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DE1136216B - Vorrichtung zum Regeln des Einrueckvorganges fuer eine elektro-magnetisch betaetigteAnfahrkupplung, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge - Google Patents

Vorrichtung zum Regeln des Einrueckvorganges fuer eine elektro-magnetisch betaetigteAnfahrkupplung, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge

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Publication number
DE1136216B
DE1136216B DEB54986A DEB0054986A DE1136216B DE 1136216 B DE1136216 B DE 1136216B DE B54986 A DEB54986 A DE B54986A DE B0054986 A DEB0054986 A DE B0054986A DE 1136216 B DE1136216 B DE 1136216B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
voltage
current
winding
coil
generator
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB54986A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Joerg Issler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Robert Bosch GmbH
Original Assignee
Robert Bosch GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Robert Bosch GmbH filed Critical Robert Bosch GmbH
Priority to DEB54986A priority Critical patent/DE1136216B/de
Publication of DE1136216B publication Critical patent/DE1136216B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D37/00Clutches in which the drive is transmitted through a medium consisting of small particles, e.g. centrifugally speed-responsive
    • F16D37/02Clutches in which the drive is transmitted through a medium consisting of small particles, e.g. centrifugally speed-responsive the particles being magnetisable
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D37/00Clutches in which the drive is transmitted through a medium consisting of small particles, e.g. centrifugally speed-responsive
    • F16D2037/001Electric arrangements for clutch control
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D37/00Clutches in which the drive is transmitted through a medium consisting of small particles, e.g. centrifugally speed-responsive
    • F16D2037/002Clutches in which the drive is transmitted through a medium consisting of small particles, e.g. centrifugally speed-responsive characterised by a single substantially axial gap in which the fluid or medium consisting of small particles is arranged

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Control Of Vehicle Engines Or Engines For Specific Uses (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Regeln des Einrückvorganges für eine elektromagnetisch betätigte Anfahrkupplung, insbesondere für Kraftfahrzeuge Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Regeln des Einrückvorganges für eine elektromagnetisch betätigte Anfahrkupplung, insbesondere für Kraftfahrzeuge, bei der die Magnetwicklung der Kupplung aus einer zum Andrehen der Brennkraftmaschine dienenden Batterie gespeist wird und die Stromstärke des durch die Magtietwicklung fließenden Stromes abhängig von einem mit der Brennkraftmaschine gekuppelten Generator ist, der mit steigender Drehzahl eine steigende Spannung liefert.
  • Es sind bereits Steuervorrichtungen zum selbsttätigen Regeln des Einrückvorganges von elektromagnetisch betätigbaren Anfahrkupplungen bekanntgeworden, bei denen die Lichtmaschine eine, bis weit über die Leerlaufdrehzahl des Antriebsmotors hinaus mit der Antriebsdrehzahl steigende Ausgangsspannung liefert. Bei diesen Einrichtungen wird die Magnetwicklung der Kupplung von einem der Lichtmaschine entnommenen Gleichstrom durchflossen.
  • Es hat sich jedoch als notwendig erwiesen, in Lichtanlagen von mit Brennkraftmaschinen antreibbaren Fahrzeugen spannungsregelnde Lichtmaschinen vorzusehen, die bei sehr niedrigen Drehzahlen bereits die Höhe der Ladespannung einer in der Lichtanlage vorgesehenen Sammlerbatterie erreichen und dann zur Nachladung der Batterie eine ausreichende Leistung zur Verfügung stellen. Dies i-t wegen der zunehmenden Fahrzeugdichte im Verkehr um so mehr notwendig, als die Haltezeiten, bei denen die Brennkraftmaschine mit Leerlaufdrehzahl läuft, im Vergleich zu den reinen Fahrzeiten, insbesondere im Stadtverkehr, ständig zunehmen. Bei derartigen spannungsgeregelten Lichtmaschinen, die bereits im Leerlauf des Antriebsmotors die Batteriespannung erreichen und bei höheren Drehzahlen eine gleichbleibende Spannung abgeben, läßt sich upter unmittelbarem Anschluß der Erregerwicklung an die Lichtmaschine kein drehzahlabhängiges Kupplungsmoment in dei., beim Anfahren in Frage kommenden Drehzahlbereich erzielen.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, auch beim Betrieb der Kupplung an einer eine konstante Spannung aufweisenden Stromquelle sicherzustellen, daß der Erregerwicklung der Kupplung eine mit der Antriebsdrehzahl steigende elektrische Energie zugeführt werden kann.
