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DE1141106B - Schaltungsanordnung zum quantitativen Lesen bei magnetischen Speicherkernen - Google Patents

Schaltungsanordnung zum quantitativen Lesen bei magnetischen Speicherkernen

Info

Publication number
DE1141106B
DE1141106B DES70421A DES0070421A DE1141106B DE 1141106 B DE1141106 B DE 1141106B DE S70421 A DES70421 A DE S70421A DE S0070421 A DES0070421 A DE S0070421A DE 1141106 B DE1141106 B DE 1141106B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
core
magnetization
circuit arrangement
magnetic
reversal
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES70421A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Heinz Mertel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES70421A priority Critical patent/DE1141106B/de
Publication of DE1141106B publication Critical patent/DE1141106B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06KGRAPHICAL DATA READING; PRESENTATION OF DATA; RECORD CARRIERS; HANDLING RECORD CARRIERS
    • G06K7/00Methods or arrangements for sensing record carriers, e.g. for reading patterns
    • G06K7/0008General problems related to the reading of electronic memory record carriers, independent of its reading method, e.g. power transfer

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Artificial Intelligence (AREA)
  • Computer Vision & Pattern Recognition (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Near-Field Transmission Systems (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung zum quantitativen Lesen bei magnetischen Speicherkernen Gegenstand der Patentanmeldung S 60452 IXc/42m ist eine Schaltungsanordnung zum quantitativen Lesen des Informationsinhaltes eines magnetischen Speicherkerns, der durch dessen magnetischen Zustand dargestellt wird. Es handelt sich dabei um Speicherkerne, die verschiedene Magnetisierungsstufen einnehmen können. Das Verfahren liefert aus mehreren Zeichenelementen bestehende Kodezeichen, und zwar Binärkodezeichen, die jeweils den ermittelten Magnetisierungsstufen entsprechen. Das in der erwähnten Patentanmeldung angegebene Verfahren hat den Vorzug, unmittelbar beim Ablauf seiner Verfahrensschritte nacheinander sehr schnell die einzelnen Zeichenelemente des sich ergebenden Kodezeichens zu liefern, welche sofort nach ihrer Ermittlung in anderen Einrichtungen weiterverarbeitet werden können.
  • Der Grundgedanke dieses Verfahrens ist darin zu sehen, daß zur Ermittlung und kodierten Darstellung des magnetischen Zustandes eines Speicherkerns diesem nacheinander verschieden große Ummagnetisierungsimpulse zugeführt werden, die jeweils Ummagnetisierungen um so viele Stufenanzahlen zur Folge haben, wie sie dem größten, dem zweitgrößten usw. bis zu dem kleinsten Stellenwert der vorgesehenen kodierten Darstellung zugeordnet sind, daß ferner, falls der Urnmagnetisierungsimpuls für eine Ummagnetisierung bis zum Sättigungszustand oder weniger ausreicht, die seiner Größe zugeordnete Kodezeichenstelle in einer Ausgabeeinrichtung markiert wird und daß jeweils bei einem Größersein des Ummagnetisierungsimpulses die vor der Ummagnetisierung im Speicherkern vorvorhandene Information infolge der Ausspeicherung in weitere magnetische Hilfskerne zur weiteren Abfrage erhalten bleibt. Handelt es sich hierbei um die binär kodierte Darstellung des magnetischen Zustandes, so gehört zum kleinsten Stellenwert eine Ummagnetisierung um eine Stufe, zum nächstgrößeren eine Ummagnetisierung um zwei Stufen, zum dazu nächstgrößeren eine Ummagnetisierung um vier Stufen usw.
  • Durch die Erfindung ergibt sich nun eine Variante und zugleich eine weitere Ausbildung dieses Verfahrens. Vielfach ist es erwünscht, beim Lesen des gesuchten Informationsinhaltes unmittelbar ein Kodezeichen in einer Darstellungsweise zu erhalten, bei der auch eine Überwachungsmöglichkeit auf die Richtigkeit des erhaltenen Zeichens besteht. Für diesen Zweck empfiehlt es sich z. B., Kodezeichen nach dem Kode »2 von 5« zu verwenden. Die dazugehörigen Kodezeichen haben stets fünf Zeichenelemente. Die Zeichenelemente können hier jeweils einen von zwei verschiedenen Zuständen bezeichnen, also z. B. ob eine Markierung vorgenommen worden ist oder nicht. Wenn. das Kodezeichen »2 von 5« richtig ist, enthält es z. B. gerade zwei Zeichenelemente, die eine Markierung bezeichnen, während die anderen drei Zeichenelemente das Fehlen einer Markierung bezeichnen. Enthält es mehr oder weniger als zwei Zeichenelemente, die eine Markierung bezeichnen, so ist das Zeichen sicher falsch. Es gibt insgesamt zehn verschiedene derartige Kodezeichen nach dem Kode »2 von 5«.
  • Durch die erfindungsgemäße weitere Ausbildung des in der Hauptpatentanmeldung angegebenen Leseverfahrens ergeben sich beim Lesen an Stelle von Kodezeichen nach dem Binärkode Kodezeichen nach dem beschriebenen Kode »2 von 5«, und zwar werden auch in diesem Fall unmittelbar beim Ablauf der einzelnen Verfahrensschritte sehr schnell die einzelnen Zeichenelemente geliefert.
