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DE1127709B - Belichtungsregelvorrichtung fuer Photographische Kameras - Google Patents

Belichtungsregelvorrichtung fuer Photographische Kameras

Info

Publication number
DE1127709B
DE1127709B DEC20328A DEC0020328A DE1127709B DE 1127709 B DE1127709 B DE 1127709B DE C20328 A DEC20328 A DE C20328A DE C0020328 A DEC0020328 A DE C0020328A DE 1127709 B DE1127709 B DE 1127709B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
exposure
spring
control
ring
pointer
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEC20328A
Other languages
English (en)
Inventor
Kurt Gebele
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Compur Werk GmbH and Co
Original Assignee
Compur Werk GmbH and Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Compur Werk GmbH and Co filed Critical Compur Werk GmbH and Co
Priority to DEC20328A priority Critical patent/DE1127709B/de
Publication of DE1127709B publication Critical patent/DE1127709B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B7/00Control of exposure by setting shutters, diaphragms or filters, separately or conjointly
    • G03B7/08Control effected solely on the basis of the response, to the intensity of the light received by the camera, of a built-in light-sensitive device
    • G03B7/12Control effected solely on the basis of the response, to the intensity of the light received by the camera, of a built-in light-sensitive device a hand-actuated member moved from one position to another providing the energy to move the setting member, e.g. depression of shutter release button causes a stepped feeler to co-operate with the pointer of the light-sensitive device to set the diaphragm and thereafter release the shutter

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Diaphragms For Cameras (AREA)

Description

  • Belichtungsregelvorrichtung für photographische Kameras Die Erfindung betrifft eine Belichtungsregelvorrichtung für photographische Kameras mit einem eingebauten photoelektrischen Belichtungsmesser, dessen festklemmbarer Zeiger als Einstellanschlag für ein Tastorgan dient, welches mit einem der für die Belichtung maßgeblichen Steuerglieder gekuppelt ist.
  • Derartige Belichtungsregelvorrichtungen sind in mannigfaltigen Ausführungsformen bekannt. Sie haben im wesentlichen den folgenden Funktionsablauf: Durch Handverstellung eines der Steuerglieder, mittels welcher die Belichtung eingeregelt wird, ist zunächst der vom Photostrom erzeugte Ausschlag des Belichtungsmesserzeigers zu beeinflussen. Zum Zwecke eines Belichtungsvorganges wird dann mittels des Kameraauslösers der Belichtungsmesserzeiger festgeklemmt und das unter Federspannung stehende und mit einem Tastorgan gekuppelte-zweite Steuerglied für den Ablauf aus einer Endlage freigegeben, so daß es diejenige Lage erreichen kann, welche durch den als Anschlag des Tastorgans dienenden festgeklemmten Belichtungsmesserzeiger gegeben ist. Eine durch Federkraft getriebene und durch ein Hemmwerk beeinflußte Auslösevorrichtung, die gleichzeitig mit diesem zweiten Steuerglied freigegeben wird, entsperrt schließlich den gespannten Verschluß zur Durchführung der Belichtung. Die für den Ablauf dieses Programms benötigte Kraft ist vorher - meist durch die Filmschaltbewegung - in geeignet angeordneten Federn gespeichert worden. Aus diesem geschilderten Programmablauf läßt sich ein Nachteil erkennen, der diesen Belichtungsregelvorrichtungen anhaftet: Wird nämlich die Klemmung des Belichtungsmesserzeigers aufgehoben, so führt das unter Federkraft stehende Tastorgan den Belichtungsmesserzeiger in seine Endlage. Bei Galvanometern mit geringen Rückstelhnomenten, wie sie für empfindliche Belichtungsmesser verwendet werden, kann die elektrostatische Anziehungskraft zwischen Zeiger und Tastorgan bei ungünstiger Polung zum sogenannten »Kleben« des Zeigers führen. Der infolge schlechter Lichtverhältnisse bei der nächsten Aufnahme erzeugte Photostrom ist dann möglicherweise zu gering, um den Zeiger vom Tastorgan zu lösen, so daß der Zeiger fälschlicherweise in Nullage festgeklemmt und dadurch eine Fehlbelichtung erzielt wird. Dieser Nachteil ist behebbar, wenn man den Belichtungsmesserzeiger über die Nullage hinausschwingen und sich dann unter dem Einfluß seiner Rückstellfeder einpendeln läßt. Der zu diesem Zweck erforderliche Überweg des Tastorgans ist gemäß der Erfindung dadurch gewährleistet, daß das Tastorgan aus zwei gelenkig miteinander verbundenen Teilen besteht, wobei das mit dem Belichtungsmesserzeiger unmittelbar zusammenarbeitende Teil durch eine am anderen Teil abgestützte Feder belastet ist, und daß zwecks Bestimmung der gegenseitigen Lage der beiden Teile eine mit dem federbelasteten Teil zusammenarbeitende Steuerkurve angeordnet ist. In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist es zweckmäßig, wenn die Steuerkurve als Ausgleichsmittel zwischen der linearen Verstellbewegung des mit dem Tastorgan gekuppelten Steuergliedes und der nichtlinearen Ausschlagbewegung des Belichtungsmesserzeigers verwendet wird.
  • Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der Beschreibung des in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels in Verbindung mit den Ansprüchen.
  • Unter Verzicht auf die zum Verständnis der Erfindung nicht erforderlichen Einzelheiten zeigt Fig. 1 die Belichtungsregelvorrichtung in perspektivischer Ansicht, Fig.2 das Tastorgan der Belichtungsregelvorrichtung in Aufsicht, am Belichtungsmesserzeiger anliegend, Fig. 3 das Tastorgan gemäß Fig. 2 in Spannstellung. Die Belichtungsregelvorrichtung gemäß Fig. 1 befindet sich in einer nicht dargestellten Kamera, die einen eingebauten Belichtungsmesser 34 aufweist und zur Aufnahme eines Wechselobjektivs 10 eingerichtet ist. Sie besitzt einen Zeitsteller 12 und einen Blendensteller 14, welche als zur optischen Achse koaxiale Einstellringe ausgebildet sind und zur Handeinstellung der Belichtungsdauer oder zur Handvorwahl der Blendenöffnung dienen. Der Blendensteller 14 ist mit einer parallel zur optischen Achse wirkenden Steuerkurve 16 und einem radial gerichteten Anschlaglappen 18 versehen. Im Zeitsteller 12 ist drehbar gelagert ein Filmwertring 20, welcher relativ zum Zeitsteller einstellbar und mittels einer nicht dargestellten Rasteinrichtung diesem gegenüber festlegbar ist. Der Zeitsteller trägt die Zeitskala 3, welche mit der ortsfesten Marke 5 zusammenarbeitet, und eine Filmempfindlichkeitsskala 7, mit welcher die Marke 9 des Filmwertringes 20 zusammenarbeitet. Der Filmwertring 20 trägt auf einem inneren Bund eine Innenverzahnung, in welche das Ritze122 eingreift. Dieses Ritzet sitzt fest auf der der optischen Achse parallelen Welle 24, welche zur Begrenzung des übertragbaren Drehmoments mittels einer Sicherheitskupplung 26 mit dem Ritzet 28 verbunden ist. Mit diesem Ritzet und mit der Außenverzahnung der Grundplatte 32 des Belichtungsmessers 34 kämmt ein Umkehrritzel30; so däß die Grundplatte 32 mit dem Fihnwertring 20 und demzufolge mit dem Zeitsteller 12 gekuppelt ist. Die Grundplatte 32, welche um die Achse des Belichtungsmesserzeigers 36 drehbar im Kameragehäuse gelagert ist, trägt einen auf ihr gelenkig befestigten Klemmbügel 40, mit welchem der Belichtungsmesserzeiger 36 auf der Grundplatte 32 festgeklemmt werden kann. Eine Skala 38 der Blendenzahlen ist ortsfest in einem nicht dargestellten Fenster des Kameragehäuses angebracht. Sie ist je nach der Winkellage der Grundplatte 32 ganz sichtbar oder durch die als Maske ausgebildete Grundplatte am einen oder anderen Ende teilweise abgedeckt. Die zum Einstellen der Belichtungsdauer notwendige Drehbewegung des Zeitstellers 12 wird mittels einer Ausnehmung 13 des Zeitstellers und des abgebogenen Armes 19 des Zeitsteuerringes 15 auf diesen übertragen. Der Zeitsteuerring 15 ist an der Frontseite eines Zentralverschlusses 23 drehbar gelagert und besitzt die Steuerkurve 21, welche in bekannter Weise mit einem hier nicht dargestellten Stift des ebenfalls nicht dargestellten Verschlußhemmwerks zusammenarbeitet.
