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DE1133161B - Schaltungsanordnung zum quantitativen Lesen bei magnetischen Speicherkernen - Google Patents

Schaltungsanordnung zum quantitativen Lesen bei magnetischen Speicherkernen

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Publication number
DE1133161B
DE1133161B DES60452A DES0060452A DE1133161B DE 1133161 B DE1133161 B DE 1133161B DE S60452 A DES60452 A DE S60452A DE S0060452 A DES0060452 A DE S0060452A DE 1133161 B DE1133161 B DE 1133161B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
core
binary
circuit arrangement
magnetic
arrangement according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES60452A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Heinz Mertel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES60452A priority Critical patent/DE1133161B/de
Publication of DE1133161B publication Critical patent/DE1133161B/de
Pending legal-status Critical Current

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Description

  • Schaltungsanordnung zum quantitativen Lesen bei magnetischen Speicherkernen Es sind bereits Anordnungen bekannt, bei denen in magnetische Speicherkerne Informationen eingespeichert und danach wieder entnommen werden können. Diese Informationen werden durch eine entsprechende Einstellung des magnetischen Zustandes des benutzten Speicherkernes festgehalten. Bei bestimmten Anordnungen sieht man vor, daß eine Reihe verschiedener Zustände, also verschiedene MagnetisierungSstufen des betreffenden Speicherkernes, eingestellt werden können. Auf diese Weise wird erreicht, daß in denselben Speicherkernen nach Bedarf eine von mehreren verschiedenen Informationen eingegeben werden kann. Beim Ablesen der Information geht man dabei in der Weise vor, daß man in mehreren Schritten eine stufenweise Ummagnetisierung des Speicherkernes mit Hilfe von Stromimpulsen vornimmt, bis sich ein Sättigungszustand des Speicherkernes einstellt. Die Anzahl der dazu notwendigen Stromimpulse dient dabei als Maß für den ursprünglichen Magnetisierungszustand und damit als Angabe für die eingespeicherten Informationen. Es handelt sich hier also um einen quantitativen Lesevorgang. Beim Ummagnetisieren eines magnetischen Kernes zeigt es sich, daß die der jeweils erzeugten magnetischen Feldstärke entsprechende Kraftflußdichte im Speicherkern sich nicht spontan einstellt, sondern erst mit einer gewissen Zeitverzögerung. Die sich einstellende magnetische Feldstärke ist unter sonst gleichen Umständen proportional der während des zugeführten Stromimpulses vorhandenen Stromstärke. Da auch eine gewisse technische Grenze für die anwendbare Stromstärke vorliegt, kann man die zur Ummagnetisierung dienenden Stromimpulse nicht beliebig kurz machen. Es vergeht daher zwangläufig eine gewisse Zeit, bis der Ablesevorgang beendet ist. Diese Zeit ist bei den als Speicherkernen bei stufenweiser Ummagnetisierung verwendeten Zähldrosseln so groß, daß im Zusammenhang mit dieser Verwendung von Zähldrosseln für Speicherzwecke in der Fernmeldetechnik bereits störende und nicht zulässige Zeitverluste eintreten.
  • Die Erfindung zeigt nun einen Weg, wie man diese Verlustzeit nahezu völlig vermeiden kann. Dies ist z. B. in der Fernwahltechnik außerordentlich wichtig, da man auf diese Weise die Belegungszeit von zentralen Vermittlungsgliedern wesentlich verringern kann, wodurch sie mehr Vermittlungsaufträge ausführen können.
  • Bei der Erfindung handelt es sich also um eine Schaltungsanordnung zum quantitativen Lesen des durch seinen magnetischen Zustand dargestellten Informationsinhaltes eines magnetischen Speicherkernes. Dieses Leseverfahren ist dadurch gekennzeichnet, daß zur Ermittlung und binärkodierten Darstellung des magnetischen Zustandes eines Speicherkernes diesem nacheinander verschieden große Ummagnetisierungsimpulse zugeführt werden, die jeweils Ummagnetisierungen um so viel Stufenanzahlen zur Folge haben, wie sie dem größten, dem zweitgrößten usw. bis zu dem kleinsten Stellenwert der vorgesehenen Binärdarstellung entsprechen, und daß, falls der Ummagnetisierungsimpuls nur für eine Ummagnetisierung bis zum Sättigungszustand oder weniger ausreicht, die seiner Größe zugeordnete Binärzahlstelle in einer Ausgabeeinrichtung markiert wird, und daß jeweils bei einem Größersein des Ummagnetisierungsimpulses die vor der Ummagnetisierung im Speicherkern vorhandene Information infolge der Ausspeicherung in einen magnetischen Hilfskern zur weiteren Abfrage erhalten bleibt, wodurch nach Wiederholung dieser Verfahrensschritte diejenigen Binärzahlstellen der Ausgabeeinrichtung markiert sind, die der binärkodierten Darstellung der ursprünglich im Speicherkern durch dessen magnetischen Zustand markierten dezimalkodierten Darstellung entsprechen.
  • Die Anzahl der realisierbaren magnetischen Zustände zwischen den beiden verschiedenen magnetischen Sättigungszuständen darf maximal gleich dem durch die Ausgabeeinrichtung in Binärdarstellung erfaßbaren Zahlenwert sein.