  • Da beim Kode »2 von 5« zehn verschiedene Kodezeichen zur Verfügung stehen, kann das erfindungsgemäße Verfahren zum Lesen von zehn Magnetisierungsstufen verwendet werden. Es ist dadurch gekennzeichnet, daß zur Gewinnung von Kodezeichen nach dem Kode »2 von 5«, die diesen zehn Magnetisierungsstufen zugeordnet sind, in fünf aufeinanderfolgenden Lesetakten um sieben, vier, drei, zwei Stufen und zuletzt um eine Stufe ummagnetisiert wird und daß außerdem am Ende des ersten oder zweiten Lesetaktes, je nachdem, bei welchem dieser beiden Lesetakte als erstem die Ummagnetisierung den Sättigungszustand nicht überschritt, oder sofern der Sättigungszustand bereits bei den ersten beiden Lesetakten überschritten wurde, am Ende der Lesetakte zwei und drei dem als nächsten umzumagnetisierenden Magnetkern ein einer Magnetisierungsstufe entsprechender Zusatzimpuls, welcher den Ummagnetisierungsimpulsen entgegengerichtet ist, zugeführt wird.
  • Die Fig. 1 zeigt eine Schaltungsanordnung, mit der das erfindungsgemäße Verfahren abgewickelt werden kann. Die Fig. 2.1 bis 2.10 zeigen Tabellen, in denen die aufeinanderfolgenden Verfahrensschritte angegeben sind, die sich ergeben, wenn die verschiedenen Informationsinhalte gelesen werden.
  • Zunächst wird an Hand der in Fig. 1 dargestellten Schaltungsanordnung die erfindungsgemäße Schaltungsanordnung im einzelnen erläutert. Es sei bemerkt, daß diese Schaltungsanordnung völlig der in Fig. 1 der Hauptpatentanmeldung dargestellten entspricht. Sie ist jedoch für die durch sie auszuführende Funktion etwas weiter ausgestaltet. Der AbfragekernA besitzt hier außer den Wicklungen I und II noch die Wicklung III. Ferner weist die Wicklung II eine zusätzliche Unterteilung auf. Da hier Kodezeichen mit fünf Zeichenelementen zu liefern sind, hat schließlich noch die Ausgabeeinrichtung hier fünf anstatt vier Klemmen.
  • Als eigentlicher Informationsspeicher dient hier wie bei der in der Hauptpatentanmeldung dargestellten Schaltungsanordnung der Speicher D. Er besitzt die Eingabewicklung I, die Abfragewicklung II und die Ausgabewicklung III. Als Quelle für die einzuspeichernden Impulse dient der Impulsgenerator PG. Wenn er über den Kontaktp an die Eingabewicklung I angeschaltet ist, so werden Impulse eingespeist. Zu Beginn des Einspeichervorganges muß sich der Speicherkern D in dem einen magnetischen Sättigungszustand befinden. Wenn mehrere unter sich gleiche Impulse zugeführt werden, so wird der Magnetisierungszustand in Stufen entsprechend der Zahl dieser Impulse verändert. Da nur zehn Magnetisierungsstufen vorgesehen sind, werden höchstens zehn Impulse zugeführt. Es könnte auch an Stelle von mehreren Impulsen jeweils ein einziger in solcher Größe zugeführt werden, daß eine gleich große Ummagnetisierung erreicht wird.
  • Außer dem Speicherkern D sind noch die Hilfskerne Hl, H2 und H3 vorgesehen. Die Eingabewicklung I des Hilfskerns Hl kann über den Arbeitskontakt s13 an die Ausgabewicklung III des Speicherkerns D angeschlossen werden. Über den Kontakt s14 kann die Eingabewicklung I an die Spannung U1 gelegt werden, wodurch der Hilfskern in den einen magnetischen Sättigungszustand gebracht wird. Der Hilfskern Hl hat außerdem noch die Abfragewicklung II und die Ausgabewicklung III. In der gleichen Weise wie der Hilfskern Hl dem Speicherkern D ist der Hilfskern H2 dem Hilfskern Hl zugeordnet und über einen Kontakt, hier den Arbeitskontakt n31, an den Hilfskern Hl anschaltbar. Der Hilfskern H3 ist in der gleichen Weise dem Hilfskern H2 zugeordnet.
