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DE1138162B - Elektromagnetisches Kleinrelais - Google Patents

Elektromagnetisches Kleinrelais

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Publication number
DE1138162B
DE1138162B DEF30516A DEF0030516A DE1138162B DE 1138162 B DE1138162 B DE 1138162B DE F30516 A DEF30516 A DE F30516A DE F0030516 A DEF0030516 A DE F0030516A DE 1138162 B DE1138162 B DE 1138162B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
armature
relay
core
relay according
adjusting screws
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEF30516A
Other languages
English (en)
Inventor
Wladimir De Fligue
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE1138162B publication Critical patent/DE1138162B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H51/00Electromagnetic relays
    • H01H51/02Non-polarised relays
    • H01H51/04Non-polarised relays with single armature; with single set of ganged armatures
    • H01H51/06Armature is movable between two limit positions of rest and is moved in one direction due to energisation of an electromagnet and after the electromagnet is de-energised is returned by energy stored during the movement in the first direction, e.g. by using a spring, by using a permanent magnet, by gravity
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F7/00Magnets
    • H01F7/06Electromagnets; Actuators including electromagnets
    • H01F7/08Electromagnets; Actuators including electromagnets with armatures
    • H01F7/14Pivoting armatures
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H1/00Contacts
    • H01H1/12Contacts characterised by the manner in which co-operating contacts engage
    • H01H1/14Contacts characterised by the manner in which co-operating contacts engage by abutting
    • H01H1/34Contacts characterised by the manner in which co-operating contacts engage by abutting with provision for adjusting position of contact relative to its co-operating contact
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H50/00Details of electromagnetic relays
    • H01H50/16Magnetic circuit arrangements
    • H01H50/18Movable parts of magnetic circuits, e.g. armature
    • H01H50/30Mechanical arrangements for preventing or damping vibration or shock, e.g. by balancing of armature
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H50/00Details of electromagnetic relays
    • H01H50/54Contact arrangements
    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03KPULSE TECHNIQUE
    • H03K23/00Pulse counters comprising counting chains; Frequency dividers comprising counting chains
    • H03K23/76Pulse counters comprising counting chains; Frequency dividers comprising counting chains using magnetic cores or ferro-electric capacitors
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04NPICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
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  • Insulation, Fastening Of Motor, Generator Windings (AREA)

Description

Die Herstellung von elektromagnetischen Relais mit besonders kleinen Abmessungen ist sehr schwierig, insbesondere wenn solche Relais mit sehr kleinen Erregerleistungen betrieben werden sollen. Die üblichen Relais für mittlere Schalt- und Erregerleistungen lassen sich nicht ohne weiteres sehr stark verkleinern. Die Hebelarme des beweglichen Ankers, auf welche die Anziehungs- und Rückstellkräfte wirken, werden hierbei nämlich so klein, daß bei gleichbleibender Winkelbewegung des Ankers der Kontaktweg außerordentlich gering wird. Hierdurch wird die Einstellung dieser Kontakte sehr schwierig, und man läuft darüber hinaus Gefahr, daß die Kontakte sich beim Abschalten nicht sauber trennen.
Es sind bereits elektromagnetische Relais mit C-förmigem Kern und einer Erregerspule auf dem Mittelteil des Kerns bekannt, die einen parallel zum Mittelteil des Kerns zwischen dessen kurzen Kernschenkeln angeordneten, um eine Querachse durch den Massenschwerpunkt schwenkbaren Anker aufweisen, der mit seinem einen Ende mit der Innenseite des einen Kernschenkels und mit seinem anderen Ende mit der Außenseite des anderen Kernschenkels zusammenarbeitet, und die mit einem eine Rückstellkraft erzeugenden Element versehen sind, die der auf den Anker wirkenden Anziehungskraft des Magnetkerns entgegenwirkt.
Die vorliegende Erfindung geht bei der Konstraktion eines besonders kleinen Relais von einem solchen elektromagnetischen Relais aus, wobei die Aufgäbe gestellt ist, ein solches Relais nicht nur in seinen räumlichen Abmessungen so klein wie möglich zu halten, sondern auch seine Ansprechempfindlichkeit auf möglichst geringe Erregerleistung herunterzudrücken, trotzdem aber eine saubere Trennung der Schaltkontakte im ausgeschalteten Zustand sicherstellen. Weitere Forderungen sind: Einfachheit im Aufbau, leichte und sichere Einstellmöglichkeit der Kontakte und gedrängte Bauweise.
