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DE1126639B - Optisches System fuer batteriebetriebene Scheinwerferlampen - Google Patents

Optisches System fuer batteriebetriebene Scheinwerferlampen

Info

Publication number
DE1126639B
DE1126639B DEE15615A DEE0015615A DE1126639B DE 1126639 B DE1126639 B DE 1126639B DE E15615 A DEE15615 A DE E15615A DE E0015615 A DEE0015615 A DE E0015615A DE 1126639 B DE1126639 B DE 1126639B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lens
lenses
wave
reflector
battery
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEE15615A
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
WER MVL 1998 Ltd
Original Assignee
Ever Ready Co Great Britain Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ever Ready Co Great Britain Ltd filed Critical Ever Ready Co Great Britain Ltd
Publication of DE1126639B publication Critical patent/DE1126639B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21VFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F21V5/00Refractors for light sources
    • F21V5/006Refractors for light sources applied to portable lighting devices
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21VFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F21V14/00Controlling the distribution of the light emitted by adjustment of elements
    • F21V14/06Controlling the distribution of the light emitted by adjustment of elements by movement of refractors
    • F21V14/065Controlling the distribution of the light emitted by adjustment of elements by movement of refractors in portable lighting devices
    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08GTRAFFIC CONTROL SYSTEMS
    • G08G1/00Traffic control systems for road vehicles
    • G08G1/09Arrangements for giving variable traffic instructions
    • G08G1/095Traffic lights
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21YINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASSES F21K, F21L, F21S and F21V, RELATING TO THE FORM OR THE KIND OF THE LIGHT SOURCES OR OF THE COLOUR OF THE LIGHT EMITTED
    • F21Y2101/00Point-like light sources

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Non-Portable Lighting Devices Or Systems Thereof (AREA)

Description

  • Optisches System für batteriebetriebene Scheinwerferlampen Die Erfindung betrifft ein optisches System für batteriebetriebene Scheinwerferlampen, bei dem zwei zueinander parallelliegende Linsenstreuscheiben, die aus plankonkaven und plankonvexen Elementen bestehen, derart angeordnet sind, daß sie gegeneinander in ihren Ebenen bewegbar sind und daß die Linsenscheiben durch Wahl ihrer Stellungen zueinander sowohl optisch unwirksam sein als auch den Lichtstrahlen eine maximale Divergenz erteilen können.
  • Bei einer batteriebetriebenen bündelnd wirkenden Scheinwerferlampe, insbesondere Taschenlampe, bei welcher die Lage des Glühfadens einer Birne zu einem Parabolreflektor eingestellt wird, ergibt das von der Lampe ausgehende divergierende Lichtbündel auf dem zu beleuchtenden Objekt ein Muster aus hellen und dunklen Ringen und Stellen.
  • Dieser Nachteil tritt auch bei einem bekannten Scheinwerfer auf, in welchem zwei Sätze streifenförmiger Linsen verwendet werden, die jeweils von Glasstreifen mit parallelen Seiten voneinander getrennt sind. In den beiden Linsensätzen sind entweder eben-konkave oder eben-konvexe Streifen angeordnet. Bei einer seitlichen Bewegung beispielsweise der eben-konvexen Streifen senkrecht zur Längsrichtung der Streifen ergibt sich eine Diffusion des Lichtstrahls. Diese bekannte Ausführung hat aber keine durchgehend gewellte Fläche. Bei dieser bekannten Ausführung ergeben sich infolge der abgesetzten Anordnung der Linse zwangläufig helle und dunkle Streifen im Beleuchtungsbild, so daß eine gleichmäßige Ausleuchtung eines Gegenstandes nicht möglich ist.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein einstellbares optisches System zu schaffen, bei welchem das Lichtbündel entweder im wesentlichen unverändert durch das System hindurchtreten oder so vom System gebrochen werden kann, daß man ein im wesentlichen gleichmäßiges Lichtbündel variabler Divergenz erhält. Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß die Linsenscheiben von einer ebenen Fläche und einer spiralförmig angeordneten Wellenfläche begrenzt werden und daß ihre Bewegung gegeneinander durch Drehung erfolgt.
  • Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung sind die Linsen kreisförmig ausgebildet und zur Einstellung durch Verdrehung um einen Winkelbetrag koaxial gehaltert.
