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DE1135555B - Einrichtung zur zentralen Antivalenzueberwachung von elektronischen Steuerungen - Google Patents

Einrichtung zur zentralen Antivalenzueberwachung von elektronischen Steuerungen

Info

Publication number
DE1135555B
DE1135555B DEL39698A DEL0039698A DE1135555B DE 1135555 B DE1135555 B DE 1135555B DE L39698 A DEL39698 A DE L39698A DE L0039698 A DEL0039698 A DE L0039698A DE 1135555 B DE1135555 B DE 1135555B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
equivalence
control
central
signals
antivalence
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEL39698A
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Heinz Wiesenewsky
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Original Assignee
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Licentia Patent Verwaltungs GmbH filed Critical Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority to DEL39698A priority Critical patent/DE1135555B/de
Priority to DE19621413999 priority patent/DE1413999A1/de
Publication of DE1135555B publication Critical patent/DE1135555B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08BSIGNALLING OR CALLING SYSTEMS; ORDER TELEGRAPHS; ALARM SYSTEMS
    • G08B29/00Checking or monitoring of signalling or alarm systems; Prevention or correction of operating errors, e.g. preventing unauthorised operation
    • G08B29/16Security signalling or alarm systems, e.g. redundant systems
    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08BSIGNALLING OR CALLING SYSTEMS; ORDER TELEGRAPHS; ALARM SYSTEMS
    • G08B25/00Alarm systems in which the location of the alarm condition is signalled to a central station, e.g. fire or police telegraphic systems
    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08CTRANSMISSION SYSTEMS FOR MEASURED VALUES, CONTROL OR SIMILAR SIGNALS
    • G08C25/00Arrangements for preventing or correcting errors; Monitoring arrangements

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Security & Cryptography (AREA)
  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Emergency Management (AREA)
  • Safety Devices In Control Systems (AREA)
  • Measuring Or Testing Involving Enzymes Or Micro-Organisms (AREA)

Description

  • Einrichtung zur zentralen Antivalenzüberwachung von elektronischen Steuerungen Zur Erhöhung der Sicherheit bei elektronischen Steuereinrichtungen ist es bekannt, die übertragungswege doppelt aufzubauen, und zwar so, daß der eine Kanal ein dem zweiten Kanal entgegengesetztes, d. h. antivalentes Signal führt. So muß z. B. der zweite Kanal das Signal 0 führen, wenn der erste Kanal L-Signal hat. Jede Abweichung von dieser Antivalenz ist das Zeichen für einen Fehler.
  • Um jederzeit derartige Fehler festzustellen und melden zu können, wurden Antivalenzkontrolleinrichtungen und Auslöseeinrichtungen vorgeschlagen, an die jeweils zwei zu überwachende Leitungen angeschlossen werden. Der Aufwand für derartige überwachungseinrichtungen ist sehr erheblich, besonders dann, wenn auch Stellungsrückmeldungen elektronisch erfolgen, für Verriegelungszwecke in eine elektronische Verriegelungsapparatur eingegeben werden und mit zu überwachen sind. In diesem Zusammenhang wurden, z. B. in der Schaltanlagentechnik, Maßnahmen zur Verminderung des Verriegelungsaufwandes bekannt, die besonders bei Zentralfeldsteuerungen Vorteile bieten, weil die Verriegelungsapparatur für alle Felder in das Zentralfeld verlegt werden kann und daher nur einmal erforderlich ist. Weiterhin sind sogenannte Schaltervorwahlsteuerungen zur Verminderung des Aufwandes an Leitungen, Geräten und Raum bekannt. Auch ist bekannt, Endrelais zur Schalterbetätigung über Vorwähleinrichtungen zu führen und damit Leitungen zu sparen.