Diese Auf gaben lassen sich gemäß der Erfindung dadurch lösen, daß bei einem Relais der vorstehend erwähnten Art der Anker den längeren der beiden Kernschenkel mindestens auf drei Seiten mit geringfügigem Spiel umgreift und daß als Rückstellkraft ein Permamentmagnet dient, der auf der Außenseite des vorgenannten Schenkels angeordnet ist und auf einen verlängerten Teil des Ankers einwirkt.
Durch diese Ausbildung wird insbesondere eine erhöhte Ansprechempfindlichkeit des Relais geschaffen, so daß es nunmehr möglich ist, die Winkelwege des beweglichen Ankers ausreichend zu vergrößern, so daß man das Relais in sehr kleinen Ab-Elektromagnetisches Kleinrelais
Anmelder:
Wladimir de Fligue,
Plessis-Robinson, Seine (Frankreich)
Vertreter: Dipl.-Ing. H.Schiffer, Patentanwalt,
Karlsrahe, Kochstr. 3
Beanspruchte Priorität:
Frankreich vom 12. Februar, 7. Oktober
und 17. Dezember 1959 (Nr. 786 567, Nr. 806 953
und Nr. 813 372)
Wladimir de Fligue, Plessis-Robinson, Seine
(Frankreich),
ist als Erfinder genannt worden
messsungen bauen kann. Die Ankerverlängerung, welche einen Schenkel des C-förmigen Kerns mit geringfügigem Spiel umgreift, bildet auf diese Weise einen von der Schwenkbewegung des Ankers unabhängigen engen Hilfsluftspalt. Dadurch wird bereits vor dem Anziehen des Ankers eine Vormagnetisierung des vom Kern und Anker gebildeten Kreises erzeugt, wodurch die Permeabilität dieses Kreises erhöht wird, was zur Folge hat, daß die Ansprechempfindlichkeit des Relais beträchtlich wächst. Zu den Hauptluftspalten zwischen den beiden Enden des Ankers und den Kernschenkeln tritt durch die vorgenannte Ausbildung ein von der Schwenkbewegung des Ankers unabhängiger Hilfsluftspalt hinzu. Dieser Hilfsluftspalt vermindert den magnetischen Widerstand des magnetischen Kreises, und weil einer der Hauptluftspalte gewissermaßen teilweise durch den Hilfsluftspalt magnetisch überbrückt ist, wird im zweiten Hauptluftspalt nunmehr in vollem Umfange die Erhöhung der magnetischen Induktion durch Herabsetzung der Reluktanz wirksam.
Vorzugsweise hat die mittlere Hilfsluftspaltbreite zwischen der Ankerverlängerang und dem Ankerzwischenstück einen Wert, der zwischen einem Achtel und dem Vierfachen der mittleren Hauptluftspaltbreite liegt. In diesen Grenzen für den Wert der Hilfsluftspaltbreite reicht die dadurch erzeugte
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Verminderung des magnetischen Widerstands des gesamten Kreises aus, um die Anzugskraft der beiden Kernschenkel auf den beweglichen Anker zu erhöhen.
Weiterhin wird durch die beschriebene Anordnung eines Permamentmagneten auf der Außenseite des längeren Kernschenkels, der auf den jenseits des Kernzwischenstücks liegenden Teil der Ankerverlängerung einwirkt und damit die Rückstellkraft erzeugt, eine wesentliche Vergrößerung der Abhebegeschwindigkeit der Kontakte erreicht.
