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DE1127250B - Vorrichtung zum Zufuehren von Naegeln zu einer Nagelmaschine - Google Patents

Vorrichtung zum Zufuehren von Naegeln zu einer Nagelmaschine

Info

Publication number
DE1127250B
DE1127250B DEY400A DEY0000400A DE1127250B DE 1127250 B DE1127250 B DE 1127250B DE Y400 A DEY400 A DE Y400A DE Y0000400 A DEY0000400 A DE Y0000400A DE 1127250 B DE1127250 B DE 1127250B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
slots
nails
storage container
container
nail
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEY400A
Other languages
English (en)
Inventor
Charles Alfred Davis
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
W J YOUNG MACHINERY CO Inc
Original Assignee
W J YOUNG MACHINERY CO Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by W J YOUNG MACHINERY CO Inc filed Critical W J YOUNG MACHINERY CO Inc
Publication of DE1127250B publication Critical patent/DE1127250B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D71/00Elements of nailing machines; Nail-feeding devices

Landscapes

  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Zuführen von Nägeln zu einer Nagelmaschine Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Zuführen von Nägeln zu einer Nagelmaschine, insbesondere zum Herstellen von Schuhwerk, mit einem Vorratsbehälter mit Seitenwänden und einem Boden, dessen Vorderwand für die Nägel Austrittsschlitze aufweist, die durch Schieber im Takte einer Schwingbewegung des Behälters um eine im wesentlichen vorderwandparallele Achse öffenbarundschließbar sind.
  • Bei den bekannten Vorrichtungen dieser Art treten leicht Verklemmungen von Nägeln im Bereich der Austrittsschlitze auf. Dem läßt sich erfindungsgemäß auf besonders einfache und zuverlässige Weise dadurch abhelfen, daß die Schwingachse des Vorratsbehälters waagerecht angeordnet ist. Durch die Schwingbewegung in einer senkrechten Ebene wird dann erreicht, daß dem ordnungsgemäßen Durchtritt der Nägel durch die Schlitze etwa hinderliche Nägel in den Vorratsbehälter zurückfallen und damit den betreffenden Schlitz wieder freigeben.
  • Vorteilhaft kann zum Aufteilen des Vorratsbehälters in zwei Räume ein Prallblech in zum Behälterboden senkrechter Normallage vom Behälterboden durch einen geringen Abstand getrennt, um eine behälterbodenparallele Achse schwingbar angeordnet sein, wobei zum Begrenzen seines Schwingens nach einer Seite hin ein Anschlag vorgesehen ist. Auf diese Weise wird erreicht, daß aus dem Vorratsbehälter, in welchen die Nägel eingeschüttet werden, den Austrittsschlitzen jeweils nur eine verhältnismäßig niedrige Schicht von Nägeln zugeführt wird, so daß beim Zuriickkippen des Behälters die dem freien Durchtritt der Nägel durch die Austrittsschlitze etwa hinderlichen Nägel sicher zurückfallen können. Ferner kann der Vorratsbehälterboden selbst schon mit Nagelführungsschlitzen versehen sein, in welche die Nägel sich vor dem Erreichen der Austrittsschlitze einordnen.
  • Der Schieber für den Austrittsschlitz ist zweckmäßig zum Halten in Schließstellung mit einer Feder und zum Öffnen im letzten Teil des Abwärtsschwenkens des Vorratsbehälters mit einem Hebel versehen.
  • Die Schwingachse des Vorratsbehälters kann an der Vorderwand des Vorratsbehälters im wesentlichen in der Höhe der Austrittsschlitze angeordnet sein. Dabei sind die Nagelführungsschlitze zweckmäßig im Bereich der Schwingachse durch einen mit letzterer gleichachsigen Zylinder verlaufend angeordnet. Anschließend an den Bereich der Schwingachse können diese Schlitze als geneigte Rutschen ausgebildet sein, oberhalb deren Austrittsende zum Anhalten und Freigeben des Kopfes des untersten Nagels eine Schiene mit Aussparungen quer beweglich und zum vorübergehenden Festhalten des zweituntersten Nagels je eine Klinke vorgesehen ist.