  • Diese Aufgabe läßt sich bei einer Vorrichtung der eingangs beschriebenen Art, deren Erregerwicklung aus einer Lichtanlage, gespeist wird, die eine Batterie und eine zur Ladung der Batterie dienende, auf konstante Spannung geregelte Lichtmaschine enthält, mit Hilfe eines mit der Brennkraftmaschine gekuppelten, mit steigender Drehzahl eine steigende Spannung liefernden Generators dadurch lösen, daß gemäß der Erfindung der die drehzahlabhängige Spannung liefernde Generator an eine Regeleinrichtung angeschlossen ist, durch die die Stromstärke des von der Batterie zur Magnetwicklung fließenden Stromes auf einen der jeweiligen Höhe der Generatorspannung entsprechenden Wert einregelbar ist.
  • Dieser Regelvorgang läßt sich in besonders einfacher Weise dann erzielen, wenn gemäß einem weiteren Vorschlag der Erfindung die Magnetwicklung der Kupplung an die Stromspule eines elektromagnetischen Relais angeschlossen ist, dessen Ruhekontakt und Schallarm parallel zu einem mit der Magnetwicklung in Reihe liegendenVorwiderstand geschaltet sind wobei der Schallarm geöffnet wird, sobald die magnetische Erregung des Relais über einen einstellbaren Mindestwert ansteigt, und im Relais ferner eine Spannungsspule zugeordnet ist, die an dem bei steigender Drehzahl eine zunehmende Spannung liefernden Generator angeschlossen und derart gegenüber der Stromspule gepolt ist, daß das Feld der Stromspule demjenigen der Spannungsspule entgegenwirkt.
  • In den Zeichnungen ist ein nachfolgend näher erläutertes Ausführungsbeispiel der Vorrichtung nach der Erfindung dargestellt. Es zeigt Fig. 1 eine vierzylindrige Viertakt-Brennkraftmaschine mit einer Magnetpulverkupplung und einer zu deren Regelung dienenden Vorrichtung in schematischer Darstellung, Fig. 2 einen Längsschnitt durch die Magnetpulverkupplung, Fig. 3 ein Schaltschema der zur Regelung der Kupplung vorgesehenen Steuereinrichtung und Fig. 4 einen der Steuereinrichtung zugeordneten Generator in seinem Längsschnitt.
  • Die zum Betrieb eines nicht dargestellten Kraftfahrzeugs bestimmte Brennkraftmaschine10 arbeitet mit einer Hochspannungszündanlage zusammen, deren Zündverteiler bei 11 angedeutet ist. An die Brennkraftmaschine ist das Gehäuse12 der Magnetpulverkupplung angeflanscht, die durch eine, bei 13 angedeutete, in Fig. 3 näher dargestellte elektrische Steuereinrichtung sebsttätig eingerückt wird, wenn die Drehzahl der Brennkraftmaschine auf einen vorgegebenen, oberhalb der Leerlaufdrebzahl liegenden Mndestwert hinaus gesteigert wird. An das Gehäuse der Magnetpulverkupplung ist ein übliches Getriebe 15 angellanscht, dessen einzelne Gänge durch einen Gangschalthebel 16 wahlweise eingerückt werden können.
