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DE1134401B - Verfahren zum Sintern von Feinerzen oder Gichtstaub - Google Patents

Verfahren zum Sintern von Feinerzen oder Gichtstaub

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Publication number
DE1134401B
DE1134401B DES66943A DES0066943A DE1134401B DE 1134401 B DE1134401 B DE 1134401B DE S66943 A DES66943 A DE S66943A DE S0066943 A DES0066943 A DE S0066943A DE 1134401 B DE1134401 B DE 1134401B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
weight
percent
ore
ores
sintering
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES66943A
Other languages
English (en)
Inventor
Louis Robert Laurent
Maurice Robert Chican
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
SHELL INT RESEARCH
Shell Internationale Research Maatschappij BV
Original Assignee
SHELL INT RESEARCH
Shell Internationale Research Maatschappij BV
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by SHELL INT RESEARCH, Shell Internationale Research Maatschappij BV filed Critical SHELL INT RESEARCH
Publication of DE1134401B publication Critical patent/DE1134401B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22BPRODUCTION AND REFINING OF METALS; PRETREATMENT OF RAW MATERIALS
    • C22B1/00Preliminary treatment of ores or scrap
    • C22B1/14Agglomerating; Briquetting; Binding; Granulating
    • C22B1/16Sintering; Agglomerating

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Manufacture And Refinement Of Metals (AREA)

