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DE1137380B - Polsterring aus elastischem Werkstoff fuer Tragrollen in Foerderbandanlagen - Google Patents

Polsterring aus elastischem Werkstoff fuer Tragrollen in Foerderbandanlagen

Info

Publication number
DE1137380B
DE1137380B DEW28440A DEW0028440A DE1137380B DE 1137380 B DE1137380 B DE 1137380B DE W28440 A DEW28440 A DE W28440A DE W0028440 A DEW0028440 A DE W0028440A DE 1137380 B DE1137380 B DE 1137380B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ring
cushion
cushion ring
conveyor belt
support
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEW28440A
Other languages
English (en)
Inventor
Josef Stracken
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Witt & Co K G J
Original Assignee
Witt & Co K G J
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Witt & Co K G J filed Critical Witt & Co K G J
Priority to DEW28440A priority Critical patent/DE1137380B/de
Publication of DE1137380B publication Critical patent/DE1137380B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G39/00Rollers, e.g. drive rollers, or arrangements thereof incorporated in roller-ways or other types of mechanical conveyors 
    • B65G39/02Adaptations of individual rollers and supports therefor
    • B65G39/06Adaptations of individual rollers and supports therefor the roller sleeves being shock-absorbing, e.g. formed by helically-wound wires

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Rollers For Roller Conveyors For Transfer (AREA)

