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DE1129060B - Drehfluegelflugzeug - Google Patents

Drehfluegelflugzeug

Info

Publication number
DE1129060B
DE1129060B DEB58689A DEB0058689A DE1129060B DE 1129060 B DE1129060 B DE 1129060B DE B58689 A DEB58689 A DE B58689A DE B0058689 A DEB0058689 A DE B0058689A DE 1129060 B DE1129060 B DE 1129060B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rotor
swash plate
wing aircraft
rotary wing
lever
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB58689A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Hans Derschmidt
Gerhard Eck
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Boelkow Entwicklungen KG
Original Assignee
Boelkow Entwicklungen KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Boelkow Entwicklungen KG filed Critical Boelkow Entwicklungen KG
Priority to DEB58689A priority Critical patent/DE1129060B/de
Priority to FR867201A priority patent/FR1294474A/fr
Priority to GB25631/61A priority patent/GB943813A/en
Priority to FR869287A priority patent/FR80165E/fr
Priority to GB27456/61A priority patent/GB958605A/en
Publication of DE1129060B publication Critical patent/DE1129060B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H35/00Gearings or mechanisms with other special functional features
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64CAEROPLANES; HELICOPTERS
    • B64C27/00Rotorcraft; Rotors peculiar thereto
    • B64C27/54Mechanisms for controlling blade adjustment or movement relative to rotor head, e.g. lag-lead movement
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64CAEROPLANES; HELICOPTERS
    • B64C27/00Rotorcraft; Rotors peculiar thereto
    • B64C27/54Mechanisms for controlling blade adjustment or movement relative to rotor head, e.g. lag-lead movement
    • B64C27/58Transmitting means, e.g. interrelated with initiating means or means acting on blades
    • B64C27/59Transmitting means, e.g. interrelated with initiating means or means acting on blades mechanical
    • B64C27/635Transmitting means, e.g. interrelated with initiating means or means acting on blades mechanical specially for controlling lag-lead movements of blades

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

  • Drehflügelflugzeug Die Erfindung betrifft ein Drehflügelflugzeug mit einer aus starren getrieblichen Mitteln bestehenden Vorrichtung zur Erzeugung periodisch unterschiedlicher Blattumlaufgeschwindigkeiten, bei welcher den vorlaufenden Blättern eine verringerte und den rücklaufenden Blättern eine vergrößerte Umlaufgeschwindigkeit erteilt wird, wobei die getrieblichen Mittel winklig zu den Rotorblättern angeordnete, starr mit ihnen verbundene Arme aufweisen, die ihrerseits, über Pleuelstangen mit einer Antriebseinrichtung zur Erzielung der Schwenkbewegung imWirkungszusammenhang stehen.
  • Drehflügelflugzeuge dieser Art besitzen als Antriebseinrichtung zur Erzielung der Schwenkbewegung einen von der Rotorwelle angetriebenen Exzenter, der über Pleuelstangen, die an im wesentlichen senkrecht zur Längserstreckung der Blätter an-geordneten Armen. ang gelenkt sind, mit 7 den Rotorblättern verbunden ist. Ein mit einer solchen Antriebseinrichtung zur Erzielung' einer Schwenkbewegung der Rotorblätter ausgerüstetIes Drehflügelflugzeug besitzt jedoch den Nachteil, daß die wirksame Länge der Arme, die durch die Länge senkrecht zu den Pleuelstangen gebildet wird, sich mit zunehmendem Schwenkwinkel verkürzt, wodurch mit wachsendem Schwenkwinkel die Schwenkbeschleunigung sich unerwünscht vergrößert.
  • Auigabe der Erfindung ist es, ein Drehflügelilugzeug der eingangs genannten Art so auszubilden, daß der vorstehend beschriebene Nachteil verniieden ist, d. h., die Schwenkbewegung harmonisch ist, damit die Kräfte zur Erzwingung der Schwenkbewegung mög_ lich#st klein bleiben.
  • Die Erfinduno, besteht im wesentlichen darin, daß zusätzliche Getriebeelemente vorgesehen sind, durch die die Größe der Schwenkbeschleuniguno, im Bereich der Bewegungsumkehr vermindert wird.