  • Wie Fig. 2 besser erkennen läßt, enthält die Magnetpulverkupplung in ihrem Gehäuse12 einen aus zwei Schalen 21 und 22 zusammengesetzten, mit der Kurbelwelle 23 der Brennkraftmaschine fest verbundenen, zugleich das Schwungrad der Brennkraftmaschine bildenden Käfig und einen auf der Abtriebswelle 24 sitzenden Läufer 25, der an seiner Mantelfläche mehrere nebeneinanderliegende Nuten 26 aufweist. Zwischen der Mantelfläche des Läufers und der zylindrischen Innenwand 28 des Käfigs befindet sich ein in Wirklichkeit etwa 1 bis 2 mm breiter Ringspalt. In den Hohlraum zwischen dem Käfig und dem Läufer 25 ist magnetisierbares Pulver 30 eingefüllt, das bei laufender Brennkraftmaschine infolge der Zentrifugalkraft in jenen Ringspalt geschleudert wird. In die einander zugekehrten Stimflächen der Schalen 21 und 22 ist je eine sich gegen die Drehachse hin erweiternde Ringnut 31 eingestochen, in die eine Magnetwicklung 35 eingelegt ist. Die Enden der Magnetwicklung 35 sind an je einen von zwei isoliert gegeneinander auf der äußeren Stirnfläche der Schale 22 sitzenden Schleifringen 36 und 37 geführt. An der Innenseite des Gehäuses 12 sind ebenfalls isoliert gegeneinander zwei Schleifbürsten 38 und 39 befestigt. Jede dieser beiden Schleifbürsten arbeitet mit einem der beiden Schleifringe zusammen. Von den Schleifbürsten führen Leitungen zu einer außen am Gehäuse 12 sitzenden Anschlußdose 40, über welche die Magnetwicklung 35 der Kupplung an die Steuereinrichtung 13 angeschlossen ist. Die Steuereinrichtung ist dazu bestimmt der Magnetwicklung 35 einen Strom J zuzuführen, dessen zeitlicher Mttelwert mit der Drehzahl der Brennkraftmaschine, derart ansteigt, daß sich bei Steigerung der Motordrebzahl über die Leerlaufdrehzahl hinaus zunächst ein langsam ansteigendes, mit zunehmender Steigerung der Motordrehzahl jedoch stärker ansteigendes Drehmoment zwischen den antreibenden Schalen 21 und 22 und dern getriebenen Läufer 25 der Magnetpulverkupplung einstellt.
  • Wie das in Fig. 3 dargestellte Schaltschema der Steuereinrichtung zeigt, ist die Magnetwicklung 35 über einen Vorwiderstand 40' mit einem ihrer beiden Wicklungsenden an den Pluspol einer zum Andrehen der Brennkraftmaschine dienenden Batterie 41 angeschlossen, während ihr anderes Wicklungsende mit dem feststehenden Kontakt 42 eines Schalters verbunden ist, dessen Schaltarm 43 mit dem Gaspedal 44 der Brennkraftmaschine bzw. deren Drosselklapp.-gekuppelt ist und an der zum Minuspol der Batterie 41 führenden Masseleitung 45 liegt. Solange sich das Gaspedal 44 in der dargestellten Leerlaufstellung befindet, wird der Schaltarin 43 durch eine in der Zeichnung nicht wiedergegebene Rückstellfeder in seiner Offenstellung gehalten. Beim Niedertreten des Gaspedals wird der Schaltann 43 gegen den feststehenden Kontakt 42 gelegt, so daß der Magnetwicklung 35 ein Magnetisierungsstrom J zufließen kann.
  • Damit dieser Strom einen mit zunehmender Drehzahl steigenden Wert annehmen kann, ist zwischen der Magnetwicklung 35 und dem Vorwiderstand 40' ein elektromagnetisches Relais 50 vorgesehen, das außer einem feststehenden Ruhekontakt 51 und einem beweglichen Schaltarm 52 eine zwischen dem Vorwiderstand 40' und der Magnetwicklung 35 eingeschaltete Stromspule 53 und ferner eine Spannungsspule 54 enthält, die über Gleichrichter 55 an einen Wechselstromgenerator 56 angeschlossen ist, der eine mit steigender Motordrebzahl anwachsende Spannung liefert.
