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DE1133751B - Sicherheitsvorrichtung fuer Fernsehgeraete - Google Patents

Sicherheitsvorrichtung fuer Fernsehgeraete

Info

Publication number
DE1133751B
DE1133751B DEL38282A DEL0038282A DE1133751B DE 1133751 B DE1133751 B DE 1133751B DE L38282 A DEL38282 A DE L38282A DE L0038282 A DEL0038282 A DE L0038282A DE 1133751 B DE1133751 B DE 1133751B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
screen
image mask
safety device
paper
protective
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEL38282A
Other languages
English (en)
Inventor
Heinrich Reger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Loewe Opta GmbH
Original Assignee
Loewe Opta GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Loewe Opta GmbH filed Critical Loewe Opta GmbH
Priority to DEL38282A priority Critical patent/DE1133751B/de
Publication of DE1133751B publication Critical patent/DE1133751B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04NPICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
    • H04N5/00Details of television systems
    • H04N5/64Constructional details of receivers, e.g. cabinets or dust covers
    • H04N5/65Holding-devices for protective discs or for picture masks

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Devices For Indicating Variable Information By Combining Individual Elements (AREA)

Description

  • Sicherheitsvorrichtung für Fernsehgeräte Bei Fernsehbildröhren besteht bekanntlich die Gefahr einer Implosion, die beispielsweise durch eine Erschütterung oder durch Temperaturschwankungen ausgelöst werden kann. Die dabei auftretenden Druckverhältnisse wirken sich bei einer in ein Fernsehgehäuse eingebauten Bildröhre so aus, daß die Bildschirmseite der Bildröhre in Richtung auf die Rückwand des Fernsehapparates geschleudert wird, während der Bildröhrenhals und -sockel in Richtung auf die Frontseite des Fernsehapparates beschleunigt werden.
  • Um den Fernsehbetrachter vor den Auswirkungen einer solchen Implosion zu schützen, wird im Gehäuse des Fernsehers in einem gewissen Abstand vor der Bildröhre eine Schutzscheibe, die üblicherweise aus einem Mehrschichtglas besteht, eingebaut. Da die Bildröhre gewölbt ist, die Schutzscheibe aber plan, so wird zwischen Schutzscheibe und Bildschirm eine Bildmaske eingefügt. Diese Bildmaske schließt den Rand der Bildröhre gegen die Schutzscheibe ab. Der Abschluß hat den Sinn, den Bildschirm und die Innenseite der Schutzscheibe vor Staub zu schützen.
  • Es hat sich nun herausgestellt, daß insbesondere bei größeren Bildröhren (mit einer Diagonale von 59 cm und darüber) eine derartige Anordnung von Bildmaske und Schutzscheibe keinen absolut sicheren Schutz bietet. Dies ist darauf zurückzuführen, daß bei einer Implosion infolge des abgeschlossenen Raumes zwischen der Bildröhre und der Schutzscheibe ein auf die Fläche der Schutzscheibe wirkender Sog entsteht, der diese nach innen, d. h. in Richtung auf den Bildschirm wölbt. Dadurch entstehen in der Schutzscheibe kleine Risse, die deren Festigkeit so weit herabsetzen, daß sie nicht mehr in der Lage ist, die durch den rückwärtigen Druckausgleich entstehende Luftströmung und die in Bewegung gesetzten Glasteile zurückzuhalten. Die Folge davon ist, daß die Glasteile aus dem Fernsehapparat heraus in Richtung auf den Betrachter fliegen.
  • Eine Sicherheitsvorrichtung für mit einer Schutzscheibe und einer Bildmaske versehene Fernsehgeräte, mit der im Falle einer Bildröhrenimplosion ein Druckausgleich zwischen dem Bereich vor und hinter dem Bildschirm erzeugt wird, vermeidet diese Gefahren erfindungsgemäß dadurch, daß in der zwischen der Schutzscheibe und dem Bildschirm angeordneten Bildmaske einen möglichst vollkommenen Druckausgleich zulassende Durchbrüche enthalten sind, die durch Papier oder einen ähnlichen Folienwerkstoff abgedeckt sind.
  • Es ist zwar eine Sicherheitsvorrichtung bekannt, bei der vor dem Bildschirm eines Fernsehgerätes eine koaxial zur Bildröhre verschiebbare, in ihrem Randbereich mit Löchern versehene Schutzscheibe angeordnet ist, die im Falle einer Implosion entgegen einer Federkraft in das Fernsehapparategehäuse hineingezogen wird und dabei einen Luftspalt für einen Druckausgleich bildet. Diese Sicherheitsvorrichtung kann jedoch bei Fernsehgeräten mit einer Bildmaske, die sich an der Bildschirmfläche abstützt, nicht verwendet werden, da bei einer Implosion eine Verschiebung der Schutzscheibe erst dann möglich ist, wenn die Bildröhre bereits vollständig zerstört ist, d. h., der Druckausgleich wird merklich verzögert.
  • Es ist ferner eine Umfeldbeleuchtung bekannt, bei der ein den Bildschirm umgebender Umfeldrahmen wabenförmige Durchbrüche aufweist, die auf der Rückseite des Rahmens mit farbigen Filterfolien belegt sind. Die bekannte Vorrichtung wirkt jedoch nicht als Implosionsschutz, weil die Durchbrüche einesteils verhältnismäßig klein sind, damit eine besondere optische Wirkung erzeugt wird und zum anderen als Werkstoff für die farbigen Filterstreifen in der Regel mit einer Farbschicht versehene Zelluloidfolien in Frage kommen, deren Festigkeit und Elastizität bei einer Bildröhrenimplosion keinen schlagartigen Druckausgleich zulassen.