  • Die Zeichnung veranschaulicht eine Vorrichtung nach der Erfindung in einem Ausführungsbeispiel.
  • Es zeigt Fig. 1 eine schaubildliche Darstellung einer Zuführeinrichtung gemäß der Erfindung, wobei diese Zuführeinrichtung auf der Nagelmaschine angeordnet und letztere nur teilweise dargestellt ist, Fig. 2 eine teilweise Querschnittsdarstellung der bei der Vorrichtung nach Fig. 1 vorgesehenen Schiebereinrichtung und Fig. 3 eine Teilansicht zu Fig. 1.
  • Die dargestellte Zuführeinrichtung ist so ausgebildet, daß sie auf einer Maschine 1 angebracht werden kann, die zum gleichzeitigen Eintreiben einer Mehrzahl von Nägeln dient. Die Vorrichtung eignet sich besonders zur Verwendung in Verbindung mit einer Maschine zum Nageln von Absätzen. Sie ist auf einem Rahmen 2 angeordnet, der auf der Maschine 1 befestigt wird. Dieser Rahmen hat vorzugsweise eine waagerechte ebene Fläche. Nahe einer rückseitigen Kante20 dieses Rahmens sind vermittels Schrauben Stützen 3 befestigt. Diese Stützen 3 bestehen aus einander parallel gegenüberliegenden, senkrecht angeordneten Schenkeln7, deren oberes Ende erweitert ist und eine Lagerbüchse 4 umschließt. In diesen Lagerbüchsen 4 ist mit ihren Enden eine Welle 5 gelagert, welche zwischen den Lagern einen verdickten Mittenteil 9 hat, in welchem sich eine Reihe von parallel zueinander angeordneten Schlitzen 21 befindet Diese Schlitze haben den gleichen Abstand voneinander, und ihre Anordnung entspricht derjenigen der Rutschen 11, welche nachstehend eingehend beschrieben werden. Die Tiefe der Schlitze ist ausreichend, um Nägel 22 in ihrer Länge aufnehmen zu können, welche durch die Zuführeinrichtung herangebracht und durch die Schlitze 21 weitergeführt werden.
  • Die Welle 5 führt eine hin- und hergehende Drehbewegung um ihre Achse aus. Fest an der Welle 5 angeordnet und zur hin- und hergehenden Drehung mit derselben verbunden ist ein Vorratsbehälter 6 mit Seitenwänden 30 und 31, einer Rückwand32, einem Boden 33 und einer Vorderwand 34. Diese Teile sind miteinander verbunden und bilden so einen rechtwinkeligen oben offenen Behälter. Der Boden 33 des Behälters ist kräftig ausgebildet und kann z. B eine Dicke von 13 mm haben. Der vordere Teil des Bodens 33 ist so abgerundet, daß er sich der Welle genau anpaßt, und mit letzterer durch Schrauben, die durch die Welle hindurchgeführt sind, verbunden.
  • In dem Behälter 6 ist ein rechtwinkeliges Prallblech 35 eingebaut. Die obere Kante dieses Prallbleches 35 ist an einer weiteren Welle 36 befestigt, welche an ihren Enden drehbar in Lagerschalen37 und 38 gelagert ist, wobei letztere an den Seitenwänden 30 und 31 befestigt sind. Das Prallblech 3S erstreckt sich nach unten zu zum Boden 33 und endet über diesem Boden33. Bei senkrechter Stellung des Prallbieches 35 zum Boden ergibt sich vom Boden 33 ein Abstand, der etwas geringer ist als der Durchmesser der Köpfe der zu verarbeitenden Nägel. Ein an der Innenseite der Seitenwand31 angeordneter Anschlag 39 dringt so weit vor, daß er sich vor dem Prallblech 35 befindet, und das Prallblech 35 legt sich, wenn sich der Behälter 6 in der dargestellten Kippstellung befindet, gegen diesen Anschlag. Wenn der Behälter 6 sich in einer derartig geneigten Stellung befindet, so nimmt das Prallblech 35 eine geneigte Stellung zur vorderen Wand 34 und zum Boden 33 an, und die Entfernung zwischen der Unterkante des Prallbleches 35 und dem Boden 33 wird-etwas größer als der Durchmesser der Köpfe der verwendeten Nägel. Wenn daher, wie in der Zeichnung gezeigt, der Vorratsbehälter aus seiner waagerechten in eine geneigte Stellung gebracht wird, so wird das Praliblech 35 um seine Welle 36 nach vorn gekippt, wodurch erzielt wird, daß eine gewisse Menge Nägel aus dem hinteren Teil 40 des Behälters in den vorderen Teil 41 desselben gelangen kann, wobei die Nägel unter dem Praliblech 35 hindurchrutschen.