Description

  • Verfahren zum Sintern von Feinerzen oder Gichtstaub Um Feinerze oder erzhaltigen Gichtstaub in eine für die weitere Behandlung in einem metallurgischen Ofen geeignete Form zu bringen, kann man die betreffenden Ausgangsmaterialien entweder brikettieren bzw. pelletisieren oder aber einem Sinterungsprozeß unterwerfen.
  • Es besteht dabei ein prinzipieller Unterschied zwischen brikettierten und pelletisierten Erzen und Sinterungsmassen, da erstere beim Trocknen und einer eventuellen thermischen Nachbehandlung ihre Form nicht verlieren, sondern höchstens bei einem nachgeschalteten Schwel- oder Röstprozeß (Temperaturen zwischen etwa 600 und 700° C) im Falle beigemischten Brennstoffs ein Kohlenstoffskelett ausbilden, welches die Einzelteilchen zusammenkittet, wodurch sich unter Umständen auch die mechanische Festigkeit der Formlinge erhöht. Hingegen findet beim Sintern ein partielles Aufschmelzen der Erzteilchen unter dem Einiluß der Verbrennungswärme des Bindemittels statt, wodurch die ursprünglich vorliegenden Pellets oder Granulate aus Feinerz bzw. Gichtstaub und Bindemitteln ihre Form vollständig verlieren und zu porösen Massen umgewandelt werden, die sich anschließend zu der gewünschten Stückgröße zerkleinern lassen.
  • Das Sinterungsverfahren, welches sich besonders für die Verarbeitung von Erzen mit verhältnismäßig geringem Metallgehalt eignet, wurde bisher praktisch ausschließlich unter Verwendung von Erz-Kohle-Gemischen durchgeführt, welche mittels Wasser, gegebenenfalls unter Zusatz eines Flußmittels, angeteigt und dann pelletisiert wurden, worauf man die Pellets entzündete, wobei die Kohle die zum teilweisen Aufschmelzen der Erzteilchen erforderliche Wärme lieferte. Diese Arbeitsweise bietet jedoch verschiedene Nachteile. Insbesondere liegt die Entzündungstemperatur des üblicherweise verwendeten Kokses ziemlich hoch, so daß ein kräftiges, hohe Wärmeenergien lieferndes Heizmittel zum Ingangsetzen des Verbrennungsvorganges angewendet werden muß. Außerdem muß während der Verbrennung selbst ein hoher Sauerstoffüberschuß zugeführt werden, wodurch sich unerfreuliche Wärmeverluste ergeben. Infolge der hohen Entzündungstemperatur von Koks bereitet es außerdem Schwierigkeiten, die Entzündungszeiten kurz zu halten und ein vollständiges Aufschmelzen der Pellets zu vermeiden.
  • Es wurde nun gefunden, daß die vorstehend beschriebenen Schwierigkeiten beim Sintern von Feinerzen und Gichtstaub durch Verblasen auf einem Sinterrost nach vorheriger Pelletisierung behoben werden können, indem aus dem zu sinternden Gut bestehende Pellets zur Anwendung kommen, welche einen Wassergehalt aufweisen, der bei Eisenerzen 10 bis 25 % und bei Nichteisenerzen bis zu 35 %, bezogen auf das Erzgewicht, beträgt, wobei diese Pellets in an sich bekannter Weise mittels eines bituminösen Bindemittels mit einer Penetration von weniger als 220 hergestellt worden sind und der Sintervorrichtung ohne weiteren Brennstoffzusatz aufgegeben werden.
  • Das bituminöse Bindemittel kann z. B. ein Erdöldestillationsrückstand (asphaltisches Bitumen oder geblasenes Bitumen), Kohlenteer und Kohlenteerpech, bituminöser Kalk oder bituminöser Schiefer sowie Teer oder Pech sein, die durch Spalten erhalten worden sind.
  • Es ist wesentlich, daß das bituminöse Bindemittel, das beim vorliegenden Verfahren verwendet wird, eine Penetration (100 g/5 Sek., 25°) nicht über 220 aufweist, da die weicheren Sorten nicht in befriedigender Weise verbrennen, sondern dazu neigen, beim Sintern Gase, wie Methan und schwere Kohlenwasserstoffe, zu bilden. Durch Anwendung eines verhältnismäßig schweren bituminösen Bindemittels wird diese Spaltung vermieden und eine befriedigende Verbrennung erzielt.
  • Die Anwendung- eines bituminösen Bindemittels sichert auch einen guten Erfolg bei der Pelletisierung. In der Praxis ergibt sich nur ein sehr niedriger Prozentsatz an zu kleinen Agglomeraten, d. h. Pellets, die einen Durchmesser unter 2 mm aufweisen. Diese Pellets können direkt ohne vorausgehendes Sieben auf die Sinterroste gebracht werden, z. B. mit Hilfe eines Förderbandes in Formeines Metallrostes.
  • Die Pelletisierung wird üblicherweise in Anwesenheit von Wasser durchgeführt. Die erforderliche Wassermenge hängt ab von der Natur des zu verarbeitenden Erzes, und sie liegt im allgemeinen im Bereich von 10 bis 25 Gewichtsprozent, berechnet auf das Erz, obwohl gewisse Erze die Anwendung größerer Wassermengen erfordern können.
