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DE1134903B - Hydrodynamische Bremseinrichtung, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge - Google Patents

Hydrodynamische Bremseinrichtung, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge

Info

Publication number
DE1134903B
DE1134903B DEG20998A DEG0020998A DE1134903B DE 1134903 B DE1134903 B DE 1134903B DE G20998 A DEG20998 A DE G20998A DE G0020998 A DEG0020998 A DE G0020998A DE 1134903 B DE1134903 B DE 1134903B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
brake
line
valve
chamber
braking device
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEG20998A
Other languages
English (en)
Inventor
Howard Wayne Christenson
Robert M Tuck
Keith A Bailey
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Motors Liquidation Co
Original Assignee
General Motors Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by General Motors Corp filed Critical General Motors Corp
Publication of DE1134903B publication Critical patent/DE1134903B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D57/00Liquid-resistance brakes; Brakes using the internal friction of fluids or fluid-like media, e.g. powders
    • F16D57/04Liquid-resistance brakes; Brakes using the internal friction of fluids or fluid-like media, e.g. powders with blades causing a directed flow, e.g. Föttinger type

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

  • Hydrodynamische Bremseinrichtung, insbesondere für Kraftfahrzeuge Die Erfindung bezieht sich auf eine hydrodynamische Breniseinrichtung, insbesondere für Kraftfahrzeuge, mit einem Bremsenventil, das in einer Stellung für eingeschaltete Bremse einen Flüssigkeitsungauf durch einen geschlossenen Kreis über die Bremsenkammer, einen Einlaß für Druckflüssigkeit und einen Kühler gestattet, und in einer Stellung für ausgeschaltete Bremse die Bremsenkammer von den anderen Teilen dieses Kreises trennt.
  • Bei derartigen Bremseinrichtungen ist es bekannt, den Auslaß der Bremsenkammer dauernd mit dem Kühler zu verbinden, während das Breinsenventil in der Stellung für ausgeschaltete, Bremse den Auslaß des Kühlers absperrt und den Eintritt von Luft in die Breinsenkammer gestattet, wobei die Schaufelwirkung in der Bremsenkammer diese zunächst entleert und das weitere Umlaufen nicht durch die Anwesenheit von Flüssigkeit gestört wird.
  • Als Abwandlung, ist ferner bekannt, bei der Bewegung des Bremsenventils in die Stellung für ausgeschaltete Bremse die Bremsenkammer von den anderen Teilen des Kreises zu trennen und eine, Verbindung zwischen dem Kühlereinlaß und einer Maschine, die der Kühlung bedarf, herzustellen, wobei für den Kühlmittelumlauf der Maschine eine zusätzliche Pumpe vorgesehen ist.
  • Bei der Bremseinrichtung gemäß der Erfindung wird bei der Verstellung des Bremsenventils in die Stellung für ausgeschaltete Bremse ebenfalls die Bremsenkammer von den anderen Teilen des Kreises getrennt, jedoch unterscheidet sich diese Einrichtung von den bekannten dadurch, daß die Druckflüssigkeitsquelle ständig mit der Einlaßleitung des Kühlers in Verbindung steht, daß mit der Auslaßleitung des Kühlers eine Abflußleitung zu einem Sumpf verbunden ist, in die ein bei einem vorbestimmten Druck öffnendes Überströmventil eingeschaltet ist, und daß in der Stellung des Bremsenventils für ausgeschaltete Bremse eine Verbindung zwischen der Ausaaßleitung der Bremsenkammer und dem Sumpf hergestellt wird, Hierdurch ist es möglich, daß der Flüssigkeitsstrom von der Flüssigkeitsquelle, die z. B. ein Drehmomentwandler sein kann, zum Sumpf fließt, unbeeinflußt davon, ob die hydrodynamische Bremseinrichtung wirksam ist oder nicht, Es wird dabei der weitere Vorteil erzielt, daß nur -ein Kühler für das Kühlen der Flüssigkeit des Bremsenkreislaufes und derjenigen des Drehmom ntwandlers oder einer anderen Druckflüssigkeitsquelle benötigt wird.
  • Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Ansprüchen. In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung veranschaulicht. Es zeigt fUg. 1 eine schematische Darstellung eines Drehmomentwandlers und einer hydrodynamischen Bremse nach der Erfindung, Fig. 2 eine graphische Darstellung des Bremsendrehmoments. über der Drehzahl, die mit einer hydrodynamischen Bremse nach der Erfindung erreicht wird, und Fig. 3 eine der Fig, 1 ähnliche Darstellung einer abgewandelten Ausführungsform, Das Getriebe 10 hat einen DrehmomentwancHer 11 und eine hydrodynamische Bremse 12, die in einem Getriebegehäuse 14 angeordnet sind. Das Getriebe wird von der Abtriebswelle eines Motors angetrieben, die mit einem Flansch 16 über eine biegsame Ringscheibe 17 mit einem Schwungradteil 18 eines Gehäuses 19 für den Wandler verbunden ist. Das Gehäuse 19 enthält auch einen Antriebsteil 26 des Wandlers. Das Schwungradteil18 trägt ein Starterzahnrad21 und hat ein nach vom gerichtetes zentrales Führungsilager22, das in eine, koaxiale Bohrung des Flansches 16 der Motorabtriebswelle paßt und das Wandlergehäuse mit der Motorwelle ausgerichtet hält. Das Antriebsteil 26 trägt Schaufeln 31. Es ist mit einem vorderen Rand am Schwungradteil 18 befestigt, während seine Rückwand nach innen auf eine Pumpenantriebsbüchse 27 gerichtet ist. Die Büchse 27 trägt ein Antriebsrad 28 der Pumpe, und beide sind drehbar auf einer am Gehäuse 14 befestigten, festen Büchse 29 angeordnet. Eine mit Schaufeln versehene Turbine 32 ist über eine Nabe 33 mit einer Wandlerabtriebswelle 34 fest verbunden. Mit Schaufeln versehene Leitapparate 36 und 37 sind über Einweg-überholkupplungen 38 auf der festen Büchse 29 gelagert. Das Antriebsteil 26, die Turbine 32 und die Leitapparate 36 und 37 bilden einen Drehmomentwandler mit einer Arbeitskammer. Der Wandler ist nicht Gegenstand der Erfindung.
  • Auf die Wandlerabtriebswelle 34 ist der Läufer 41 einer hydrodynamischen Bremse aufgekeilt. Er trägt Schaufeln 42, die in einer Bremsenkammer 40 zwischen festen Schaufeln 43 und 44 umlaufen, die- am Getriebegehäuse 14 sitzen und in die Bremsenkammer 40 ragen. Die Wandlerabtriebswelle 34 ist am rückwärtigen Ende des Getriebegehäuses in einem Lager47 gelagert, während ihr vorderes Ende durch ein Lager 48 am Schwungradteil 18 abgestützt ist.
  • Der Wandler und das Bremssystem werden mit Flüssigkeit, normalerweise Öl, aus einem Sumpf 50 gespeist, der eine Entlüftung 51 hat und über eine Saugleitung 52 mit einer Verdrängerpurnpe 53 verbunden ist, die vom Zahnrad 28 angetrieben wird und Drucköl in eine Speiseleitung 54 des Wandlers fördert. Die Pumpe hat ein Überströnivenfil, das auf hohen öffnungsdruck ausgelegt ist, so daß es lediglich als Sicherheitsventil wirkt. Das Öl verläßt den Wandler durch eine Abflußleitung 56 und strömt über ein Filter 57, ein einseitiges Rückschilagventil 58 und eine Zuleitung 62 zu einem Kühler 66, von dem es über eine Abflußleitung 67, eine Zweigleitung 81, ein überströmventil 82 und eine Abflußleitung 76 zum Sumpf 50 zurückkehrt.
  • Die Kühlerabflußleitung ist durch einen Steuerbund 75 eines Drehschiebers 70 mit zylindrischem Gehäuse 71 gesteuert mit einer Zuleitung 68 der Bremse verbunden, die über eine Leitung 77 im Gehäuse 14 mit dem radiall am weitesten innen liegenden Teil der Brenisenkammer verbunden ist. Eine tangentiale Öffnung am radial am weitesten außen liegenden Teil der Bremsenkammer führt zu einer Auslaßleitung 61 der Bremse, die über ein einseitiges Rückschlagventil 63 mit der Kühlerzuleitung 62 verbunden ist. Der Kühler 66 dient nicht nur der Kühlung des öls, sondern bildet in dem Bremsenkreislauf eine Drosselung.
  • Das Bremsensystem wird von Hand durch den Drehschieber 70 gesteuert, der außer dem Steuerbund 75 zwei weitere Steuerbunde 73 und 86 hat. Der Drehschieber 70 ist von der gezeichneten Stellung für eingeschaltete Bremse im Uhrzeigersinn um einen rechten Winkel verdrehbar, um in die Stellung für abgeschaltete Bremse zu gelangen.
  • Die Bremsenabflußleitung 61 hat eine Zweigleitung 69, die von dem Steuerbund 73 des Drehschiebers 70 gesteuert wird. Der Steuerbund73 hat einen Schlitz 73', der im wesentlichen am Umfang die gleichen Abmessungen wie eine mit ihm zusammenarbeitende Öffnung 71' des Gehäuses 71 hat. Die öffnung 71' führt zu einer Leitung74, die mit der Abflußleitung 76 zum Sumpf verbunden ist. In der Stellung für abgeschaltete Bremse sind die Leitungen 69 und 74 durch den Schlitz 73' verbunden. Die axiale Breite des Schlitzes ist kleiner als die der öffnung 71', so daß beim Verdrehen des Drehschiebers aus der Stellung für ausgeschaltete Bremse der Durchflußquerschnitt allmählich abnimmt, bis in der Stellung für eingeschaltete Bremse die Leitungen 69 und 74 voneinander getrennt werden. Die Leitung 69 ist ferner über ein Begrenzungsventil 79 zur Begrenzung des Bremsendrehmoments mit der Leitung 74 verbunden. Das Ventil 79 leitet übermäßig hohen Druck in der Breinsenabflußleitung ab, um den Druck und die maximale Bremskraft bzw. die maximale Drehmomentaufnahme der Bremse zu begrenzen und überschüssiges Öl zum Sumpf 50 abzuleiten. Der Steuerbund 75 verbindet in der gezeichneten Stellung für eingeschaltete Bremse die Kühlerabflußleitung 67 mit der Bremsenzuleitung 68 und trennt diese Leitungen in der Stellung für ausgeschaltete Bremse.