  • Wenn der Behälter 6 aus der dargestellten Stellung in der nachstehend beschriebenen Weise wieder in seine waagerechte Stellung geschwenkt wird, so wird das Prallblech35 wieder in seine Stellung senkrecht zum Boden 33 zurückgeschwenkt. Hierbei wird der Spalt zwischen der Unterkante des Prallbleches und dem Boden 33 geschlossen, wodurch verhindert wird, daß Nägel aus dem Teil 41 des Behälters in den Teil 40 zurückgelangen. Nachdem eine gewisse Menge Nägel in-den Teil40 eingebracht worden ist, wird daher- bei jeder Hin- und Herbewegung des Behälters 6 eine bestimmte beschränkte Anzahl an Nägeln in den Teil 41 gelangen.
  • Der kippbare Vorratsbehälter 6 wird vermittels bekannter Mittel aus seiner waagerechten Stellung in die dargestellte Lage und hierauf wieder in seine waagerechte Stellung gebracht. Diese Hin- und Herbewegung des kippbaren Vorratsbehälters kann beispielsweise durch einen an die Unterseite des Bodens 33 drehbar angelenkten Arm erzielt werden, welcher durch eine nicht gezeigte Antriebseinrichtung unter Verwendung einer Nockenanordnung hin- und herbewegt wird.
  • Im verstärkten Boden33 des vorderen Teiles 41 vom kippbaren Vorratsbehälter befindet sich eine Reihe parallel zueinander angeordneter Schlitze, die sich von der vorderen Wand 34 aus nach hinten erstrecken.
  • In der abgebildeten Anordnung sind sieben derartige Schlitze vorgesehen, wobei jeder dieser Schlitze genau gegenüber einem der Schlitze 21 im verdickten Mittelteil 9 der Welle 5 angeordnet ist. Einer dieser Schlitze ist, mit 42 bezeichnet, in gestrichelten Linien angedeutet. Diese Schlitze 42 haben eine solche Breite, daß in sie zwar die Schäfte, nicht aber die Köpfe der im Teil 41 des kippbaren Vorratsbehälters enthaltenen Nägel hineinpassen. Die Nägel werden nun durch die hin- und hergehende Bewegung des kippbaren Vorratsbehälters 6 durcheinandergeschüttelt, bis sie in die Schlitze 42 hineinfallen. Wie bereits gesagt, ist der Boden 33 von genügender Dicke, so daß die in ihm befindlichen Schlitze als Führungskanäle dienen können, womit jegliches Einklemmen der Nägel verhindert wird. Durch das Hin-und Herbewegen des Vorratsbehälters werden die Nägel zur unteren Kante der Vorderwand 34 geführt und gelangen dann durch die Schlitze, wie bei 43 gezeigt. Sie fallen nun in die im Mittenteil 9 befindlichen Schlitze 21. Die Höhe der Schlitze 43 wird vermittels einer einstellbaren Platte 44 geregelt, welche, an der Außenseite der Vorderwand 34 angeordnet, sich über deren gesamte Länge erstreckt und mit dieser Vorderwand 34 durch Schrauben 45 vermittels länglicher Schlitze in der Platte 44 verbunden ist.
