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DE1137479B - Verfahren und Anordnung zur Erzeugung von Steuersignalen im Nulldurchgang des positiven oder negativen Astes einer Wechselspannung bzw. eines Wechselstromes - Google Patents

Verfahren und Anordnung zur Erzeugung von Steuersignalen im Nulldurchgang des positiven oder negativen Astes einer Wechselspannung bzw. eines Wechselstromes

Info

Publication number
DE1137479B
DE1137479B DEL38423A DEL0038423A DE1137479B DE 1137479 B DE1137479 B DE 1137479B DE L38423 A DEL38423 A DE L38423A DE L0038423 A DEL0038423 A DE L0038423A DE 1137479 B DE1137479 B DE 1137479B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
signal
positive
wave
negative
memory
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEL38423A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Elmar Goetz
Dipl-Ing Guenter Horn
Dipl-Ing Helga Schiffner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Original Assignee
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Licentia Patent Verwaltungs GmbH filed Critical Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority to DEL38423A priority Critical patent/DE1137479B/de
Publication of DE1137479B publication Critical patent/DE1137479B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02MAPPARATUS FOR CONVERSION BETWEEN AC AND AC, BETWEEN AC AND DC, OR BETWEEN DC AND DC, AND FOR USE WITH MAINS OR SIMILAR POWER SUPPLY SYSTEMS; CONVERSION OF DC OR AC INPUT POWER INTO SURGE OUTPUT POWER; CONTROL OR REGULATION THEREOF
    • H02M1/00Details of apparatus for conversion
    • H02M1/08Circuits specially adapted for the generation of control voltages for semiconductor devices incorporated in static converters
    • H02M1/083Circuits specially adapted for the generation of control voltages for semiconductor devices incorporated in static converters for the ignition at the zero crossing of the voltage or the current
    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02MAPPARATUS FOR CONVERSION BETWEEN AC AND AC, BETWEEN AC AND DC, OR BETWEEN DC AND DC, AND FOR USE WITH MAINS OR SIMILAR POWER SUPPLY SYSTEMS; CONVERSION OF DC OR AC INPUT POWER INTO SURGE OUTPUT POWER; CONTROL OR REGULATION THEREOF
    • H02M1/00Details of apparatus for conversion
    • H02M1/02Circuits specially adapted for the generation of grid-control or igniter-control voltages for discharge tubes incorporated in static converters
    • H02M1/04Circuits specially adapted for the generation of grid-control or igniter-control voltages for discharge tubes incorporated in static converters for tubes with grid control
    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03KPULSE TECHNIQUE
    • H03K5/00Manipulating of pulses not covered by one of the other main groups of this subclass
    • H03K5/153Arrangements in which a pulse is delivered at the instant when a predetermined characteristic of an input signal is present or at a fixed time interval after this instant
    • H03K5/1536Zero-crossing detectors

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Nonlinear Science (AREA)
  • Inverter Devices (AREA)
  • Control Of Ac Motors In General (AREA)

Description

  • Verfahren und Anordnung zur Erzeugung von Steuersignalen im Nulldurchgang des positiven oder negativen Astes einer Wechselspannung bzw. eines Wechselstromes In der allgemeinen Elektronentechnik besteht vielfach die Aufgabe der Erzeugung eines Steuersignales im Nulldurchgang des positiven oder negativen Astes einer Wechselspannung bzw. eines Wechselstromes. Dies kann beispielsweise der Fall beim Ein-bzw. Ausschalten einer Induktivität sein.