Bei anderen bekannten Relais dieser Art wurden weder ein Hilfsluftspalt noch ein Permamentmagnet zur Erzeugung der Rückstellkraft in der vorgenannten Weise angewendet, so daß bei diesen Relais
Kontaktträger zwei Gewindebohrungen auf, in die zwei Einstellschrauben mit kegelstumpfförmiger Kopfunterseite eingeschraubt sind, die in ein Langloch der Kontaktträger hineinragen. Die Einstellschrauben legen sich mit der kegelstumpfförmigen Kopfunterseite an gegenüberliegenden Rändern dieser Langlöcher an und halten damit die Kontaktträger in einer bestimmten Stellung. Die größte Länge des Langloches ist hierbei kleiner als der größte Abstand ίο zwischen den Einstellschraubenköpfen, aber größer als der größte Abstand zwischen den Gewindeschäften der Einstellschrauben. Vorzugsweise weisen die Langlöcher einander gegenüberliegende, halbkreisförmige Stirnflächen auf, deren Durchmesser in
auch nicht die vorteilhaften Wirkungen dieser Aus- 15 der Größenordnung der größten Schraubenkopfbildung erzielt werden konnten. durchmesser der Einstellschrauben liegen. Durch
Bei einer besonders bevorzugten Ausführungsform diese Ausbildung können sich die einander gegender Erfindung besteht der C-förmige Kern aus zwei überliegenden kegelstumpfförmigen Kopfunterseiten Teilen, die von beiden Seiten her in die Zentral- der Einstellschrauben gegen die Ränder der halböffnung eines die Erregerspule aufnehmenden Spulen- 20 kreisförmigen Stirnräder der Langlöcher in den körpers aus einem festen und isolierenden Kunststoff Kontaktträgern anlegen, um die Kontaktträger auf eingeschoben sind. Die Trennfuge der beiden Kern- dem Spulenträger festzuklemmen. Andererseits kann teile ist nach Art einer Schäftung ausgebildet, so daß man durch tieferes Einschrauben der einen Einstellsich die Enden der beiden Kernhälften überlappen. schraube und entsprechendes Herausschrauben der Zweckmäßigerweise sind die stirnseitigen Flansche 25 anderen Einstellschraube eine Verschiebung der Kondes Spulenkörpers durch Verbindungsstücke mitein- taktträger in Richtung des Langloches mit größter ander verbunden, in denen die Lager für den Genauigkeit erzeugen und die Kontaktträger in jeder schwenkbaren Anker angeordnet sind. beliebigen Lage sicher festhalten.
Die stirnseitigen Flansche, welche wesentlich Um ein unbeabsichtigtes Lösen dieser Einstelldicker gehalten sind als der übrige Teil des Spulen- 30 schrauben, z. B. durch Erschütterung, zu verhindern, körpers, weisen Einschnitte zur Aufnahme der senk- wird zweckmäßigerweise der Abstand der Schraubenrecht zum Mittelteil des Kerns stehenden Zwischen- löcher im Spulenkörper genauso groß gemacht wie stücke und der Kernschenkel auf. Diese Einschnitte der Maximaldurchmesser der kegelstumpfförmigen sind so tief gehalten, daß die Außenflächen der stirn- Schraubenunterseiten, und außerdem werden die seitigen Flansche die Zwischenstücke überragen. 35 Einstellschrauben mit einem zylindrischen Kopf ver-Auf diesen Außenflächen der stirnseitigen Flansche sehen, der sich an den kegelstumpfförmigen Teil des sind auf der einen Seite der Rückstellmagnet und auf Kopfes mit dessen Maximaldurchmesser anschließt, der anderen Seite die Kontaktträger für die festen Die Durchmesser dieser Zylinderköpfe sind so beKontakte befestigt, welche mit dem Anker zusammen- messen, daß sie sich dauernd berühren, unabhängig wirken. Auf diese Weise dient der Spulenkörper nicht 4° davon, wie tief die beiden Schrauben in die nur zur Aufnahme der Erregerwicklung, sondern Schraubenlöcher des Spulenkörpers eingeschraubt bildet gleichzeitig den Relaiskörper, da unmittelbar sind. Hierdurch sichern sie sich gegenseitig, denn an ihm alle Einzelteile des Relais befestigt sind. Da- wenn die eine Schraube sich lösen will, muß sie durch durch wird eine sehr kompakte und raumsparende die Reibung die andere Schraube festziehen, wo-Bauweise erzielt, so daß praktisch der Platzbedarf 45 durch eine selbsttätige Schraubensicherung geder Spule den Platzbedarf des gesamten Relais be- schaffen ist.
stimmt. In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des
Die Befestigungsschrauben für eines der beiden Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt die stirnseitigen Flansche miteinander verbindenden Fig. 1 in schaubildlicher Darstellung ein Klein-
Verbindungsstücke werden zweckmäßigerweise nach 50 relais,
außen hin mit Gewindezapfen versehen, die zur Be- Fig. 2 einen Längschnitt nach der Linie III-III der
festigung des Relais in einer gelochten Befestigungsplatte dienen. Man kann auf diese Weise auf zusätzliche Befestigungsmittel für das Relais verzichten.