  • In denilguren ist die Erfindung in verschiedenen Ausführun,gsbeispielen gezeigt. Alle nicht unmittelbar zum Erfindungsgegenstand gehörenden Teile, eines Drehflügelflugzeuges sind aus Gründen der besseren übersichtlichkeit nicht näher dargestellt. Es zeigt Fig. 1 in perspektivischer Darstellung eine aus starren getrieblichen Mitteln bestehende Antriebseinrichtung zur Erzeugung periodisch unterschiedlicher Blattumlaufgeschwindigkeiten mit einer gemäß der Erfindung ausgebildeten Vorrichtung, Fiu. 2 ein anderes Ausführungsbeispiel einer gemäß der Erfindung ausgebildeten Vorrichtung, Fia. 3 in schematischer Darstellung ein weiteres Ausführungsbeispiel, bei dem ein HebelparaUelogramm angeordnet ist, mit dem eine Translationsbewegung mit sinusförmiger Schwingung am Eingang des Getriebes in eine geänderte Translationsbewegung am Ausgang des Getriebes verwandelt wird, Fig. 4 in perspektivischer Darstellung ein anderes Getriebeelernent zur Umwandlung der Translationsbewegung am Eingang des Getriebes in eine geänderte Translationsbewegung am Ausgang des Getriebes, Fig. 5 in perspektivischer Darstellung und teilweise im Schnitt den Rotorkopf eines Drehflügelflugzeuges mit einem Exzenterantrieb zur Erzeugung der Schwenkbr,we,gung und einer ähnlich wirkenden erfindungsgemäßen Vorrichtung wie nach den Fig. 3 und 4, Fig. 6 in perspektivisch2r Darstellung den Rotorkopf eines Drehflügelflugzeuges mit einer zur Erzeugung der Schwenkbewegung der Rotorblätter dienenden Taumelscheibe und einer in einer weiteren Ausführungsforni gezeigten erfindungsgemäßen Vorrichtung zur Umwandlung der Translationsbewegung am Ausgang des Getriebes, Fig. 7 in perspektivischer Darstellung den Rotorkopf eines Drehflügelflugzeuges mit einer Taumelscheibe als Antriebsmittel zur Erzielung der Schwenkbewegung der- Rotorblätter in Verbindung mit einer Vorrichtung gemäß Fig. 4.
  • In Fig. 1 ist mit 1 ein quer zur Flugzeuglängsachse angeordneter fester Rahmen bezeichnet, an welchem um Bolzen 2 eine Taumelscheibe 3 schwenkbar gelagert ist. Die Taumelscheibe 3 kann in an sich bekannter, nicht näher gezeigter Weise mittels einer vom Piloten betätigbaren Steuerstange 4 gegenüber ihrer zur Rotorwelle 5 senkrechten, Lage geneigt werden, Wie aus der Figur ers ichtlich, besteht die Taumelscheibe gemäß der Erfindung aus zwei konzentrisch zueinander gelagerten Teilen 3 a und 3 b, von denen der Teil 3 a mittels der Steuerstange 4 schwenkbar, je- doch nicht drehbar angeordnet ist, während der Teil 3 b auf dem Teil 3 w mittels zweier Wälzlagerringe 6 drehbar gelagert und gegen Abheben vom Teil 3 a gesichert ist.
  • Auf der Rotorwelle 5 ist eine Muffe 7 befestigt, an deren Außenumfang je nach der Anzahl der vorhandenen Rotorblätter eine entsprechende Anzahl von senkrecht zur Rotorwelle stehenden Zapfen 7a ausgebildet sind. Auf jedern. - der Zapfen 7 a sind doppelarmige Hebel 8 schwenkbar gelagert, von denen in der Figur aus Gründen der Übersichtlichkeit nur einer vollständig gezeigt ist, während von einem weiteren lediglich der Hebelarm 8 b teilweise sichtbar ist. Am Hebelarm 8a der doppelarmigen Hebel ist eine mit 9 bezeichnete Pleuelstange angelenkt, die an ihrem anderen Ende an einem senkrecht zum Rotorblatt 10 stehenden Arm des winkelsteifen Hebels 11 angreift. Am anderen Arm 8 b der doppelarmigen Hebel 8 sind auf einer Achse 12 zwei Führungsrollen 13 und 14 koaxial gelagert, von denen die Rolle 13 an einer am drehbaren Teil 3 b ausgebildeten oberen Führungsfläche 3 b' und die Rolle 14 an einer unteren Führungsfläche 3 Y' anliegt.
  • Um eine Mitnahme des drehbaren Teils 3 b der Taumelscheibe durch die Roterwelle 5 herbeizuführen, ist einer der auf den Zapfen 7 a schwenkbar gelagerten Hebel 8 mit dem drehbaren Teil kraftschlüssig verbunden.
  • Die an den Enden der abgreifenden Flebelarme 8 b auf den Zapfen 12 gelagerten Rollen 13 und 14 sind gemäß der Erfindung mit dem Hebel 8 derart um die Zapfen 7 a schwenkbar angeordnet, daß sie stets innerhalb einer Ebene verbleiben, die durch die Mitte der Rotorwelle 5 und die Mitte des Schwenkgelenkbolzens 18 verläuft.
  • Der in der Figur strichpunktiert angedeutete Rotorkopf 15 ist mittels eines am oberen Ende der Rotorwelle 5 angeordneten Kardangelenks 16 in an sich bekannter und daher nicht näher gezeigter Weise gelenkig angeschlossen. Das Kardangelenk 16 ist imAusführungsbeispiel annähernd in derselben Höhe an der Rotorwelle 5 angeordnet wie der die Pleuelstange 9 mit dem Hebelarm 8 a verbindende Bolzen 17. Am Ende des Rotorkopfes 15 ist das Rotorblatt 10 mit seinem senkrecht zum Rotorblatt stehenden und mit diesem starr verbundenen Arm des winkelsteifen Hebels 11 um den Bolzen 18 schwenkbar gelagert.
