DE1094054B - Gummi-Rolldichtung - Google Patents
Gummi-RolldichtungInfo
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- DE1094054B DE1094054B DEC18539A DEC0018539A DE1094054B DE 1094054 B DE1094054 B DE 1094054B DE C18539 A DEC18539 A DE C18539A DE C0018539 A DEC0018539 A DE C0018539A DE 1094054 B DE1094054 B DE 1094054B
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Links
- 238000005096 rolling process Methods 0.000 description 9
- 238000007789 sealing Methods 0.000 description 3
- 206010024561 Lip pain Diseases 0.000 description 1
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L—PIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L21/00—Joints with sleeve or socket
- F16L21/02—Joints with sleeve or socket with elastic sealing rings between pipe and sleeve or between pipe and socket, e.g. with rolling or other prefabricated profiled rings
- F16L21/025—Rolling sealing rings
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Joints With Sleeves (AREA)
Description
DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft eine Muffenverbindung für Rohre mit Hilfe eines eingerollten Gummiringes, die
gegen Verkanten der ineinandergesteckten Rohre und gegen ein Auseinandergleiten der Rohre in axialer
Richtung gesichert ist.
Die Abdichtung zweier teleskopisch ineinanderzuschiebender Rohre durch einen unter Pressung
zwischen den einander zugekehrten Wänden beider Rohre eingerollten Dichtungsring ist bekannt. Um
eine solche Dichtung gegen Verkanten der beiden Rohre zu sichern, ist bereits die Anbringung eines
zweiten ebenfalls rollenden oder auch fest auf dem Einsteckrohr bzw. im Grunde des Muffenrohres sitzenden
Ringes vorgeschlagen worden. Die bekannten Ausführungsformen weisen jedoch den Nachteil auf,
daß sie aus zwei Teilen bestehen.
Ferner hat es sich gezeigt, daß das Aufbringen eines Rollringes auf das Einsteckrohr gewisse
Schwierigkeiten macht, weil es mit Vorspannung erfolgen muß, wobei sich der Ring leicht in sich tordiert.
Er muß dann erst noch auf dem Rohr torsionsfrei gelegt werden, bevor der eigentliche Einrollvorgang
beginnen kann. Diese Erscheinung tritt nicht auf bei der aus der deutschen Patentschrift 858 163 bekannten
Rolldichtung, die aus einem Ring mit einer hochzylindrischen Verlängerung besteht. Solche Rolldichtungen
lassen sich leicht aufziehen, weil die hohlzylindrische Verlängerung eine Verdrehung der Ringe
in sich verhindert. Sie lassen sich auch leichter einrollen, weil der Querschnittsdurchmesser des Ringes
nur so viel stärker zu sein braucht als der Spalt zwischen beiden Rohren, daß der Ring von dem
Muffenrohr gerade erfaßt wird. Die Dichtung erreicht dann erst beim Einrollen in das Muffenrohr
durch selbsttätige Aufwicklung der hohlzylindrischen Verlängerung auf den Ring, sich fortlaufend vergrößernd,
den zur guten Abdichtung erforderlichen Durchmesser. Ein Ring ohne hohlzylindrische Verlängerung
hingegen muß gleich mit diesem Durchmesser gefertigt werden und setzt daher dem Ineinanderstecken
der Rohre größeren Widerstand entgegen, was zu ungleichmäßigem Einrollen führen kann. Es ist auch schon bekannt, eine auf dem Ende
des Einsteckrohres sitzende hülsenförmige Dichtung zusätzlich mit radial nach außen gerichteten Dichtungslippen
zu versehen, die die Rohre gegen Verkanten sichern und durch Verformung eine selbsttätige
Lösung der Rohre voneinander in axialer Richtung verhindern. Derartige Dichtungen setzen jedoch
ebenfalls dem Ineinanderschieben der Rohre von vornherein einen größeren Widerstand entgegen und
erzielen im allgemeinen nicht die hohe Pressung zwischen den einander zugekehrten Wänden beider
Rohre wie Rolldichtungen, die aus einem Ring mit Gummi-Rolldichtung
Anmelder:
Franz Clouth
Rheinische Gummiwarenfabrik
Aktiengesellschaft,
Köln-Nippes
Ewald Hartmann, Köln-Nippes,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
hohlzylindrischer Verlängerung bestehen, in ihrer Endstellung erreichen.
Rolldichtungen, bestehend aus einem Ring mit hohlzylindrischer Verbindung, sind bisher noch nicht
in Verbindung mit Einrichtungen zur Verhinderung der Verkantung oder des axialen Auseinandergleitens
der Rohre verwendet worden.
Die Erfindung besteht darin, daß bei einer Gummi-Rolldichtung, die aus einem Gummiring mit einer
daran anschließenden hohlzylindrischen Verlängerung besteht, das freie Ende dieser Verlängerung eine oder
mehrere in axialer Richtung hintereinander! iegende, radial nach außen gerichtete Lippen aufweist.
