DE1136075B - Aufhaenger fuer an Tragschienen verschiebbare Vorhaenge od. dgl. - Google Patents
Aufhaenger fuer an Tragschienen verschiebbare Vorhaenge od. dgl.Info
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47H—FURNISHINGS FOR WINDOWS OR DOORS
- A47H13/00—Fastening curtains on curtain rods or rails
- A47H13/04—Fastening curtains on curtain rods or rails by hooks, e.g. with additional runners
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- Curtains And Furnishings For Windows Or Doors (AREA)
Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
G21820X/34e
BEKANNTMACHUNG
DER ANMELDUNG
UNDAUSGABEDER
AUSLEGESCHRIFT:
DER ANMELDUNG
UNDAUSGABEDER
AUSLEGESCHRIFT:
4. APRIL 1957
6. SEPTEMBER 1962
Aufhänger für an Tragschienen verschiebbare Vorhänge od. dgl. sind bekannt, bei denen ein Aufhängeglied durch eine Lochzapfen-Verbindung gelenkig
und leicht lösbar mit einem an der Schiene geführten Gleitstück verbunden ist. Die Anordnung ist in der
Regel so getroffen, daß entweder zwei Gleitstücke (eines für jede Seite der Führungsschiene oder -rille)
auf von einem Aufhängebügel abgebogene Zapfen von der Seite her lose aufgeschoben oder umgekehrt,
die Gleitfläche mit festen Achszapfen versehen und diese in an den Bügelenden angerollte Zapfenaufnahmen
eingeschoben sind. Insbesondere bei ihrer Ausbildung als Innenläufer sind die Aufhänger unerwünscht
breit und bestehen jeweils aus mindestens drei Teilen. Lästig ist auch, daß die lose ineinandergesteckten
Teile bei der Lagerhaltung leicht auseinanderfallen können. Man hat auch schon Kunststoff-Aufhänger
für Schleudergardinen und -vorhänge vorgeschlagen, bei denen unmittelbar mit dem Kräuselband
vernähte Schlaufen oder Vorhangbefestigungsringe tragende Schlaufen von bolzenförmigen Gummiklemmkörpern
gehalten werden, die quer in nach unten offene Ausnehmungen der Gleitstücke eingedrückt
worden sind. Es ist diese Klemmverbindung eine Nebenlösung für die als Puffer für die Gleitstücke
verwendeten Gummikörper. Eine solche Verbindung ist unzuverlässig, weil das Vorhanggewicht
und die bei der Vorhangbedienung auftretenden Kräfte bestrebt sind, die Gummistifte wieder quer
aus den nach unten offenen Ausnehmungen herauszuziehen, was durch die an zwei gegenüberliegenden
Seiten der Gummipuffer angreifenden Bandabschnitte der Schlaufen noch begünstigt wird.
Die Erfindung beseitigt die vorerwähnten Nachteile. Sie bezieht sich auf eine Verbesserung und
weitere Ausgestaltung von Aufhängern für an Tragschienen verschiebbare Vorhänge od. dgl., bei denen
die Tragzapfen des einen Aufhängegliedes, z. B. des an der Tragschiene geführten Gleitstückes gelenkig
und leicht lösbar eingreifen.
Die Erfindung besteht darin, daß die Zapfenaufnahmen des aus einem rechteckigen Rahmen oder
U-förmigen Profil gebildeten Gleitstückes oben Zapfeneinführungsöffnungen aufweisen, deren Breite
kleiner als der Durchmesser des Tragzapfens ist, so daß die Tragzapfen des Aufhängegliedes unter Überwindung
der Elastizität des Werkstoffes in die Zapfenaufnahme des Gleitstückes verbindlich einrasten
können und darin pendelnd beweglich gelagert sind.
Durch die neue Anordnung werden die Tragzapfen für die Aufhängeglieder durch die an diesen auftretenden
Kräfte in die Zapfenaufnahmen hineinge-
Aufhänger für an Tragschienen
verschiebbare Vorhänge od. dgl.
verschiebbare Vorhänge od. dgl.
