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DE1129455B - Aufreihvorrichtung fuer Briefordner mit einer Lochvorrichtung - Google Patents

Aufreihvorrichtung fuer Briefordner mit einer Lochvorrichtung

Info

Publication number
DE1129455B
DE1129455B DES49978A DES0049978A DE1129455B DE 1129455 B DE1129455 B DE 1129455B DE S49978 A DES49978 A DE S49978A DE S0049978 A DES0049978 A DE S0049978A DE 1129455 B DE1129455 B DE 1129455B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cover rail
rail
line
die
punching
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES49978A
Other languages
English (en)
Inventor
Max Seyffer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DES49978A priority Critical patent/DE1129455B/de
Publication of DE1129455B publication Critical patent/DE1129455B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42FSHEETS TEMPORARILY ATTACHED TOGETHER; FILING APPLIANCES; FILE CARDS; INDEXING
    • B42F13/00Filing appliances with means for engaging perforations or slots
    • B42F13/40Filing appliances with means for engaging perforations or slots combined or formed with other articles, e.g. punches, stands
    • B42F13/404Filing appliances with means for engaging perforations or slots combined or formed with other articles, e.g. punches, stands with punches

Landscapes

  • Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)

Description

  • Aufreihvorrichtung für Briefordner mit einer Lochvorrichtung Die Erfindung bezieht sich auf eine Aufreihvorrichtung für Briefordner mit einer Lochvorrichtung. Diese der Erfindung zugrunde liegende Aufreihvorrichtung wird von zwei Aufreihstiften und einem mit diesen zusammenwirkenden Schließbügel sowie von einer auf dem Schließbügel und den Aufreihstiften verschiebbaren, als Lochvorrichtung dienenden Schiene gebildet.
  • Bei dieser bekannten Ausführung ist die als Lochvorrichtung vorgesehene Schiene an einer Längsseite oder Querseite der zum Festklemmen des aufgereihten Schriftgutes dienenden Deckschiene angelenkt, in welcher die als Matrizen dienenden Öffnungen unabhängig und mit Abstand von den Aufreihlochungen vorgesehen sind. Diesen scharfkantig ausgebildeten öffnungen in derDeckschiene sind an der angelenkten Schiene ebenfalls scharfkantig ausgebildete Ansätze als Patrizen zugeordnet, die beim Lochen in die Öffnungen der Deckschiene eingreifen. Zum Lochen muß jedoch die Deckschiene von der Aufreihvorrichtung abgenommen werden, so daß sowohl das durch Zusammenklappen von. Deckschiene und Schiene erfolgende Lochen als auch das Ablegen des gelochten Schriftgutes einen eigenen Arbeitsgang erfordert. Bei einer anderen Auf-41 aus Schließbügeln und Aufreihstiften sied die miteinander zusammenwirkenden Enden der schwenkbaren Schließbügel und der feststehenden Aufreihstifte als Patrize und Matrize ausgebildet. Hiermit läßt sich eine Lochung mit einem glatten Lochrand in der erforderlichen Größe nur dann einwandfrei durchführen, wenn entweder die Patrize oder die Matrize größer als das zu stanzende Loch ausgebildet wird. Durch den einen oder anderen vorstehenden 'feil muß jedoch dann zwangläufig beim Ablegen oder beim Zurückschieben des Schriftgutes über die Schließbügel ein Ausreißen des Loches erfolgen. Schließlich ist auch eine weitere derartige Aufreihvorrichtung bekanntgeworden, welche auch der Erfindung zugrunde gelegt ist und bei welcher eine auf den Schließbügeln und den Aufreihstiften verschiebbare, als L ochvorrichtung dienende Schiene vorgesehen wird. Hierbei kann zwar Lochen und Ablegen des Schriftgutes in einem Arbeitsgang erfolgen, jedoch bildet dieLochschiene ein zusätzliches Bauteil, das die Aufgabe der zum Festklemmen des aufgereihten Schriftgutes erforderlichen Deckschiene nicht übernehmen kann. Die Deckschiene muß vor dem Lochen abgenommen und nach dem Lochen wieder aufgeschoben werden.