  • Die Wirkungsweise des in Fig. 1 gezeigten Ausführungsbeispieles ist folgende: Bei einer Drehung der Rotorwelle 5 werden die doppelarmij-n Hebel 8 durch die Zapfen 7a der fest auf der Rotorwelle 5 angeordneten Muffe 7 zwangläufig mitgenommen, wobei durch die Verbindung eines der Hebel 8 mit dem drehbaren Teil 3 b der Taumelscheibe auch dieser Teil zwangläufig in Drehung versetzt wird. Die einzelnen Hebelarme 8 b werden hierbei infolge der gegenüber der Rotorachse geneigten Taumelscheibc während eines Umlaufes jeweils angehoben und abgesenkt. Die dadurch hervorgerufene Schwenkbewegung der Hebel 8 wird von den Hebelarmen 8 a auf die Pleuelstangen 9 und von diesen auf die senkrecht zur Längserstreckung der Rotorblätter 10 stehenden Arme des Hebels 11 übertragen, wobei eine periodische Schwenkbewegung der Blätter 10 um ihre Schwenkachsen 18 a erzwungen wird.
  • Die Abgriffe für die einzelnen Rotorblätter, die durch die Berührungslinie der an den Führungen 3 b' und 3 Y' anliegenden Rollen 13 und 14 definiert sind, beweg gen sich, wenn man die Abgriffe aus der Projektion in Richtung der Rotorachse betrachtet, mit konstanter Drehgeschwindigkeit synchron zur Drehung der Rotorwelle 5. Die einzelnen Abgriffe beschreiben jedoch auf der um den Neigungswinkel schräg geneigten Taumelscheibe 3 gemäß der Erfindung relative Bewegungen zueinander.
  • Wenn die Abgriffe auf der Taumelscheibe ihren höchsten bzw. tiefsten Punkt erreicht haben, so ist ihre Geschwindigkeit relativ zur geneigten Taumelscheibe geringer. Wenn sie ihre mittlere Höhe auf der geneigten Taümelscheibe aufweisen, d. h., wenn dieAbgriffe etwa in Umlaufrichtung- so stehen wie die Bolzen 2, um deren Achse die Taumelscheibe 3 geneigt ist, so erreichen sie eine höhere Geschwindigkeit gegenüber dem abgesenkten bzw. angehobenen Teil der Taumelscheibe. Diese Unterschiede beim Durchlaufen der Taumelscheibe sind derart ausgenutzt, daß bei der Mittelstellung des Blattes ohne einen Schwenkausschlag die radiale Stoßbewegung der Pleuelstange 9 gegenüber der harmonischen Bewegung vergrößert ist.
  • Gemäß der Erfindung ist durch ein Übersetzungsverhältnis der Hebelanne von Hl: H2 = 0,65 erreicht, daß die Verkürzung der wirksamen Länge des Hebels 11 durch die unterschiedlichen Angriffsgeschwindigkeiten an der Taumelscheibe derart kompensiert ist, daß den Rotorblättern eine harmonische Schwenkbewegung aufgezwungen wird.
  • In Fig. 2 ist ein anderes Ausführungsbeispiel einer Antriebsvorrichtung für die Rotorblätter mit einer gemäß der Erfindung ausgebildeten Vorrichtung zum Ausgleich der Schwenkbewegung gezeigt. Alle in dieser Figur vorkommenden Teile der Antriebseinrichtung sind, soweit sie bereits in Fig. 1 enthalten sind, mit den gleichen Bezugszeichen, wie dort belegt.
  • Die Taumelscheibe 3 besteht wie im Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 1 aus zwei konzentrisch. zueinander angeordneten Teilen 3 a und 3 b, von denen der zuerst genannte Teil in einem flugzeugfesten Rahmen 1 um Zapfen 2 mittels einer Steuerstange 4 schwenkbar und der Teil 3 b der Taumelscheibe auf dem Teil 3 a drehbar gelagert ist. Auf der Rotorwelle 5, mit dieser auf Drehmitnahme verbunden, ist eine Muffe 7 gelagert, an deren Außenumfang je nach der Anzahl der vorhandenen Rotorblätter eine entsprechende Anzahl von senkrecht zur Rotorwelle angeordneten Zapfen 7a ausgebildet ist. Auf den Zapfen 7a sind einarmige Hebel 19 schwenkbar gelagert, von denen in der Figur aus Gründen der Übersichtlichkeit nur zwei gezeigt sind. An den Enden der Hebelarme 19 a sind Gleitsteine 20 gelagert, die in einer am drehbaren Teil 3 b ausgebildeten Ringnut 3 c geführt sind.
  • Wie im Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 1 steht einer der Hebel 19 mit dem drehbaren Teil 3 b im Wirkungseingriff. In Fig. 2 ist die Verbindung des drehbaren Teils mit einem der Gleitsteine 20 durch zwei Bolzen 21 und 22 hergestellt. Die an, den übrigen Hebelarmen 19 a angeordneten Gleitsteine 20 sind gegenüber dem mit dem drehbaren Teil 3 b formschlüssig verbundenen Gleitstein in der Ringnut 3 c relativ zueinander beweglich geführt.
