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DE1131731B - Schaltungsanordnung zur Ausloesung eines Impulses mit steiler Anstiegsflanke - Google Patents

Schaltungsanordnung zur Ausloesung eines Impulses mit steiler Anstiegsflanke

Info

Publication number
DE1131731B
DE1131731B DET19634A DET0019634A DE1131731B DE 1131731 B DE1131731 B DE 1131731B DE T19634 A DET19634 A DE T19634A DE T0019634 A DET0019634 A DE T0019634A DE 1131731 B DE1131731 B DE 1131731B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
capacitor
tube
resistor
circuit arrangement
switch
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DET19634A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Gisbert Burkhardt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Telefunken Patentverwertungs GmbH
Original Assignee
Telefunken Patentverwertungs GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Telefunken Patentverwertungs GmbH filed Critical Telefunken Patentverwertungs GmbH
Priority to DET19634A priority Critical patent/DE1131731B/de
Publication of DE1131731B publication Critical patent/DE1131731B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03KPULSE TECHNIQUE
    • H03K3/00Circuits for generating electric pulses; Monostable, bistable or multistable circuits
    • H03K3/02Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses
    • H03K3/53Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses by the use of an energy-accumulating element discharged through the load by a switching device controlled by an external signal and not incorporating positive feedback
    • H03K3/55Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses by the use of an energy-accumulating element discharged through the load by a switching device controlled by an external signal and not incorporating positive feedback the switching device being a gas-filled tube having a control electrode

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  • Lasers (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung zur Auslösung eines Impulses mit steiler Anstiegsflanke Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung, die es ermöglicht, durch Betätigen eines mechanischen Schalters einen Impuls mit steiler Anstiegsflanke zu erzeugen.
  • Solche Impulse werden als sogenannte Triggerimpulse zum Anstoßen von rückgekoppelten Kippschaltungen oder zum Zünden von Kaltkathodenröhren benötigt. Hierbei besteht im allgemeinen die Forderung, daß die Triggerimpulse nicht nur hinsichtlich ihrer Amplitude, sondern auch hinsichtlich ihrer Dauer innerhalb vorgegebener Grenzen liegen. Die Impulsdauer soll also nicht von der Geschwindigkeit der Schalterbetätigung oder der Dauer des Kontaktschlusses abhängig sein. Dies könnte man in einfacher Weise bekanntlich dadurch erreichen, daß man mit Hilfe des Schalters den Entladungsstromkreis eines zuvor auf die gewünschte Spannung aufgeladenen Kondensators schließt.
  • Bekanntlich können jedoch bei mechanischen Kontakten Störungen des Kontaktschlusses durch Prellen und andere Effekte auftreten, mit der Folge, daß die Anstiegsflanken der auf diese Weise erzeugten Impulse starke Amplitudenschwankungen bzw. -einbrüche aufweisen. Für die Ansteuerung von Zählstufen, Registern u. dgl. sind solche Impulse nicht brauchbar, da sie statt eines einzelnen Schaltvorganges mehrere auslösen würden.
  • Es ist bereits bekannt, diesen Mängeln dadurch zu begegnen, daß die Entladung des Kondensators statt über den Schalter über eine Gasentladungsröhre erfolgt. Der Schalter wird dann lediglich dazu benutzt, zur Auslösung des Entladevorganges das Potential der Starterelektrode der Entladungsröhre kurzzeitig über den Zündspannungswert hinaus zu erhöhen. Bei einer bekannten Schaltung ist der genannte Kondensator über einen Ladewiderstand dauernd mit der Speisespannungsquelle verbunden; die Starterelektrode liegt einerseits über einen Vorwiderstand an einem Potential, bei welchem eine Zündung noch nicht erfolgen kann, andererseits kann sie zur Einleitung des Ent-Ladevorganges über einen in Reihe mit dem Schalter liegenden Hilfskondensator mit der positiven Klemme des erstgenannten Kondensators verbunden werden. Diese Schaltung hat den Nachteil, daß der Aufladewiderstand relativ hochohmig sein muß, so daß sich lange Aufladezeiten ergeben und die Erzeugung von rasch aufeinanderfolgenden Impulsen nicht möglich ist. Der Aufladewiderstand muß so groß sein, daß nach dem Zünden der Gasentladungsröhre und Entladen des Kondensators auf die Brennspannung die Gasentladung mit Sicherheit erlischt. Würde nämlich zu diesem Zeitpunkt von der Speisestromquelle über den Aufladewiderstand ein Strom fließen können, der größer ist als der minimale Brennstrom der Röhre, so würde die Röhre weiter gezündet bleiben und ein bestimmungsgemäßes Arbeiten der Schaltung nicht mehr möglich sein.