Anmelder:
»GARDINIA«
»GARDINIA«
Holzvorhangschienen-Fabrik Klein & Wälder, Isny (Allgäu)
Adolf Wälder und Gebhard Klein, Isny (Allgäu),
sind als Erfinder genannt worden
sind als Erfinder genannt worden
zogen. Außerdem besteht der Aufhänger nur noch aus zwei Teilen, die zwar lösbar, aber so<
miteinander verbunden sind, daß sie nicht ohne weiteres auseinanderfallen können. Es können die Aufhänger sehr
schmal gebaut und durch einen einfachen Preßvorgang auch aus Kunststoff hergestellt werden.
In der Zeichnung ist die Erfindung in mehreren Ausführungsbeispielen veranschaulicht. Es zeigen
In der Zeichnung ist die Erfindung in mehreren Ausführungsbeispielen veranschaulicht. Es zeigen
Fig. 1 und 2 ein rechteckiges, rahmenförmiges Gleitstück im Aufriß und Grundriß,
Fig. 3 ein an einer Schmalseite offenes Gleitstück im Grundriß,
Fig. 4 ein einfaches, geschlossenes Aufhängeglied mit einem von unten her angesetzten Gleitstück nach
den Fig. 1 und 2 in Seitenansicht,
Fig. 5 ein geschlossenes Aufhängeglied mit einem Gleitstück nach Fig. 3, in Seitenansicht,
Fig. 6, 7 und 8 die Befestigung eines Gleitstückes nach Fig. 4 in seinen verschiedenen Schwenklagen,
Fig. 9 ein hakenförmiges Aufhängeglied mit sperrig wirkendem Gleitstück, in Seitenansicht.
Gemäß Fig. 1 bis 3 besteht das Gleitstück nach der
Erfindung aus einem länglich-rechteckigen, entweder allseitig geschlossenen oder an einer Schmalseite
offenen kleinen Rahmen 1 bzw. la. In der Mitte der längsseitigen Oberkanten der Stücke sind fluchtgleich
ein paar offene Zapfenaufnahmen 2 derart an-
geordnet, daß deren Zylinderquerschnitt etwas oberhalb
ihrer Mittelachse durch die zugehörigen Gleitstückkanten angeschnitten wird.
209 639/24
Als Aufhängeglied dient für das geschlossene Gleitstück 1 nach den Fig. 1 und 2 eine einfache
flache Lasche 3 mit einer entweder allseitig geschlossenen oder an einer Stelle 4 a offenen Öse 4 (Fig. 4
und 5). Wie der Querschnitt 3 a in Fig. 5 zeigt, ist die Lasche 3 so dick, daß sich ihr oberes Ende gerade
noch in die Ausnehmungsweite b (Fig. 2) des Gleitstückes 1 oder la leicht einschieben läßt. Das obere
Ende des Aufhängegliedes 3 ist mit zwei gleichfalls fluchtgleich zueinander angeordneten Tragzapfen 5
versehen, deren Durchmesser genau so groß ist wie der Durchmesser der Zapfenaufnahmen 2 im Gleitstück
1 oder la.
Die Fig. 4 veranschaulicht die Vereinigung von Gleitstück 1, la und Aufhängeglied 3. Es werden
Aufhängeglied 3 und Gleitstück 1 (mit seinen Zapfenaufnahmen 2 den Zapfen 5 zugekehrt) so weit ineinandergesteckt,
bis die Zapfen 5 an den Rändern der Zapfenaufnahmen 2 anliegen (Fig. 4). Übt man nun
auf beide Körper 1, 3 einen weiteren (gegeneinander gerichteten) Schub aus, dann springen die Zapfen 5
infolge der Elastizität des verwendeten Werkstoffes in die Zapfenaufnahmen 2 ein, wie die Fig. 5 zeigt.