  • Bei dem vorliegenden Verfahren kann die Porosität der bei der Sinterungsbehandlung gebildeten Schlacke wirksam reguliert werden durch Einstellen des Wassergehaltes der beim Sintern verwendeten Pellets. Für Eisenerze liegt der optimale Wassergehalt zwischen 10 und 25 Gewichtsprozent, berechnet auf das Erz.
  • Für Nichteisenerze, wie Kobalt-, Nickel- und Manganerze, soll der Wassergehalt der für die Sinterung verwendeten Pellets 35%, berechnet auf das Gewicht des Erzes, nicht überschreiten.
  • Die Pelletisierung des pulverisierten Erzes (mit einer Teilchengröße nicht über 10 mm, das in der Praxis aus einem Gemisch besteht, welches Teilchen mit einer Größe von weniger als 7 mm enthält, wobei 10 bis 30 Gewichtsprozent der Teilchen eine Größe zwischen 0,1 und 0,2 mm haben) mit dem bituminösen Bindemittel, mit oder ohne Zusatz eines Flußmittels, kann in verschiedener Weise erfolgen, z. B.: a) Das bituminöse Bindemittel ist hart und spröde und kann fein zermahlen werden. Das Erz kann dann in Anwesenheit von Wasser mit dem zerkleinerten bituminösen Binder in der gleichen Weise wie bei dem bekannten Verfahren unter Anwendung von pulverisiertem Koks pelletisiert werden. Das Gemisch aus pulverisiertem Erz und bituminösem Bindemittel (in geeigneter Weise befeuchtet) kann auch in Spezialpressen zwecks Erzeugung von Formlingen gepreßt werden, welche dann während sehr kurzer Zeit auf eine Temperatur erhitzt werden, die wenig höher liegt als der Schmelzpunkt des Bindemittels, z. B. auf 100° C, wenn ein Bindemittel mit einem Schmelzpunkt von 110 bis 105° C verwendet wird.
  • b) Der bituminöse Binder ist versprühbar. Er wird darum auf die Erzteilchen (nachdem er auf eine geeignete Temperatur erhitzt worden ist) beispielsweise mittels einer üblichen Sprühvorrichrichtung aufgesprüht und in diesen dispergiert, wobei letztere auf einer Temperatur gehalten werden, die derjenigen des versprühten Bindemittels entspricht. Das Gemisch wird vor, während oder nach der Pelletisierung befeuchtet.
  • c) Das bituminöse Bindemittel ist emulgierbar. Es wird in Wasser in beliebiger Weise emulgiert, und diese Emulsion wird mit den Erzteilchen vermischt. Bei dieser Methode des Pelletisierens, welche bevorzugt wird, kann die zur Herstellung der -Emulsion verwendete Wassermenge so eingestellt werden, daß die optimale Menge (je nach der Natur des Erzes) vorliegt.
  • Bei den Fällen b) und c) kann das Pelletisieren z. B. durchgeführt werden in einer zylindrischen Trommel, die um eine Welle rotiert, welche gegenüber der Horizontalen schwach geneigt ist, wobei die Abmessungen der Trommel der Menge der Beschickung angepaßt ist, so daß die Verweilzeit der Erzteilchen zur Bildung von Pelletts mit einem Durchmesser von etwa 5 mm ausreicht. Das geschmolzene oder emulgierte Bindemittel wird in die Trommel mittels Zerstäubungsvorrichtung eingeführt, die längs der rohrförmigen Rotationsachse angeordnet sind. Der Durchmesser der Öffnung der Zerstäubungsvorrichtungen schwankt je nach der Leistung der Anlage. Gewünschtenfalls kann ein Benetzungsmittel an der Eintrittsöffnung der Trommel zugesetzt oder mit der Emulsion vermischt werden, um das Vermischen während der Pelletisierungsbehandlung zu verbessern.
  • Es ist auch möglich, die Arbeitsweisen nach a), b) und c) zu kombinieren. Beispielsweise kann das bituminöse Bindemittel teilweise in Form von festen Teilchen und teilweise in Form einer Emulsion zugeführt werden.
  • Wie der Koks bei den bekannten Verfahren wird das bituminöse Bindemittel bei der Arbeitsweise gemäß der Erfindung in einer solchen Menge verwendet, welche für ein teilweises Schmelzen des Erzes erforderlich ist. Da der Heizwert des bituminösen Bindemittels im allgemeinen wesentlich höher ist als derjenige von Koks, ist die zu verwendende Menge des bituminösen Bindemittels im allgemeinen gewöhnlich geringer. Insbesondere bei der Methode c) verteilt sich das bituminöse Bindemittel ganz gleichmäßig in dem Erz und ermöglicht so die vollständige Ausnutzung der Verbrennungswärme des bituminösen Bindemittels beim Sintern. Die Menge des bituminösen Bindemittels beträgt im allgemeinen 2 bis 6 Gewichtsprozent, berechnet auf das Erz.
  • Im Hinblick auf die Tatsache, daß die Verbrennungstemperatur des bituminösen Bindemittels beträchtlich niedriger liegt als diejenige von Koks, ist es viel leichter, bei Beginn des Sinterungsprozesses die Pellets in kurzer Zeit zu erhitzen. Außerdem baucht für die Einleitung des Glühprozesses nicht unbedingt ein Heizöl verwendet zu werden, daß einen hohen Heizwert hat.
