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DE1128634B - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung einer zusammenhaengenden Verschlussgliederreihe eines Reissverschlusses aus Kunststoff - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung einer zusammenhaengenden Verschlussgliederreihe eines Reissverschlusses aus Kunststoff

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DE1128634B
DE1128634B DER22767A DER0022767A DE1128634B DE 1128634 B DE1128634 B DE 1128634B DE R22767 A DER22767 A DE R22767A DE R0022767 A DER0022767 A DE R0022767A DE 1128634 B DE1128634 B DE 1128634B
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Germany
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wire
wheel
forming wheel
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die
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DER22767A
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RUHRMANN FA DR ING JOSEF
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RUHRMANN FA DR ING JOSEF
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29DPRODUCING PARTICULAR ARTICLES FROM PLASTICS OR FROM SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE
    • B29D5/00Producing elements of slide fasteners; Combined making and attaching of elements of slide fasteners
    • B29D5/04Producing elements of slide fasteners; Combined making and attaching of elements of slide fasteners the interlocking members being formed by continuous meander of filamentary material
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D53/00Making other particular articles
    • B21D53/46Making other particular articles haberdashery, e.g. buckles, combs; pronged fasteners, e.g. staples
    • B21D53/50Making other particular articles haberdashery, e.g. buckles, combs; pronged fasteners, e.g. staples metal slide-fastener parts

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wire Processing (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung einer zusammenhängenden Verschlußgliederreihe eines Reißverschlusses aus Kunststoff Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Herstellung einer zusammenhängenden Verschlußgliederreihe eines Reißverschlusses aus einem fortlaufenden, bei Normaltemperatur biegungssteifen, in der Wärme jedoch verformbaren Draht aus Kunststoff.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, aus einem Draht eine beliebig lange Reihe von unter sich zusammenhängenden Verschlußgliedern herzustellen, die in einem darauffolgenden Arbeitsgang durch Annähen, Einweben, Anschweißen oder Ankleben an einem Reißverschluß befestigt werden.
  • Dies Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Draht zunächst in an sich bekannter Weise mittels eines hin- und herbewegten Schiebers schlangenförmig vorgebogen wird.
  • Zur Herstellung von gewelltem oder auch zickzackförmig gebogenem Draht, wie er beispielsweise als federndes Drahtgebilde Verwendung findet, sind schon die verschiedenartigsten Verfahren und entsprechende Maschinen bekannt. Bei einem dieser bekannten Verfahren wird der Draht mittels eines hin-und herschwingenden Führungsauges um die Zähne eines ruckweise gedrehten Zahn- oder Stiftenrades gelegt. Bei einem anderen Verfahren wird der Draht einem Rad zugeführt, an dessen Umfang zwei Reihen in radialer Richtung sich erstreckender und in derselben Richtung verschiebbarer Zapfen vorgesehen sind, wobei der Draht mittels zweier im Wechsel von links und rechts auf den Draht einwirkender Schwinghebel, an deren Ende je eine Führungsrolle für den Draht gelagert ist, jeweils um einen dieser Zapfen herumgebogen wird. Bei wiederum einem anderen Verfahren wird der Draht mittels eines einzigen, an seinem freien Ende ein Führungsauge aufweisenden Schwinghebels um Zapfen herumgebogen, die am Umfang zweier gleichachsig angeordneter Scheiben angeordnet sind. Bei diesen bekannten Verfahren wird der Draht jedoch nur zu einem im wesentlichen ebenen Drahtgebilde verformt.
  • Bei dem erfindungsgemäßen, auf die Herstellung einer Verschlußgliederreihe eines Reißverschlusses gerichteten Verfahren erfolgt jedoch eine Weiterverformung des gewellten Drahtes derart, daß er einer oder mehreren Matrizen zugeführt wird, in denen dem Draht unter der Einwirkung von Form- und Prägewerkzeugen ein U-Profil gegeben wird, in der Mitte der Stege Kupplungselemente ausgebildet werden und gegebenenfalls Unregelmäßigkeiten in der Gestalt der einzelnen Verschlußglieder ausgeglichen bzw. beseitigt werden. Um den Draht schlangenförmig zu biegen, wird als Teil der erfindungsgemäßen Vorrichtung eine an sich bekannte Vorrichtung benutzt, bei der der Draht von einem Führungsauge vor einem vorzugsweise schrittweise gedrehten Zahn-oder Stiftenrad so hin- und hergeführt wird, daß er sich um die einzelnen Zähne oder Stifte legt.
