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DE1128750B - Anordnung und Verfahren zum Herstellen von Schummerungen fuer kartografische Zwecke - Google Patents

Anordnung und Verfahren zum Herstellen von Schummerungen fuer kartografische Zwecke

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Publication number
DE1128750B
DE1128750B DER14563A DER0014563A DE1128750B DE 1128750 B DE1128750 B DE 1128750B DE R14563 A DER14563 A DE R14563A DE R0014563 A DER0014563 A DE R0014563A DE 1128750 B DE1128750 B DE 1128750B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
relief
lens
headlights
arrangement
opening
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DER14563A
Other languages
English (en)
Inventor
Thomas Rappel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
THOMAS RAPPEL
Original Assignee
THOMAS RAPPEL
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by THOMAS RAPPEL filed Critical THOMAS RAPPEL
Priority to DER14563A priority Critical patent/DE1128750B/de
Publication of DE1128750B publication Critical patent/DE1128750B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03FPHOTOMECHANICAL PRODUCTION OF TEXTURED OR PATTERNED SURFACES, e.g. FOR PRINTING, FOR PROCESSING OF SEMICONDUCTOR DEVICES; MATERIALS THEREFOR; ORIGINALS THEREFOR; APPARATUS SPECIALLY ADAPTED THEREFOR
    • G03F1/00Originals for photomechanical production of textured or patterned surfaces, e.g., masks, photo-masks, reticles; Mask blanks or pellicles therefor; Containers specially adapted therefor; Preparation thereof
    • G03F1/88Originals for photomechanical production of textured or patterned surfaces, e.g., masks, photo-masks, reticles; Mask blanks or pellicles therefor; Containers specially adapted therefor; Preparation thereof prepared by photographic processes for production of originals simulating relief

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Viewfinders (AREA)

Description

  • Anordnung und Verfahren zum Herstellen von Schummerungen für kartografische Zwecke Die Erfindung betrifft eine Anordnung und ein Verfahren zum Herstellen von Schummerungen für kartografische Zwecke durch fotografische Aufnahme eines beleuchteten Reliefs. Solche Schummerungen dienen dazu, eine möglichst genaue Wiedergabe insbesondere von gebirgigem Gelände auf der Karte zu erzielen.
  • Man hat solche Schummerungen schon auf verschiedene Weise fotografisch hergestellt. So ist es bekannt, das durch rings um das Aufnahmeobjektiv angeordnete Lampen beleuchtete Relief vor dem Fotografieren mit einer matten weißen Farbe einzustauben und die Abhänge der Reliefs dann mehr oder weniger dunkel anzustauben oder zu bespritzen. Hierbei kann jedoch der tatsächliche Geländeverlauf nicht in Einzelheiten wiedergegeben:, sondern nur ein grobes Bild der Erhebungen vermittelt werden.
  • Gemäß einem weiteren bekannten Verfahren wird das Relief einerseits einer Schrägbestrahlung und gegebenenfalls einer zusätzlichen senkrechten Bestrahlung und andererseits einer der Geländeform entsprechenden, die Wirkung der erstgenannten Bestrahlung korrigierenden Bestrahlung aus einer anderen Richtung ausgesetzt. Auch diese Art der Beleuchtung führt nicht zu einer objektiven richtigen Wiedergabe der Geländeform. Vielmehr wird durch eine Änderung der Richtung einer oder beider Schrägbestrahlungen die Wirkung verändert. Außerdem ergeben sich stets Stellen des Reliefs, die für beide Schrägbestrahlungen im Schatten liegen und dadurch selbst bei zusätzlicher senkrechter Bestrahlung zur Wiedergabe aller Geländefeinheiten nicht ausreichend beleuchtet sind. Außerdem ergeben sich auf ebenen Teilen des Geländereliefs, die Erhöhungen benachbart sind, Schlagschatten, die auf einer Karte störend wirken, selbst wenn sie durch zusätzliche Bestrahlungen aufgehellt werden.
