DE1138099B - Anordnung mit saettigbaren, magnetischen Bauelementen an bistabilen Kippschaltungen - Google Patents
Anordnung mit saettigbaren, magnetischen Bauelementen an bistabilen KippschaltungenInfo
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- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
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- H03K3/00—Circuits for generating electric pulses; Monostable, bistable or multistable circuits
- H03K3/02—Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses
- H03K3/26—Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses by the use, as active elements, of bipolar transistors with internal or external positive feedback
- H03K3/30—Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses by the use, as active elements, of bipolar transistors with internal or external positive feedback using a transformer for feedback, e.g. blocking oscillator
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Description
Zur Speicherung von Steuerbefehlen bedient man sich sogenannter Speicherelemente, beispielsweise
einer bistabilen Halbleiter-Kippschaltung. Diese bistabile Kippschaltung wird durch einen kurzzeitigen
Steuerbefehl gekippt und gibt dann während beliebig langer Zeit am Ausgang ein entsprechendes Signal
ab.
Bei derartigen Kippschaltungen können nach Ausfall der Versorgungsspannungen Störerscheinungen
dadurch auftreten, daß nach Spannungswiederkehr die Schaltung in einer falschen Arbeitslage verbleibt.
Der nach Spannungswiederkehr eingenommene Zustand wird durch bereits geringfügige Schaltungsunsymmetrien
bedingt. Diese Schaltungsunsymmetrie kann beispielsweise auch von der Umgebungstemperatur
abhängig sein. Eine Kippschaltung, die durch einen Steuerbefehl eine bestimmte Arbeitslage eingenommen
hat, kann somit nach Wiederkehr der Versorgungsspannungen nach einem Spannungsausfall
in unkontrollierbarer Weise entweder die ursprüngliche oder auch eine andere Arbeitslage erhalten.
Insbesondere beim Einsatz solcher Speicherelemente in industriellen Steuerungen bzw. datenverarbeitenden
Maschinen müssen die Speicherelemente so ausgebildet werden, daß sie jeweils die Lage, die
sie vor dem Ausfall der Versorgungsspannungen innehatten, in Erinnerung behalten und sie auch
wieder einnehmen, wenn die Versorgungsspannungen wieder eingeschaltet werden.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist bereits eine Einrichtung bekanntgeworden, bei der die beiden Arbeitsstromzweige
der Kippschaltung durch einen sättigbaren Transformator mit gegensinniger Wicklungspolung
gekoppelt sind. Durch diesen Transformator wird bezüglich der Kollektorströme in beiden
Kreisen eine Unsymmetrie zugunsten des vor Spannungsausfall zuletzt stromführenden Kreises erzielt.
Es hat sich gezeigt, daß bei einer aus Halbleiterelementen aufgebauten bistabilen Kippschaltung nach
Wiederkehr der Versorgungsspannungen beide Elemente im ersten Moment Strom ziehen. Erst nach
einer bestimmten Zeit kippt die Schaltung in die eine oder die andere Lage. Durch die induktive Kopplung
der auf den Transformator entgegengesetzt einwirkenden Kollektorkreise ist jedoch bezüglich des
Magnetisierungszustandes des Transformators zwischen beiden entgegenwirkenden Kollektorströmen
eine unmittelbare beiderseitige Abhängigkeit im unerwünschten Sinne vorhanden, die häufig zu Fehlschaltungen
Anlaß gibt. Der Einfluß des Kollektorstromes in einem Zweig auf den Magnetisierungszustand
des magnetischen Bauelementes wirkt dem
Anordnung mit sättigbaren, magnetischen Bauelementen an bistabilen Kippschaltungen
Anmelder:
Licentia Patent-Verwaltungs-G. m. b. H.,
Frankfurt/M., Theodor-Stern-Kai 1
Frankfurt/M., Theodor-Stern-Kai 1
Dipl.-Ing. FeKx Lentze, Darmstadt,
und Dipl.-Ing. Tronje v. Briesen, Frankfurt/M.,
sind als Erfinder genannt worden
Einfluß des Kollektorstromes in dem anderen Zweig unmittelbar entgegen. Geringfügige Schaltungsunsymmetrien
bzw. unausgesuchtes Kernmaterial können deshalb bewirken, daß die wiederkehrende
Spannung die Kippschaltung in die unerwünschte Lage zwingt.