  • Zum Spannen des Verschlusses dient die Welle 48, auf deren rechtem Ende eine Spannscheibe drehbar angeordnet ist, welche in bekannter Weise mit dem hier nicht gezeigten Verschlußantriebsorgan zusammenarbeitet. Ebenfalls drehfest auf der Welle 48 sitzt ein Ritzel51, welches über ein Umkehrritzel52 auf einen auf seinem Umfang teilweise verzahnten Spannring 54 einwirkt. Der Spannring 54 ist der optischen Achse konzentrisch gelagert und im Uhrzeigersinn durch die Feder 55 belastet. Mit dem Umkehrritzel 52 ist ein in der Zeichnung nur teilweise sichtbares und mit einem Anker SO zusammenarbeitendes Ankerrad 53 drehfest verbunden. Das auf diese Weise gebildete Hemmwerk verzögert das durch die Kraft der Feder 55 und weiterer, noch zu beschreibender Federn verursachte Rücklaufen des Spannringes 54 in seine Ruhelage. Damit wird die Verschlußauslösung auf den Zeitbedarf für den Ablauf der Belichtungsregelvorrichtung abgestimmt. Der Spannring 54 besitzt die Nocken 56 und 58. Hinter den Nocken 58 kann in Spannstellung des Spannringes 54 die Klinke 62 eines Auslösehebelwerkes 64 unter der Wirkung der Feder 66 einfallen. Das Auslösehebelwerk kann mittels des Kameraauslösers 42 betätigt werden, wobei gleichzeitig über das durch eine Feder 46 belastete Hebelwerk 44 und den Klemmbügel 40 die Arretierung des Belichtungsmesserzeigers 36 erfolgt.
  • Mit dem Nocken 56 des Spannringes 54 arbeitet der Stift 59 des Zwischenringes 60 zusammen. Der Zwischenring 60 ist zu dem Spannring 54 koaxial im Kameragehäuse drehbar gelagert und durch die Feder 61 ihm Uhrzeigersinn belastet. Mittels einer auf einem Teil seines Umfangs angebrachten Verzahnung treibt der Spannring das Ritze184, welches drehfest, jedoch axial verschieblich auf einer der optischen Achse parallelen Welle 70 sitzt. Ein weiteres, auf der Welle 70 drehfest angeordnetes Ritzet 71 kämmt mit einem Mitnehmerring 72, welcher ebenfalls zur optischen Achse koaxial angeordnet ist und einen abgebogenen Lappen 80 besitzt. Dieser Lappen 80 steht in Mitnahmeverbindung mit einem Anschlag 76 eines im Wechselobjektiv 10 drehbar gelagerten Blendensteuerringes 74. Dieser Blendensteuerring ist mit den allgemein bekannten und daher hier nicht dargestellten Steuerschlitzen zur Betätigung der ebenfalls nicht dargestellten Blendenlamellen versehen und durch die Feder 78 im Uhrzeigersinn belastet. Das bereits erwähnte Ritzet 84 ist drehbar in einer Zwischenwand 94 des nicht dargestellten Kameragehäuses gelagert und besitzt eine Kupplungsklaue 82 sowie eine Ringnut 86. In die Ringnut greift eine Schaltgabel 88, welche axial verschieblich auf einem der optischen Achse parallelen Schaltstift 90 angeordnet ist. Der Schaltstift 90 ist längs seiner Achse verschieblich im Kameragehäuse gelagert. Auf dem Schaltstift 90 sitzt eine Druckfeder 92, die mit ihrem einen Ende an der Zwischenwand 94 und mit ihrem anderen Ende an einem Bund 96 des Schaltstiftes 90 anliegt. Mittels dieser Druckfeder ist die Anlage des rechten Schaltstiftendes an der Steuerkurve 1.6 des Blendenstellers 14 gewährleistet. Eine weitere Druckfeder 98 stützt sich gegen einen zweiten Bund 100 des Schaltstiftes 90 und gegen die Schaltgabel 88 ab und drückt diese gegen einen dritten, hier nicht sichtbaren Bund des Schaltstiftes 90. Die Kupplungsklaue 82 steht im Eingriff mit einer Kupplungsklaue 104 eines Ritzels 106, welches über ein Umkehrritzet 108 mit dem einen Teil 110 a eines zweiteiligen Tastorgans 110 a, 110 b gekuppelt ist.
