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DE1128826B - Strebfoerderer - Google Patents

Strebfoerderer

Info

Publication number
DE1128826B
DE1128826B DEE17022A DEE0017022A DE1128826B DE 1128826 B DE1128826 B DE 1128826B DE E17022 A DEE17022 A DE E17022A DE E0017022 A DEE0017022 A DE E0017022A DE 1128826 B DE1128826 B DE 1128826B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
belt
conveyor
guide rollers
profile
face
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEE17022A
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Cremer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Gebr Eickhoff Maschinenfabrik u Eisengiesserei GmbH
Original Assignee
Gebr Eickhoff Maschinenfabrik u Eisengiesserei GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Gebr Eickhoff Maschinenfabrik u Eisengiesserei GmbH filed Critical Gebr Eickhoff Maschinenfabrik u Eisengiesserei GmbH
Priority to DEE17022A priority Critical patent/DE1128826B/de
Publication of DE1128826B publication Critical patent/DE1128826B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G39/00Rollers, e.g. drive rollers, or arrangements thereof incorporated in roller-ways or other types of mechanical conveyors 
    • B65G39/10Arrangements of rollers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Structure Of Belt Conveyors (AREA)

Description

  • Strebförderer Die Erfindung betrifft einen Strebförderer, welcher einen endlosen, elastischen Fördergurt aufweist, der durch aufrecht stehende Führungsrollen in einem aus einzelnen Rahmenschüssen gebildeten, beidseitig abgeschlossenen Traggerüst unter Bildung eines Kastenprofils geführt ist.
  • Es ist bereits eine versetzbare Bandförderanlage bekannt, bei der ein eigen steifer kastenförmig profilierter Fördergurt auf einer aus einzelnen Rahmenschüssen bestehenden Bandtragkonstruktion angeordnet ist.
  • Ferner sind Trogbandförderer bekanntgeworden, deren endloser Fördergurt im Obertrum unter Bildung eines Kastenprofils durch aufrecht stehende Führungsrollen geführt ist. Die große Bauhöhe und die offene Bauweise der Tragkonstruktion beschränken den Einsatz dieses Trogbandförderers jedoch auf die Strecke.
  • Endlich ist es bekannt, ein Förderband, dessen fördernder, mit Mitnehmern versehener Gurt gleichfalls durch Führungsrollen kastenförmig geführt ist, ganz um den Umfang der Mitnehmer herumzulegen. Dabei durchläuft der Gurt zwangläufig auch ein Stadium, in welchem sich sein Profil unter der Wirkung von geneigten Führungsrollen nach oben hin verjüngt.
  • Ziel der Erfindung ist es, einen leistungsfähigen, robusten Strebförderer niedriger Bauhöhe zu schaffen, dessen Fördergurt das Innere der Tragkonstruktion und die Fühungsrollen nach außen hin abschließt und vor dem Eintritt von Kohlenklein schützt, so daß insbesondere die den Fördergurt in der Höhe führenden Rollen in ihrer Funktion auch beim Arbeiten des Förderers in der Kohle nicht beeinträchtigt werden.
  • Selbstverständlich muß einmal aus Gründen des bequemen Transportes unter Tage und zum anderen wegen der Auswechselbarkeit etwa verschlissener bzw. beschädigter Teile die den Fördergurt aufnehmende Rahmenkonstruktion in für Strebförderer üblicher Weise aus einzelnen Bauelementen bestehen, die unter Tage mit wenigen Handgriffen zu einer verwindungssteifen und den Beanspruchungen des Bergbaubetriebes gewachsenen Konstruktion zusammengesetzt werden können.
  • Die erfindungsgemäße Lösung dieser Aufgabe kennzeichnet sich dadurch, daß die Führungsrollen von durchgehenden Gleitschienen nach oben hin überragt werden, welche im Bereich der Gurtaußenkanten liegen und nach oben hin an das geschlossene Traggerüst dicht anschließen, und daß die Seitenteile des Gurtuntertrums nach innen geneigt sind, mit ihren äußersten Enden etwa parallel zu dem waagerechten Gurtbandabschnitt verlaufen und auf Gleitschienen geführt sind, die sich in Bandlängsrichtung vornehm- lich im Bereich der abgeschlossenen Seitenprofile des Traggerüstes erstrecken, auf ihrer Innenseite vom Liegenden aus etwa rampenförmig ansteigend ausgebildet sind und mindestens auf der dem Kohlenstoß benachbarten Seite des Förderers den Bereich zwischen den Seitenprofilen und dem Liegenden abdichten.
  • Eine Bandtragkonstruktion mit Gleitschienen, auf denen die seitlichen Kanten eines schwach gemuldeten Förderbandes aufliegen, ist bekannt. Im Gegensatz zu dieser Tragkonstruktion, bei der die Förderbandkanten nur lose auf den seitlichen Gleitschienen aufliegen, werden bei der erfindungsgemäßen Ausbildung der Tragkonstruktion die Gurtaußenkanten durch die sich der Verformung widersetzenden Gurtkräfte gegen die Gleitschienen gepreßt und dadurch eine Verbesserung der Abdichtung erzielt. Außerdem wird durch die Anordnung der seitlichen Gleitschienen auch erreicht, daß sperrige, seitlich vorstehende Haufwerksbrocken nicht gegen die aufrecht stehenden Führungsrollen laufen und sich unter Umständen zwischen zwei gegenüberliegenden Führungsrollen verklemmen können.