  • Es wird ferner gezeigt, wie die Ummagnetisierungsimpulse gewonnen werden und in welcher Weise der Hilfskern oder gegebenenfalls mehrere Hilfskerne zu verwenden sind. Außerdem werden Schaltungsanordnungen gezeigt, mit deren Hilfe das Binärkodezeichen in ein anderes Kodezeichen mit dem Aufbau »2 von 5« umgesetzt werden kann.
  • Durch die erfindungsgemäße Schaltungsanordnung wird gezeigt, wie die im Speicherkern eingespeicherte Information abgelesen und durch ein Binärkodezeichen dargestellt werden kann. Dabei werden die einzelnen Ziffern der Binärzahl sehr schnell und in richtiger Reihenfolge, d. h. beginnend mit der höchsten Binärstellenzahl, gewonnen, und zwar Zug um Zug jeweils mit dem betreffenden Verfahrensschritt, und stehen daher sofort zur weiteren Verwendung, z. B. zum Weiterliefern an einen Empfänger, bereit.
  • Würde man durch stufenweises Ummagnetisieren des Speicherkernes bis zum betreffenden Sättigungszustand die Anzahl der vorher eingegebenen Impulse abzählen und dabei zugleich eine vierstufige Binärzählkette weiterschalten, durch deren Betriebslage nach Beendigung des Zählvorganges die zugehörige Binärzahl dargestellt wird, so müßte man mit dem Weiterliefern der ersten Ziffer der Binärzahl warten, bis der gesamte Zählvorgang beendet ist. Die Betriebslage der einzelnen Stufen der Binärzählkette wechselt nämlich während des Zählvorganges. Erst nach dessen Beendigung treten in den Stufen die endgültigen Betriebslagen auf. Da, wie bereits erwähnt, die stufenweise Ummagnetisierung des Speicherkernes und damit der Abzählvorgang aus physikalischen Gründen nur mit begrenzter Geschwindigkeit vor sich gehen kann, vergeht daher, insbesondere wenn vorher eine lange Impulsserie eingespeichert worden war, ein ziemlich langer Verlustzeitraum, bis das Abgeben des Binärkodezeichens beginnen kann. Dieser Verlustzeitraum wird durch die erfindungsgemäße Schaltungsanordnung vermieden, da die Übertragung der einzelnen Zeichenelemente des Binärkodezeichens zu einem Empfänger sofort mit dem Ende des ersten Verfahrensschrittes begonnen werden kann. Der Empfänger kann mit der Auswertung beginnen, sowie das erste Zeichenelement eintrifft.
  • Es sind bereits Rechenanweisungen zur Umwandlung von Dezimalzahlen in Binärzahlen bekannt. Gemäß diesen Rechenanweisungen sind unter anderem entweder Multiplikationen bzw. Divisionen vorzunehmen, oder es sind Subtraktionen um Zahlenwerte vorzunehmen, die abhängig von der Größe der umzuwandelnden Zahl sind. Diese Rechenanweisungen sind demnach ganz anders als die der erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung zugrunde liegende Rechenanweisung. Erfindungsgemäß ist es daher nicht notwendig, Multiplikationen, Divisionen oder Subtraktionen mit noch nicht bestimmten Zahlenwerten zu realisieren. Die erfindungsgemäße Schaltungsanordnung kann daher mit verhältnismäßig geringem Aufwand an technischen Mitteln durchgeführt werden.
  • Fig. 1 zeigt eine Schaltungsanordnung, mit der das erfindungsgemäße Leseverfahren abgewickelt werden kann; Fig.2 und 3 zeigen zwei Schaltungen zur Umsetzung des Binärkodezeichens.
  • Zunächst wird an Hand der in Fig. 1 dargestellten Schaltungsanordnung das erfindungsgemäße Leseverfahren im einzelnen erläutert. Als eigentlicher Informationsspeicher dient der Speicherkern D. Er besitzt die Eingabewicklung I, die Abfragewicklung 1I und die Ausgabewicklung III. Als Quelle für die einzuspeichernden Impulse dient hier der Impulsgenerator PG. Wenn er über den Kontakt p an die Eingabewicklung I angeschaltet ist, so werden Impulse eingespeist. Zu Beginn des Einspeichervorganges muß sich der Speicherkern D in dem einen magnetischen Sättigungszustand befinden. Wenn mehrere unter sich gleiche Impulse zugeführt werden, so wird der Magnetisierungszustand in Stufen entsprechend der Zahl dieser Impulse verändert. Es könnte auch an Stelle von mehreren Impulsen jeweils ein einziger in solcher Größe zugeführt werden, daß eine gleich große Ummagnetisierung erreicht wird. Außer dem Speicherkern D sind noch die Hilfskerne H 1, H 2 und H 3 vorgesehen. Wenn die Anzahl der vorgesehenen Magnetisierungsstufen bereits durch eine vierstellige Binärzahl angegeben werden kann, so genügen drei Hilfskerne, andernfalls müßten weitere Hilfskerne vorgesehen werden. Für einen n-stelligen Binärzahl-Ausgang sind also n,-1 Hilfskerne erforderlich. Die Eingabewicklung I des Hilfskernes H 1 kann über den Arbeitskontakt s13 an die Ausgabewicklung III des Speicherkernes D angeschlossen werden. über den Kontakt s14 kann die Eingabewicklung I an die