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DE1129069B - Fortbewegungsvorrichtung fuer Fahrzeuge, z. B. Bagger - Google Patents

Fortbewegungsvorrichtung fuer Fahrzeuge, z. B. Bagger

Info

Publication number
DE1129069B
DE1129069B DER18360A DER0018360A DE1129069B DE 1129069 B DE1129069 B DE 1129069B DE R18360 A DER18360 A DE R18360A DE R0018360 A DER0018360 A DE R0018360A DE 1129069 B DE1129069 B DE 1129069B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
track
center
wheel
frame
tracks
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DER18360A
Other languages
English (en)
Inventor
Oscar J Martinson
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Ruston-Bucyrus Ltd
Original Assignee
Ruston-Bucyrus Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ruston-Bucyrus Ltd filed Critical Ruston-Bucyrus Ltd
Publication of DE1129069B publication Critical patent/DE1129069B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02FDREDGING; SOIL-SHIFTING
    • E02F9/00Component parts of dredgers or soil-shifting machines, not restricted to one of the kinds covered by groups E02F3/00 - E02F7/00
    • E02F9/02Travelling-gear, e.g. associated with slewing gears
    • E02F9/04Walking gears moving the dredger forward step-by-step

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

  • Fortbewegungsvorrichtung für Fahrzeuge, z. B. Bagger Die, Erfindung bezieht sich auf eine Fortbewegungsvorrichtung für Fahrzeuge, z. B. Bagger, mit einem auf dem Boden aufsitzenden Basisteil, auf den sich der Hauptrahmen des Fahrzeuges abstützt, zwei auf jeder Seite des Hauptrahmens angeordneten und in aneinander parallelen, senkrechten Ebenen liegenden Rädern, die auf eine im Hauptrahmen gelagerte und angetriebene Querwelle exzentrisch aufgesetzt sind, sowie zwei auf jeder Rahmenseite befindlichen und auf den Boden aufsetzenden Schreitkufen, ferner zwei mit Ausschnitten versehenen und in parallelen, senkrechten Ebenen liegenden Gleisrahmen, die an jeder Schreitkufe angebracht sind und sich von dieser nach oben hin erstrecken, wobei die oberen und unteren Bewegungskanten der Ausschnitte dieser Gleisrahmen einander gegenüberstehende Laufbahnen für die Räder bilden und auf der einen Seite eines jeden Rades Zapfen angeordnet sind, die in am Gleisrahmen vorgesehenen, mit einer Bewegungsbahn ausgestatteten Brücken kraftschlüssig geführt werden.
  • Es ist bereits ein Bagger dieser Art bekannt, bei welchem sich jedes Rad auf Laufbahnen bewegt, die durch einen im Gleisrahmen befindlichen Ausschnitt gebildet werden. Die obere und die untere Laufbahn sind waagerecht parallele gerade Strecken, die durch halbkreisförmige Endabschnitte miteinander verbunden sind. Die Räder sind exzentrisch auf den entgegengesetzten Enden einer Antriebswelle befestigt, wobei jedes Rad an einer seiner Befestigungsstelle auf der Welle diametral gegenüberliegenden Stelle einen seitlich vorragenden Zapfen aufweist, der in einer ungefähr lotrechten Bewegungsbahn einer am Gleisrahmen montierten Brücke gleitet.
  • Da dasjenige Ende des Hauptgestelles, das die Baggerausrüstung trägt, für gewöhnlich als Vorderende des Baggers bezeichnet wird und da die Bewegung des Baggers in Richtung zum anderen Ende verläuft, sind die hier verwendeten Ausdrücke »vorwärts« und »rückwärts« und ähnliche die Richtung bezeichnende Worte so zu verstehen, daß sich der Bagger rückwärts bewegt.
