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DE1136750B - Muenzfernsprecher fuer Orts- und Selbstwaehlfernverkehr - Google Patents

Muenzfernsprecher fuer Orts- und Selbstwaehlfernverkehr

Info

Publication number
DE1136750B
DE1136750B DES72772A DES0072772A DE1136750B DE 1136750 B DE1136750 B DE 1136750B DE S72772 A DES72772 A DE S72772A DE S0072772 A DES0072772 A DE S0072772A DE 1136750 B DE1136750 B DE 1136750B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cashier
magnet
coin
key
contact
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES72772A
Other languages
English (en)
Inventor
Herbert Mahnke
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES72772A priority Critical patent/DE1136750B/de
Publication of DE1136750B publication Critical patent/DE1136750B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M17/00Prepayment of wireline communication systems, wireless communication systems or telephone systems
    • H04M17/02Coin-freed or check-freed systems, e.g. mobile- or card-operated phones, public telephones or booths
    • H04M17/023Circuit arrangements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Computer Security & Cryptography (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Telephone Function (AREA)
  • Prepayment Telephone Systems (AREA)

Description

  • Münzfernsprecher für Orts-und Selbstwählfernverkehr Die Münzfernsprecher ohne selbsttätige Kassierung bedürfen zur Vereinnahmung der Gesprächsgebühren der Mitwirkung der Sprechgäste. Apparate dieser Art sind so geschaltet, daß ihr Mikrophon bis zum Drükken einer Zahl- oder Sprechtaste kurzgeschlossen oder ausgeschaltet bleibt, so daß der Sprechgast den angerufenen Teilnehmer wohl hören, aber nicht mit ihm sprechen kann. Nach Einwurf des Gebührenbetrages kann der Sprechgast durch Drücken der in die Apparatvorderwand eingelassenen Zahl- oder Sprechtaste diese Sprechbehinderung aufheben und nun sein Gespräch abwickeln. Die Zahlknöpfe wirken über ein Zwischenglied auf die Kassierfallen ein und veranlassen so die Kassierung der eingezahlten Geldstücke. Neben diesen Münzfernsprechern mit reiner Handkassierung besitzen auch die Münzer für Orts- und Ferndienst, die für den Ortsdienst mit selbsttätigen Kassierhilfsmitteln ausgerüstet sind, zur Gebührenvereinnahmung im Ferndienst eine Zahltaste.
  • Von diesen Systemen mit mechanischer Kassierung ist man im Zug der technischen Weiterentwicklung fast vollständig abgekommen. In der Regel finden heute nur noch Münzfernsprecher mit elektrischer Kassierung Anwendung, bei denen im Münzfernsprecher ein Kassiermagnet vorgesehen ist, der beim Abheben des gerufenen Teilnehmers über einen Kassierimpuls erregt wird und hei Ortsgesprächen sofort die volle Gebühr bzw. bei Ferngesprächen die Gebühr für den ersten Gesprächsabschnitt kassiert.
  • Es gibt nun Amtseinrichtungen, die für den Anschluß von Münzfernsprechern nicht vorgesehen sind und daher keinen Kassierimpuls aussenden. Bei anderen Einrichtungen ist wiederum amtsbedingt, daß kein zeitgerechter Einsatz des ersten Impulses beim Abheben des gerufenen Teilnehmers erfolgt und die Kassierimpulse nur in bestimmtem Rhythmus ausgesendet werden. Dabei wäre es möglich-insbesondere bei Gesprächen über kurze Entfernungen, bei denen der zeitliche Abstand zwischen zwei Impulsen groß ist -, daß ein kurzes Gespräch schon vor dem Eintreffen des ersten Impulses beendet ist und überhaupt keine Münze kassiert wird.