Spannung Ul gelegt werden, wodurch der Magnetkern in den einen magnetischen Sättigungszustand gebracht wird. Der HilfskernHl hat außerdem noch die Abfragewicklung II und die Ausgabewicklung 11I. In der gleichen Weise wie der Hilfskern H1 dem Speicherkern D ist der Hilfskern H2 dem Hilfskern H 1. zugeordnet und über einen Kontakt, hier den Arbeitskontakt n31, an den Hilfskern H1 anschaltbar. Der Hilfskern H3 ist in der gleichen Weise dem Hilfskern H2 zugeordnet. Außerdem ist noch der Abfragekern A vorhanden. Er dient zur Erzeugung von Abfrageimpulsen in der benötigten, größenmäßigen Abstufung. Der Abfragekern A besitzt die Wicklungen I und II. Die Wicklung I kann über die Kontakte s01 und s02 an die Spannungen UL oder Um gelegt werden. Wird er abwechselnd an diese beiden Spannungen gelegt, so wird er jedesmal von dem einen magnetischen Sättigungszustand in den jeweils anderen gebracht. Die gesamte Wicklung 1I, welche als Ausgabewicklung dient, liefert daher jedesmal, wenn die Wicklung I z. B. an die Spannung Um ge- legt wird, einen Impuls mit bestimmter Größe und Richtung. Schwankungen der Spannungen Um haben dabei, sofern die Spannung Um überhaupt so groß ist, daß eine vollständige Ummagnetisierung bewirkt wird, auf den gelieferten Impuls insofern keinen Einfluß, als dabei in jedem Fall das Integral von Impulsamplitude über die Impulsdauer konstant bleibt. Für die Impulsgröße ist dieses Integral maßgebend. Die Ausgabewicklung 1I hat mehrere Anzapfungen. An diesen kann man die Impulse entnehmen, die kleiner sind als der von der gesamten Ausgabewicklung gelieferte Impuls. Durch geeignete Wahl dieser Anzapfungen kann man diesen kleineren Impulsen die gewünschte Größe geben. Über die Kontakte s 12, s22, s32 und s42 können beliebige Abschnitte der Ausgabewicklung an die Verteilerleitung v gelegt werden. über die Kontaktes 11, s21, s31 und s41 können an die Verteilerleitung v in beliebiger Weise die Abfragewicklungen der anderen Kerne, also der KerneD, H1, H2 und H3, angeschlossen werden. Durch Betätigung dieser Kontakte s12. .. s42, s 11 ... s41 ist also eine beliebige Zuteilung von Abfrageimpulsen gewünschter Größe an die Kerne D, H1, H2, H3 möglich. In den Stromkreis, in dem die Wicklung II des Abfragekernes A liegt, ist auch ein Relais R der Steuereinrichtung N eingefügt. Seine Aufgabe wird im folgenden beschrieben. Nach Verbindung der Wicklung 1I des Abfragekernes A mit der Wicklung II des Speicherkernes D oder einer Wicklung 1I der Hilfskerne H1 bis H3 wird, wie bereits erwähnt, dem betreffenden Kern zur Ummagnetisierung ein Ummagnetisierungsimpuls vom Abfragekern A her zugeführt. Für den Ablauf der Ummagnetisierung selber gibt es nun zwei verschiedene Möglichkeiten. In dem ersten Betriebsfall reicht der Ummagnetisierungsimpuls für eine vollkommene, bis in den Sättigungszustand gehende Ummagnetisierung des Speicherkerns bzw. Hilfskerns nicht aus. In diesem Fall ist während der gesamten Dauer des Ummagnetisierungsimpulses in dem von ihm durchlaufenen Stromkreis die Induktivität des Speicher- bzw. Hilfskernes wirksam und verhindert, daß die Amplitude des Ummagnetisierungsstroms eine bestimmte Höhe überschreitet. In dem zweiten Betriebsfall ist der Ummagnetisierungsimpuls größer, als zum Erreichen des Sättigungszustandes erforderlich wäre, so daß nach der erreichten, volkommenen Ummagnetisierung des Speicher- bzw. Hilfskernes der Ummagnetisierungsimpuls immer noch weiter ansteigt. Beim Erreichen des magnetischen Sättigungszustandes des Speicher- bzw. Hilfskernes hört deren Änderung des Magnetflusses auf, und die vorher induzierte Gegenspannung in der Wicklung II des Speicher- bzw. Hilfskernes verschwindet. Infolgedessen nimmt die Stromstärke des Ummagnetisierungsimpulses nun einen wesentlich größeren Wert an. Dieser Umstand kann dazu ausgenutzt werden, um ein in diesen Stromkreis eingefügtes Schaltmittel zum Ansprechen zu bringen. In der Schaltung gemäß Fig. 1 ist dies das zur Steuereinrichtung N gehörende Relais R. Im zuerst betrachteten Betriebsfall bekommt das Relais R Fehlstrom und im zweiten Betriebsfall Ansprechstrom. An Stelle eines Relais kann auch ein anderes, entsprechend wirkendes und geeignetes Schaltmittel verwendet werden.
  • Durch die Steuereinrichtung N werden im Verlauf eines Lesevorganges abhängig von den aus den Kernen abgelesenen Informationen, die zu ihr gehörenden Kontakten 1, n2, n33 und n43 betätigt, wodurch an den Klemmen 8, 4, 2, 1 der Ausgabeeinrichtung die Ziffernwerte einer vierstelligen Binärzahl mit den Stellenwerten 8, 4, 2 und 1 markiert werden.