  • Es ist allerdings auch eine Aufnahmeanordnung bekannt, mit der zur Vermeidung von unrichtigen Helligkeitswerten und Verzerrungen Schummerungsaufnahmen allein bei senkrecht auf das Relief auffallendem Licht und unter Verwendung allein der senkrechten Abstrahlung des Reliefs hergestellt werden. Abgesehen davon aber, daß eine hierfür geeignete Apparatur kompliziert und teuer wird, lassen sich bei ihr unmittelbare Lichtreflexionen der Lichtquelle durch die sowohl die der Beleuchtung dienenden als auch die reflektierenden Strahlen beugende Sammellinse nicht vermeiden, so d'aß, Fehler entstehen. Auch ist nicht bekanntgeworden, daß mit dieser Anordnung Reliefs mit einer halbmatten oder halbglänzenden Oberfläche aufgenommen wurden. Vielmehr ist anzunehmen, daß man hierbei, wie bisher allgemein üblich, Reliefs mit matter Oberfläche verwendet hat, weil im Zusammenhang mit dieser bekannten Anordnung vorgeschlagen wurde, zur Verstärkung der Helligkeitsunterschiede zusätzliche, das Verfahren komplizierende Maßnahmen vorzusehen. Bei Verwendung einer matten Reliefoberfläche ergeben sich ohne derartige Hilfsmaßnahmen infolge der vollkommen diffusen Verteilung des auftreffenden Lichts nämlich im ganzen gesehen nur sehr geringe und bei schwächeren Neigungen praktisch überhaupt keine Helligkeitsunterschiede, so daß schwächere Neigungen auf den Schummerungen gar nicht in Erscheinung treten.
  • Die erfindungsgemäße Anordnung zum Herstellen von Schummerungen zeichnet sich demgegenüber dadurch aus, daß das von rings um die zum Objektiv führende Öffnung angeordneten Lichtquellen beleuchtete Relief eine halbmatte oder halbglänzende Oberfläche aufweist und daß als Lichtquellen mehrere oder viele kleine Scheinwerfer vorgesehen sind, die so angeordnet sind, daß ihre gerichteten Strahlen unter einem solchen Winkel auf das Relief auftreffen, daß sie in die zum Objektiv führende Öffnung reflektiert würden, wenn statt des Reliefs eine ebene und spiegelnde Fläche vorhanden wäre.
  • Diese kleinen Scheinwerfer; die, auch durch von einer sehr hellen Lichtquelle bestrahlte Spiegel ersetzt werden können, senden schmale, allseitig ineinandergreifende Lichtkegel auf das Relief, deren Achsen sich sämtlich in einem Punkt schneiden, der in dem gleichen oder annähernd gleichen Abstand hinter dem Relief liegt, den die zum Objektiv führende Öffnung vor dem Relief hat. Auf diese Weise erhält die Reliefoberfläche eine gleichmäßige, fleckenlose Beleuchtung. Die erfindungsgemäß halbmatte bzw. halbglänzende @Oberfäche fi stellt die ideale mittlere Beschaffenheit .@w isc4en'mattun4 glänzend dar, welche die günstigste Schummerungsskala ergibt. Abweichungen von dieser Idealbeschaffenheit nach beiden Richtungen sind möglich, ohne daß damit der Rahmen der Erfindung verlassen zu werden braucht.
  • Die Kombination der halbmatten oder halbglänzenden Reliefoberfläche mit der Beleuchtung durch die in der beschriebenen Weise gerichteten Strahlen bewirkt, daß bei bekannter Verwendung einer ausreichend großen Brennweite des Aufnahmeobjektivs oder bei ebenfalls bekannter entsprechender Brechung der Strahlen durch eine Sammellinse ebene Flächen am hellsten, alle Flächen gleicher Neigung gleich hell bzw. gleich dunkel und Flächen stärkerer Neigung stets dunkler als Flächen geringerer Neigung dargestellt werden, wie dies an Hand der Zeichnung noch näher dargelegt wird.
  • Wie mit matter Reliefoberfläche kann diese Wirkung auch bei Verwendung einer glänzenden Reliefoberfläche nicht erzielt werden, weil dann infolge vollkommener Spiegelung jede Fläche, die das Licht nicht genau ins Objektiv wirft, dunkel erscheint. Diese Wirkung, die der durch die Erfindung angestrebten Wirkung gerade entgegengesetzt ist, hat man sich bereits bei der fotografischen Aufnahme von Hochdruckformen zur Erzielung scharfer Umrißlinien der Buchstaben usw. zunutze gemacht.
