DE1130997B - Verfahren zum Aufbringen eines Schlauch-stueckes aus thermoplastischem Werkstoff aufeinen zylindrischen Koerper und Vorrichtung zur Durchfuehrung des Verfahrens - Google Patents
Verfahren zum Aufbringen eines Schlauch-stueckes aus thermoplastischem Werkstoff aufeinen zylindrischen Koerper und Vorrichtung zur Durchfuehrung des VerfahrensInfo
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- DE1130997B DE1130997B DER23772A DER0023772A DE1130997B DE 1130997 B DE1130997 B DE 1130997B DE R23772 A DER23772 A DE R23772A DE R0023772 A DER0023772 A DE R0023772A DE 1130997 B DE1130997 B DE 1130997B
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B29—WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
- B29C—SHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
- B29C55/00—Shaping by stretching, e.g. drawing through a die; Apparatus therefor
- B29C55/22—Shaping by stretching, e.g. drawing through a die; Apparatus therefor of tubes
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B29—WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
- B29C—SHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
- B29C63/00—Lining or sheathing, i.e. applying preformed layers or sheathings of plastics; Apparatus therefor
- B29C63/18—Lining or sheathing, i.e. applying preformed layers or sheathings of plastics; Apparatus therefor using tubular layers or sheathings
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Description
- Verfahren zum Aufbringen eines Schlauchstückes aus thermoplastischem Werkstoff auf einen zylindrischen Körper und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens Es ist bekannt, elektrische Schaltelemente und elektrische Kondensatoren mit einer isolierenden Umhüllung zu versehen, Bisher hat man dazu unter anderem Kunststoffrohre verwendet, in die z. B. ein Kondensator eingeschoben wurde, worauf die beiden Enden des Rohres mit einer Isoliermasse vergossen wurden. Man hat weiter z. B. Kondensatoren mit Folienbändern umwickelt, diese sodann verklebt oder verschweißt und ist auch dazu übergegangen, elektrische zylindrische Schaltelemente, wie Kondensatoren, Widerstände u. dgl., mit Schrumpfschläuchen aus thermoplastischem Kunststoff zu überziehen.
- Die Verwendung von Schrumpfschläuchen führte in der Praxis zu Schwierigkeiten, die dadurch entstehen, daß die geforderten geringen Toleranzen bei den Schrumpfschläuchen nur schwer eingehalten werden können und daß bei längerer Lagerung die Schrumpfschläuche unter Einwirkung von Wärme im Durchmesser etwas zurückschrumpfen, so daß unter Umständen der Schrumpfschlauch auf das vorgesehene Schaltelement nicht mehr aufgezogen werden kann. Hinzu kommt die Axialschrumpfung der Schrumpfschläuche, so daß der Vorarbeiter immer gezwungen ist, die richtige Länge der Zuschnitte der Schrumpfschläuche experimentell festzustellen. Weiter hat sich die erforderliche erhöhte Temperatureinwirkung für die Rückstellung der Schrumpfschläuche mitunter nachteilig auf Widerstände und Kondensatoren ausgewirkt, die hierdurch in ihren elektrischen Werten unvorhergesehene Veränderungen erfahren haben.
- Auch das Verfahren der Bandagierung der Kondensatorkörper hat den Nachteil, daß es sehr umständlich, teuer und raumfüllend ist.
- Bekannt ist ein Verfahren, bei dem das Aufweiten des erwärmten Schlauches, das Einfrieren bei Zimmertemperatur, das Überziehen des Gegenstandes mit dem aufgeweiteten und so eingefrorenen Schlauch und ein neuerliches Erwärmen mit einer Rückschrumpfung des im metastabilen Zustand befindlichen Schlauches auf dem zu überziehenden Gegenstand erfolgt. Hier ist eine mehrmalige Erwärmung des aufzuweitenden Schlauches nötig. Nach einem weiteren Prinzip wird ein Schlauch waagerecht aufgeschoben.