  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung zum Erzeugen eines Impulses mit steiler Anstiegsflanke, welche ebenfalls eine Speisespannungsquelle, einen Kondensator und eine durch einen Steuerschalter auslösbare Gasentladungsröhre benutzt, jedoch so aufgebaut ist, daß der vorerwähnte Nachteil nicht auftreten kann.
  • Dies wird dadurch erreicht, daß die Gasentladungsröhre, der Kondensator und der Arbeitswiderstand in Reihe geschaltet an die Speisestromquelle angeschlossen sind und daß der Steuerschalter als Umschalter ausgebildet ist, der in der Bereitschaftsstellung den Kondensator niederohmig überbrückt, wobei die Starterelektrode auf einem Potential liegt, bei welchem eine Zündung der Hauptentladungsstrecke nicht erfolgen kann, und in der Auslösestellung einerseits den Kondensator freigibt und andererseits die Starterelektrode über einen Widerstand an ein positives Potential der Schaltung anschließt, so daß die Röhre zündet und der Kondensator sich über die Hauptentladungsstrecke und den Arbeitswiderstand auflädt.
  • Eine Schaltungsanordnung mit diesen Merkmalen kann wahlweise zur Abgabe von positiven oder von negativen Impulsen eingerichtet werden. Eine bevorzugte, zur Abgabe von positiven Impulsen geeignete Schaltungsanordnung ist so ausgebildet, daß der Arbeitswiderstand an die Kathode, der Kondensator an die Anode der Röhre, und deren Starterelektrode Tiber einen Widerstand an einnegatives Potential der Schaltung angeschlossen ist. Der Schalter bringt hierbei in der Bereitschaftsstellung den anodenseitigen Anschluß des Kondensators mit dem positiven Pol der Stromquelle und in Auslösestellung über einen Widerstand die Starterelektrode mit einem positiven Potential in Verbindung.
  • Soll die erfindungsgemäße Schaltungsanordnung zur Erzeugung von negativen Impulsen eingerichtet werden, so wird vorzugsweise der Arbeitswiderstand an die Anode und der Kondensator an die Kathode der Röhre angeschlossen und der Umschaltkontakt des Schalters über einen Richtleiter mit der Kathode und über einen Widerstand oder unmittelbar mit der Starterelektrode der Röhre verbunden. Der Umschaltkontakt stellt dann in der Bereitschaftsstellung eine Verbindung zum negativen und in der Auslösestellung eine Verbindung zum positiven Pol der Stromquelle her.
  • Die Zeichnung zeigt zwei Ausführungsbeispiele, an welchen die Wirkungsweise der erfindungsgemäßen Schaltungen näher erläutert werden soll. Die Schaltung nach Fig. 1 ist zur Abgabe positiver Impulse, jene nach Fig. 2 zur Abgabe negativer Impulse eingerichtet.