  • Bei einer Anordnung der obengenannten Art werden die Räder bei jeder Drehung der Welle auf ihren Laufbahnen bewegt, wodurch zuerst die Sch:reitkufen vom Boden abgehoben, dann nach rückwärts bewegt und wieder auf den Boden aufgesetzt werden. Dann wird der Hauptrahmen, dessen Schwerpunkt vor der Radweile. liegt, gehoben, ebenfalls nach rückwärts bewegt und wieder auf den Boden aufgestellt. Auf Grund der Schwerpunktslage des Hauptrahmens bleibt hierbei die Vorderkante des Basisteiles dauernd mit dem Boden in Berührung. Bei dieser bekanntenAusführung ergibt sich jedoch, daß die Räder fast auf der ganzen Länge der gesamten Laufbahnen, mit Ausnahme eines kleinen vernachlässigbaren Abschnittes, nicht abrollen, sondern gleiten. Dadurch wird der Kraftaufwand der Antriebsmaschine sehr hoch.
  • Die Aufgabe der Erfindung besteht demgegenüber darin, einen Schreitkufenantrieb zu schaffen, der so ausgebildet ist, daß keine Kraft durch Schlupf verlorengeht und somit entweder ein schwächerer Antriebsmotor gewählt werden kann oder mit der gleichen Antriebsleistung längere Schritte ausgeführt werden können. Ferner will die Erfindung den unstabilen Gleichgewichtszustand ausschalten, der bekanntlich an zwei Stellen des Sehreitzyklus auftreten kann. Schließlich soll auch noch das Eingraben der Schreitkufen bei der Rückwärtsbewegung verhindert werden.
  • Die Erfindung ist demgemäß darin zu, sehen, daß jede Bewegungsbahn die Form einer fortlaufend in sich geschlossenen Kurve aufweist, die das Abrollen der Räder auf den oberen und unteren Laufbahnen des Gleisrahmens erzwingt.
  • In vorteilhafter Weise wird hierbei die Bewegungsbahn so ausgebildet, daß ihre Mittellinie ungefähr ein Sechseck darstellt, bei dem eine Ecke nach oben und eine andere Ecke nach unten gerichtet ist, während die beiden entgegengesetzten Seiten, die nicht an diesen Ecken angrenzen, ungefähr senkrecht stehen.
  • Es ist weiterhin von Vorteil, den an den beiden Totpunkten der Bewegungsbahn auftretenden labilen Gleichgewichtszustand durch an jedem Rad und dem zugehörenden Gleisrahmen angeordnete zusammenarbeitende Teile auszuschalten, die sich aneinander anlegen, damit das Rad an wenigstens einer der beiden Laufbahnen über den Mittelpunkt hinausrollt, statt in diesem Punkt zurückzulaufen.
  • Auf einfache Art läßt sich dies dadurch erreichen, daß die zusammenarbeitenden Teile aus einem Zahn, der sich an dem Rad nahe dem Zapfen befindet, und den Anschlägen, die auf dem Gleisrahmen nahe der Mitte der Laufbahnen vorgesehen sind, bestehen.
  • Schließlich ist es noch zweckmäßig, durch an jedem Gleisrahmen und den entsprechenden Seitenwänden des Hauptrahmens befindliche zusammenarbeitende Vorrichtungen, die sich aneinanderlegen können, das unter Belastung eintretende Schrägstellen der Schuhe zu begrenzen, wenn sich diese senken. und nach hinten bewegen.
  • In vorteilhafter Weise bestehen diese zusammenarbeitenden Vorrichtungen hierbei aus einer Nockenbahn, die von dem Gleisrahmen getragen wird, sowie einer Rolle, die über die Seite des Hauptrahmens vorsteht, wobei die Rolle mit der Nockenbahn während mindestens desjenigen Abschnittes des Arbeitsvorganges im Eingriff steht, bei dem der Laufbahnrahmen und der hiervon getragene Schuh nach hinten und nach unten bewegt werden.
  • In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigt Fig. 1 den Grundriß eines mit Schreitkufen ausgerüsteten Baggers, dessen rechtsseitige Schreitkufe abgenommen ist, Fig. 2 den Aüfriß zu Fig. 1, Fig. 3 eine perspektivische Darstellung der beiden Schreitkufen und ihrer Antriebsvorrichtung, Fig.4 die Ansicht eines Rades und seines Gleisrahmens von innen, Fig. 5 die gleiche Anordnung von außen gesehen, Fig. 6 bis 10 die Seitenansicht des Baggers in fünf aufeinanderfolgenden Stellungen des Hauptrahmens, der Schreitkufe und ihrer Antriebsteile bei der Ausführung eines Schrittes, Fig. 11 eine Ausführung der Bewegungsbahn, die den auf den exzentrisch gelagerten Rädern angeordneten Zapfen führt, Fig. 12 die Außenansicht eines Rades und seines Gleisrahmens mit einer auf der Oberseite des Gleisrahmens angeordneten Vorrichtung, die das Eingraben der Schreitkufe in den Boden verhütet.