- Vorbekannt ist eine Aufweitvorrichtung, bei der eine aus drei Segmenten gebildete Hülse durch einen Konus auseinandergedrückt, was dazu führt, daß das Schlauchstück über seine ganze Länge gleichmäßig aufgeweitet wird. Die Segmente dieser Aufweitevorrichtung sind von einer Feder umschlossen, die die Segmente beim Herausziehen des Spannkonus in ihre Ausgangslage zurückstellt. Das Verfahren nach der Erfindung bezieht sich auf das Aufbringen eines Schlauchstückes aus thermoplastischem Werkstoff auf einen zylindrischen Körper, dessen Durchmesser größer ist als die lichte Weite des Schlauchstückes, bei dem das Schlauchstück bei Zimmertemperatur aufgeweitet und hierauf auf den zylindrischen Körper aufgebracht wird. Das Erfindungsgemäße ist nun dadurch gegeben, daß das Aufweiten in an sich bekannter Weise gleichzeitig über die ganze Länge des Schlauchstückes und das Aufbringen durch Fallenlassen von der Aufweitevorrichtung auf den zu überziehenden zylindrischen Körper vorgenommen wird.
- Ein weiterer Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung zur Ausübung dieses Verfahrens. Die Zeichnung zeigt die erfindungsgemäße Vorrichtung in Seitenansicht, teilweise geschnitten. Diese besteht aus einem Ständer 5, der an seinem oberen Ende mit einem auskragenden Arm versehen ist, wobei unter dem Kragarm mit veränderlichem Abstand diesem gegenüber eine Werkstückauflage 6 für die Auflage der zu überziehenden zylindrischen Körper vorgesehen ist, so daß zylindrische Körper verschiedener Größe eingespannt werden können, wobei in dem Kragarm eine von einem Federring 8 umschlossene, in mehrere Segmente aufgeteilte und in ihrem Innern mit einem von den Segmenten umschlossenen, axial verschiebbar angeordneten Spannkonus 3 versehene Hülse 1 mit ihrer Achse gegen die Werkstückauflage 6 ausgerichtet und auswechselbar eingesetzt ist.
- Der Spannkonus 3 weist eine axiale Bohrung 12 auf, die zur Aufnahme des Lötdrahtes des zu überziehenden Kondensators oder Widerstandes und dessen gleichzeitiger Zentrierung dient, während die Werkstückauflage 6 mit einem nach außen offenen Schlitz 7 versehen ist, der zur Aufnahme des am anderen Ende des Kondensators oder Widerstandes herausragenden Lötdrahtes und dessen Zentrierung dient, so daß der zu überziehende zylindrische Körper genau konzentrisch zur Mittelachse des Spannkonus 3 unterhalb desselben festgelegt ist. Außerdem kann auf Grund des Schlitzes der Kondensator oder Widerstand mit seinem Draht von vorn eingesetzt werden.
- An der Werkstückauflage 6 ist am Schlitz 9 eine erhöhte Leiste 10 vorgesehen, durch die festgelegt werden kann, wie weit der Schlauch über den zu überziehenden zylindrischen Körper überstehen soll.
- Im Kragarm des Ständers 5 ist eine Aufnahme 11 für die Aufweithülse 1 eingefräst, wobei die Aufnahme 11 so ausgelegt ist, daß Hülsen verschiedener Größe eingesetzt werden können. Auch können mehrere Vorrichtungen dieser Art in an sich bekannter Weise zu einer Baueinheit vereinigt werden.
- Die Hülse 1 ist aus vier bis acht Segmenten gebildet. Durch Verschieben des Konus 3 mittels des Fußhebels 2 werden diese Segmente auseinandergedrückt. Es ist dabei gleich, ob der Konus so gestaltet ist, daß er von oben nach unten eingedrückt werden muß oder, wie dargestellt, von unten nach oben gezogen wird. Die Segmente werden durch einen Federring 8 nach Entlastung wieder in ihre alte Lage (kleinster Durchmesser) zurückgedrückt. Durch die Anordnung von Konus und Hülse ist es möglich, die Schlauchstücke zylindrisch aufzuweiten, und durch die 4- bis 8fache Segmentierung der Hülse wird der Schlauch praktisch rund aufgeweitet.