  • Es hat sich herausgestellt, daß - sofern nicht eine geeignete Einrichtung vorgesehen wird - die in den Schlitzen 42 befindlichen Nägel in den Öffnungen43 durch Nägel eingeklemmt werden, die im vorderen Teil41 des kippbaren Vorratsbehälters liegen. Um dies zu verhindern, wurde die in der Zeichnung bei 47 dargestellte Schiebereinrichtung vorgesehen. Diese Anordnung umfaßt ein Paar Zapfenlager48, welche symmetrisch zueinander an den gegenüberliegenden Seitenkanten des vorderen Teiles der Wand 34 befestigt sind. In diesen Lagern ist eine Welle 49 drehbar gelagert, auf welcher eine Reihe von Hebelarmen 50 befestigt ist, wobei die Befestigung dieser Hebelarme50 auf einer Welle 49 durch Stellschrauben 51 erfolgen kann. Diese Hebelarme, welche nach hinten ragen, greifen in die Schieber 52 ein, und zwar in Schlitze, die in diesen vorgesehen sind.
  • In dem Ausführungsbeispiel werden sieben Satz Hebelarme 50 und Schieber 52 gezeigt, die je einem Schlitz 21 zugeordnet sind.
  • Es ist ersichtlich, daß fünf der Schieber mit Schlitzen versehen sind, in welchen die Hebelarme zum Eingriff kommen, während dies bei zwei Schiebern nicht der Fall ist. Die in diesem Beispiel gezeigten Schieber, in welche keine Hebelarme eingreifen, sind umgedreht und nicht im Gebrauch. Die bei 55 gezeigten Hebelarme sind daher so eingestellt worden, daß sie sich nicht mehr im Eingriff mit den Schiebern befinden. Hierdurch wird verhindert, daß Nägel durch die Öffnungen 43 gelangen, welche- diesen beiden Schiebern zugeordnet sind. Diese Anordnung ist von besonderem Nutzen, wenn beabsichtigt ist, eine änderung in der Anzahl der Nägel vorzunehmen, welche jedesmal der Nagelmaschine zugeführt wird.
  • Die Schieber 52 können in parallelen, gefrästen Schlitzen im rückwärtigen Teil der Vorderwand 34 geführt werden, wobei die Schieber in Schlitzen durch eine Halteplatte gehalten werden, wodurch bei Drehen der Welle 49 die hin- und hergehende Bewegung der Schieber ermöglicht wird. Jeder Schieber ist so angeordnet, daß er bei Drehung der Welle 49 durch die mit ihm im Eingriff befindlichen Hebelarme 50 in der Längsrichtung verschoben wird, wodurch das Öffnen oder Schließen der Schlitze 43 bewirkt wird. Die Schieber 52 werden für gewöhnlich in Schließstellung gehalten, wobei sich die Unterkante eines jeden Schiebers etwas oberhalb des Bodens 33 befindet und wodurch genügend Raum für den Durchgang eines einzelnen Nagelkopfes bleibt.
  • Die Schieber 52 werden für gewöhnlich in dieser Stellung durch die Federanordnung59 gehalten, bei der eine Schraubenfeder 60 an ihrem unteren Ende fest mit einem Stift 61 verbunden ist, welcher von der Vorderwand 34 nach vorn vorspringt. Der obere Teil der Feder ist an einem zweiten Stift 62 befestigt.
  • Dieser zweite Stift 62 ragt vom Schieber 52 nach vorn, und zwar durch einen Längsschlitz in der Vorderwand. Jeder Schieber weist eine solche Federanordnung auf. Am Ende der Welle 49 ist ein Hebelarm 64 befestigt, welcher an der Außenseite der Seitenwand30, und zwar parallel zu derselben, angeordnet ist. Dieser Hebelarm 64 wird durch den fest angeordneten Arm 69 betätigt. Wenn der Vorratsbehälter sich in seine waagerechte Lage bewegt, so legt der Arm 64 sich gegen den Arm 69, wodurch die Welle 49 gedreht wird und wodurch dann die Hebelarme 50 gedreht werden, was zur Folge hat, daß die Schieber 52 gehoben werden. Wenn diese Schieber 52 gehoben sind, so wird der Abstand zwischen ihrer unteren Kante und dem Boden33 erhöht, wodurch irgendwelche in den Schlitzen 43 eingeklemmten Nägel freigegeben werden. Vorratsbehälter 6 und Arm 42 sind so angeordnet, daß sie bis zu einem Punkt geschwungen werden, bei welchem die Rückwand des Behälters sich in einer etwas tieferen Lage als die Vorderwand befindet. Hierdurch wird erzielt, daß irgendwelche in den Schlitzen 43 eingeklemmt gewesenen und freigegebenen Nägel nach hinten fallen, so daß die Schlitze freigegeben sind. Wenn der Vorratsbehälter 6 in die in der Zeichnung gezeigte geneigte Stellung zurückkehrt, so werden die Tore 52 durch die Wirkung der Federn 60 geschlossen.