  • Die Bremsenkammer 40 hat eine Entlüftungsleitung, die zu einer Leitung 89 führt, die durch den Steuerbund 86 gesteuert zu einer Entlüftungsdeitung 90 des Sumpfes führt. In der gezeichneten Stellung für eingeschaltete Bremse schließt der Steuerbund eine Luftzuleitung 87, die zu einer öffnung 88 des Gehäuses 71 führt, und verbindet die Bremsenentlüftungsleitung 89 mit der Sumpfentlüftungsleitung 90. In der Stellung für ausgeschaltete Bremse schließt der Steuerbund 86 die Leitung 90 und verbindet die Luftzuleitung 87 mit der Bremsenentlüftungsleitung, um die Bremsenkammer 40 auszuspülen. Arbeitsweise: Wenn das Getriebe läuft, liefert die Pumpe 53 Öl unter Druck, der der Antriebsteildrehzahl entspricht, vom Sumpf 50 über die Leitung 54, um den Wandler 11 gefällt zu halten, so daß dieser das Drehmoment verstärkt auf die Abtriebswelle 34 übertragen kann. Wenn der Drehschieber 70 im Uhrzeigersinn aus der gezeichneten Stellung für eingeschaltete Bremse um einen rechten Winkel verdreht wird, fließt das Öl vom Wandler über die Leitung 56 zur Kühlerzuleitung 62. Das Rückschlagventil 63 verhindert den übertritt in die Bremsenabflußleitung 61. Das Öl fließt daher über den Kühler 66 zu dessen Abflußleitung 67. Aus dieser kann es nicht in die Leitung 68 übertreten, da der Steuerhund 75 dies verhindert, und auch nicht zur Abflußleitung 76 zum Sumpf, die durch das Ventil 82 abgesperrt ist. Damit steigt der Druck in der Leitung 67, bis das überströniventil 82 öffnet und Öl über die Zweigleitung 81 und die Abflußleitung 76 zum Sumpf abfließen läßt, so daß der Druck im Wandler geregelt wird. Wegen der Drosselwirkung des Kühlers 66 ist der Druck im Wandler größer als in der Leitung 81.
  • In der Stellung für ausgeschaltete Bremse öffnet der Steuerbund die Öffnung 71' voll und gestattet die Entleerung der Bremsenkammer 40 über die Leitungen 61, 69 und die zum Sumpf 50 führenden Leitungen 74 und 76. Wird der Sumpf 50 unterhalb oder nahe des Niveaus der Bremsenkammer 40 angeordnet, so genügt die Schleuderwirkung des Bremsenläufers 41, um das Öl aus der Bremsenkammer 40 zur Leitung 61 auszutreiben, so daß die Entilüftungsleitungen 89, 90 stets offenbleiben können, um Luft atmosphärischen Drucks vom Sumpf zuzuleiten. Die Leitung 87 und der Steuerbund 86 sind dann nicht erforderlich. Liegt indessen der Sumpf 50 wesentlich über dem Niveau der hydrodynamischen Bremse 12, so ist eine verstärkte Luftspülung erforderlich, um die Bremsenkammer völlig zu entleeren und einen Widerstand zu verhindern. Ist der Drehschieber in der Stellung für ausgeschaltete Bremse, so schließt der Steuerbund86 die Entlüftungsleitung90, und es wird die Luftzuleitung 87 über die Leitung 89 mit der Bremsenkammer 40 verbunden. Die in die Kammer 40 eintretende Druckluft zwingt das Öl über die Leitungen 61 und 69 zum Sumpf 50. Die tangentiale Öff- nung liegt vorteilhaft am Boden der Kammer 40, um die vollständige Entleerung zu unterstützen. Irgendeine Druckluftquelle des Fahrzeugs kann hierfür verwendet werden, so z. B. Bremsdruckluft. Da für das Ausspülen der Kammer nur eine geringe Luftmenge benötigt wird, drosselt die öffnung 88 den Luftstrom aus der Leitung 87, um den Druckabfall der Druckluftquellle klein zu halten, auch wenn die Leitung 87 bei ausgeschalteter Bremse offen ist.
