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DE1133881B - Vorrichtung zur Vulkanisation von Reifenrohlingen - Google Patents

Vorrichtung zur Vulkanisation von Reifenrohlingen

Info

Publication number
DE1133881B
DE1133881B DEH31633A DEH0031633A DE1133881B DE 1133881 B DE1133881 B DE 1133881B DE H31633 A DEH31633 A DE H31633A DE H0031633 A DEH0031633 A DE H0031633A DE 1133881 B DE1133881 B DE 1133881B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tires
mold
tire
gripping
heavy
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEH31633A
Other languages
English (en)
Inventor
Guenter Hammesfahr
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Metzeler Gummiwerke AG
Original Assignee
Metzeler Gummiwerke AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Metzeler Gummiwerke AG filed Critical Metzeler Gummiwerke AG
Priority to DEH31633A priority Critical patent/DE1133881B/de
Publication of DE1133881B publication Critical patent/DE1133881B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29DPRODUCING PARTICULAR ARTICLES FROM PLASTICS OR FROM SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE
    • B29D30/00Producing pneumatic or solid tyres or parts thereof
    • B29D30/06Pneumatic tyres or parts thereof (e.g. produced by casting, moulding, compression moulding, injection moulding, centrifugal casting)
    • B29D30/0601Vulcanising tyres; Vulcanising presses for tyres
    • B29D30/0603Loading or unloading the presses