  • Durch die Erfindung soll daher die vorstehende Aufreihvorrichtung mit den weiteren Merkmalen des im ersten Absatz erläuterten Gattungsbegriffes so weitergebildet werden, daß die als Lochvorrichtung dienendeSchiene zugleich als Deckschiene zumFestklemmen des aufgereihten Schriftgutes. dienen kann. Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß die Schiene als Deckschiene ausgebildet ist und ihre Aufreihlochungen Matrizen zum Lochen des Schriftgutes aufweisen. Das zu lochende und abzulegende Schriftgut braucht dann nur auf die Aufreihstifte aufgelegt und von den Schließbügeln festgehalten zu werden. Es wird dann durch das Herunterschieben der Deckschiene von den Schließbügeln auf die Aufreihstifte gleichzeitig gelocht und festgeklemmt.
  • Im einzelnen kann die Ausbildung so durchgeführt werden, daß die Matrizen von Ausprägungen der Deckschiene gebildet sind. Bei Verwendung einer bekannten Deckschiene mit zwei Klemmfedern können auch besondere Matrizen mittels der Klemmfedern an der Deckschiene gehaltert werden. Damit die Deckschiene ihren eigentlichen Zweck, nämlich das Zurückhalten und Festklemmen des aufgereihten Schriftgutes, einwandfrei erfüllen kann, ist eine solche Deckschiene im Bereich jeder Matrize nach der von der Schneidkante abgekehrten Seite ausgekröpft. Dadurch wird vermieden, daß die Schneidkanten auf dem Schriftgutstapel aufliegen.
  • Die Matrizen sind- vorzugsweise kreisringförmig ausgebildet und in Richtung ihrer Schneidkanten kegelig verjüngt. Auf Grund dieser Ausbildung liegen die Matrizen nur mit ihren Schneidkanten an den Ordnerbügeln an, wodurch ein ungehindertes Zurückschieben der Matrizen über den kreisförmigen Teil der Schließbügel gewährleistet ist.
  • Zur Verbesserung der Schneidwirkung kann die Schneidkante jeder Matrize in einer zur Längsachse der Matrize schrägen Ebene angeordnet sein. In der Zeichnung sind einige Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes schematisch dargestellt. Es zeigen Fig. 1 und 2 eine Stirnansicht und die Draufsicht einer Aufreihvorrichtu.ng für Briefordner, Fig. 3 einen Querschnitt durch eine aufgereihte Deckschiene beim Lochen eines Schriftstückes in vergrößerter Darstellung, Fig. 4 und 5 die Draufsicht und eine Seitenansicht einerDeckschiene mitLochmatrizen eines zweitenAusführungsbeispiels, Fig. 6 einen Querschnitt gemäß Linie VI-VI in Fig. 4, Fig. 7 die Draufsicht auf eine weitere Deckschiene mit Lochmatrizen und Fig. 8 einen Querschnitt gemäß Linie VIII-VIII in Fig. 7.
  • Die in den Fig. 1 und 2 dargestellte Aufreihvorrichtung ist bekannt und entspricht der für Briefordner üblichen Ausführung. Sie ist auf einem Ordnerdeckel 1 befestigt und wird im wesentlichen von einer Grundplatte 2, den fest angeordneten Aufrehstiften 3 und den schwenkbaren Schließbügeln 4 gebildet. Das öffnen und Schließen der Schließbügel erfolgt durch einen zweiarmigen Bedienungshebels, der drehbar an einer aus der Grundplatte 2 ausgebogenen Lasche 6 gelagert ist und über eine Rolle 7 auf die Abkröpfung einer die Schließbügel 4 verbindenden Schwingachse einwirkt. An der Lasche 6 ist ein sich bis zur Höhe der Aufreihstifte erstreckender Anschlag 8 für das zu lochende und einzuordnende Schriftgut 9 vorgesehen. Auf den Schließbügeln 4 ist eine erfindungsgemäß mit Matrizen 11 ausgestatteteDeckschiene 10 aufgereiht, deren z. Z. aus zwei Stahldrähten und einem Kipphebel bestehende Klemmvorrichtung nicht dargestellt ist. Jede Matrize 11 besteht, wie insbesondere aus Fig. 3, 6 und 8 ersichtlich, aus einer beispielsweise runden Hülse mit an einem Ende vorgesehenem Ringflansch. Das andere flanschfreie Ende der Hülse ist mit einer kreisförmigen Schneidkante 12 versehen. Die Hülse ist vom Ringflansch aus in Richtung zu ihrer Schneidkante 12 kegelig verjüngt ausgebildet. -Dadurch wird erreicht, daß die Matrize nur mit ihrer Schneidkante am Aufreihstift 3 und am Schließbügel 4 anliegt, wie dies deutlich aus Fig. 3 ersichtlich ist, und daß die Matrize 11 ohne Schwierigkeit über den halbkreisförmigen Teil des Schließbügels 4 geschoben werden kann.