  • Hierdurch wird in wirksamer Weise das Einklemmen von Nägeln aus dem vorderen Teil des Vorratsbehälters in den Schlitzen 43 unterbunden. Durch diesen hin- und herschwingenden Vorratsbehälter 6 und die Schiebereinrichtung 47 wird erzielt, daß die Nägel 22 ständig in die Schlitze 21 hineinfließen. Aus den Schlitzen 21 gleiten die Nägel in die Rutschen 11 der Laufbahneinrichtung 10. Alle Rutschen 11 sind in gleicher Weise angeordnet, und jede dieser Rutschen ist fluchtend mit einem zugehörigen Schlitz 21 angeordnet.
  • Die Rutschen sind voneinander durch (in der Zeichnung nicht dargestellte) Abstandsstücke getrennt, z. B. durch auf Stangen sitzende Büchsen, wobei die Enden der Stangen - wie in der Zeichnung bei 70 gezeigt - an den Außenseiten der beiden außenliegenden Rutschen durch Schrauben gesichert sind. Jede Rutsche hat einen U-förmigen Querschnitt mit Seitenwänden 71, 72, deren Abstand voneinander genau der Breite der Schlitze 21 entspricht. Die durch diese Seitenwände gebildeten Kanäle 73 dienen zur Aufnahme der aus den Schlitzen 21 nach unten gleitenden Nägel 22.
  • Die hinteren Kanten der Rutschen 11 sind so gekrümmt, daß sie genau dem Mittenteil 9 entsprechen und diesem genau anliegen, so daß eine genau passende Anliegefläche an dem Mittenteil 9 erzielt wird.
  • Etwas oberhalb des unteren Endes der Rutschen befindet sich eine Vorrichtung, die dazu dient, gleichzeitig den untersten Nagel einer jeden Nagelreihe in den Kanälen 73 abzusondern. Diese Vorrichtung umfaßt für jede Rutsche 11 je eine Klinke 75. Diese Klinken sind drehbar auf einer Eisenschiene 76 gelagert, welche oberhalb der Rutschen 11, und zwar senkrecht zu deren Längsrichtung, angeordnet ist. Diese Eisenschiene 76 ist zwischen Lagerböcken 77 und Halteblechen 78 so angeordnet, daß sie sich in Längsrichtung hin- und herbewegen kann. Die Bewegung der Schiene 76 erfolgt durch einen durch den Rahmen 2 nach oben geführten Arm 79, der mit der Schiene 76 durch eine Stange 80 verbunden ist. Ein Ende dieser Stange ist fest mit dem Arm 79 verbunden, während das andere Ende an die Schiene angelenkt ist. Der Arm 79 wird in einer Richtung durch eine mit der Maschine 1 verbundene Antriebseinrichtung zwangläufig bewegt, und die Betätigung dieses Armes ist zeitlich der gewünschten Arbeitsweise dieser Maschine angepaßt. Das Rückführen des Armes 79 erfolgt dann durch eine Schraubenfeder 81, welche einerseits am Ende dieses Armes 79 und andererseits an einem Stützrahmen 83 befestigt ist, auf welchem die Lagerböcke 77 ruhen. Die Schiene 76 trägt Drehzapfen 88, die zur drehbaren Lagerung der Klinken 75 dienen. Jede Klinke 75 besteht aus einem flachen Bauteil mit einem nach unten, und zwar vor die Schiene 76 vorspringenden Ansatz 89 und mit einem verdickten, nach unten vorspringenden Kopf 90, der nach hinten über den Rand der Schiene 76 vorspringt.
