DE1128079B - Federungsvorrichtung fuer Krankentragen aufnehmende Fuehrungsschienen - Google Patents
Federungsvorrichtung fuer Krankentragen aufnehmende FuehrungsschienenInfo
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- DE1128079B DE1128079B DEM22074A DEM0022074A DE1128079B DE 1128079 B DE1128079 B DE 1128079B DE M22074 A DEM22074 A DE M22074A DE M0022074 A DEM0022074 A DE M0022074A DE 1128079 B DE1128079 B DE 1128079B
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- A61G—TRANSPORT, PERSONAL CONVEYANCES, OR ACCOMMODATION SPECIALLY ADAPTED FOR PATIENTS OR DISABLED PERSONS; OPERATING TABLES OR CHAIRS; CHAIRS FOR DENTISTRY; FUNERAL DEVICES
- A61G3/00—Ambulance aspects of vehicles; Vehicles with special provisions for transporting patients or disabled persons, or their personal conveyances, e.g. for facilitating access of, or for loading, wheelchairs
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Description
- Federungsvorrichtung für Krankentragen aufnehmende Führungsschienen Die Erfindung betrifft eine Federungsvorrichtung für Krankentragen aufnehmende Führungsschienen, bestehend aus in senkrechter Richtung nachgiebigen Federelementen, neben denen in einer senkrechten Ebene bewegliche Lenker zwischen abstützendem und abgefedertem Bauteil angeordnet sind.
- Es ist bekannt, bei einer Tragbahre die Tragenholme gegenüber der Tragenfläche dadurch ab zu federn, daß die als ein- oder zweiarmige Hebel ausgebildeten Holme an der Tragenfläche angelenkt und zwischen den Holmen und der abgefederten Tragenfläche Federn angeordnet werden. Die derart ausgebildeten Tragenholme verlaufen von den Gelenken jeweils nach außen zu den Tragenenden hin, so daß die Anordnung am einen Tragenende jeweils spiegelbildlich zu derjenigen am anderen Tragenende gestaltet ist. Hierdurch ergibt sich der Nachteil, daß sich das abgefederte Bauteil bei Auftreten eines Längsschubes an der einen Seite senkt und an der anderen hebt, so daß die eigentliche Tragenfläche eine gegen die Waagerechte geneigte Stellung einnimmt.
- Bei einer anderen bekannten fahrbaren Tragbahre besteht die zwischen Fahr- und Traggestell angeordnete Federung aus Gummibällen, auf die sich starr am tragbaren Rahmen befestigte pilzförmige Kolben in senkrechter Richtung abstützen, wobei zwischen den die Gummibälle aufnehmenden becherartigen Behältern und dem Tragbahrenrahmen schräg verlaufende Arme angeordnet sind, die an den gegen üb erliegenden Tragenenden spiegelbildlich zueinander verlaufen und jeweils gelenkig mit dem Tragbahrenrahmen verbunden sind. Beim Durchfedern vergrößen sich jedoch der Fußabstand der bekannten Trage, weil die die Abstützung haltenden- Lenker eine flachere Winkelstellung einnehmen. Die bekannte Trage muß daher mit Rädern ausgestattet sein, wodurch jedoch ihre Befestigung in einem Krankentransportfahrzeug erschwert wird.
- Bei einem bekannten Krankentragengestell mit Tragarmen für die Träger der die Krankentrage aufnehmenden Stützschienen sind die Träger als einteilige, um eine Mittellage federnd schwenkbare Lenker ausgebildet, die jedoch wiederum an den gegenüberliegenden Tragenenden spiegelbildlich zueinander angeordnet sind, so daß zwar beim Auftreten von in senkrechter Richtung wirksamen Erschütterungen die Trage ihre waagerechte Stellung beibehält, sich jedoch beim Auftreten von Längskräften, wie sie beispielsweise beim Anfahren oder Abbremsen des Transportfahrzeugs entstehen, am einen Ende senkt und am anderen Ende hebt.
- Bei einem anderen bekannten Tragbahrenträger sind die abzufedernden Führungsschienen für die Tragbahre gegenüber den festen unteren Stützteilen mittels kreisförmig gebogenen Blattfedern beweglich gelagert und außerdem an den Enden über Kniehebel miteinander verbunden, die an den Enden der Vorrichtung spiegelbildlich zueinander angeordnet sind.
- Auch bei dieser bekannten Vorrichtung neigen sich die abgefederten Führungsschienen gegen die Waagerechte, wenn Längskräfte von den feststehenden auf die abgefederten Bauteile zu übertragen sind.
- Es ist ferner eine Federungsvorrichtung für Krankentragen aufnehmende Führungsschienen in Fahrzeugen bekannt, bei der unterhalb der Führungsschiene ein senkrecht nach unten verlaufender Stift durch eine in einem festen Stützteil vorgesehene Bohrung geht. Um den Führungsstift liegt eine Druckfeder, während seitlich davon ein schräg verlaufender Lenker zwischen Tragenschiene und Stützteil angeordnet ist. Da der Lenker beim Durchfedern die Tragenschiene gegenüber dem festen Stützteil in Längsrichtung zu verschieben sucht, diese Bewegung aber durch den in die Bohrung eingreifenden senkrechten Stift verhindert wird, wird bei dieser bekannten Anordnung die gewünschte Federwirkung nicht erzielt.
