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DE1127211B - Verfahren zur Korrektur des Fernseh-Bildstandes bei der Abtastung von Filmen sowie eine Einrichtung zur Durchfuehrung dieses Verfahrens - Google Patents

Verfahren zur Korrektur des Fernseh-Bildstandes bei der Abtastung von Filmen sowie eine Einrichtung zur Durchfuehrung dieses Verfahrens

Info

Publication number
DE1127211B
DE1127211B DEB39390A DEB0039390A DE1127211B DE 1127211 B DE1127211 B DE 1127211B DE B39390 A DEB39390 A DE B39390A DE B0039390 A DEB0039390 A DE B0039390A DE 1127211 B DE1127211 B DE 1127211B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
film
magnetic
scanning
tax
image
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB39390A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Otto W Meier
Dipl-Ing Paul Lindner
Dipl-Ing Hermann Stier
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
POST BETR SLABORATORIUM fur R
Original Assignee
POST BETR SLABORATORIUM fur R
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by POST BETR SLABORATORIUM fur R filed Critical POST BETR SLABORATORIUM fur R
Priority to DEB39390A priority Critical patent/DE1127211B/de
Publication of DE1127211B publication Critical patent/DE1127211B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B1/00Film strip handling
    • G03B1/42Guiding, framing, or constraining film in desired position relative to lens system

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Registering, Tensioning, Guiding Webs, And Rollers Therefor (AREA)

