zerkl-,Inerung harter Stoffe ist daher nur in beschränktem Ausmaß möglich. Der Schlagplattenverschleiß beeinflußt weitgehend die Mahl- und Ventilationsleistung der Mühle und läßt sich kaum gleichmäßig auf die Mahlwerkzeuge verteilen, da sich Eingriffe in die Mahlgutzuführung auch auf die Ventilationsleistung auswirken und umgekehrt; das bedeutet eine unbefriedigende Ausnützung der Mahlwerkzeuge.
  • Bei den meisten Schlägermühlen und bei den Schlagradmühlen passiert die Gasströmung, unabhängig von etwaigen Sekundärströmungen, zum überwiegenden Teil den Rotor, beziehungsweise den von diesem bestrichenen Bereich. Es sind jedoch auch Mühlen bekannt, bei denen der Rotor mit Abstand von den Seitenwänden des Mühlengehäuses angeordnet ist und somit nur einen Teil der Mahlkammer bestreicht. Das Mahlgut selbst wird häufig zusammen mit dem Gasstrom aufgegeben, es sind aber auch Konstruktionen bekannt, bei denen Mahlgut und Gas getrennt zugeführt werden und erst in der Mühle miteinander in Berührung kommen.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine für alle Kohlensorten geeignete Schlägermühle mit großer Leistungsdichte und gleichmäßigem Mahlweikzeugverschleiß zu schaffen, die dem zum Transport und unter Umständen auch zum Trocknen des Mahlgutes erforderlichen, jedoch von diesem getrennt der Mühle zuströmenden Gas die nötige nutzbare Energie zuführen kann, und die hinsichtlich ihrer Mahl- und Ventilationsleistung weitgehend unabhängig vom Vorschleiß ist. Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß die Mahlwerkzeuge des Rotors in an sich bekannter Weise nur einen Teil der Mahlkammer bestreichen, wobei zwischen dem Rotor und mindestens einer Gehäusestirnwand ein von Einbauten im we, sentlichen freier Strömungskanal für den auf der ganzen axialen Breite der Mahlkammer ein- und austretenden Gasstrom gebildet wird, der durch eine radiale, bis an die Rotorachse heranreichende Zwischenwand in einen Eintritts- und einen Austrittsteil getrennt ist. Bei einer so ausgebildeten Mühle ist es möglich, für die Mahlung und für die Ventilation verschiedene Teile des Rotors heranzuziehen (beispielsweise Umfangs- bzw. SeÄtenkant--n von Schlagplatten) und hierdurch eine weitgehende Unabhängigkeit der Mahl- und Ventilationsleistung vom Verschleiß zu erzielen. Die Umwandlung der vom Rotor infolge des Impulsaustausches an das Gas übertragenen Energie in Wärme wird weitgehend eingeschränkt bzw. verhindert durch die radiale Trennwand in dem Gehäuse, die das Entstehen einer mit dem Rotor umlaufenden Ringströmung sowie einen Druckausgleich zwischen eintretender und austretender Strömung verhindert. Auch die Bewegungsenergie der Mahlgutteilchen, die nach dem Zusammenprall mit den Mahlwerkzeugen in der Gasströmung abgebremst werden, wird teilweise in nutzbare Energie des Gases umgewandelt. Die Bewegung der Mahlgutteilchen stört die Gasströmung und den Mechanismus der Impulsübertragung nicht, daher ermöglichen Mühlen dieser Bauart eine große Leistungsdichte und somit bei vorgegebener Mahlleistung kleine Mühlenabmessungen.
  • Zweckmäßigerweise werden die Mahlwerkzeuge als ebene oder profilierte Schlagplatten ausgebildet und beispielsweise nach einer der aus dem Turbinenbau bekannten Konstruktionen zur Schaufelbefestigung mit dem Rotor verbunden. Das Mahlgut wird durch einen lotrecht oder schräg abwärts führenden und oberhalb des Rotors endenden Fallschacht auf den äußeren Rotorumfang gelenkt, wobei sich der Verschleiß der am Rotor angebrachten Mahlwerkzeuge durch Einbau von Lenkblechen oder Streugittern zwecks Beeinflussung der Mahlgutverteilung am Fallschachtaustritt weitgehend vergleichmäßigen läßt.
  • Die Lagerung der Mühle gemäß der Erfindung erfolgt bei großen Einheiten zweckmäßig auf beiden Seiten des Rotors, da sich hierbei kleinere Lager und eine dünnere Wehe, ergeben als bei einseitiger Lagerung; außerdem ist die Laufrufie größer und die Empfindlichkeit gegen Unwuchten geringer. Dagegen kann es bei kleinen Einheiten vorteilhaft sein, den Rotor einseitig fliegend am Ende der Rotorwelle derart anzuordnen, daß er leicht ausgewechselt werden kann, da sich hierdurch die Stillstandzeit der Mühle zum Auswechseln der Schlagwerkzeuge (im Vergleich mit der Stillstandzeit bei zweiseitig gelagerten Mühlen) erheblich verkürzen läßt.