  • Der mit dem Hauptrahmen 21 (Fig. 1 und 2) des Baggers verbundene Ausleger 22 wird zusätzlich noch von mehreren von der Spitze des Auslegerrahmens 23 ausgehenden Spannseilen gehalten. Ein Windenzugseil24 läuft vom Windwerk (nicht dargestellt) über eine am Außenende des Auslegers angebrachte Seilscheibe 25 und trägt einen Baggereimer 26, der vom Handseil 27 aus gesteuert wird; das über eine Führungsrolle 28 des Hauptgestelles zum Windwerk läuft. 29 ist der Stand für den Baggerführer.
  • Der Basisteil 30 hat die Form einer Platte, auf der sich der Hauptrahmen 21 über eine Anzahl von Rollen 31 abstützt. Jede Seite des Hauptrahmens weist eine mit Greifereisen.38 versehene Schreitkufe 32 auf, an welcher mittels Gelenkkupplungen 37 ein Gleisrahmen 33 angeordnet ist. In diesem befindet sich ein Ausschnitt 39 (Fig. 3), auf dessen Umfang ein Rad 34 abrollt, das exzentrisch auf einer im Hauptrahmen gelagerten Querwelle 35 sitzt, die über ein Zahnrad 36 von einer Antriebsvorrichtung (nicht dargestellt) betätigt wird. An dem Rad 34 ist ein seitlich herausragender Zapfen 40 angeordnet, der vorzugsweise die Form einer frei drehbaren Rolle hat und der in der Bewegungsbahn 41 der an der Außenseite des Gleisrahmens 33 befestigten Brücke 42 geführt ist.
  • Der Umfang des Ausschnittes 39 (Fig. 5) bildet eine Gleisbahn für das Rad 34. Diese Gleisbahn weist eine obere Laufbahn, 43 auf, auf der das Rad 34 rollt, wenn es, vom Hauptrahmen getragen., den Gleisrahmen schwebend hält, und eine untere Laufbahn 44, auf der das Rad rollt, wenn es, getragen von dem Gleisrahmen, den Hauptrahmen trägt. Die beiden Laufbahnen sind durch halbkreisförmige Endabschnitte 45 miteinander verbunden. Die lichte Weite zwischen den Laufbahnen 43 und 44 ist etwas größer als der Durchmesser des Rades 34.
  • In den Fig. 6 bis 10 ist eine lotrechte Linie 1 eingezeichnet, die die Ausgangsstellung des Baggers vor Beginn eines Schrittes (Fig. 6) kennzeichnet, um die Strecke, die sich der Bagger nach Ausführung eines Schrittes (Fig. 10) nach rechts bewegt hat, zu zeigen.
  • In Fig. 6 nimmt der Zapfen 40 seine höchste Stellung dem Untergrund gegenüber ein. Infolgedessen hat das auf der oberen Laufbahn 43 aufliegende Rad 34 den Gleisrahmen 33 gehoben, so daß sich die Schreitkufe 32 ebenfalls in ihrer höchsten Stellung dem Untergrund gegenüber befindet. In dieser Stellung kann sich der Hauptrahmen 21 frei um den Mittelpunkt des Basisteiles 30 drehen, so daß jede gewünschte Fortbewegungsrichtung eingestellt werden kann.
  • Durch Drehen der Welle 35 nach rechts rollt das Rad 34 auf der oberen Laufbahn 43 ab und bewegt dadurch den Gleisrahmen 33 mit der Schreitkufe 32 nach rechts unten in die in Fig. 7 dargestellte Stellung.