  • Wird gewünscht, die Bremse voll einzuschalten, so wird der Drehschieber 70 in die Stellung für eingeschaltete Bremse verdreht, so daß die drei Steuerbunde 73, 75 und 86 die gezeichnete Lage einnehmen. Der Steuerbund 86 schließt die Druckluftzuleitung 87, um das Ausspülen der Bremsenkammer 40 zu beenden, während die Leitungen 89 und 90 verbunden sind, um die von dem eintretenden Öl verdrängte Luft abzuführen. Der Steuerbund 75 öffnet die Leitung 68 zur Kühlerabflußleitung 67, so daß das vom Wandler abströmende Öl zur Bremsenkammer 40 strömt, um die hydrodynamische Bremse zu füllen.
  • Da das Fahrzeug beim Einschalten der Bremse normalerweise frei läuft, liefert die Pumpe 53 eine im wesentlichen der Drehzahl des Bremsenläufers entsprechende ölmenge in den Bremsenkreislauf. Die ölzufuhr ist bei einer gegebenen Drehzahl im wesentlichen konstant, ändert sich aber mit der Bremsendrehzahl. Die Bremse pumpt 01 aus der Kammer 40 durch die Leitung 61 über das Rückschlagventil 63 zur Leitung 62, in der es sich mit dem vom Wandler abströmenden Öl vereinigt und über den Kühler 66 und die Leitungen 67, 68 und 77 zur Bremsenkammer 40 zurückkehrt. Das Rückschlagventil 63 verhindert das Rückströmen des vom Wandler abfließenden Öls durch die Leitung 61 zur Bremsenkammer 40, und das Rückschlagventil 58 sichert einen ausreichenden Druck im Arbeitsraum des Wandlers, und dessen Schmierung und die Versorgung anderer an-,geschlossener Schmierleitungen. Ist der Drehschieber 70 in der gezeichneten Stellung für vollständige Fülilung der Bremse, so ist die Umgehungsleitung 69 von der zum Sumpf führenden Leitung 74 durch den Steuerbund 73 abgesperrt. Die gesamte vom Wandler über die Leitung 56 abströmende Flüssigkeit tritt in die Bremsenkammer 40 ein, bis die maximale Belastung der Bremse bei der gegebenen Drehzahl erreicht ist. Dies wird in der Kurve M der graphischen Darstellung in Fig. 2 wiedergegeben, in der das Drehmoment der Bremse über der Drehzahl S aufgetragen ist.
  • Mit zunehmender Füllung der Bremsenkammer wächst die Bremsenleistung und der Druck im Bremsenkreislauf. Ist die Bremsenkammer40 gefüllt, so wird die maximale Bremsenleistung bei dieser Drehzahl erreicht, sofern diese in dem Bereich zwischen den Werten Null und X ist. In dem Einlaßstrang des Kreislaufes zwischen dem als Drosselstelle wirkenden Kühler 66 und den Leitungen 67 und 68 herrscht ein überdruck, der durch das überströmventil 82 abgesenkt wird, das bei einem Druck öffnet, C> der kleiner ist als die Differenz zwischen dem öffnungsdruck des Begrenzungsventils 79 und dem Druckabfall im Kühler 66. Die maximale Bremsenleistung wird durch das Ventil 82 aufrechterhalten, das die Bremsenkammer gefüllt hält und den Höchstdruck in der Bremsenkammer begrenzt, indem es in der Leitung 67 einen konstanten Druck hält, wenn die Bremsenkammer gefüllt ist.
  • Das Drehmoment der Bremse wächst mit zunehmender Fahrgeschwindigkeit und zunehmender Öl- menge in der Bremsenkammer. Da das Drehmoment der Bremse mit dem Quadrat der Drehzahl ansteigt, würde die Bremsenleistung bei hohen Drehzahlen schnell ansteigen, wie dies durch den gestrichelten Kurventeil 95 in Fig. 2 angedeutet wird. Die Bremse würde betriebsgefährdende Drücke erzeugen oder mehr Drehmoment aufnehmen, als der Antriebsmotor abzugeben in der Lage ist. Um also überbelastungen zu verhindern, ist die maximale Bremsenleistung auf einen sicheren Wert begrenzt. Da der Druck in dem Einlaßstrang des Bremsenkreislaufes zwischen der Bremsenabflußleitung 61 und dem als Drosselstelle wirkenden Kühler 66 ein Maß für das von der hydrodynamischen Bremse aufgenommene Drehmoment ist, wird die maximale Bremsenleistung oberhalb der Geschwindigkeit X auf den durch den Kurventeil 96 in Fig. 2 dargestellten Höchstwert begrenzt, indem die Bremsenabflußleitung 61 über die Zweigleitung 69 mit dem Begrenzungsventil 79 verbunden wird, das den Druck in der Bremserkammer 40 auf einen gewünschten Höchstdruck begrenzt, um die Bremsenleistung zu begrenzen. Wird dieser Druck überschritten, so öffnet das Ventil 79 und leitet von der Bremsenkammer 40 Öl über die Leitungen 61, 69 und 74, 76 zum Sumpf 50 ab, um die Bremsenkammer 40 zum Teil zu entleeren und damit das Bremsendrehmoment durch Begrenzung des Druckes in der Bremsenabflußleitung 61. zu verringern.