Wird diese Dichtung in bekannter Weise zwischen die zu verbindenden Rohre eingerollt, so gleitet gegen
Ende des Rollvorganges das mit einer oder mehreren radialen Lippen versehene Stück der hohlzylindrischen
Verlängerung zwischen die Rohre, wobei sich die Lippen in bekannter Weise zum Ende des Muffenrohres
hin umlegen. Treten nun Querkräfte auf, die ein Verkanten der Rohre um den Rollring als Drehlinie
bewirken könnten, so müßten die Lippen an der betreffenden Seite der Rohre zusammengedrückt
werden, wodurch eine Gegenkraft gegen das Verkanten ausgeübt wird. Bei einer Lösung der Rohre in
axialer Richtung müßten hingegen die Lippen zurückgebogen werden, wodurch der Gummi in bekannter
Weise im Rohrspalt zusammengepreßt und Gegenkräfte ausgeübt würden.
Zweckmäßig werden zum Ausgleich von Ungenauigkeiten des Spaltes zwischen den Rohren bei Verwendung
mehrerer Lippen solche mit verschiedener Höhe gegenüber der Innenfläche der hohlzylindrischen Verlängerung
vorgesehen.
Die Dichtung nach der Erfindung vereinigt also die Vorteile der bekannten Ausführungsform ohne deren
009 650/242
Nachteile in sich; insbesondere besteht sie nur aus einem Stück. Sie gestattet ferner, das Einsteckrohr
bis zum Grunde der Muffe einzuführen, wo es gut aufsitzt. Vorteilhaft ist es auch, daß die empfindlichen
Lippen durch den dazwischenliegenden Rollring gegen Angriffe des in den Rohren fließenden Mediums geschützt
sind. Durch die Verwendung mehrerer Lippen mit verschiedener radialer Höhe wird eine besonders
sichere Abstützung garantiert.
In den Fig. 1 und 2 ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
Fig. 1 zeigt im Querschnitt den Zustand vor dem Einrollen;
Fig. 2 zeigt im Querschnitt den Zustand nach Beendigung des Einrollvorganges.
Die Dichtung 1 wird auf das Ende des Einsteckrohres 2 aufgezogen. Dann wird das Einsteckrohr in
das Muffenrohr 3 hineingeführt, wobei sich der Ring 1 α dreht und die hohlzylindrische Verlängerung 1 b
aufrollt. Die Dicke des Ringes und die Länge der hohlzylindrischen Verlängerung werden hierbei so
berechnet, daß beim Aufsetzen des Einsteckrohres auf dem Muffengrund der Querschnittsdurchmesser des
Rollringes (also des Ringes 1 α einschließlich der umgewickelten hohlzylindrischen Verlängerung 1 b) die
passende Größe hat, um sicher abzudichten, und daß der Abstand zwischen den radialen Lippen 1 c und
dem Rollring groß genug ist, um ein genügendes Gegenmoment gegen das von den Querkräften ausgeübte
Biegungsmoment zu gewährleisten.
Claims (2)
1. Gummi-Rolldichtung zur Verbindung zweier ineinandergesteckter Rohrenden, bestehend aus
einem Ring mit einer daran anschließenden hohlzylindrischen Verlängerung, dadurch gekennzeichnet,
daß die hohlzylindrische Verlängerung am freien Ende eine oder mehrere in axialer Richtung
hintereinanderliegende, radial nach außen gerichtete
Lippen aufweist.
2. Gummi-Rolldichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung mehrerer
Lippen die relative Höhe der einzelnen Lippen gegenüber der Innenfläche der hohlzylindrischen
Verlängerung verschieden ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 858 163;
USA.-Patentschrift Nr. 2 615 741.
Deutsche Patentschrift Nr. 858 163;
USA.-Patentschrift Nr. 2 615 741.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 009 650/242 11.60
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEC18539A DE1094054B (de) | 1959-03-06 | 1959-03-06 | Gummi-Rolldichtung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEC18539A DE1094054B (de) | 1959-03-06 | 1959-03-06 | Gummi-Rolldichtung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1094054B true DE1094054B (de) | 1960-12-01 |
Family
ID=7016461
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEC18539A Pending DE1094054B (de) | 1959-03-06 | 1959-03-06 | Gummi-Rolldichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1094054B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1136167B (de) | 1959-07-18 | 1962-09-06 | Franz Clouth Rheinische Gummiw | Gummirolldichtung |
| AU686350B2 (en) * | 1994-06-06 | 1998-02-05 | Forsheda Ab | A sealing ring |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2615741A (en) * | 1949-07-11 | 1952-10-28 | Hamilton Kent Mfg Company | Sealing ring |
| DE858163C (de) * | 1951-11-03 | 1952-12-04 | Franz Clouth Rheinische Gummiw | Gummi-Rolldichtung |
-
1959
- 1959-03-06 DE DEC18539A patent/DE1094054B/de active Pending
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2615741A (en) * | 1949-07-11 | 1952-10-28 | Hamilton Kent Mfg Company | Sealing ring |
| DE858163C (de) * | 1951-11-03 | 1952-12-04 | Franz Clouth Rheinische Gummiw | Gummi-Rolldichtung |
Cited By (2)
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|---|---|---|---|---|
| DE1136167B (de) | 1959-07-18 | 1962-09-06 | Franz Clouth Rheinische Gummiw | Gummirolldichtung |
| AU686350B2 (en) * | 1994-06-06 | 1998-02-05 | Forsheda Ab | A sealing ring |
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