Die Anordnung gemäß der Erfindung vermeidet die Nachteile der bekannten Schaltung. Dies wird
gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß den beiden Schaltelementen der Kippstufe je ein sättigbarer
Magnetkern mit je zwei Wicklungen zugeordnet ist, dessen eine Wicklung (Arbeitsstromwicklung) jeweils
in dem Arbeitsstromkreis des zugeordneten Schaltelementes liegt und dessen andere Wicklung
(Hilfsstromwicklung) jeweils dann von einem gegenüber dem im Öffnungszustand durch die Arbeitsstromwicklung
des betreffenden Kernes fließenden Arbeitsstrom entgegengesetzt magnetisierenden Hilfsstrom
durchflossen wird, wenn das zugeordnete Schaltelement gesperrt ist.
Im Normallfall wird der dem geöffneten Schaltelement zugeordnete Magnetkern somit von dessen
Arbeitsstrom, der Kern des anderen geschlossenen Schaltelementes von einem gegenüber dem im Öffnungszustand
fließenden Arbeitsstrom entgegengesetzt magnetisierenden Hilfsstrom durchflossen.
Kommt nach einem Ausfall der Versorgungsspannung diese wieder, so finden die Arbeitsströme der Schaltelemente
eine stark unsymmetrische Schaltung in zwei verschiedenen Kernen zugunsten des vor Ausfall
Strom führenden Schaltelementes vor, weil der diesem Schaltelement zugeordnete Magnetkern dem
betreffenden Arbeitsstrom keinen nennenswerten
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Widerstand bietet, während der dem vor Spannungsausfall geschlossenen Schaltelement zugeordnete Magnetkern
durch den Arbeitsstrom ummagnetisiert werden müßte. Durch die Aufteilung in zwei Magnetkerne
findet jedoch keine unmittelbare entgegenwirkende gegenseitige Beeinflussung der beiden
Kollektorströme wie bei der bekannten Schaltung statt. Im Anlaufvorgang werden die Kerne unabhängig
voneinander beeinflußt. Die Aufteilung gibt
Zusätzlich zu dieser bekannten bistabilen Kippschaltung sieht die Erfindung einmal für jeden Transistor
TrI, Tr 2 einen sättigbaren Magnetkern RiI,
RH, der beispielsweise als Ringkern ausgebildet sein kann, zum anderen zwei Hilfsstromkreise vor. Jeder
Magnetkern besitzt in diesem Ausführungsbeispiel zwei gleichsinnige Wicklungen Wl, W 2, wobei die
Wicklung Wl jeweils in dem Kollektorkreis (Arbeitsstromkreis) der Transistoren und die Wicklung W 2
für jeden Kollektorstrom den Weg klar vor. Der dem io jeweils in den Hilfsstromkreis gelegt ist. Zweckmäßig
zuletzt stromführenden Kreis zugeordnete Kern ist wird man die Windungszahl der Wicklung Wl größer
immer schneller in der Sättigung als der andere Kern
im ummagnetisierten Zustand. Schaltungsunsymme-
im ummagnetisierten Zustand. Schaltungsunsymme-
trien haben damit in vorteilhafter Weise innerhalb
als die Windungszahl der Wicklung W 2 machen. Der
Hilfsstrom iH2 für den dem Transistor Tr 2 zugeordneten
Magnetkern Ri 2 wird vor dem Widerstand R 2
relativ weiter Grenzen keinen Einfluß auf die Funk- 15 vom Kollektorstrom des anderen Transistors TrI ab-
tionstüchtigkeit der Schaltung. Während des Umkippens in die vorgehende Lage findet in vorteilhafter
Weise eine zusätzliche mittelbare Beeinflussung der beiden Kollektorströme im unterstützenden Sinne
gezweigt und durchfließt die Wicklung W 2 des Kernes
Ri 2 sowie einen Gleichrichter Gr 2 und einen Widerstand Rl. Der Hilfsstrom für den dem Transistor TrI
zugeordneten MagnetkernRiI wird entsprechend vor
statt, da das zumindest teilweise Durchlaufen des 20 dem Widerstand R 3 von dem Kollektorstrom des an
dern vor Spannungsausfall gesperrten Schaltelement zugeordneten Magnetkernes die Induktion einer
Spannung zur Folge hat, die sich derart auf das vorher geöffnete Schaltelement überträgt, daß dies noch
deren Transistors Tr 2 abgezweigt und durchfließt die Wicklung W2 des Kernes RiI und einen Gleichrichter
GrI sowie ebenfalls den Widerstand R1. Der
Hilfsstrom iH 2 kann somit nur dann fließen, wenn
gleichsinnigen Wicklungen jeweils entgegengesetzt dem durch die Wicklungen Wl fließenden Kollektorstrom.