  • In weiterer Ausgestaltung der Erfindung wird das Gehäuse seitlich des Rotors im unteren Teil der Mühle schräg, vorzugsweise konisch, ausgebildet, um Mahlgutablagerungen zu verhindern und längs dieser Flächen abrutschendes Mahlgut wieder in den Wirkungsbereich der Mahlwerkzeuge zu führen.
  • Im unteren Teil des Gehäuses wird weiterhin zweckmäßig --in Raum vorgesehen, in dem sich Fremdkörper ansammeln können, ohne die Mahl- und Ventilationseigenschaften der Mühle zu beeinträchtigen. Zum Entfernen der Fremdkörper soll dieser Raum (Mühlensumpf) leicht von außen durch eine Reinigungstür od. dgl. zugänglich sein.
  • Nach einem weiteren Erfindungsgedanken können im Bereich des Mahlgutaustritts feste oder verstellbare Einbauten zum Beeinflussen der Mahlgutaufenthaltszeit in der Mühle und damit der Ausmahlung vorgesehen werden. Man kann jedoch auch das Gas-Staub-Gemisch nach dem Verlassen der Mühle einem Sichter beliebiger Bauart zuführen, in diesem die noch zu groben Mahlgutteilchen abscheiden und letztere zusammen mit frischem Mahlgut wieder der Mühle zuführen.
  • In weiterer Ausbildung der Erfindung werden die als Schlagplatten ausgebildeten Mählwerkzeuge an dem Rotor radial angeordnet und so gestaltet, daß ihre vornehmlich der Ventilation dienenden Seitenkanten einen stoßfreien Eintritt der Austauschströniung in die vom Rotor und von den Schlagplatten gebildeten offenen Kammern ermöglichen, während die Umfangskante zum Mahlen dient und daher verstärkt wird. Bei entsprechender Bemessung der Mühlenquerschnitte ist es auch möglich, mit einfachen ebenen Schlagplatten gute Mahl- und Ventilationsleistungen zu erzielen.
  • Im folgenden sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung unter Bezugnahme auf die Zeichnungen näher beschrieben.
  • Bild 1 zeigt den Querschnitt, Bild 2 den Längsschnitt und Bild 3 die Draufsicht eineT Mühle gemäß der Erfindung für große Mahlleistung; Bild 4 zeigt einen Querschnitt und Bild 5 einen Längsschnitt durch eine Mühle für kleine Mahlleistung; die Bilder 6 bis 9 zeigen eine Schlagplatte mit verstärkter Umfangskante.
  • In einem gepanzerten Gehäuse 1 rotiert ein in den Lagern 2, 3 beidseitig gelagerter Rotor 4 mit radialen, ebenen Schlagplatten 5, die nach einer der im Turbinenbau bekannten Konstruktionen am Rotor 4 befestigt sind. Das Lager 3 ist zwecks Rotorkühlung mit einem Kühlwasserzufluß 6 und mit einem Kühlwasserabfluß 7 ausgerüstet; der Rotorantrieb erfolgt über eine Kupplung 8. Eine ebenfalls gepanzerte Trennwand 9 reicht im oberen Gehäuseteil bis nahe an den Rotorumfang und die Rotorseiten sowie an die Rotorwelle heran und trennt die Saugseite (Zuströmseite) der Mühle von der Druckseite (Abströmseite). Ein lotrechter Mahlgutzuführungsschacht 10 durchdringt die Gaszuführung 11 und endet oberhalb des Rotors 4. Zum Beeinflussen der Mahlgutverteilung am Ende des Fallschachtes 10 ist in dessen unterem Teil ein aus mehreren parallelen Rundstäben bestehendes Streugitter 12 angeordnet. Im Bereich des Austrittsstutzens 13 für das Gas-Mahlstaub-Gemisch befindet sich eine schwenkbare Prallplatte 14 zum Beeinflussen der Ausmahlung. Ein Mühlensumpf 15 ist nach Öffnen einer einigungstür 16 von außen leicht zugänglich.