  • Die Erfindung betrifft eine zentrale Antivalenzkontrolleinrichtung für zweikanalige elektronische Steuerungen zur Erfassung von Fehlsignalen, die dadurch gekennzeichnet ist, daß alle auf Antivalenz zu überwachenden Leitungen einer Gruppe zusammengehörender Schaltgeräte derart mit einer Gatterkombination verbunden werden, daß im Ruhezustand sämtliche L-Signale dieser Gruppe, die vor einer Diode abgegriffen werden, auf ein Und-Gatter und alle 0-Signale dieser Gruppe auf ein exklusives Oder-Gatter gegeben werden, so daß von den Ausgängen dieser Gatterkombination her ständig ein antivalentes Kontrollsignal, das sich aus allen Einzelsignalen zusammensetzt, an einer zentralen Antivalenzkontrollapparatur ansteht, die bei jeder Abweichung von der Antivalenz die Betätigungsstromkreise sperrt und eine Störungsmeldung abgibt.
  • Die gruppenweise zusammengefaßten Antivalenzkontrollmeldungen von zwei zusammengehörenden Gruppen, z. B. Anwahl- und Steuergruppen, können in einer weiteren Gatterkombination zusammengefaßt und erst dann zentral ausgewertet werden.
  • Zwei oder mehr unabhängig voneinander arbeitende Schaltgruppen, z. B. Schaltfelder, deren Antivalenzkontrollsignale gruppen- oder felderweise zusammengefaßt sind, können so auf eine Gatterkombination geschaltet werden, daß diese unabhängigen Parallelsignale in ein gemeinsames Antivalenzkontrollsignal verwandelt werden, das wiederum auf die zentrale Antivalenzkontrollapparatur arbeitet. Eine große Zahl gruppen- oder feldweise zusammengefaßter Antivalenzkontrollsignale kann über einen Diodenwähler im Zusammenhang mit Wahlvorgängen auf eine zentrale Antivalenzkontrollapparatur geschaltet werden.
  • Ferner können die zum Zentralfeld führenden Rückmeldeleitungen und eine dort vorgesehene elektronische Verriegelungseinrichtung derart auf Antivalenz überwacht werden, daß nur eine Antivalenzkontrollmeldung für alle- Zentralfeld- und Diodenwählereinrichtungen zur zentralen Antivalenzkontrollapparatur führt und dort zur Sperrung und Meldung ausgewertet wird. Es ist möglich, alle im Zentralfeld und im Diodenwähler liegenden elektronischen Geräte dauernd an die Antivalenzkontrollapparatur anzuschließen. Ein gemeinsames Antivalenzkontrollgerät kann die Erfassung und Auswertung der A.ntivalenzkontrolle der Rückmeldeeinrichtungen und der Gruppen- bzw. Feldanwahl übernehmen.
  • Eine Abfrageeinrichtung ermöglicht bei nicht angewählten Feldern feldweise nacheinander kurzzeitige Verbindung der zusammengefaßten Antivalenzkontrollsignale der einzelnen Schaltergruppen bzw. Schaltfelder mit der zentralen Antivalenzkontrollapparatur. Die im Zusammenhang mit der Antivalenzkontrolle vorgesehene Abfrageeinrichtung ist mitbenutzbar für die Feldanwahl. Zweckmäßig überwachen die in den Antivalenzkontrolleitungen liegenden elektronischen Geräte sich -selbst.
  • In Fig.1 ist die erfindungsgemäße Anordnung schematisch dargestellt.
  • Mit 1 ist eine - Steuereinrichtung bezeichnet, die mehrere antivalente elektronische Einzelbefehle über die Leitungspaare 2.1 bis 2.5 und die in den Leitungen liegenden Dioden 3.1 bis 3.5 zu den Empfängern 4'.1 bis 4.5 führen, in denen eine Relaisspule 5 an die Leitungen 2, z. B: 2.1, angeschlossen ist. Bis zu diesen Empfängern sind die elektronischen Einrichtungen auf Antivalenz zu kontrollieren. Bei derartigen Steuereinrichtungen ist dafür gesorgt, daß von der Steuereinrichtung 1 immer nur ein Steuerbefehl durchgegeben werden kann. Wird zufolge eines Fehlers ein weiterer Steuerbefehl gleichzeitig mit dem ersten Befehl durchgegeben, wird dies als Störung gemeldet. Die erwähnte Steuerungsart wird z. B. bei Werkzeugmaschinen-, Aufzugs- oder Schaltanlagensteuerungen häufig verwendet.