  • Am oberen Ende der Rotorwelle 5 ist eine weitere Muffe 23 angeordnet, welche, je nach der Blattanzahl des Rotors in Umlaufrichtung gleichmäßi 'g verteilte, senkrecht zur Rotorwelle stehende Zapfen 23 a besitzt. Auf den Zapfen.23a sind doppelarmige Hebe124 schwenkbar gelagert, deren Hebelarme 24 a und 24 b einen rechten Winkel bilden. Der in der Mittellage waagerecht liegende Arm24b ist über eine Stoßstange 25, deren eines Ende mittels eines Bolzens 26 am Hebelarm 24b und deren anderes, gabelförinig ausaebildetes Ende 25a mittels eines Bolzens 27 am Hebelarm 19 a angelenkt ist, mit dem in der Mittellage der Taumelscheibe horizontal liegenden Hebelarm 19 a verbunden-. Der in der NEttellage senkrecht stehende Arm 24 a des Hebels 24 ist mit seinem gabelförmigen Ende über einen Gelenkbolzen 28 mit der Pleuelstange 9 verbunden, welche wie imAusführungsbeispiel gemäß Fig. 1 an dem in Fig. 2 nicht näher gezeigten, rechtwinklig zum Blatt 10 angeordneten Arm 1.1 angeschlossen ist. Bei Winkelbewegungen des nicht dargestellten Rotorkopfes gegenüber der Rotorwelle 5, wie sie bei Schlagbewegungen von halbstarren Rotoren üblich sind, wird die Schwenkbewegung nur wenig beeinflußt, da die Höhe des Anschlußpunktes der Pleuelstange 9 über dem Kardanmittelpunkt klein ist.
  • Die Wirkungsweise der in Fig. 2 gezeigten Vorrich,-tung ist folgende: Bei einer Drehung der Rotorwelle 5 werden die an der geneigtenTaumelscheibegeführtenArme 19a während eines Umlaufes gezwungen, sich jeweils anzuheben und abzusenken, wobei diese Bewegung über die Stoßstange 25 in nicht näher gezeigter, jedoch an sich bekannter Weise auf den Rotorkopf übertragen wird. Der Hebel 24 überträgt dabei gleichzeitig die parallel zur Rotorwelle 5 ausgeführte Bewegung der Stoßstange 25 auf die Pleuelstange 9, wobei die Parallelbewegung der Stoßstange 25 in eine gemäß der Erfindung verringerte radiale Bewegung der Pleuelstange umgewandelt wird.
  • In den Fig. 3 und 4 sind Getriebeeleinente gezeigt, welche mit verschiedenen zur Erzielung der Schwenkbewegung der Rotorblätter dienenden Antriebseinrichtungen, z. B. einer zurErzielung der Schwenkbewegung der Rotorblätter dienenden Taumelscheibe, einem Exzenter oder einer Spinne, zusammenarbeiten können, die, sämtlich eine angenähert harmonisch hin und her gehende Translationsbewegung im Getriebeeingang erzeugen. Die von der Antriebseinrichtung hervorgerufene Translationsbewegung wird durch die verschiedenen, in den Figuren gezeigten Getriebeeleinente so umgeformt, daß die im Getriebeeingang eingegebene Translationsbewegung im Ausgang des Getriebes in eine Bewegung umgewandelt ist, bei der gemäß der Erfindung den Rotorblättern eine harmonische Winkelbewegung erteilt wird. Die Verkürzung der wirksamen Länge des senkrecht zum Rotorblatt angeordneten Hebelarmes ist hierbei durch die vorgenannten Getriebeelemente bereits kompensiert.
  • In Fig. 3 ist in schematischer Darstellung eine als »korrigierende Lenke inrichtung« bezeichnete Vorrichtung zur Korrektur der Blattbewegung gezeigt. Die jedem Rotorblatt zugeoidnete Vorrichtung umfaßt ein in sich starres Hebelparallelogramm 44, an dessen gegenüberliegenden Knotenpunkten 45 und 46 Lenker 47 und 48 angreifen. Die anderen Enden der Lenker 47 und 48 sind am Rotorkopf 15 schwenkbar befestigt. An den ebenfalls gegenüberliegenden Punkten 49 und 50 des Hebelparallelogramms ist bei 49 eine mit der Antriebsvorrichtung, beispielsweise einer Taumelscheibe, einem Exzenter od. dgl. im Wirkungszusammenhang stehende Stoßstange 51 angelenkt, während bei 50 die am senkrecht zur Längserstreckung, des Rotorblattes 1.0 stehenden Arm 11 angreifende Pleuelstange 9 angeschlossen ist.