  • Außerdem ist noch der bereits erwähnte Abfragekern A vorhanden. Er dient zur Erzeugung von Abfrageimpulsen in der benötigten größenmäßigen Abstufung. Außerdem liefert er gegebenenfalls die Zusatzimpulse. Der Abfragekern besitzt die Wicklungen I, Il und 111. Die Wicklung I kann über die Kontakte s01 und s02 an die Spannungen UI oder Um gelegt werden. Wird er abwechselnd an diese beiden Spannungen gelegt, so wird er jedesmal von dem einen magnetischen Sättigungszustand in den jeweils anderen gebracht. Die gesamte Wicklung II, welche als Ausgabewicklung dient, liefert daher jedesmal, wenn die Wicklung I z. B. an die Spannung Um gelegt wird, einen Impuls mit bestimmter Größe und Richtung. Schwankungen der Spannung Um haben dabei, sofern die Spannung Um überhaupt so groß ist, daß eine vollständige Ummagnetisierung bewirkt wird, auf den gelieferten Impuls insofern keinen Einfluß, als dabei in jedem Fall an der Sekundärseite das Integral von Impulsamplitude über die Impulsdauer konstant bleibt. Für die Impulsgröße ist dieses Integral maßgebend. Die Ausgabewicklung II hat mehrere Anzapfungen. An diesen kann man Impulse entnehmen, die kleiner sind als der von der gesamten Ausgabewicklung gelieferte Impuls. Durch geeignete Wahl dieser Anzapfungen kann man diesen kleineren Impulsen die gewünschte Größe geben. Über die Kontakte s12, s22, s32, s42 und s52 können jeweils bestimmte Abschnitte der Ausgabewicklung an die Verteilerleitung v gelegt werden. Die Abschnitte der Ausgabewicklung sind so groß gemacht worden, daß sie Abfrageimpulse der vorgesehenen Größe liefern können. Über den Kontakt s12 werden gegebenenfalls Abfrageimpulse geliefert, die eine Ummagnetisierung um sieben Magnetisierungsstufen hervorrufen. Über den Kontakt s22 werden gegebenenfalls Abfrageimpulse geliefert, die eine Ummagnetisierung um vier Magnetisierungsstufen hervorrufen. In entsprechender Weise werden über die Kontakte s32, s42 und s52 Abfrageimpulse geliefert, die eine Ummagnetisierung um drei, zwei Magnetisierungsstufen bzw. eine Magnetisierungsstufe hervorrufen. Über die Kontakte s11, s21, s31 und s41 können an die Verteilerleitung v in beliebiger Weise die Abfragewicklungen der anderen Kerne, also der Kerne D, Hl, H2 und H3, angeschlossen werden. Durch Betätigung dieser Kontakte s12 ... s52 und s11 ... s41 ist also eine beliebige Zuteilung von Abfrageimpulsen gewünschter Größe an die Kerne D, Hl, H2 und H3 möglich.
  • In den Stromkreis, in dem die Wicklung Il des Abfragekerns A liegt, ist auch ein Relais R der Steuereinrichtung N eingefügt. Seine Aufgabe wird im folgenden beschrieben: Nach Verbindung der Wicklung 1I des Abfragekerns A mit der Wicklung Il des Speicherkerns D oder einer Wicklung II der Hilfskerne HI bis H3 wird, wie bereits erwähnt, dem betreffenden Kern zur Ummagnetisierung ein Ummagnetisierungsimpuls vom Abfragekern A zugeführt. Für den Ablauf der Ummagnetisierung selbst gibt es nun zwei verschiedene Möglichkeiten. In dem ersten Betriebsfall reicht der Ummagnetisierungsimpuls für eine vollkommene, bis in den Sättigungszustand gehende Ummagnetisierung des Speicherkerns bzw. Hilfskerns nicht aus. In diesem Fall ist während der gesamten Dauer des Ummagnetisierungsimpulses in dem von ihm durchlaufenen Stromkreis die Induktivität des Speicher- bzw. Hilfskerns wirksam und verhindert, daß die Amplitude des Ummagnetisierungsstroms eine bestimmte Höhe überschreitet. In dem zweiten Betriebsfall ist der Ummagnetisierungsimpuls größer, als zum Erreichen des Sättigungszustandes erforderlich wäre, so daß nach der erreichten vollkommenen Ummagnetisierung des Speicher- bzw. Hilfskerns der Ummagnetisierungsimpuls immer noch weiter ansteigt. Beim Erreichen des magnetischen Sättigungszustandes des Speicher-bzw. Hilfskerns hört die Änderung des Magnetflusses auf, und die vorher induzierte Gegenspannung in der Wicklung II des Speicher- bzw. Hilfskerns verschwindet. Infolgedessen nimmt die Stromstärke des Ummagnetisierungsimpulses nun einen wesentlich größeren Wert an. Dieser Umstand kann dazu ausgenutzt werden, um ein in diesen Stromkreis eingefügtes Schaltmittel zum Ansprechen zu bringen. In der Schaltung gemäß Fig. 1 ist dies das zur Steuereinrichtung N gehörende Relais R. In dem zuerst betrachteten Betriebsfall bekommt das Relais R Fehlstrom und im zweiten Betriebsfall Ansprechstrom. An Stelle eines Relais kann auch ein anderes, entsprechend wirkendes und geeignetes Schaltmittel verwendet werden. Der Abfragekern weist noch die Ausgabewicklung III auf, welche zur Lieferung von Zusatzimpulsen dient. Diese Impulse können dieser Wicklung entnommen werden, wenn die Wicklung I über den Kontakt s01 an die Spannung U1 gelegt wird. Wenn gleichzeitig der Kontakt s03 geschlossen ist, so gelangen die von Wicklung III gelieferten Zusatzimpulse auf die Verteilerleitung v.
  • Durch die Steuereinrichtung N werden im Verlauf eines Lesevorganges, abhängig von den aus den Kernen abgelesenen Informationen, jeweils zwei der zu ihr gehörenden Kontakte n1, n2, n33, n43 und n 5 betätigt, wodurch also bei Anlegen einer Spannung an diese Kontakte an den Klemmen 7, 4, 3, 2, 1 der Ausgabeeinrichtung jeweils zwei der fünf Zeichenelemente nach dem Kode »2 von 5« markiert sind. Über die Kontakte n1, n2, n33, n43 und n5 wird im gegebenen Fall die Spannung n an die betreffenden Klemmen angelegt. Ist die betreffende Klemme potentialfrei, so möge dies das Zeichenelement 0 bedeuten, und weist sie - die Spannung U auf, so möge dies das Zeichenelement L bedeuten. Das Zeichenelement L möge einer Markierung der betreffenden Klemme entsprechen. Wie bereits erwähnt, müssen daher jeweils zwei Zeichenelemente L auftreten. Zur Steuereinrichtung N gehören außerdem noch die Kontakte n31, n32, n41 und n42. Ihre Bedeutung wird bei der Beschreibung der Funktion der Leseeinrichtung angegeben. Auch die Kontakte s01, s02, s03, s11... s41, s12 ... s42, s13 und s14 werden durch die Steuereinrichtung N betätigt und dienen dazu, den Funktionsablauf in der Leseeinrichtung zu steuern.