  • Auf der Oberseite einer jeden Klinke 75 befindet sich ein nach oben vorspringender Stift 91. Zu bemerken ist noch, daß auch der Zapfen 88 nach oben über die Klinke 75 hinausragt. Auf der Oberseite der Schiene 76 sind in nächster Nähe der Klinken 75 nach oben gerichtete Stifte 92 angeordnet. Auf die Stifte 88 sind Drahtfedern 93 aufgesetzt, wobei die Federn an einander gegenüberliegenden Seiten um die Stifte 91 und 92 herumgelegt sind; die Federn versuchen, die Köpfe 90 um die Zapfen nach den Stiften 92 hin zu drehen.
  • Diese Drehbewegung wird dadurch begrenzt, daß der vorspringende Ansatz 98 an der Vorderkante 96 der Schiene 76 anschlägt. Jede Klinke 75 ist unmittelbar neben einer Aussparung in der hinteren Kante 99 der Schiene 76 angeordnet. Die Schiene 76 und die Aussparungen 98 sind einander gegenüber so angeordnet, daß die Aussparung 98 sich unmittelbar an der rechten Seite eines jeden Kanals 73 befindet, sofern - wie in Fig. 1 gezeigt - die Schiene nicht durch den Arm 79 bewegt wird. Bei nicht betätigter Schiene berührt die untere Fläche der Schiene 76 die obere Fläche der Rutschen 11. In dieser Stellung wird der unterste Nagels wie in Fig. 3 bei 100 gezeigt - durch die rückwärtige Kante 99 der Schiene erfaßt, wodurch verhindert wird, daß sich dieser Nagel in der Rutsche weiter nach unten bewegen kann. Die Rutsche 11 hat eine Ausnehmung genau unterhalb der Schiene76.
  • Wenn die Schiene 76 durch den Arm 79 nach links bewegt wird, so befindet sich jeder in vorderster Stelle einer Reihe befindliche Nagel 100 einer Aussprung 98 gegenüber, in der er sich vorwärts bewegt, wobei er in die Ausnehmung der Rutsche hineinfällt und hierdurch unter der Schiene hindurchgleiten kann, und zwar bis zum vorderen Ende der Rutsche 11. Ein in jeder Rutsche in zweitvorderster Stellung befindlicher Nagel 102 wird dabei oberhalb der Schiene 76 durch die Klinke 75 festgehalten.
  • Wenn sich nämlich die Schiene nach links bewegt, so nimmt sie die Klinke 75 und eine Fläche 104 des verdickten Kopfes 90 mit und legt sich gegen den Kopf des Nagels 102. Die Klinke dreht sich nach rechts gegen die Kraft der Feder 93, so daß der Nagel unter Federwirkung im Kanal 73 festgehalten wird.
  • Wenn die Schiene 76 unter der Einwirkung der Feder 81 in ihre ursprüngliche Lage zurückkehrt, so wird auch die Klinke 75 in ihre Anfangslage zurückgebracht, und anschließend gibt sie den Nagel 102 frei, der nun bis zur hinteren Kante 99 der Schiene 76 nach unten gleitet.
  • Das gleiche geschieht in jedem Kanal. Es sei indessen darauf hingewiesen, daß die Einrichtungen zum Steuern der Nagelbewegung in den Kanälen völlig unabhängig voneinander arbeiten, so daß irgendwelches Klemmen oder sonstige Störungen in einem Kanal keinen Einfluß auf das Arbeiten der anderen Kanäle haben.
  • Am-unteren Ende der Laufbahneinrichtung 10 befindet sich eine Austragevorrichtung 110, welche ein Ansatzteil zu der Laufbahneinrichtung darstellt und an der hinteren Kante mit einer Reihe eingelassener Schlitze versehen ist. Jeder dieser eingelassenen Schlitze steht, wie-bei 111 gezeigt, einem Kanal 73 gegenüber. Diese Austragevorrichtung ist mit einer Welle 112 verbunden, welche ihrerseits in Endplatten 113 drehbar gelagert ist. Die Seitenteile können an den -äußersten Rutschen 10 in üblicher Weise, beispielsweise durch Schrauben 114, befestigt werden.