  • Wenn beim Eingang 11 in die »korrigierende Lenkeinrichtung« durch die Stoßstange 51 eine harmonisch hin und her gehende Translationsbewegung eingegeben wird, so wird bei kleineren Ausschlägen zu dieser Translationsbewegung das Hebelparallelogramm 44 zusätzlich eine Drehbewegung um ein Momentanzentrum ausführen. Diese Drehbewegung vergrößert am Anschlußpunkt 50 der Pleuelstange 9 die Bewegung des Anschlußpunktes 49 der Stoßstange 51. In der Nähe des Totpunktes der harmonischen Bewegung, also bei größeren Ausschlägen des Anschlußpunktes 49 in radialer Richtung wird die Drehung des Hebelparallelo,grammes 44 umgekehrt, so daß die radiale Bewegung des Anschlußpunktes 50 kleiner wird als die Bewegung des Anschlußpunktes 49. Dadurch werden gemäß der Erfindung die Beschleunigungen in den Totpunkten des Rotorblattes 10 verringert und eine angenähert harmonische Schwenkbewegunor erzielt.
  • Dem gleichen Zweck wie die in Fig. 3 gezeigte »korrigierende Lenkeinrichtung« dient auch das in Fig. 4 dargestellte Getriebeelement, bei dem es sich, im Prinzip um ein Kreuzgelenk mit schrägen Achsen 14 und 11-II handelt, die einen stumpfen Winkel miteinander bilden.
  • Dir, dem Kreuzgelenk zugehörigen Drehachsen 14 und H-II sind in einem gemeinsamen Rahmen 52 gelagert. Der Bügel 53 des Gelenkes liegt in seiner Mttellage in der Ebene, die durch die gemeinsamen Achsen des Kreuzgelenkes gebildet ist, während der Bügel 54 senkrecht zu dieser Ebene angeordnet ist. An den beiden außerhalb des Rahmens 52 liegenden Enden der Kreuzgelenkachsen sind einarmige Hebel 55 und 57 befestigt, von den-en der Hebel 55 mit dem einen Ende einer Stoßstange 56 verbunden ist, deren anderes Ende mit einem nicht näher gezeigten Getriebe, beispielsweise einer Taumelscheibe oder einem Exzenter, zur Erzielung der Schwenkbewegung der Rotorblätter zusammenarbeitet. Am Hebel 57 ist die Pleuelstange 9 angelenkt, deren anderes Ende am Hebelarm 11 des Rotorblattes 10 angeschlossen ist.
  • Wenn in die in Fig. 4 dargestellte Einrichtung über die Stoßstange 56 eine harmonisch hin und her gehende Translationsbewegung eingegeben wird, so wird durch die Charakteristik des beschriebenen Kardangelenkes am Anschluß der Pleuelstange 9 am Hebel 57 eine veränderte Translationsbewegung ausgegeben, die bei größeren Ausschlägen - in der Nähe der Totpunkte - die Beschleunigungen abbaut und so ein-, harmonische Schwenkbewegung des Rotorblattes ermöglicht.
  • In Fig. 5 ist an einem Arm 15 a des gabelförmig ausgebildeten Rotorkopfes 15 der Schwenkgelenkbolzen 18 gelagert. Senkrecht zum Rotorblatt 10 ist ein mit dem Schwenkgelenk starr verbundener Hebelarm 29 angebracht, auf welchem ein in Längsrichtung verschiebbarer Gleitstein 30 gelagert ist. An der oberen und unteren Seite des Gleitsteins 30 sind Zapfen 31 und 32 ausgebildet, an denen die Pleuelstange 9 mit ihrem gabelförnÜgen Ende 9 a angreift. Außer dem gabelförmigen Ende 9a der Pleuelstange sind weiterhin an die Zapfen 31 und 32 Lenker 33 und 34 angeschlossen, deren andere Enden an einem auf dem Hebelarm 15 b des Rotorkopfes gelagerten Bolzen 35 schwenkbar angelenkt sind. Der Bolzen 35 ist hierbei so angeordnet, daß die nicht näher bezeichnete Bolzenachse gegenüber dem Schwenkgelenk in Umlaufrichtung des Rotors etwas voraus, jedoch im selben radialen Abstand wie das Schwenkgelenk von der Rotorwelle 5 angeordnet ist.
  • Wie die Figur ferner zeigt, ist als Antriebsvorrichtung zur Erzielung der Schwenkbewegung ein Exzenterantrieb vorgesehen. Auf einer feststehenden Rotorwelle 5 ist im Innenraum des angetriebenen Rotorkopfes 15 eine Gleitführung 36 befestigt, in welcher ein Schlitten 37 in an sich bekannter und deshalb nicht näher gezeigter Weise radial verschiebbar und festst-ellbar angeordnet ist. Am Schlitten 37 ist ein parallel zur Rotorwelle 5 nach oben gerichteter Zapfen 38 ausgebildet, auf welchem ein scheibenförmiges Teil 39 drehbar gelagert ist. Das Teil 39 ist über zwei Kreuzgelenke, 40 und 41, von denen das eine Gelenk 40 mittels eines Lagerbockes 39 a am Teil 39 und das andere mittels eines Lagerbockes 15 c am Rotorkopf angeschlossen is4 mit diesem formschlüssig verbunden und somit gezwungen, an derDrehung desRotorkopfes teilzunehmen. Am Außenumfang der Scheibe 39 sind je nach der Anzahl der Rotorbrätter eine entsprechende Anzahl von Lageraugen 42 ausgebildet, von denen in der Figur jedoch, nur eines gezeigt ist. An den genannten Augen 42 sind die am bereits erwähnten Hebelarm 29 angreifenden Pleuelstangen 9 mittels der Bolzen 43 angelenkt.