  • Die Bremse kann auch von Hand gesteuert werden, um die Bremswirkung zu ändern oder die Bremse auf eine teilweise Bremswirkung einzustellen. Zwischen den beiden Endlagen des Drehschiebers 70 steuert der Steuerbund eine veränderliche öffnung zwischen dem Auslaßstrang des Bremsenkreisilaufes und den Leitungen 69 und 74, um die verringerte Bremswirkung zu erhalten. Hierbei sind die Leitungen 67 und 69 miteinander verbunden, um die Bremse zu speisen, und der Steuerbund 86 sperrt die Luftzuleitung 87 ab. Das öberströmvontil 82 und das Begrenzungsventil 79 sind geschlossen. Der schmale Schlitz 73' am Steuerbund 73 legt die öffnung 71' zum Teil frei, um eine je nach der Stellung des Drehschiebers gedrosselte Verbindung zu erhalten. Der Nebenstrom von der Bremsenabflußleitung 61 über die Leitungen 69, 74 und 76 wird von der Größe dieser öffnung gesteuert. Die Teilleistung der Bremse wird son-üt von Hand durch die Größe der Öffnung am Steuerbund 73 bestimmt, die selbsttätig den Abstrom von Öl aus dem Bremsenkreislauf regelt, um zwecks Regelung der Bremsenleistung die Bremsenkammer zum Teil zu entleeren. Bei einer Drehzahl y ist die maximale Bremsleis,tung gleich der Teilleistung bei der Drehzahl x, wie dies der Kurvenzug P für Teilleistung in Fig. 2 ausweist. Eine Änderung der Bremsendrehzahl ergibt eine Änderung der Teilleistung der Bremse.
  • Wird die öffnung vergrößert, so sinkt die Bremsenleistung ab, und umgekehrt steigt sie an, wenn die Öffnung verkleinert wird. Bei einer bestimmten wirksamen Größe des Schlitzes 73' ergibt sich eine Drosselung, die eine Bremsenleistung ergibt, bei der der Druck in der Bremsenabflußleitung durch die Drosselstelle einen gleich großen Strom wie zu der Bremseneinlaßleitung veranlaßt. Die Größe der öffnung bestimmt bei einer gewissen Drehzahl eine bestimmte Bremsenleistung und hält diese aufrecht. Bei einer bestimmten Drehzahl und Öffnung des Schlitzes 73' wird die Bremse selbsttätig auf eine bestimmte Bremsleistuna, geregelt, weil eine Zunahme der Bremswirkung den Auslaßdruck erhöht und mehr 01 durch die öffnung zum Sumpf abfließen läßt und somit die Öl- menge in der Bremsenkammer und damit die Bremsleistung auf den bestimmten Wert zurückführt. Umgekehrt sinkt bei abnehmender Bremsleistung der Druck in der Abflußleitung und der Abstrom über die öffnung, so daß die Bremsenleistung wieder ansteigt.
  • Bei einer Drehzahl z entspricht die Teilleistung der Bremse der maximalen Bremsleistung bei der Drehzahl X. Dann öffnet das Begrenzungsventil 79, um die Bremsleistung entsprechend dem horizontalen Kurventeil 96 auf die eingeregelte maximale Bremsleistung zu begrenzen, und zwar trotz des geschlossenen Ventils 82, da die Bremsenkammer 40 nicht gefüllt ist.
  • Steuerung mit axial verschiebbarem Ventilschieber Die hydrodynamische Bremse kann in der beschriebenen Weise auch durch ein Steuersystem geregelt werden, das einen axiaq verschiebbaren Ventilschieber gemäß Fig. 3 enthält. Gleiche Teile haben in den Figuren gleiche Bezugszeichen, so daß eine nochmalige Beschreibung nicht erforderlich ist.
  • Das Steuersystem in Fig. 3 hat einen Sumpf 150 mit einer Entlüftung 151, Aus dem Sumpf saugt eine Pumpe 153 über eine Saugleitung M2 Öl an und diefert es mit einem der Motordrehzahl entsprechenden Druck über ein Filter 155 in eine Zuleitung 154 zum Wandler 11. Der Auslaß des Wandlers ist mit einer Leitung 156 verbunden, in der ein Rückschlagventil 157 liegt, um den Rückstrom von heißem Bremsöl in den Wandler zu verhindern, das Schäden an den Lagern verursachen könnte.
