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DE1136239B - Verschluss fuer Tueren, insbesondere an Kraftwagen, mit einer zahnradartigen Drehfalle - Google Patents

Verschluss fuer Tueren, insbesondere an Kraftwagen, mit einer zahnradartigen Drehfalle

Info

Publication number
DE1136239B
DE1136239B DER24017A DER0024017A DE1136239B DE 1136239 B DE1136239 B DE 1136239B DE R24017 A DER24017 A DE R24017A DE R0024017 A DER0024017 A DE R0024017A DE 1136239 B DE1136239 B DE 1136239B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
door
arm
gear
locking bolt
lock
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DER24017A
Other languages
English (en)
Inventor
John H Roethel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
JOHN H ROETHEL
Original Assignee
JOHN H ROETHEL
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by JOHN H ROETHEL filed Critical JOHN H ROETHEL
Publication of DE1136239B publication Critical patent/DE1136239B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B85/00Details of vehicle locks not provided for in groups E05B77/00 - E05B83/00
    • E05B85/20Bolts or detents
    • E05B85/24Bolts rotating about an axis
    • E05B85/28Bolts rotating about an axis in which the member engaging the keeper is shaped as a toothed wheel or the like

Landscapes

  • Lock And Its Accessories (AREA)

Description

  • Verschluß für Türen, insbesondere an Kraftwagen, mit einer zahnradartigen Drehfalle Die Erfindung bezieht sich auf einen Verschluß für Türen, insbesondere an Kraftwagen, mit an der freien Stirnseite der Tür angeordneter zahnradartiger Drehfalle und einem am Türrahmen oder -pfosten angeordneten Schließkloben bei dem der Schließkloben im Zusammenwirken mit einem an der Türstirnseite angeordneten Gegenglied zugleich dazu dient, durch Begrenzung von in Längsrichtung des Fahrzeuges verlaufenden Bewegungen der geschlossenen Tür ein seitliches Außereingriffkommen von Falle und Schließkloben zu verhindern.
  • Um dieses Außereingriffkommen von Falle und Schließteil und damit ein Aufspringen der Tür bei Unfällen zu verhindern, ist es bekannt, daß sich Falle und Schließteil hintergreifen oder daß getrennt vom Verschluß besondere sich hintergreifende Teile angeordnet sind. Neben den bekannten Ausführungen liegen noch eine Reihe von älteren Vorschlägen zur Lösung der Aufgabe vor.
  • Eine einfache Lösung wird nun gemäß der Erfindung dadurch erzielt, daß der auf einer Seite zum Eingriff der Zahnradfalle bestimmte, Zähne und gegebenenfalls auf der entgegengesetzten Seite eine mit einem sogenannten Ausgleichkeil zusammenwirkende Schrägrampe aufweisende Schließkloben zu einem im wesentlichen in Richtung der Schließbewegung der Tür sich erstreckenden, an seinem inneren Ende mit einer Befestigungsplatte starr verbundenen, im übrigen dagegen frei stehenden Arm ausgebildet ist, der ebenso wie seine Befestigungsplatte aus Flachmetall gefertigt ist.
  • Der so ausgebildete Schließkloben zeichnet sich ungeachtet seiner mehrfachen Funktion durch große bauliche Einfachheit sowie durch einfache und wirtschaftliche Herstellung aus. Er kann nämlich mitsamt seiner Befestigungsplatte durch Stanzen und Biegen erzeugt werden, wobei durch entsprechende Wahl der Stärke des als Werkstoff benutzten Flachmetalls jede gewünschte Festigkeit des Schließklobens erzielt werden kann. Eine besonders vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung besteht darin, daß der Schließkloben sowie seine mit ihm durch einen Quersteg verbundene Befestigungsplatte aus einem einteiligen, U-förmig gebogenen Stanzling aus Flachmetall bestehen.