  • Durch weiteres Drehen des Rades 34 wird der Zapfen 40 in. der Bewegungsbahn 41 nach unten gedrückt, so daß, während das Rad 34 auf der unteren Laufbahn 44 abrollt, die Welle 35 gehoben und nach rechts bewegt wird. Dadurch wird der Hauptrahmen 21 gehoben und ebenfalls nach rechts bewegt. Infolge der Schwerpunktslage kippt hierbei der Hauptrahmen, wodurch die Vorderkante des Basisteiles 30 während der Bewegung nach rechts in die in Fig. 8 dargestellte Stellung dauernd mit dem Boden in Berührung bleibt.
  • Durch weiteres Abrollen des Rades 34 auf der unteren Laufbahn 44 wird der Hauptrahmen 21 mit dem Basisteil 30 noch weiter nach rechts bewegt und auf den Untergrund in der in Fig. 9 dargestellten Stellung aufgesetzt.
  • Anschließend wird das Rad 34 wieder an die Laufbahn 43 gedrückt und hebt beim Abrollen auf dieser den Gleisrahmen 33 mit der Schreitkufe 32 in die in Fig. 10 dargestellte Stellung. Hiermit ist ein Schreitschritt beendet.
  • Alle Teile nehmen ihre in Fig. 6 dargestellte Ausgangsstellung wieder ein.
  • Die günstigste Form der Bewegungsbahn 41 ist in FinG. 11 dargestellt.
  • Zum Ausschalten der durch Gleiten der Räder entstehenden Kraftverluste ist hierbei dem oberen Abschnitt AB bzw. dem unteren Abschnitt CD der Mittellinie der Bewegungsbahn 41 die Form des Umkehrabschnittes, d. h.. des Abschnittes, der den kleinsten Krümmungsradius hat, einer verlängerten Trochoide EABF bzw. GCDH gegeben worden, und zwar mit der Laufbahn 43 bzw. 44 als Grundlinie, dem Rad 34 als Erzeugungskreis und dem Mittelpunkt des Zapfens 40 als Erzeugungspunkt. Der Umkehrabschnitt liegt hierbei in der Mitte der zugehörenden Bahn. Solange der Zapfen 40 von diesen Abschnitten der Bewegungsbahn 41 geführt wird, kann kein Gleiten des Rades 34 auf der Laufbahn erfolgen.
  • Die beiden Trochoiden schneiden sich bei X und Y. Würde sich jedoch die Bewegungsbahn bis zu diesem Schnittpunkt erstrecken, so würde die Vorwärtsbewegung der Schreitkufen unmittelbar in die des Hauptrahmens übergehen und umgekehrt, ohne daß vorher ein Heben des zu bewegenden Teils erfolgte.
  • Um dies zu vermeiden, werden ungefähr lotrechte Zwischenstücke vorgesehen. Damit keine Relativbewegung zwischen den Schreitkufen 32 und dem Basisteil 30 stattfindet, wenn sich der Zapfen 40 in diesem Zwischenstück befindet, muß dieses so ausgebildet werden, daß sich die Mitte der Welle 35 in. einer geraden Linie nach oben oder unten bewegt. Demgemäß ist jedes Zwischenstück BC bzw. DA so ausgeführt, daß seine Mittellinie ein konkav nach außen gerichteter Abschnitt des kleinen Endes einer Ellipse ist, deren Hauptachse in der Mitte zwischen den beiden Laufbahnen und parallel zu diesen liegt, während die kleine Achse der Ellipse auf der lotrechten Linie liegt, die durch die Mitte der Welle 35 in den Grenzstellungen geht. Die Länge der Hauptachse ist hierbei gleich dem doppelten Abstand zwischen dem Mittelpunkt der Welle 35 und dem Mittelpunkt des Zapfens 40. Die Länge der kleinen Achse ist gleich dem doppelten Abstand von dem Mittelpunkt des Rades 34 bis zum Mittelpunkt des Zapfens 40.
  • Wenn die Zwischenstücke BC und DA in dieser Weise ausgeführt sind, dann bewegt sich der Mittelpunkt der Welle 35 beim Übergang des Rades 34. von der einen Laufbahn auf die andere auf den Vertikalen 1J bzw. KL.
  • Bei diesem Übergang erfolgt nur ein kleiner, vernachlässigbarer Schlupf des Rades auf den Laufbahnen. Dieser Schlupf ist jedoch unvermeidlich.