- Die Erfindung bezweckt nun, eine Federungsvorrichtung für Krankentragen aufnehmende Führungsschienen vorzuschlagen, bei der das abgefederte Bauteil auch dann seine waagerechte Stellung beibehält, wenn beispielsweise beim Beschleunigen oder Abbremsen des Krankentransportfahrzeuges Längskräfte von dem abstützenden auf das abgestützte Bauteil übertragen werden.
- Zur Lösung dieser Aufgabe ist erfindungsgemäß vorgesehen, daß die Lenker in an sich bekannter Weise einteilig ausgebildet und in am stützenden und am abgefederten Bauteil angeordneten Gelenken um eine horizontale Mittelstellung schwenkbar sind, wobei doppelkegelförmige: Gummihohlfedern die Federelemente bilden, welche alle auf der gleichen Seite der Lenker angeordnet sind.
- Hierdurch wird erzielt, daß alle Lenker sowohl beim Auftreten von in senkrechter Richtung erfolgenden Stößen wie auch bei in Längsrichtung wirkenden Kräften parallel zueinander bleiben und das abzufedernde Bauteil in waagerechter Stellung halten. Darüber hinaus weist die vorgeschlagene Federungsvore richtung durch einen einfachen Aufbau und insbesondere durch die Verwendung von Gummihohlfedern eine geringe Bauhöhe auf, durch die ein nachträglicher Einbau auch an bereits vorhandenen Vorrichtungen möglich ist.
- Die Erfindung wird nachfolgend an Hand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigt Fig. 1 eine erfindungsgemäße Federungsvorrichtung für die Anbringung in einem Krankentransportfahrzeug in der Seitenansicht, Fig. 2 eine vergrößerte Darstellung eines Teils aus Fig. 1, Fig. 3 eine Draufsicht auf die Anordnung nach Fig. 2 und Fig. 4 die Anordnung nach den Fig. 2 und 3 in der der größten Durchfederung entsprechenden Stellung.
- In dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist zwischen dem Sockel 1 und der Führungsschiene 2 für die Krankentrage eine doppelkegelförmige Gummihohlfeder 3 befestigt. Auf dem Sockel 1 sind zwei Platten 4 und an der Führungsschiene zwei für die Trage zwei entsprechende Platten 5 befestigt. Die Platten 5 und 4 bilden zusammen mit dem Bolzen 6 und 7 die Gelenke, zwischen denen der an seinen Enden mit Lageraugen 8 und 9 ausgestattete Lenker 10 befestigt ist. Die Lenker 10 sind an allen Federungsvorrichtungen parallel zueinander angeordnet, d. h., sie liegen, bezogen auf die Gummihohlfedern 3, alle auf der gleichen Seite. Die in Längsrichtung zu übertragenden Beanspruchungen wirken sich daher ebenfalls in allen Lenkern gleichzeitig entweder als Zug- und Druckkräfte aus, unter deren Wirkung die Lenker in gleiche Richtung und um gleiche Winkel schwenken, so daß die waagerechte Lage der Führungsschiene 2 stets gewährleistet ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Federungsvorrichtung für Krankentragen aufnehmende Führungsschienen, bestehend aus in senkrechter Richtung nachgiebigen Federelementen, neben denen in einer senkrechten Ebene bewegliche Lenker zwischen abstützendem und abgefedertem Bauteil angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Lenker (10) in an sich bekannter Weise einteilig ausgebildet und in am stützenden und am abgefederten Bauteil angeordneten Gelenken (6, 7) um eine horizontale Mittelstellung schwenkbar sind, wobei doppelkegelförmige Gummihohlfedern (3) die Federelemente bilden, welche - alle auf der gleichen Seite der Lenker angeordnet sind.In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 818 394, 709 910, 709 203, 629 815, 499 357, 331 872, 118 111; französische Patentschrift Nr. 670 011; britische Patentschrift Nr. 662 814.In Betracht gezogene ältere Patente: Deutsches Patent Nr. 949766.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM22074A DE1128079B (de) | 1954-02-23 | 1954-02-23 | Federungsvorrichtung fuer Krankentragen aufnehmende Fuehrungsschienen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM22074A DE1128079B (de) | 1954-02-23 | 1954-02-23 | Federungsvorrichtung fuer Krankentragen aufnehmende Fuehrungsschienen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1128079B true DE1128079B (de) | 1962-04-19 |
Family
ID=7298667
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM22074A Pending DE1128079B (de) | 1954-02-23 | 1954-02-23 | Federungsvorrichtung fuer Krankentragen aufnehmende Fuehrungsschienen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1128079B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1766783B1 (de) * | 1968-07-18 | 1970-09-24 | Binz & Co | Tragenbuehne fuer Krankenwagen |
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-
1954
- 1954-02-23 DE DEM22074A patent/DE1128079B/de active Pending
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