Die Wicklungen können auf den Kern auch gegensinnig angebracht sein. Für diesen Fall ist die Stromrichtung
zu ändern. Wesentlich ist, daß für jeden Kern der Hilfsstrom den betreffenden Kern in einer
anderen Richtung magnetisiert wie der zugeordnete
Kemmaterial vorgesehen ist.
An Hand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles der Erfindung wird die Erfindung
näher erläutert.
Die Zeichnung zeigt die beiden Halbleiterschaltelemente TrI, Tr 2 der bistabilen Kippstufe, für die in
diesem Ausführungsbeispiel Transistoren vorgesehen sind. Die bistabile Kippstufe ist weiterhin in bekannter
weiter zum Öffnen gezwungen wird, wodurch anderer- 25 der Transistor TrI leitet, d.h. aber der Transistor
seits bedingt durch die Funktionsweise der eigent- Tr 2 sperrt. Die Polarität der Hilfsströme ist bei
liehen bistabilen Kippschaltung das andere, d. h. vor
Ausfall der Versorgungsspannungen, geschlossene
Schaltelement zusätzlich im sperrenden Sinne beeinflußt wird. Durch die erfindungsgemäße Anordnung 30
hat man somit den Vorteil, daß die bistabile Kippschaltung nach einem Ausfall der Versorgungsspannungen und nach Wiederkehr derselben mit Sicherheit auch dann dieselbe Lage einnimt, die sie vor
Ausfall der Spannungen innehatte, wenn Schaltungs- 35 Arbeitsstrom.
Ausfall der Versorgungsspannungen, geschlossene
Schaltelement zusätzlich im sperrenden Sinne beeinflußt wird. Durch die erfindungsgemäße Anordnung 30
hat man somit den Vorteil, daß die bistabile Kippschaltung nach einem Ausfall der Versorgungsspannungen und nach Wiederkehr derselben mit Sicherheit auch dann dieselbe Lage einnimt, die sie vor
Ausfall der Spannungen innehatte, wenn Schaltungs- 35 Arbeitsstrom.
unsymmetrien vorhanden sind bzw. kein ausgesuchtes Die Abnahme des Hilfsstromes für einen Kern von
dem Kollektorstrom des dem anderen Kern zugeordneten
Schaltelementes ist ein vorteilhaftes Ausführungsbeispiel. Grundsätzlich kann man eine Gleichstromquelle
im Arbeitsrhythmus der Kippschaltung so steuern, daß z. B. der Hilfsstrom in2 für den Kern
Ri 2 nur fließt, wenn der Transistor Tr2 gesperrt, d.h. TransistorTrI geöffnet ist. Entsprechendes gilt
für den Hilfsstrom iH 1. Durch die Gleichrichter GrI
Weise mit zwei Eingängen El und E2 und galva- 45 und Gr2 erreicht man, daß der Hilfsstrom nur durch
nischer Kopplung versehen. Die Gleichrichter Gr 4 die Wicklung W 2 des Kernes fließen kann, dessen zu-
und Gr 5 sind Entkopplungsdioden. Die Schaltung geordneter Transistor gerade gesperrt ist.
enthält außerdem in bekannter Weise die Wider- Die Funktion der Schaltung beruht darauf, daß die
ständeR4 bis Rl. Die Gleichrichter Gr3 und Gr6 Arbeitspunkte der beiden Magnetkerne RiI, Ri2
dienen dazu, daß nur Impulse bestimmter Polarität 50 während des normalen Betriebes durch die Ströme
auf die Basen der Transistoren gelangen können. Die entsprechend der Polarität und Größe in die Sättigung
Kollektoren der Transistoren sind über Arbeitswider- gebracht werden. Bei Ausfall der Versorgungsspanstände
R2, R3 auf Nullpotential gelegt. Die bistabile nung kehren sie zum Remanenzpunkt zurück. Beim
Kippstufe als solche arbeitet in der Weise, daß, wenn Wiedereinschalten derselben zwingen die in den Ringabwechselnd
Impulse auf die beiden Eingänge El, 55 kernen induzierten Spannungen die Kippstufe in ihre
E 2 gegeben werden, auch abwechselnd Transistor alte Lage zurück.