  • Ein handbetätigtes Steuerventil 170 hat einen axial verschiebbaren Ventilschieber 171 mit in Abstand voneinander liegenden Steuerbunden a, b und c in einer Bohrung 172 gleichbleibenden Durchmessers imVentilkörper. Das Ventil 170 hat eine Öffnung 177 zwischen den Steuerbundena und b, die über eine Bremsenabflußleitung 176 mit einer tangentiaJen öffnung am Außenrand der Bremsenkammer 40 verbunden ist; eine von dem Steuerbund b gesteuerte öffnung 178, die mit einer Zuleitung 181 zum Kühler verbunden ist, welche vom Rückschlagventil 157 zu einem Kühler 182 führt; eine öffnung 186 zwischen den Steuerbunden b und c, die durch eine Zuleitung 187 zur Bremse mit der Leitung 77 verbunden ist; eine vom Steuerbund c gesteuerte Öffnung, die mit einer Abflußleitung 192 des Kühlers verbunden ist; eine Öffnung 198, die mit einer parallel zur Ventilbohrung 172 liegenden Kammer 195 und durch eine Leitung 199 mit dem Sumpf 150 verbunden ist; eine vom Steuerbund c gesteuerte Öffnung 201 mit einem axialen Schlitz 202, die über eine Leitung 203 mit dem Sumpf 150 verbunden ist. Die Leitung 192 hat eine Zweigleitung 193, die über ein überströniventil 194 zur Kammer 195 führt. Die Kammer 195 ist über ein Begrenzungsventil 211 mit einer Kammer 208 verbunden, die sich an das untere Ende der Ventilbohrung 172 anschließt und mit einer zentralen Bohrung 207 im Ventilschieber 171 verbunden ist. Die Bohrung 207 führt zu einer Querbohrung 206 zwischen den SteuQrbunden a und b. Die Ventile 194 und 211 haben Ventilteller, die auf einem gemeinsamen Schaft 196 verschieblich sind und durch eine Feder 197 voneinander getrennt gehalten werden.
  • Ist derVentilschieber 171. in der Stellung B für voll eingeschaltete Bremse, wie in Fig. 3 gezeichnet ist, so ist die Kühlereinlaßleitung 181 mit der Bohrung 207 und der Kammer 208 und mit der Bremsenabflußleitung 176 verbunden. Die Kühlerabflußleitung 192 ist mit der Bremseneinlaßleitung 187 verbunden, während die Öffnung ZQI abgesperrt ist.
  • Ist der Ventilschiebrr 171 in der Stellung N für abgeschaltete Bremse, so ist die Bremsenauslaßleitung 176 über die Öffnung 177 zwischen den Steuerbunden a und b mit der Bohrung 207 verbunden, die zur Kammer 208 und unterhalb des Steuerbundes c über die Öffnung 201 zur Leitung 203 führt. Die öffnung 178 ist durch den Steuerbund b verschlossen, um die Bremsenauslaßleitung 176 von der Kühlereinlaßleitung 181 zu trennen. Die Öffnung 191 ist vom Steuerbund c verschlossen, um die Bremseneinlaßleitung 187 von der Kühlerauslaßleitung 192 zu trennen.
  • Bei Stellungen des Ventilschiebers 171 zwischen den Endlagen N und B werden ähnliche Verbindungen wie bei der Stellung B hergestellt mit der Ausnahme, daß ein bei Annäherung an die Stellung B abnehmender Querschnitt des Schlitzes 202 freigelegt wird.
  • Wirkungsweise Die Wirkungsweise des Steuersystems nach Fig, 3 ist grundsätzlich die gleiche, wie die des in Fig. 1 dargestellten Systems. Es werden Bremsendrehmomente entsprechend den Kurven der Fig. 2 erhalten. Wenn das Getriebe läuft, liefert die Pumpe 153 Öl mit Druck, der der Drehzahl des Wandlerantriebsteils entspricht, aus dem Sumpf 150 durch die Leitung 154 zum Wandler.
  • Wenn der Ventilschieber 171 in der Stellung N für ausgeschaltete Bremse ist, fließt das vom Wandler abströmende Öl über die Leitung 156 um den Steuerbund b des Ventilschiebers 171 zur Kühlereinlaßleitung 181, ohne in die Ventibohrung 172 und die Bremsenkammer zu fließen. Das Öl fließt durch den Kühler 182 zur Kühlerauslaßleitung 192. Der Steuerbund c verschließt die Öffnung 191, und das Drucköl in der Leitung 192 öffnet das überströraventil 194, das den Druck im Wandler regelt. Das Öl fließt über die Umgehungskammer 195 über die ringfönnige Öff- nung 198, um den Steuerbund c und durch die Leitung 199 zum Sumpf 150 ab. Die Bremseneinlaßleitung 187 erhält kein Öl, da die Öffnung 191 vom Steuerbund c verschlossen ist. Die Bremsenkammer 40 wird über die Bremsenauslaßleitung 176, die Öff- nung 177, die Querbohrung'206, die Bohrung 207, die Öffnung 201. und die Leitung 203 zum Sumpf 150 entleert. Der Wandler und die Bremsenkammer sind durch getrennte Kreise mit dem Sumpf verbunden.