  • Das an der Stirnseite der Tür angeordnete, den Schließkloben hintergreifende Gegenglied kann vorteilhaft aus einem die Zahnradfalle sowie den etwa vorhandenen Ausgleichkeil umgreifenden und abdeckenden U-förmigen Bügel aus Flachmetall bestehen, der mit seinen waagerechten Schenkeln an der Grundplatte des Fallenschlosses befestigt ist und bei geschlossener Tür mit seinem etwa senkrechten Mittelteil den Schließkloben bintergreift. Auch diese Ausbildung des Gegengliedes zeichnet sich durch große bauliche Einfachheit sowie dadurch aus, daß das Gegenglied durch bloße Biegevorgänge aus einem Abschnitt eines entsprechend stark gewählten Bandmetalles geeigneter Breite gefertigt werden kann. Ein besonderer Vorteil besteht dabei noch darin, daß der Flachmetallbügel zugleich die Falle und den etwa vorhandenen Ausgleichkeil abdeckt, so daß sich die Anordnung besonderer Gehäuse für die Falle und den Ausgleichkeil erübrigt. Wenn der Ausgleichkeil von einem eigenen Gehäuse umschlossen ist, kann das bei geschlossener Tür den Schließkloben hintergreifende Gegenglied von der etwa senkrechten, nach unten verlängerten Vorderwand des Gehäuses des Ausgleichkeiles gebildet sein.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Dabei zeigt Fig. 1 eine Ansicht des geschlossenen Verschlusses nach dem ersten Ausführungsbeispiel von links nach rechts in Fig. 2 gesehen, mit senkrechtem Schnitt nach der Linie 1-I in Fig. 2, Fig. 2 einen senkrechten Schnitt nach der Linie II-11 in Fig. 1, nach links gesehen, Fig. 3 einen waagerechten Schnitt nach der Linie 111-11I in Fig. 1, nach unten gesehen, Fig. 4 einen waagerechten Schnitt nach der Linie IV-IV in Fig. 1, ebenfalls nach unten gesehen, Fig.5 eine schaubildliche Ansicht eines Teiles eines Türrahmens oder -pfostens und des daran befestigten Schließklobens, Fig.6 eine Wiederholung der Fig.5 mit einem etwas abgeänderten Schließkloben, Fig. 7 eine Ansicht des geschlossenen Verschlusses nach dem zweiten Ausführungsbeispiel von rechts nach links in Fig. 8 gesehen, wobei der den Schließkloben tragende Türrahmen weggelassen ist, Fig. 8 einen senkrechten Schnitt nach der Linie VIII-VIII in Fig. 7, nach links gesehen, Fig. 9 einen waagerechten Schnitt nach der Linie IX-IX in Fig. 7, nach unten gesehen.
  • Der in den Fig. 1 bis 5 dargestellte Verschluß 10 weist eine an der Außenseite der freien Stirn- oder Stulpwand 45 der Tür in einer zu dieser Wand parallelen Ebene drehbar angeordnete Zahnradfalle 12 auf, die von einem in der Grundplatte 13 des Verschlusses gelagerten Wellenstumpf 14 getragen wird. Die Funktion einer derartigen Zahnradfalle und die dazugehörige Inneneinrichtung des Verschlusses sind bekannt und dem Fachmann geläufig, so daß sie keiner näheren Erläuterung bedürfen.
  • Die Grundplatte 13 des Verschlusses trägt an ihrer Außenseite einen an ihr starr befestigten, im ganzen mit 19 bezeichneten U-förmigen Bügel aus Flachmetall. Der Bügel 19 weist einen in senkrechter Richtung sich erstreckenden Haupt- oder Mittelteil 20 und je einen oberen und unteren, waagerechten Schenkel 21 und 22 auf. Die beiden Schenkel halten den Mittelteil20 im Abstand von der Außenfläche 18 der Grundplatte 13: Jeder Schenkel 21 und 22 ist mit einem flachen Zapfen 23 versehen, der durch einen passenden Schlitz der Grundplatte 13 hindurchgesteckt und auf der Innenseite der letzteren vernietet oder umgebogen ist, wodurch der Bügel 19 an der Platte 13 sicher befestigt ist.