  • Erfindungsgemäß werden die übertragungsleitungen 2.1 bis 2.5 durch Antivalenzkontrolleitungen so angezapft, daß an die Leitungen a die Kontrollleitungen b angeschlossen und auf das Und-Gatter 7 geschaltet werden. An die Leitungen b werden die Kontrolleitungen 8 angeschlossen, die zu einem exklusiven Oder-Gatter 9 führen, das nur dann ein L-Signal abgibt, wenn nur einer der Eingänge ein L-Signal führt. Stehen dagegen zwei oder mehr L-Signale an, dann wird der Ausgang zu 0. Die Ausgänge 10 und 11 der Gatter 7 und 9 sind auf die Eingänge b' und a' einer Antivalenzkontrollapparatur 12 geschaltet, die über die Ausgänge 13 die Betätigung in der Steuereinrichtung 1 oder die Weitergabe der Signale in den Empfängern 4 im Falle einer Antivalenzstörang sperrt. Der Ausgang 14 kann zur Meldung einer Antivalenzstörung herangezogen werden.
  • An dem Ausführungsbeispiel einer elektronisch aufgebauten Schalteranwahlsteuerung für Hochspannungsschaltanlagen sollen die oben erläuterten erfindungsgemäßen Maßnahmen beschrieben werden: Im Ruhezustand führen alle a-Ausgänge der Steuereinrichtung 1, die beispielsweise aus einer Schaltervorwahltastatur besteht, L-Signal, während gleichzeitig an allen b-Ausgängen 0-Signal ansteht. Über die Kontrolleitungen 6 und 8 werden diese Signale den Gattern 7 und 9 in solcher Weise zugeführt, daß alle a-Leitungen mit L-Signal an das Und-Gatter 7 angeschlossen sind und alle b-Leitungen mit 0-Signal zum exklusiven Oder-Gatter 9 führen. Die Ausgänge 10 und 11 dieser Gatter führen also L-bzw. 0-Signal zu den Eingängen b' bzw. ä der Antivalenzeinrichtung 12, die über die Leitung 13 die Betätigung freigibt, weil ein antivalentes Sammelsignal vorhanden ist.
  • Bei ordnungsgemäßer Betätigung, z. B. über die Leitungen 2.1 zum Relais 5 im Empfänger 4.1, werden die Signale auf diesen Leitungen umgekehrt; d. h. Leitung u führt 0- und Leitung b L-Signal, so daß Relais 5 anziehen kann. Durch diesen Signalwechsel schalten auch die Gatter 7 und 9 um. Dem Antivalenzkontrollgerät 12 wird weiterhin ein antivalentes Signal, jedoch in umgekehrter Reihenfolge zugeführt. Tritt eine Störung derart auf, daß auf den Leitungen 2.2 zwei L-Signale anstehen, dann liefern die Gatter 7 und 9 bei Ruhezustand über die Ausgänge 10 und 11 zwei L-Signale und bei Betätigung einer Schaltervorwahl zwei 0-Signale an das Antivalenzkontrollgerät 12, das daraufhin sofort die Betätigung über die Leitungen 13 sperrt.
  • In vielen Anwendungsfällen wird eine derartige Vorwahlsteuerung mit einem zentralen Schaltgerät kombiniert, das nach erfolgter Vorwahl die Steuerung übernimmt und ebenfalls auf Antivalenz überwacht werden soll.
  • Weitere Einzelheiten der Antivalenzkontrolleinrichtung nach Fig. 1 sind aus Fig. 2 am Beispiel einer Hochspannungs-Schaltervorwahlsteuerung ersichtlich.
  • Mit 15 sind die Steuerelemente für »Ein« und »Aus« bezeichnet. Bei anderen Anwendungsfällen können an die Stelle der »Ein«- und »Aus«-Befehle die Kommandos »Vor-Zurück«, »Auf-Ab«, »Links-Rechts« usw. treten.