Description

  • Polsterring aus elastischem Werkstoff für Tragrollen in Förderbandanlagen Die Erfindung geht aus von einem Polsterring aus elastischem Werkstoff, z. B. aus Gummi oder Kunststoff, für Tragrollen in Förderbandanlagen u. dgl.
  • Die Förderbänder für stückiges Massengut, beispielsweise zum Transport von Erde, Erzen, Kohle u. dgl., werden bekanntlich an den Übergabestellen des Gutes von einem höher gelegenen Förderband zu dem nachfolgenden tiefer liegenden Förderband ganz besonders beansprucht. Großstückiges, oft scharfkan tiges Fördergut, das als schwere Brocken in dem zu transportierenden Gut vorhanden ist, treffen bei der Übergabe infolge der Höhendifferenz mit einer erheblichen Wucht auf das tiefer liegende Förderband auf und verursachen Risse und Brüche in dem Förderband wodurch die Lebensdauer des Bandes stark beeinträchtigt wird. Als Aufschlagschutz für Förderbänder kennt man die Verwendung von sogenannten Polsterringen, die auf einer Bandrolle aus Stahl gelagert und zu Tragrollensätzen zusammengestellt sind.
  • Diese Polsterringe haben die Aufgabe, durch eine gewisse Eigenelastizität die Auftreffwucht der Brocken elastisch nachgiebig aufzufangen und dadurch eine Beschädigung des Förderbandes zu verhüten. Man hat hierbei vorgeschlagen, den Polsterring als Speichenring auszubilden, der sich in radialer Richtung aus drei Zonen zusammensetzt, nämlich dem Laufring zur Abstützung des Förderbandes, dem Spann-bzw. Haftring für die feste oder lösbare Verbindung mit dem Tragrollenmantel und dem Speichenkranz, der das federnde Auffangen des aufschlagenden Fördergutes bewirkt.
  • Die bei vielen Bandstraßen erzielten Leistungssteigerungen werden vielfach durch eine Erhöhung der Bandgeschwindigkeiten erzielt. Eine Steigerung der Bandgeschwindigkeit führt zu einer größeren Abwurfparabel des abfallenden Gutes an den Übergabestellen.
  • Dadurch prallt das zu fördernde Gut auf das tiefer liegende Förderband bei den Übergabestellen mit erhöhter Wucht auf und stellt damit größere Anforderungen an die an den Übergabestellen eingebauten Polsterringe. Da eine Vergrößerung des Arbeitsvolumens des Polsterringes selbst vielfach aus maßtechnischen Gründen nicht mehr möglich ist, entsprechen die bisherigen Polsterringe zum Teil nicht mehr den erhöhten Anforderungen.
  • Es gibt bereits Polsterringe aus elastischem Werkstoff für Tragrollen in Förderbandanlagen, die einen federnden Ringteil aufweisen. Es handelt sich hierbei um einen Prallring von massivem Querschnitt. Solche Prallringe sind vielfach nicht geeignet, wesentlich zum elastischen Abfangen der auf das darüberliegende Förderband fallenden Stücke des transportierten Gutes, z. B. der Erzstücke, Steine od. dgl., beizutragen.
  • Der homogene Zusammenhang des äußeren Ringteils in Umfangsrichtung macht den Prallring im ganzen noch verhältnismäßig steif. Diese Steifigkeit und Starrheit kann auch nur beschränkt gemildert werden, wenn man den äußeren Ringteil aus einem Werkstoff besonderer Elastizität, z. B. Weichgummi, bildet.
  • Es ist weiterhin bekannt, die Polsterringe für Tragrollen von Förderbändern in der Weise auszubilden, daß der äußere Umfangsteil mit nach außen bzw. radial gerichteten freistehenden Ansätzen versehen ist. Diese Ansätze, die mit dem Haftteil des Polsterringes verbunden sind, weisen Flanken auf, die zueinander parallel liegen. Hierbei sind die freistehenden radialen Ansätze so ausgebildet, daß diese in Achsrichtung breiter sind als in der quer zur Achse liegenden Radialebene. Da der Stoß des auf das Förderband auffallenden stückigen Gutes in Umfangsrichtung, d. h. in Richtung der genannten Radialebene, wirkt, sind die bekannten Polsterringe mit den freistehenden Ansätzen nicht geeignet, schwerstes, stückiges Fördergut unter schonender Behandlung des Förderbandes elastisch aufzufangen. Es ist ferner bekannt, Tragrollen aus einer Vielzahl von kreuzartig verlaufenden schmalen Scheiben zu bilden, die dicht an dicht liegen und in axialer Richtung unter Pressung stehen. Durch das Zusammenpressen der Scheiben zu einem festen Körper wird die Elastizität der Ansätze in radialer Richtung vermindert, da freistehende Ansätze nicht vorhanden sind. Eine solche Tragrolle ist auch lediglich für Transportbänder vorgesehen, die körniges Gut üblicher Art fördern.
  • Die Erfindung hat eine weitere Ausgestaltung von Polsterringen der genannten Art mit freistehenden Ansätzen zum Gegenstand. Sie zeichnet sich dadurch aus, daß der Polsterring in Umfangsrichtung dicht aufeinander folgende Höcker von an sich bekannter Form eines abgestumpften Kegels oder einer abgestumpften Pyramide aufweist, deren Querschnittsflächen in Achsrichtung schmaler als in der zur Achse liegenden Radialebene sind und daß diesem Polsterring seitliche Stützringe zugeordnet sind und diese Stützringe eine Höhe von etwa zwei Drittel der Höhe des Polsterringes aufweisen. Vorteilhaft verläuft der Stützring im Querschnitt keilförmig.
  • Durch den erfindungsgemäßen Aufbau des Polsterringes mit den Stützringen ist es möglich, daß man zur Aufnahme von schwerem und schwerstem Gut Polsterringe mit verhältnismäßig kleinem Durchmesser verwenden kann, die die schweren Stücke des fallenden Gutes elastisch aufnehmen, ohne daß das Förderband überbeansprucht wird. Es ergeben sich dadurch Übergabestellen mit einem verhältnismäßig dichten aus den Polsterringsätzen bestehenden Rollenbett. In Folge des etwa ovalförmigen Querschnitts der dicht aufeinander folgenden Höcker in der Weise, daß die lange Achse in Umfangsrichtung liegt, werden die in Umfangsrichtung wirkenden Kräfte der auf das Förderband auffallenden Stücke gut aufgenommen, ohne daß die Gefahr eines Umknickens besteht.
  • Man erzielt eine hohe Arbeitsleistung des Polsterringsatzes in Verbindung mit einer wirksamen, elastischen Aufnahmefähigkeit der auftretenden Kräfte. Je kleiner der Außendurchmesser des Polsterringes und je geringer der Abstand dieser Ringe in Förderrichtung ist, um so besser ist die Arbeitsleistung. Ein größerer Polsterring hat ein größeres Elastizitätsvolumen. Denn das zu schützende Transportband wird bei größeren Achsabständen der Polsterringe im Gewebe zerrissen.
  • Es ergibt sich hinsichtlich der gegensätzlichen Forderungen von kleinem Durchmesser und Elastizität der Polsterringe beim Erfindungsgegenstand ein günstiges Verhältnis. Die seitlichen Stützringe unterstützen diese Wirkung und man kann den Polsterring für maximale Beanspruchungen verwenden.
  • Die seitlichen Stützringe können zu jeder Seite des Polsterringes in Form eines mittengeteilten Stützringes angeordnet sein, wobei die Stützringhälfte einen Teil des Polsterringes bilden kann. Der Stützring kann aber auch als selbstständiger Zwischenring angeordnet sein.
  • In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in zwei Ausführungsbeispielen veranschaulicht. Es zeigt Fig. 1 einen Polsterring im Querschnitt, Fig. 2 eine teilweise Seitenansicht, ausschnittsweise dargestellt, Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie III-III der Fig. 2 md Fig. 4 ein weiteres Ausführungsbeispiel.
  • Der Polsterring 1 weist in Umfangsrichtung dicht aufeinander folgende Höcker 2 auf. Diese werden von einem ringförmigen, das Fundament für den Höcker bildenden Teil 3 getragen, an dem sich ein Haftring anschließt. Vorteilhaft besteht der Haftring 4 aus einer härteren Gummiqualität als die Teile 2 und 3. Der Polsterring 1 ist in üblicher Weise auf einer Welle oder Achse 5, z. B. aus Stahl, gelagert. Die Höcker 2 sind so ausgebildet, daß ihre Querschnittsfläche 6 im wesentlichen ovalförmig gestaltet ist. Man kann diese jedoch auch rechtwinklig mit stark abgerundeten Kanten ausbilden. Hierbei liegt die Längsachse des ovalen Querschnitts in Umfangsrichtung.
  • Bei der Ausführungsform der Fig. 1 weist der mit Höckern versehene Polsterring für maximale Beanspruchungen zusätzlich einen seitlichen Stützring 8 auf. Diese Stützringe haben eine Höhe bis etwa zwei Drittel der Höhe des Polsterrings. Die Stützringe können im Querschnitt keilförmig verlaufen. Die Flanken 9 fallen zu dem Teil 10 in einem schrägen Winkel ab. Zu jeder Seite der Höcker 2 befindet sich ein mittengeteilter Stützringteil 8. Alle Teile stellen ein einheitliches Ganzes dar. Die Stützringe 8 bilden mit den anschließend dicht bei dicht auf der Bandrolle sitzenden Ringen einen radial verlaufenden Keilwulst, der die Deformierungsmöglichkeit der Höcker 2 begrenzt.
  • Bei der Ausführungsform der Fig. 4 handelt es sich um Polsterringe 11, bei denen die Höcker 12 in der durch die Ringachse geführten Ebene verhältnismäßig breit mit steilen Flanken 13 gehalten sind. Die Stützringe 14 sind hierbei als selbständige Ringe ausgebildet. Diese können jeden geeigneten Querschnitt aufweisen. Vorteilhaft ist ein kugelförmiger Querschnitt, bzw. ein solcher, bei dem nach außen und zur freien Kante ausladende Seitenteile 14 a vorhanden sind, wobei an der Umfangsfläche eine ringförmig verlaufende Mulde 15 vorgesehen sein kann. Durch die zu den Flanken vorgesehene Ausladung 14 a wird die Lücke 16 zwischen dem Polsterring und dem Stützring 14 so klein gehalten, daß ein Klemmen von großen Steinen od. dgl. in dieser Lücke nicht mehr möglich ist. Die Flanken 13 der Höcker 12 können auch unmittelbar radial verlaufen, so daß ein Formschluß zwischen dem Stützring 14 und den Höckern an den sich gegenüberstehenden Flanken vorhanden ist.
  • PATENTANSPRtSCHE: 1. Polsterring aus elastischem Werkstoff für Tragrollen in Förderbandanlagen u. dgl., der aus einem federnden Ring und einem auf der Bandrolle aus Stahl aufsitzenden Haftteil besteht und bei dem der federnde Ring freistehende, radial gerichtete Ansätze aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß der Polsterring (1, 11) in Umfangsrichtung dicht aufeinander folgende Höcker (2, 12) von an sich bekannter Form eines abgestumpften Kegels bzw. einer abgestumpften Pyramide aufweist, deren Querschnittsfläche in Achsrichtung schmaler als in der quer zur Achse liegenden Radialebene ist und daß dem Polsterring seitliche Stützringe (8, 14) zugeordnet sind und diese Stützringe eine Höhe von etwa zwei Drittel der Höhe des Polsterringes aufweisen.

