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DE1130730B - Aufreissverschluss, insbesondere fuer Kuehlschraenke - Google Patents

Aufreissverschluss, insbesondere fuer Kuehlschraenke

Info

Publication number
DE1130730B
DE1130730B DES65326A DES0065326A DE1130730B DE 1130730 B DE1130730 B DE 1130730B DE S65326 A DES65326 A DE S65326A DE S0065326 A DES0065326 A DE S0065326A DE 1130730 B DE1130730 B DE 1130730B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
locking
latch
fork
bolt
tear
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES65326A
Other languages
English (en)
Inventor
Gerhard Kochheim
Walter Krey
Egon Boeving
Otto Beckershoff
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
FA Sievers Carl
Original Assignee
FA Sievers Carl
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by FA Sievers Carl filed Critical FA Sievers Carl
Priority to DES65326A priority Critical patent/DE1130730B/de
Publication of DE1130730B publication Critical patent/DE1130730B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05CBOLTS OR FASTENING DEVICES FOR WINGS, SPECIALLY FOR DOORS OR WINDOWS
    • E05C19/00Other devices specially designed for securing wings, e.g. with suction cups
    • E05C19/02Automatic catches, i.e. released by pull or pressure on the wing
    • E05C19/024Automatic catches, i.e. released by pull or pressure on the wing with a bifurcated latch
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05CBOLTS OR FASTENING DEVICES FOR WINGS, SPECIALLY FOR DOORS OR WINDOWS
    • E05C5/00Fastening devices with bolts moving otherwise than only rectilinearly and only pivotally or rotatively
    • E05C2005/005Pivoting bolts or catches being able to move in an additional direction, e.g. by sliding or by pivoting about an additional axis, in order to allow closing of the wing even if the bolt or catch is in its locked position

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Refrigerator Housings (AREA)