  • Hierzu eignet sich in besonderer Weise ein an sich bekannter biegeelastischer, in der Wärme bleibend verformbarer Draht aus Kunststoff.
  • Der so vorgebogene, noch biegeelastische Draht wird hierauf einer Matrize zugeführt, die mindestens stellenweise durch Zufuhr zusätzlicher Wärme auf eine die bleibende Verformung des Drahtgebildes gewährleistende Temperatur erwärmt wird.
  • Der wesentliche Bestandteil der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist ein sich vorzugsweise ,schrittweise bewegendes Rad, an dessen Umfang den zu verformen-Draht aufnehmende Formelemente vorgesehen sind, mit denen sowohl starre als auch translatorisch und rotatorisch bewegte Gegenformen zusammenwirken.
  • Wird das erfindungsgemäße Verfahren mit einer Vorrichtung durchgeführt, bei der das Formrad mit gleichmäßiger Winkelgeschwindigkeit gedreht wird, so wird das Führungsauge bzw. der Drahtschieber so gesteuert, daß er eine Bahn in Gestalt einer liegenden Acht durchläuft, die in einer zum Umfang des Formrades tangentialen Ebene liegt.
  • Wird das Formrad schrittweise angetrieben, so ist dieses vorzugsweise mit einem Schaltrad verbunden, dessen Zähne, um sie genügend stark bemessen zu können, zweckmäßigerweise voneinander einen Winkelabstand aufweisen, der doppelt so groß ist wie der Abstand zweier gegeneinander versetzter Zapfen des Fonnrades, und auf das im Wechsel zwei von zwei Exzentern oder Kurvenscheiben gesteuerte Schaltklinken derart einwirken, daß das Schaltrad jeweils um einen halben Zahn weiterbewegt wird.
  • Um bei einer solchen schrittweisen Drehbewegung des Formrades die Einhaltung jeweils gleich großer Schritte gewährleisten zu können, ist am Umfang des Formrades vorteilhafterweise eine Backenbremse angebracht, die der von den Schaltklinken hervorgerufenen Bewegung des Formrades entgegenwirkt.
  • Des weiteren ist gemäß der Erfindung in der Mantelfläche des Formrades zwischen den beiden Stiftreihen eine Ringnut vorgesehen, in die der schlangenförmig vorgebogene Draht mittels einer am Umfang des Formrades sich abwälzenden, in die Ringnut eingreifenden Formscheibe eingedrückt und so die einzelnen Stege des schlangenförmig vorgebogenen Drahtes in eine U-Form gebracht werden. Eine Verformung der in die Ringnut des Formrades eingedrückten Stegteile des Drahtes zu Verschlußgliedern erfolgt in vorteilhafter Weise durch einen senkrecht zur Formradachse sich bewegenden Prägestempel, der mit der matrizenartig ausgebildeten Sohle der Ringnut zusammenwirkt.
  • Das Formrad besteht zweckmäßigerweise aus zwei mit ihren Kreisringflächen gegeneinanderliegenden Hälften, die an den Flanken der durch sie gebildeten Ringnut radial verlaufende Vertiefungen zur Aufnahme der abgebogenen Stegteile des schlangenförmig vorgebogenen Drahtes aufweisen. Die Stirnflächen der zwischen den Vertiefungen in den Flanken der Ringnut stehengebliebenen, radial verlaufenden Leisten können einer Stufenfläche des Prägestempels und dem Randprofil einer weiteren Formscheibe als Widerlager zur Egalisierung der Umkehrstellen des Drahtgebildes und der Verformung des Drahtquerschnittes dienen.
  • Weitere Merkmale, die die erfindungsgemäße Vorrichtung vorteilhafterweise aufweist, ergeben sich aus der Zeichnung und der nachfolgenden, das in der Zeichnung dargestellte Ausführungsbeispiel erläuternden Beschreibung.