Bei einem solchen Relais begrenzen zweckmäßigerweise die festen Kontakte im Zusammenwirken mit den beweglichen Kontakten des Ankers dessen Schwenkbewegung, womit die maximale und die minimale Hauptluftspaltbreite festgelegt sind. Durch diese Ausbildung kann man einerseits ein solches Relais mit sehr kleinen Abmessungen herstellen, während andererseits durch die Festlegung der Extremwerte für die Hauptluftspaltbreiten eine enge Beziehung zur Hilfsluftspaltbreite gegeben ist.
Um eine genaue Einstellung der festen Kontakte 65 deren Wicklungsenden2α und 2b zum Anschluß an zu ermöglichen, ohne das Gewicht des Relais und den Steuerstromkreis herausgeführt sind,
seinen Platzbedarf zu vergrößern, weist einer der Der Kern 3 des Relais hat C-Form. Der Mittel-
stirnseitigen Flansche des Spulenkörpers für jeden teil ist nach Art einer Schäftung in zwei Teile 3 a
Fig. 3,
Fig. 3 eine Draufsicht,
Fig. 4 und 5 Ansichten auf die Stirnseiten,
Fig. 6 in schematischer und vergrößerter Darstellung eine Draufsicht auf einen Kontaktträger und die beiden Einstellschrauben und
Fig. 7 einen Schnitt nach der Linie VII-VII der Fig. 6.
Das in Fig. 1 bis 5 dargestellte Relais weist einen Spulenkörper! mit einer Zentralöffnung la von rechteckigem Querschnitt und zwei stirnseitige FlanscheIb und Ic auf. Auf dem Mittelteil des Spulenkörpers ist die Erregerspule 2 aufgewickelt,
5 6
und 3 b unterteilt. Nach Aufbringen der Erreger- Ausschnitt auf, wie am besten aus Fig. 5 ersichtlich wicklung auf den Spulenkörper werden die beiden ist. Damit man trotzdem das Verbindungsstücke an
Teile3α und 3 b von beiden Seiten her in die Zen- diesem FlanschIb befestigen kann, ist dessen Ende tralöffnung des Spulenkörpers eingeschoben, bis sie verbreitert, so daß man die Schraube 9 in den nicht
sich mit den schrägliegenden Trennflächen 4 ein- 5 geschwächten Teil des Flansches IZj einschrauben
ander überlappen. Da der Schäftungswinkel sehr flach kann. Außerdem weisen die Flansche 1 b und 1 c
ist, brauchen keine zusätzlichen Befestigungsmittel Ausschnitte zur Aufnahme der Krenzwischenstücke
vorgesehen zu werden. Man kann aber die beiden und der kurzen Kernschenkel 3c und 3d auf. Die
Teile 3 α und 3 b mit Hilfe eines Klebstoffes, z.B. Dicke dieser Flansche ist so bemessen, daß die festen
eines Epoxydharzes, miteinander verkleben. Die io Kontaktella und 12a sowie der Rückstellmagnet
durch die Schäftungsfläche 4 verursachte Erhöhung ohne Berührung der Kernschenkel und der Kern-
des magnetischen Widerstandes des Kerns hat den Zwischenstücke montiert werden können, wobei diese
Vorteil, daß der Anker nicht an den Kernschenkeln Teile auf den Flanschen 1 b und 1 c befestigt sind. Da-
infolge des remanenten Magnetismus klebenbleibt, mit sind alle Teile des Relais am Spulenkörper be-
wenn man die Erregung abschaltet. 15 festigt, der somit gleichzeitig den Relaiskörper dar-
Mit der Innenfläche des Kernschenkels 3 d und stellt.
mit der Außenfläche des Kernschenkels 3 c arbeitet Sobald durch die Spule 2 ein Strom geschickt wird,
der flache Anker 5 zusammen. Etwa in der Mitte werden die beiden Enden des Ankers 5 von den
seiner Länge weist der Anker zwei Zapfen Sa auf, Kernschenkeln3c und 3d angezogen. Die beiden
die einander gegenüberliegen und die Schwenkachse 20 Kräfte bilden ein Drehmoment und schwenken den
des Ankers bilden. Die Zapfen 5 α sind in Lagern 6 Anker, bis der bewegliche Kontakt 14 an dem festen
gelagert, die vorteilhafterweise als Kugellager sehr Kontakt 11 α zur Anlage kommt. Umgekehrt, wenn
kleiner Dimension ausgebildet sind. Diese Kugellager der Erregerstrom abgeschaltet wird, schwenkt der
sind in Verbindungsstücken 7 und 8 angeordnet, Permanentmagnet 17 durch seine auf die Ankerver-
welche die stirnseitigen FlanscheIb und Ic mitein- 25 längerungSfo wirkende Anziehungskraft den Anker
ander verbinden. Das Verbindungsstücke ist durch zurück, bis sich der bewegliche Kontakt 15 an den
die Schrauben 9 und das Verbindungsstück 7 durch festen Kontakt 12 α anlegt.