  • Nunmehr wird der Funktionsablauf bei einem Lesevorgang beschrieben. Es möge in dem Speicherkern D eine Einspeicherung vorgenommen sein, die z. B. zehn Nummernscheibenimpulsen entspricht. Es hat daher im Speicherkern D eine Ummagnetisierung von dem einen magnetischen Sättigungszustand aus um zehn Magnetisierungsstufen stattgefunden. Dieser Informationsinhalt ist nun aus dem Speicherkern abzulesen und in Form eines Kodezeichens »2 von 5« durch entsprechende Markierung der Klemmen 7, 4, 3, 2 und 1 der Ausgabeeinrichtung darzustellen. Zu diesem Zweck sind durch die Steuereinrichtung N die bei der Leseeinrichtung vorhandenen Kontakte in der richtigen Reihenfolge zu betätigen.
  • Der Lesevorgang findet in mehreren Takten statt. Zu Beginn des Lesevorganges mögen sich der Abfragekern A und die Hilfskerne Hl bis H3 in dem magnetischen Sättigungszustand befinden, der durch Anlegen der Spannung U1 über die Kontakte s01, s14, n32 und n42 hergestellt werden kann. Beim ersten Takt wird im Verlauf des Lesens dem Speicherkern D zunächst ein Ummagnetisierungsimpuls zugeführt, der eine Ummagnetisierung um sieben Stufen vornehmen kann. Dazu werden die Kontakte s11, s12 und s02 geschlossen. Über die Kontakte s11 und s12 ist die Abfragewicklung 1I des Speicherkerns D an die gesamte Wicklung II des Abfragekerns A angeschlossen. Diese gesamte Wicklung 1I liefert beim Schließen des Kontaktes s02 einen Abfrageimpuls, der sieben Ummagnetisierungsstufen entspricht. Durch das Schließen des Kontaktes s02 wird die Wicklung I des Abfragekerns A an die Spannung Um gelegt, wodurch der Abfragekern ummagnetisiert wird. Der dabei entstehende Abfrageimpuls beeinflußt den Speicherkern D und nähert dessen magnetischen Zustand um sieben Magnetisierungsstufen dem einen Sättigungszustand, der aber in diesem angenommenen Beispiel nicht erreicht wird, da vorher eine Ummagnetisierung um zehn Magnetisierungsstufen vorgenommen worden war. Der magnetische Zustand des Speicherkerns D ist also noch um drei Magnetisierungsstufen von diesem Sättigungszustand entfernt. Das Relais R der Steuereinrichtung N erhält daher Fehlstrom und spricht nicht an. Die dem ersten Lesetakt zugeordnete, mit der Ziffer 7 bezeichnete Klemme wird daher in der Ausgabeeinrichtung mit Hilfe des Kontaktes n1, der infolge des Nichtansprechens des Relais R, gesteuert von nicht näher zu erläuternden Schaltvorgängen in der Steuereinrichtung N, in Arbeitsstellung geht, an die Spannung U gelegt und damit markiert. Damit ist das erste Zeichenelement des gesuchten Kodezeichens ermittelt.
  • Vor dem eben beschriebenen Abfragevorgang für den Speicherkern D wurde von der SteuereinrichtungN über den Kontakt s13 eine Verbindung zwischen seiner Ausgabewicklung III und der Eingabewicklung I des Hilfskerns Hl hergestellt. Wenn bei der Übertragung von Magnetisierungsimpulsen von einem Speicherkern zu einem anderen keine Verluste auftreten würden, könnte man die Speicherkerne sowie ihre einander entsprechenden Wicklungen unter sich gleichmachen. Zur Berücksichtigung der in Wirklichkeit vorhandenen Verluste hat man gewisse Abweichungen vorzusehen. Beim Ummagnetisieren des Speicherkerns D wurde zugleich der Hilfskern Hl mit ummagnetisiert, und zwar um genau so viele Magnetisierungsstufen wie der Speicherkern D. Da bei dem vorstehend beschriebenen ersten Takt des Lesevorganges der dem Speicherkern D zugeführte Ummagnetisierungsimpuls nicht größer war, als er zum Erreichen des magnetischen Sättigungszustandes sein müßte, was von der Steuerrichtung N infolge des Nichtabfalls des Relais R festgestellt werden konnte, wird die bei der Ummagnetisierung des Speicherkerns D in den Hilfskern Hl gleichzeitig eingegebene Information für das weitere Leseverfahren nicht mehr benötigt. Der Kontakt s13 wird daher von der Steuereinrichtung wieder geöffnet, und durch vorübergehendes Schließen des Kontaktes s14 wird die Spannung U1 vorübergehend an die Wicklung 1 des Hilfskerns Hl gelegt, wodurch dieser wieder in seinen ursprünglichen Sättigungszustand zurückversetzt wird. Durch vorübergehendes Schließen des Kontaktes s01 wird dann auch der Abfragekern A wieder in seinen ursprünglichen magnetischen Sättigungszustand zurückversetzt. Da bei der vorher im Verlauf des Lesens stattgefundenen Ummagnetisierung der Sättigungswert nicht überschritten wurde, ist ein Zusatzimpuls, der genau einer Magnetisierungsstufe der Speicherkerne entspricht, zu liefern, und zwar dem Magnetkern, dem der nächste Abfrageimpuls zuzuführen ist. Da sich der beim nächsten Takt des Lesevorganges zu lesende Informationsrest im Speicherkern D befindet, ist dieser Zusatzimpuls dem Speicherkern D zuzuführen. Dies geschieht dadurch, daß während der Zurücksetzung des Abfragekerns A in seinen ursprünglichen magnetischen Sättigungszustand die Kontakte s03 und s11 geschlossen sind. Die Wicklung III des Abfragekerns liefert während dieses Vorganges den benötigten Zusatzimpuls. Der magnetische Zustand des Speicherkerns D ist danach statt um drei nunmehr um vier Magnetisierungsstufen von seinem in Frage kommenden Sättigungszustand entfernt.