TrI bzw. Transistor Tr 2 Strom führt, die Schaltung Es sei zunächst der Fall betrachtet, daß der Tran-
also von einer Lage in die andere übergeht und um- sistor TrI Strom führt, während der Transistor Tr 2
gekehrt. An den Ausgangsklammen A1, A 2 der gesperrt ist. Dabei wird der Kern RiI durch den KoI-Tfansistoren
ändert sich das Potential entsprechend 60 lektorstrom von Transistor TrI über die Wicklung
zwischen 0+12 Volt, gemessen gegen OVoIt. Wl eindeutig in die Sättigung gebracht. Über die
Grundsätzlich können auch anders aufgebaute an Wicklung^ 2 des Kernes RiI fließt nur der geringe
sich bekannte bistabile Kippstuf en verwendet werden, Sperrstrom des Gleichrichters GrI, der ohne Bedeuz.
B. mit ÄC-Kopplung, solche mit einem Eingang, tung ist. Gleichzeitig fließt aber über die Wicklung
bei der aufeinanderfolgende Impulse ein Kippen be- 65 W 2 des Kernes Ri 2 ©in Strom, dessen Polarität für
wirken, bzw. Schaltungen mit einem Ausgang usw. den Kern Ri 2 entgegengesetzt dem in seiner Wick-Zum
Aufbau der bistabilen Kippstufen können grand- lung W1 normalerweise fließenden Kollektorstrom
sätzlich auch Röhren verwendet werden. ist. Das bedeutet, daß der KernÄz2, der im Arbeits-
kreis des gesperrten Transistors liegt, so vormagnetisiert ist, daß die Wicklung Wl für einen Kollektorstrom
einen sehr hohen Widerstand darstellen würde. Bei Versorgungsspannungsausfall geschieht nun im
einzelnen folgendes:
1. Der Arbeitspunkt von Kerni?/1 ist auf seiner
Hysteresekurve durch den Kolektorstrom durch die Wicklung Wl in die Sättigung gebracht worden
und geht bei Versorgungsspannungsausfall bis zur Remanenz zurück.
2. Der Arbeitspunkt von Kern Ri 2 ist auf seiner Hysteresekurve durch einen — dem Kollektorstrom
von Transistor 2>2 um 180° phasenverschobenen — Hilfsstrom iH 2 durch die Wicklung
W 2 in die Sättigung gebracht worden und geht ebenfalls bei Versorgungsspannungsausfall bis
zur Remanenz zurück.
Dadurch sind beide Kerne entgegengesetzt magnetisiert. Wird nun die Versorgungsspannung wieder
eingeschaltet, so sind zwei Fälle zu unterscheiden:
1. Für den Fall, daß nach dem Einschalten der Transistor TrI Strom führen will, also der gewünschte
Fall, so geschieht nichts, was dem entgegenwirken würde, da ja der Kerni?z'l in der
Weise vormagnetisiert ist, daß der Kollektorstrom des Transistors TrI in der Spule keinen
Widerstand vorfindet.
2. Möchte der Transistor Tr 2 Strom führen, so verhindern die in den Wicklungen Wl und W 2 des
Kernes Ri 2 induzierten Spannungen, daß dies eintritt, und sorgen gleichzeitig dafür, daß der
Transistor TrI geöffnet wird.
Im einzelnen läuft dieser Vorgang so ab: Wenn' Bach dem Einschalten der Transistor Tr 2 Strom
führen will, so müßte dieser Strom den Kern Ri 2 ummagnetisieren. Es entsteht also an der Wicklung
Wl des Kernes Ri 2 eine EMK, die so gepolt ist, daß der Windungsanfang positiv gegenüber
dem Windungsende wird. Über die galvanische Verbindung des Wicklungsendes mit der
Basis des Transistors TrI wird somit dieser nun gezwungen, sich zu öffnen und Strom zu führen,
wodurch das Umkippen in die gewünschte Lage stattfindet. Gleichzeitig wird rückwirkend durch
die Kopplung zwischen den Transistoren der Transistor Tr 2 gesperrt. Durch diesen wesentlichen,
bei den bekannten Schaltungen nicht vorhandenen Induktionseffekt wird somit die Schaltungssymmetrie
zugunsten des Transistors TrI wesentlich erhöht.
