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DE1136751B - Ring- oder Doppelgegentaktmodulator - Google Patents

Ring- oder Doppelgegentaktmodulator

Info

Publication number
DE1136751B
DE1136751B DEF34269A DEF0034269A DE1136751B DE 1136751 B DE1136751 B DE 1136751B DE F34269 A DEF34269 A DE F34269A DE F0034269 A DEF0034269 A DE F0034269A DE 1136751 B DE1136751 B DE 1136751B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
modulator
filter
output
input
resistance
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEF34269A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Helmut Bauch
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Felten and Guilleaume AG
Original Assignee
Felten and Guilleaume AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Felten and Guilleaume AG filed Critical Felten and Guilleaume AG
Priority to DEF34269A priority Critical patent/DE1136751B/de
Publication of DE1136751B publication Critical patent/DE1136751B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03CMODULATION
    • H03C1/00Amplitude modulation
    • H03C1/52Modulators in which carrier or one sideband is wholly or partially suppressed
    • H03C1/54Balanced modulators, e.g. bridge type, ring type or double balanced type
    • H03C1/56Balanced modulators, e.g. bridge type, ring type or double balanced type comprising variable two-pole elements only
    • H03C1/58Balanced modulators, e.g. bridge type, ring type or double balanced type comprising variable two-pole elements only comprising diodes

Landscapes

  • Transmitters (AREA)