  • Nun wird der zweite Takt des Lesevorganges abgewickelt. Diesmal werden zunächst die Kontakte s11, s22, s13 geschlossen. Danach wird der Kontakt s02 geschlossen. Der diesmal dem Speicherkern D zugeführte Abfrageimpuls ist, da er nur von einem Teil der Wicklung II des Abfragekerns A geliefert wird, kleiner als beim ersten Takt, und zwar entspricht er diesmal vier Ummagnetisierungsstufen. Da der Speicherkern D nur noch eine Ummagnetisierung in Höhe von vier Ummagnetisierungsstufen benötigt, um den magnetischen Sättigungszustand zu erreichen, tritt kein überschüssiger Ummagnetisierungskern auf, da ja der von der Wicklung III des Abfragekerns A gelieferte Impuls gerade mit dem Erreichen des Sättigungszustandes sein Ende erreicht. Das Relais R der Steuereinrichtung N erhält daher nur Fehlstrom und spricht daher auch bei diesem zweiten Takt des Lesevorganges nicht an. Die Klemme, die mit Ziffer 4 bezeichnet ist, wird daher in der Ausgabeeinrichtung mit Hilfe des Kontaktes n2 an die Spannung U gelegt und damit markiert. Der Kontakt s22 wird wieder geöffnet und ebenso der Kontakt s02. Auch während des Abfragevorganges für den Speicherkern D war dessen Ausgabewicklung III über den Kontakt s13 mit der Eingabewicklung I des Hilfskerns Hl verbunden, so daß sein Informationsinhalt dorthin übertragen wurde. Es war jedoch auch diesmal der Ummagnetisierungsimpuls nicht größer als die vor diesem Impuls vorhandene Information. Es wird daher auch diesmal die in den Hilfskern Hl übertragene Information nicht mehr benötigt. Er wird daher nach Öffnen des Kontaktes s13 durch vorübergehendes Schließen des Kontaktes s14 wieder in seinen ursprünglichen magnetischen Sättigungszustand zurückversetzt. Auch beim nächsten Abfragevorgang ist daher der Speicherkern D abzufragen. Ein Zusatzimpuls ist nicht zu liefern.
  • Dieser Abfragevorgang erfolgt im Verlauf des dritten Taktes des Lesevorganges. Zunächst werden die Kontakte s11, s13 und s32 geschlossen. Beim Schließen des Kontaktes s02 wird dem Speicherkern D ein Abfrageimpuls zugeführt, der drei Ummagnetisierungsstufen entspricht. Der Speicherkern D ist nun aber bereits bis zur Sättigung ummagnetisiert. In diesem Fall ist daher der Abfrageimpuls größer, als es notwendig wäre, diesen Sättigungszustand zu erreichen. Es spricht daher das Relais R an, weshalb der Kontakt n33 nicht geschlossen wird. Es wird daher die Klemme 3 nicht markiert. Da beim Abfragen der Magnetisierungszustand des Speicherkerns D nicht verändert wurde, bleibt auch der Magnetisierungszustand des Hilfskerns H1, dessen Wicklung I mit der Wicklung III des Speicherkerns D während des Abfragens über den Kontakt s13 verbunden war, unverändert. Da während dieses Taktes das Relais R angesprochen hatte, wird der Kontakts 14 nicht vorübergehend geschlossen. Ein Zusatzimpuls ist diesmal nicht zu liefern.
  • Beim nächsten Takt des Lesevorganges ist daher der Hilfskern Hl abzufragen. Diesmal wird über den Kontakt s21 die Wicklung II des Hilfskerns Hl an die Verteilerleitung v gelegt. Außerdem wird über den Kontakt n31 seine Wicklung III mit der Wicklung II des Hilfskerns H2 verbunden. Der Abfrageimpuls wird diesmal über den Kontakt s42 geliefert und ist so groß, daß er eine Ummagnetisierung um zwei Magnetisierungsstufen hervorrufen kann. Da aber der Hilfskern Hl noch in seinem ursprünglichen Sättigungszustand ist, tritt keine Änderung seines Magnetisierungszustandes ein. Das Relais R spricht daher auch bei diesem Takt an. Die Klemme 2 der Ausgabeeinrichtung wird nicht markiert. Ein Zusatzimpuls ist diesmal nicht zu liefern.