  • Über die Kontakte n 1, n 2, n 33 und n 43 wird die Spannung N gegebenenfalls an die betreffenden Klemmen angelegt. Ist die betreffende Klemme potentialfrei, so möge dies die Ziffer 0 bedeuten, und weist sie die Spannung U auf, so möge dies die Ziffer 1 bedeuten. Zur Steuareinrichtung N gehören außerdem noch die Kontakte n31, n32, n41 und n42. Ihre Bedeutung wird bei der Beschreibung der Funktion der Leseeinrichtung angegeben. Auch die Kontaktes 01, s02, s 11... s41, s12 ... s 42, s 13 und s 14 werden durch die Steuereinrichtung N betätigt und dienen dazu, den Funktionsablauf in der Leseeinrichtung zu steuern.
  • Nunmehr wird der Funktionsablauf bei einem Lesevorgang beschrieben. Es möge in den Speicherkern D eine Einspeicherung vorgenommen sein, die z. B. neun Nummernschreibimpulsen entspricht. Es hat daher im Speicherkern D eine Ummagnetisierung von dem einen magnetischen Sättigungszustand aus um neun Magnetisierungsstufen stattgefunden. Dieser Informationsinhalt ist nun aus dem Speicherkern abzulesen und in Form einer Binärzahl durch entsprechende Markierung der Klemmen 8, %1, 9 und ? der Ausgabeeinrichtung darzustellen. Zu diesem Zweck sind durch die Steuereinrichtung N die bei der Leseeinrichtung vorhandenen Kontakte in der richtigen Reihenfolge zu betätigen.
  • Der Lesevorgang findet in mehreren Takten statt. Zu Beginn des Lesevorganges mögen sich der Abfragekern A und die Hilfskerne H 1 bis H 3 in dem magnetischen Sättigungszustand befinden, der durch Anlegen der Spannung Ul über die Kontaktes 01, s 14, n 32 und n 42 hergestellt werden kann.
  • Der größte Stellenwert der hier vorgesehenen vierstelligen Binärzahl entspricht acht Magnetisierungsstufen. Beim ersten Takt wird daher zum Zweck des Lesens dem SpeicherkernD zunächst ein Ummagnetisierungsimpuls zugeführt, der eine Ummagnetisierung um acht Stufen vornehmen kann. Dazu werden die Kontaktes 11, s12 und s02 sowie s13 geschlossen. Über die Kontakte s 11 und s 12 ist die Abfragewicklung II des Speicherkernes D an die gesamte Wicklung II des Abfragekernes A angeschlossen. Diese gesamte-Wicklung 1I liefert beim Schließen des Kontaktes s 02 einen Abfrageimpuls, der acht Ummagnetisierungsstufen entspricht. Durch das Schließen des Kontaktes s02 wird die Wicklung I des Abfragekernes A an die Spannung Um gelegt, wodurch der Abfragekern ummagnetisiert wird. Der dabei entstehende Abfrageimpuls beeinflußt den Speicherkern D und nähert dessen magnetischen Zustand um acht Magnetisierungsstufen dem einen Sättigungszustand, der aber in diesem angenommenen Beispiel nicht erreicht wird, da vorher eine Ummagnetisierung um neun Magnetisierungsstufen beim Speicherkern D vorgenommen worden war. Sein magnetischer Zustand ist also noch um eine Magnetisierungsstufe von diesem Sättigungszustand entfernt. Das Relais R der Steuereinrichtung N erhält daher Fehlstrom und spricht nicht an. Die dem ersten Lesetakt zugeordnete Binärzahlstelle, das ist diejenige, die den Stellenwert 8 hat, wird in der Ausgabeeinrichtung markiert, indem die Klemme 8 über den Kontakt n 1, der infolge des Nichtansprechens der Relais R, gesteuert von nicht näher zu erläuternden Schaltvorgängen in der Steuereinrichtung N, in Arbeitsstellung geht, an die Spannung U gelegt wird. An dieser Binärzahlstelle steht daher die Ziffer 1. Der Kontakt s 12 wird wieder, von der Steuereinrichtung N gesteuert, geöffnet und ebenso der Kontakt s02. Durch vorübergehendes Schließen des Kontaktes s 01 wird der Abfragekern A wieder in seinen ursprünglichen magnetischen Sättigungszustand zurückversetzt. Vor dem eben beschriebenen Abfragevorgang für den Speicherkern A wurde von der Steuereinrichtung über den Kontakt s 13 eine Verbindung zwischen der Ausgabewicklung III des Speicherkernes D und der Eingabewicklung N des Hilfskernes H 1 hergestellt. Der Speicherkern und die Hilfskerne sowie ihre einander entsprechenden Wicklungen sind jeweils unter sich gleich. Beim Ummagnetisieren des Speicherkernes D wurde daher zugleich der Hilfskern H 1 mit ummagnetisiert, und zwar um genau so viele Magnetisierungsstufen wie der Speicherkern. Da bei dem vorstehend beschriebenen ersten Takt des Lesevorganges der dem Speicherkern zugeführte Ummagnetisierungsimpuls nicht größer war, als es zum Erreichen des magnetischen Sättigungszustandes notwendig ist, was von der Steuereinrichtung infolge des Nichtabfalls des Relais R festgestellt werden konnte, wird die bei der Ummagnetisierung des Speicherkernes D in den Hilfskern H 1 gleichzeitig eingegebene Information für das weitere Leseverfahren nicht mehr benötigt. Der Kontakt s13 wird daher von der Steuereinrichtung N wieder geöffnet, und durch vorübergehendes Schließen des Kontaktes s14 wird die Spannung Ul vorübergehend an die Wicklung I des Hilfskernes H 1 gelegt, wodurch dieser wieder in seinen ursprünglichen magnetischen Sättigungszustand zurückversetzt wird.