Description

  • Ring- oder Doppelgegentaktmodulator Die Erfindung betrifft einen Ring- oder Doppelgegentaktmodulator, der auf der Ausgangsseite mit einem beliebigen Filter und auf der Eingangsseite mit einem Filter abgeschlossen ist, dessen Scheinwiderstand auf der dem Modulator zugekehrten Seite zu-Charakteristik bzw. T-Charakteristik hat.
  • Es ist bekannt, daß der Eingangswiderstand eines mit einem Filter abgeschlossenen Modulators im allgemeinen komplex ist, weil der Eingangswiderstand des Ausgangsfilters nur für einen Teil der am Modulatorausgang erscheinenden Frequenzen annähernd reell ist. Bei Nachrichtensystemen mit Einseitenbandmodulation ist der Eingangswiderstand des Ausgangsfilters sogar nur für das in den Durchlaßbereich des Ausgangsfilters fallende Seitenband annähernd reell. Das kann zur Folge haben, daß der Frequenzgang der Eingangsspannung ui bzw. des Eingangsstromes ü des Modulators ganz erheblich von dem Frequenzgang abweicht, der dann auftreten würde, wenn das Eingangsfilter mit dem reellen Widerstand abgeschlossen wäre, der der Filterberechnung zugrunde gelegt worden ist. Durch einen falschen Abfichluß des Eingangsfilters entstehen also Dämpfungsverzerrungen, die sich besonders im Durchlaßbereich des Filters sehr störend auswirken; ebenso entstehen Dämpfungsverzerrungen, wenn das Ausgangsfilter nicht über den der Filterberechnung zugrunde liegenden Vorwiderstand an die Bezugsspannung angeschlossen ist.
  • Um diese Dämpfungsverzerrungen zu vermeiden bzw. auf ein zulässiges Maß herabzusetzen-, wurde bisher zwischen dem Modulator und einem der beiden Filter ein Dämpfungsglied angeordnet; dieser zusätzliche Aufwand läßt sich jedoch erfindungsgemäß dadurch vermeiden, daß man dann, wenn der Modulator eingangsseitig mit einem Filter abgeschlossen ist, dessen Scheinwiderstand auf der dem Modulator zugekehrten Seite ir-Charakteristik hat, das Übersetzungsverhältnis des Ausgangsübertragers so bemißt, daß der Ausgangskurzschlußwiderstand des Modulators das Ausgangsfilter auf der dem Modulator zugekehrten Seite richtig abschließt und das Übersetzungsverhältnis des Eingangsübertragers so bemißt, daß der Eingangswiderstand des Modulators bei angeschlossenem Ausgangsfilter das Eingangsfilter des Modulators auf der dem Modulator zugekehrten Seite annähernd richtig abschließt (Anspruch 1).
  • Ist dagegen der Modulator auf der Eingangsseite mit einem Filter abgeschlossen, dessen Scheinwiderstand auf der dem Modulator zugekehrten Seite T-Charakteristik hat, so muß das übersetzungsverhältnis des Ausgangsübertragers so bemessen werden, daß der Ausgangsleerlaufwiderstand des Modulators das Ausgangsfilter auf der dem Modula.tor zugekehrten Seite richtig abschließt, wobei das Übersetzungsverhältnis des Eingangsübertragers ebenfalls so bemessen sein muß, daß der Eingangswiderstand des Modulators bei angeschlossenem Ausgangsfilter das Eingangsfilter des Modulators auf der dem Modulator zugekehrten Seite annähernd richtig abschließt (Anspruch 2).
  • Diese Bemessungsregeln ergeben sich aus folgenden Überlegungen: Hat der Scheinwiderstand des Eingangsfilters auf der dem Modulatar zugekehrten Seite 7i-Charakteristik bzw. T-Charakteristik, so ist die Eingangsspannung bzw. der Eingangsstrom des Modulators im größten Teil des Durchlaßbereiches dieses Filters annähernd sinusförmig. Die Quelle, die das Ausgangsfilter speist, besteht dann aus einer Urspannung bzw. einem Urstrom, die sich nur um einen frequenzunabhängigen Faktor von der Eingangsspannung bzw. dem Eingangsstrom des Modulators. unterscheiden.
  • Bemißt man erfindungsgemäß das übersetzungsverhältnis des Ausgangsübertragers so, daß der Ausgangskurzschlußwiderstand bzw. der Ausgangsleerlaufwiderstand des Modulators das Ausgangsfilter auf der dem Modulator zugekehrten Seite richtig abschließt, so tritt zwischen der Eingangsspannung bzw. dem Eingangsstrom des Modulators und der Ausgangsspannung des Ausgangsfilters der bei der Berechnung der Betriebsdämpfung des Ausgangsfilters zugrunde gelegte Frequenzgang auf.
  • Wenn der Reflexionsfaktor des Ausgangsfilters im Durchlaßbereich nicht allzu groß und sein Eingangswiderstand im Sperrbereich sehr klein oder sehr groß gegenüber dem Ausgangskurzschlußwiderstand bzw. dem Ausgangsleerlaufwiderstand des Modulators ist, wird der Eingangswiderstand des mit dem Ausgangsfilter abgeschlossenen Modulators annähernd reell und frequenzunabhängig. Durch richtige Bemessung des Übersetzungsverhältnisses des Eingangsübertragers kann man dann erreichen, daß der Eingangswiderstand des mit dem Ausgangsfilter abgeschlossenen Modulators das Eingangsfilter annähernd richtig abschließt, so daß zwischen der Urspannung des Signalgenerators und der Eingangsspannung bzw. dem Eingangsstrom des Modulators annähernd der der Berechnung der Betriebsdämpfung des Eingangsfilters zugrunde liegende Frequenzgang auftritt.
  • Bemißt man bei einer Schaltungsanordnung, bei der der Modulator eingangsseitig mit einem Filter abgeschlossen ist, dessen Scheinwiderstand auf der dem Modulator zugekehrten Seite n-Charakteristik hat, die Übersetzungsverhältnisse des Eingangs- und Ausgangsübertragers nach den vorstehenden Bemessungsregeln, so hängen die Übertragungseigenschaften der Schaltungsanordnung wesentlich von dem Kurzschlußwiderstand des Modulators ab. Der Kurzschlußwiderstand des Modulators wird jedoch stark von den exemplarabhängigen, temperaturabhängigen und nichtlinearen Durchlaßwiderständen der Dioden beeinflußt. Diese störenden Einflüsse lassen sich jedoch wesentlich verringern, wenn man gemäß weiteren Merkmalen der Erfindung zwischen den Wicklungen eines oder beider Übertrager, über deren Mittelanzapfungen die Trägerspannung zugeführt wird, und den jeweils angrenzenden Dioden je einen ohmschen Widerstand anordnet bzw. die übertragerwicklungen so bemißt, daß ihr ohmscher Widerstand den Widerstand der zwischen den Wicklungen und den Dioden angeordneten Widerstände ganz oder teilweise ersetzt (Ansprüche 3 und 4).