  • Der Aufbau der Steuerschaltung entspricht den in Fig. 1 dargestellten Einrichtungen. Die Befehle der Empfänger 4.6 bzw. 4.7 gehen über die Leitungen 16 zu den Empfängern 4.1 bis 4.5. Die Ausgänge der Antivalenzkontrolle für die Steuerelemente sind mit 17 bzw. 18 bezeichnet. In den exklusiven Oder-Gattern 19 und 20 werden die Antivalenzkontrollmeldungen, die schon als Sammelmeldungen über die Leitungen 10, 11 und 17, 18 ankommen, zusammen gefaßt und als zentrale Antivalenzkontrolhneldung über die Leitungen 10.1 und 11.1 in der oben beschriebenen Weise an die Antivalenzkontrollapparatur 12 gemeldet, die im Störungsall über die Leitungen 13 die Betätigung sperrt und über die Leitung 14 meldet.
  • In manchen Fällen, z. B. bei Schalteranwahlsteuerungen für Hochspannungs-Schaltanlagen, kann es zweckmäßig sein, die in Fig. 2 für eine Steuereinrichtung bzw. für ein Feld vorgesehene Antivalenzkontrollapparatur 12 für zwei oder mehrere unabhängig voneinander arbeitende Steuereinrichtungen bzw. Felder zu benutzen.
  • Die dazu erforderliche zusätzliche Gatterkombination geht aus den Fig. 3 und 4 hervor, die den An schluß von zwei, drei oder vier unabhängigen Steuereinrichtungen bzw. Schaltfeldern an .eine Antivalenzkontrollapparatur veranschaulichen.
  • Fig. 3 zeigt .die Anordnung für die zentrale Antivalenzkontrolle für zwei bzw. drei unabhängige Steuereinrichtungen bzw. Schaltfelder. Die Feldkontrollsignale der Leitungen 10.1, 11.1 und 10.2, 11.2 führen zu den exklusiven Oder-Gattern 21,22 und außerdem von allen vier Leitungen zum exklusiven Oder-Gatter 23. Im Normalbetrieb sperrt Gatter 23, während die Gatter 21 und 22 durchgeschaltet sind und auf das Und-Gatter 24 arbeiten, das ebenfalls durchschaltet. Damit wird dem Eingang ä der Antivalenzkontrolläpparatur 12 L-Signal und dem Eingang b' 0-Signal zugeführt. Durch die den Feldern übergeordnete Gatteranordnung bleiben beim störungsfreien Betrieb die Signale am Antivalenzkontrollgerät stets in der gleichen Reihenfolge. Tritt eine Antivalenzstörung auf, dann werden die Signale der Eingänge a' und b' gleich oder kehren ihre Reihenfolge um. In beiden Fällen wird über die Leitungen 13 in den angeschlossenen Feldern die Betätigung gesperrt und über die Leitung 14 gemeldet.
  • Beim Anschluß von drei Überwachungen an eine gemeinsame Antivalenzkontrolle wird die Antivalenzmeldung vom dritten Feld im exklusiven Oder-Gatter 25 zusammengefaßt und über die gestrichelte Leitung dem Gatter 24 zusätzlich zugeführt.
  • Beim Anschluß von vier unabhängigen Steuerungen bzw. Schaltfeldern (Fig. 4) ist die zusammenfassende Gatterkombination 21, 22, 23 doppelt vorhanden.
  • Die Ausgänge der Gatter 21, 22 führen, im Normalbetrieb mit L-Signal belegt, zum Und-Gatter 24, während die im Normalbetrieb 0-Signal führenden Ausgänge der Gatter 23 auf das Oder-Gatter 26 führen. Eingang a' der Antivalenzkontrolleinrichtung 12 erhält vom Gatter 24 L-Signal und Eingang b' vom Gatter 26 0-Signal. Gleiche Signale oder Signalumkehr an diesen Eingängen bewirkt Sperrung der Betätigungen über die Leitungen 13 bei gleichzeitiger Meldung über die Leitung 14.