  • Nun erfolgt der zweite Takt des Lesevorganges. Diesmal werden zunächst die Kontakte s11, s22 und s13 geschlossen. Danach wird der Kontakts 02 geschlossen. Der diesmal dem Speicherkern D zugeführte Abfrageimpuls ist, da er nur von einem Teil der Wicklung Il des Abfragekernes A geliefert wird, kleiner als beim ersten Takt, und zwar entspricht er diesmal vier Ummagnetisierungsstufen, also dem Stellenwert der zweitgrößten Binärzahlstelle. Da der Speicherkern D nur noch eine Ummagnetisierung in Höhe einer Ummagnetisierungsstufe benötigt, um den magnetischen Sättigungszustand zu erreichen, bringt der überschüssige Vormagnetisierungsstrom das Relais R der Steuereinrichtung N zum Ansprechen. Infolgedessen wird diesmal der Kontakt n2 nicht geschlossen, und es erfolgt somit keine Markierung einer Klemme der Ausgabeeinrichtung. Diesmal wird die in den Hilfskern H1 eingegebene Information nicht wieder beseitigt. Der Kontakt s14 wird also nicht vorübergehend geschlossen. Genauso wie im Speicherkern D hat im Hilfskern H1 eine Ummagnetisierung um eine Stufe stattgefunden, und diese Ummagnetisierung bleibt zunächst weiterhin erhalten. Die Kontaktes 11, s22, s13 und s02 werden nun wieder geöffnet. Durch vorübergehendes Schließen des Kontaktes s01 wird der Abfragekern A wieder in seinen ursprünglichen magnetischen Sättigungszustand zurückversetzt.
  • Nun erfolgt der dritte Takt des Lesevorganges. Diesmal werden zunächst die Kontakte s21 und s32 sowie der Kontakt n 31 geschlossen. Danach wird der Kontakt s02 geschlossen, um den Abfrageimpuls zu erzeugen. Er wird von einem derartigen Abschnitt der Wicklung 1I des Abfragekernes A geliefert, daß er eine Ummagnetisierung um zwei Magnetisierungsstufen hervorrufen kann. Da aber im Hilfskern H1 nur eine Ummagnetisierung um eine Stufe vorhanden ist, ist der ihm zugeführte Ummagnetisierungsimpuls größer, als notwendig ist, um den magnetischen Sättigungszustand zu erreichen. Daher spricht bei der Lieferung dieses Ummagnetisierungsimpulses das Relais R der Steuereinrichtung N an. Infolgedessen erfolgt auch diesmal keine Markierung einer Klemme der Ausgabeeinrichtung. Der Hilfskern H1 wurde durch den Ummagnetisierungsimpuls wieder in seinen ursprünglichen magnetischen Sättigungszustand zurückversetzt. Zugleich ist aber der Hilfskern H2 um eine Stufe ummagnetisiert worden, da während des Abfragevorganges der Kontakt n31 geschlossen war. Durch vorübergehendes Betätigen des Kontaktes s01 wird nun der Abfragekern wieder in seinen ursprünglichen magnetischen Sättigungszustand zurückversetzt. Die Kontakte s21, s32 und n31 werden wieder geöffnet.
  • Es läuft nun der vierte Takt des Lesevorganges ab. Es werden dazu zunächst die Kontakte s31 und s42 geschlossen und danach der Kontakt s02. Der diesmal erzeugte Abfrageimpuls ist gerade so groß, daß er eine Ummagnetisierung um eine Magnetisierungsstufe hervorrufen kann. Der Hilfskern H2 wird daher gerade in seinen ursprünglichen magnetischen Sättigungszustand zurückversetzt. Das Relais R der Steuereinrichtung N spricht daher diesmal nicht an. Es wird daher eine Markierung an der Ausgabeeinrichtung vorgenommen, und zwar an derjenigen Klemme, die zu der diesem Takt zugeordneten Binärzahlstelle gehört. Dies ist die Klemme 1. Der Kontakt n 43 wird daher geschlossen. An den Klemmen 8, 4, 2 und 1 der Ausgabeeinrichtung ist daher als Ergebnis nach Ablauf der vier Takte des Lesevorganges die Binärzahl 1001, die der dekadischen Zahl 9 entspricht, gekennzeichnet. Zum Abschluß des Lesevorganges werden die Kontakte s42 und s31 wieder geöffnet. Mit Hilfe einer vorübergehenden Betätigung des Kontaktes s01 wird der Abfragekern wieder in den ursprünglichen magnetischen Sättigungszustand zurückversetzt. Damit befinden sich alle Kerne wieder in ihrem Ausgangszustand.
  • Die vier Takte des Lesevorganges haben sich nach den Vorschriften des erfindungsgemäßen Verfahrens abgewickelt. In Abhängigkeit von dem zu Beginn des Lesevorganges im Speicherkern vorhandenen magnetischen Zustand hat das Relais R der Steuereinrichtung N bei den einzelnen Takten des Lesevorganges angesprochen oder nicht angesprochen. Danach hat sich dann jeweils der weitere Ablauf des nächsten Taktes gerichtet. Ebenso war davon abhängig, ob eine Klemme der Ausgabeeinrichtung markiert wurde oder nicht. Wenn vor Beginn des Lesevorganges der Speicherkern D nur um eine Magnetisierungsstufe ummagnetisiert worden wäre, so würde das Relais R erst beim vierten Takt des Lesevorganges ansprechen, und es würde daher die Information bis zu dem HilfskernH3 weitergegeben werden. Bei diesem Lesebeispiel werden daher alle drei vorgesehenen Hilfskerne benötigt.