  • Eine besonders wirkungsvolle Abdichtung erreicht man, wenn man das Kastenprofil des Bandobertrums, wie an sich bekannt, nach oben verjüngt, indem man die aufrecht stehenden Führungsrollen in Richtung auf die Förderermitte neigt und dadurch gleichzeitig das Abheben des Bandobertrums von den zur Abstützung dienenden Flachrollen, welche gleichzeitig zur Höhenführung des Banduntertrums dienen, auch bei wellig verlaufendem Liegenden vermeidet.
  • In bekannter Weise sind die Rahmenschüsse des Traggerüstes aus zwei sich ihre offenen Profilseiten zukehrenden und durch eine Traverse miteinander verbundenen Profilen, insbesondere U-Eisen, gebildet, in deren Innerem sich zur Aufnahme der Flachrollen und auch der Führungsrollen dienende Taschen befinden.
  • Dabei sind die Profileisen und die in ihnen angeordneten Taschen durch ein Verbindungsorgan miteinander und mit einem Gleitschuh lösbar verbunden.
  • Eine besonders zweckmäßige Befestigungsform kennzeichnet sich dadurch, daß die Taschen mittels eines auf ihrer Unterseite angebrachten Zapfens in das Profileisen eingesteckt sind und mit diesem Zapfen Profileisen und Gleitschuh lösbar miteinander verbinden.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es zeigt Fig. 1 einen Querschnitt durch das Strebfördermittel, Fig. 2 die Tasche in einem größeren Maßstab.
  • Die Tragkonstruktion des Strebförderers wird aus hintereinander angeordneten und durch geeignete Mittel miteinander verbundenen Rahmenschüssen von beispielsweise 1,5 m Länge gebildet. Die einzelnen Rahmen bestehen aus zwei seitlich von Gleitschuhen 2 getragenen U-Eisen 3, die durch in den Figuren nicht dargestellte Traversen verbunden und mit Taschen 4 zur Lagerung der Flachrollen 5 und der aufrecht stehenden Führungsrollen 6 versehen sind. Die Gleitschuhe2, die sich in Bandlaufrichtung vornehmlich im Bereich der U-Eisen 3 erstrecken, stützen nicht nur die einzelnen Traggestellschüsse auf dem Liegenden ab, sondern haben außerdem die Aufgabe, den Untergurt des Gurtbandes 7 zu tragen und zu führen und das Rahmeninnere abzudichten. Zur Erzielung einer möglichst geringen Bauhöhe und Baubreite der einzelnen Gerüstschüsse sind die hochstehenden Bandränder des in den Knickstellen mit durchgehenden Längsnuten 8 versehenen Gurtbandes 7 im Untertrum auf die Förderermitte zu beispielsweise unter einem Winkel von 300 gegenüber der Waagerechten geneigt und die Gleitschuhe 2 derart ausgebildet, daß sie auf ihrer Innenseite vom Liegenden aus etwa rampenförmig ansteigen und die eingeschlagenen Gurtränder untergreifen und tragen. Dabei können die Seitenteile des Gurtuntertrums mit ihren äußersten Enden etwa parallel zu dem waagerechten Gurtbandabschnitt verlaufen.
  • Die einzelnen Rahmenelemente sind durch die auf der Unterseite der Taschen 4 angebrachten Zapfen 9 gleichfalls lösbar miteinander verbunden. Letztere ragen durch Bohrungen der U-Eisenfiansche bzw. des Gleitschuhes 2 hindurch und werden beispielsweise durch einen Keil, der in das Langloch 10 des Zapfens 9 eingreift, verspannt. Um etwa in den unteren Teil der Rahmenschüsse trotz der Abdichtung eingedrungenes Kohleklein zu entfernen, empfiehlt es sich nur, die der Kohlenfront zugewandte Seite des Strebfördermittels geschlossen auszubilden, d. h. die Gleitschuhe 2 so lang zu bemessen, daß sie sich an dieser Fördererseite über die ganze Schußlänge erstrecken, an der Versatzseite dagegen Zwischenräume vorzusehen, durch die das eingedrungene Gut beim seitlichen Rücken des Fördermittels hindurchtreten kann.
  • Weiterhin sind zweckmäßigerweise die U-Eisen 3 und auch die Gleitschuhe 2 mit mehreren im Abstand voneinander angebrachten Bohrungen versehen, die je nach der Schwere des Betriebes und der Förderleistung eine mehr oder weniger dichte Folge in der Anordnung der Taschen 4 und damit der das Obertrum des Fördergurtes 7 abstützenden und das Untertrum in der Höhe führenden Flachrollen 5 zulassen.
  • Die lösbar in den seitlichen U-Eisen 3 der Bandtragkonstruktion angeordneten Taschen 4 schließen zwischen ihren beiden U-förmig gebogenen Schenkeln die Achsenden der Flachrollen 5 und auch der aufrecht stehenden Führungsrollen 6 ein und halten diese Achsenden undrehbar fest. Während die Flachrolle 5 nur in die beiden gegenüberliegenden Taschen 4 eingelegt wird und mit den Achsenden auf dem Boden der Taschen 4 aufliegt, werden die nur mit einem Achsende in der Tasche4 angeordneten Führungsrollen 6 beispielsweise durch einen Keil 11 gehalten.