  • In der Zeichnung zeigt in schematischer Weise Fig. 1 eine Vorderansicht der Vorrichtung, Fig. 2 eine Seitenansicht der Vorrichtung, Fig. 3 einen auf den Umfang des Formrades einwirkenden Prägestempel in schaubildlicher Darstellung, Fig. 4 einen Ausschnitt aus der Fig. 2 in vergrößertem Maßstab, Fig. 5 einen Radialschnitt durch die Randzone des Formrades, Fig. 6 einen Teil eines Achsenschnittes durch eine mit dem Formrad im Eingriff stehende Formscheibe, Fig. 7 eine schematische Darstellung des Bewegungsablaufes der auf das Formrad bzw. auf das mit ihr verbundene Zahnrad einwirkenden Teile der Vorrichtung, Fig. 8 eine Seitenansicht der den Drahtnachschub regelnden Vorrichtung, Fig. 9 eine Draufsicht auf die in Fig. 8 dargestellte Vorrichtung und Fig. 10 eine Vorderansicht der in den Fig. 8 und 9 dargestellten Vorrichtung.
  • Der zu verarbeitende Draht 201 wird von der Spule 2 mittels eines Transportrollenpaares 30 und 31 über eine Öse 4 dem Drahtschieber 5 zugeführt. Dieser parallel zur Achse des Formrades 6 hin- und her- bewegte Schieber 5 windet den Draht 201 schlangenförmig um die gegeneinander versetzten Zapfen 61, 61' der sich am Umfang des Formrades 6 erstreckenden Zapfenreihen (61, 61'). Mit dem Schieber 5 wirkt zusammen ein Niederhalter7, der mittels eines bei 71 gelagerten, von einem Exzenter72 gesteuerten Hebels 73 senkrecht zur Formradachse hin- und herbewegt wird. Der schlangenförmig um die Zapfen 61, 61' gelegte Draht 201 wird anschließend unter einem Begrenzungsstück 8 hindurchgeführt und dann mittels zweier seitlich der Zapfenreihen (61, 61') angeordneter keilförmiger Anheber 80 über die Zapfen 61, 61' hinweggehoben.
  • Gleichzeitig drückt eine gleichmäßig rotierende Formscheibe9 die parallel zueinander verlaufenden Stege 202 des schlangenförmigen Drahtgebildes in die am Umfang des Formrades 6 verlaufende ringförmige Aussparung 62, wobei sich die abgebogenen Stegteile 205 in an den Flanken der Ringnut 62 vorgesehene, radial verlaufende Vertiefungen 63 einlegen.
  • Sodann wirkt ein Prägestempel 211 mit seiner Stirnfläche 212 auf die im Grund der Ringnut 62 ligenden, sich über ihre Breite erstreckenden Stegteile 204 ein und formt sie zu Kupplungselementen205 aus. Um die Absenkung des Prägestempels 211 zu begrenzen, sind an diesem, wie aus Fig. 3 ersichtlich ist, seitlich der formgebenden Stirnfläche 212 abgesetzte Schultern 213 vorgesehen, die sich gegen in die Ringnut 62 hineinragende Vorsprünge 64 der die Vertiefungen 63 in den Flanken der Ringnut 62 einfassenden Rippen 65 abstützen. An dem Prägestempel 211 sind noch Schultern 214 vorgesehen, mit denen er auf die Umkehrstellen206 des Drahtgebildes, die sich gegen die Rippen 65 abstützen, einwirkt, dadurch wird insbesondere eine Egalisierung der Umkehrstellen 206 bewirkt.