  • Im Falle der Eisenerze soll die Sinterungstemperatur gewöhnlich mindestens 1400°C betragen, um ein teilweises Schmelzen der Erzteilchen zu gewährleisten, sie soll aber 1500° C im allgemeinen nicht überschreiten. Im Falle der Nichteisenerze kann, im Hinblick auf ihre im allgemeinen niedrigere Schmelztemperatur, die Sinterungstemperatur auf einen etwas niedrigeren Wert eingestellt werden.
  • Bei den üblichen Sinterungsprozessen unter Verwendung von Koks als Wärmelieferant ist es immer erforderlich, Sauerstoff im überschuß über die theoretisch zur Verbrennung des Kokses erforderliche Menge zu verwenden. Wenn man jedoch erfindungsgemäß ein bituminöses Bindemittel verwendet, genügt die Sauerstoffmenge, die theoretisch zur Verbrennung des Bitumens erforderlich ist, um den gewünschten Verbrennungsvorgang zu erzielen. So ist es, insbesondere im Falle der Nichteisenerze möglich, die Sinterungsbedingungen in solcher Weise einzustellen, daß eine teilweise Reduktion des Erzes sogar schon während der Sinterungsbehandlung erfolgt.
  • Wegen der geringen Menge des beim vorliegenden Verfahren erforderlichen Sauerstoffs kann die latente Wärme der Verbrennungsgase auch in zweckmäßiger Weise wiedergewonnen werden, z. B. indem man die Sinterungsbehandlung in einer Anlage durchführt, bei welcher es möglich ist, sowohl die Menge der Verbrennungsluft als auch die Zusammensetzung der Verbrennungsgase zu regeln.
  • Die fühlbare Wärme dieser Gase und ihr latenter Wärmewert, der in Form von brennbaren Gasen zur Verfügung steht, kann dann zum Vorerhitzen der Verbrennungsluft und gegebenenfalls zum Vorerhitzen und teilweisen Trocknen der Pellets ausgenutzt werden.
  • Die vorliegende Erfindung ist besonders geeignet für die Aufarbeitung von pulverisierten Eisenerzen; sie kann aber auch bei pulverisierten Nichteisenerzen, wie Nickel-, Kobalt-, Mangan-, Zink-, Zinn-, Chrom-und Molybdänerzen, mit Vorteil angewandt werden. Beispiel 1 Ein lothringisches Eisenerz, welches zu Körnern von weniger als 7 mm Durchmesser pulverisiert war, wobei ein Anteil von 20 Gewichtsprozent eine Teilchengröße von weniger als 0,125 mm aufwies, und das eine natürliche Feuchtigkeit von 4 Gewichtsprozent besaß, wurde in eine zylindrische, mit Schaufeln versehene Trommel eingeführt, die um eine Welle, die um etwa 10° gegenüber der Horizontalen geneigt war, mit einer Geschwindigkeit von etwa 120 U/min rotierte. Eine asphaltische Bitumenemulsion wurde am oberen Teil der Trommel mittels einer Reihe von festen Zerstäubungsvorrichtungen eingeführt, die längs der rohrförmigen Welle angeordnet waren.
  • Die Emulsion hat folgende Zusammensetzung: 21 Gewichtsprozent asphaltisches Bitumen (Penetration 190; Ring- und Kugelerweichungspunkt 38° C); 78 Gewichtsprozent Wasser; 1 Gewichtsprozent Emulgator" (Gemisch aus Kasein und Soda).
  • Die Verweilzeit des Erzes in der Trommel betrug etwa 3 Minuten, so daß der durchschnittliche Durchmesser der Pellets 5 mm betrug. Der Durchmesser der Öffnungen der Zerstäubungseinrichtungen war so eingestellt, daß 22 Gewichtsteile der Emulsion auf 100 Teile Erz zugeführt wurden.
  • Die so erhaltenen Pellets wurden an der freien Atmosphäre bis zu einem Wassergehalt von 15 Gewichtsprozent getrocknet. Dadurch wurde gleichzeitig die mechanische Festigkeit erhöht und eine maximale Porosität der bei der nachfolgenden Sinterungsoperation anfallenden Schlacke erzielt.
  • Diese Pellets wurden dann in einer Schicht von 300 mm Dicke auf einen Rost gelegt. Sie wurden im unteren Teil der Schicht durch einen Gasbrenner erhitzt. Nachdem eine gleichmäßige Erhitzung erzielt war, wurde die Gaszufuhr abgestellt und die Zufuhr von Verbrennungsgas aufrechterhalten, so daß eine Sinterung der Pellets eintrat. Unter diesen Bedingungen war die Zusammensetzung des durchschnittlich abströmenden Gases wie folgt: C02 . . . . . . . . . . . . . . 16,8 bis 17,4 Volumprozent C O . . . . . . . . . . . . . . . 4,5 bis 5,0 Volumprozent O, ...... . . . . . . . . . . 3,5 bis 4,8 Volumprozent C H4 und schwere Kohlenwasserstoffe keine H2 . . . . . . . . . . . . . . . . 0,2 bis 0,6 Volumprozent Rest .............. Stickstoff Nach dem Abkühlen lag eine poröse Masse vor, die leicht in Stücke von 50 bis 100 mm für die direkte Anwendung als Blasofenbeschickung zerbrochen werden konnte.
  • Beispiel 2 Pulverisierte Nickel- und Kobalterze wurden zwecks Herstellung eines Sinters behandelt.