- Das Verfahren zum Überziehen von Schaltelementen mit einem Kunststoffschlauch wird so ausgeführt, daß die in fertigen Längen zugeschnittenen Schlauchstücke auf die in Segmente geteilte, senkrecht nach unten weisende Hülse 1 aufgeschoben werden. Durch den Fußhebel 2 wird der Spannkonus 3 in die segmentierte Hülse 1 hineingezogen, wobei die Segmente auseinandergedrückt werden und der auf die Hülse 1 aufgesteckte Schlauch auf ein bestimmtes, vorher durch einen Anschlag an der Vorrichtung eingestelltes Maß aufgeweitet wird. Der zu überziehende zylindrische Körper, z.B. ein Widerstand oder Kondensator 4, wird unter der Aufweithülse 1 aufgestellt und der Fußhebel 2 entlastet. Dadurch gehen die Segmente der Aufweithülse 1 zusammen und das aufgeweitete Schlauch stück kann nach unten über den darunterstehenden zylindrischen Körper fallen.
- Nach etwa 3 bis 5 Sekunden hat sich der aufgeweitete Schlauch durch sein Rückstellungsvermögen so weit auf den zu überziehenden zylindrischen Körper aufgezogen, daß er sich nicht mehr verschieben läßt. Durch die weitere Lagerung zieht sich der Schlauch so fest auf den zu überziehenden zylindrischen Körper auf, daß er nicht mehr zu entfernen ist.
Claims (6)
- PATENTANs PRÜCHE: 1. Verfahren zum Aufbringen eines Schlauchstückes aus thermoplastischem Werkstoff auf einen zylindrischen Körper, dessen Durchmesser größer ist als die lichte Weite des Schlauchstückes, bei dem das Schlauchstück bei Zimmertemperatur aufgeweitet und hierauf auf den zylindrischen Körper aufgebracht wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Aufweiten in bekannter Weise gleichzeitig über die ganze Länge des Schlauchstückes und das Aufbringen durch Fallenlassen vorgenommen wird.
- 2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an einem an seinem oberen Ende mit einem auskragenden Arm versehenen Ständer (5) unter dem Kragarm, mit veränderlichem Abstand diesem gegenüber, eine Werkstückauflage (6) angebracht und in den Kragarm eine von einem Federring (8) umschlossene, in mehrere Segmente aufgeteilte und mit einem von den Segmenten umschlossenen, axial verschieblich angeordneten Spannkonus (3) versehene Hülse (1) mit ihrer Achse gegen die Werkstückauflage (6) ausgerichtet, auswechselbar eingesetzt ist.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Spannkonus (3) eine axiale Bohrung (12) aufweist.
- 4. Vorrichtung nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Werkstückauflage (6) mit einem nach außen offenen Schlitz (9) versehen ist.
- 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß an der Werkstückauflage (6) am Schlitz (9) eine erhöhte Leiste (10) vorgesehen ist.
- 6. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Vorrichtungen dieser Art in an sich bekannter Weise zu einer Baueinheit vereinigt werden.In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 360 294, 362 093, 766 555; französische Patentschrift Nr. 1 138 480; USA.-Patentschriften Nr. 2 027 962, 1 322 843; M eh dorn, Walter, »Kunstharzpreßstoffe und ander Kunststoffe«, dritte Auflage, Springer-Verlag Berlin/Göttingen/Heidelberg, 1949, S. 305.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER23772A DE1130997B (de) | 1958-07-28 | 1958-07-28 | Verfahren zum Aufbringen eines Schlauch-stueckes aus thermoplastischem Werkstoff aufeinen zylindrischen Koerper und Vorrichtung zur Durchfuehrung des Verfahrens |
Applications Claiming Priority (1)
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| DER23772A DE1130997B (de) | 1958-07-28 | 1958-07-28 | Verfahren zum Aufbringen eines Schlauch-stueckes aus thermoplastischem Werkstoff aufeinen zylindrischen Koerper und Vorrichtung zur Durchfuehrung des Verfahrens |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1130997B true DE1130997B (de) | 1962-06-07 |
Family
ID=7401499
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DER23772A Pending DE1130997B (de) | 1958-07-28 | 1958-07-28 | Verfahren zum Aufbringen eines Schlauch-stueckes aus thermoplastischem Werkstoff aufeinen zylindrischen Koerper und Vorrichtung zur Durchfuehrung des Verfahrens |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1130997B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0286270A3 (de) * | 1987-04-09 | 1991-03-20 | N.V. Raychem S.A. | Verfahren und Teilesatz zum Schützen eines Substrates |
| DE19713672A1 (de) * | 1997-04-02 | 1998-10-08 | Holzer Walter Prof Dr H C Ing | Kondensator-Modulsystem |
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-
1958
- 1958-07-28 DE DER23772A patent/DE1130997B/de active Pending
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