  • In den Fig. 4 und 5 ist eine bekannte Deckschiene dargestellt, die ausschließlich aus einem Stahldraht 13 mit größerem Querschnitt gebildet wird. Dieser Stahldraht isst so gebogen, daß er Aufreihöffnungen mit anschließenden Schlitzen begrenzt und sich in letzteren durch Verschieben an den Schließbügeln bzw. an den Aufreihstiften des Ordners festklemmt bzw. beim entgegengesetzten Verschieben gelöst wird. Auf diese Deckschiene werden die Matrizen 11 längsverschieblich aufgesetzt. Sie sind hierzu mit seitlichen Schlitzen 14 versehen, die zur Aufnahme der beiden Trums des Stahldrahtes 13 dienen. Dies ist besonders, aus Fig. 6 zu ersehen. Die aus dem Stahldraht 13 bestehende Deckschiene ist, wie Fig. 5 zeigt, im Bereich der Lagerung bzw. des Verschiebeweges jeder Matrize 11 ausgekröpft, so daß die Deckschiene nicht mit den Matrizen 11, sondern mit ihren ebenen Teilen auf dem Schriftgutstapel aufliegen kann. Fig. 7 zeigt eine andere ebenfalls bekannte Ausführung einer Deckschiene, die an den Aufreihstiften bzw. Schließbügeln durch Klemmfedern 15 aus Stahldraht festklemmbar ist. Die Klemmfedern können in der Mitte durch einen Knebel bzw. Spreizkörper 16 gespreizt werden. Sie sind durch den Spreizweg begrenzende Anschläge 17"a ezwungen, sich klemmend an die Aufreihstifte bzw. Schließbügel anzulegen. Wie insbesondere Fig. 8 zeigt, wird jede Matrize 11 in eine entsprechend vertiefte Öffnung der Deckschiene 10 eingesetzt. Die Halterung erfolgt durch die Klemmfedern 15, die sich über die Ringflansche der Matrizen erstrecken. Die Öffnungen in der Deckschiene 10 sind etwas langlochförmig ausgebildet, um eine gewisse Verschieblichkeit jeder Matrize 11 zu ermöglichen. Die Deckschiene 10 isst mit einem Bördelrand 18 versehen, der in vorteilhafter Weise so breit gehalten ist, daß die Kanten des Bördelrandes über die Schneidkanten 12 der Matrizen 11 hinausragen, um dadurch ein gutes Aufliegen der Deckschiene 10 auf dem Sohriftgutstapel zu gewährleisten.
  • Zum Erzielen eines guten Schnittes kann die Schneidkante 12 jeder Matrize 11 in einer zur Längsachse der Matrize schrägen Ebene verlaufen, wie dies insbesondere aus den Fig. 6 und 8 ersichtlich ist.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Aufreihvorrichtung für Briefordner mit einer Lochvorrichtung, bestehend aus mindestens zwei Aufreihstiften und einem mit diesen zusammenwirkenden Schließbügel und aus einer auf dem Schließbügel und den Aufreihstiften verschiebbaren, als Lochvorrichtung dienenden Schiene, dadurch gekennzeichnet, daß die Schiene als Deckschiene (10) zum Festklemmen des aufgereihten Schriftgutes ausgebildet ist und ihre Aufreihlochungen Matrizen (11) zum Lochen des Schriftgutes aufweisen.
  2. 2. Aufreihvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Matrizen (11) von Ausprägungen der Deckschiene (10 bzw. 13) gebildet sind.
  3. 3. Aufreihvorrichtung nach Anspruch 1 mit einer Deckschiene mit zwei Klemmfedern, dadurch gekennzeichnet, daß die Matrizen (11) mittels der Klemmfedern (15) an der Deckschiene (10 bzw. 13) gehaltert sind.
  4. 4. Aufreihvorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Deckschiene (10 bzw. 13) im Bereich jeder Matrize (11) nach der von der Schneidkante (12) abgekehrten Seite ausgekröpft ist (Fig. 5).
  5. 5. Aufreihvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß jede Matrize (11) kreisringförmig ausgebildet und in Richtung ihrer Schneidkante (12) kegelig verjüngt ist.
  6. 6. Aufreihvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneidkante (12) jeder Matrize (11) in einer zur Längsachse der Matrize schrägen Ebene angeordnet ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 575113, 554 693, 334 904, 225 573, 181244.
DES49978A 1956-08-14 1956-08-14 Aufreihvorrichtung fuer Briefordner mit einer Lochvorrichtung Pending DE1129455B (de)

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DE1129455B true DE1129455B (de) 1962-05-17

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE8700073U1 (de) * 1987-01-02 1987-07-23 Sinseder, Alfred, 8000 München Klemmeinrichtung für Ablageordner
DE4331707A1 (de) * 1993-09-18 1995-03-23 Dieter Ammer Aktenordner

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DE225573C (de) *
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DE334904C (de) * 1919-07-31 1921-03-19 Mehmed Nihad Aufreihvorrichtung fuer Briefordner mit Lochvorrichtung
DE554693C (de) * 1930-06-17 1932-12-09 Jakow Trachtenberg Verlag Kombinierte Stanz- und Aufreihvorrichtung
DE575113C (de) * 1931-12-17 1933-04-24 Edmund Brasch Locherschiene fuer Registriermappen

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