  • Beim nächsten und letzten Takt des Lesevorganges ist der Hilfskern H2 abzufragen. Es wird daher über den Kontakt s31 die Wicklung 1I dieses Hilfskerns an die Verteilerleitung v gelegt. Da es sich um den letzten Takt handelt, ist es nicht notwendig, die Wicklung I des Hilfskerns H3 an die Wicklung III des Hilfskerns H2 anzuschließen, auch ein Zusatzimpuls ist nicht zu liefern. Der Abfrageimpuls wird diesmal über den Kontakt s52 geliefert und ist so groß, daß er eine Ummagnetisierungum eine Ummagnetisierungsstufe hervorrufen kann. Da der Hilfskern H2 ebenfalls noch in seinem ursprünglichen Sättigungszustand ist, trittkeine Änderung seines Magnetisierungszustandes ein. Das Relais R spricht daher auch bei diesem Takt nicht an. Die Klemme 1 der Ausgabeeinrichtung wird nicht markiert.
  • Bei diesem Beispiel für einen Lesevorgang entsprach der in einem Hilfskern zeitweilig zu speichernde Informationsinhalt gerade null Magnetisierungsstufen. Bei anderen Beispielen wird dies nicht der Fall sein, woraus die Notwendigkeit des Vorhandenseins dieser Hilfskerne hervorgerufen wird. Beim nächsten Beispiel wird von einer Ummagnetisierung im Speicherkern D ausgegangen, die die Größe von neuen Magnetisierungsstufen hat.
  • Der erste Takt wickelt sich genauso ab wie beim vorher betrachteten Beispiel für einen Lesevorgang. Am Ende dieses Taktes wird dem Speicherkern D daher ebenfalls ein Zusatzimpuls zugeführt. Er weist dann eine resultierende Ummagnetisierung auf, die drei Magnetisierungsstufen entspricht. Die Klemme 7 wird im Verlauf dieses Taktes markiert.
  • Der zweite Takt liefert dagegen ein anderes Ergebnis als beim vorher betrachteten Beispiel. Zunächst werden Kontakte s11, s13, s22 und s02 geschlossen. Damit wird dem Speicherkern D ein Abfrageimpuls zugeführt, der eine Ummagnetisierung um vier Magnetisierungsstufen vornehmen kann. Dieser Ummagnetisierungsimpuls ist demnach größer, als er zu sein brauchte, um eine Ummagnetisierung bis zum Sättigungszustand zu erzielen. Es spricht daher bei diesem Takt das Relais R an. Die Klemme 4 wird daher diesmal nicht markiert. Ein Zusatzimpuls ist auch diesmal beim zweiten Takt nicht zuzuführen. Nach Abschluß dieses Taktes befindet sich in dem Hilfskern Hl die vorher im Speicherkern D vorhanden gewesene Information. Der Kontakt s14 wurde im Verlauf dieses Taktes nicht geschlossen.
  • Beim dritten Takt ist der Hilfskern Hl abzufragen. Es werden die Kontakte s21, n31 und s02 geschlossen, so daß der Hilfskern Hl einen Abfrageimpuls um drei Magnetisierungsstufen bewirken kann. Der Hilfskern Hl weist nun gerade eine Magnetisierung von drei Stufen auf .Daher reicht diesmal der zugeführte Abfrageimpuls nur für eine Ummagnetisierung bis zum ursprünglichen Sättigungszustand aus. Das Relais R erhält lediglich Fehlstrom und spricht demnach nicht an. Die Klemme 3 der Ausgabeeinrichtung wird markiert. Die während der Ummagnetisierung in den Hilfskern H2 übertragene Information wird durch vorübergehendes Schließen des Kontaktes n32 wieder gelöscht. Ein Zusatzimpuls wird während dieses Taktes nicht geliefert.
  • Beim vierten Takt ist der Abfrageimpuls wieder dem Hilfskern H1 zuzuführen. Diesmal werden die Kontakte s21, s42, n31 und s02 geschlossen. Der Abfrageimpuls kann diesmal eine Ummagnetisierung um zwei Magnetisierungsstufen hervorrufen. Der Hilfskern H1 war nun beim vorhergehenden Takt bereits in seinen ursprünglichen Sättigungszustand versetzt worden. Daher kommt diesmal das Relais R zum Ansprechen. Die Klemme 2 wird daher nicht markiert. Auch diesmal wird kein Zusatzimpuls geliefert. Der Magnetisierungszustand des Hilfskerns H2 wird beim Abfragen des Hilfskerns H1 nicht verändert.
  • Beim fünften und letzten Takt wird der Hilfskern H2 abgefragt. Dieser Takt läuft genauso ab wie der fünfte Takt beim ersten Beispiel für einen Lesevorgang. Die Klemme 1 wird daher auch diesmal nicht markiert.
  • In den Tabellen gemäß Fig.2.10 und 2.9 sind schematisch die bei den vorstehend beschriebenen Lesebeispielen ablaufenden Takte aufgezeichnet. Es ist jeweils angegeben, welcher Kern bei dem jeweiligen Takt abgefragt wird, wie groß zunächst sein Informationsinhalt ist, für wieviel Ummagnetisierungsstufen der zugeführte Abfrageimpuls ausreicht, ob und bei welchem Lesetakt ein Zusatzimpuls zu liefern ist und ob eine und welche Klemme der Ausgabeeinrichtung markiert wird. In den Fig. 2.8 bis 2.1 ist in der gleichen Weise angegeben, wie das Leseverfahren bei den einzelnen Takten abläuft, wenn der anfängliche Informationsinhalt des Speicherkerns D acht oder sieben oder sechs ... oder einer Magnetisierungsstufe entspricht.