  • Bei dieser Ausführung der Bewegungsbahn beschreibt der Mittelpunkt der Welle 35 die Bahn JILK. Die Abschnitte IL und kJ stellen die flachen Abschnitte von zwei verlängerten Trochoiden dar, die von den obengenannten Trochoiden verschieden sind. Sie haben als Grundlinien die Laufbahnen 43 bzw. 44, als Erzeugungskreis das Rad 34 und als Erzeugungspunkt den Mittelpunkt der Welle 35.
  • Versuche haben gezeigt, daß diese Ausbildung der Bewegungsbahn so viel bisher vergeudete Kraft spart, daß Schritte von ungefähr 25% größerer Länge ausgeführt werden können, ohne daß mehr Kraft erforderlich ist als für die kürzeren Schritte der bekannten Vorrichtung.
  • Wenn es auch als ideal angesehen werden kann, wenn die Mittellinie von Schlitz 41 unten und oben aus den Wende- oder Umkehrabschnitten zweier bestimmter verlängerter Trochoiden besteht und wenn jede Seite das Mittelsegment des Endabschnittes einer bestimmten Ellipse ist, so ist aus Fig. 12 doch ersichtlich, daß die innere Begrenzung jedes Trochoidenabschnittes von praktisch zwei geraden Linien gebildet wird, die sich ungefähr in einem rechten Winkel treffen, und daß die elliptischen Abschnitte nur wenig von der Form kurzer Kreisbogen abweichen. Selbst geradlinige Begrenzungen könnten an Stelle der elliptischen Abschnitte gesetzt werden, ohne daß ein größerer Kraftverlust erfolgt. Demgemäß kann die Bewegungsbahn auch als Sechseck mit zwei etwas konkaven Seitenkanten oder überhaupt als Sechseck ausgeführt werden. Tatsächlich vergeudet jede geschlossene Kurve weniger Kraft als die bekannte ungefähr lotrechte Bewegungsbahn.
  • Bei der Bewegung des Zapfens 40 in der Bewegungsbahn 41 ergeben sich zwei kritische Punkte, nämlich wenn sich der Zapfen an der höchsten und an der tiefsten Stelle der Bewegungsbahn befindet.
  • Wäre keine Reibung zwischen dem Rad 34 und den Laufbahnen 43 und 44 vorhanden, dann würde sich der Zapfen an diesen beiden Totpunkten in einem unstabilen Gleichgewicht befinden, d. h., der Zapfen könnte ebensogut auf seiner Ankunftsbahn wieder zurückkehren. Geschieht dies gleichzeitig auf beiden Seiten der Maschine, so wäre eine plötzliche Umkehrung ihrer Bewegungsrichtung die zwangläufige Folge. Tritt dies nur auf einer Seite der Maschine ein, dann verklemmt sie sich oder geht gar zu Bruch.
  • Die Reibung der Räder auf ihren Laufbahnen ist jedoch im allgemeinen so groß, daß sich die Zapfen bei Fehlen eines Gegenwiderstandes in der richtigen Richtung weiterbewegen.
  • Bei einem im Feld arbeitenden Bagger tritt jedoch gelegentlich, z. B. beim Auftreffen der sich senkenden Schreitkufe auf einen Baumstumpf oder ein anderes Hindernis, ein so großer Gegenwiderstand auf, daß ein oder beide Zapfen im Totpunkt der Bewegungsbahn in ihrer Bewegung umkehren. Der Widerstand des Bodens beim Gleiten der Sockelplatte 30 ist ebenfalls oft so groß, daß ein oder beide Zapfen sich im Totpunkt zurückbewegen.
  • Die zum Vermeiden eines Rücklaufes bestimmte Vorrichtung ist aus Fig. 4 ersichtlich. Das. Rad 34 rollt hier in Rechtsrichtung auf der oberen Laufbahn 43, bewegt sich nach links auf diesem und erreicht so den Mittelpunkt dieser Laufbahn. Bei dieser Radstellung befindet sich der Zapfen 40 im oberen Totpunkt der Bewegungsbahn 41. Ein aus dem Rad 34 radial vorstehender Zahn 50 liegt hierbei im Gleiteingriff mit dem auf dem oberen Abschnitt des Gleisrahmens 33 befindlichen Anschlag 46. Das Rad 34 ist daher in dieser Stellung mit der Laufbahn 43 verzahnt. Es wird dadurch gezwungen, weiter nach links zu rollen. In gleicher Weise kommt der Zahn 50 im unteren Totpunkt mit lern auf dem unteren Abschnitt des Gleisrahmens 33 angebrachten Anschlag 47 in Eingriff.