  • Zum Ausgleichen von Unregelmäßigkeiten, beispielsweise verschieden langer Schenkel 203 des Drahtgebildes, oder auch zum Entfernen eines Grates an den Umkehrstellen206, der beim Abheben des schlangenförmig gebogenen Drahtes 201 von den Zapfen 61, 61' entstehen kann, ist eine weitere Formscheibe 11 vorgesehen, die mit ihrem in Fig. 6 dargestellten Randprofil in die ringförmige Aussparung 62 des Formrades 6 eingreift und auf die Umkehrstellen 206 des Drahtgebildes einwirkt. Mit dem im Querschnitt im wesentlichen rechteckigen, ringförmigen Vorsprung 111 greift die Formscheibe 11 in die ringförmige Aussparung 63 des Formrades 6 ein. Mit den sich zu beiden Seiten des Vorsprunges 111 erstreckenden Rillen 112 wirkt die Formscheibe 11 auf die sich gegen die an den Flanken der Ringnut 62 des Formrades 6 vorgesehenen Rippen 65 abstützenden Umkehrstellen 206 des Drahtgebildes ein und gleicht etwa vorhandene Unterschiede in der Länge der Schenkel 203 aus. Die beiden äußeren ringförmigen Vorsprünge 113 des Randprofils der Formscheibe 11 dienen dazu, einen etwa entstandenen, nach außen abstehenden Grat zu entfernen bzw. in Richtung der Schenkel 205 umzulegen.
  • Gegenüber den Drahteinlegestellen ist ein Wärmefühler 12 vorgesehen, der einen Thermostaten 13 steuert, der den Stromdurchgang durch eine in das Formrad eingebettete Heizspirale 66 regelt und so eine gleichmäßige Erwärmung des Formrades 6 bewirkt.
  • In Drehrichtung des Formrades hinter dem Wärmefühler 12 ist eine Backenbremsel4 vorgesehen, die einen gleichmäßigen, schrittweisen Vorschub des Formrades 6 gewährleistet. Eine Kaltluftdüse 15 kühlt das verformte Drahtgebilde 207 ab, ehe es von einem Abstreifer 16 von dem Formrad abgenommen und in eine Ablaufrinne 17 eingeführt wird.
  • Der Antrieb der Vorrichtung erfolgt durch einen Motorl8, der über einen Riemenantrieb 181 die Welle 182 antreibt, von der über ein Ubersetzungsgetriebe 183 die Transportrolle30 angetrieben wird.
  • Die den gleichmäßigen Drahtnachschub regelnden Transportrollen 30 und 31 sind kegelstumpfförmig ausgebildet und klemmen zwischen den sich berührenden Mantelflächen den Draht 201 ein. Die angetriebene Rolle 30 ist starr, die Gegenrolle 31 federnd gelagert, wie aus Fig. 9 ersichtlich ist.
  • Die Wirkungsweise der den gleichmäßigen Drahtnachschub regelnden Vorrichtung ist folgende: Wenn von dem Transportrollenpaar 30 und 31 nicht genügend Draht nachgeliefert wird, entsteht, wie in Fig. 10 strichpunktiert dargestellt ist, vor der Öse 4 ein Zug, der den doppelarmigen, bei 33 gelagerten, an jedem umgebogenen Ende eine Öse 34 bzw. 35 aufweisenden Hebel 32 mit seinem oberen Hebelarm auf die Öse 4 zu bewegt, so daß der untere Hebelarm mit seiner unterhalb der Transportrollen liegenden Öse 35 den Draht 201 nach der Seite der größeren Stirnflächen der Transportrollen zu bewegt, wodurch der Nachschub des Drahtes vergrößert wird und der doppelarmige Hebel in seine Normallage zurückkehrt bzw. darüber hinaus in die in Fig. 10 gestrichelt dargestellte Stellung übergeht. Der obere Teil des doppelarmigen Hebels 32 steht unter dem Einfluß einer Rückstellkraft, die auf ihn von einem Gewicht 36 über einen bei 37 umgelenkten Seilzug38 ausgeübt wird.
  • Mit dem Formrad 6 ist ein Zahnrad 19 starr verbunden, auf dessen Zähne zwei Schaltklinken 191 und 192 einwirken, die von Exzentern 193 und 194 gesteuert werden, die von der Welle 182 angetrieben werden.
  • Von dieser Welle 182 wird ein Winkelgetriebe 184 angetrieben, das seinerseits eine Kurvenscheibe 51 antreibt, die den Drahtschieber 5 steuert.