  • In Kombination mit einer batteriebetriebenen Scheinwerferlampe, in der einem Parabolreflektor eine Glühlampe so zugeordnet ist, daß ein im wesentichen paralleles Lichtbündel erhalten wird, sieht die Erfindung eine Ausführungsform vor, daß die Linsen vor Reflektor und Glühlampe angeordnet sind, eine der Linsen in bezug auf den Reflektor fest angeordnet und die andere Linse koaxial zur ersten Linse in einem Linsenring angeordnet ist, der gegenüber dem Reflektor verdrehbar ist und dadurch die Einstellung der Linsen zueinander erlaubt.
  • Gemäß einer Ausführungsform der Erfindung ist jede Wellenfläche zu zwei schneckenförmig verlaufenden Wellen gleicher Steigung ausgebildet, welche vom Zentrum der Wellenfläche in um 180° entgegengesetzten Richtungen ausgehen.
  • Gemäß einer anderen vorteilhaften Ausführungsform sieht die Erfindung vor, daß die gewellte Fläche aus einer Anzahl gleicher Sektoren ausgeführt ist, die abwechselnd konkav und konvex und so geformt sind, daß sie zur Bildung einer durchgehend gewellten Fläche ineinander übergehen.
  • Die Erfindung wird im folgenden an Hand von in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen, die eine bevorzugte Ausführungsform zeigen, näher erläutert. In der Zeichnung zeigt Fig. 1 die Draufsicht auf eine in dem optischen System gemäß der Erfindung verwendete planwellig ausgebildete Linse, Fig. 2 und 3 zwei Einstellungen der Linsen von Fig. 1 im Schnitt längs einer senkrechten Linie durch den Linsenmittelpunkt in Fig. 1 und Fig. 4 einen Schnitt durch eine batteriebetriebene, mit zwei Linsen gemäß Fig.2 und 3 ausgerüstete Scheinwerferleuchte.
  • In den Figuren sind gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen bezeichnet.
  • Die in Fig. 1 dargestellte planwellig ausgebildete Linse ist kreisförmig und mit einer ebenen Fläche und einer Wellenfläche ausgestattet, die ihrerseits zu zwei schneckenförmig verlaufenden Wellen mit den Bärgen 1 und den Tälern 2 ausgebildet ist. Die beiden schneckenförmig verlaufenden Wellen besitzen die gleiche Steigung und gehen vom Linsenzentrum in um 180° entgegengesetzten Richtungen aus.
  • Die Fig. 2 und 3 zeigen je ein Paar der planwellig ausgebildeten Linsen 3 und 4 in koaxialer Anordnung; wobei die Wellenflächen der Linsen einander gegenüberliegen und die Linsen in Bezug aufeinander einstellbar sind.
  • Die Wellenfläche jeder Linse ist zu zwei schnekkenförmig verlaufenden Wellen ausgebildet (vgl. Fig. 1), und die Winkelstellung der einen Linse zur anderen ist zwischen der Lage nach Fig. 2, in welcher die Wellenberge 5 der Linse 3 sich in Einstellung zu den Wellentälern der Linse 4 befinden, und der Lage nach Fig. 3 regelbar, in welcher sich die Berge 5 in Einstellung zu den Bergen 6 der anderen Linse 4 befinden. Die Linsen werden durch das Aneinanderstoßen ihrer Nabenflächen 8 und 9 so im Abstand voneinander gehalten, daß die Berge der einen Linse nicht in die Täler der anderen Linsen eingreifen können.
  • Ein senkrecht auf die ebene Fläche einer der Linsen auftreffendes paralleles Lichtbündel wird nicht an derselben, aber an den Wellenflächen der Linsen gebrochen. Wenn die Linsen gemäß Fig. 2 eingestellt sind, werden zwar die Lichtstrahlen an jeder Wellenfläche der Linse gebrochen, aber die Ablenkung jedes Lichtstrahles des Strahlenbündels an der Wellenfläche von Linse 4 wird durch die Ablenkung an der Wellenfläche von Linse 3 wiederaufgehoben, so daß das Lichtbündel die Linsen ohne wesentliche Veränderung seiner Richtung passiert.
  • Wenn die Winkellage der Linsen zueinander verändert wird, indem man die Linse 3 gegenüber Linse 4 um 90° verdreht, kommen die Berge 5 und 6 der Wellenflächen in Einstellung zueinander (Fig. 3), und der zwischen den Linsen befindliche Raum 10 besteht aus einer Reihe abwechselnd bikonkaver und bikonvexer Teile, die durch die Zusammenwirkung der übereinanderliegenden Berge und Täler der Wellenflachen der Linsen gebildet werden.