  • In der Schaltungsanordnung nach Fig.1 ist der Kondensator 1 an die Anode und der Arbeitswiderstand 2 an die Kathode einer Gasentladungsröhre 3 angeschlossen. Als Gasentladungsröhre wird im Rahmen der Erfindung vorzugsweise eine Glimmrelaisröhre (Kaltkathodenröhre) verwendet, wenngleich der Erfindungsgedanke auch mit anderen Gasentladungsröhren realisiert werden kann. Es ist ferner vorteilhaft, den Arbeitswiderstand zur Abnahme der Ausgangsspannung mit einem regelbaren Abgriff zu versehen. Der von der Anode abgewandte Anschluß des Kondensators 1 ist über eine Klemme 4 dauernd mit dem positiven, der Arbeitswiderstand 2 über eine Klemme 6 mit dem negativen Pol einer Speisestromquelle 5 verbunden. Letzterer dient für das Ausgangssignal, welches zwischen Klemmen 7 und 8 abgenommen wird, als Bezugspotential. Die Starterelektrode der Röhre 3 ist über einen hochohmigen Widerstand 9 mit dem Bezugspotential und über einen Begrenzungswiderstand 10 mit dem Arbeitskontakt eines Steuerschalters 11 verbunden. Der Ruhekontakt des als Umschalter ausgebildeten Steuerschalters führt über einen Entladewiderstand 12 zum anodenseitigen Anschluß des Kondensators. Sein Umschaltkontakt ist an das positive Potential der Schaltung angeschlossen. Der Steuerschalter kann z. B. als handbetätigte Taste ausgebildet oder durch Relaiskontakte gebildet sein.
  • In der Bereitschaftsstellung (Ruhestellung) des Schalters 11 wird der Kondensator durch den Widerstand 12 überbrückt und, falls er zuvor aufgeladen war, entladen. Die Starterelektrode liegt auf Kathodenpotential, so daß die Röhre 1 gesperrt ist. Wird nun der Schalter in seine Auslösestellung gebracht, so wird durch das Öffnen des Ruhekontaktes der Kondensator 1 freigegeben und sodann über den Spannungsteiler 9,10 beim Schließen des Arbeitskontaktes eine positive Spannung an die Starterelektrode gelegt. Dadurch zündet die Hauptentladungsstrecke der Röhre, so daß der Kondensator schließlich auf eine Spannung aufgeladen wird, die gleich ist der Differenz zwischen der EMK der Stromquelle 5 und der Brennspannung der Hauptentladungsstrecke. Während dieses Aufladevorganges tritt am Arbeitswiderstand 2 mit steiler Anstiegsflanke ein dem Ladestrom proportionaler Spannungsabfall auf. Nachdem mit der ersten Kontaktberührung die Zündung der Röhre 1 eingeleitet wurde, verläuft die weitere Aufladung des Kondensators unabhängig vom weiteren Potentialverlauf an der Starterelektrode, so daß, wie angestrebt, Kontaktprellungen auf die Form des an den Klemmen 7, 8 auftretenden Ausgangsimpulses 13 keinen Einfuß haben. Sobald der Schalter 11 in seine Ausgangsstellung zurückkehrt, wird der Kondensator 1 über den Widerstand 12 entladen und damit wieder der Ausgangszustand hergestellt.
  • In der in Fig. 2 dargestellten Schaltungsanordnung ist der Arbeitswiderstand 2 an die Anode und der Kondensator 1 an die Kathode der Glimmrelaisröhre 3 angeschlossen. Der Abgriff des Arbeitswiderstandes ist mit der einen Ausgangsklemme 14 verbunden, während die andere Ausgangsklemme 15 am positiven Pol der Stromquelle liegt, der hier als Bezugspotential dient. Der Umschaltkontakt des Steuerschalters 11' ist über einen Richtleiter 16 mit der Kathode und über einen Begrenzungswiderstand 10' mit der Starterelektrode der Röhre verbunden. Der Ruhekontakt des Schalters führt über einen Widerstand 12' und die Klemme 6 zum negativen, der Arbeitskontakt über de Klemme 4 zum positiven Pol der Stromquelle 5.