Description

  • Verfahren zur Korrektur des Fernseh-Büdstandes bei der Abtastung von Filmen sowie eine Einrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Korrektur des Fernseh-Bildstandes bei der Abtastung von Filmen sowie auf eine Einrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens. Die Ungleichmäßigkeit des Filmbildbestandes in der Laufrichtung des Filmstreifens, auch vertikaler Bildstandsfehler genannt, kann verschiedene Ursachen haben- Unvollkommenheiten im Filmtransport von Aufnahmekamera, Kopiermaschine oder Projektor sowie Schrumpfungserscheinungen beim Negativ- oder Positivfflm. Er wirkt sich dahin aus, daß Gegenstandspunkte, die während der Aufnahme mit feststehender Kamera unbewegt waren, bei der Wiedergabe nicht auf der gleichen Stelle, der Projektierungsfläche erscheinen, sondern von Bild zu Bild höher oder tiefer bzw. bei waagerecht laufendem Film weiter rechts oder links liegen. Bei schneller Änderung der Lage des Bildes erscheint es unscharf, bei langsamerem Wechsel scheint das Bild zu schwanken. Naturgemäß ist dieser Fehler um so störender, je kleiner das Aufnahmeformat ist. Die Grenze der Wahrnehmbarkeit liegt beim 16-mm-Füm bei etwa 5 [t, beim 8-mm-Film bei etwa 3 #t. Mit den bekannten mechanischen Mitteln für den Filmtransport bei Aufnahme, Kopieren und Wiedergabe läßt sich infolge unvermeidlicher Herstellungstoleranzen und wegen der Schrumpfung des Filmmaterials beim Bearbeitungsprozeß oder durch Alterung eine solche Genauigkeit nicht einhalten.
  • Ein bekanntes Verfahren, diesen Fehler zu beheben, besteht darin, daß man bei der Abtastung für Fernsehzwecke aus der Perforation des Filmbandes die Rasterlage der Bildfängerröhre steuert. Dieses Verfahren beseitigt aber nur Wirkungen, die aus Fehlern des Projektors entstehen, nicht aber solche, die sich aus ungleichmäßigem Transport bei der Aufnahme oder beim Kopieren (wobei sich also die Lage des Bildes relativ zur Perforation ändert) ergeben oder die durch schlecht oder abgenutzte Perforation entstehen.
  • Eine gute Korrektur des Filmbildstandes in Laufrichtung wird nach einem anderen bekannten Verfahren dadurch erreicht, daß bei der Aufnahme der Filmbilder in genau definierter Lage zur Bildbegrenzung optische Marken auf den Film aufgezeichnet werden, die sich dann bei der Wiedergabe bzw. beim Kopieren korrigierend auf den Bildstand auswirken.
  • Zur Korrektur der optischen Lage des Filmbildes nach diesem Verfahren ist immer eine mechanische Bewegung von Massen erforderlich. Wegen der damit verbundenen Trägheit ist eine verhältnismäßig große Korrekturzeit nötig, und die Steuereinrichtung muß sehr hohe Präzision aufweisen. Diese Nachteile werden in einem Verfahren zur Korrektur des Fernseh-Bildstandes bei der Abtastung von Filmen dadurch vermieden, daß erfindungsgemäß die Ausgangsstellung des zur Abtastung dienenden Elektronenstrahles durch aus den Steuermarken gewonnene elektrische Werte verändert wird, während das Fürabild. selbst die durch den mechanischen Antrieb bedingte ungenaue Stellung beibehält. Beispielsweise kann die Signalspannung die Kippeinrichtung einer Abtaströhre oder die Ablenkströme einer Bildfängerröhre steuern. Es können jedoch auch besondere Ablenkmagnete vorgesehen werden, deren z Magnetfelder von den Signalen beeinflußt werden.
  • Das Fihnbild erscheint daher auf der durch den mechanischen Antrieb bedingten Stelle, welche von der gewünschten Stellung abweichen kann. Diese Lage wird auch nicht beeinflußt, sondern der Abtaststrahl läuft dem Bildstand nach.
  • In den Abbildungen sind Ausführungsbeispiele einer Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach der Erfindung dargestellt, und die Erfindung wird daran näher erläutert: In Abb. 1 ist ein Weg-Zeit-Diagranim des Filmlaufes in einer Filmkamera dargestellt. Beginnend bei 0 wird der Film uni eine Bildbreite transportiert und steht dann eine Zeitlang zwecks Belichtung still. Während dieser Stillstandszeit wird mit Hilfe eines am Greifergetriebe angebrachten Kontaktes zur Zeit 1 ein Strom eingeschaltet und im Zeitpunkt2 wieder ausgeschaltet. Eine gewisse Zeit nach 2 erfolgt ein neuer Transport des Filmes um eine Bildbreite; nach erneutem Stillstand des Filmes wird wiederum zur Zeit 3 der Kontakt geschlossen und zur Zeit 4 wieder