  • Der Wechselstromgenerator 56 ist in dem in Fig. 4 im einzelnen näher dargestellten Zündverteiler der Brennkraftmaschine untergebracht. Er enthält einen aus permanentmagnetischern Werkstoff hergestellten Anker 60, der von der Verteilerwelle 61 angetrieben wird. Der Anker 60 hat an seinem Umfang vier aufeinander folgende Nord- und Südpole, die jeweils einem von vier als Polstücke dienenden Lappen 65 bzw. 66 gegenüberstehen. Die Lappen 65 bzw. 66 sitzen jeweils an einem von zwei tiefgezogenen Schalenhälften 67 und 68, die an ihren einander zugekehrten Stimseiten magnetisch leitend verbunden sind. Während jeweils ein Nordpol einem der an der oberen Schalenhälfte 67 sitzenden Lappen 65 gegenübersteht, wird der in Umfangsrichtung des Ankers neben diesem angeordnete, mit der unteren Schalenhälfte 68 verbundene nächste Lappen 66 von einem Südpol des Ankers 60 induziert. Es entsteht dann ein magnetischer Kreisfluß, der die Wicklung 70 des Wechselstromgenerators umfaßt. Diese Wicklung ist in den Innenhohlraum zwischen den achsparallelen Seitenwänden der Schalenhälften 67 und 68 und der sich parallel zur Verteilerwelle 61 erstreckenden Lappen 65 und 66 angeordnet. Bei jeder Umdrehung derVerteilerwelle, 61 induziert der Anker 60 in der Wicklung 70 vier positive und vier negative Halbwellen, die über einen Kondensator 71 den Gleichrichtern 55 zu- geführt und dort gleichgerichtet werden. Über die Spannungsspule 54 vermag daher ein Hilfsstrom Ji, zu fließen, der um so größer ist, je schneller die Brennkraftmaschine läuft. Das vom Strom JI, in der Spannungsspule 54 erzeugte Magnetfeld ist dernienigen Feld, das durch den der Magnetwicklung 35 zufließenden Strom J in der Stromquelle 53 des Relais erzeugt wird, entgegengesetzt gerichtet.
  • Zur Erklärung der Wirkungsweise soll zunächst davon ausgegangen werden, daß bei stillstehender Brennkraftmaschine das Gaspedal 44 niedergetreten und dabei der Schaltarm 43 gegen den feststehenden Kontakt 42 gedrLickt wird und außerdem der mit der Plusklemme der Batterie 41 verbundene, Schaltarm 52 des Relais 50 durch eine nicht dargestellte Rückstellstellfeder in seiner Ruhelage gehalten wird, bei der er den Ruhekontakt 51 berührt. Es kann dann über den Schaltarm 52 des Relais 50 ein Strom fließen, der in der Stromspule 53 ein starkes Feld erzeugt. Die nicht dargestellte Rückstellfeder des Relais ist derart eingestellt, daß sie schon bei kleinen Werten des die Magetwicklung 35 durchfließenden Stromes J den Schaltarm 52 in seine öffnungsstellung gelangen läßt, in welcher der Vorwiderstand40' zur Wirkung kommt. Der Vorwiderstand 40' ist so groß gewählt, daß sich bei abgehobenem Schaltarm 52 ein wesentlich kleinerer Wert des Magnetisierungsstromes J einstellt. Durch die in diesem Fall rasch abnehmende, vom Strom 1 in der Stromwicklung 53 hervorgerufene magnetische Erregung des Relais 50 kann dann der Schaltarrn 52 nicht mehr in seiner Offenstellung gehalten werden und kehrt in die beschriebene Ausgangslage zurück, bei der er den Vorwiderstand 40' kurzschließt. Dann kann das beschriebene Spiel von neuem beginnen, bei dem sich ein Mittelwert des die Magnetwicklung 35 und die Stromspule 53 durchfließenden Strom J einstellt, der durch die eingestellte Ansprechempfindlichkeit des Relais 50 festgelegt ist und weit unter dem für das Einrücken der Kupplung notwendigen Wert liegt.
  • Sobald jedoch die Brennkraftmaschine angedreht wird und der Anker 60 in der Wicklung 70 des Wechselstromgenerators 56 eine Spannung induziert, entsteht eine vom Hilfsstrom Jl, in der Spannungsspule 54 hervorgerufene Gegendurchflutung. Diese hat zur Folge, daß die Augenblickswerte der in der Magnetwicklung 35 wirksamen, die Stromspule 53 durchfließenden Stromstöße J erst dann den Schaltarm 52 abzuheben vermögen, wenn sie auf Werte angestiegen sind, bei denen die von ihnen hervorgerufene Erregung des Relais die in der Spannungsspule 54 hervorgerufene Gegendurchflutung überwiegt und die Ansprecherregung des Relais erreicht. Es stellt sich daher ein Mittelwert des Magtietisierungsstromes J ein, der um so größer wird, je weiter die Drehzahl der Brennkraftmaschine ansteigt.