  • In der gezeichneten Bereitschaftsstellung des Schalters 11' wird der Kondensator 1, wenn sein kathodenseitiger Belag vom vorausgehenden Ladezyklus her positiv aufgeladen war, über den Richtleiter 16 und den Widerstand 12' entladen. Eine Zündung der Hauptentladungsstrecke der Röhre 3 kann dabei nicht stattfinden, da das Potential der Starterelektrode unterhalb der Starterzündspannung bleibt. Durch Umlegen des Schalters 11' in die Auslösestellung wird die Überbrückung des entladenen Kondensators 1 aufgehoben und beim Schließen des Arbeitskontaktes über den Widerstand 10' positives Potential an die Starterelektrode gelegt, wobei der Richtleiter 16 sich hochohmig verhält. Die Röhre zündet nun, und der Kondensator 1 wird, wie in der Schaltung nach Fig.1, aufgeladen. Dabei tritt an der Anode der Röhre ein negativ gerichteter Spannungssprung auf, so daß an der Ausgangsklemme 14 ein negativer Ausgangsimpuls 17 zur Verfügung steht.
  • Im Rahmen der Erfindung wäre es gegebenenfalls auch möglich, den bei der Aufladung des Kondensators entstehenden Stromimpuls unmittelbar als solchen auszunutzen. Ebenso versteht es sich von selbst, daß die Möglichkeiten zur Verwirklichung der Erfindung durch die beiden beschriebenen Ausführungsbeispiele nicht erschöpft sind. So könnte z. B. in der Schaltung nach Fig.1 der Umschaltkontakt des Schalters 11 statt an den positiven Pol der Stromquelle an den Widerstand 12 angeschlossen sein, ohne daß die grundsätzliche Wirkungsweise dieser Schaltung sich ändern würde.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Schaltungsanordnung zur Erzeugung eines Impulses mit steiler Anstiegsflanke mit Hilfe einer Speisespannungsquelle, eines Kondensators und einer durch einen Steuerschalter auszulösenden Gasentladungsröhre, dadurch gekennzeichnet, daß die Gasentladungsröhre, derKondensator und der Arbeitswiderstand in Reihe geschaltet an die Speisestromquelle angeschlossen sind und daß der Steuerschalter als Umschalter ausgebildet ist, der in der Bereitschaftsstellung den Kondensator niederohmig überbrückt, wobei die Starterelektrode auf einem Potential liegt, bei welchem eine Zündung der Hauptentladungsstrecke nicht erfolgen kann, und in der Auslösestellung einerseits den Kondensator freigibt und anderseits die Starterelektrode über einen Widerstand an ein positives Potential der Schaltung anschließt, so daß die Röhre zündet und der Kondensator sich über die Hauptentladungstrecke und den Arbeitswiderstand auflädt.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzeugung eines positiven Impulses der Arbeitswiderstand (2) mit der Kathode und der Kondensator (1) mit der Anode der Röhre (3) verbunden ist, die Starterelektrode über einen Widerstand (9) an ein negatives Potential der Schaltung angeschlossen ist und der Schalter (11) in Bereitschaftsstellung den anodenseitigen Anschluß des Kondensators mit dem positiven Pol der Stromquelle und in Auslesestellung über einen Widerstand (10) die Starterelektrode mit einem positiven Potential in Verbindung bringt.
  3. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzeugung eines negativen Impulses der Arbeitswiderstand (2) an die Anode und der Kondensator (1) an die Kathode der Röhre (3) angeschlossen ist und daß der Umschaltkontakt des Schalters (11') über einen Richtleiter (16) mit der Kathode und über einen Widerstand (10') oder unmittelbar mit der Starterelektrode der Röhre verbunden ist, in Bereitschaftsstellung eine Verbindung zum negativen Pol der Stromquelle (5) und in Auslösestellung eine Verbindung zum positiven Pol der Stromquelle herstellt.
  4. 4. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß als Röhre (3) eine Glimmrelaisröhre verwendet ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift H 17252 IVal78 e (bekanntgemacht am 25. 10. 1956); »Funkschau«, 1951, H21, S. VIII a.
DET19634A 1961-02-08 1961-02-08 Schaltungsanordnung zur Ausloesung eines Impulses mit steiler Anstiegsflanke Pending DE1131731B (de)

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