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Moulds For Moulding Plastics Or The Like (AREA)
  • Heating, Cooling, Or Curing Plastics Or The Like In General (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Vulkanisation von Reifenrohlingen Zusatz zum Patent 1 048 015 Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Vulkanisation von Reifenrohlingen aus einem die Reifenrohlinge aufnehmenden mehrteiligen Formbett sowie Einrichtungen zur Innen- und Außenbeheizung des Rohlings, wobei in Kombination als Einrichtung zur Innenbeheizung und zur Erzeugung des Innendrucks im Reifenrohling ein Heizschlauch angeordnet und als Einrichtung zur Außenbeheizung ein das Formbett von außen umfassender Strahlungsheizmantel vorgesehen ist sowie Strahlungsheizmantel und Formbett um die Achse des Formbettes relativ zueinander verdrehbar angeordnet sind, nach Patent 1 048015 in Ausbildung für schwere Reifen mit schraubenlinienförmig verlaufenden Profilen in den Formhälften des Formbettes.
  • Die mit der Vorrichtung zur Vulkanisation von Reifenrohlingen nach dem Hauptpatent mögliche Strahlungsbeheizung eignet sich grundsätzlich auch für die Vulkanisation von schweren Reifen, wie Reifen für Erdbewegungsfahrzeuge. Tatsächlich bereitet die Vulkanisation schwerer Reifen im allgemeinen erhebliche Schwierigkeiten. Derartige Reifen werden bekanntlich entweder in großen Autoklavenformen oder in großen Einzelheizern beheizt.
  • Das Öffnen und Schließen dieser Formen erfolgt bei Autoklaven durch eine Bewegung in Richtung der Reifenachse nach vorherigem Aufbrechen der Form mit einem schweren Spezialgerät sowie auch bei Einzelheizern in Richtung der Reifenachse unter gleichzeitiger Ausführung einer Kippbewegung nach hinten. Da Reifen von Erdbewegungsmaschinen und andere schwere Reifen außerordentlich tiefe Stollenprofile mit Profiltiefe von etwa 75 mm aufweisen, sind sehr große Kräfte notwendig, um die Formhälften auseinanderzuziehen. Die Reifen halten gleichsam saugend die Formhälften fest und sitzen nicht nur fest in der Profilform, sondern sind darüber hinaus mit Bohrungen der Form verhaftet, die erforderlich sind, um die Luft, die sich beim Einlegen des Reifens zwischen dem Rohling und der Formwand befindet, entweichen zu lassen. Die Bohrungen setzen sich voll Gummi und halten so den Reifen wie mit Verankerungen zusätzlich fest. Die beschriebenen Autoklavenformen oder Formen der Einzelheizer werden geöffnet, während der Reifen sich noch in heißem Zustand befindet. Man kann nicht warten, bis der Reifen abgekühlt ist, denn das Abkühlen der sehr schweren Form und des außerordentlich schweren Reifens im Gewicht von bis zu 1000 kg würde viele Stunden erfordern und außerdem den Nachteil der Nachvulkanisation des Gummis mit einer Qualitätsminderung bedingen. Auch ist das Öffnen der Form im kalten Zu- stand wegen der dannn verringerten Verformbarkeit des vulkanisierten Gutes kaum möglich. Beim Öffnen im heißen Zustand können jedoch durch die großen Spannungen, die beim Herausreißen des Reifens aus der Form auftreten, Lösungen der Gewebelagen Beschädigungen der Stahlkerne an der Wulstpartie und Hohlbildungen zwischen Gummi und Gewebe auftreten, was außerordentlich nachteilig ist. Hinzu kommt, daß die schweren Reifen, die für Erdbewegungsmaschinen Verwendung finden, genauso aufgebaut werden wie alle anderen Reifenarten, nämlich mit einem glatten Laufstreifen unvulkanisierten Materials ohne Rücksicht auf die Profilgestaltung der Form.
  • Bei derartigen Reifen muß nun beim Erwärmen die Kautschukmasse in die tiefen Profile der Form eindringen. Es dauert sehr lange, bis die sehr dicke Schicht aus Kautschuk so durchwärmt ist, daß sie auch in ihren untersten Lagen weich geworden ist, um sich in die Profiltiefen hineinzudrücken. So kommt es häufig vor, daß die oberste Schicht des Kautschuks schon anvulkanisiert ist, ehe dieser Zustand erreicht ist. Das hat zur Folge, daß bei der Herstellung derartiger Reifen der Prozentsatz der Ausschußware verhältnismäßig hoch ist. Zwar sind Reifen und insbesondere schwere Reifen bekannt, bei denen die Profile im wesentlichen schraubenlinienförmig verlaufen, so daß grundsätzlich die Möglichkeit bestünde, die Formen auseinanderzuschrauben, doch haben diese Maßnahmen die aufgezeigten Schwierigkeiten bisher nicht beseitigt.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zur Vulkanisation von Reifenrohlingen nach dem Hauptpatent so auszubilden, daß sie für die Vulkanisation von schweren Fahrzeugreifen mit schraubenlinienförmigen Profilen, wie Reifen für Erdbewegungsmaschinen, geeignet ist.
  • Bei der obenerwähnten Vorrichtung zur Vulkanisation von Reifenrohlingen nach dem Hauptpatent, bei der im übrigen das Formbett auf einer zentralen Tragsäule gelagert und koaxial zum Formbett der Strahlungsheizmantel an der Tragsäule als Drehachse angebracht ist, besteht die Erfindung darin, daß die obere Formhälfte mittels einer um die Formachse drehbaren Greif- und Hubeinrichtung in einer schraubenden Öffnungsbewegung von der unteren Formhälfte abhebbar ist. Da die Reifen und entsprechend die Form schraubenlinienförmig profiliert sind, kann unter Schraubbewegung die Form leicht geöffnet werden.
  • Die Hub einrichtung besteht nach einer bevorzugten Ausführungsform aus einer Zylinder-Kolben-Anordnung, und die Greifeinrichtung ist an die Kolbenstange der Hubeinrichtung über einen Drehkopf angeschlossen. Die Greifeinrichtung weist zweckmäßigerweise Greifarme auf, die mit ihrem oberen Ende an dem Drehkopf angelenkt und über eine Spreizeinrichtung spreizbar sind. Die Greifarme weisen vorteilhaft an ihren unteren Enden unterschiedliche Ausbildungen zum Erfassen des Strahlungsheizmantels, der Formhälften und der vulkanisierten Reifen auf.
  • Die durch die Erfindung erreichten Vorteile sind darin zu sehen, daß die Vorrichtung zur Vulkanisation von Reifenrohlingen nach dem Hauptpatent auch für die Vulkanisation von schweren und schwersten Fahrzeugreifen eingesetzt werden kann, soweit diese mit Profilen derart versehen sind, daß die Formteile durch schraubende Bewegung der Formteile zueinander geöffnet werden können.