  • Es wird nun noch kurz der Ablauf der Takte nach der Tabelle gemäß Fig. 2.1 beschrieben. Es handelt sich hier um das Lesebeispiel, welches vorliegt, wenn in dem Speicherkern D der einer Magnetisierungsstufe entsprechende Informationsinhalt enthalten ist.
  • Beim ersten Takt werden die Kontakte s11, s12, s13 und s02 geschlossen. Der zugeführte Abfrageimpuls entspricht sieben Magnetisierungsstufen und ist größer, als es notwendig wäre, um den Speicherkern D bis zur Sättigung umzumagnetisieren. Daher spricht das Relais R an. Die Klemme 7 -der Ausgabeeinrichtung wird nicht markiert. Ein Zusatzimpuls wird nicht geliefert. Der in den Hilfskern Hl eingespeicherte Informationsinhalt, der einer Magnetisierungsstufe entspricht, wird nicht gelöscht. Beim zweiten Takt werden die Kontakte s21, s22, n31 und s02 geschlossen. Diesmal entspricht der zugeführte Abfrageimpuls vier Magnetisierungsstufen und ist daher wieder größer, als notwendig wäre, um bis zum Sättigungszustand umzumagnetisieren. Daher spricht auch diesmal das Relais R an. Die Klemme 4 der Ausgabeeinrichtung wird nicht markiert. Der in den Hilfskern H2 während dieses Taktes eingespeicherte Informationsinhalt wird nicht gelöscht. Da beim vorhergehenden ersten Lesetakt und beim soeben beendeten zweiten Lesetakt der Sättigungswert jeweils überschritten wurde, ist nun am Ende dieses und des folgenden dritten Taktes ein Zusatzimpuls zu liefern. Die Ummagretisierung um drei Stufen steht für den nächsten Takt bevor. Daher wird während des zweiten Taktes noch der Zusatzimpuls geliefert, indem die Wicklung III des Abfragekerns A über die Kontakte s03 und s31 an die Wicklung II des Hilfskerns H2 angeschlossen wird, wenn die vorherige Ummagnetisierung des Abfragekerns mit Hilfe des Kontaktes s02 rückgängig gemacht wird. Am Ende des zweiten Taktes weist daher der Hilfskern H2 eine Ummagnetisierung auf, die zwei Magnetisierungsstufen entspricht.
  • Es folgt nun der dritte Takt. Es werden zunächst die Kontakte s31, s32, n41 und s02 geschlossen. Dem Hilfskern H2 wird ein Abfrageimpuls zugeführt, der drei Magnetisierungsstufen entspricht. Er ist demnach auch diesmal größer, als notwendig ist, um bis zum Sättigungszustand umzumagnetisieren. Daher spricht auch diesmal das Relais R an. Die Klemme 3 der Ausgabeeinrichtung wird nicht markiert. Der in den Hilfskern H3 übertragene Informationsinhalt wird nicht gelöscht. Es wird noch ein Zusatzimpuls wie beim vorhergehenden Takt geliefert, so daß am Ende des Taktes sein Informationsinhalt drei Magnetisierungsstufen entspricht.
  • Beim vierten Takt wird danach der Hilfskern H3 abgefragt. Es werden dazu zunächst die Kontakte s41, s42 und s02 geschlossen. Es wird dem Hilfskern H3 ein zwei Magnetisierungsstufen entsprechender Abfrageimpuls zugeführt. Diesmal wird der Sättigungszustand bei der Ummagnetisierung nicht erreicht. Daher kommt das Relais R nicht zum Ansprechen. Es wird daher die Klemme 2 der Ausgabeeinrichtung markiert. Ein Zusatzimpuls wird nicht geliefert. Im Hilfskern H3 verbleibt ein Magnetisierungszustand, der einer Magnetisierungsstufe entspricht.
  • Beim fünften Takt wird dem Hilfskern H3 nochmal ein Abfrageimpuls, und zwar einer, der einer Magnetisierungsstufe entspricht, zugeführt. Dazu werden die Kontakte s41, s52 und s02 geschlossen. Wie beim vorhergehenden Takt kommt das Relais R zum Ansprechen. Es wird daher die Klemme 1 der Ausgabeeinrichtung markiert. Damit sind dort zwei Klemmen markiert, und das gesuchte Kodezeichen ist nun ermittelt.
  • Es sei noch bemerkt, daß es unter Umständen nicht notwendig ist, alle fünf Takte des Leseverfahrens jeweils durchzuführen. Da von vornherein feststeht, daß nur zwei Klemmen der Ausgabeeinrichtung markiert werden, kann die weitere Abwicklung des Verfahrens abgebrochen werden, wenn zwei der Klemmen bereits markiert worden sind. Dies ist z. B. bei der Ermittlung des durch zehn Magnetisierungsstufen dargestellten Informationsinhaltes bereits nach zwei Takten der Fall, wie ausführlich beschrieben wurde. Man kann aber auch in jedem Fall alle Takte des Verfahrens abwickeln. Es kann dann zur Kontrolle geprüft werden, ob gerade zwei Klemmen der Ausgabeeinrichtung bzw. zwei Stellen des Kodezeichens markiert sind. Ist dies stets der Fall, so liegt eine Gewähr dafür vor, daß die Einrichtung richtig arbeitet.