geöffnet. Dieser Vorgang wiederholt sich entsprechend während des Laufes der Kamera. Die zur Zeit benutzten 16-mm-Fihne mit Magnetton (Abb. 2) besitzen in der Nähe des unperforierten Filmrandes eine Magnetitspur 1 für das Aufsprechen des tones. Zur Verbesserung der Wickeleigenschaften wird zwischen Perforation und Rand des Filmes eine zweite Magnetitausgleichspur 2 angebracht. Diese Ausgleichspur läuft erfIndungsgemäß über einen Aufsprechkopf (Abb. 3), der eine, verhältnismäßig große Spaltbreite besitzt. Diese Spaltbreite kann man etwa gleich der halben Bildhöhe machen; es besteht jedoch kein zwingender Grund, den Spalt nicht größer oder kleiner zu gestalten, wie später klar werden wird.
  • Durch die obenerwähnten Ein- und Ausschaltungen von Strom mittels eines Kontaktes am Greifer wird der Aufsprechkopf während des Filmstillstandes in der Kamera ein- und ausgeschaltet, und es entsteht auf der Ausgleichspur 2 eine Magnetitspur 4, die einen Magnetfluß 0 aufweist, dessen örtliche Begrenzung genaue Beziehungen zu der tatsächlichen Bildlage 3 hat. Es ist dabei nicht -unbedingt notwendig, daß die Lage des Magnetsignals 4 genau neben dem dazugehörigen Bild 3 hegt. Man kann auch eine ganz bestimmte, genau definierte Versetzung dieses Magnetsignals gegenüber dem Bild vorzunehmen, so daß etwa das Magnetsignal 5 dem Bild 3 der Abb. 2 zugeordnet ist. Wenn nun beispielsweise bei der Aufnahme die Abstände zwischen einzelnen Bildern schwanken - was zu einem vertikalen Bildstandsfehler führen würde -, so bleibt doch eine feste Zuordnung zwischen Magnetsignal und Bildlage erhalten, die zur Steuerung oder Nachsteuerung des Vertikalkipps der Abtaströhre benutzt werden kann.
  • Die Magnetithilfsspur wird von zwei Magnetköpfen abgetastet die genau um die Länge des Signals der Magnetspur gegeneinander versetzt sind (Abb. 4). Der Film wird jetzt so lange transportiert, bis der Fluß im linken Kopf 1 und im rechten Kopf r völlig gleich sind. Dann besteht absolute Sicherheit dafür, daß die. zur Projektion gelangenden Bilder genau die Lage haben, die sie schon bei der Aufnahme des Filmes besessen hatten. Da während der Projektion, zumindest bei Projektoren ohne optischen Ausgleich, der Film stillsteht, darf nicht die zeitliche Änderung (der Differentialquotient) des Flusses als Kriterium für die Lage des Bildes benutzt werden, es müssen vielmehr die Absolutwerte des Flusses durch Spannungen oder Ströme dargestellt werden, die man dann zweckmäßig in einer Diskrimina orschaltung vergleicht. Für die Messung des absoluten Flusses gibt es bekannte Verfahren, so daß dies nicht eingehend betrachtet zu werden braucht. Man kann z. B. den Absolutwert des Flusses durch eine Wechselstrommagnetisierung der Köpfe feststellen oder auch die direkte Ablenkung eines Elektronenstrahles durch das Magnetfeld ausnutzen. Das angegebene Kriterium gibt nicht nur eine Aussage, über die richtige Lage, sondem auch eine Angabe darüber, in welcher Richtung eine Korrektur erfolgen muß, damit die richtige Lage erreicht wird (Abb. 5). Wie man sieht, zeigt der linke Kopf einen zu starken Fluß und der rechte Kopf einen zu schwachen Fluß an, was bedeutet, daß sich der Film noch weiter von links nach rechts bewegen muß, um die richtige Stellung zu erreichen. In Abb. 6 ist gezeigt, wie man mit Hilfe eines einzelnen Kopfes die Differenz der beiden Flüsse erzeugen und somit die Diskriminatorschaltung einsparen kann. Das Bild zeigt einen Kopf mit zwei Spalten, deren Abstand der Signalbreite s entspricht. Sind die Flüsse in den beiden Spalten gleich groß, so ist der resultierende Fluß im Innem der Spule S Null, ist der Fluß im linken Spalt größer als im rechten, so ergibt das einen resultierenden Fluß der Spule S entgegengesetzt der Richtung des Pfeiles 2, ist der Fluß im rechten Spalt zu groß, so verläuft im Innem der Spule S ein Fluß sofern der auf dieser Hilfsspur aufgezeichnete Fluß in Richtung des Pfeiles 1 verläuft. Die Flußdifferenz muß dann in bekannter Weise durch -eine zur Steuerung der Filmbewegung ausnutzbare Spannung oder einen Strom dargestellt werden.
  • Man hat es in der Hand, durch die Gestaltung des Aufsprechkopfes nach Abb. 3 die Neigung der Flanken der Magnetaufzeichnung zu verändern. Es wird aus diesem Grund die Neigung der Flanken so gewählt werden, daß die möglichen Schwankungen des Filmes mit Sicherheit ausgeglichen werden, daß aber auch eine möglichst große Genauigkeit des Bildstandes erreicht wird.