  • Die Zusammensetzung dieser Erze schwankte zwischen den folgenden Grenzen: Ni . . . . . . . . . . . . . . . . 2 bis 4 Gewichtsprozent Co . . . . . . . . . . . . . . . . 0,1 bis 2 Gewichtsprozent Eisen (Fe2 03) ..... 19 bis 40 Gewichtsprozent Cr2 03 . . . . . . . . . . . . 0 bis 5 Gewichtsprozent A1203 '*"'**'***«' 1,5 bis 12 Gewichtsprozent Mn 02 . . . . . . . . . . . . 0 bis 19 Gewichtsprozent Mg 0 . . . . . . . . . . . . . 4 bis 22 Gewichtsprozent Si O, . . . . . . . . . . . . . . 4 bis 35 Gewichtsprozent Cad . . . . . . . . . . . . . . 0 bis 2 Gewichtsprozent Feuchtigkeit bei 110° C ...... 4 bis 10 Gewichtsprozent Korngröße über 2 mm ...... keine über 0,5 mm .... 7 bis 10% über 0,125 mm .. 30 bis 45 % weniger als 0,125 mm ..... Rest Das Erz wurde in einen zylindrischen Mischer mit senkrechter Welle und Schabern geschüttet, in dessen Mitte ein Rührer mit Rührschaufeln angeordnet war. Das Mischergehäuse und die Rührvorrichtung rotierten in entgegengesetzter Richtung. Das Gehäuse hatte eine Geschwindigkeit von 30 U/min und der Rührer von 90 U/min. Die Schaberbleche führten das Produkt von der Wandung aus immer wieder der Mitte des Mischers zu. Es wurde eine asphaltische Bitumenemulsion (Penetration 90; Ring- und Kugelerweichungspunkt 45° C; C in Gewichtsprozent 85,7; H in Gewichtsprozent: 10,2; S in Gewichtsprozent: 3,7) mit Hilfe einer Zerstäubungsvorrichtung in den Mischer eingeführt. Diese Vorrichtung bestand aus drei Düsen, die auf einem Radius des horizontalen Abschnittes des Behälters und 15 cm entfernt von der Oberfläche der Erzschicht angebracht waren.
  • Die verdünnte Emulsion, hergestellt aus einer konzentrierten Emulsion, die 55 % Bitumen enthält, hatte die folgende Zusammensetzung: 27,0 Gewichtsprozent asphaltisches Bitumen 72,7 Gewichtsprozent Wasser 0,3 Gewichtsprozent Emulgatoren (4 Gewichtsteile Harz und 1 Gewichtsteil Pottasche) Die Leistungsfähigkeit der Zerstäubungsvorrichtung war derart bemessen, daß 20 Gewichtsteile verdünnter Emulsion auf 100 Teile Erz verwendet wurden. Die Menge Wasser im Bitumen war für das Pelletisieren und für ein teilweises Schmelzen des behandelten Erzes ausreichend. Das Sinterungsprodukt wurde erhalten durch Verbrennen des Bitumens in der Sintermischung, welche in einer Schicht von 35 cm Dicke vorlag bei einer Verbrennungsgeschwindigkeit von 3 cm pro Minute, gerechnet von der Brennzone aus: Die Verbrennungsluft wurde auf 350° C vorerhitzt.
  • Analyse des abströmenden Gases: C o2 . . . . . . . . . . . . . . 14 bis 16 Volumprozent C O . . . . . . . . . . . . . . . 4 bis 5 Volumprozent 02 . . . . . . . . . . . . . . . . 3 bis 4 Volumprozent C H und schwerere Verbindungen .... keine Rest . . . . . . . . . . . . . . . Stickstoff Das so erhaltene Sinterungsprodukt war kompakt und sehr druckfest. Weniger als 10 Gewichtsprozent der Stücke, berechnet auf das Ausgangsmaterial, hatten einen Durchmesser von weniger als 10 mm.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zum Sintern von Feinerzen oder Gichtstaub durch Verblasen auf einem Sinterrost nach vorheriger Pelletisierung des zu sinternden Gutes, dadurch gekennzeichnet, daß Pellets mit einem Wassergehalt, der bei Eisenerzen 10 bis 25% und bei Nichteisenerzen bis 3504, bezogen auf das Erzgewicht, beträgt, zur Anwendung gelangen, die in an sich bekannter Weise mittels eines bituminösen Bindemittels mit einer Penetration von weniger als 220 hergestellt worden sind, und daß diese Pellets ohne weiteren Brennstoffzusatz der Sintervorrichtung aufgegeben werden. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 1032 547.
DES66943A 1959-02-06 1960-02-04 Verfahren zum Sintern von Feinerzen oder Gichtstaub Pending DE1134401B (de)

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FR1134401X 1959-02-06

Publications (1)

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DES66943A Pending DE1134401B (de) 1959-02-06 1960-02-04 Verfahren zum Sintern von Feinerzen oder Gichtstaub

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2519810A1 (de) * 1975-05-03 1976-11-11 Krupp Gmbh Verfahren zur verarbeitung von staubfoermigem gut aus metallurgischen abgasen
EP0004637A1 (de) * 1978-03-31 1979-10-17 Mineraçoes Brasileiras Reunidas S.A. - MBR Verfahren zur Umwandlung von Eisen- oder Manganfeinerz zu einem sinterbaren Rohmaterial

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1032547B (de) 1953-01-05 1958-06-19 Gelsenkirchener Bergwerks Ag Verwendung von Bitumen als Bindemittel fuer das Stueckigmachen

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