  • Parallele Lichtstrahlen konvergieren auf Grund der Brechung an jedem bikonkaven Teil, da der Brechungsindex der Luft in dem Linsenzwischenraum geringer als derjenige des Linsenmaterials ist, und parallele Lichtstrahlen divergieren auf Grund der Brechung an jedem bikonvexen Teil. Da jeder dieser Teile wie eine Linse von kurzer Brennweite wirkt, wird in einem Abstand von. dem Linsenzwischenraum und nach Brechung an der ebenen Fläche der Linse 3 in der Gesamtwirkung ein divergierendes Lichtbündel erhalten, dessen Intensität im wesentlichen gleichmäßig ist. Der maximal mögliche Abstand zwischen den Linsen hängt hauptsächlich von zwei Faktoren ab, nämlich dem Brechungsindex des Linsenmaterials und dem Verhältnis der Entfernung zwischen benachbarten Bergen der Wellenflächen zur Tiefe der Wellentäler. Diese Faktoren bestimmen den Winkel, unter dem jeder die Linsen passierende Lichtstrahl gebrochen wird, und die Linsen dürfen nicht so weit voneinander entfernt sein, daß die an einem Berg oder Tal der Linse 4 maximal gebrochenen Lichtstrahlen auf einen Berg oder ein Tal der Linse 3 auftreffen, der nicht in Einstellung zu dem genannten Berg oder Tal der Linse 4 gebracht werden kann. Diese Faktoren bestimmen ebenso die Brennweite jedes Teils des Zwischenraums 10 und damit die maximal mögliche Divergenz des Lichtbündels.
  • Die Wellenfläche jeder Linse kann zu einer einzelnen schneckenförmigen Welle oder zu einer Anzahl schneckenförmig verlaufender Wellen gleicher Steigung ausgebildet werden, die von ihrem gemeinsamen Ursprung in Richtungen ausgehen, die gleichmäßig um den Ursprung verteilt sind. Wenn die Wellenfläche jeder Linse zu n solchen Schneckenwindungen ausgebildet ist, wird die Bewegung der Berge der einen Wellenfläche aus der Lage, in welcher sie sich in Einstellung zu den Tälern der anderen Wellenfläche befinden, in diejenige Lage, in welcher sie sich in Einstellung zu den Bergen der anderen Wellenfläche befinden, durch Verdrehung der Linsen um einen Winkel von 180°/n gegeneinander erhalten.
  • Fig. 4 zeigt zwei Linsen 3, 4 der oben an Hand von Fig: 1 bis 3 beschriebenen Art, die koaxial und in Bezug aufeinander einstellbar von einer batteriebetriebenen Scheinwerferleuchte vor dem Reflektor 11 und der Glühlampe 12 gehalten werden, die in dem Lampengehäuse 13 so angeordnet sind, daß sie ein im wesentlichen paralleles Lichtbündel liefern. Der Reflektor 11 sitzt mit Preßpassung in dem zylindrischen Flansch 14, der von dem Umfang der ebenen Fläche der Linse 4 ausgeht. Der Flansch 14 ist mit Außengewinde versehen und in den Gewindeteil 15 des Lampengehäuses 13 eingesehraubt, der sich von einer Stelle in der Nähe des Lampengehäuseendes aus nach innen erstreckt. Die Linse 4, der Reflektor 11 und die Glühlampe 12 können auf diese Weise in einem Stück aus dem Lampengehäuse 13 entfernt werden.
  • Die Linse 4 muß in bezug auf das Lampengehäuse starr gehaltert sein, um ihre Drehung beim Einstellen der Lage von Linse 3 zur Linse 4 zu verhindern. Diese starre Halterung wird mit einem Federstreifen 17 erzielt, dessen Ende 16 in einen Schlitz 18 im Flansch 14 eingreift. Die Feder 17 ist mit einem Niet 19 an dem Lampengehäuse befestigt und mit einem Druckknopf 20 versehen, der sich durch eine Lochung des Lampengehäuses erstreckt. Durch Niederdrücken des Knopfes 20 wird das Ende 16 der Feder 17 aus seinem Eingriff reit dem Schlitz 18 herausgeführt, wonach man die Linse 4 gegenüber dem Lampengehäuse verdrehen kann.