Description

  • Aufreißverschluß, insbesondere für Kühlschränke Die Erfindung betrifft die Anordnung einer Verschließeinrichtung an einem Aufreißverschluß mit schwenk- und ausweichbar gelagerter Gabelfalle.
  • Es sind bereits Aufreißverschlüsse bekannt, die einen von den Verschlußteilen unabhängigen Riegel aufweisen, der in den Schließteil eingreift und hierdurch die Tür verriegelt. Wirft man die Tür bei vorgeschobener Stellung des Riegels zu, so trifft der Riegel mit der gesamten kinetischen Energie auf das Gegenschließteil. Beschädigungen am Kühlschrank sind unvermeidlich, insbesondere bei der leichten Kunststoffaufbauweise heutiger Kühlschränke. Der gleiche Nachteil haftet einem abschließbaren Aufreißverschluß an, welcher einen am Verschlußgehäuse angebrachten Riegel besitzt, der von außen mittels eines Schlüssels in eine Ausnehmung des Schließkelles eingedreht werden kann. Befindet sich der Riegel in Schließstellung und wird die Tür dann zugeschlagen, so tritt keine, das Schloßeingerichte und den Kühlschrank erheblich schonende Bremsung der kinetischen Energie auf.
  • Die Erfindung bezweckt, diese Nachteile zu beseitigen. Sie geht hierbei von dem Gedanken aus, die Kraftspeicherkräfte auszunutzen, um die kinetischen Energien der Tür beim Zuschlagen in Abschließstellung zu bremsen; grundsätzlich geht die Erfindung deshalb von einem Aufreißverschluß solcher Gattung aus, welcher eine schwenk- und drehbare Gabelfalle aufweist, die sowohl beim Schwenken als auch beim Ausweichen durch Zurückschieben eine Nachspannung des Kraftspeichers herbeiführt. Die Anordnung der Verschließeinrichtung ist dabei erfindungsgemäß derart, daß die Schließrolle selbst in Abschließstellung zunächst auf die dann noch bewegliche Gabelfalle stößt, wodurch Zuschlagkräfte von dem Kraftspeicher gebremst werden, bevor starre Teile der Verschlußeinrichtung aufeinanderschlagen.
  • Zufolge dieser Ausgestaltung ist der harte Schlag beim Auftreffen der Schließrolle bzw. des Schließzapfens vermieden. Befindet sich die Falle bei geöffneter Tür in Schließstellung, so daß die sogenannte Notschließung stattfinden muß, so wird die kinetische Energie der Tür im wesentlichen verschluckt, selbst wenn die Verschließeinrichtung sich in Abschließstellung befinden sollte. Beschädigungen des Verschlusses sind dadurch weitgehendst vermieden, so daß eine narrensichere Handhabung gegeben ist. Befindet sich die Falle in Offenstellung, so wird der Schlag ebenfalls gebremst, bevor die starren Teile der Verschlußeinrichtung aufeinanderschlagen; die Bremsung erfolgt durch die Aufladung des Kraftspeichers; da die Begrenzung der Fallenbewegung erst kurz vor ihrer Schließlage eintritt, kann im übrigen eine spaltoffene Abtaustellung erreicht werden. Man braucht lediglich die Verschließeinrichtung bei geöffneter Tür und bei Offenstellung der Falle in Abschließstellung zu bringen und dann zu schließen. Die Tür gelangt nicht in die völlige Schließstellung; kurz vor Erreichen der Schließstellung wird die Bewegung der Falle durch die Verschließeinrichtung gestoppt. Der nachgespannte Kraftspeicher hält die Tür in dieser spaltoffenen Abtaustellung.
  • Eine vorteilhafte Ausgestaltung ist erfindungsgemäß gegeben durch eine sich in der Schwenkebene der Falle vor dem Gabelmaul derselben erstreckende Führungsbüchse, deren längsverschieblicher Verriegelungsbolzen verriegelnd in eine Ausnehmung des Schließklobens eintritt. Diese Ausgestaltung bringt im übrigen den Vorteil, daß der Verschluß bei Abschließstellung der Verschließeinrichtung niemals in die Schließstellung gebracht werden kann. Dies verhindert, daß etwa Kinder in den Kühlschrank kriechen und die Tür mit abgeschlossener Verschließeinrichtung zufällt, so daß das Kind eingesperrt ist, obwohl durch den Aufreißverschluß ein solches Einsperren vermieden werden soll.
  • Eine konstruktiv g >ünstige, Ausgestaltung ist hierbei erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß der Boden des Verschlußgehäuses über die GabeNalle hinausreichend verlängert und zu einem Tragschenkel für die Führungsbüchse abgewinkelt ist.