  • Bei einer Schaltungsanordnung hingegen, bei der der Modulator eingangsseitig mit einem Filter abgeschlossen ist, dessen Scheinwiderstand auf der dem Modulator zugekehrten Seite T-Charakteristik hat und bei der die Übersetzungsverhältnisse des Eingangs- und Ausgangsübertragers nach den vorstehenden Bemessungsregeln festgelegt sind, hängen die Übertragungseigenschaften der Schaltungsanordnung wesentlich von den Leerlaufwiderständen des Modulators ab. Der Leerläufwiderstand des Modulators wird jedoch stark durch die exemplarabhängigen, temperaturabhängigen und nichtlinearen Sperrwiderstände der Dioden beeinflußt.
  • Dieser störende Einfluß läßt sich jedoch gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung dadurch vermeiden, daß man zu jeder der beiden Wicklungshälften wenigstens einer Übertragerwicklung, über deren Mittelanzapfung die Trägerspannung zugeführt wird, einen Widerstand parallel schaltet (Anspruch 5).
  • In beiden Fällen können die Reihen- bzw. Parallelwiderstände auch ganz oder teilweise auf die dem bzw. den Filtern zugekehrte Seite des bzw. der übertrager verlegt werden;- wendet man diese Maßnahme bei einer Schaltungsanordnung an, bei der der Modulator eingangsseitig mit einem Filter abgeschlossen ist, dessen Scheinwiderstand ar-Charakteristik hat, so ergibt sich daraus der weitere Vorteil, daß auch der durch die Reihenwiderstände verursachte Verlust an Trägerleistung vermieden oder verringert wird.
  • Die Zeichnung zeigt drei Anwendungsbeispiele des Erfindungsgedankens: Es zeigt Fig. 1 a eine Ringmodulatorschaltung mit einem Eingangsfilter, dessen Scheinwiderstand auf der dem Modulator zugekehrten Seite -,-Charakteristik hat, Fig. 1 b eine ebensolche Schaltung, jedoch mit einem Eingangsfilter, dessen Scheinwiderstand auf der dem Modulator zugekehrten Seite T-Charakteristik hat, Fig. 2 eine Doppelgegentaktmodulatorschaltung.
  • In den Figuren sind übereinstimmend jeweils der Eingangs- und der Ausgangsübertrager mit 01 bzw. ü2, das Eingangs- und das Ausgangsfilter mit F 1 bzw. F 2 und der Modulator selbst mit M bezeichnet.
  • Ferner sind in Fig. 1 a die gemäß dem Merkmal des Anspruchs 3 zwischen den modulatorseitigen Wicklungshälften des Ausgangsübertragers und den angrenzenden Dioden angeordneten Widerstände mit R 1, und mit R 1' der diesen Widerständen entsprechende, auf die dem Ausgangsfilter zugekehrte Seite des Ausgangsübertragers verlegte Widerstand bezeichnet. Dementsprechend sind in Fig.1 b die gemäß dem Merkmal des Anspruchs 5 parallel zu jeder der modulatorseitigen Wicklungshälften des Ausgangsübertragers parallel geschalteten Widerstände mit R 2 und der diesen Widerständen entsprechende, auf die dem Ausgangsfilter zugekehrte Seite des Ausgangsübertragers verlegte Widerstand mit R 2' bezeichnet.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Ring oder Doppelgegentaktmodulator, der auf der Ausgangsseite mit einem beliebigen Filter und auf der Eingangsseite mit einem Filter abgeschlossen ist, dessen Scheinwiderstand auf der dem Modulator zugekehrten Seite n-Charakteristik hat, dadurch gekennzeichnet, daß das Übersetzungsverhältnis des Ausgangsübertragers (Ü2) so bemessen ist, daß der Ausgangskurzschlußwiderstand des Modulators (M) das Ausgangsfilter auf der dem Modulator zugekehrten Seite richtig abschließt, und daß das Übersetzungsverhältnis des Eingangsübertragers (Ü l) so bemessen ist, daß der Eingangswiderstand des Modulators bei angeschlossenem Ausgangsfilter (F2) das Eingangsfilter (F1) auf der dem Modulator zugekehrten Seite annähernd richtig abschließt.
  2. 2. Ring- oder Doppelgegentaktmodulator, der auf der Ausgangsseite mit einem beliebigen Filter und auf der Eingangsseite mit einem Filter abgeschlossen ist, dessen Scheinwiderstand auf der dem Modulator zugekehrten Seite T-Charakteristik hat, dadurch gekennzeichnet, daß das übersetzungsverhältnis des Ausgangsübertragers (Ü2) so bemessen ist, daß der Ausgangsleerlaufwiderstand des Modulators (M) das Ausgangsfilter auf der dem Modulator zugekehrten Seite richtig abschließt, und daß das Übersetzungsverhältnis des Eingangsübertragers (Ü1) so bemessen ist, daß der Eingangswiderstand des Modulators bei angeschlossenem Ausgangsfilter (F2) das Eingangsfilter (F1) auf der dem Modulator zugekehrten Seite annähernd richtig abschließt.
  3. 3. Ring- oder Doppelgegentaktmodulator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Wicklungen eines oder beider Übertrager, über deren Mittelanzapfung die Trägerspannung zugeführt wird, und den jeweils angrenzenden Dioden je ein ohmscher Widerstand angeordnet ist.
  4. 4. Ring- oder Doppelgegentaktmodulator nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Übertragerwicklungen so bemessen sind, daß ihr ohmscher Widerstand den Widerstand der zwischen den Wicklungen und den Dioden angeordneten Widerstände ganz oder teilweise ersetzt.
  5. 5. Ring- oder Doppelgegentaktxnodulator nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zu jeder der beiden Wicklungshälften wenigstens einer Übertragerwicklung, über deren Mittelanzapfung die Trägerspannung zugeführt wird, ein Widerstand parallel geschaltet ist.
DEF34269A 1961-06-24 1961-06-24 Ring- oder Doppelgegentaktmodulator Pending DE1136751B (de)

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