  • Eine weitere vorteilhafte Anwendungsmöglichkeit der Erfindung ist beispielsweise bei der Anwendung sogenannter elektronischer Zentralfeldsteuerungen gegeben, wenn eine große Zahl elektronisch gesteuerter Schaltfelder auf Antivalenz zu überwachen ist. Zentralfeldsteuerungen werden vorzugsweise in der Schaltanlagentechnik verwendet, doch sind sie auch für Steuerungen einer größeren Zahl anderer gleichartiger Steuerungsaufgaben geeignet.
  • An einer elektronischen Zentralfeldsteuerung soll die Wirkungsweise der erfindungsgemäßen Antivalenzkontrolle erläutert werden (Fig. 5).
  • Das Zentralfeld besteht aus dem Rückmelde- und Verriegelungsteil1, dem Steuerteil 2 und dem Antivalenzkontrollteil3. Im Rückmeldeteil1 werden die Rückmeldungen eines angewählten Feldes von einem Feldervorwahlorgan, beispielsweise einem Diodenwähler, her in eine Verriegelungsapparatur eingegeben, in die außerdem übergeordnete Verriegelungsbedingungen, z. B. Abhängigkeiten von Kuppelschaltern usw., antivalent hineingehen. Die Ergebnisse gehen über die Leitungen 4 in den Steuerteil 2, der den Positionen 1 und 15 in den Fig. 1 und 2 entspricht. Außerdem enthält er die Feldanwahltasten zur Ansteuerung der einzelnen Felder 5 über den erwähnten Diodenwähler 6. Auf den Steuerteil 2 und die Spannungsversorgung der Felder 5 arbeitet die Antivalenzkontrolle 3 über die Sperrleitungen 13.
  • Bis zu den Eingängen a des Diodenwählers 6 stehen von jedem Feld her laufend die Rückmeldesignale an. Über die Leitung c wird von jedem Feld 5 her ein antivalentes Kontrollsignal zum Diodenwähler 6 geliefert. Die Ausgänge b des Diodenwählers werden nur bei Steuerbefehlen für ein bestimmtes, vorher angewähltes Feld durchgeschaltet.
  • Wird vom Steuerteil 2 aus über den Eingang b des Diodenwählers ein Feld angewählt, dann werden die Rückmeldungen a des angewählten Feldes auf den Rückmeldeteil 1 geschaltet. Gleichzeitig wird die nach Fig. 1 oder 2 gebildete Antivalenzkontrolle der Leitungen 10.1, 11.1 über den Diodenwähler auf die zentrale Antivalenzkontrolle 3 geschaltet. Zusätzlich erhält sie vom Rückmeldeteil 1 her eine Antivalenzkontrollmeldung für die Verriegelung, die entsprechend den Fig. 1 bis 4 aufgebaut sein kann. Beide Antivalenzmeldungen können gemäß Fig.3 zusammen ausgewertet werden.
  • Bei auftretenden Antivalenzstörungen in allen elektronischen Teilen, die hinter dem Diodenwähler zu den Feldern 5 hin liegen, werden Antivalenzstörungen erst im Augenblick einer Feldanwahl erfaßt. Um diesen Nachteil zu beseitigen, wird die Feldanwahl der Antivalenzkontrolle (in Fig. 5) von der übrigen Feldanwahl getrennt und über besondere Leitungen durchgeführt, die an eine selbsttätige Abfrageeinrichtung angeschlossen werden können. Wenn kein Feld ausgewählt ist, werden durch die Abfrageeinrichtung alle Felder nacheinander auf das zentrale Antivalenzkontrollgerät 12 geschaltet und auf Antivalenz überprüft. Wird ein beliebiges Feld angewählt, dann schaltet sich die Abfrage sofort ab bzw. läuft bei entsprechender Schaltung bekannter Art bis zu dem angewählten Feld und bleibt stehen.