  • Es ist auch eine Schaltungsanordnung für Fernwahl-und Münzfernsprecher bekannt, bei der die ankommenden Zeittaktimpulse für die Auswertung höherwertiger Münzen in einem Nockenrelais gespeichert werden. Mit dieser Schaltungsanordnung soll unter anderem erreicht werden, daß ein Gespräch erst nach dem Drücken einer Zahltaste zustande kommt. Zu diesem Zweck wird nach dem Drücken der Zahltaste über ein Relais und einen Kontakt ein Kassierhilfsmagnet vorbereitet und schließlich über einen weiteren Kontakt die Einschaltung des Kassiermagneten vorgenommen. Die Anschaltung des Kassiermagneten kann demnach nur über mehrere Zwischenglieder erfolgen.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, zur Vermeidung dieser Nachteile Münzfernsprecher für Orts-und Selbstwählfernverkehr mit einfachen Mitteln so umzugestalten, daß sie auch in den beschriebenen Fällen eingesetzt werden können, ohne daß kostenlose Gespräche möglich sind. Diese Aufgabe wird für Münzfernsprecher mit einer Kassiertaste dadurch gelöst, daß der Kassiermagnet auch über die Kassiertaste an die Amtsbatterie angeschlossen wird. Mit der Kassiertaste wird nicht in herkömmlicher Weise auf mechanischem Weg kassiert, was einen erheblichen mechanischen Aufwand und oftmals nicht verfügbaren Raum erfordern würde, sondern der an sich vorhandene Kassiermagnet so an die Amtsbatterie angeschlossen, daß ein zur Kassierung und zur Betätigung seines den Mikrophonstromkreis kurzschließenden Kontaktes ausreichender Strom fließt. Durch Drücken der Kassiertaste durch den Sprechgast wird der .erste Kassierimpuls erzeugt und der Kurzschluß des Mikrophons aufgehoben. Der wesentlichste Vorteil dieser Lösung liegt darin begründet, daß die Umstellung eines üblichen Münzfernsprechers auf die elektrische Kassierung mittels Zahlknopf keinen besonderen Aufwand erfordert. Außerdem ist bei der Anderung der Amtseinrichtungen und Aussendung des ersten Kassierimpulses in Abhängigkeit der Meldung des gerufenen Teilnehmers bei einem Münzfernsprecher nach der Erfindung nur die Kassiertaste stillzulegen bzw. auszubauen. Derselbe Münzfernsprecher kann dann unverändert weiter Verwendung finden. Nach einer Weiterbildung der Erfindung sind Schaltmittel, z. B. Nocken, vorgesehen, die den den 1`riikrophonstromkreis kurzschließenden Kontakt des Kassiermagneten nach Freigabe der Kassiertaste in der betätigten Stellung halten. Beim Abfall des Kassiermagneten wird somit der Mikrophonstromkreis während eines Gespräches nicht unterbrochen. Mit einem umschnappenden Betätigungsglied oder mit einem entsprechend ausgebildeten Nocken wird erreicht, daß der Kassiermagnet bei seinen folgenden Erregungen, z. B. bei einem Ferngespräch, nicht mehr belastet wird.
  • Weitere Merkmale der Erfindung sind in den Patentansprüchen enthalten und in der nachfolgenden Beschreibung an Hand der Figur erläutert. In dieser Figur sind die für die Erfindung wesentlichsten Teile, und zwar die Sprechschaltung und die Empfangsschaltung für die vom Fernsprechamt ausgehenden Zählimpulse, die in Form von Wechselstromstößen zweckmäßig mit einer Frequenz außerhalb des Hörbarkeitsbereiches simultan über die Leitungen a, b gegeben werden, dargestellt. Bevor die Wirkungsweise der Schaltungsanordnung beschrieben wird, werden vorerst ihre wesentlichsten Einzelteile mit ihrer Funktion erwähnt. Der Mikrophon- und Telefonkreis M, F sind mit der Induktionsspule J in üblicher Weise aufgebaut. Die Kontakte nsa, nsr werden beim Aufziehen eines nicht dargestellten Nummernschalters. betätigt, während der Kontakt nsi in Abhängigkeit der ablaufenden Wählscheibe die Teilnehmerschleife unterbricht. nsdI und nsdU sind Nummernschalter-Dekadenkontakte, die beim ersten Aufzug des