  • Wird der Ventillschieber 171 in die Stellung B für volle Einschaltung der Bremse geinäß Fig. 3 verstellt, so wird die Kühlerauslaßleitung 192 mit der BremseneinlaßleitunR 187 zwischen den Steuerbunden b und c verbunden, so daß 01 in die Bremsenkammer 40 fließt und diese füllt. Das von der Bremse über die Leitung 176 abströmende Öl und das öl vom Wandler gelangen beide in die Kühlereinlaßleitung 181 und fließen durch den Kühler 182. Da die Abtriebswelle 34 normalerweise die Eingangswelle antreibt, wenn die Bremse eingeschaltet wird, wirkt der Wandler als Kupplung, so daß die Pumpe mit einer der Abtriebswellendrehzahl proportionalen Drehzahl angetrieben wird. Der Abstrom des Öls vom Wandler in die Leitung 156 ist im wesentlichen der Drehzahl des Bremsen,läufers 41 proportional. Das Begrenzungsventil 211 öffnet bei einem Druck, der größer als die Summe des öffnungsdrucks des überströmventils 194 und des Druckabfalles im Kühler 182 ist. Damit wird der Druck in der vollständig gefüllten Bremsenkammer 40 in dem Geschwindigkeitsbereich zwischen Null und x (Fig. 2) durch das Überströmventil 194 bestimmt, das in Abhängigkeit des größeren Bremseneinlaßdruckes infolge übermäßig großer Ölzufuhr zur vollen Bremsenkammer das überschüssige öl über die Kammer 195, die öffnung 198 und die Leitung 199 zum Sumpf 150 ableitet, um die Bremsenkammer gefüllt zu halten und eine maximale Bremsenleistung entsprechend der Kurve M der Fig. 2 zu ergeben, indem der Druck in der Bremsenkammer begrenzt wird. Die Wandlerabflußleitung 156 und die Bremsenabflußleitung 176 sind nicht nur mit der Leistung 181 verbunden, sondern über die Querbohrung 206 und die Bohrung 207 auch mit der Kammer am unteren Ende der Ventilbohrung 172. Der Druck in der Kammer 208 ist im wesentlichen der gleiche wie der Druck am Außenumfang der Bremsenkammer, da die Strömungsverluste in der Leitung 176 gering sind. Dieser Druck wirkt nach oben auf den Ventilschieber 171, so daß der Fahrer beim Betätigen der Bremse eine Gegenkraft zur Einschaltkraft empfindet, die dem Bremsdrehmoment oder der Bremskraft proportional ist. Wenn die Bremse bei Drehzahlen oberhalb der normalen versucht, mehr Drehmoment als das ausgelegte Drehmoment aufzunehmen, öffnet der Druck in der Bremsenabflußleitung 176 und der Kammer 208 das Begrenzungsventil 211, und es wird öl über die Kammer 195, die öffnung 1.98 und die Leitung 1.99 zum Sumpf 150 abgeleitet. Somit wird bei Drehzahlen über dem Wert x eine übermäßige Drehmomentaufnahme der Bremse im voll eingeschalteten Bereich verhindert, indem das Ventil 211 geöffnet wird, das den Druck und die Ölmenge in der Bremsenkammer durch Abführen von Öl aus dem Bremsenkreislauf verringert, um eine begrenzte maximale Bremsenleistung entsprechend dem Kurventeil 96 der Fig. 2 zu ergeben.
  • Um eine mittlere oder Teilleistung der Bremse zu erhalten, wird der Ventilschieber 171 von Hand in eine Stellung zwischen den Grenzlagen N und B bewegt, so daß das untere Ende des Ventilschiebers den Schlitz 202 der öffnung zum Teil freilegt, so daß sich eine gedrosselte öffnung zwischen der Kammer 208 und der zum Sumpf 150 führenden Leitung 203 er- i gibt. Ein Teil des öls aus dem Bremsenkreislauf wird somit über den Schlitz 202 zum Sumpf 150 abgeleitet. Der Bremsenauslaßdruck ist geringer als bei gleichen Drehzahlen und voll eingeschalteter Bremse, und der Rückdruck auf den Ventilschieber 171 aus der Kammer 208 gibt nur ein Gefühl für teilweise Bremsung. Bei konstantem öffnungsquerschnitt und konstanter Drehzahl gleicht die ölzzufuhr zur Bremse den Ab- strom zum Sumpf aus, so daß das System stabil ist und eine bestimmte Bremsleistung ergibt. Eine Zunahme der Bremsenleistung über die Teilleistungskurve für diesen öffnungsquerschnitt läßt den Brernsenauslaßdruck ansteigen, so daß mehrölzumSumpf abströmt, wodurch die Bremsenleistung auf den Sollwert zurückgebracht wird. Ebenso wird bei einem Abfall der Bremsenleistung der Bremsenauslaßdruck sinken, der Abstrom zum Sumpf geringer werden und die Bremsenleistung wieder auf den Sollwert erhöht.
  • Bei Bewegen des Ventilschiebers 171 in Richtung auf die Stellung N wird eine größere Fläche des Schlitzes 202 freigelegt, so daß mehr öl zum Sumpf abströmen kann und die Bremsenleistung einer entsprechend niedriger liegenden Kurve folgt. Das Bewegen des Ventilschiebers 171 in der entgegengesetzten Richtung auf die StellungB verringert die Abströraöffnung und verlagert die Kurve der Bremsenfleistung entsprechend nach oben.