  • Diese an jedem Rad und seinem zugehörenden Gleisrahmen befindlichen zusammenarbeitenden Vorrichtungen bewirken somit bei ihrem gegenseitigen Eingriff, daß sich das Rad über die Mittelpunkte der beiden Laufbahnen hinausbewegt, so daß ein Zurücklaufen an diesen Stellen. vermieden wird.
  • Bei der in Fig. 12 dargestellten Vorrichtung, die das Eingraben der sich senkenden Schreitkufen in den Erdboden verhindert, ist die Linie MN die Bahn, des Mittelpunktes der Welle 35 in bezug auf den Gleisrahmen 33, wenn das Rad 34 längs, der Laufbahn 43 von seiner rechten Grenzstellung in die linke rollt. Rolle 48 ragt aus der Seitenwand des Hauptgestelles heraus und legt sich an die Nockenbahn 49; die an der Oberseite des Gleisrahmens 33 befestigt ist. Die Form dieser Nockenbahn ist so gewählt, daß der Mittelpunkt der Rolle 48 beim Abrollen auf der Nocken bahn einen Weg beschreibt, der parallel zu der Linie MN ist. Die auf dieser Nockenbahn 49 laufende Rolle 48 zwingt die Schrcitkufe, während der gesamten Hubzeit eine waagerechte Stellung einzunehmen.
  • Die rechte Hälfte der Nockenbahn führt diese Arbeit aus, wenn die Schreitkufe gehoben wird, während die linke diese Arbeit ausführt, wenn sich die Schreitkufe senkt. Die rechte Hälfte ist daher nicht so wichtig wie die linke. Beim Weglassen der rechten Hälfte könr nen die linke Hälfte und die zugehörige Rolle nach links in die bei 49a und 48a gestrichelt dargestellten Stellungen verschoben werden.

Claims (11)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Fortbewegungsvorrichtung für Fahrzeuge, z. B. Bagger, mit einem auf dem Boden aufsitzenden Basisteil, auf den sich der Hauptrahmen des Fahrzeuges abstützt, zwei auf jeder Seite des Hauptrahmens angeordneten und in zueinander parallelen, senkrechten Ebenen liegenden Rädern, die auf eine im Hauptrahmen gelagerte und angetriebene Querwelle exzentrisch aufgesetzt sind; sowie zwei auf jeder Rahmenseite befindlichen und auf den Boden aufsetzenden Schreitkufen, ferner zwei mit Ausschnitten versehenen und in parallelen, senkrechten Ebenen liegenden Gleisrahmen, die an jeder Schreitkufe angebracht sind und sich von dieser nach oben hin erstrecken, wobei die oberen und unteren Begrenzungskanten der Ausschnitte dieser Gleisrahmen einander gegenüberstehende Laufbahnen für die Räder bilden und auf der einen Seite eines jeden Rades Zapfen angeordnet sind, die in am Gleisrahmen vorgesehenen, mit einer Bewegungsbahn ausgestatteten Brücken kraftschlüssig geführt werden, dadurch gekennzeichnet, daß jede Bewegungsbahn (41) die Form einer fortlaufend in sich geschlossenen Kurve aufweist, die das Abrollen der Räder (34) auf den oberen und unteren Laufbahnen (43 und 44) des Gleisrahmens (33) erzwingt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittellinie der Bewegungsbahn (41) ungefähr ein Sechseck darstellt, bei dem eine Ecke nach oben und eine andere Ecke nach unten gerichtet ist, während die beiden entgegengesetzten Seiten, die nicht an diesen Ecken angrenzen, ungefähr senkrecht stehen.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden ungefähr senkrecht stehenden Seiten des Sechsecks konkav sind.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittellinie des unteren Abschnittes der Bewegungsbahn (41) ungefähr der Umkehrabschnitt einer flachen Trochoide ist, deren Grundlinie die untere Laufbahn (44), deren Erzeugungskreis das Rad (34) und deren Erzeugungspunkt der Mittelpunkt des Zapfens (40) ist, und daß die Mittellinie des oberen Abschnittes des Schlitzes (41) ebenfalls ungefähr der Umkehrabschnitt einer Trochoide ist, die symmetrisch zur ersten Trochoide liegt, deren Grundlinie jedoch die obere Laufbahn (43) ist, und die Umkehrstellen in der Mitte der Laufbahnen (44 bzw. 43) liegen.