  • Die Wirkungsweise der in Fig. 5 gezeigten Einrichtung ist folgende: Wenn der Rotorkopf 15 von dem nicht näher gezeigten Antrieb des Drehflügelflugzeuges in Umdrehung versetzt wird und eine Exzentrizität des Zapfens 38 im Führungsteil 36 gegeben, ist, so wird der Pleuelstange 9 in bekannter Weise eine harmonisch hin und her gehende Translationsbewegung erteilt.
  • In der Nähe der Mittellage des Rotorblattes, also nahe beim Schwenkwinkel 0, wird bei Eingang einer Stoßbewegung über die Pleuelstange 9 die wirksame Länge des Hebelarmes 29 nur wenig verändert, so daß die Bewegung des Rotorblattes genau so ausfällt, als ob die »korrigierende Lenkeinrichtung« nicht vorhanden wäre. Bei größeren Schwenkwinkeln wird jedoch die wirksame Länge des Armes 29 vergrößert, wobei der Gleitstein 30 auf seinem Hebelarm 29 gegenüber dem Anlenkpunkt des Bolzens 35 am Rotorkopfarm 15 b nach außen verschoben wird.
  • Diese- Vergrößerung des wirksamen Hebelarmes führt zu der gewünschten Korrektur der Blattbewegung und vermeidet übergroße Beschleunigungen in den Totpunkten.
  • In Fig. 6 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel einer »korrigierenden Lenkeinrichtung« zur Korrektur der Blattbewegung gezeigt. In diesem Beispiel ist als Antriebsmittcl zur Erzielung einer Blattschwenkbewegung ebenfalls eine Taumelscheibe 3 angeordnet, bei der die einzelnen Abgriffe 58, d. h. die Anlenkpunkte der Stoßstangen 59 an -den abgreifenden, nicht näher bezeichneten Hebeln einen verhältnismäßig großen Abstand von der Rotorachse 5 aufweisen, der in der Figur mit db bezeichnet ist. Durch den relativ großen Abstand der einzelnen Abgriffe von der Rotorwelle 5 ist der Vorteil erzielt, daß die Taumelscheibe 3 nur wenig geneigt zu werden braucht, um größere Translationsbewegungen parallel zur Rotorwelle 5 auf die Stoßstange 59 ausüben zu können.
  • Die Stoßstange 59 ist mit ihrem anderen Ende an einem Zapfen 60 angelenkt, welcher an einer Verschiebemuffe 61 ausgebildet ist. Am Zapfen 60 ist weiterhin das eine Ende eines Lenkers 62 angeschlossen, dessen anderes Ende an einer mit der Rotorwelle 5 fest verbundenen Traverse 63 schwenkbar angeschlossen ist. Die Verschiebemuffe 61 gleitet auf dem einen Arm 64a eines Winkelhebels 64, der ebenfalls an der Traverse 63 schwenkbar angeordnet ist. Am Arm 64 b, der in seiner Mitteffage parallel zur Rotorachse steht, ist die Pleuelstange 9 angelenkt, deren anderes Ende wiederum mit dem senkrecht am Rotorblatt angeordneten Hebelarm 11 verbunden ist. Am Ende des Rotorkopfes 15 ist ferner die mit 18 bezeichnete Schwenkachse gezeigt, um welche das Rotorblatt 10 eine Schwenkbewegung ausführt.
  • Bei der in Fig. 6 gezeigten Vorrichtung wird der Rotor mittels der Rotorwelle 5 in Drehung versetzt, wobei durch die Taumelscheibe 3 die Stoßstange 59 parallel zur Rotorwelle 5 aufwärts und abwärts bewegt und hierbei die auf dem Hebelarm 64a verschiebbar gelagerte Muffe 61 mitgenommen wird. Bei kleineren Neigungswinkeln des Hebelarmes 64a, also etwa in der Nähe seiner waagerechten Mittellage, wird die wirksame Länge des Hebelarrnes 64 nur wenig verändert. Bei größeren Ausschlägen in der Nähe der Totpunkte, also bei größeren Schwenkwinkeln, wird infolge der Verbindung mit dem Lenker 62 die Verschiebemuffe 61 auf dem Hebelarm 64 a weiter nach außen verschoben, wobei die wirksame Länge des Hebelarmes vergrößert wird. Dadurch wird die Bewegung des Winkelhebels 64 verringert und übergroße Schwenkbeschleunigungen des Rotorblattes durch eine Verringerung der wirksamen Länge des senkrecht zum Rotorblatt angeordneten Armes 11 kompensiert.