  • Die Erfindung bezieht sich demgemäß auf ein Verfahren zur Erzeugung von Steuersignalen, z. B. in Form von Rechteckimpulsen, im Nulldurchgang des positiven (oder negativen) Astes einer Wechselspannung bzw. eines Wechselstromes. Die Erfindung besteht darin, daß aus jeder Halbwelle ein Signal abgeleitet wird; wobei mindestens das aus der positiven (oder negativen) Halbwelle abgeleitete Signal im positiven (oder negativen) Nulldurchgang dieser Halbwelle beginnt, daß eines der aus den negativen (oder positiven) Halbwellen abgeleiteten Signale gespeichert wird und daß bei Auftreten des gespeicherten Signales und dem Beginn des folgenden aus der positiven (oder negativen) Halbwelle abgeleiteten Signals Steuersignale abgegeben werden. Eine Anordnung zur Durchführung dieses Verfahrens besteht zweckmäßig aus einem elektronischen Speicher, der das aus der negativen (oder positiven) Halbwelle abgeleitete Signal aufnimmt, und einer logischen Schaltung, die ein Steuersignal abgibt, wenn an ihr das Signal des Speichers und das aus der positiven (oder negativen) Halbwelle abgeleitete Signal auftritt. Einer weiteren zweckmäßigen Ausbildung entsprechend ist zur zeitlich beliebigen Ein- bzw. Ausschaltung der Anordnung dem Speicher eine logische Schaltung vorgeschaltet, die von dem Signal der negativen (oder positiven) Halbwelle und einem Ein- bzw. Ausschaltbefehl angesteuert ist. Zur Ein- bzw. Ausschaltung der Anordnung ist einer weiteren Ausgestaltung entsprechend ein einziger Speicher vorgesehen, dessen beide Eingänge und Ausgänge mit je einer logischen Schaltung verbunden sind, wobei den vorgeschalteten logischen Schaltungen nach Bedarf je ein Einschalt- und Ausschaltbefehl und außerdem gemeinsam das aus der negativen Halbwelle abgeleitete Signal zugeführt wird und den nachgeschalteten logischen Schaltungen gemeinsam das aus der positiven Halbwelle abgeleitete Signal zugeführt ist. Einer weiteren Ausgestaltung entsprechend werden einer vorgeschalteten logischen Schaltung die aus der negativen Halbwelle abgeleiteten Signale und der anderen vorgeschalteten logischen Schaltung die aus der positiven Halbwelle abgeleiteten Signale zugeführt, während der einen nachgeschalteten logischen Schaltung die aus der positiven Halbwelle abgeleiteten Signale und der anderen logischen Schaltung die aus der negativen Halbwelle abgeleiteten Signale zugeführt werden. Einer weiteren Ausbildung entsprechend sind an Stelle des einen einzigen Speichers zwei taktbare Speicher vorgesehen.
  • Die Erfindung wird mit weiteren vorteilhaften Ausbildungen an Hand von in der Zeichnung schematisch dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert. Gleiche Elemente haben in den Figuren gleiche Bezugszeichen.
  • Die Erfindung sei zunächst an Hand eines Diagramms nach der Fig.1 und der Grundschaltung nach der Fig. 2 erläutert. In der Fig. 1 ist mit U eine Wechselspannung bzw. ein Wechselstrom bezeichnet. Wie die darunter dargestellten Kurvenzüge zeigen, ist aus jeder Halbweile ein Signal e bzw. e' abgeleitet. Das aus der positiven Halbwelle abgeleitete Signal e beginnt im positiven Nulldurchgang dieser Halbwelle (positiver Anstieg). Die Signale e, e' treten in lückend'er Folge auf. Den Signalen ist jeweils der Wert 0 und der Wert L zugeordnet. Die Erzeugung der Signale e, e' aus der Wechselspannung bzw. dem Wechselstrom wird weiter unten beschrieben. Zur Erzeugung von Steuersignalen jeweils im positiven Nulldurchgang ist eine Anordnung nach der Fig.2 vorgesehen. Diese besteht aus einem elektronischen Speicher 3l und einer logischen Schaltung &3, die beispielsweise als Und-Stufe ausgebildet ist. Der Speicher S1 wird durch das Signal e' der Fig. 1 angesteuert. Um den Speicher in eine Vorzugslage (0) zu bringen, kann an den Eingang l ein Löschbefehl L kurzzeitig angelegt werden. Am Ausgang B des Speichers S1 steht dann in der Ausgangsstellung der Anordnung der Fig. 2 der Wert 0. $ hat dann den Wert L. Der Löschbefehl L verschwindet wieder und wird für die