Claims (13)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Schaltungsanordnung zum quantitativen Lesen des durch seinen magnetischen Zustand dargestellten Informationsinhaltes eines magnetischen Speicherkerns, bei dem zur Ermittlung und kodierten Darstellung dieses magnetischen Zustandes dem Speicherkern nacheinander verschieden große Ummagnetisierungsimpulse zugeführt werden, die jeweils Ummagnetisierungen um so viel Stufenanzahlen zur Folge haben, wie sie dem größten, dem zweitgrößten usw. bis zu dem kleinsten Stellenwert der vorgesehenen kodierten Darstellung zugeordnet sind, bei dem, falls der Ummagnetisierungsimpuls nur für eine Ummagnetisierung bis zum Sättigungszustand oder weniger ausreicht, die der Größe des Ummagnetisierungsimpulses zugeordnete Kodezeichenstelle in einer Ausgabeeinrichtung markiert wird und bei dem jeweils bei einem Größersein des Ummagnetisierungsimpulses die vor der Ummagnetisierung im Speicherkern vorhandene Information infolge Ausspeicherung in weitere magnetische Hilfskerne zur weiteren Abfrage erhalten bleibt, nach Patentanmeldung S 60452 IXc/42 m, und welches zum Lesen von zehn Magnetisierungsstufen zu dienen hat, dadurch gekennzeichnet, daß zur Gewinnung von Kodezeichen nach dem Kode »2 von 5«, die diesen zehn Magnetisierungsstufen zugeordnet sind, in fünf aufeinanderfolgenden Lesetakten um sieben, vier, drei, zwei Stufen und zuletzt um eine Stufe ummagnetisiert wird und daß außerdem am Ende des ersten oder zweiten Lesetaktes, je nachdem, bei welchem dieser beiden Lesetakte als erstem die Ummagnetisierung den Sättigungszustand nicht überschritt oder, sofern der Sättigungszustand bereits bei den ersten beiden Lesetakten überschritten wurde, am Ende der Lesetakte zwei und drei dem als nächsten umzumagnetisierenden Magnetkern ein einer Magnetisierungsstufe entsprechender Zusatzimpuls, welcher den Ummagnetisierungsimpulsen entgegengerichtet ist, zugeführt wird.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ummagnetisierungsimpulse beim Ummagnetisieren eines besonderen Abfragekerns (A) erzeugt werden, welcher eine Ausgabewicklung (II) besitzt, die in mehrere Abschnitte unterteilt ist, denen die Ummagnetisierungsimpulse in der vorgesehenen Stufung entnehmbar sind.
  3. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Abfragekern (A) eine zweite Ausgabewicklung (JlI) zur Lieferung von Zusatzimpulsen aufweist.
  4. 4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Abfragekern (A), wenn seine Ummagnetisierung rückgängig gemacht wird, jeweils einen Zusatzimpuls liefert, welcher bei den betreffenden Betriebsfällen einem anderen Speicherkern zugeführt wird.
  5. 5. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß beim Speicherkern (D) eine Abfragewicklung (II) vorgesehen ist, welche zum Zweck des Abfragens nacheinander an die verschiedenen Abschnitte der Ausgabewicklung (II) des Abfragekerns (A) angeschlossen wird.
  6. 6. Schaltungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß als Kriterium dafür, ob der Ummagnetisierungsimpuls größer ist oder nicht, als zur Herbeiführung des Sättigungszustandes im abgefragten Kern (D, Hl, H2, H3) notwendig ist, die nur bei Größersein des Ummagnetisierungsimpulses im Ummagnetisierungsstromkreis beim Abfragen nach Erreichen des magnetischen Sättigungszustandes auftretende besondere Höhe des Ummagnetisierungsstromes verwendet ist.
  7. 7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß durch den besonderen hohen Umrnagnetisierungsstrom ein Steuerrelais (R) zum Ansprechen gebracht wird. B.
  8. Schaltungsanordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß am Speicherkern (D) eine Ausgabewicklung (III) vorgesehen ist, an die eine Eingabewicklung (I) des Hilfskerns (Hl) angeschlossen ist, um beim Abfragen die im Speicherkern (D) vorhandene Information in den Hilfskern (Hl) zu übertragen, welche bei Nichtansprechen des Steuerrelais (R) dort wieder sofort gelöscht wird.
  9. 9. Schaltungsanordnung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß nach Übertragung der Information in den Hilfskern (Hl) die weiteren Verfahrensschritte mit dem Hilfskern (Hl) abgewickelt werden und daß diesem Hilfskern (Hl) weitere Hilfskerne (H2, H3) zugeordnet sind, in die gegebenenfalls die Information übertragen werden kann.
  10. 10. Schaltungsanordnung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß nach Übertragung der Information in den Hilfskern (Hl) vor Abwicklung der weiteren Verfahrensschritte die Information in den Speicherkern (D) zurückübertragen wird.
  11. 11. Schaltungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Speicherkern (D) eine Eingabewicklung (I) besitzt, über welche die Information einzuspeichern ist.
  12. 12. Schaltungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils nach Abwicklung aller Verfahrensschritte zur Kontrolle geprüft wird, ob gerade zwei Kodezeichenstellen markiert wurden.
  13. 13. Schaltungsanordnung [nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Ablesevorgang jeweils nach Markierung von zwei Kodezeichenstellen abgebrochen wird.
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