  • InAusgestaltung derErfindungwird dieVerbindung zwischen dem Raum vor und dem Raum hinter der Bildmaske dadurch hergestellt, daß die Mantelfläche der Bildmaske mit mehreren Durchbrüchen versehen ist, die, vorzugsweise auf der dem Bildschirm zugewandten Seite der Bildmaske, durch das Eindringen von Staub verhinderndes Papier oder andere Folien abgedeckt sind. Der bei einer Implosion auftretende Sog, der sonst die Schutzscheibe verformt hätte, kann sich nun durch die Durchbrüche in der Bildmaske ausgleichen, so daß die Schutzscheibe nur den in Richtung auf sie fliegenden Bildröhrenteilen standhalten muß. Die Bildmaske kann entweder aus Kunststoff bestehen oder auch gegebenenfalls aus einem weitmaschigen Gewebe aus Kunststoff, Textilien oder Metall, das ebenfalls mit einer Papier- oder Folienschicht versehen wird.
  • Nähere Einzelheiten der Erfindung werden an Hand des in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles erläutert. Es bedeutet Fig. 1 eine schematische Schnittansicht eines Fernsehapparates und Fig. 2 eine erfindungsgemäße Bildmaske.
  • Ein Femsehapparategehäuse 1 enthält zwischen der hinter seiner vorderen Öffnung 2 eingesetzten Schutzscheibe 3 und dem Bildschirm 4 einer Fernsehbildröhre 5 eine Bildmaske 6. Die Bildmaske 6 weist in ihrer Mantelfläche mehrere schlitzförmige Durchbrüche 7 auf, die bei einer Implosion der Bildröhre einen Druckausgleich zwischen dem durch die Bildmaske, die Bildröhre und die Schutzscheibe gebildeten Raum und dem übrigen Raum des Fernsehapparates ermöglichen. Die Größe und die Anzahl der Durchbrüche, die im übrigen auch eine beliebige andere Form aufweisen können, wird so gewählt, daß der Druckausgleich möglichst vollkommen ist. Damit durch die Durchbrüche 7 kein Staub in den Raum zwischen dem Bildschirm und der Schutzscheibe eindringen kann, werden die Durchbrüche auf der Innenseite der Bildmaske durch Papier oder Folien 8 abgedeckt. Besonders günstig ist es, die gesamte Innenseite der Bildmaske mit einer Schicht 9 aus Papier oder einem anderen Folienkunststoff auszukleiden, weil dann der für den Fernsehbetrachter sichtbare Teil der Bildmaske eine glatte Oberfläche aufweist. Die Schicht 9 muß so beschaffen sein, daß sie bei einem Druck von etwa 0,2 kg/cm2 von den Durchbrüchen weggedrückt wird bzw. zerreißt.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Sicherheitsvorrichtung für mit einer Schutzscheibe und einer Bildmaske versehene Fernsehgeräte, mit der im Falle einer Bildröhrenimplosion ein Druckausgleich zwischen dem Bereich vor und hinter dem Bildschirm erzeugt wird, dadurch gekennzeichnet, daß in der zwischen der Schutzscheibe und dem Bildschirm angeordneten Bildmaske einen möglichst vollkommenen Druckausgleich zulassende Durchbrüche enthalten sind, die durch Papier oder einen ähnlichen Folienwerkstoff abgedeckt sind.
  2. 2. Sicherheitsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Mantelfläche der Bildmaske mit mehreren Durchbrüchen versehen ist, die auf der dem Bildschirm zugewandten Seite der Bildmaske durch Papier oder andere Folien abgedeckt sind.
  3. 3. Sicherheitsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchbrüche loch-, schlitz- oder siebartig ausgebildet sind.
  4. 4. Sicherheitsvorrichtung nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Bildmaske aus einem weitmaschigen Gewebe aus Kunststoff, Textilien oder Metall besteht. S. Sicherheitsvorrichtung nach Anspruch 1 oder folgenden, -dadurch gekennzeichnet, daß die dem Bildschirm zugewandte Seite der Bildmaske völlig mit einer Schicht aus Papier oder einem anderen Folienwerkstoff ausgekleidet ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1082 937; USA.- Patentschrift Nr. 2 224 287.
DEL38282A 1961-02-23 1961-02-23 Sicherheitsvorrichtung fuer Fernsehgeraete Pending DE1133751B (de)

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DE1133751B true DE1133751B (de) 1962-07-26

Family

ID=7268228

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Country Status (1)

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DE (1) DE1133751B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3134485A1 (de) * 1981-09-01 1983-04-07 Siemens AG, 1000 Berlin und 8000 München Vorrichtung zur befestigung eines reflexionsmindernden mittels auf der oberflaeche eines bildschirmes.

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2224287A (en) * 1939-03-10 1940-12-10 Vern W Busch Television apparatus
DE1082937B (de) * 1956-06-23 1960-06-09 Erwin Koch Umfeldbeleuchtung fuer Fernsehempfaenger

Patent Citations (2)

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