  • Wie insbesondere aus Fig.2 ersichtlich, umgreift der Bügel 19 die Falle 12 sowie einen oberhalb der letzteren angeordneten Ausgleichkeil25. Er deckt dadurch einerseits die Falle 12 größtenteils ab, andererseits dient er als Führungsgehäuse für den Ausgleichkeil 25. Dieser Keil wird unter dem oberen waagerechten Schenkel 21 und zwischen der Außenfläche 18 der Grundplatte 13 und der Innenfläche 26 .des Mittelteils 20 des Bügels 19 von einer Führungsstange 27 verschiebbar getragen, die durch eine Längsbohrung des Keiles hindurchgeht. Die Führungsstange 27 ist mit ihren Enden in zwei End- oder Stirnwänden 30 verankert, die durch rechtwinklig nach unten umgebogene Verbreiterungen des Schenkels 21 gebildet sind. Der Keil 25 steht, wie bekannt, unter Wirkung einer von der Führungsstange 27 getragenen Druckfeder 31, die den Keil nach innen, d. h. in Fig. 1 gesehen, nach links treibt. Die Funktion des Ausgleichkeiles ist dem Fachmann geläufig und braucht deshalb nicht näher erläutert zu werden.
  • Der zum Verschluß gehörige Schließkloben 11 weist eine zu seiner Befestigung dienende Grundplatte 33 und einen parallel zu der Platte 33, aber im Abstand davon angeordneten, frei stehenden Arm 36 auf, dessen Höhenabmessung etwas kleiner ist als die Höhe der Grundplatte 33. Der Arm 36 ist an seinem hinteren oder inneren Ende mit der Platte 33 durch einen Steg 37 verbunden und erstreckt sich von diesem Steg in waagerechter Richtung nach außen. Grundplatte 33, Arm 36 und Steg 37 sind von einem einteiligen Stanzling aus Flachmetall gebildet, der so gebogen ist, daß er in der Draufsicht einen nach außen- offenen U-förmigen Haken bildet, wie insbesondere aus Fig. 3 ersichtlich. Der Schließkloben 11 ist an der der Stulpwand 45 der Tür zugekehrten Seite des in Fig. 1 bis 5 durch eine Blechwand veranschaulichten Türrahmens oder Türpfostens 34 mit Schrauben 35 befestigt, die durch Löcher der Grundplatte 33 hindurchgreifen. Der frei stehende Arm 36 des Klobens ist an seiner Unterkante mit zwei nach unten gerichteten Vorsprüngen oder Zähnen 40 und 41 versehen, die bestimmt sind, mit den Zähnen der Falle 12 zusammenzuwirken. Die Oberkante 42 des Armes 36 ist von seinem abgerundeten vorderen Ende 43 nach hinten und aufwärts geneigt, wie am besten Fig. 1 zeigt. Infolgedessen bildet der Oberteil des Armes eine schräg ansteigende Rampe, die bestimmt ist, mit dem Ausgleichkeil25 zusammenzuwirken.
  • Wird die geöffnete Fahrzeugtür geschlossen, dann kommt einerseits die Falle 12 mit der Verzahnung an der Unterseite des Armes 36 in Eingriff und hält dann die Tür in an sich bekannter Weise im geschlossenen Zustand. Andererseits wirkt gegen Ende der Schließbewegung die Schrägrampe 42 an der Oberseite des Armes 36 in ebenfalls bekannter Weise mit der Unterfläche des Ausgleichkeiles 25 zusammen, was zur Folge hat, daß der Arm 36 zwischen Falle 12 und Ausgleichkeil 25 fest eingekeilt wird, so daß ein Rattern der Tür durch die beim Portbewegen des Fahrzeuges auftretenden Erschütterungen vermieden ist. Beim letzten Teil der Schließbewegung der Tür tritt, wie ersichtlich, der Arm 36 des Schließklobens 11 in den an der Grundplatte 13 des Verschlusses 10 vorgesehenen Kuppelbügel 19 ein, und zwar so, daß er in der endgültigen Schließstellung der Tür durch den Bügel vollständig, nämlich von der Kante 38 bis zur gegenüberliegenden Kante des Bügelmittelteiles 20 hindurchgreift. Das hat, wie ohne weiteres ersichtlich, zur Folge, daß der Arm 36 sich mit dem Bügelmittelteil 20 verhakt, wodurch eine sichere Kupplung der den Verschluß tragenden Fahrzeugtür mit dem den Schließkloben tragenden Türrahmen oder -pfosten stattfindet. Diese Kupplung nimmt alle etwa auftretenden Kräfte auf, die bestrebt sein könnten, die Stulpwand 45 der Tür in Längsrichtung des Fahrzeuges vom Türrahmen oder Türpfosten 34 zu entfernen. Abgesehen von einer kleinen seitlichen Bewegung, die durch den unvermeidlichen Spielraum zwischen dem Arm 36 und dem Mittelteil 20 des Kuppelbügeis 19 bedingt ist, kann die Falle 12 sich in bezug auf den Schließkloben nicht seitwärts bewegen, so daß ein seitliches Außereingriffkommen von Falle und Schließkloben mit Sicherheit verhindert ist.