  • T-förmige Gleitschienen 12, die sich über die Schußlänge erstrecken und die an ihrem Steg von den freien Achsenden der Führungsrollen 6 getragen werden, schließen den zwischen den Gurtkanten und den Innenflächen der oberen U-Eisenflansche verbleibenden Zwischenraum ab und lassen kein Haufwerk in das Innere der Rahmenschüsse eintreten. Außerdem verhindern die Gleitschienen 12 das Anlaufen grobstükkiger Haufwerksteile an die Führungsrollen 6.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Strebförderer mit einem endlosen Fördergurt, der durch aufrecht stehende Führungsrollen in einem aus einzelnen Rahmenschüssen gebildeten, beidseitig abgeschlossenen Traggerüst unter Bildung eines Kastenprofils geführt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsrollen (6) von durchgehenden Gleitschienen (12) nach oben hin überragt werden, welche im Bereich der Gurtaußenkanten liegen und nach oben hin an das geschlossene Traggerüst dicht anschließen, und daß die Seitenteile des Gurtuntertrums nach innen geneigt sind, mit ihren äußersten Enden etwa parallel zu dem waagerechten Gurtbandabschnitt verlaufen und auf Gleitschuhen (2) geführt sind, die sich in Bandlängsrichtung vornehmlich im Bereich der abgeschlossenen Seitenprofile des Traggerüstes erstrecken, auf ihrer Innenseite vom Liegenden aus etwa rampenförmig ansteigend ausgebildet sind und mindestens auf der dem Kohlenstoß benachbarten Seite des Förderers den Bereich zwischen den Seitenprofilen und dem Liegenden abdichten.
  2. 2. Strebförderer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Kastenprofil des Fördergurtes (7) sich nach oben durch die in Richtung auf die Förderermitte geneigten, aufrecht stehenden Führungsrollen (6) verjüngt.
  3. 3. Strebförderer nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die das Obertrum des Fördergurtes (7) tragenden Flachrollen (5) gleichzeitig zur Höhenführung des Gurtuntertrums dienen.
  4. 4. Strebförderer nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Rahmenschüsse des Traggerüstes in bekannter Weise aus zwei sich ihre offenen Profilseiten zukehrenden, durch eine Traverse lösbar miteinander verbundenen Profilen, insbesondere U-Eisen (3), gebildet sind, in deren Innerem sich die zur Aufnahme der Flachrollen (5) und auch der Führungsrollen (6) dienenden Taschen (4) befinden.
  5. 5. Förderer nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Profileisen (3) und die in ihnen angeordneten Taschen (4) durch ein Verbindungsorgan miteinander und mit einem Gleitschuh (2) lösbar verbunden sind.
  6. 6. Strebförderer nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Tasche (4) mittels eines auf ihrer Unterseite angebrachten Zapfens (9) in das Profileisen (3) eingesteckt ist und mit diesem Zapfen (9) Profileisen (3) und Gleitschuh (2) lösbar miteinander verbindet.
  7. 7. Strebförderer nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleitschienen (12) die freien Achsenden der Führungsrollen (6) aufnehmen und sich auf diesen abstützen.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 760 019; deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1 763 375; deutsche Patentanmeldung p 25670 VI /5 d D (bekanntgemacht am 20. 7. 1950); schweizerische Patentschrift Nr. 323 803.
DEE17022A 1959-01-16 1959-01-16 Strebfoerderer Pending DE1128826B (de)

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DEE17022A DE1128826B (de) 1959-01-16 1959-01-16 Strebfoerderer

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DE1128826B true DE1128826B (de) 1962-05-03

Family

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DEE17022A Pending DE1128826B (de) 1959-01-16 1959-01-16 Strebfoerderer

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DE (1) DE1128826B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1985003057A1 (fr) * 1983-12-30 1985-07-18 Conrad Scholtz Ag Convoyeuse a courroie
FR2707613A1 (fr) * 1993-05-06 1995-01-20 Schulte Strathaus Kg F E Dispositif pour former un système de guidage curviligne de bandes convoyeuses.

Citations (3)

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DE760019C (de) * 1939-01-03 1954-10-25 Walter Biesel Versetzbare Bandfoerderer-Anlage
CH323803A (de) * 1953-10-19 1957-08-15 Continental Gummi Werke Ag Förderband
DE1763375U (de) * 1958-01-07 1958-03-13 Erboe Maschb Erley & Boenninge Trogbandfoerderer.

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