  • In Fig. 7 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung gezeigt, bei dem als Antriebsvorrichtung zur Erzielung einer Schwenkbewegung der Rotorblätter ebenso wie in Fig. 6 eine mit 3 bezeichnete Taumelscheibe angeordnet ist, die mit einer »korrigierenden Lenkeinrichtung« gemäß Fig. 4 zusammenarbeitet.
  • An den auf der Taumelscheibe geführten Hebeln 65, von denen in der Figur nur einer gezeigt ist, ist eine Stoßstange angelenkt, die in gleicher Weise wie in Fig. 4 mit 56 bezeichnet ist. Das eine Ende der Stoßstange ist am Hebelarm 55 angeschlossen, welcher in seiner Mittellage eine waagerechte Stellung einnimmt und das schräggestellte Kreuzgelenk, wie bereits beschrieben, betätigt. Der am äußeren Ende der Achse II-II angeordnete Hebel 57 weist in seiner Mittellage eine überwiegend zur Rotorwelle 5 parallele Stellung auf. Am freien Ende des Hebels 57 ist die mit dem senkrecht zum Rotorblatt 10 angeordneten Hebelann 11 verbundene Pleuelstange 9 befestigt. Das Rotorblatt 10 ist am Rotorkopf 15 um den Bolzen 18 schwenkbar angeordnet.
  • Wenn der Rotorkopf 15 mit seiner Rotorwelle 5 in an sich bekannter Weise in Drehung versetzt wird, entsteht an der Stoßstange 56 eine harmonisch hin und her gehende Translationsbewegung parallel zur Rotorwelle 5. Dadurch wird der Hebel 55 um seine waagerechte Mittellage periodisch aufwärts und abwärts geschwenkt. Diese Schwenkbewegung wird, wie bereits beschrieben, durch das Kreuzgelenk auf den Hebel 57 übertragen, wobei jedoch durch die schräg zueinander stehenden Achsen I-1 und II-11 des Kreuz-or gelenkes die periodische Schwenkbewegung des Hebels 55 so verändert wird, daß bei kleineren Abweichungen von der Mittellage die Bewegung des Hebels 57 verstärkt und bei größeren Abweichungen von der Mittellage in der Nähe der Totpunkte die Bewegung des Hebels 57 verringert wird. Dadurch entsteht trotz der Verkürzung der wirksamen Länge des senkrecht zum Rotorblatt angeordneten Hebelj l'! bei größ.-ren Abweichungen von seiner Mittellap- einc annähernd harmonische Schwenkbewegung des Rotorblattes 10. im

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE. 1. Drehflügelflugzeug mit einer aus starren getrieblichen Mitteln bestehenden Vorrichtung zur Erzeugung periodisch unterschiedlicher Blattumlaufgeschwindigkeiten, bei welcher den vorlaufenden Blättern eine verringerte und den rücklaufenden Blättern eine vergrößerte Umlaufgeschwindigkeit erteilt wird, wobei die getrieblichen Mittel winklig zur Längserstreckung jedes Rotorblattes angeordnete, starr mit diesem verbundene Arme aufweisen, die ihrerseits über Pleuelstangen mit einer Antriebseinrichtung zur Erzielung der Schwenkbewegung in Wirkungszusammenhang stehen, dadurch gekennzeichnet, daß die mit der Größe des Schwenkausschlages als Folge der Verkürzung der wirksamen Länge der Arme (11 bzw. 29) zunehmende Schwenkbeschleunigung der Blätter (10) durch zusätzliche Getrieber,lemente (29 bis 35, 44 bis 51, 52 bis 57) vermindert ist.