Nummernschalters betätigt und bis zur Auslösung des Nummernschalters nach Gesprächsende mechanisch in der betätigten Stellung gehalten werden. Mit nst ist der Trägheitskontakt, der bei verzögertem Ablauf des Nummernschalters anspricht, und mit mfk ein Münzfühlkontakt bezeichnet. Ein Nachzahlkontakt nk schließt und legt über die Kondensatoren C 5 und C 6 ein 100-Hz-Nachzahlzeichen an den Telefonhörer, wenn der Kassiermagnet die letzte Münze kassiert. Ein Trennkontakt tk öffnet, wenn der Kassiermagnet bei fehlender Münze anzieht. Dem Kassiermagneten KM ist der Kontakt km zugeordnet. Zu der Kassiertaste gehören drei Kontakte KT 1, KT 2, KT 3. Bei den Kontakten hu I, hu 1I, hu z handelt es sich um Hakenumschalterkontakte, die in bestimmten Zeitabständen nach dem Einhängen des Handsprechhörers umlegen. Der Wecker W kann bei Bedarf angeschlossen werden.
  • Die vom Amt ausgesendeten Zählimpulse in Form von Wechselstromstößen von z. B. 50 Hz werden dem Kassiermagneten KM simultan über die a/b-Adern, die Drossel Dr 1, die Kondensatoren C2, C3, die Drossel Dr 2 und die Gleichrichteranordnung Gr 1 in Graetzschaltung zugeführt: Die nicht dargestellte ; Kassiertaste wird am Gehäuse befestigt. Sie wirkt über eine Blattfeder auf ihre Kontakte KT1, KT2, KT3, die auf der Zwischenwand des Münzers angebracht sind, ein. Die Kontakte sind Folgekontakte, die zwangläufig in der angegebenen. Reihenfolge betätigt werden.
  • Nachfolgend wird die prinzipielle Arbeitsweise eines Münzfernsprechers mit einer Kassiertaste nach der Erfindung beschrieben. Beim ersten Aufzug des Nummernschalters schließt der Kontakt nsd I das Mikrophon M kurz. Der Fernhörer F bleibt jedoch angeschlossen, so daß der Sprechgast die Hörzeichen und die Meldung des gerufenen Teilnehmers hören kann. Ist der gewünschte Teilnehmer erreicht worden, so muß der Sprechgast, um über sein Mikrophon antworten zu können, die Kassiertaste drücken und dadurch den ersten Kassierimpuls auslösen.
  • Der Kassiertastenkontakt KT2 legt die a-Ader an den Kassiermagneten KM und schließt damit einen Stromkreis von der Amtsbatterie über das Relais A im nicht dargestellten l.GW, die a-Ader, die Kontakte K7' 2, nsd Il und hu z, den Gleichrichter Ur 1, den Kassiermagneten KM, den Gleichrichter Gr 1 und über die Erde zur Amtsbatterie. Um einen möglichst großen Strom im Kassiermagneten zu erhalten, wird mit dem Kontakt KT 3 der Widerstand Wi 2 in den Nebenschlußstromkreis des Kassiermagneten eingeschaltet. Der Nebenschluß wird dann durch den Widerstand W12 (über die Kontakte tk, hu Il, nsilnsr, KT 1), die b-Ader und die andere Wicklung des Relais A im I.GW gebildet oder eventuell aufgehoben, wenn der Widerstand fortgelassen wird.
  • Der Kassiermagnet KM zieht an und betätigt unter anderem den Kontakt km, der mit Hilfe eines Nockens bis zum Gesprächsende in der betätigten Stellung gehalten wird. Der Kontakt km trennt den Kurzschluß des Mikrophons auf, so daß die gegenseitige Sprechverbindung vollkommen hergestellt ist und das Gespräch ohne Behinderung durchgeführt werden kann. Nach Gesprächsende wird der Kontakt km durch ein ablaufendes Verzögerungswerk wieder in die Ausgangslage zurückgeschaltet. Alle übrigen Schaltvorgänge verlaufen wie bei Münzfernsprechern ohne Kassiertaste.
  • Der Kontakt KT1 erfüllt zwei Funktionen. Erstens mildert er das Knackgeräusch im Hörer beim Drücken der Kassiertaste, indem er vor dem Einschalten des Kassierstroms die Sprechschaltung kurzschließt, und zweitens verhindert er durch das Kurzschließen der Sprechschaltung, daß ein Gespräch geführt werden kann, wenn die folgenden Kassierimpulse dadurch unterdrückt werden, daß der Sprechgast die Kassiertaste dauernd gedrückt hält und dadurch einen einzigen langen Kassierimpuls erzugt.
