DE1137041B - Typenhebelantrieb fuer Schreibmaschinen fuer untergeordnete Zwecke - Google Patents
Typenhebelantrieb fuer Schreibmaschinen fuer untergeordnete ZweckeInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41J—TYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
- B41J7/00—Type-selecting or type-actuating mechanisms
- B41J7/02—Type-lever actuating mechanisms
-
- Y—GENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
- Y10—TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
- Y10T—TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER US CLASSIFICATION
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- Y10T74/18—Mechanical movements
- Y10T74/18888—Reciprocating to or from oscillating
- Y10T74/1892—Lever and slide
- Y10T74/18968—Flexible connections
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- Accessory Devices And Overall Control Thereof (AREA)
Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
B56453VHb/15g
BEKANNTMACHUNG
DER ANMELDUNG
UNDAUSGABE DER
AUSLEGESCHRIFT: 27. SEPTEMBER 1962
DER ANMELDUNG
UNDAUSGABE DER
AUSLEGESCHRIFT: 27. SEPTEMBER 1962
Die Erfindung bezieht sich auf einen Typenhebelantrieb für Schreibmaschinen für untergeordnete
Zwecke, z. B. für Lernzwecke, oder für Schreibmaschinen, die nur gelegentlich benutzt werden sollen
oder zum Gebrauch durch Kinder bestimmt sind.
Es ist bekannt, die Typenhebel mit den Schreibtasten durch Zugseile zu verbinden, die über zugeordnete
Führungen laufen und mit dem einen Ende am Typenhebel, mit dem anderen Ende am Führungsstab
der Schreibtaste angreifen. Damit zwischen den Teilen kein Spiel auftritt, hat man vorgesehen, elastische
Zugseile zu verwenden oder zusätzliche Federn anzuordnen, die die Tasten nach dem Niederdrücken
in die Ausgangsstellung zurückführen. Schließlich ist es bekannt, die Tastenstempel mit dem zugeordneten
Typenhebel durch einen gekrümmten und hierdurch vorgespannten Draht zu verbinden.
Indessen kann bei elastischen Zugmitteln eine Beeinträchtigung des Anschlages eintreten, wenn ihre
Elastizität im Lauf der Zeit nachläßt. Überdies treten bei biegsamen Zugmitteln Reibungen in den Seilführungen
auf, die das selbsttätige Zurückfallen der Typenhebel nach dem Anschlag unter Wirkung des
Gewichtes der Typenköpfe beeinträchtigen können. Auch durch Krümmung vorgespannte Drähte sind als
Verbindungsmittel zwischen den Tastenstempeln und Typenhebeln nicht zufriedenstellend, weil die Auswirkung
ihrer Vorspannung und damit ihre Funktionssicherheit von der Stärke des Tastenanschlages
und der Schreibgeschwindigkeit abhängt.
Die Erfindung ist darauf gerichtet, diese Nachteile zu beseitigen und bei Verwendung von biegsamen,
aber nicht längselastischen Zugseilen ein durch die Seilreibung unbeeinträchtigtes, sicheres und schnelles
Zurückfallen der Typenhebel aus der Anschlagstellung in die Ruhelage zu sichern. Dies wird erfindungsgemäß
dadurch erreicht, daß das Verbindungsmittel zwischen Typenhebel und Schreibtaste etwa hälftig
je aus einem am Typenhebel angreifenden Stab und einem an der Schreibtaste angreifenden biegsamen
Zugseil besteht, das Zugseil in einer gebogenen Nut des Maschinenrahmens geführt und durch eine
U-förmig gebogene Blattfeder gespannt ist, die mit dem einen Ende am Maschinenrahmen befestigt ist
und mit dem anderen Ende an der Verbindungsstelle zwischen dem Stab und dem Zugseil angreift. Bei
dieser Ausführung genügen für den vorgesehenen Zweck nutenartige Seilführungen in dem aus Kunststoff
bestehenden Gehäuse. Da auch das Zugseil aus Kunststoff ist, bleibt die Reibung zwischen Seil und
Führungsnuten gering. Jede Blattfeder wird beim Niederdrücken einer Schreibtaste gespannt und übt
Typenhebelantrieb für Schreibmaschinen
für untergeordnete Zwecke
für untergeordnete Zwecke
Anmelder:
Edward Victor Byers,
The Park, Nottingham (Großbritannien)
The Park, Nottingham (Großbritannien)
ίο Vertreter: DipL-Ing. G. Weinhausen, Patentanwalt,
München 22, Widenmayerstr. 46
Edward Victor Byers, The Park, Nottingham
(Großbritannien),
(Großbritannien),
ist als Erfinder genannt worden
einen Druck auf den stabartigen Teil des Verbindungsmittels aus, durch den das schnelle Zurückfallen
des Typenhebels in seine Ruhelage gesichert ist.
In bevorzugter Ausführung besteht das Verbindungsmittel einteilig zur Hälfte aus starrem, zur anderen
Hälfte aus dünnerem und biegsamem Kunststoffdraht, und die stabförmigen Teile sind an ihren
Enden mit einem am Typenhebel angreifenden Haken, das freie Seilende mit einem an der Taste angreifenden
Quersteg versehen.
Die Zeichnung zeigt ein Beispiel für die Ausbildung des Typenhebelantriebes nach der Erfindung, und
zwar zeigt
Fig. 1 einen senkrechten Schnitt durch einen Teil einer Schreibmaschine in der Ebene des mittleren
Typenhebels,
Fig. 2 eine Teildraufsicht auf die Tastatur,
Fig. 3 die Rückansicht einer Schreibtaste und
Fig. 4 ein Verbindungsglied für Taste und Typenhebel im Grundriß.