  • Die Wirkungsweise der beschriebenen Mühlenausführung ist folgende: Das Mahlgut fällt durch den Schacht 10 auf den Rotor 4, nachdem es durch das Streugitter 12 gleichmäßig über den Schachtquerschnitt zwecks Vergleichsmäßigung des Schlagplattenverschleißes verteilt wurde. Der Rotor rotiert mit einer solchen Umfangsgeschwindigkeit, daß das Mahlgut beim Zusammenprall mit den Schlagplatten 5 in ausreichendem Maße zerkleinert wird. Die nach dem arsten Zusammenprall noch vorhandenen und zum Teil auch seitlich des Rotors herabfallenden Teilchen werden durch die schrägen Gehäusewände im unteren Teil der Mühle wieder an den Rotor herangeführt und weiter zerkleinert. Falls einzelne Teilchen die ganze Mühle ohne ausreichende Zerkleinerung, durchlaufen, so werden diese von der verstellbaren Prallplatte 14 im Austrittsstutzen 13 noch einmal zum Rotor hin-g gelenkt und zerkleinert. Das zum Transport und gegebenenfalls zum Trocknen des Mahlgutes rrforderliche Gas (beispielsweise Luft oder heißes Rauchgas) gelangt durch den Eintrittsstutzen 11 der Gaszuführung in die Mühlc und strömt dann im wesentlichen seitlich des vom Rotor bestrichenen Raumes zwischen diesem und dem Gehäuse in Rotordrehrichtung von der Saugseite g zur Druckseite der Mühle; es durchströmt also nicht den Rotor. Dieser Hauptströmung überlagert sich eine Sekundärströmung, durch die das in den Kammern zwischen den Schlagplatten befindliche Gas ständig gegen solches aus der seitlich vorbeifließenden Hauptströmung ausgetauscht wird. Der hiermit verbundene Impulsaustausch bewirkt eine beträchtliche Energieübertragung vom Rotor an die Gas,strömung; diese Energie wird vorwiegend als Volumenergie aufgenommen, d. h. der Druck in dem Gas steigt. Die Trennwand 9 verhindert einen Druckausgleich zwischen dem eintretenden und dem austretenden Gas sowie das Entstehen einer Ringströmung um die Rotorachse; sie sorgt dadurch dafür, daß die dem Gas zugefährte Energie nicht in Wärme umgewandelt wird, sondern weitgehend als nutzbare Volum- bzw. Bewegungsenergie im Gas verbleibt. Fremdkörper gelangen im allgemeinen in den Mühlensumpf 15, wo sie die Mühle weder mechanisch schädigen noch ihre Mahl- und Ventilationsleistung beeinträchtigen. Aus dem Mühlensumpf können sie bei einem Stillstand der Mühle leicht durch die Reinigungstür 16 entfernt werden. Die Ventilationseigenschaften der Mühle sind weitgehend unabhängig vom Verschleiß, da die der Mahlung , dienende und daher vor allem verschleißende Umfangskante der Schlagplatten den Impulsaustausch praktisch kaum beeinflußt.
  • Die in den Bildern 4 und 5 dargestellte Mühle für kleine Mahlleistung unterscheidet sich von der zuerst beschriebenen Ausführung im wesentlichen durch die einseitige Lagerung mit fliegend angeordnetem Rotor, die einseitige Führung des Gasstromes und die Ausbildung der Schlagplatten. Die Bezeichnungen entsprechen den in den Bildern 1 bis 3 gewählten und auch die Wirkungsweise gleicht der der vorher beschriebenen Ausführung.
  • Die Bilder 6 bis 9 zeigen Seitenansicht (Bild 6), Längsschnitt (Bild 7), Draufsicht (Bild 8) und Querschnitt (Bild 9) einer Schlagplatte mit verstärkter Umfangskante 17; die gekrümmte Querschnittsform ermöglicht einen stoßfreien Eintritt der Sekundärströmung und damit eine vermehrte Energieübertragung an das Gas. Die Befestigung der Schlagplatte erfolgt in der Weise, daß die beiden Seitenlappen 18 der Schlagplatte einen Wulst des Rotors umfassen, dessen Querschnittsforin der Ausnehmung entspricht.

Claims (2)

  1. .PATENTANSPRÜCHE: 1. Schlägermühle zum Zerkleinern kömigen Gutes, insbesondere von Kohle, und zur gleichzeitigen Energiezufuhr an einen zum Transport und gegebenenfalls zum Trocknen des Mahlgutes dienenden, getrennt von diesem zugeführten Gasstrom, bei der der die Mahlwerkzeuge tragende, schnell umlaufende Rotor mit Abstand von den Seitenwänden des Mühlengehäuses angeordnet ist und das Mahlgut dem Außenrand des Rotors zugeführt und der Staub-Gas-Strom vorzugsweise tangential abgeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die, Mahlwerkzeuge (5) des Rotors (4) in an sich bekannter Weise nur einen Teil der Mahlkammer bestreichen, wobei zwischen dem Rotor und mindestens einer Gehäusestirnwand ein von Einbauten im wesentlichen freier Strömungskanal für den auf der ganzen axialen Breite der Mahlkammer ein- und austretenden Gasstrom gebildet wird, der durch eine radiale, bis an die Rotorachse heranreichende Zwischenwand (9) in einen Eintritts- und einen Austrittsteil getrennt ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der von den Mahlwerkzeugen (5) nicht bestrichene Bereich der Mahlkammer in seinem unteren Teil von schrägen Wänden begrenzt ist. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß im Austrittsstutzen (13) feste oder verstellbare Einbauten zum Beeinflussen der Aufenthaltszeit des Mahlgutes in der Mühle, beispielsweise schwenkbare Prallplatten (14), angeordnet sind. 4. Vorrichtung nach einem dervorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die in gleichen Abständen in Radialebenen auf dem Rotorumfang angeordneten Schlagplatten (5) im Bereich ihrer der Mahlung dienenden Umfangskante (17) verstärkt und auf dem vorwiegend der Ventilation dienenden, näher zur Rotorachse liegenden Teil ihrer radialen Erstreckung in Umfangsrichtung konkav gewölbt sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 634 856, 671398, 727 099, 1003 546, 883 391, 687 991, 1050 157; französische Patentschrift Nr. 910 378.
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DE1050157B (de) 1959-07-30

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