  • Man kann den Ablauf der Takte auch etwas anders gestalten, indem man vorsieht, daß eine zum Hilfskern H 1 weitergegebene Information vor dem Ablauf des nächsten Taktes wieder in den Speicherkern D zurückgegeben wird. Der vom Abfragekern A geheferte Ummagnetisierungsimpuls ist beim nächsten Takt dann wieder dem Speicherkern D zuzuführen. Bei Anwendung dieser Maßnahme wird nur ein einziger Hilfskern benötigt.
  • Die Steuereinrichtung N zur Betätigung der Kontakte zur Abwicklung der verschiedenen Takte des Lesevorganges kann in Relaisschalttechnik aufgebaut werden. Es sind bereits Relaisschaltungen zur Abwicklung der verschiedensten Steueraufgaben gebaut worden; es läßt sich also auch diese Steueraufgabe in dieser Weise lösen. Falls die mit Relais erzielbare Geschwindigkeit der Taktfolge bei der Leseeinrichtung nicht ausreicht, so kann man die Relais auch durch elektronische Mittel ersetzen.
  • In der Fernmeldetechnik ist man vielfach bestrebt, einen Kode für Kennzeichen zu verwenden, bei dem eine gewisse Kontrolle darüber möglich ist, ob das erhaltene Kodezeichen richtig ist oder nicht. Zu diesem Zweck wird oft der Kode »2 von 5« verwendet. Die dazugehörigen Kodezeichen haben stets fünf Zeichenelemente. Die Zeichenelemente können hier jeweils einen von zwei verschiedenen Zuständen bezeichnen, also z. B. ob eine Markierung vorgenommen worden ist oder nicht. Wenn das Kodezeichen »2 von 5« richtig ist, so enthält es gerade zwei Zeichenelemente, die eine Markierung bezeichnen. Enthält es mehr oder weniger als zwei derartige Zeichenelemente, so ist das Zeichen sicher falsch.
  • Die Fig.2 und 3 zeigen zwei Einrichtungen, die dazu dienen, eine vierstellige Binärzahl, welche maximal zehn Zähleinheiten umfaßt, in ein Kodezeichen des Kodes »2 von 5« umzusetzen. Die Einrichtung zum Umsetzen ist jeweils an die Klemmen 8, 4, 2 und 1 der Ausgabeeinrichtung angeschlossen.
  • Bei der in Fig. 2 dargestellten Einrichtung sind die Kodeklemmen 8', 4', 2', 1' und 0 vorhanden, an denen durch Markierung jeweils das betreffende Kodezeichen »2 von 5« dargestellt wird. Die Kodeklemmen 8' und 4' sind direkt mit den Klemmen 8 und 4 verbunden. Die Kodeklemmen 2' und 1' sind über die Kontakte k 2 und k 1 mit den Klemmen 2 und 1 verbunden. Die Kodeklemme 0 liegt am Ausgang des exklusiven Mischgatters E, das mit seinen Eingängen an den Klemmen 8, 4, 2 und 1 angeschlossen ist. Die Kodeklemme 0 stellt einen zusätzlichen Markierpunkt dar. Es ist außerdem noch das Koinzidenzgatter K 421 vorgesehen, dessen Eingänge an den Klemmen 4, 2 und 1 angeschlossen sind. Sein Ausgang ist mit der Schalteinrichtung K verbunden. Die Schalteinrichtung K spricht an, wenn der Ausgang des Koinzidenzgatters K421 markiert ist, und betätigt dann die Kontakte k 2 und k l. Die Binärzahlen für ein bis zehn Zähleinheiten lauten nun bekanntlich 0001, 0010, 0011, 0100, 0101, 0110, 0111, 1000, 1001 und 101.0. Bei diesen Binärzahlen sind bei einigen eine Stelle durch die Ziffer 1 bezeichnet, bei einigen zwei Stellen und bei der Zahl 0111 drei Stellen. Jede Binärzahl hat vier Stellen. Um einen »2 von 5«-Kode zu erhalten, muß man zunächst einen zusätzlichen Markierpunkt vorsehen, wie er bereits beschrieben wurde. Dieser Markierpunkt ist zu markieren, wenn im Zuge des Lesevorganges nur eine Binärzahlstelle bezeichnet wurde. Wenn zwei Binärzahlstellen bezeichnet wurden, ist eine zusätzliche Markierung überflüssig. Wenn die Binärzahl 0111 auftritt, so muß die damit verknüpfte Markierung in die Markierung von nur zwei der Kodeklemmen 8', 4', 2', 1' und 0 umgesetzt werden. Zur Markierung des zusätzlichen Markierpunktes, der durch die Kodeklemme 0 dargestellt wird, dient nun das exklusive Mischgatter E, über das gerade, wenn eines seiner Eingänge markiert ist, eine Markierung an der Kodeklemme 0 auftritt. Zur Umsetzung der Markierung der Binärzahl 0111 die das Koinzidenzgatter K421 im Zusammenwirken mit der Schalteinrichtung K und den zugehörigen Kontakten k 2 und k 1. Wenn nämlich diese Binärzahl an den Klemmen der Ausgabeeinrichtung durch Markierung der Klemmen 4, 2 und 1 dargestellt wird, so tritt am Ausgang des Koinzidenzgatters K421 ebenfalls eine Markierung auf, wodurch die Schalteinrichtung K zum Ansprechen gebracht wird, welche die Kontakte k2 und k 1 betätigt. Der Kontakt k 1 unterbricht die Verbindung zwischen der Klemme 1 und der Kodeklemme 1'. Der Kontakt k2 unterbricht die Verbindung zwischen der Klemme 2 und der Kodeklemme 2' und leitet zugleich die Markierung der Klemme 2 zur Kodeklemme 8' weiter. Es sind also in diesem Fall die Kodeklemmen 8' und 4' als einzige Kodeklemmen markiert. Dieses Kodezeichen ist in keinem anderen Fall vorhanden und ist daher für die Umsetzung der Binärzahl 0111 verwendbar. Damit ist gezeigt, wie mit der in Fig. 1 dargestellten Einrichtung die vorkc:nmenden vierstelligen Binärzahlen in den Kode »2 von 5« umgesetzt werden.