Schraubenbolzen 21 befestigt, die, wie Fig. 3 zeigt, Die Kontaktträger 11 und 12 sind ausreichend
in der Mitte einen Senkschraubenkopf 22 aufweisen. starr, um in beiden Richtungen die Schwenkbewe-
Mit der einen Hälfte sind diese Schraubenbolzen in 30 gung des Ankers 5 zu begrenzen, so daß die Luft-
die Flansche des Spulenkörpers zur Befestigung des spalte zwischen den Polflächen ständig aufrechter-
Verbindungsstückes eingeschraubt. Der andere Teil halten werden, und zwar in der Ruhelage zwischen
des Schraubenbolzens ragt nach außen und dient zur der Ankerverlängerung 5 b und dem Permanent-
Befestigung des Relais an einer gelochten Platte 23 magneten 17 und in der Arbeitsstellung zwischen
mit Hilfe von Schraubenmuttern 24. 35 den Enden des Ankers und den Polflächen der Kera-
Eine Verlängerung 7 α des Verbindungsstückes 7 schenkel 3 c und 3 d.
erlaubt den Anschluß der Stromzuführung. Außerdem Wenn das Relais erregt ist, wird die magnetische sind das Verbindungsstück 7 und der Anker 5 durch Anziehungskraft in den Hauptluftspalten zwischen ein schmiegsames Kabel 10 miteinander verbunden, dem Anker5 und den Kernschenkeln3c und 3d deren Enden vorzugsweise in Einschnitten beider 40 wirksam. Da der Anker parallel zur Spule liegt und Teile festgelötet sind. Dadurch wird der Strom dem in der Mitte schwenkbar gelagert ist, sind die Hebel-Anker zugeführt, ohne daß er durch die Lager 6 hin- arme gleich groß. Infolgedessen reichen bereits sehr durchtreten muß. wenige Amperewindungen der Erregerspule aus, um
Der Flansch Ic trägt auf seiner Außenfläche zwei ein erhebliches Schwenkmoment auf den Anker aus-Kontakträger 11 und 12, welche mit Hilfe von Ein- 45 zuüben. Da die beiden Hebelarme verhältnismäßig Stellschrauben 13j und 132 in einer weiter unten noch groß sind, ergeben sich schon bei kleinen Winkelbezubeschreibenden Weise befestigt sind. Diese Kontakt- wegungen beträchtliche Wege für die beweglichen träger, die in geeigneter Weise abgebogen sind, enden Kontakte 14 und 15 zwischen den festen Kontakten in Kontakten 11 α und 12 a, welche mit den beweg- 11a und 12 a, so daß ein sauberes Öffnen und liehen Kontakten 14 und 15 des Ankers 5 zusammen- 50 Schließen dieser Kontakte sichergestellt ist.
arbeiten. Die beweglichen Kontakte sitzen auf der Der Permanentmagnet 17 wirkt nur mit einem Ober- bzw. Unterseite am einen Ende des Ankers. seiner Pole auf die Ankerverlängerung 5 b. Durch
Der Flansch 1 b (Fig. 5) trägt einen Permanent- Verschieben des Permanentmagneten 17 in Richtung
magneten 17, der die Rückstellkraft erzeugt. Dieser auf die Ankerverlängerung zu oder von ihr weg kann
Permanentmagnet ist mit Hilfe eines Winkelbleches 55 man die Rückstellkräfte größer oder kleiner machen.