Claims (1)

  1. 2. Polsterring nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Stützring (8) im Querschnitt keilförmig verläuft, wobei zu jeder Seite des Polsterringes ein mittengeteilter Stützring angeordnet ist.
    3. Polsterring nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Stützring (8) einen Teil des Polsterringes (1) bildet.
    4. Polsterring nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Stützring (14) als selbständiger Zwischenring angeordnet ist und im wesentlichen ebene Seitenflächen aufweist.
    5. Polsterring nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Stützring (14) im Querschnitt nach außen und zur freien Kante ausladende Seitenteile (14a) aufweist, und daß die Umfangsfläche des Stützringes mit einer ringförmig verlaufenden muldenförmigen Ausnehmung (15) versehen ist.
    6. Polsterring nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Stützring (8, 14) im Querschnitt zur Hälfte bzw. zu drei Vierteln kreisbogenförmig ausgebildet ist.
    7. Polsterring nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Breite des Stützringes (8, 14) etwa die halbe Breite des Polsterringes (1, 11) beträgt.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 838 718; deutsche Gebrauchsmuster Nr. 1 729 586, 1777281,1787976; britische Patentschrift Nr. 738472; USA.-Patentschrift Nr. 2 869716.
DEW28440A 1960-08-25 1960-08-25 Polsterring aus elastischem Werkstoff fuer Tragrollen in Foerderbandanlagen Pending DE1137380B (de)

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Citations (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE838718C (de) * 1950-12-28 1952-05-12 Harburger Gummiwaren Fabrik Ph Tragrolle, insbesondere fuer Foerderbaender
GB738472A (en) * 1953-11-02 1955-10-12 Charles Thomson Improvements in or relating to rollers for flexible belt conveyors
DE1729586U (de) * 1954-03-23 1956-09-06 Goetzewerke Prallringe fuer die tragrollen von foerderbaendern.
DE1777281U (de) * 1958-09-18 1958-11-06 Continental Gummi Werke Ag Tragrollenanordnung fuer foerderbaender.
US2869716A (en) * 1957-01-03 1959-01-20 Hanna Mining Co Conveyor belt idler
DE1787976U (de) * 1959-03-04 1959-04-30 Continental Gummi Werke Ag Taumelring fuer foerderbandtragrollen.

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