Erzeugung des Steuersignals nicht mehr gebraucht. Tritt nun an der Leitung 1 das Signal e'= Lauf, so wird dieser Wert vom Speicher S1 gespeichert und tritt an dessen Ausgang B auf. wird 0. Das. Eingangssignal e' kann wieder verschwinden, ohne daß dadurch der gespeicherte Wert L verlorengeht. Dies ist auch in der Fig. 1 im Abschnitt H durch den Kurvenzug B dargestellt. An einem Eingang der Und-Stufe &3 steht damit der Wert L an. Der andere Eingang hat den Wert 0. Tritt nunmehr das aus der positiven Halbwelle abgeleitete Signal e = L auf, so tritt damit auch am Ausgang A der Und-Stufe &3 der Wert L auf, der das Steuersignal darstellt. Wie der Fig.1, Abschnitt H, entnehmbar ist, tritt das Signal A = L jeweils mit Beginn des Signals e auf. Die Erzeugung von A erfolgt nur im positiven Nulldurchgang. Die periodische Erzeugung der Signale A = L erfolgt so lange, wie am Ausgang B des Speichers S1 der 'Wert L ansteht. Wird beispielsweise auf den Speicher S1 ein Löschbefehl Z = L gegeben, so wird damit der Ausgang W = L und der Ausgang B = 0. Der Speicher Si ist damit gelöscht, und an B wird erst wieder der Wert L auftreten, wenn das Signale' = L am Speicher ansteht. Werden die Signale e, e an den Leitungen 1, 2 der Anordnung nach der Fig. 2 vertauscht, so werden Steuersignale A im negativen Nulldurchgang der Wechselspannung U erzeugt.
  • In vielen Fällen besteht die Forderung, die Anordnung nach der Fig. 2 zu beliebigen Zeiten einzuschalten. Gemäß der Erfindung ist der Anordnung nach der Fig. 2 eine logische Schaltung &1 vorgeschaltet, wie in der Fig. 3 angedeutet. Diese Stufe &1 wird durch das Signal e' und einen Einschaltbefehl s = L angesteuert. Wird der Einschaltbefehl s = L gegeben (z. B. eine Gleichspannung geeigneter Größe), so wird dann ein an der Und-Stufe &1 auftretendes Signal e' = L über deren Ausgänge auf den Speicher Si geschaltet und tritt an B auf. Tritt dann das aus der positiven Halbwelle abgeleitete Signal e = L auf, so entsteht auch am Ausgang der logischen Schaltung &3 das Signal A = L. Der Einschaltbefehl s = L braucht nur so lange aufzutreten, bis das Signal e' durchgeschaltet ist. Dann kann der Einschaltbefehl s = 0 werden. Dies hat keinen Einfluß auf die Anordnung. In der Fig. 1 ist im Abschnitt G die Wirkung des Einschaltbefehls s demonstriert. Der Einschaltbefehl s = L tritt hier auf, wenn bereits dasSignal e' ansteht. Damit wird auch der Ausgang B = L, und bei Auftreten des Signals e wird A = L. Im Abschnitt C der Fig. 1 tritt der Einschaltbefehl s = L mit dem bereits Vorhandensein des Signals e auf. Der Wert B = L tritt nunmehr verzögert erst mit dem Erscheinen des nächsten Signals e' auf, worauf wiederum verzögert das Steuersignal A =-L mit dem Auftreten des darauffolgenden Signals e erzeugt wird. Wie ersichtlich, ,entsteht das Steuersignal A = L stets im positiven Nulldurchgang, unabhängig davon, zu welchem Zeitpunkt der Einschaltbefehl s = Lauftritt. Das in diesem Falle bereits an der Anordnung nach der Fig. 3 anliegende Signal e = L hat keine Wirkung trotz des Vorhandenseins des Einschaltbefehls s = L, da am Ausgang B des Speichers 3l wegen e' = 0 der Wert 0 liegt. Erst wenn das aus der negativen Halbwelle abgeleitete Signal e' auftritt, entsteht am Ausgang B des Speichers S1 der Wert L, und erst das darauffolgende aus der positivenHalbwelle abgeleitete Signal e = L kommt zusammen mit dem Signal L des Ausgangs B an der logischen Schaltung &3 als Steuersignal A = L zur Wirkung.
  • Eine Erzeugung des Steuersignals im Nulldurchgang des negativen Anstieges der Wechselspannung bzw. des Wechselstromes U ist bei dieser Anordnung unmöglich, da stets eine Kombination des Schaltbefehls s mit dem Signal e erfolgt, das synchron zur negativen Halbwelle ist. Während der negativen Halbwelle erfolgt somit eine Voreinstellung der Anordnung. Speicher S1 nimmt den Wert L an, und dieser Wert L wird dann mit Auftreten des synchron zur positiven Halbwelle liegenden Signals e = L an den AusgangA durchgeschaltet.