18 und Schrauben 19 auf der Außenseite des Flan- Außerdem kann man den Permanentmagneten 17
sches 1 b befestigt. mehr magnetisch isolieren, so daß seine Rückstell-
Das auf der Seite des Flansches Ib liegende Ende kraft kleiner wird, wodurch es möglich ist, ihn der des Ankers weist eine Verlagerung 5 b auf. Diese hat Ankerverlängerung stärker zu nähern und damit die einen seitlichen Einschnitt (Fig. 3), so daß die 60 Abhebegeschwindigkeit der Kontakte zu vergrößern. Ankerverlängerung den längeren der beiden Kern- Die Innenfläche 27 der Aussparung in der Ankerschenkel, und zwar dessen senkrechtes Zwischen- Verlängerung, welche das Zwischenstück zwischen stück, mit geringfügigem Spiel auf drei Seiten um- dem Kernmittelteil und dem Kernschenkel 3d umgreifen kann. Die Verlagerung 5 b steht so weit über greift, ist zumindest örtlich der Oberfläche des Kerndieses Zwischenstück hinaus, daß es in denWirkungs- 65 Zwischenstücks sehr nahe, wodurch ein magnetischer bereich des Rückstellmagneten kommt (vgl. Fig. 2). Fluß durch diesen so entstehenden Hilfsluftspalt
Um die Verlängerung 5 b unterbringen zu können, zwischen dieser Innenfläche des Ausschnitts und dem
weist der Flansch 1 b in seinem oberen Teil einen Kernschenkel entsteht. Dadurch wird der magnetische
Widerstand des von Kern, Anker und den beiden Hauptluftspalten gebildeten magnetischen Kreises vermindert. Nennt man den mittleren Abstand zwischen dem Kernzwischenstück und der Innenfläche der Aussparung des Ankers e, wobei man in erster Näherung
β =
setzen kann, dann muß dieser Wert e zwischen einem Achtel und dem Vierfachen der mittleren Hauptluftspaltbreite
H=r H1 +H2
2
liegen.
Sobald ein Strom durch die Erregerspule fließt, magnetisiert dieser den gesamten magnetischen Kreis des Relais, Dies wird begünstigt durch den Hilfsluftspalt, wodurch die Permeabilität des magaetischen Kreises steil ansteigt, so daß nunmehr durch das Anwachsen des Spulenstromes die Anzugkräfte ebenfalls steil ansteigen und ausreichend groß werden, um den Anker anzuziehen. Die Ansprechschwelle für das Anziehen des Ankers wird auf diese Weise durch die Ableitung des magnetischen Flusses über den Hilfsluftspalt viel früher erreicht, als dies bei den bisher bekannten Ausführungsformen solcher Relais möglich war.
Es ist dadurch jetzt möglich, ein sehr kleines Relais zu bauen, z. B. mit einer Längsausdehnung von 30 mm und einem Querschnitt von 15 · 15 mm, das als Erregerleistung weniger als 1 Milliwatt aufnimmt.
Die nahezu symmetrische Form des Ankers und seine schwenkbare Lagerung längs seiner Symmetrie- und Schwerpunktachse erlaubt es, ein Relais zu bauen, dessen Anker statisch und dynamisch ausgewuchtet ist.
Auf dem Flansch 1 c des Spulenkörpers (Fig. 6 und 7) sind für jeden Kontaktträger 11 und 12 zwei Gewindelöcher 25 vorgesehen, in die zwei Einstellschrauben 13X und 132 mit kegelstumpfförmiger Kopfunterseite 13 α eingeschraubt sind. Diese Schrauben treten durch ein Langloch 26 in den Kontaktträgern 11 und 12 hindurch. Die Langlöcher 26 weisen halbkreisförmige Stirnflächen 26 a und 26 b auf, mit deren Rändern die Oberflächen der kegelstumpfförmigen Kopfunterseite zusammenarbeiten. Der Durchmesser dieser halbkreisförmigen Stirnflächen entspricht dem größten Schraubenkopfdurchmesser der Einstellschrauben. Die größte Länge d des Langloches 26 zwischen den Berührungsstellen der halbkreisförmigen Stirnflächen 26 a und 26 b ist kleiner als der größte Abstand/) zwischen den Ein-Stellschraubenköpfen, aber größer als der größte Abstand £ zwischen den Gewindeschäften der Einstellschrauben.