  2. 2. Drehflügelflugzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zusätzlichen Getriebeelemente eine konzentrisch zur Rotorachse angeordnete ringförnüge Taumelscheibe (3) aufweisen, deren oszillierende Bewegung von einem je einem Rotorblatt zugeordneten Hebel (19) über ein Hebelgestänge (24, 25) auf die mit den Rotorblättern (10) verbundenen Pleuelstangen (9) übertragen wird. 3. Drehflügelflugzeug nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die oszillierende Bewegung der Taumelscheibe (3) von je einem je einem Rotorblatt (10) zugeordneten zweiarmigen Hebel (8) unmittelbar auf die Pleuelstangen (9) übertragen wird. 4. Drehflügelflugzeug mit mindestens zwei Rotorblättern nach einem der Ansprüche 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstände der an den Enden der jedem Rotorblatt zugeordneten Hebel (8 bzw. 19) angeordneten einzelnen Ab- griffe (13, 14 bzw. 20) voneinander während eines Rotorun-flaufes in Abhängigkeit von der Größe der Taumelscheibenneigung zyklisch veränderbar sind. 5. Drehflügelflugzeug nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Abgriff auf der Taumelscheibe (3) durch starre getriebliche Mittel in einer Ebene geführt ist, die durch die Drehachse des Rotorkopfes (15) und annähernd durch die Schwenkachse des zugehörigen Rotorblattes ver-läuft. 6. Drehflügelflugzeug nach Ansprach 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die mit der Taumelscheibe (3) zusammenarbeitenden Hebel (8) an ihrem abgreifenden Ende (8 b) zwei konzentrisch zueinander angeordnete Führungsrollen (13, 14) aufweisen, von denen die eine Rolle (13) auf der Oberseite und die andere Rolle (14) auf der Unterseite der Taumelscheibe (3) läuft. 7. Drehflügelflugzeug nach Anspruch 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die mit der Taumelscheibe (3) zusammenarbeitenden Hebel (19) an ihrem abgreifenden Ende (19a) der ringförmig aus-ebildeten Taumelscheibe (3) angepaßte Gleitsteine (20) aufweisen, welche in einer am Innenumfang der Taumelscheibe ausgebildeten Ringnut (3 c) aufgenommen sind und das abgreifende Ende (19 a) der Hebel (19) in Höhenrichtung führen. 8. Drehflügeltlugzeug nach den Ansprüchen 2 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Taumelscheibe (3) aus zwei konzentrisch zueinander gelagerten Teilen (3 a, 3 b) gebildet ist, von denen der eine Teil (3a) schwenkbar und der andere Teil (3 b) auf dem ersten Teil (3 a) drehbar gelagert ist. 9. Drehflügelflugzeug nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß einer der mit der Taumelscheibe (3) zusammenarbeitenden Hebel (8 bzw. 19) mit dem drehbaren Teil (3b) der Taumelscheibe kraftschlüssig verbunden ist. 10. Drehflügelflugzeug nach einem der Ansprüche 2 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Mitnahme der Hebel (8 bzw. 19 bzw. 58 bzw. 65 bzw. 24) mit der Drehgeschwindigkeit der Rotorwelle (5) durch senkrecht zur Rotorwelle (5) angeordnete Zapfen (7 a bzw. 23 a) erfolgt, auf denen die Hebel schwenkbar gelagert sind. 11. Drehflügelflugzeug nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Zapfen (7 a bzw. 23 a) am Außenumfang einer Muffe (7 bzw. 23) ausgebildet sind, welche mit der Rotorwelle (5) auf Drehmitnahme verbunden ist. 12. Drehflügelflugzeug nach einem der Ansprüche 3 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß das übersetzungsverhältnis der die Bewegung der Taumelscheibe (3) auf die Rotorblätter (10) Übertragenden Hebel so ausgelegt ist, daß der Sinus der Neigung (r) der Taumelscheibe etwa 0,65 des Sinus der Amplitude der Schwenkbewegung beträgt. 13. Drehflügelflugzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zusätzlichen Getriebeelemente ein Kreuzgelenk (52 bis 57) mit schrägen, einen stumpfen Winkel miteinander bildenden Achsen aufweisen. 14. Drehflügelflugzeug nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die zusätzlichen Getriebeelemente ein am Rotor (15) mittels an gegenüberliegenden Punkten (45, 46) angreifenden Lenkern (47, 48) angeschlossenes Getriebeviereck (44) aufweist, an welchem an quer zur Verbindungslinie der Punkte (45, 46) liegenden Anschlußstellen (49, 50) je eine mit der Antriebsvorrichtung zur Erzielung der Schwenkbewegung angreifende Stoßstange (51) und je eine mit den Rotorblättern (10) verbundene Pleuelstange (9) angelenkt ist. 15. Drehflügelflugzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zusätzlichen Getriebeelemente eine Verkürzung der wirksamen Länge des annähernd senkrecht zu dem Rotorblatt (10) angeordneten Hebelarmes (29) bewirken, wobei die wirksame Länge des Hebelarmes durch einen auf diesem verschiebbar gelagerten Gleitstein (30) bestimmt ist, welcher einerseits mit dem Ende (9 a) der Pleuelstange (9) und andererseits mit dem freien Ende eines auf einem am Rotorkopf (15) angeordneten Bolzen (35) schwenkbar gelagerten Lenkers (33, 34) verbunden ist. 16. Drebflügehlugzeug nach Ansprach 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Bolzen (35) des Lenkers (33, 34) gegenüber der Schwenkgelenkachse des Rotorblattes (10) in Umfangsrichtung etwas voraus, jedoch im selben radialen Abstand wie diese von der Rotorwelle (5) angeordnet sind.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3217810A (en) * 1962-07-11 1965-11-16 Bolkow Gmbh Rotary wing aircraft control device
DE1241272B (de) 1964-01-16 1967-05-24 Boelkow Gmbh Steuereinrichtung fuer einen Drehfluegelrotor mit nach Art eines frei schwingenden Zentrifugalpendels schwenkbar angelenkten Rotorblaettern

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DE1241272B (de) 1964-01-16 1967-05-24 Boelkow Gmbh Steuereinrichtung fuer einen Drehfluegelrotor mit nach Art eines frei schwingenden Zentrifugalpendels schwenkbar angelenkten Rotorblaettern

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