  • Um beim Einschalten der Anordnung nur ein einziges Steuersignal A = L zu erhalten, kann der Und-Stufe &3 ein weiterer Speicher S2 nachgeschaltet werden, wie dies in der Fig. 4 angedeutet ist. Der an A anstehende Wert L wird dann in diesen Speicher S2 übernommen und steht an F als Steuersignal L an. Der Wert an F bleibt auch bestehen, wenn der Wert L an A danach verschwindet. Das an F anstehende Steuersignal L kann durch einen auf den Speicher S2 gegebenen Löschbefehl L = L gelöscht werden.
  • Zur Ausschaltung der Anordnung nach der Fig. 3 oder 4 könnte eine weitere Reihenschaltug einer Und-Stufe, eines Speichers und einer Und-Stufe vorgesehen werden, wie sie in den Fig. 3, 4 mit &1, S1, &3 bezeichnet ist, wobei diese zusätzliche Reihenschaltung in geeigneter Weise mit der anderen verknüpft ist. Durch einen an dieser zusätzlichen Reihenschaltung wirkenden Ausschaltbefehl kann dann die Anordnung zu jeder beliebigen Zeit ausgebildet und damit in ihre Ausgangsstellung (A bzw. F = 0) gebracht werden. In der Fig. 5 ist eine besonders vorteilhafte Anordnung dargestellt, die für die Ein- und Ausschaltung derAnordnung nur einen einzigen bereits vorhandenen Speicher S1 benötigt. Die zusätzliche Reihenschaltung besteht aus einer Und-Stufe &2, die durch das Signal e' und einen Ausschaltbefehl s' angesteuert wird. Der Ausgang der Stufe geht auf den zweiten Eingang des Speichers S1. Dessen antivalenter Ausgang U ist an eine Und-Stufe &4 geführt, die außerdem vom Signale e angesteuert wird. Die Stufe &4 ist zusätzlich mit dem Eingang des Speichers S2 verbunden.
  • Die Ausschaltung geht in folgender Weise vor sich. Es wird der Ausschaltbefehl s' = L gegeben. Tritt das Signal e' auf oder ist vorhanden, so wird über die Und-Stufe &z der Ausgang B des Speichers 3l gelöscht. Der Ausgang B nimmt den Wert 0 an und der Ausgang U den Wert L. Damit ist die Und-Stufe &4 über einen Eingang vorbereitet. Tritt nun an dieser das Signal e = Lauf, so wird deren Ausgang gleich L. Damit wird der Ausgang' des Speichers gleich L und der Ausgang F = 0. In der Fig. 1 ist dies in den Abschnitten D, E für eine Ausschaltung bei Vorhandensein des Signals e' (D) und e (E) im Moment des Auftretens des Ausschaltbefehls s' dargestellt. Wie ersichtlich, erfolgt dieAusschaltung stets im positiven Nulldurchgang der Wechselspannung. In der Fig. 6 ist schließlich eine Anordnung dargestellt, bei der im positiven Nulldurchgang ein Steuersignal L erzeugt wird, das im negativen Nulldurchgang gelöscht werden kann. Zu diesem Zweck sind an die Und-Stufen &l, &4 über die Leitungen 1, 4 die aus der negativen Halbwelle abgeleiteten Signale e' angeschaltet und an die Und-Stufen &2, &3 über die Leitungen 2, 3 die aus der positiven Halbwelle abgeleiteten Signale e. Durch Vertauschen der Signale e, e' an denLeitungen 1, 2, 3, 4 kann auch einSteuersignal F = L im negativen Nulldurchgang erzeugt werden, das im positiven Nulldurchgang gelöscht wird.
  • Bei den Anordnungen nach den Fig. 2 bis 6 können an Stelle der lückenden Signale e, e' auch antivalente Signale e, e verwendet werden, wie dies in der Fig. 5 durch die Klammerbezeichnungen angedeutet ist. Hat in diesem Fall z. B. das Signal e den Wert L, so hat das Signal e den Wert 0.