Die Anwendung der erfindungsgemäß ausgebildeten Speicher ist nicht auf ein bestimmtes technisches
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45 Gebiet beschränkt. Sie kann grundsätzlich überall dort Anwendung finden, wo Halbleiterkippschaltungen
eingesetzt werden. Dies ist insbesondere neben den datenverarbeitenden Maschinen bei ruhenden industriellen
Steuerungen der Fall, insbesondere bei Folge- bzw. Taktstraßensteuerungen, ζ. B. in der
Automobilindustrie, bei Zählschaltungen, Steuerung einer Oszillierbewegung (Werkzeugmaschinen), bei
Steuerung von Rüttelformmaschinen, Pressensteuerungen, Steuerung von Abfüllmaschinen, in der Fördertechnik
(Hebezeuge, Aufzugssteuerungen) usw.
Claims (4)
1. Anordnung mit sättigbaren, magnetischen Bauelementen an bistabilen Kippschaltungen zur
Vermeidung von Fehlkommandos bei Wiederkehr der Versorgungsspannungen nach vorhergehendem
Ausfall, dadurch gekennzeichnet, daß den beiden Schaltelementen (TrI, Tr 2) der Kippstufe
je ein sättigbarer Magnetkern (RiI, Ri 2) mit je zwei Wicklungen (Wl, W 2) zugeordnet ist, dessen
eine Wicklung (Arbeitsstromwicklung Wl) jeweils in dem Arbeitsstromkreis des zugeordneten Schaltelementes
liegt und dessen andere Wicklung (Hilfsstromwicklung W 2) jeweils dann von einem
gegenüber dem im Öffnungszustand durch die Wicklung (Wl) betreffenden Kernes fließenden
Arbeitsstrom entgegengesetzt magnetisierenden Hilfsstrom durchflossen wird, wenn das zugeordnete
Schaltelement gesperrt ist.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeder den beiden Schaltelementen
der Kippstufe zugeordnete Hilfsstrom jeweils vor dem Arbeitswiderstand (R2, R3) des einen
Schaltelementes abgezweigt wird und jeweils über die Hilfsstromwicklung (W 2) des dem anderen
Schaltelement zugeordneten Magnetkernes und einen Gleichrichter (GrI, Gr 2) sowie über einen
für beide Hilfsstromkreise gemeinsamen Widerstand (RiI) nach dem Nulleiter abfließt.
3. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß für beide Magnetkerne
die Windungszahl der Arbeitsstromwicklung (Wl) größer als die Windungszahl der Hilfsstromwicklung
(W 2) ist.
4. Anordnung nach Anspruch 1 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß ails Schaltelemente
der Kippschaltung Transistoren verwendet werden.
In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 1035 206, 1036 920;
deutsche Auslegeschrift Nr. 1050 376.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 209 677/211 10.62
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL37621A DE1138099B (de) | 1960-11-24 | 1960-11-24 | Anordnung mit saettigbaren, magnetischen Bauelementen an bistabilen Kippschaltungen |
| CH1217961A CH388380A (de) | 1960-11-24 | 1961-10-20 | Anordnung mit sättigbaren, magnetischen Bauelementen an bistabilen Kippschaltungen |
| FR877528A FR1308096A (fr) | 1960-11-24 | 1961-11-03 | Montage à éléments magnétiques saturables pour baculeurs bistables |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL37621A DE1138099B (de) | 1960-11-24 | 1960-11-24 | Anordnung mit saettigbaren, magnetischen Bauelementen an bistabilen Kippschaltungen |
| FR877528A FR1308096A (fr) | 1960-11-24 | 1961-11-03 | Montage à éléments magnétiques saturables pour baculeurs bistables |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1138099B true DE1138099B (de) | 1962-10-18 |
Family
ID=25985378
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEL37621A Pending DE1138099B (de) | 1960-11-24 | 1960-11-24 | Anordnung mit saettigbaren, magnetischen Bauelementen an bistabilen Kippschaltungen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1138099B (de) |
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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1960
- 1960-11-24 DE DEL37621A patent/DE1138099B/de active Pending
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