  • Das Teil 110a ist dem Belichtungsmesserzeiger 36 koaxial gelagert, während das Teil 110 b drehbar auf dem Teil 110a gelagert ist. Am Stift 120 des Teiles 110 a greift eine mit ihrem zweiten Ende ortsfest eingehängte Zugfeder 122 an, welche das Teil 110 a im Uhrzeigersinne belastet. Ferner stützt sich an diesem Stift eine Haarnadelfeder 124 ab, welche mit ihrem zweiten Schenkel am Stift 126 des Teiles 110b liegt und dieses Teil im Uhrzeigersinne gegen Teil 110 a zu drehen sucht. Die Kraft der Haarnadelfeder wird über den Stift 128 auf eine ortsfest gelagerte Steuerkurve 130 geleitet, so daß deren Steuerkante die Relativlage der Teile 110 a und 110 b bestimmt. Die Steuerkante hat gemäß Fig., 2 und 3 in dem Bereich, den der Taststift 128 bei Anlage des Tastorgans an den Belichtungsmesserzeiger 36 zwischen Nullage und Größtausschlag berührt, die Form eines Kreisbogens um die Drehachse des Teiles 110 a, weshalb die Relativlage der Teile 110 a und 110 b unverändert bleibt, solange das Teil 110 a in diesem Winkelbereich bewegt wird. Es kann jedoch auch zweckmäßig sein, diesem Bereich der Steuerkante 130 a den Ausgleich zuzuweisen, welcher infolge der linearen Verstellbewegung des Blendensteuerringes 74 und der nichtlinearen Ausschlagbewegung des Belichtungsmesserzeigers 36 nötig ist. Der im Uhrzeigersinne an die Nullage des Betichtungsmesserzeigers anschließende Bereich der Steuerkante 130 ca ist dagegen so geformt, daß bei Weiterbewegung des Teiles 110 a im Uhrzeigersinne das Teil 110 b im gleichen Sinne voreilt. Damit liegt eine Hebelübersetzung zwischen den beiden Teilen 110 a und 110 b des Tastorgans vor, mittels welcher das mit dem Belichtungsmesserzeiger 36 unmittelbar zusammenarbeitende Teil 110 b des Tastorgans beim Spannen der Vorrichtung beträchtlich über die Nullage des Belichtungsmesserzeigers hinaus bewegt w;--d. Sollte beim Spannen der Belichtungsregelvorrichtnng der Belichtungsmesserzeiger 36 zurückschnellen, so steht er demzufolge bereits wieder unter einem so großen Rückstellmoment seiner nicht dargestellten Rückstellfeder, wenn er das Tastorgan 110 b erreicht, daß er nicht »kleben« kann.
  • Der Blendensteller 14 ist auf seinem Umfang mit einer Skala 11 der Blendenzahlen (entsprechend der Skala 38) sowie mit der neben der größten Blendenzahl - hier »22« - angeordneten Markierung A versehen. Als Gegenmarke dient die bereits erwähnte ortsfeste Marke 5. Der Winkel zwischen der Markierung A und dem Nocken 17 der Steuerkurve 16 ist so bemessen, daß der Nocken vor dem Schaltstift 90 liegt, wenn die Markierung A der Marke 5 gegenübersteht. Die Klauenkupplung 82, 104 ist hierbei eingerückt, während sie in jeder anderen Winkellage des Blendenstellers 14 ausgerückt ist, so daß die Zugfeder 122 das Teil 110 a an einen nicht dargestellten Ruheanschlag legt und das Teil 110 b außerhalb des Anzeigebereiches des Belichtungsmesserzeigers 36 liegt.