  • Die Welle 112 ist so ausgebildet, daß sie durch eine Vorrichtung 115 gedreht werden kann, welche ihrerseits durch die Maschine, und zwar zeitlich mit derselben synchronisiert, angetrieben wird. Die Welle 112 dient dazu, die Austragevorrichtung in der Weise zu drehen, daß die Schlitze aus einer Stellung, in welcher sie den Kanälen 73 genau gegenüberstehen, in eine Stellung gebracht werden, die zu den Kanälen 73 im wesentlichen senkrecht ist. In dieser zweiten Stellung werden die Schlitze mit ihren oberen Endteilen, welche in Draufsicht in Fig. 1 gezeigt werden, nach unten gekippt. Bei dieser zweiten Lage sind die Schlitze 111 nach unten geneigt, und die in Fig. 1 oben befindliche Fläche weist nach unten. Dabei fallen die in den Schlitzen 111 befindlichen Nägel aus der Austragevorrichtung in die Auffangtrichter 116.
  • Diese werden von starren Rohren 117 getragen, welche mit biegsamen Schläuchen 118 verbunden sind, wobei die Rohre 117 auf einer geeigneten Halte rung 119 angeordnet sind, welche ihrerseits am Rahmen 2 befestigt ist. Die biegsamen Schläuche 118 können mit der Nagelmaschine in irgendeiner geeigneten und bekannten Weise verbunden werden, die nicht zum Gegenstand der Erfindung gehört.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE 1. Vorrichtung zum Zuführen von Nägeln zu einer Nagelmaschine, insbesondere zum Herstellen von Schuhwerk, mit einem Vorratsbehälter mit Seitenwänden und einem Boden, dessen Vorderwand für die Nägel Austrittsschlitze aufweist, die durch Schieber im Takte einer Schwingbewegung des Behälters um eine im wesentlichen vorderwandparallele Achse öffenbar und schließbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwingachse (5) waagerecht angeordnet ist (Fig. 1).
  2. 2. Vorratsbehälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zum Aufteilen in zwei Räume ein Prallblech (35) in zum Behälterboden (33) senkrechter Normallage vom Behälterboden (33) durch einen geringen Abstand getrennt, um eine behälterbodenparallele Achse (36) schwingbar und daß zum Begrenzen seines Schwingens nach einer Seite hin ein Anschlag (39) vorgesehen ist (Fig. 1).
  3. 3. Vorratsbehälterboden nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß er Nagelführungsschlitze (42) aufweist (Fig. 1 und 2).
  4. 4. Schieber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß für ihn zum Halten in Schließstellung eine Feder (60) und zum Öffnen im letzten Teil des Abwärtsschwenkens des Vorratsbehälters (6) ein Hebel (64) vorgesehen ist (Fig. 1 und 2).
  5. 5. Schwingachse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie an der Vorderwand 134) des Vorratsbehälters (6) im wesentlichen in Höhe der Austrittsschlitze (43) angeordnet ist (Fig. 1 und 2).
  6. 6. Nagelführungsschlitze nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß sie im Bereich der Schwingachse (5) durch einen mit letzterer gleichachsigen Zylinder (9) verlaufend angeordnet sind (Fig. 2).
  7. 7. Nagelführungsschlitze, insbesondere nach Anspruch 3 und 6, mit geneigten Rutschen, oberhalb deren Austrittsende zum Anhalten und Freigeben des Kopfes des untersten Nagels eine Schiene mit Aussparungen quer beweglich und zum vorübergehenden Festhalten des zweituntersten Nagels je ein Halteteil vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß als Halteteile Klinken (75) unabhängig bewegbar sind.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 324 364, 602 303; USA.-Patentschriften Nr. 1558481, 2001 814, 2 155 568, 2 227 576.
DEY400A 1959-02-20 1960-01-27 Vorrichtung zum Zufuehren von Naegeln zu einer Nagelmaschine Pending DE1127250B (de)

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DE1246561B (de) 1964-06-20 1967-08-03 Eickhoff Geb Vorrichtung zum Vereinzeln und Dosieren von mit einem verbreiterten Kopf versehenen Verbindungsteilen, wie Niete, Schrauben od. dgl.

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