  • Der Türrahmen oder -pfosten 34 ist zweckmäßig, wie aus Fig. 5 ersichtlich, in Höhe des Verschlusses 10 der Tür mit einer eingepreßten, nischenartigen Vertiefung 48 versehen, an deren Grundfläche der Schließkloben 11 angebracht ist. Die Nische 48, die außen offen, nach innen dagegen durch eine Planschartige Wand 49 abgeschlossen ist, hat eine solche Ausdehnung, daß der an der Grundplatte 13 des Türschlosses vorgesehene Bügel 19 samt Falle und Ausgleichkeil bei geschlossener Tür darin Platz finden.
  • Die zweite Ausführungsform nach Fig.6 bis 9 unterscheidet sich vom ersten Beispiel in der Haupt- Sache dadurch, daß der in Fig. 1 bis 4 gezeigte Bügel 19 durch ein anderes Kuppelglied ersetzt ist. Wie aus Fig. 7 und 8 ersichtlich, ist auf der Außenseite der Schloßplatte 13 für den Ausgleichkeil 25 ein eigenes oder besonderes Gehäuse vorgesehen, das auf der Zeichnung im ganzen mit 50 bezeichnet ist. Das aus einem einzigen Stanzling aus Flachmetall gebogene Gehäuse 50 hat eine waagerechte Decke 51 und eine senkrechte Vorderwand 52 sowie zwei End- oder Stirnwände 53, die durch rechtwinklig umgebogene Verbreiterungen der Vorderwand 52 gebildet sind. Die Decke 51 und die beiden Stirnwände 53 weisen flache Zapfen 54 und 55 auf, die durch passende Schlitze der Verschlußgrundplatte 13 hindurchgesteckt und auf der Innenseite dieser Platte vernietet oder umgebogen sind, wodurch das Gehäuse 50 an der Verschlußplatte sicher festgehalten ist. In den Stirnwänden 53 des Gehäuses 50 ist die Führungsstange 27 des Keiles 25 befestigt, der oben an der Gehäusedecke 51 und seitlich an der Verschlußplatte 13 sowie der vorderen Wand 52 des Gehäuses 50 gleitet.
  • Eine Besonderheit des für den Ausgleichkeil vorgesehenen Gehäuses besteht darin, daß seine Vorderwand 52 über die Stirnwände 53 und den Keil 25 hinaus nach unten verlängert ist, so daß ihre Unterkante tiefer liegt als die als Schrägrampe ausgebildete Oberkante 42 des Schließklobenarmes 36. Diese Anordnung hat, wie ersichtlich, zur Folge, daß der Arm 36 des Schließklobens 11, wenn er beim Schließen der Tür zum Zusammenwirken mit der Falle 12 und dem Ausgleichkeil 25 kommt, sich hinter den nach unten überstehenden Endteil 52a der Vorderwand 52 schiebt. Dieser Teil der Wand 52 hintergreift also bei geschlossener Tür den Arm 36, d. h. es findet ein Verhaken des Schließklobens mit dem bei dieser Ausführungsform als Kuppelghed dienenden Gehäuse 50 des Ausgleichkeiles 25 statt, wodurch ähnlich wie im ersten Beispiel der Verschluß bzw. die diesen tragende Tür mit dem Türrahmen oder -pfosten gekuppelt wird, so daß eine etwaige Bewegung zwischen der Stulpwand 45 der Tür und der ihr gegenüberstehenden Wand 34 des Türrahmens oder -pfostens in Längsrichtung des Fahrzeuges auf das unvermeidliche Spiel zwischen dem Arm 36 und der Gehäusewand 52, 52u beschränkt bleibt. Es tritt also der gleiche Erfolg ein wie beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 bis 5.