  • Mit dem Anschlaglappen 18 des Blendenstellers 14 arbeitet ein dem Anschlag 76 gleicher Anschlag des Blendensteuerringes 74 zusammen, wenn die Skala 11 der Blendenzahlen gegenüber der Marke 5 liegt und somit die Klauenkupplung 82, 104 ausgerückt ist. In diesem Falle dient der Anschlaglappen 18 an Stelle des festgeklemmten Belichtungsmesserzeigers 36 als Wegbegrenzer für den Blendensteuerring 74. Der Blendensteller 14 ist daher zugleich ein Umschalter, mit dem die selbsttätige, von der Filmempfindlichkeit, der Belichtungsdauer und der Objekthelligkeit abhängige Blendeneinregelung abgeschaltet werden kann, so daß eine willkürliche Blendenvorwahl möglich ist.
  • Die beschriebene Vorrichtung arbeitet wie folgt: Bei Drehung der Welle 48 entgegen dem Uhrzeigersinn, wobei diese Drehbewegung z. B. von der Fihnfortschaltbewegung abgeleitet sein kann, wird der Verschluß 23 gespannt und der Spannring im gleichen Drehsinne und entgegen der Kraft der Feder 55 in Spannstellung gedreht. Dabei nimmt der Nocken 56 den Stift 59 des Zwischenringes 60 mit, wobei die Feder 61 ebenfalls gespannt wird. über das Ritzel 84, die Welle 70 und das Ritzel 71 wird gleichzeitig der Mitnehmerring 72 gedreht. Der Lappen 80 des Mitnehmerringes 72 führt hierbei den Blendensteuerring 74 mittels seines Anschlages 76 in Spannstellung. Dadurch wird die Feder 78 gespannt und der größte Blendendurchmesser eingestellt. Mit der Drehung des Ritzels 84 im Uhrzeigersinne wird gleichzeitig das Teil 110 a des Tastorgans im Uhrzeigersinn gedreht, sofern nicht die Klauenkupplung 82, 104 ausgerückt und infolgedessen das Teil 110 a unter der Wirkung der Feder 122 sich ohnehin in seiner rechten Endlage befindet. Am Ende der Spannbewegung fällt die Klinke 62 hinter dem Nocken 58 des Spannringes 54 ein, so daß die ganze Vorrichtung einschließlich des Verschlußantriebs in Spannstellung festgehalten ist. Durch Drehen des Filmwertringes 20 relativ zum Zeitsteller 12 ist an Hand der Skala 7 und der Marke 9 die Empfindlichkeit des verwendeten Films in die Regelvorrichtung einzugeben. Des weiteren ist durch Drehen des Zeitstellers 12 die gewünschte Belichtungsdauer an Hand der Skala 3 und der Marke 5 einzustellen. Diese beiden Einstellvorgänge wirken sich auf die Winkellage des Belichtungsmessers 34 relativ zur ortsfesten Skala 38 aus, wobei durch den Maskenausschnitt der Grundplatte 32 diejenigen Blendenzahlen abgedeckt werden, die von der selbsttätigen Blendenregelvorrichtung nicht mehr eingestellt werden können oder deren Einstellung von Hand eine teilweise fehlbelichtete Aufnahme zur Folge hat.