  • Von der Welle 182 werden des weiteren über einen Riemenantrieb 185 die Formscheiben 9 und 11 angetrieben. Die Bewegung des Prägestempels 211 wird ebenfalls von der Welle 182 über eine Kurvenscheibe 101, eine an deren Umfang anliegende Rolle 102, einen Hebel 103, eine Welle 104 und einen Hebel 105 abgeleitet. Mittels einer Stellschraube 106 kann der Abstand der auf dem Umfang der Kurvenscheibe 101 sich abwälzenden Rolle 102 von dem unteren Ende des Hebels 103 und damit der Hub des Prägestempels 211 geändert werden. Der Hebel 103 steht unter der Wirkung einer Rückstellfeder 107.
  • In der schematischen Darstellung der Fig. 7 sind die einzelnen Kurvenscheiben der Vorrichtung, wie sie in den Fig. 1 und 2 dargestellt ist, in der Abwicklung dargestellt, und zwar jeweils in Verbindung mit dem durch die betreffende Kurvenscheibe gesteuerten Bewegungselement. Die oberste Linie a entspricht der Kurvenscheibe51, die den mit einer Öse 52 versehenen Drahtschieber 5 steuert. Die Linie entspricht der Kurvenscheibe 72, die den Niederhalterhebel 73 steuert. Die beiden im wesentlichen spiegelbildlich verlaufenden Linien c und d entsprechen den Kurvenscheiben 193 und 194, die die Schaltklinken 191 und 192 betätigen. Der Linienzug entspricht der Kurvenscheibe 101, durch die das Hebelgestänge des Nocken-Prägestempels 211 gesteuert wird.
  • Die in Fig. 7 abgebildete Stellung der einzelnen Bewegungselemente entspricht der irn folgenden erläuterten Arbeitsstufe: Der Drahtschieber 5 ist in einer der beiden Endstellungen, der Niederhalter 7 hat den Draht bereits zwischen zwei Zapfen gednickt, der Vorschub der Schaltklinke 191 wird gerade be-. wirkt, während die Schaltklinke 192 ruht, der Nocken-Prägestempel 211 ist nicht im Eingriff mit dem Formrad 6.
  • Bei stärkerem und weiter auseinanderliegendenVerschlußgliedern kann auf den Vorschub des Formrades mittels zweier Schaltklinken auch verzichtet werden, da dann der Abstand zweier Zähne so groß ist, daß diese genügend stark ausgebildet werden können. In diesem Falle sind die Abwicklungen c und d der Kurvenscheiben 193 und 194 hintereinandergeschaltet.

Claims (14)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Verfahren zur Herstellung einer zusammenhängenden Verschlußgliederreihe eines Reißverschlusses aus einem fortlaufenden, bei Normaltemperatur biegungssteifen, in der Wärme jedoch verformbaren Draht aus Kunststoff, dadurch gekennzeichnet, daß der Draht zunächst in an sich bekannter Weise mittels eines hin- und herbewegten Schiebers schlangenförmig vorgebogen, dann einer oder mehreren Matrizen zugeführt wird, in denen dem Draht unter der Einwirkung von Form- und Prägewerkzeugen ein U-Profil gegeben wird, in der Mitte der Stege Kupplungselemente ausgebildet werden und gegebenenfalls Unregelmäßigkeiten in der Gestalt der einzelnen Verschlußglieder ausgeglichen bzw. beseitigt werden.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1 unter Verwendung eines biegeeleastischen, in der Wärme bleibend verformbaren Drahtes aus Kunststoff, dadurch gekennzeichnet, daß das zwangläufig in der Schlangenform gehaltene, in dieser Form aber noch nicht fixierte Drahtgebilde einer Matrize zugeführt wird, die mindestens stellenweise durch Zufuhr zusätzlicher Wärme auf eine die bleibende Verformung des Drahtgebildes gewährleistende Temperatur erwärmt wird.