  • Im folgenden wird die Vorrichtung an Hand einer lediglich ein Ausführungsbeispiel darstellenden Zeichnung ausführlicher erläutert. Es zeigen Fig. 1 bis 3 in Seitenansicht die Vorrichtung zur Vulkanisation von Reifenrohlingen in verschiedenen Arbeitsphasen, teilweise im Schnitt, und die Fig. 4 bis 7 mögliche Reifenprofile.
  • Die untere Formhälfte 2 der Formhälften 1, 2 ist auf einem Formträger 3, welcher gleichzeitig die untere Hälfte des Strahlungsheizmantels der Infrarotbeheizungsvorrichtung 4, 5 trägt, fest aufmontiert.
  • Zuleitungen 6 für die Innenbeheizung und Temperaturmeßleitungen 7 werden durch den Fuß des Formträgers 3 geführt. Die Infrarotbeheizungsvorrichtung 4, 5 ist gegenüber dem Formträger 3 beweglich, wie es das Hauptpatent lehrt, wobei zu einer gleichmäßigen Beheizung derselbe über einen Motor 8 in Drehbewegung gesetzt wird. über der Vorrichtung befindet sich eine Transportvorrichtung 9, welche aus einer Hub einrichtung 9 a und einer gegenüber dem Gestell der Transportvorrichtung 9 drehbaren Greifvorrichtung 9b besteht. Die Formhälften 1, 2 weisen eine Stollenprofilierung auf, die schraubenlinienförmig ist. Der in die Form eingelegte Reifen ist mit 10 bezeichnet.
  • Nacheinander werden die folgenden Arbeitsgänge mit der Transportvorrichtung 9 ausgeführt: 1. Abheben der oberen Hälfte 4 der Infrarotbeheizungsvorrichtung 4. Sie wird durch die Hubeinrichtung 9 a angehoben und dann zur Seite transportiert (Fig. 1).
  • 2. Abheben der oberen Formhälfte 1 durch die Hubeinrichtung 9 a, die so ausgebildet ist, daß ein schraubenförmiges Drehen der Formhälfte 1 ermöglicht wird. Die vom Reifen 10 abgehobene Formhälfte 1 wird ebenfalls zur Seite transportiert (Fig. 2).
  • 3. Herausheben des Reifens 10 durch Hubeinrichtung 9 a; dabei greift die Greifeinrichtung 9 b unter die freie obere Wulstpartie des Reifens 10.
  • Die Greifeinrichtung 9 b ist drehbar, so daß beim Anheben der Reifen 10 sich aus der unteren Formhälfte 2 herausdrehen kann. Der Reifen 10 wird zur Seite transportiert, und ein neuer Reifenrohling wird durch die Greif- und Hubeinrichtung 9 b, 9 a in die untere Formhälfte 2 eingelegt (Fig. 3).
  • 4. Aufsetzen der oberen Formhälfte 1 und der oberen Hälfte 4 der Infrarotbeheizungsvorrichtung.
  • Die Transportvorrichtung 9 kann auch dazu benutzt werden, die beiden Formhälften 1, 2 fest gegeneinanderzudrücken, damit ein äußerer Spannverschluß umgelegt und geschlossen werden kann. Für die großen Formen, wie sie für Erdbewegungsreifen notwendig sind, ist es zweckmäßig, keinen Spannverschluß vorzusehen, sondern den inneren Teil der Formhälften 1, 2 sternförmig verrippt und in der Mitte mit einer kräftigen Spindel zu versehen, welche die Aufgabe des inneren Verschlusses übernimmt.
  • Dieser Verschluß sorgt zusammen mit der Verrippung bei diesen großen Formen dafür, daß keine unzulässigen Durchbiegungen in den Formhälften auftreten.
  • Nach dem Schließen des Innenverschlusses werden die Zuleitungen 6 für die Innenbeheizung und die Temperaturenmeßleitungen 7 angeschlossen.
  • Die Fig. 4 bis 7 zeigen verschiedene Profilformen von Reifen 10, die die Vulkanisation von Reifenrohlingen dieser Art in der Vorrichtung zulassen.
  • PATENTANSPRÜCHF: 1. Vorrichtung zur Vulkanisation von Reifenrohlingen aus einem die Reifenrohlinge aufnehmenden mehrteiligen Formbett sowie Einrichtungen zur Innen- und Außenbeheizung des Rohlings, wobei in Kombination als Einrichtung zur Innenbeheizung und zur Erzeugung des Innendrucks im Reifenrohling ein Heizschlauch angeordnet und als Einrichtung zur Außenbeheizung ein das Formbett von außen umfassender Strahlungsheizmantel vorgesehen ist sowie Strahlungsheizmantel und Formbett um die Achse des Formbettes relativ zueinander verdrehbar angeordnet sind, nach Patent 1048 015 in Ausbildung für schwere Reifen mit schraubenlinienförmig verlaufenden Profilen in den Formhälften des Formbettes, dadurch gekennzeichnet, daß die obere Formhälfte (1) mittels einer um die Formachse drehbaren Greif- und Hubeinrichtung(9b, 9 a) in einer schraubenden Öffnungsbewegung von der unteren Formhälfte (2) abhebbar ist.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Hubeinrichtung (9a) aus einer Zylinder-Kolben-Anordnung besteht und die Greifeinrichtung (9 b) an die Kolbenstange der Hub einrichtung (9a) über einen Drehkopf angeschlossen ist.
    3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Greifeinrichtung (9b) Greifarme aufweist, die mit ihrem oberen Ende an den Drehkopf angelenkt und über eine Spreizeinrichtung spreizbar sind.
    4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Greifarme an ihren Enden unterschiedliche Ausbildungen zum Erfassen des Strahlungsheizmantels, der Formhälften und der vulkanisierten Reifen aufweisen.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 283 937; USA.-Patentschrift Nr. 2415291.
DEH31633A 1957-11-12 1957-11-12 Vorrichtung zur Vulkanisation von Reifenrohlingen Pending DE1133881B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEH31633A DE1133881B (de) 1957-11-12 1957-11-12 Vorrichtung zur Vulkanisation von Reifenrohlingen

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DEH31633A DE1133881B (de) 1957-11-12 1957-11-12 Vorrichtung zur Vulkanisation von Reifenrohlingen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1133881B true DE1133881B (de) 1962-07-26

Family

ID=7151665

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEH31633A Pending DE1133881B (de) 1957-11-12 1957-11-12 Vorrichtung zur Vulkanisation von Reifenrohlingen

Country Status (1)

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DE (1) DE1133881B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4452576A (en) * 1983-04-08 1984-06-05 Nrm Corporation Tire press and loader

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE283937C (de) *
US2415291A (en) * 1945-03-12 1947-02-04 Helen E Kreyer Mold for tractor tires

Patent Citations (2)

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