  • Die Fig. 3 zeigt eine Variante zu der Schaltung gemäß Fig.2. Die Ausgabeeinrichtung hat auch hier vier Klemmen. Es sind dies die Klemmen 7, 4, 2 und ?. Der Stellenwert der zur Klemme 7 gehörenden Stelle ist hier gleich sieben Einheiten. Die anderen Stellen haben dieselben. Stellenwerte wie bei den bisher betrachteten vierstelligen Binärzahlen. Die Zahlen für ein bis zehn Zähleinheiten werden demgemäß hier in der folgenden Darstellung an den vier Klemmen der Ausgabeeinrichtung geliefert: 0001, 0010, 0011., 0100, 0101, 0110, 1000, 1001, 1010, 1101. Das Leseverfahren verläuft für diese Zahlendarstellung genauso, wie bisher beschrieben, bis auf den einzigen Unterschied, daß der erste Abfrageimpuls jeweils nur für eine Ummagnetisierung um sieben Stufen ausreicht anstatt um acht Stufen. Auch bei den auf diese Weise erhaltenen Zahlen ist bei einigen nur eine Stelle durch die Ziffer 1 bezeichnet, bei einigen jedoch zwei Stellen und bei der Zahl 1101 drei Stellen. Die Umsetzung dieser Zahlen in Kodezeichen nach dem Kode »2 von 5« läßt sich in ganz ähnlicher Weise wie bei der Schaltung gemäß Fig. 2 mit Hilfe der Schaltung gemäß Fig. 3 vornehmen. In der Schaltung gemäß Fig. 3 sind die Kodeklemmen 7', 4', 2', t' und 0 vorhanden. Die Kodeklemmen 7' und 4' sind an die Klemmen 7 und 4 angeschlossen, die Kodeklemmen 2' und 1' sind über die Kontakte k 2 und k 1 mit den Klemmen 2 und 1 verbunden. Die Kodeklemme 0 ist genauso wie bei der Schaltung, gemäß Fig. 2 an den Ausgang des exklusiven Mischgatters E angeschlossen. Außerdem ist das Koinzidenzgatter K721 vorhanden, das mit seinen Eingängen an den Klemmen 7, 2 und 1 angeschlossen ist und an dessen Ausgang die Schalteinrichtung K zur Betätigung der Kontakte k 2 und k 1. angeschlossen ist. Die Funktion dieser Schaltung ist ganz analog zu derjenigen gemäß Fig. z. Bei Zahlen, bei denen nur bei einer Stelle die Ziffer 1 vorhanden ist, wird die Kodeklemme 0 zusätzlich markiert, und bei der Zahl 1101 wird eine Umsetzung vorgenommen in der Weise, daß die Kodeklemmen 7' und 4' markiert werden.

Claims (13)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Schaltungsanordnung zum quantitativen Lesen des durch seinen magnetischen Zustand dargestellten Informationsinhaltes eines magnetischen Speicherkernes, dadurch gekennzeichnet, daß zur Ermittlung und binärkodierten Darstellung des magnetischen Zustandes des Speicherkernes (D) diesem nacheinander verschieden große Ummagnetisierungsimpulse zugeführt werden, die jeweils Ummagnetisierungen um so viel Stufenanzahlen zur Folge haben, wie sie dem größten, dem zweitgrößten usw. bis zu dem kleinsten Stellenwert (...8, 4, 2, 1) der vorgesehenen Binärdarstellung entsprechen, und daß, falls der Ummagnetisierungsimpuls nur für eine Ummagnetisierung bis zum Sättigungszustand oder weniger ausreicht, die seiner Größe zugeordnete Binärzahlstelle in einer Ausgabeeinrichtung markiert wird und daß jeweils bei einem Größensein des Ummagnetisierungsimpulses die vor der Ummagnetisierung im Speicherkern vorhandene Information infolge Ausspeicherung in einen magnetischen Hilskern (Hl, H2, H3) zur weiteren Abfrage erhalten bleibt, wodurch nach Wiederholung dieser Verfahrensschritte diejenigen Binärzahlstellen bei der Ausgabeeinrichtung markiert sind, die der binärkodierten Darstellung der ursprünglich im Speicherkern (D) durch dessen magnetischen Zustand markierten dezimalkodierten Darstellung entsprechen.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ummagnetisierungsimpulse beim Ummagnetisieren eines besonderen Abfragekernes (A) erzeugt werden, welcher eine Ausgabewicklung (II) besitzt, die in mehrere Abschnitte unterteilt ist, denen die Ummagnetisierungsimpulse in der vorgesehenen Stufung entnehmbar sind.