  • Bei der Verwendung antivalenter Signale e, e muß dafür gesorgt werden, daß während des Polaritätswechsels der Signale e, e kurzzeitig nicht gleichzeitig der Wert L auftritt, da dann beispielsweise bei der Anordnung nach der Fig. 5 eine sofortige Durchschaltung des Signals e über die logische Schaltung &l, Speicher S1, Eingangssignal e = L, logische Schaltung &3, Speicher S2, zum Ausgang F erfolgt. Dies würde zur Folge haben, daß das Steuersignal F bereits im folgenden Nulldurchgang erzeugt würde, was jedoch unerwünscht ist. Aus diesem Grunde sind aus der Wechselspannung bzw. demWechselstrom abgeleitete Signale, die lückend auftreten (e, e'), wesentlich vorteilhafter, da dann mit Sicherheit gewährleistet ist, daß die Signale e, e' nie gleichzeitig den Wert L haben können.
  • Für den Speicher S1 nach den Anordnungen gemäß den Fig.2 bis 6 können auch taktbare Speicherelemente mit einem taktbaren Eingang verwendet werden, wie sie in der Anordnung nach der Fig. 7 mit St, und St. bezeichnet sind. Die statischen nicht taktbaren Speicherelemente S1 nach den Anordnungen der Fig. 2 bis 6 haben zwei Eingänge. Bei der Anordnung nach Fig. 7 werden Speicherelemente mit je einem taktbaren Eingang verwendet. Die taktbaren Eingänge sind mit e' bezeichnet. s bedeutet wieder die Einschaltung, und s' bedeutet wieder die Ausschaltung der Anordnung. Ist s = L vorhanden, und es kommt e = L, dann wird das Signal L über die Und-Stufe &1 an den Eingang des Speichers St, gegeben. Kommt nunmehr das Taktsignal e', welches etwas nacheilend phasenverschoben zu e ist, dann wird das von &1 anstehende Signal L vom Speicher Stl übernommen und tritt an B auf. Die Signale e und e sind antivalent. Kommt nunmehr das Signal e = L (e = 0), so tritt wegen e = l und B = L an A das Signal L auf. An die Und-Stufe & 3 ist ein statischer nicht taktbarer Speicher S2 angeschaltet, an welchem das Ausgangssignal L der Und-Stufe &3 ansteht und phasengleich durchgeschaltet wird, so daß es am Ausgang F dieses Speichers S2 ansteht. Bei der Ausschaltung der Anordnung wird bei Auftreten eines Ausschaltbefehls s' = L und des Signals e = L am Ausgang der Und-Stufe &2 der Wert L auftreten, der bei Auftreten des Taktsignals e' in den Speicher St. übernommen wird und dort am Ausgang B' auftritt. Dieser Wert steht dann an der Und-Stufe &4 an. Kommt das Signale = L, so wird der Ausgang A' der Und-Stufe &4 = L und der Ausgang F des nicht taktbaren Speichers S2 = L und der Ausgang F = 0. Der bisherige Wert L am Ausgang F dieses Speichers S2 ist gelöscht.
  • Zur Erzeugung der Signale e, e' kann ein Transformator T in Mittelpunktschaltung verwendet werden, wobei Zenerdioden Z l, Z2 benutzt sind, wie in der Fig. 8 dargestellt ist. Die Zenerdioden wirken in der Sperrichtung begrenzend und in derDurchlaßrichtung gleichrichtend. Werden die Ausgangsklemmen mit 0, 1, 2 bezeichnet, so ergibt sich beispielsweise an den Klemmen 0, 1 das Signal e und an den Klemmen 0, 2 das Signal e'. In der Fig. 9 sind die am Impulsformer nach der Fig. 8 auftretenden Spannungen nochmals dargestellt. Die gestrichelte Linie deutet dabei die Signale e' an, und die durrchgezogene Linie deutet die Signale e an. Mit U ist die Wechselspannung angedeutet. Die ansteigende Flanke des Signals e liegt synchron zum positiven Nulldurchgang der Wechselspannung.