  • Die gemäß der Erfindung hergestellten Schummerungen weisen eine Wiedergabe des Geländeverlaufs von größtmöglicher Objektivität bis in alle Einzelheiten hinein auf. Denn Feinheiten überdeckende Schlagschatten sind bei einer derartigen Aufnahme nicht vorhanden. Diese Schummerungen ähneln den Handschummerungen (Schraffenanordnungen), wie sie beispielsweise bei den sogenannten Generalstabskarten verwendet werden. Ein besonderer Vorteil der erfindungsgemäßen Schummerungen ist, daß alle parallel zur Bildebene liegenden Flächen am hellsten sind, also sämtliche Talsohlen und Geländeebenen. Dies ist wichtig, weil auf diesen Flächen in der Hauptsache die zusätzlichen Einzelheiten, wie Orte, Straßen u. dgl., wiedergegeben werden müssen, die dadurch am klarsten erkennbar sind.
  • Die einfachste erfindungsgemäße Anordnung zum Herstellen von Schummerungen zeichnet sich durch mehrere oder viele Scheinwerfer aus, die in bekannter Weise rings um das Aufnahmeobjektiv über einen parallel zum Relief angeordneten Schirm verteilt sind, der die doppelten linearen Abmessungen des Reliefs oder des jeweils aufzunehmenden Teils des Reliefs hat.
  • Einen das Aufnahmeobjektiv umgebenden und die doppelten linearen Abmessungen des aufzunehmenden Objekts aufweisenden Beleuchtungsschirm hat man übrigens bereits bei der erwähnten Anordnung zur Aufnahme von Hochdruckformen verwendet. Bei diesem bekannten Schirm handelt es sich aber um eine bestrahlte matte Fläche, die nur diffuses Licht auf das Objekt zurückstrahlt.
  • Der Schirm der erfindungsgemäßen Anordnung kann auch etwas gewölbt sein, so daß er auf der dem Relief zugewendeten Seite konkav ist.
  • Zur Vermeidung von Verzerrungen bei der Aufnahme wird man in bekannter Weise eine um so größere Brennweite des Aufnahmeobjektivs und damit einen um so größeren Abstand des Objektivs und der Scheinwerfer von dem Relief wählen, je höher die Erhebungen des Reliefs und dessen Flächenabmessungen sind. In ebenfalls bekannter Weise kann man auch die aufzunehmende Fläche des Reliefs in kleineren, sich unmittelbar aneinanderschließenden Teile aufnehmen und hierzu das Objektiv nebst Beleuchtungsschirm relativ zu dem Relief verschiebbar anordnen.
  • Die Anordnung kann aber auch so getroffen werden, daß zwischen dem Objektiv und dem Relief eine der Größe des Reliefs entsprechende Sammellinse vorgesehen ist, die die vom Relief parallel zur Objektivachse ausgehenden Strahlen ins Objektiv ablenkt, und daß zwischen der Sammellinse und dem Relief eine mit einer Öffnung versehene Blende so beweglich angeordnet ist, daß alle Teile des Reliefs von dem Objektiv nacheinander erfaßbar sind, wobei die das Relief beleuchtenden Scheinwerfer unmittelbar neben der Öffnung auf der vom Objektiv abgewendeten Seite der Blende angeordnet sind und den durch die Öffnung jeweils erfaßten Teil der Reliefoberfläche beleuchten.
  • Die durch die beschriebenen Anordnungen hergestellten Schummerungen können wie bei den sogenannten Generalstabskarten als einziges Mittel zur Darstellung der Höhenformation des Geländes verwendet werden. Sie wirken zwar nicht so ausgesprochen räumlich wie Schummerungen, die mit beispielsweise schräg von oben und links einfallendem Licht hergestellt sind, geben dafür aber den Geländeverlauf vollkommen genau wieder.