  • Eine andere vorteilhafte Ausgestaltung besteht erfindungsgemäß darin, daß eine Führungsbüchse quer zur Schwenkachse und parallel zur Schwenkebend der Falle verläuft und der Verriegelungsbolzen einen Querann aufweist, der unter den längsbeweghchen Anlenkbolzen des Kraftspeichers geschwenkt werden kann. Auch bei dieser Ausgestaltung wird in jedem Fall die Zuschlagkraft von dem Kraftspeicher Gebremst. Findet die Normalschließung statt und C liegt der Querarm des Verriegelungsbolzens in Abschließstellung, so legt sich der Anlenkbolzen des Kraftspeichers unter den Querarm; findet die Notschließung statt, so schiebt der Anlenkbolzen sich oberhalb des Querarmes nach rückwärts. Bei kleineren Kühlschränken, bei denen die, Einsperrgefahr für Kinder nicht vorhanden ist, oder bei anderen Klappen und Deckeln kann dieses Zurückschieben dann sogar so weit erfolgen, daß die Schheßrolle bis in das Gabelmaul eintritt, also die völlige Schließstellung erreicht wird.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung in zwei beispielsweisen Ausführungsformen dargestellt, und zwar zeigt Abb. 1 einen horizontalen Längsschnitt durch eine Kühlschranktür in geschlossener Stellung mit dem erfindungsgemäß ausgebildeten Verschluß, Abb. 2 den Verschluß nebst Schließkloben in geöffneter Stellung, Abb. 3 eine Draufsicht auf den Verschluß; Abb. 4 zeigt eine andere Ausführungsfonn des Verschlusses an einer geschlossenen Kühlschranktür, Abb. 5 eine entsprechende Seitenansicht des Verschlusses in öffnungsstellung, und Abb. 6 eine Draufsicht hierzu, ohne die Schließrolle.
  • Der in Abb. 1 bis 3 dargestellte Aufreißverschluß einer Kühlschranktür 1 besteht im wesentlichen aus einem U-förmigen Verschlußgehäuse, dessen Boden 2 an der Türwand l' befestigt ist und zwischen dessen Seitenwänden 2' eine schwenkbare Gabelfalle 3 mittels des Bolzens 4 gelagert ist. Am Fallenschwanz 5 greift nüttels eines Anlenkbolzens 6 die Führungslasche 7 der Kraftspeicherfeder 8 an. Letztere stützt sich auf den Querbolzen 9, welcher sich zwischen den Seitenwänden 2' erstreckt und dem Schlitz der Lasche 7 zur Führung dient.
  • Das Fallemnaul 10 nimmt die Rolle 11 eines Schließkolbens 12 auf, welcher am Schrankgelicäuse 13 befestigt ist. Die Kraftspeicherfeder 8 hält die schwenkbare Gabelfalle 3 mit einem Drehmoment in einer heranziehenden Stellung (vgl. Abb. 1), wobei die Tür 1 sich mittels der Dichtung 14 gegen das Schrankgehäuse 13 abstätzt.
  • Im Steg 12' des Schließklobens 12 ist eine Aussparung 15 vorgesehen, in welche der Verriegelungsbolzen 16 eintreten kann. Dieser sitzt in einer am Verschlußgehäuse 2 angeordneten Führungsbüchse 17 und steht unter der Wirkung einer Schraubendruckfeder 18. Im Mantel der Führungsbüchse 17 ist ein Winkelschlitz 19 angebracht, in welchen der am Verriegelungsbolzen 16 befestigte Stift 20 eintritt und eine Dreh- und Axialbewegung des Bolzens 16 steuert. Die Drehbewegung dient zur Schließung und die Axialbewegung zur Verriegelung des Verschlusses. Das außenliegende Ende des Verriegelungsbolzens ist mit Schlüsselschlitzen 21 versehen, so daß ein Schlüssel zur Betätigung eingeführt werden kann.
  • Wie aus der Zeichnung (Abb. 1 und 3) ersichtlich, erstreckt sich bei der erläuterten Ausführungsform die Führungsbüchse 17 in der Schwenkebene der Gabelfalle 3 vor dem Gabelmaul 10, so daß. der längsverschiebliche Verriegelungsbolzen 16 von der Rückseite des Schließklobens her in die Ausnehmung 15 verriegelnd eintreten kann, wenn man bei geschlossener Kühlschranktür 1 den Verriegelungsbolzen 16 mittels des beigegebenen Schlüssels axial verschiebt und den Stift 20 in den Winkelschlitz 19 eindreht. Hierbei ist der Boden 2 des Verschlußgehäuses zweckmäßig über die Gabelfalle 3 hinausreichend verlängert und zu einem Tragschenkel 22 abgewinkelt.