  • Infolge des zeitlich verzögerten Ansprechens der verwendeten Bauelemente (z. B. Transistoren der Speicher) kann eine geringe Zeitverzögerung des Steuersignals A bzw. F gegenüber der Steuerwechselspannung U entstehen, die die lückenden Signalfolgen erzeugt. Da das Steuersignal A bzw. F synchron zur zu schaltenden Spannung oder zum Strom sein soll, muß die Steuerwechselspannung dann mit bekannten Mitteln nach Bedarf etwas phasenverschoben werden. In der Fig. 1 ist aus Gründen der übersichtlichkeit bei der Darstellung des zeitlichen Ablaufs der Signale auf diese eventuell auftretende Phasenverschiebung keine Rücksicht genommen.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Verfahren zur Erzeugung von Steuersignalen z. B. in Form von Rechteckimpulsen im Nulldurchgang des positiven (oder negativen) Astes einer Wechselspannung bzw. eines Wechselstromes, dadurch gekennzeichnet, daß aus jeder Halbwelle ein Signal (e, e') abgeleitet wird, wobei mindestens das aus der positiven (oder negativen) Halbwelle abgeleitete Signal im positiven (oder negativen) Nulldurchgang dieser Halbwelle beginnt, daß eines der aus der negativen (oder positiven) Halbwelle abgeleiteten Signale gespeichert wird (s) und daß bei Auftreten des gespeicherten Signals (B) und dem Beginn des folgenden, aus der positiven (oder negativen) Halbwelle abgeleiteten Signals Steuersignale (A) abgegeben werden (Fig. 1, 2).
  2. 2. Anordnung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen Speicher (S1) für das aus der negativen (oder positiven) Halbwelle abgeleitete Signal (e' oder e) und eine logische Schaltung (&s), die Steuersignale abgibt, wenn an ihr das Signal (B = L) des Speichers (S1) und das aus der positiven (oder negativen) Halbwelle abgeleitete Signal (e oder e') auftritt (Fig. 2).
  3. 3. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur zeitlich beliebigen Ein-bzw. Ausschaltung der Anordnung dem Speicher (S1) eine logische Schaltung (&1) vorgeschaltet ist, die von dem Signal der negativen (oder positiven) Halbwelle und einem Ein- bzw. Ausschaltsignal angesteuert ist (Fig. 3).
  4. 4. Anordnung nachAnspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß der logischen Schaltung (&3) ein Speicher (S2) nachgeschaltet ist (Fig. 4).
  5. 5. Anordnung nach Anspruch 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zur zeitlich beliebigen Ein-und Ausschaltung der Anordnung ein einziger Speicher (S1) vorgesehen ist, dessen beiden Eingängen je eine logische Schaltung (&1, &2) vorgeschaltet sind, die von dem aus der negativen Halbwelle abgeleiteten Signal (e') und einem Ein-bzw. Ausschaltbefehl (s, s') angesteuert sind, und daß dem Speicher (S1) zwei weitere logische Schaltungen (&3, &4) nachgeschaltet sind, die außerdem vom aus der positiven Halbwelle abgeleiteten Signal (e) angesteuert sind (Fig. 5).
  6. 6. Anordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die vor- (&1, &2) und nachgeschalteten (&3, &4) logischen Schaltungen durch unterschiedliche Signale (e, e) angesteuert werden (Fig. 6).
  7. 7. Anordnung zurDurchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß für die Speicherung des aus der negativen oder positiven Halbwelle abgeleiteten Signals ein taktbarer Speicher (Sti) vorgesehen ist, dem logische Schaltungen (&1, &3) vor- und nachgeschaltet sind, und daß für die Ausschaltung der Anordnung eine gleiche Reihenschaltung eines Speichers (St2) mit logischen Schaltungen (&2, &4) vorgesehen ist. B. Anordnung zur Erzeugung der aus der Wechselspannung bzw. dem Wechselstrom abgeleiteten Signale (e, e) nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen Transformator in Mittelpunktschaltung mit Zenerdioden, über denen die Signale abnehmbar sind.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1210048B (de) * 1963-04-03 1966-02-03 Standard Elektrik Lorenz Ag Schaltungsanordnung zum Erzeugen von Impulsen fuer Zeitmultiplex-Systeme in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen
US4435651A (en) 1980-10-07 1984-03-06 Telefunken Electronic Gmbh Zero voltage switch

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