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittellinie jedes Seitenabschnittes der Bewegungsbahn (41) das eine Ende einer Ellipse ist, deren Hauptachsenlänge gleich dem doppelten Abstand des Mittelpunktes des Zapfens (40) vom Mittelpunkt der Welle (35) ist und die parallel zu den beiden Laufbahnen (43 und 44) in der Mitte zwischen diesen Laufbahnen liegt, während die Länge der kleinen Achse der Ellipse gleich dem doppelten Abstand des Mittelpunktes des Rades (34) vom Mittelpunkt der Welle (35) ist und auf der Vertikalen liegt, die durch die beiden Stellungen geht, welche der Mittelpunkt der Welle (35) einnimmt, wenn sich das Rad (34) in seinen Grenzstellungen an den Enden der beiden Laufbahnen (43 und 44) befindet.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch an jedem Rad und dem zugehörenden Gleisrahmen angeordnete zusammenarbeitende Teile (50 bzw. 46 und 47), die sich aneinander anlegen, damit das Rad (34) an wenigstens einer der beiden Laufbahnen über den Mittelpunkt hinausrollt, statt in diesem Punkt zurückzulaufen.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die zusammenarbeitenden Teile aus einem Zahn (50), der sich an dem Rad (34) nahe dem Zapfen (40) befindet, und den Anschlägen (46 bzw. 47), die auf dem Gleisrahmen (33) nahe der Mitte der Laufbahnen (43 bzw. 44) vorgesehen sind, bestehen. B.
  8. Vorrichtung nach Anspruch 1; dadurch gekennzeichnet, daß die oberen und unteren Begrenzungskanten (43 und 44) der Ausschnitte (39) eines jeden Gleisrahmens (33) parallele Laufbahnen bilden, die um ein geringes Maß weiter voneinander entfernt sind, als es dem wirksamen Durchmesser der Räder (34) entspricht.
  9. 9. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch an jedem Gleisrahmen (33) und den entsprechenden Seitenwänden des Hauptrahmens (21) befindliche zusammenarbeitende Vorrichtungen (48 und 49), die sich aneinanderlegen können, um das unter Belastung eintretende Schrägstellen der Schuhe zu begrenzen, wenn sich diese senken und nach hinten bewegen.
  10. 10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die zusammenarbeitenden Vorrichtungen (48 und 49) aus einer Nockenbahn (49), die von dem Gleisrahmen (33) getragen wird, sowie einer Rolle (48), die über die Seite des Hauptrahmens (21) vorsteht, bestehen, wobei die Rolle (48) mit der Nockenbabn (49) während mindestens desjenigen Abschnittes des Arbeitsvorganges im Eingriff steht, bei dem der Laufbahnrahmen (33) und der hiervon getragene Schuh nach hinten und nach unten bewegt werden.
  11. 11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Rolle (48) auf der Nockenbahn (49) abrollen kann, wobei die Rolle (48) so gelagert und die Nockenbahn so geformt und angeordnet ist, daß der Mittelpunkt der Rolle beim Abrollen auf der Nockenbahn eine Bahn beschreibt, die mit der Bahn gleichgerichtet ist und in derselben Richtung verläuft, die in bezug auf den Laufbahnrahmen vom Mittelpunkt der Welle (35) während dieser Zeit beschrieben wird.. In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschrift Nr. 1591764.
DER18360A 1955-05-05 1956-02-23 Fortbewegungsvorrichtung fuer Fahrzeuge, z. B. Bagger Pending DE1129069B (de)

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1591764A (en) * 1926-03-23 1926-07-06 Monighan Machine Co Traction mechanism

Patent Citations (1)

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