  • Bei ankommendem Verkehr spielt die Sprechtaste keine Rolle. Damit die Sprechverbindung bei Betätigung der Sprechtaste aus Unkenntnis nicht durch den Trennkontakt tk aufgetrennt wird, wurde in den Stromkreis für den Kassiermagneten der Nummernschalterkontakt nsdII gelegt. Dadurch wird das Drücken der Kassiertaste nur dann wirksam, wenn vorher der Nummernschalter aufgezogen wurde. Der Kontakt huz verhindert grundsätzlich, daß der Kassiermagnet bei eingehängtem Handsprechhörer ansprechen kann.
  • Durch die in den Fernsprechämtern verwendeten Kassierübertragungen ist sichergestellt, daß zwischen dem ersten, durch die Kassiertaste erzeugten Kassierimpuls und dem zweiten, im Amt erzeugten Kassierimpuls ein genügend großer Zeitabstand entsteht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Münzfernsprecher für Orts- und Selbstwählfernverkehr mit einer Kassiertaste zur Einleitung der elektrischen Kassierung mit einem Kassiermagneten, der durch vom Amt übertragene Kassierimpulse, vorzugsweise Wechselstromimpulse, fortgeschaltet wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Kassiermagnet (KM) auch über die Kassiertaste an die Amtsbatterie angeschlossen wird. 2. Münzfernsprecher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Schaltmittel, z. B. Nocken, vorgesehen sind, die den den Mikrophonstromkreis kurzschließenden Kontakt (km) des Kassiermagneten (KM) nach Freigabe der Kassiertaste in der betätigten Stellung halten. 3. Münzfernsprecher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Schaltmittel, z. B. ein umschnappendes Betätigungsglied, vorgesehen sind, die den Kontakt (km) des Kassiermagneten (KM) nach Aufhebung des Kurzschlusses des Mikrophons (M) aus dem Betätigungsbereich des Kassiermagneten halten. 4. Münzfernsprecher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kassiertaste ein Kontakt (KT3) zugeordnet ist, der beim Betätigen der Kassiertaste einen Widerstand (W!2) in den Nebenschlußstromkreis des Kassiermagneten einschaltet oder den Nebenschlußkreis ganz auftrennt. 5. Münzfernsprecher nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Kassiertaste ein weiterer Kontakt (KT1) zugeordnet ist, der einerseits vor dem Einschalten des Kassierstromes die Sprechschaltung kurzschließt und andererseits verhindert, daß ein Gespräch geführt werden kann, wenn die vom Amt gesendeten Kassierimpulse durch dauerndes Drücken der Kassiertaste unterdrückt werden. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1087179.
DES72772A 1961-03-01 1961-03-01 Muenzfernsprecher fuer Orts- und Selbstwaehlfernverkehr Pending DE1136750B (de)

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DES72772A DE1136750B (de) 1961-03-01 1961-03-01 Muenzfernsprecher fuer Orts- und Selbstwaehlfernverkehr

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1087179B (de) * 1959-06-05 1960-08-18 Standard Elektrik Lorenz Ag Schaltungsanordnung fuer Fernwahl-Muenzfernsprecher, bei der die ankommenden Zeittaktimpulse fuer die Auswertung hoeherwertiger Muenzen in einem Nockenrelais gespeichertwerden

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1087179B (de) * 1959-06-05 1960-08-18 Standard Elektrik Lorenz Ag Schaltungsanordnung fuer Fernwahl-Muenzfernsprecher, bei der die ankommenden Zeittaktimpulse fuer die Auswertung hoeherwertiger Muenzen in einem Nockenrelais gespeichertwerden

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