  • Vom ersten Beispiel unterscheidet sich die Ausführungsform nach Fig. 6 bis 9 weiterhin noch dadurch, daß der Arm 36 und die Befestigungs- oder Grundplatte 33 des Schließklobens nicht parallel verlaufen, sondern senkrecht zueinander stehen. Dementsprechend wird der Schließkloben 11 mit seiner Grundplatte 33 an der die Nische 48 des Türpfostens 34 nach innen abschließenden Wand 49 befestigt, wie aus Fig. 6 und 9 ersichtlich. Mit Bezug auf die zweite Ausführungsform sei schließlich noch bemerkt, daß für die Falle 12 ebenfalls ein an der Verschlußgrandplatte 13 befestigtes eigenes Gehäuse in Form einer im wesentlichen halbrunden Kappe vorgesehen werden kann.
  • Zu den nachfolgenden Patentansprüchen ist zu bemerken, daß die Unteransprüche nur Geltung haben sollen in Verbindung mit dem Hauptanspruch.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Verschluß für Türen, insbesondere an Kraftwagen, mit an der freien Stirnseite der Tür angeordneter zahnradartiger Drehfalle und einen am Türrahmen oder -pfosten angeordneten Schließkloben, bei dem der Schließkloben im Zusammenwirken mit einem an der Türstirnseite angeordneten Gegenglied zugleich dazu dient, durch Begrenzung von in Längsrichtung des Fahrzeuges verlaufenden Bewegungen der geschlossenen Tür ein seitliches Außereingriffkommen von Falle und Schließkloben zu verhindern, dadurch gekennzeichnet, daß der auf einer Seite zum Eingriff der Zahnradfalle (12) bestimmte, Zähne (40, 41) und gegebenenfalls auf der entgegengesetzten Seite eine mit einem Ausgleichkeil (25) zusammenwirkende Schrägrampe (42) aufweisender Schließkloben (1.1) zu einem im wesentlichen in Richtung der Schließbewegung der Tür sich erstreckenden, an seinem inneren Ende mit einer Befestigungsplatte (33) starr verbundenen, im übrigen dagegen frei stehenden Arm (36) ausgebildet ist, der ebenso wie seine Befestigungsplatte (33) aus Flachmetall gefertigt ist.
  2. 2. Verschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Arm (36) und seine mit ihm durch einen Quersteg (37) verbundene Befestigungsplatte (33) aus einem einteiligen, U-förmig gebogenen Stanzling aus Flachmetall bestehen.
  3. 3. Verschluß nach Anspruch l., dadurch gekennzeichnet, daß das an der Stirnseite der Tür angeordnete Gegenglied (19) aus einer die Zahnradfalle (12) sowie den etwa vorhandenen Ausgleichkeil (25) umgreifenden und abdeckenden U-förmigen Bügel (20, 21, 22) aus Flachmetall besteht, der mit seinen waagerechten Schenkeln (21, 22) an der Grundplatte (1.3) des Verschlusses befestigt ist und bei geschlossener Tür mit seinem etwa senkrechten Mittelteil (20) den Arm (36) hintergreift.
  4. 4. Verschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Ausgleichkeil (25) oben an der Unterseite des oberen Bügelschenkels (21) und seitlich an der Verschlußgrundplatte (13) sowie am Mittelteil (20) des Bügels (20, 21, 22) gleitet, während seine Führungsstange (27) mit ihren Enden (28, 29) in zwei Stirnwänden (30) befestigt ist, die durch nach unten abgewinkelte Verbreiterungen des oberen Bügelschenkels (21) gebildet sind.
  5. 5. Verschluß nach Anspruch 1 mit einem von einem eigenen Gehäuse umschlossenen Ausgleichkeil, dadurch gekennzeichnet, daß das bei geschlossener Tür den Arm (36) hintergreifende Gegenglied von der etwa senkrechten, nach unten verlängerten Vorderwand (52) des Gehäuses (50) des Ausgleichkeiles (25) gebildet ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 916 754; USA.-Patentschriften Nr. 1192 733_, 2 679 420, 2 706 128, 2 758 864. In Betracht gezogene ältere Patente: Deutsche Patente Nr. 1065 749, 1103 182.
DER24017A 1957-09-23 1958-09-11 Verschluss fuer Tueren, insbesondere an Kraftwagen, mit einer zahnradartigen Drehfalle Pending DE1136239B (de)

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