In der in Fig. 6 dargestellten Lage sind beide Einstellschrauben 13j und 132 gleich tief in die Schraubenlöcher 25 eingeschraubt, und die Ränder der halbkreisförmigen Stirnflächen 26 a und 26 & berühren die kegelstumpfförmigen Schraubenkopfunterseiten, so daß der Kontaktträger 11 bzw. 12 festgehalten wird. Wenn man die Einstellschraube 13j heraus- und die Einstellschraube 132 mehr hineinschraubt, dann muß sich das Kontaktstück in Richtung auf die Einstellschraube 132 zu verschieben, in der Zeichnung also nach rechts. Sobald wieder die Ränder der beiden Langlochstirnflächen 26 a und 26 b mit den Schraubenkopfunterseiten in Kontakt gekommen sind, ist das Kontaktstück erneut festgelegt. Die äußerste Lage der Kontaktträger erhält man, wenn einer der Ränder 26 a oder 26 b den Gewindeschaft einer der Schrauben berührt, während der Schraubenkopf vollständig aus dem Langloch heraustritt. Die andere Einstellschraube ist dann vollständig hineingedreht, und der gegenüberliegende Rand des Langloches liegt am größten Durchmesser der kegelstumpfförmigen Schraubenkopfunterseite an. Man sieht, daß die maximal mögliche Verschiebung der Kontaktträger in bezug auf den Spulenkörper 1 erhalten wird, wenn man die Höhe der kegelstumpfförmigen Schraubenkopfunterseite doppelt so hoch macht wie die Dicke des Kontaktträgers und wenn außerdem der Abstand zwischen den Rändern 26 α und 26 b gleich der größten Entfernung L zwischen dem Gewindeschaft der einen Einstellschraube und dem größten Kopfdurchmesser der anderen Einstellschraube gemacht wird.
Weiterhin setzen sich die kegelstumpfförmigen Schraubenköpfe in den zylindrischen Schraubenköpfen 13 b fort, und der Abstand der beiden Schraubenlöcher 25 voneinander ist gleich dem Durchmesser der zylindrischen Köpfe 13 b.
Dadurch berühren sich die Zylinderköpfe beider Einstellschrauben dauernd, vorausgesetzt, daß ihre Höhe wenigstens gleich der Höhe des kegelstumpffömigen Teiles gemacht wird. In den zylindrischen Köpfen der Einstellschrauben sind die üblichen Schraubenziehernuten vorgesehen, damit man die Schrauben IS1 und 132 drehen kann.
Die beiden Schrauben sichern sich gegenseitig, wenn sie so weit eingeschraubt sind, daß sie das Kontaktstück festlegen. Denn wenn eine der Schrauben sich lockern will, müßte sie die andere Schraube durch den Reibungsschluß zwischen den Zylinderköpfen im Sinne des Festziehens mitnehmen. Dies geht aber nicht, wenn die Schrauben, wie üblich, fest angezogen sind. Dadurch ergibt sich eine selbsttätige Schraubensicherung gegen unbeabsichtigtes Lösen, z. B. durch Losrütteln. Natürlich wird die gegenseitige Reibung der beiden Schrauben so bemessen, daß man beide Schrauben mit Hilfe von zwei Schraubenziehern drehen kann, wobei man mit dem einen die eine Schraube festhält, mit dem anderen die andere Einstellschraube dreht.
In der Zeichnung sind die halbkreisförmigen Stirnflächen 26 a und 26 b senkrecht zur Oberfläche der Kontaktträger dargestellt. Es ist natürlich möglich, die Berührungskanten zu brechen, so daß eine bessere Anlage an den Oberflächen der kegelstumpfförmigen Schraubenunterseiten eintritt.

Claims (10)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Elektromagnetisches Kleinrelais mit C-förmigem Kern, dessen Mittelteil eine Erregerspule trägt und dessen beide, unterschiedliche Längen aufweisende Schenkel derart abgewinkelt und ausgebildet sind, daß ein parallel zum Mittelteil angeordneter, um eine Querachse durch den Massenschwerpunkt schwenkbarer Anker mit seinem einen Ende mit der Innenseite des einen Kernschenkels und mit seinem anderen Ende mit der Außenseite des anderen Kernschenkels zu-
sammenarbeitet, wobei eine auf den Anker wirkende, der elektromagnetisch erzeugten Anziehungskraft entgegengesetzte Rückstellkraft vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Anker den längeren der beiden Kernschenkel 5 mindestens auf drei Seiten mit geringfügigem Spiel umgreift und daß als Rückstellkraft ein Permanentmagnet dient, der auf der Außenseite des vorgenannten Schenkels angeordnet ist und auf einen verlängerten Teil des Ankers einwirkt.