Auf diese Weise sind Aufhängeglied 3 und Gleitstück 1 gelenkig miteinander verbunden. Auf ahnliehe
Weise lassen sich die beiden Teile durch eine entgegengesetzt gerichtete Zugwirkung auch wieder
voneinander lösen, ohne daß der eine oder andere Teil dabei beschädigt wird. Das geschlossene Gleitstück
1 nach den Fig. 1 und 2 hat zur Bedingung, daß das Aufhängeglied 3 nicht breiter ist als die
größte Länge α (Fig. 4) der Gleitstückausnehmung. Diese Bedingung besteht bei einem an seiner Schmalseite
offenen Gleitstück nach Fig. 3 insofern nicht, weil sich dieses auch von einem Aufhängegliedende
her auf die Zapfen 5 aufzwingen und durch eine Schwenkbewegung in seine Gebrauchslage bringen
läßt, wie die Fig. 6, 7 und 8 zeigen.
Nach Fig. 6 wird das Gleitstück z. B. um 180° verschwenkt, bzw. mit seinen Zapfenaufnahmen 2
nach unten weisend, an die Zapfen 5 z. B. des Aufhängerglieds
3 angesetzt und mit leichtem Druck dafür gesorgt, daß die Zapfen 5 in die Zapfenaufnahmen
2 einspringen. Dann braucht man nur durch Verschwenken in Pfeilriehtung c nach den Fig. 6 und 7
des Gleitstücks la in seine Grundstellung nach Fig. 8
zu bringen. Da man hier nicht mehr an die Abmessung α nach Fig. 4 gebunden ist, kann man das Aufhängeglied
unterhalb des Gleitstückes la beliebig breit machen und z. B. nach dem Ausführungsbeispiel
von Fig. 9 als Haken 6, 6a ausbilden, bis dessen freies nach oben ragendes Ende 6 a hinter den Steg
des Gleitstückes la tritt, so daß dieser gleichzeitig als Hakenverriegelung wirkt, wie die Fig. 9 zeigt. Die
Außenseite des Hakens 6 a kann auch noch mit einer Anschlagkante 6 c versehen sein.
Die Handhabung und der Gebrauch der beschriebenen Aufhänger entspricht im übrigen genau der
Benutzung der bisher im Handel befindlichen Aufhänger. Der zweckmäßigerweise mit einem Kräuselband
versehene obere Rand der Vorhänge und Gardinen wird in geeigneten Abständen in üblicherweise
mit den Aufhängern versehen und diese in die Führungsrinnen der Aufhängerschienen eingefädelt.
Es ist einleuchtend, daß eine ebene untere Auflagerfläche der Gleitstücke 1 oder la auch ebene
Laufbahnen der Führungsschienen voraussetzt. Für Schienen mit einem kreisrunden oder langrunden
Führungsrinnenquerschnitt gibt man den Außenflächen des Gleitkörpers Ib ebenfalls einen balligen
Querschnitt.
Sowohl für die Gleitstücke als auch für die Aufhängerglieder wird als Herstellungsmaterial Kunststoff
bevorzugt. Insbesondere ist an die Verwendung der stoßfesten und selbstschmierenden, aber dennoch sehr
abriebfesten und elastischen Polyamid- und Superpolyamidkunststoffe gedacht. Bevorzugt sind außerdem
die Gleitstücke oder zum mindesten deren Gleitflächen aus einem härteren Kunststoff hergestellt,
während für die Aufhängerglieder ein mehr elastischer Werkstoff verwendet wird. Es ist auch möglich, die
Aufhängerglieder aus Metall, insbesondere Leichtmetall oder auch aus Holz herzustellen. Die Tragzapfen
und Aufhängerglieder können aus einem Stück hergestellt oder jeweils für sich hergestellt und
zusammengesteckt sein. Gegebenenfalls kann man die Zapfenaufnahmen 2 der Gleitstücke zur Erzielung
einer größeren Laufruhe auch noch mit einem elastischen Werkstoff ausbüchsen. Umgekehrt kann man
auch die Tragzapfen 5 mit einem elastischen Belag überziehen. Schließlich kann man die Gleitstücke
auch als Außenläufer ausbilden, indem diese oberhalb der Zapfenaufnahmen 2 mit Gleitnuten z. B. für
den Eingriff des Flansches einer T-förmigen Führungsschiene vorsieht. Wesentlichlich ist dabei, daß entweder
der obere Rand der Gleitnutenkanten oder der Abstand der Gleitstücke noch so breit ist, daß
die Zapfen 2 quer ein- oder ausgeschoben werden können; oder, es sind die Nuten etwas höher als die
Durchmesser der Zapfen an den Aufhängegliedern. Gegebenenfalls genügen auch nur kleine Aussparungen
in den Nutenkanten unmittelbar oberhalb der Zapfenaufnahmen 2.