  • Bei der in Abb. 4 bis 6 dargestellten Ausführungsform ist die Führungsbüchse 17' am Verschlußgehäuse, und zwar an der einen Seitenwand 2" angeordnet. Die Büchse verläuft quer zur Schwenkachse, 4' der Falle 3'. Der Verriegelungsbolzen 16' weist einen in den Bewegungsbereich eines aus der Falle 3' vorstehenden Sperrstiftes 25 einschlagbaren Querann 26 auf. Der Sperrstift 25 ist vorzugsweise von einer Verlängerung des Anlenkbolzens des Kraftspeichc#rs am Fallenschwanz 5' gebildet.
  • An dem Querarin 26 greift das Ende einer Zugfeder 27 an, deren anderes Ende bei 28 an der Führungsbüchse 17' auf der Mittellinie zwischen zwei die Endstellungen des Querarines 26 einrastenden Ausnehmungen 29, 30 des Führungsbüchsenmantels befestigt ist.
  • Die Wirkungsweise dieser Ausführungsform ergibt sich wie folgt: Der Verriegelungsbolzen 16' befindet sich in der Regel in einer Lage, wie in Abb. 5 dargestellt. Wird die Gabelfalle 3' beim Schließen der Kühlschranktür von der in das Gabelinaul 10' eintretenden Schließklobenrolle 11' um ihre Schwenkachse 4' gedreht, so löst sich die Kraftspeicherfeder 8' aus und zieht die Tür in die abgedichtete Schließlage (vgl. Abb. 4). Nun kann durch Schlüssel der Verriegelungsbolzen 16' gedreht werden, so daß der Querarm 26 unter den Sperrstift 25 tritt, welcher mit dem Fallenschwanz in fester Verbindung steht. Das Öffnen der Tür wird nun durch die Abstützung des Stiftes 25 auf dem Queram 26 verhindert, indem die, Falle 3" in ihrer Schwenkung gehemmt ist.
  • Die Entriegelung erfolgt durch Zurückdrehen des Querarmes 26 in die Stellung nach Abb. 6.
  • Wird versehentlich der Verschluß in Offenstellung durch Verlegen des Querarmes gesichert, so wird eine Beschädigung der Verschlußteile insofern vermieden, als der dann unter den Querarm 26 untergreifende Sperrstift 25 den Arm durch Längsverschieben aus seiner Rast 29 aushebt. Hierdurch wird der Verriegelungsbolzen 16' drehungsfrei, und die, Feder 27 zieht den Querarm 26 etwa in die Mittelstellung, bei der der Arm aus dem Bewegungsbereich des Sperrstiftes 25 tritt.
  • Alle Teile, der Beschreibung und der Zeichnungen, die über die Erläuterung des Inhalts der Patentanspräche hinausgehen, sind nicht Gegenstand der Erfindung.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Anordnung einer Verschließeinrichtung an einem Aufreißverschluß mit schwenk- und ausweichbar gelagerter Gabelfalle, derart, daß die Schließrolle (11) selbst bei Abschließstellung zunächst auf die dann noch bewegliche Gabelfalle (3) stößt, wobei Zuschlag:kräfte von dem Kraftspeicher gebremst werden, bevor starre Teile (12/16 bzw. 25/26) der Verschlußeinrichtung aufeinanderschlagen.
  2. 2. Aufreißverschluß nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine sich in der Schwenkebene der Gabelfalle (3) vor dem Gabelmaul (10) derselben erstreckende Führungsbüchse (17), deren längsverschleblicher Verriegelungsbolzen (16) verriegelnd in eine Ausnehmung (15) des Schließklobens (12) eintritt. 3. Aufreißverschluß nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Boden (2) des Verschlußgehäuses über die Gabelfalle (3) hinausreichend. verlängert und zu einem Tragschenkel (22) für die Führungsbüchse (17) abgewinkelt ist. 4. Aufreißverschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine FÜhrungsbüchse (17) quer zur Schwenkachse und parallel zur Schwenkebene der Falle (Y) verläuft und der Verriegelungsbolzen (16) einen Querarin (26) aufweist, der unter den längsbeweglichen Anlenkbolzen (6') des Kraftspeichers geschwenkt werden kann. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Gebrauchsmuster Nr. 1706 099, 1741511; britische Patentschrift Nr. 417 337.
DES65326A 1959-10-03 1959-10-03 Aufreissverschluss, insbesondere fuer Kuehlschraenke Pending DE1130730B (de)

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FR2603060A1 (fr) * 1986-08-08 1988-02-26 Bosch Siemens Hausgeraete Fermeture de porte pour un appareil menager
US20210363802A1 (en) * 2020-05-25 2021-11-25 Bitron S.P.A. Device for locking a household appliance door

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DE1741511U (de) * 1957-01-11 1957-03-14 Voss Kg J Sicherheitsschloss fuer schiebetueren.

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