2. Relais nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die mittlere Hilfsluftspaltbreite (e) zwischen der Ankerverlängerung (5 b) und dem Ankerzwischenstück einen Wert hat, der zwischen einem Achtel und dem Vierfachen der mittleren Hauptluftspaltbreite (H) liegt.
3. Relais nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der C-förmige Kern aus zwei Teilen (3 a und 3 b) besteht, die von beiden Seiten her in die Zentralöffnung eines die Erregerspule (2) aufnehmenden Spulenkörpers (1) eingeschoben sind, dessen stirnseitige Flansche (Ib und Ic) durch zwei Verbindungsstücke (7, 8) miteinander verbunden sind, in denen die Lager (6) des schwenkbaren Ankers (5) angeordnet sind.
4. Relais nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungsmittel für eines der Verbindungsstücke (7) nach außen gerichtete Fortsätze (21) aufweisen, die für die Befestigung des Relais verwendbar sind.
5. Relais nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die stirnseitigen Flansche (Ib und Ic) Einschnitte aufweisen zur Aufnahme der senkrecht zum Mittelteil des Kerns stehenden Zwischenstücke und der Kernschenkel, wobei diese Einschnitte so tief sind, daß die Außenflächen der stirnseitigen Flansche die Zwischenstücke überragen, und daß auf der einen Seite der Rückstellmagnet (17) und auf der anderen Seite die Kontaktträger (11, 12) für die festen Kontakte, welche mit dem Anker (5) zusammenarbeiten, auf den Außenflächen der stirnseitigen Flansche befestigt sind.
6. Relais nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die festen Kontakte (Ha, 12 a) im Zusammenwirken mit den beweglichen Kontakten (14 und 15) des Ankers (5) dessen Schwenkbewegung begrenzen, daß jeder Kontaktträger (11, 12) für die festen Kontakte ein Langloch (26) aufweist, durch das zwei Einstellschrauben (13X und 132) mit kegelstumpfförmiger Kopf Unterseite (13 a) hindurchgreifen, die von der Außenseite her in den stirnseitigen Flansch (Ic) des Spulenkörpers (1) eingeschraubt sind, und daß die größte Länge (d) des Langloches kleiner als der größte Abstand (D) zwischen den Einstellschraubenköpfen, aber größer als der Größtabstand (E) zwischen den Gewindeschäften der Einstellschrauben ist, so daß durch gegenseitiges Verstellen der Einstellschrauben die Lage der Festkontakte gegenüber denen des Ankers einstellbar ist.
7. Relais nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Langlöcher (26) halbkreisförmige Stirnflächen (26 a und 26 b) aufweisen, deren Durchmesser in der Größenordnung der größten Schraubenkopfdurchmesser der Einstellschrauben liegen.
8. Relais nach Anspruch 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Höhe der kegelstumpfförmigen Kopfunterseite (13 a) der Einstellschrauben doppelt so groß ist wie die Dicke der das Langloch aufweisenden Kontaktträger (11, 12) und daß die größte Länge (d) des Langloches (26) zwischen den Berührungsstellen der halbkreisförmigen Stirnflächen (26 a und 26 b) und den kegelstumpfförmigen Schraubenkopfunterseiten (13 a) der Maximalentfernung (L) zwischen dem Gewindeschaft der einen Einstellschraube und dem größten Kopfdurchmesser der anderen Einstellschraube entspricht.
9. Relais nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die kegelstumpfförmigen Kopfunterseiten (13 a) der Einstellschrauben sich in einem Zylinderkopf (13 b) fortsetzen und daß der Abstand der beiden Gewindebohrungen dem Durchmesser der Zylinderköpfe entspricht, so daß die beiden Zylinderköpfe der beiden Schrauben sich ständig berühren, gleichgültig wie tief die beiden Einstellschrauben eingeschraubt sind.
10. Relais nach Anspruch 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß am Spulenkörper sämtliche Einzelteile des Relais befestigt sind, so daß der Spulenkörper gleichzeitig den Relaiskörper darstellt.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Britische Patentschrift Nr. 333 428;
schweizerische Patentschrift Nr. 103 974.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
1 2OJ 677/247 10.62
DEF30516A 1959-02-12 1960-02-11 Elektromagnetisches Kleinrelais Pending DE1138162B (de)

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