Claims (5)
- Patent Anspruch ε-1. Aufhänger für an Tragschienen verschiebbare Vorhänge od. dgl., bei denen die Tragzapfen des einen Aufhängegliedes in die Zapfenaufnahmen des anderen Aufhängegliedes, z. B. des an der Tragschiene geführten Gleitstückes, gelenkig und leicht lösbar eingreifen, dadurch gekenn zeichnet, daß die Zapfenaufnahmen (2) des aus einem rechteckigen Rahmen oder U-förmigen Profil gebildeten Gleitstückes (1, la) oben Zapfeneinführungsöffnungen (2') aufweisen, deren Breite kleiner als der Durchmesser des Tragzapfens ist, so daß die Tragzapfen (5) des Aufhängegliedes (3 oder 6) unter Überwindung der Elastizität der Werkstoffe in die Zapfenaufnahme (2) des Gleitstückes (1) verbindlich einrasten können und darin pendelnd beweglich gelagert sind.
- 2. Aufhänger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragzapfen (5) mit ihrem zugehörigen Aufhängeglied (3 oder 6) aus einem Stück bestehen bzw. für sich hergestellt und in das zugehörige Aufhängeglied (3) eingesetzt sind.
- 3. Aufhänger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zapfenaufnahmen (2) des Gleitstückes (1) mit einem elastischen Werkstoff ausgekleidet sind.
- 4. Aufhänger nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragzapfen (5) mit einem elastischen Überzug versehen sind.
- 5. Aufhänger nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß dessen Aufhängeglied in an sich bekannter Weise als an sich offener Aufhängehaken (6) ausgebildet ist, der bis in den Bereich des Gleitstückes (1, la) nach oben ragt und sich dort von innen her, gegebenenfalls mit einer dafür vorgesehenen Anschlagschulter (6 c), gegen dieses legt und letzteres somit als Hakenverriegelung wirkt.In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 727511, 881862; schweizerische Patentschrift Nr. 302 105.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG21820A DE1136075B (de) | 1957-04-04 | 1957-04-04 | Aufhaenger fuer an Tragschienen verschiebbare Vorhaenge od. dgl. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG21820A DE1136075B (de) | 1957-04-04 | 1957-04-04 | Aufhaenger fuer an Tragschienen verschiebbare Vorhaenge od. dgl. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1136075B true DE1136075B (de) | 1962-09-06 |
Family
ID=7121821
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEG21820A Pending DE1136075B (de) | 1957-04-04 | 1957-04-04 | Aufhaenger fuer an Tragschienen verschiebbare Vorhaenge od. dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1136075B (de) |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE727511C (de) * | 1939-02-19 | 1942-11-05 | Carl Prinz Fa | Aus einem duennen Blechstreifen geformte Gardinenstange |
| DE881862C (de) * | 1951-01-03 | 1953-07-02 | Julius Schmidt Fa | Aufhaenger fuer verschiebbare Vorhaenge od. dgl. |
| CH302105A (de) * | 1952-06-24 | 1954-10-15 | Schmidt Julius | Aufhängevorrichtung für Vorhänge. |
-
1957
- 1957-04-04 DE DEG21820A patent/DE1136075B/de active Pending
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE727511C (de) * | 1939-02-19 | 1942-11-05 | Carl Prinz Fa | Aus einem duennen Blechstreifen geformte Gardinenstange |
| DE881862C (de) * | 1951-01-03 | 1953-07-02 | Julius Schmidt Fa | Aufhaenger fuer verschiebbare Vorhaenge od. dgl. |
| CH302105A (de) * | 1952-06-24 | 1954-10-15 | Schmidt Julius | Aufhängevorrichtung für Vorhänge. |
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