  • Bei Teilleistung der Bremse mit teilweise geöffnetem Ventil 170 ist die Bremsenleistung auf den durch den Kurventeil 96 gegebenen Höchstwert der maximalen Bremsenleistung begrenzt, der bei einer Drehzahl z erreicht wird, wenn die Kurve der Teilileistung die horizontale Linie 96 schneidet. Dann öffnet das Begrenzungsventil 211, um mehr Öl aus der Bremsenkammer abzuleiten und die Bremsenleistung auf den durch den Kurventeil 96 gegebenen Höchstwert zu halten.
  • Werden die Überströmventile 82 oder 194 auf einen Öffnungsdruck ausgelegt, der größer als die Differenz der Drücke, bei denen die Begrenzungsventile 79 oder 211 öffnen, und des Druckabfalls im Kühler 66 oder 182 ist, um einen höheren Druck im Wandler zu halten, so wird der Druck bei voll eingeschalteter Bremse in der Bremsenkammer 40 durch die Begrenzungsventile 79 oder 211 und nicht durch die überströmventile 82 oder 194 abgesenkt. Dies ergibt einen stärkeren Anstieg der Bremsenleistungskurve zum Höchstwert, der jedoch auf den der Kurve 96 entsprechenden Wert durch öffnen des Begrenzungsventils 79 oder 211 begrenzt wird.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Hydrodynamische Bremseinrichtung, insbesondere für Kraftfahrzeuge, mit einem Bremsenventil, das in einer Stellung für eingeschaltete Bremse einen Flüssigkeitsumlauf durch einen geschilossenen Kreis über die Bremsenkammer, einen Einlaß für Druckflüssigkeit und einen Kühler gestattet, und in einer Stellung für ausgeschaltete Bremse die Bremsenkammer von den anderen Teilen dieses Kreises trennt, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckflüssigkeitsquelle (56 bzw. 156) ständig mit der Einlaßleitung (62; 181) des Kühlers (66; 182) in Verbindung steht, daß mit der Austlaßleitung (67; 192) des Kühlers eine Abflußleitung (76; 199) zu einem Sumpf (50; 150) verbunden ist, in die ein bei einem vorbestimmten Druck öffnendes überströmventil (82; 194) eingeschaltet ist, und daß in der Stellunor des Bremsenventils (70; 170) für ausgeschaltete Bremse eine Verbindung zwischen der Auslaßleitung (61; 176) der Bremsenkammer (40) und dem Sumpf hergestellt wird.
  2. 2. Bremseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Flüssigkeit in dem geschlossenen Kreis in bekannter Weise durch in der Bremsenkammer (40) angeordnete Pumpenradschaufeln (42) umgewälzt wird. 3. Bremseinrichtung nach Ansprach 1 oder 2, gekennzeichnet durch ein Rückschlagventil (58; 157), das einen Rückstrom zur Druckflüssigkeitsquelle (56; 156) verhindert. 4. Bremseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, gekennzeichnet durch ein an sich bekanntes Begrenzungsventil (79; 211), das bei eingeschalteter Bremse den Druck in der Bremsenkammer (40) und damit die Leistung der hy- drodynamischen Bremse begrenzt. 5. Bremseinrichtung nach Ansprach 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Begrenzungsventil (211) und ein überströrnventil (194) in der Abflußleitung (199) eine gemeinsame Feder (197) haben, die die Ventile in der Schließlage hält (Fig. 3). 6. Bremseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die durch das Bremsenventil (70; 170) zwischen dem Auslaß (61; 176) der Bremsenkammer (40) und dem Sumpf (50; 150) hergestellte Verbindung in an sich bekannter Weise eine regelbare veränderliche Öffnung (71'; 73'; 201,202) enthält, um die Flüssigkeit zwecks Regelung der Bremsenleistung abzuführen. 7. Bremseinrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Größe der Öffnung durch VersteAlung des Bremsenventils (70; 171) geregelt wird und in der Stellung (B) für voll eingeschaltete Bremse geschlossen ist. 8. Bremseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß eine Quelle (87) für Spüldruckluft in der Stellung für ausgeschaltete Bremse mit der Bremsenkammer (40) verbunden ist (Fig. 1). 9. Bremseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Drückflüssigkeitsquelle (56; 156) eine Flüssigkeitsmenge liefert, die im wesentlichen der Bremsendrehzahil proportional ist. 10. Bremseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckflüssigkeitsquelle (56; 156) der Auslaß eines Drehmomentwandlers ist, dessen Einlaß (54; 154) von einer Pumpe (53; 153) mit Druckflüssigkeit gespeist wird. In Betracht gezogene Druckschriften: Britische Patentschriften Nr. 330 671, 736 127, 742 293; USA.-Patentschriften Nr. 2 341122, 2 351180, 2496 497, 2 498 572.
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