  • Gegebenenfalls können die Schummerungen gemäß der Erfindung aber bei der Herstellung von Landkarten noch mit Schummerungen kombiniert werden, die in bekannter Weise bei seitlicher Beleuchtung ge= sondert aufgenommen oder von Hand hergestellt sind. Man kann die Schummerungen dann so aufeinander abstimmen, daß die Feinheiten der erfindungsgemäßen Schummerungen nicht verlorengehen. Auch können die Schummerungen mit Luftbildaufnahmen des darzustellenden Gebietes kombiniert werden. Die durch solche Kombinationen gewonnenen neuen Schummerungsdiapositive werden allein oder als zusätzliche Ton- oder Farbdruckplatten verwendet.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung erläutert, und zwar zeigt Abb.1 die Rückstrahlungsverhältnisse bei einer matten Reliefoberfläche, Abb. 2 bis 4 die Rückstrahlungsverhältnisse bei einer halbmatten oder halbglänzenden Reliefoberfläche bei Auftreffen des Lichts auf verschieden geneigte Oberflächenteile, Abb. 5 eine schematische Darstellung einer Aufnahmeanordnung mit Sammellinse und Öffnungsblende zwischen Objektiv und Relief und Abb. 6 eine schematische Darstellung einer Aufnahmeanordnung mit einem das Objektiv umgebenden Beleuchtungsschirm.
  • In allen Abbildungen sind das Aufnahmeobjektiv mit a, das aufzunehmende Relief mit b, der Beleuchtungsschirm mit c und die Scheinwerfer mit d bezeichnet.
  • Abb. 1 veranschaulicht, wie der von einem der Scheinwerfer d ausgehende und auf die matte Oberfläche des Reliefs auftreffende Lichtstrahl e entsprechend den Strahlen f gleichmäßig nach allen Seiten zurückgestrahlt wird. Von dem reflektierten Licht gelangt daher nur ein kleiner Teil ins Objektiv zurück. Dieser Teil wird nur sehr geringfügig davon beeinflußt, mit welchem Winkel der Lichtstrahl e auf die Reliefoberfläche auftrifft. Anders liegen die Verhältnisse bei einer halbmatten oder halbglänzenden Oberfläche. Hierbei wird das auftreffende Licht in einem Kegel f reflektiert, dessen Achse im Reflexionswinkel verläuft und bei dem die Lichtintensität von innen nach außen abnimmt. Trifft der Lichtstrahl e hierbei auf ein ebenes Stück der halbmatten oder halbglänzenden Oberfläche des Reliefs b, wie dies in Abb. 2 dargestellt ist, so befindet sich das Objektiv im Bereich der größten Lichtintensität des Kegels f. Das Flächenstück erscheint daher sehr hell. Trifft der Lichtstrahl auf ein schwach geneigtes Stück der Oberfläche (Abb. 3), so befindet sich das Objektiv im Bereich geringerer Lichtintensität des Kegels. Dieses Flächenstück erscheint daher dunkler. Trifft der Lichtstrahl schließlich auf ein sehr steiles Oberflächenstück (Abb. 4), so befindet sich das Objektiv praktisch außerhalb des Rückstrahlkegels, so daß dieses Stück ganz dunkel erscheint.
  • Das Relief b gemäß Abb. 1 bis 4 ist beispielsweise in neun Teile unterteilt. Von den im Schnitt erkennbaren drei Teilen ist dasjenige, welches gerade aufgenommen wird, schwarz angelegt. Die in Abb.1 dargestellte Kamera h weist eine entsprechende Zahl von Objektiven a nebst zugehörigen Scheinwerfern d auf. Es ist aber auch möglich, nur ein Objektiv vorzusehen, das nacheinander in die neun Stellungen bewegt werden kann. Dabei kann dem Objektiv eine Blende vorgesetzt sein, welche nur den jeweiligen Ausschnitt des Reliefs, genau an die anderen Ausschnitte passend, abgrenzt. Die seitenrichtige Anreihung der einzelnen Aufnahmen wird durch eine Spiegel- oder Prisenanordnung ermöglicht.
  • Bei der Aufnahmeanordnung gemäß Abb.5 befindet sich zwischen dem Objektiv a und dem Relief b eine Sammellinse i und zwischen dieser und dem Relief eine verschiebbare Blende k mit einer mittleren Öffnung 1. Durch das Verschieben der Blende gelangen nacheinander alle Teile des Reliefs in den Sichtbereich des Objektivs a. Auf der dem Objektiv abgewendeten Seite sind an der Blende beiderseits der Öffnung die zur Beleuchtung des Reliefs dienenden Scheinwerfer d so angeordnet, daß sie den jeweils im Sichtbereich des Objektivs befindlichen Teil des Reliefs beleuchten. Die Lichtstrahlen e der Scheinwerfer d werden von den Reliefoberflächenteilen in senkrecht oder etwa senkrecht zur Relieffläche gerichteten Strahlen g durch die Öffnung 1 zur Sammellinse i zurückgeworfen und von dieser zum Objektiv a abgelenkt.