  • Man kann in der Aufnahmekamera einen Kopf nach Abb. 6 unterbringen, der zwei entgegengesetzt gerichtete Flüsse auf der Hilfsspur 2 (Abb. 1) hervorruft. Ein normaler Abhörkopf mit der Spaltbreite b weist dann in der in Abb. 7 gezeigten Lage keinen resultierenden Fluß im Kopf auf, da die SurnTn der Flüsse Null ist. Bei Lagefehlem nach links oder rechts ergibt sich ein Fluß durch den Kopf, der entweder von links nach rechts oder von rechts nach links gerichtet ist und dessen Größe sich mit der Entfemung von der Sollage erhöht, also als Kriterium für eine Geschwindigkeitssteuerung gelten kann.
  • Die aufgeführten Möglichkeiten beziehen sich zunächst auf die Abtastung von Umkehrfilmen oder die Negativabtastung, d. h. also, wenn die Originalaufnahme lediglich chemisch umgekehrt wird und dabei die magnetischen Steuersignale erhalten bleiben, oder wenn das Negativ unter Erhaltung der Steuersignale abgetastet wird. Wird vor der Abtastung eine Kopie angefertigt, so muß das Steuersigaal beim Kopiervorgang auf die Kopie übertragen werden, wobei dafür gesorgt werden muß, daß die Abstände zwischen Steuersignalen und zugehörigen Bildern auch auf der Kopie konstant bleiben. Es ist jedoch nicht unbedingt nötig, daß der Abstand zwischen Steuersignal und Bild auf der Kopie ebenso groß ist wie auf dem Original. Bei diskontinuierlich arbeitenden Kopiermaschinen, bei denen also Negativ- -und Positivfilm während der Belichtung stillstehen, wird in der gleichen Weise, wie dies bei der Projektion beschrieben wurde, der Negativfilm durch das Steuersignal auf konstanten Bildstand gesteuert und anschließend während der Belichtung mit einem Aufzeichnungskopf auf dem Kopiestreifen ein neues Steuersignal in der gleichen Weise, erzeugt, wie dies bei der Aufnahme in der Kamera geschah. Bei kontinuierlich arbeitenden Kopiermaschinen kann man die Steuerspur des Negativs mit einem Hörkopf mit sehr feinem Spalt abtasten und die Hörkopfspannung über einen Verstärker einem normalen Sprechkopf zuführen, der an der Hilfsspur des Kopiebandes anliegt. In diesem Fall wird also die Flul§änderung des Steuersigaals abgetastet und auch wieder als Steuerspur aufgesprochen. Diese Differentialkurve hat die Form der Kurve 2 in Abb. 8 und kann ebenso wie die Kurve in Abb. 7 für Steuerzwecke benutzt werden, also bei der Abtastung des Positivs den Bildstand steuern.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Verfahren zur Korrektur des Fernseh-Bildstandes bei der Abtastung von Filmen in der Laufrichtung des Filmes mittels auf den Film aufgezeichneter Steuermarken, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausgangsstellung des zur Abtastung dienenden Elektronenstrahles durch aus den Steuermarken gewonnene elektrische Werte verändert wird, während das Filmbild selbst die durch den mechanischen Antrieb bedingte ungenaue Stellung beibehält.
  2. 2. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung eines Filmes mit einem oder mehreren Magnettonstreifen die Steuermarken magnetisch aufgezeichnet sind. 3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der zur magnetischen Aufzeichnung verwendete Magnetkopf einen Spalt mit der Breite der gewünschten Steuermarke aufweist und bei Filmstillstand mittels eines Kontaktes ein Magnetfeld induziert ist. 4. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der zur magnetischen Aufzeichnung bzw. Abtastung verwendete Magnetkopf zwei um die Breite der Steuermarken auseinanderliegende Luftspalten aufweist, in denen zwei einander entgegengesetzte magnetische Flüsse wirksam sind. 5. Einrichtung nach Ansprach 4, dadurch gekennzeichnet, daß auf einem Schenkel des Kopfes, in dem beide magnetischen Flüsse wirksam sind, eine Spule angeordnet ist, die den resultierenden magnetischen Fluß auswertet. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 583 746, 600 796, 704 225, 712 772, 804 374, 815 147, 853 100.
DEB39390A 1956-03-06 1956-03-06 Verfahren zur Korrektur des Fernseh-Bildstandes bei der Abtastung von Filmen sowie eine Einrichtung zur Durchfuehrung dieses Verfahrens Pending DE1127211B (de)

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