Jeder Typenhebel 1 ist in der Nähe seiner Schwenkachse 2 mit einem Ansatz versehen, an dem das Verbindungsglied
3. angreift. Der vordere Teil dieses Gliedes besteht aus einem biegsamen Zugseil 4, z. B.
aus Kunststoff, das in einer Nut 5 des Rahmens 6 der Schreibmaschine oder in einer am Rahmen gelagerten
Rolle zu einer der Tasten 8, 9 geführt ist. Die Art und Zahl dieser Führungen hängt von der Lage der
Tasten und des Typenhebelsegments 7 ab. Bei Schreibmaschinen mit beweglichem Typenhebelsegment
(Segmentschaltung) werden die Nuten 5 so angeordnet, daß die Zugseile 4 in beiden Endstellun-
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gen des Segments bei nicht heruntergedrückten Tasten gespannt sind. Der Stoß, der sonst zu Beginn und
am Ende der Tastenbewegung entstehen würde, kann durch Einbau von Federn oder anderen nachgiebigen
Gliedern an irgendeiner Stelle des Zugseils 4 aufgefangen werden.
Vorzugsweise sitzen die Tastenköpfe 8 auf Tastenstäben 9 von etwa quadratischem Querschnitt, die in
Löchern 10 des Maschinenrahmens 6 in senkrechter Richtung verschiebbar sind. Die Zugseile 4 sind dabei
in den Nuten 5, die sich auch noch innerhalb der Löcher von oben bis unten erstrecken, bis zum unteren
Ende der Tastenstäbe 9 geführt, wo sie an diesen befestigt sind. Bei Maschinen mit Wagenumschaltung,
bei denen also das Typenhebelsegment 7 feststeht, reichen diese Nuten 5 zur Führung der Zugseile aus,
besonders dann, wenn ein sich im Winkel ändernder Arbeitshub der Typenhebel 1 an verschiedenen Stellen
des Segments 7 zulässig ist.
Die die Typenhebel 1 mit den Tasten 8, 9 verbindenden
Zugseile können an ihren den Typenhebeln zugekehrten Hälften ein festes Rohr von bestimmter
Länge tragen, dessen Enden am Zugseil verklemmt sind. In bevorzugter Ausführung ist das Verbindungsglied
3 jedoch in einem Stück aus Kunststoffdraht hergestellt und weist zur Hälfte einen stärkeren, starren
Teil 11 auf, der an dem einen Ende einen zur Befestigung am Typenhebel 1 dienenden Haken 12
hat, während sich an das andere Ende das dünnere, biegsame Zugseil 4 anschließt, das an einem Quersteg
14 endet. Dieser Quersteg dient zum Einhaken des Zugseils in einen am unteren Ende des Tastenstabes
9 vorgesehenen Querschlitz 15, an den sich ein nach oben verlaufender Längsschlitz 13 anschließt.
Zur Zurückführung der Typenhebel 1 und der Tasten 8, 9 in ihre Normalstellung nach dem Tastenanschlag
sind Blattfedern 16 vorgesehen. Diese
Federn sind an beiden Enden mit einem Längsschlitz versehen. Das eine Ende legt sich gegen den starren
stabartigen Teil 11 des Verbindungsgliedes 3 an, während das andere Ende mit einer den Schlitz
durchragenden Schraube 17 an dem Rahmen 6 befestigt ist.
Claims (2)
1. Typenhebelantrieb für Schreibmaschinen für untergeordnete Zwecke, bei denen die verschiebbaren
Schreibtasten mit den Typenhebeln durch über Führungen laufende Zugbänder verbunden
sind, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungsmittel zwischen Typenhebel (1) und Schreibtaste
(8, 9) etwa hälftig je aus einem am Typenhebel (1) angreifenden Stab (11) und einem an
der Schreibtaste angreifenden, biegsamen Zugseil (4) besteht, das Zugseil (4) in einer gebogenen
Nut (5) des Maschinenrahmens (6) geführt und durch eine U-förmig gebogene Blattfeder (16) gespannt
ist, die, mit dem einen Ende am Maschinenrahmen befestigt, mit dem anderen Ende
an der Verbindungsstelle zwischen dem Stab (11) und dem Zugseil (4) angreift.
2. Typenhebelantrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungsmittel
(11, 4) einteilig zur Hälfte aus starrem, zur anderen
Hälfte aus dünnerem und biegsamem Kunststoffdraht besteht, der stabförmige Teil (11) an
seinem Ende mit einem am Typenhebel (1) angreifenden Haken (12), das freie Zugseilende mit
einem an der Taste (9) angreifenden Quersteg (14) versehen ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 358 204, 451 860,
347.
Deutsche Patentschriften Nr. 358 204, 451 860,
347.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 20Ϊ 658/8* 9.62
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| GB10968/58A GB878185A (en) | 1958-04-08 | 1958-04-08 | Type bar actuating mechanism for typewriting machines |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1137041B true DE1137041B (de) | 1962-09-27 |
Family
ID=9977632
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB56453A Pending DE1137041B (de) | 1958-04-08 | 1960-01-29 | Typenhebelantrieb fuer Schreibmaschinen fuer untergeordnete Zwecke |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US3108674A (de) |
| DE (1) | DE1137041B (de) |
| FR (1) | FR1246596A (de) |
| GB (1) | GB878185A (de) |
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- 1960-02-05 US US7015A patent/US3108674A/en not_active Expired - Lifetime
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