  • Bei der Anordnung gemäß Abb. 6 befindet sich rings um das Objektiv a ein Schirm c, an dessen dem Relief b zugewendeter Seite dicht nebeneinander viele kleine, schematisch durch Striche dargestellte Scheinwerfer d angeordnet sind. Der Schirm hat die doppelten linearen Abmessungen wie das Relief. Die Strahlen e der Scheinwerfer sind mit verhältnismäßig schmalen Kegeln so auf das Relief gerichtet, daß sich ihre Achsen m in einem hinter dem Relief liegenden Punkt n schneiden, der den gleichen oder annähernd gleichen Abstand vom Relief hat wie das Objektivs. Die Lichtstrahlen bilden daher einen Kegel, dessen Winkel a dem Blickfeldwinkel o des Objektivs entspricht. Die von den Scheinwerfern ausgehenden, schwach divergierenden Lichtkegel greifen auf dem Relief so allseits ineinander, daß die Oberfläche des Reliefs gleichmäßig beleuchtet ist.
  • Der Schirm c kann statt eben auch konkav sein, z. B. eine kugelige oder ähnlich geformte Haube bilden. In diesem Falle können die Scheinwerfer d gegebenenfalls nach außen hin auch weniger dicht angeordnet sein. Der Schirm c kann mit dem Objektiv a verbunden oder unabhängig von ihm angeordnet sein. Die feste Verbindung ist insbesondere dann vorteilhaft, wenn das Objektiv zur Herstellung von Teilaufnahmen verschiebbar ist.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Anordnung zum Herstellen von Schummerungen für kartografische Zwecke durch fotografische Aufnahme eines Reliefs, das von rings um die zum Objektiv führende Öffnung angeordneten Lichtquellen beleuchtet ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Relief (b) eine halbmatte oder halbglänzende Oberfläche aufweist und daß als Lichtquellen mehrere oder viele kleine Scheinwerfer (d) vorgesehen sind, die so angeordnet sind, daß ihre Strahlen (e) unter einem solchen Winkel auf das Relief auftreffen, daß sie in die zum Objektiv (a) führende Öffnung reflektiert würden, wenn statt des Reliefs eine ebene und spiegelnde Fläche vorhanden wäre.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere oder viele Scheinwerfer (d) in bekannter Weise rings um das Objektiv (a) über einen parallel zum Relief angeordneten Schirm (c) verteilt sind, der die doppelten linearen Abmessungen des Reliefs (b) oder des jeweils aufzunehmenden Teils des Reliefs hat.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Objektiv (a) und dem Relief (b) eine der Größe des Reliefs entsprechende Sammellinse (i) angeordnet ist, die die vom Relief parallel zur Achse des Objektivs ausgehenden Strahlen ins Objektiv sammelt, und daß zwischen der Sammellinse und dem Relief quer zur Achse des Objektivs eine mit einer Öffnung (1) versehene Blende (k) so beweglich angeordnet ist, daß alle Teile des Reliefs von dem Objektiv nacheinander erfaßbar sind, wobei die Scheinwerfer (d) unmittelbar neben der Öffnung auf der vom Objektiv angewendeten Seite der Blende angeordnet sind.
  4. 4. Verfahren zur photomechanischen Herstellung von reliefartig wirkenden Landkarten, dadurch gekennzeichnet, daß die gemäß den Ansprüchen 1. bis 3 hergestellten Schummerungen mit einer oder mehreren in bekannter Weise, z. B. mit seitlicher Beleuchtung des Reliefs hergestellten Aufnahmen und/oder mit Luftbildaufnahmen des darzustellenden Gebietes kombiniert werden, z. B. durch übereinanderlegen der Filmnegative, und die Diapositive hiervon allein oder als zusätzliche Ton- oder Farbplatten verwendet werden. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 512 382, 686 955, 555 445, 911578, 616 367; USA.-Patentschrift Nr. 1881130; britische Patentschriften Nr. 651988, 456 685.
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