  • Alle im Zentralfeld und Diodenwähler liegenden elektronischen Geräte, sind dauernd an die Antivalenzkontrolle angeschlossen. Durch den erfindungsgemäßen Aufbau der Schaltung überwachen sich die in den Antivalenzkontrolleitungen liegenden Elemente selbst.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Antivalenzkontrolleinrichtung für zweikanalige elektronische Steuerungen zur Erfassung von Fehlsignalen, dadurch gekennzeichnet, daß alle auf Antivalenz zu überwachenden Leitungen einer Gruppe zusammengehörender Schaltgeräte derart mit einer Gatterkombination verbunden werden, daß im Ruhezustand sämtliche L-Signale dieser Gruppe, die vor einer Diode abgegriffen werden, auf ein Und-Gatter und alle 0-Signale dieser Gruppe auf ein exklusives Oder-Gatter gegeben werden, so daß von den Ausgängen dieser Gatterkombination her ständig ein antivalentes Kontrollsignal, das sich aus allen Einzelsignalen zusammensetzt, an einer zentralen Antivalenzkontrollapparatur ansteht, die bei jeder Abweichung von der Antivalenz die Betätigungsstromkreise sperrt und eine Störungsmeldung abgibt.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die gruppenweise zusammengefaßten Antivalenzkontrollmeldungen von zwei zusammengehörenden Gruppen, z. B. Anwahl-und Steuergruppen, in einer weiteren Gatterkombination zusammengefaßt und erst dann zentral ausgewertet werden.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwei oder mehr unabhängig voneinander arbeitende Schaltergruppen z. B. Schaltfelder, deren Antivalenzkontrollsignale gruppen- oder felderweise zusammengefaßt sind, so auf eine Gatterkombination geschaltet werden, daß diese unabhängigen Parallelsignale in ein gemeinsames Antivalenzkontrollsignal verwandelt werden, das wiederum auf die zentrale Antivalenzkontrollapparatur arbeitet, die die Signale zur Sperrung und Meldung auswertet.
  4. 4. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine große Zahl gruppen- oder feldweise zusammengefaßter Antivalenzkontrollsignale über einen Diodenwähler im Zusammenhang mit A.nwahlvorgängen auf eine zentrale Antivalenzkontrollapparatur geschaltet und zur Sperrung und Meldung ausgewertet werden kann.
  5. 5. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß auch die zum Zentralfeld führenden Rückmeldeleitungen und eine dort vorgesehene elektronische Verriegelungseinrichtung derart auf Antivalenz überwacht werden, daß nur eine Antivalenzkontrollmeldung für alle Zentralfeld- und Diodenwählereinrichtungen zur zentralen Antivalenzkontrollapparatur führt und dort zur Sperrung und Meldung ausgewertet wird. 6: Einrichtung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß alle im Zentralfeld und im Diodenwähler liegenden elektronischen Geräte dauernd an die Antivalenzkontrollapparatur angeschlossen sind. 7. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Antivalenzkontrolle der Rückmeldeeinrichtungen und der Gruppen- bzw. Feldanwahl von einem gemeinsamen Antivalenzkontrollgeräte erfaßt und ausgewertet wird. B. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die zusammengefaßten Antivalenzkontrollsignale der einzelnen Schaltergruppen bzw. Schaltfelder durch eine Abfrageeinrichtung bei nicht angewählten Feldern feldweise nacheinander kurzzeitig mit der zentralen Antivalenzkontrollapparatur verbunden werden. 9. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die im Zusammenhang mit der Antivalenzkontrolle vorgesehene Abfrageeinrichtung für die Feldanwahl mitbenutzt wird. 10. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß sich die in den Antivalenzkontrolleitungen liegenden Geräte selbst überwachen.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1979000902A1 (en) * 1978-04-07 1979-11-15 H Stadelmayr Alarm device partly mobile with protection against failure to operate,breakdown,sabotage and false alarm
DE2711416C2 (de) * 1977-03-16 1982-12-09 Werner Turck Gmbh & Co Kg, 5884 Halver Anordnung zur Anzeige des Schaltungszustandes der Schalter

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WO1979000902A1 (en) * 1978-04-07 1979-11-15 H Stadelmayr Alarm device partly mobile with protection against failure to operate,breakdown,sabotage and false alarm

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