  • Dem Kamerabenutzer stehen nun zwei Möglichkeiten zur Wahl: Wünscht er die selbsttätige Einregelung der Blendenöffnung, so hat er die Markierung A des Blendenstellers 14 der ortsfesten Marke 5 gegenüberzustellen. Dadurch wird mittels des Nockens 17 der Schaltstift 90 nach links verschoben, so daß die Klauenkupplung 82,104 eingerückt wird. Damit ist die Verbindung zwischen dem Teil 110 a und dem Blendensteuerring 74 hergestellt und der Anschlaglappen 18 aus dem Bewegungsbereich des dem Anschlag 76 gleichen (in der Zeichnung nicht sichtbaren) zweiten Anschlags des Blendensteuerringes 74 entfernt. Wünscht der Kamerabenutzer die Blendenvorwahl unabhängig von der Anzeige des Belichtungsmessers von Hand vorzunehmen, so hat er eine der Blendenzahlen der Skala 11 der Marke 5 gegenüberzustellen. Dadurch wird die Klauenkupplung 82; 104 ausgerückt, so daß die Teile 110a, 110b des Tastorgans aus dem Bewegungsbereich des Belichtungsmesserzeigers 36 geführt werden und der Anschlaglappen 18 in den Bewegungsbereich des dem Anschlag 76 gleichen zweiten Anschlags des Blendensteuerringes 74 gebracht wird. Bei Betätigung des Kameraauslösers 42 wird über das Hebelwerk 44 der Belichtungsmesserzeiger 36 mittels des Klemmbügels 40 auf der Grundplatte 32 festgeklemmt. Gleichzeitig wird über das Hebelwerk 64 die Klinke 62 ausgehoben, wodurch der Spannring 54 und mit ihm der Zwischenring 60 im Uhrzeigersinn ablaufen. Die Geschwindigkeit dieser Ablaufbewegung ist durch das Hemmwerk 50, 53 bestimmt, der Ablaufweg wird durch das Auftreffen des Teiles 110 b auf den festgeklemmten Belichtungsmesserzeiger 36 begrenzt, wenn die Klauenkupplung 82, 104 eingerückt ist. Durch die bestehende Kupplungsverbindung zwischen dem Teil 110b und dem Mitnehmerlappen 80 ist auch der Rücklaufweg des Blendensteuerringes 74 begrenzt, wodurch sich die auf die Filmempfindlichkeit, die eingestellte Belichtungsdauer und die Objekthelligkeit abgestimmte richtige Blendenöffnung ergibt. Ist die Klauenkupplung 82, 104 ausgerückt, so ist der Anschlaglappen 18 im Bewegungsbereich des dem Anschlag 76 gleichen zweiten Anschlags des Blendensteuerringes 74. Dadurch wird der ablaufende Blendensteuerring 74 in der durch die Handeinstellung (Skala 11, Marke 5) vorausbestimmten Lage festgehalten. Die Teile 80, 72, 71, 70, 84, 60 können daher ungehemmt in ihre Ruhelage zurückkehren. Der Spannring 54 läuft sowohl bei eingerückter als auch bei ausgerückter Klauenkupplung 82, 104 unter der Kraft der Feder 55 in seine Ruhelage zurück und löst kurz vor Erreichen der Ruhelage den Verschluß 23 zur Belichtung aus.
  • Wenn, wie oben geschildert, beim Spannvorgang das in der Meßstellung stehende Tastorgan 110 a, 110 b in seine Ruhelage gebracht werden soll, so dreht sich das Teil 110 a im Uhrzeigersinn. Das andere Teil 110 b des Tastorgans bewegt sich gleichsinnig mit. Wird bei dieser gemeinsamen Bewegung die Zeigernullage erreicht, so ändert das Teil 110 b, geführt vom Taststift 128, seine Relativlage zum Teil 110 a derart, daß die Bewegung des Tastkopfes am Teil 110 b der Bewegung des Teils 110 a gemäß der Erfindung vorauseilt. Der Tastkopf kommt dadurch in eine solche Endlage, daß der Belichtungsmesserzeiger 36 beim Zurückschnellen nicht an ihm kleben kann, sondern sich unter Wirkung der in dieser Lage bereits wieder beträchtlichen Rückstellkraft in seine Ruhelage begibt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Belichtungsregelvorrichtung für photographische Kameras, bei welcher ein den festgeklemmten Zeiger eines eingebauten Belichtungsmessers als Einstellanschlag benutzendes Tastorgan mit einem der für die Belichtung maßgeblichen Steuerglieder gekuppelt ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Tastorgan aus zwei gelenkig miteinander verbundenen Teilen (110a, 110b) besteht, wobei das mit dem Belichtungs-' messerzeiger (36) unmittelbar zusammenarbeitende Teil (110 b) durch eine am anderen Teil (110 a) abgestützte Feder (124) belastet ist; und daß zwecks Bestimmung der gegenseitigen Lage der beiden Teile eine mit dem federbelasteten Teil zusammenarbeitende Steuerkurve (130) angeordnet ist. z. Belichtungsregelvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerkurve (130) als Ausgleichsmittel zwischen der linearen Verstellbewegung des mit dem Tastorgan gekuppelten Steuergliedes (74) und der nichtlinearen Ausschlagbewegung des Belichtungsmesserzeigers (36) dient.
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