  • In Ergänzung zu den eben beschriebenen Maßnahmen ist ein mit den Antriebsrädern des Kraftfahrzeugs gekuppelter Flichkraftschalter 80 vorhanden, dessen Schaltarm 81 in Reihe mit der Arbeitswicklung eines Schaltrelals 82 hegL Der Flichkraftschalter 80 ist derart eingestellt, daß der Schaltarm 81 in seine Einschaltstellung gelangt, sobald die Geschwindigkeit des Kraftfahrzeugs einen zwischen 10 und 15 km/h liegenden Mindestwert überschreitet. In diesem Fall berührt der zum Schaltrelais 82 gehörende Schaltarm 83 seinen Gegenkontakt 84 und hält auch dann die Verbindung zwischen der Magnetwicklung 35 und der Masseleitung 45 aufrecht, wenn das Gaspedal 44 losgelassen und dabei der Schaltarm 43 in seine Ausschaltstellung gebracht wird. Der mit dem Schaltarm 83 gekuppelte zweite Schaltarm 85 des Schaltrelais 82 verbindet in diesem Fall gleichzeitig einen Widerstand 87 mit der Masseleitung 45. Der Widerstand 87 ist an eines der beiden Wicklungsenden der Spannungsspule 54 angeschlossen, während ihr anderes Wicklungsende mit der Plusklemme der Batterie 41 verbunden ist. Sobald der Schaltarm 85 in seine Schließstellung gelangt, kann über die Spannungsspule 54 ein so großer Hilfsstrom JI, fließen, daß die in der Stromspule 53 hervorgerufene Erregung des Ralais 50 nicht mehr ausreicht, den Schaltarm 52 von seinem Ruhekontakt 51 abzuheben. In diesem Fall bleibt der Vorwiderstand 40' kurzgeschlossen, bis die Fahegeschwindigkeit unter den am Flichkraftschalter 80 eingestellten Mindestwert absinkt.
  • Durch die Verwendung des mit dem Wechselstromgenerator 56 zusammenarbeitenden Relais 50 ergibt sich eine weiche Momentübertragung im unteren Drehzahlbereich, die durch Wahl der Größe des Vorwiderstandes 40' so eingestellt werden kann, daß man auch bei leistungsstarken Brennkraftmaschinen langsam und ruckfrei anfahren und bequem in Parklücken einfahren kann.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE- 1. Vorrichtung zum Regeln des Einrückvorganges für eine elektromagnetisch betätigte Anfahrkupplung, insbesondere für Kraftfahrzeuge, bei der die Magnetwicklung der Kupplung aus einer zum Andrehen der Brennkraftmaschine dienenden Batterie gespeist wird und die Stromstärke des durch die Magnetwicklung fließenden Stromes abhängig von einem mit der Brennkraftmaschine gekuppelten Generator, der mit steigender Drehzahl eine steigende Spannung liefert, ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Generator (56) an eine Regeleinrichtung angeschlossen ist, durch die die Stromstärke des von der Batterie (41) zur Magnetwicklung (35) fließenden Stromes auf einen der jeweiligen Höhe der Generatorspannung entsprechenden Wert einregelbar ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Stromkreis der Magnetwicklung (35) der Kupplung eine Stromspule (53) eines elektromagnetischen Relais (50) angeordnet ist dessen Ruhekontakt (51) und Schaltarin (52) parallel zu einem mit der Magnetwicklung in Reihe liegenden Vorwiderstand (40') geschaltet sind, wobei der Schaltarm geöffnet wird, sobald die magnetische Erregung des Relais über einen einstellbaren Mindestwert ansteigt und im Relais ferner eine Spannungsspule (54) angeordnet ist, die an dem bei steigender Drehzahl eine zunehmende Spannung liefernden Generator (56) angeschlossen und derart gegenüber der Stromspule gepolt ist, daß das Feld der Stromspule demjenigen der Spannungsspule (54) entgegenwirkt. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Gebrauchsmuster Nr. 1705 639, 1788 742: deutsche Patentschriften Nr. 859 261, 944 835; französische Patentschrift Nr. 1166 924.
DEB54986A 1959-09-30 1959-09-30 Vorrichtung zum Regeln des Einrueckvorganges fuer eine elektro-magnetisch betaetigteAnfahrkupplung, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge Pending DE1136216B (de)

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