  3. 3. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach den Ansprüchen 1 und 2 unter Verwendung eines zur Verformung des Drahtes dienenden Rades, an dessen Umfang in zwei Reihen angeordnete, in radialer Richtung sich erstrekkende Stifte oder Zähne vorgesehen sind, um die der Draht mittels eines hin- und herbewegten Schiebers schlangenförmig gebogen wird, dadurch gekennzeichnet, daß in der Mantelfläche des Formrades (6) zwischen den beiden Stiftreihen (61, 61') eine Ringnut (62) vorgesehen ist, in die der schlangenförmig vorgebogene Draht (201) mittels einer am Umfang des Formrades (6) sich abwälzenden, in die Ringnut (62) eingreifenden Formscheibe (9) eingedrückt und so die einzelnen Stege (202) des schlangenförmig vorgebogenen Drahtes (201) in eine U-Form gebracht werden.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß vor der Formscheibe (9) mindestens ein Abstreifer (80) angeordnet ist, der den schlangenförmig vorgebogenen Draht (201) über die Stifte bzw. Zähne (61, 61') des Formrades (6) hinweghebt.
  5. 5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 3 und 4, gekennzeichnet durch einen senkrecht zur Formradachse sich bewegenden Prägestempel (211), der in Verbindung mit einer matrizenartigen Ausbildung der Sohle der Formrad-Ringnut (62) die in diese Nut eingedrückten Stegteile (202) des Drahtes (201) zu Verschlußgliedern verformt.
  6. 6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß am Umfang des Formrades (6) in Drehrichtung hinter dem Präge stempel (211) eine weitere rotierende, mit dem Formrad (6) zusammenwirkende Formscheibe (11) mit einem dem Querschnitt der Verschlußglieder entsprechenden Randprofil angeordnet ist.
  7. 7. Vorrichtung nach den Ansprüchen 3 bis 6, gekennzeichnet durch einen spitz ausgebildeten Abstreifer (16), welcher mit seiner Spitze den Grund der Ringnut (62) etwa tangential berührt und die fertiggeformte Gliederreihe aus der Ringnut (62) des Formrades (6) heraushebt und vom Formrad abstreift.
  8. 8. Vorrichtung nach den Ansprüchen 3 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Formrad (6) aus zwei an sich bekannten, mit ihren Kreisringtlächen gegeneinanderliegenden Hälften besteht, die an den Flanken der durch sie gebildeten Ringnut (62) radial verlaufende Vertiefungen (63) zur Aufnahme der abgebogenen Stegteile (203) des schlangenförmig vorgebogenen Drahtes (201) aufweisen.
  9. 9. Vorrichtung nach den Ansprüchen 3 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der senkrecht zur Formradachse bewegte Prägestempel (211) zwei seitliche Stufenflächen (214) aufweist, die im Zusammenwirken mit den radial nach außen weisen- den Stiruflächen der Leisten (65) die Umkehrstellen des Drahtes verformen.
  10. 10. Vorrichtung nach den Ansprüchen 3 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der senkrecht zur Formradachse bewegte Prägestempel (211) an seinem unteren Ende zwei seitliche Stufenflächen (213) aufweist, die sich in der tiefsten Stellung des Prägestempels auf in die Ringnut hineinragende Vorsprünge(64) der Leisten(65) abstützen.
  11. 11. Vorrichtung nach den Ansprüchen 3 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Hälften des Formrades zwischen sich eine Heizspirale (66) aufnehmen.
  12. 12. Vorrichtung nach den Ansprüchen 3 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß am Umfang des Formrades (6) vor der Ablösestelle der fertiggeformten Gliederreihe (207) eine Kaltluftdüse (15) angebracht ist.
  13. 13. Vorrichtung nach den Ansprüchen 3 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß das intermittierend angetriebene Formrad (6) starr mit einem Schaltrad (17) verbunden ist, auf das im Wechsel zwei von zwei Exzentern oder Kurvenscheiben (193, 194) gesteuerte Schaltklinken (191, 192) derart einwirken, daß das Schaltrad (19) jeweils um einen halben Zahn weiterbewegt wird.
  14. 14. Vorrichtung nach den Ansprüchen 3 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß zur Bremsung der Bewegung des Formrades (6) eine am Umfang des Rades (6) angreifende Backenbremse (14), die in der Mitte für den freien Durchgang der Zähne (61, 61') ausgespart ist, vorgesehen ist.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 58 745; USA.-Patentschriften Nr. 2188406, 2047717.
DER22767A 1958-02-22 1958-02-22 Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung einer zusammenhaengenden Verschlussgliederreihe eines Reissverschlusses aus Kunststoff Pending DE1128634B (de)

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