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DE1136167B - Gummirolldichtung - Google Patents

Gummirolldichtung

Info

Publication number
DE1136167B
DE1136167B DEC19423A DEC0019423A DE1136167B DE 1136167 B DE1136167 B DE 1136167B DE C19423 A DEC19423 A DE C19423A DE C0019423 A DEC0019423 A DE C0019423A DE 1136167 B DE1136167 B DE 1136167B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ring
rubber
extension
rubber roll
roll seal
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEC19423A
Other languages
English (en)
Inventor
Ewald Hartmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
CLOUTH RHEIN GUMMIWARENFABRIK
Original Assignee
CLOUTH RHEIN GUMMIWARENFABRIK
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by CLOUTH RHEIN GUMMIWARENFABRIK filed Critical CLOUTH RHEIN GUMMIWARENFABRIK
Priority to DEC19423A priority Critical patent/DE1136167B/de
Publication of DE1136167B publication Critical patent/DE1136167B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L21/00Joints with sleeve or socket
    • F16L21/02Joints with sleeve or socket with elastic sealing rings between pipe and sleeve or between pipe and socket, e.g. with rolling or other prefabricated profiled rings
    • F16L21/025Rolling sealing rings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Shaping Of Tube Ends By Bending Or Straightening (AREA)

Description

  • Gummirolldichtung Es sind Gummirolldichtungen bekannt, die aus einem Gummiring mit ein- oder beiderseitig etwa in der Höhe des mittleren Durchmessers an -den Gummiring anschließenden, rohrförmigen Verlängerungen aus -Gummi bestehen. Der Gummiring wird auf das Rohrende des Einsteckrohres zweier meinanderzuschiebender Rohre so aufgesetzt, daß die eine stets vorhandene Verlängerung das Rohr umschließt, während die eventuell vorgesehene andere über .das Rohrende hervorsteht. Beim Ineinanderschieben der Rohrenden wickelt sich dann stets die eine und, falls vorhanden, auch .die andere Verlängerung auf den Gummring auf. Dadurch wächst .der Ringquerschnitt, und der Anpreßdruck wird schließlich so groß, daß ein weiteres Ineinanderschieben der Rohre nicht möglich ist. Durch einen leicht ovalen Querschnitt der Ringe läßt sich nach je 180° Gummiringdrehung ein stabiles Gleichgewicht erreichen, so daß die Gefahr eines ungewollten Lösens der Verbindung nicht besteht.
  • Das zweite Verlängerungsstück wird dann vorgesehen, wenn eine schnellere Zunahme des Durchmessers des Wulstquerschnitts mit fortschreitendem Einrollweg erwünscht ist.
  • Wenn die Spaltbreite zwischen den beiden zu verbindenden Rohren größer ist als der Durchmesser des Gummiring-Querschnitts, so ist es bekannt, daß bereits vor dem Ineinanderschieben der Rohre der Gummiring auf den direkt an ihn anschließenden Teil der rohrförmigen Verlängerung gestülpt wird und dadurch die radiale Wandstärke an dieser Stelle um die Dicke der Verlängerung vergrößert wird. Eine solche Wandstärkenvergrößerung ist jedoch nicht dadurch zu erreichen, daß man den Ring in axialer Richtung um 180° auf die Verlängerung rollt, weil er zufolge der Rückstellkraft stets in seine alte Lage zurückspringt; sondern sie kann nur dadurch erzielt werden, daß vor dem Aufschieben der Dichtung die Verlängerung durch die Öffnung des Ringes hindurchgezogen wird, also ihre Richtung um 180° ändert. In diesem Fall erhält der Gummiring aber keine Vorspannung und andererseits reicht die der Verlängerung erteilte Rückstellkraft nicht aus, um sie aus der Öffnung des Ringes wieder herausgleiten zu lassen.
  • Dieses Durchziehen der rohrförmigen Verlängerung durch die Öffnung des Ringes ist aber nicht immer durchführbar, z. B. nicht bei Gummirolldichtungen mit einer einseitigen rohrförmigen Verlängerung, die an ihrem freien Ende eine nach außen zeigende radiale Rippe aufweist. Hier würde nämlich die radiale Rippe nach dem Durchziehen der Verlängerung durch die Ringöffnung nach innen zeigen. Aber auch bei Gummidichtungen ohne radiale Rippen am freien Ende der rohrförmigen Verlängerung entstehen aus dem Durchziehen der Verlängerung durch die Ringöffnung zuweilen gewisse Schwierigkeiten. Zwangläufig wird ja der Durchmesser der ursprünglichen Außenwand der rohrförmigen Verlängerung, die nach dem Umstülpen zur Innenwand wird, ungefähr um den Durchmesser des Ringquerschnitts kleiner. Die damit verbundene Verkürzung des Umfanges führt leicht zur Bildung axial verlaufender Falten, die das Einrollen erschweren und die Dichtwirkung mindern.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Gummirolldichtung zu schaffen, welche bei der Wandstärkenvergrößerung zur Anpassung an die Muffenspaltbreite die oben beschriebenen Nachteile vermeidet. Zu diesem Zweck erhält erfindungsgemäß die über das einzuschiebende Ende hervorstehende Verlängerung einer an sich bekannten, anfangs beschriebenen Gummirolldichtung mit zwei rohrförmigen Verlängerungen etwa die halbe Umfangslänge des Ringquerschnitts.