  3. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß beim Speicherkern (D) eine Abfragewicklung (II) vorgesehen ist, welche zum Zweck des Abfragens nacheinander an die verschiedenen Abschnitte der Ausgabewicklung (1I) des Abfragekernes (A) angeschlossen wird.
  4. 4. Schaltungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß als Kriterium dafür, ob der Ummagnetisierungsimpuls größer ist oder nicht als zur Herbeiführung des Sättigungszustandes im abgefragten Kern (D, H 1, H 2, H 3) notwendig ist, die nur bei Größersein des Ummagnetisierungsimpulses im Ummagnetisierungsstromkreis beimAbfragen nach Erreichen des magnetischen Sättigungszustandes auftretende besondere Höhe des Ummagnetisierungsstromes verwendet ist.
  5. 5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß durch den besonders hohen Ummagnetisierungsstrom ein Steuerrelais (R) zum Ansprechen gebracht wird.
  6. 6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß am Speicherkern (D) eine Ausgabewicklung (III) vorgesehen ist, an die eine Eingabewicklung (I) des Hilfskernes (H1) angeschlossen ist, um beim Abfragen die im Speicherkern (D) vorhandene Information in den Hilfskern. (H1) zu übertragen, welche bei Nichtansprechen des Steuerrelais (R) dort wieder sofort gelöscht wird.
  7. 7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß nach übertragung der Information in den Hilfskern (H1) die weiteren Verfahrensschritte mit dem Hilfskern (H1) abgewickelt werden und daß diesem Hilfskern (H1) weitere Hilfskerne (H2, H3) zugeordnet sind, in die gegebenenfalls die Information übertragen werden kann. B.
  8. Schaltungsanordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß nach übertrabgung der Information in den Hilfskern (H1) vor Abwicklung der weiteren Verfahrensschritte die Information in den Speicherkern (D) zurück übertragen wird.
  9. 9. Schaltungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Speicherkern (D) eine Eingabewicklung (I) besitzt, über welche die Information einzuspeichern ist.
  10. 10. Schaltungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche mit einer vierstelligen Binärdarstellung für zehn Magnetisierungsstufen, dadurch gekennzeichnet, daß zur Umsetzung der Binärdarstellung in einen »2 von 5«-Kode bei der Ausgabeeinrichtung ein zusätzlicher Markierpunkt (0) vorgesehen ist, der zusätzlich markiert wird, wenn im Zuge des Lesevorganges nur eine Binärzahlstelle markiert wurde, und daß die Markierung der Markierpunkte für die drei kleinsten Binärzahlstellen (4, 2, 1) im Zuge ein und desselben Lesevorganges in die Markierung der Markierpunkte der beiden größten Binärzahlstellen (8, 4) umgesetzt wird.
  11. 11. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 9 mit einer vierstelligen Binärdarstellung für zehn Magnetisierungsstufen, bei der der größte Stellenwert der Binärzahl um eine Einheit erniedrigt ist, dadurch gekennzeichnet, daß zur Umsetzung der Binärdarstellung in einen »2 von 5«-Kode bei der Ausgabeeinrichtung ein zusätzlicher Markierpunkt (0) vorgesehen ist, der zusätzlich markiert wird, wenn im Zuge des Lesevorganges nur eine Binärzahlstelle markiert wurde, und daß die Markierung der Markierpunkte für die beiden kleinsten (2, 1) und die größte Binärzahlstelle (7) im Zuge ein und desselben Lesevorganges in die Markierung der Markierpunkte der beiden größten Binärzahlstellen (7, 4) umgesetzt wird.
  12. 12. Schaltungsanordnung nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß der zusätzliche Markierpunkt (0) über ein mit den Eingängen an den ursprünglichen Markierpunkten (8, 4, 2, 1) angeschlossenes exklusives Mischgatter markiert wird.
  13. 13. Schaltungsanordnung nach Anspruch 10, 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden größten Binärzahlstellen (8, 4; 7, 4) zusammen mit Hilfe eines Koinzidenzgatters (K421; K721) markiert werden, dessen Eingänge an den drei betreffenden ursprünglichen Markierpunkten (4, 2, 1; 7, 2, 1) angeschlossen sind und an dessen Ausgang eine Schalteinrichtung (K) liegt, die über das Koinzidenzgatter (K421; K721) durch die Markierungen in Arbeitslage gebracht wird und dabei von den Markierpunkten für die beiden kleinsten Binärzahlstellen (2, 1) die Markierungen wegnimmt und bei den Markierpunkten für die beiden größten Binärzahlstellen (8, 4; 7, 4) die jeweils fehlende Markierung anlegt. In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschriften Nr. 2 777 098, 2 846 670; Journal of Applied Physics, Januar 1951, S. 107, 108; -Electronic Engineering, Mai 1954, S. 193, 194; R. K. Richards, »Arithmetie Operations in Digital Computers«, D. van Nostrand Comp. Inc., Princeton, New Jersey, Torontb, London, New York, August 1955, S. 178, 179.
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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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US2777098A (en) * 1951-07-27 1957-01-08 Siemens Ag Magnetically controlled electric counting apparatus
US2846670A (en) * 1955-03-29 1958-08-05 Sperry Rand Corp Scale of n counter

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