  • Liegt nun die Spaltbreite zwischen den abzudichtenden Rohren an der Grenze der oberen Toleranz, so daß der Ring zu Beginn des Einrollens nicht genügend fest mit dem Innenrand des äußeren Rohres gefaßt würde, so wird vorher das über das Innenrohr axial vorstehende kurze Verlängerungsstück über den Ring in Richtung zum Rohr hin zurückgeschlagen. Zufolge seiner entsprechend bemessenen Länge legt es sich gut um den äußeren Umfangsteil des Ringes und bleibt durch seine eigene Elastizität dort liegen. Damit erhält die äußere Querschnittshälfte des Ringes eine Auflage von der Dicke der Wandstärke der Verlängerung und ist der anfangs zu großen Spaltbreite zwischen beiden Rohren angepaßt.
  • Bei normaler Spaltbreite wird das kurze Verlängerungsstück in der Regel nicht zum Einrollen des Ringes benötigt und braucht daher nicht umgeschlagen zu werden; es dient aber, ähnlich wie anfangs beschrieben, zur schnelleren Vergrößerung des Durchmessers des Wulstquerschnittes beim Einrollen.
  • Bewegt sich die Spaltbreite an der unteren Grenze der Toleranz, so wird das kurze Verlängerungsstück am besten vor dem Aufbringen der Gummirolldichtung entfernt; weil bei relativ engem Spalt eine langsamere Verdickung des Wulstes während des Einrollens erwünscht ist.
  • Um einen besseren Sitz des umgeschlagenen kurzen Verlängerungsstücks auf dem Ring zu erreichen, nimmt die Wandstärke dieses Verlängerungsstücks vorteilhaft vom Ring zum freien- Ende hin zu.
  • Die Fig. 1 und 2 stellen ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dar.
  • Es sind bezeichnet mit 1 das innere Rohr, 2 das äußere Rohr, 3 die Gummirolldichtung.
  • Die Fig. 1 zeigt im Längsschnitt das innere Rohr mit .der aufgezogenen Gummirolldichtung, und zwar in der oberen Hälfte vor dem Umschlagen des axial vorstehenden kurzen Verlängerungsstückes, in der unteren Hälfte nach dem Umschlagen.
  • Die Fig. 2 zeigt die Gummirolldichtung nach der Erfindung nach Beendigung des Einrollvorganges.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Gummirolldichtung zur Kupplung und Abdichtung zweier mit ihren Enden ineinanderschiebbarer Rohre, bestehend aus einem Gummiring, der mit zwei etwa in der Höhe des mittleren Ringdurchmessers austretenden, sich nach beiden Achsenrichtungen erstreckenden rohrförmigen Verlängerungen aus Gummi versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die eine über das einzuschiebende Rohrende axial vorstehende Verlängerung etwa die halbe Umfangslänge des Ringquerschnitts hat.
  2. 2. Gummirolldichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Wandstärke des kurzen Verlängerungsstücks vom Ring zum freien Ende hin zunimmt. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 924 300, 1021216, 1025 686. In Betracht gezogene ältere Patente: Deutsches Patent Nr. 1094 054.
DEC19423A 1959-07-18 1959-07-18 Gummirolldichtung Pending DE1136167B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEC19423A DE1136167B (de) 1959-07-18 1959-07-18 Gummirolldichtung

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEC19423A DE1136167B (de) 1959-07-18 1959-07-18 Gummirolldichtung

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1136167B true DE1136167B (de) 1962-09-06

Family

ID=7016624

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DEC19423A Pending DE1136167B (de) 1959-07-18 1959-07-18 Gummirolldichtung

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1136167B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3510140A (en) * 1966-06-03 1970-05-05 Rheinstahl Huettenwerke Ag Socket-type joint gasket construction

Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE924300C (de) * 1952-02-07 1955-02-28 Franz Clouth Rheinische Gummiw Gummi-Rolldichtung
DE1021216B (de) 1956-05-18 1957-12-19 Franz Clouth Rheinische Gummiw Gummi-Rolldichtung
DE1025686B (de) 1956-07-31 1958-03-06 Franz Clouth Rheinische Gummiw Gummi-Rolldichtung
DE1094054B (de) 1959-03-06 1960-12-01 Franz Clouth Rheinische Gummiw Gummi-Rolldichtung

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