  • Die Linse 3 wird von einer Mittelnabe 21, die in eine Mittelbohrung in der Linse 4 eingreift, koaxial zu der letztgenannten gehalten, wobei die Wellenflächen der Linsen 3, 4 einander gegenüberliegen. Der die Linse 3 hastende Linsenring 22 ist mit einer Metallauskleidung 23 ausgestattet, die von drei in Winkelabständen von 120° vorgesehenen Ösen 24 gehalten wird. Die Linse 3 selbst wird von einem federnden geschlitzten, hinter eine Schulter 26 auf der Innenseite des Linsenringes greifenden Ring 25 in dem Linsenring 22 gehalten.
  • Der Linsenring 22 paßt eng auf das Ende des Lampengehäuses 13 und die Linse 4 und wird von einem Stift 27 gehalten, der an dem Federstreifen 17 sitzt und in eine Umfangsnut 28 in der Innenseite des Linsenringes eingreift. Durch Verdrehen des Linsenringes 22 gegenüber dem Lampengehäuse 13 und Reflektor 11 wird die Winkeleinstellung der Linse 3 zur Linse 4 bewirkt; der Betrag dieser Regelung wird von der Länge der Nut 28 bestimmt. Die Nut 28 erstreckt sich hierzu über ein Viertel des Linsenringes, und wenn der Stift 27 an den Enden der Nut anliegt, befinden sich die Berge der Wellenfläche von Linse 3 in Einstellung zu den Bergen bzw. den Tälern der Wellenfläche von Linse 4.
  • Die Zuordnung der beiden planwellig ausgebildeten Linsen 3, 4 zu einer batteriebetriebenen Lampe erlaubt auf diese Weise die stufenlose Einstellung des Lichtbündels zwischen einem im wesentlichen parallelen, gleichmäßigen Verlauf (wenn die Berge der Wellenfläche von Linse 3 sich in Einstellung zu den Tälern der Wellenfläche von Linse 4 befinden) und einem im wesentlichen gleichmäßigen, maximal divergierenden Verlauf (wenn die Berge der Wellenflächen der Linsen 3 und 4 sich in Einstellung zueinander befinden).
  • Jeder Schnitt durch den Mittelpunkt der Wellenflächen der beiden Linsen ergibt, wie in Fig. 2, 3 und 4 dargestellt, ein kontinuierliches wellenförmiges Profil, dessen Berge und Täler im wesentlichen Kreisbogen darstellen. Mit dieser Ausbildung wird, wie oben beschrieben, ein im wesentlichen gleichmäßiges Lichtbündel erhalten. Wenn eine andere Lichtbündelung erforderlich ist, wird die Form der Wellenberge verändert. Zum Beispiel werden zur Erzielung eines Lichtbündels mit einer hellen Mittelzone und sonst im wesentlichen gleichmäßigen Ausleuchtung die Scheitel der Wellenberge und der Boden der Wellentäler abgeflacht. Das auf die abgeflachten Teile der Wellenflächen auftreffende Licht tritt ohne wesentliche Brechung durch die Linsen hindurch und erzeugt die helle Mittelzone, und das auf die zwischen den abgeflachten Teilen liegenden Linsenflächen auftreffende Licht wird, wie oben beschrieben, unter Erzeugung der im wesentlichen gleichmäßig ausgeleuchteten Zone gebrochen.
  • Das Lampengehäuse kann aus einer gezogenen Hülse bestehen, in welche die Batterien nach Abnahme von Linsen, Reflektor und Glühlampe durch den Kopf eingesetzt werden, aber auch zur Füllung vom Boden her mit der üblichen abnehmbaren Bodenkappe versehen sein.
  • Die Linsen werden zweckmäßig so angeordnet, daß ihre Wellenflächen einander gegenüberliegen. Es können aber auch die ebenen Linsenflächen einander gegenüberliegen, und weiter kann die Wellenfläche der einen Linse der ebenen Fläche der anderen Linse zugewandt sein.
  • Bei einem anderen Linsenaufbau wird die Linse 4 wie in Fig. 4 starr gehaltert und die Linse 3 mit einem Umfangsringflansch versehen, der mit der Linsenebene einen rechten Winkel bildet. Der Flanschinnendurchmesser wird dabei so gewählt, daß die Linse 3 eine Kappe bildet, die mit Reibungspassung auf die Linse 4 paßt. Die Wellenfläche jeder Linse kann zu einer Anzahl untereinander gleicher, abwechselnd konkaver und konvexer Sektoren ausgebildet werden, so daß die konvexen Flächenteile radial vom Flächenzentrum nach außen verlaufende Berge bilden und die konkaven Oberflächenteile die zwischen den Bergen liegenden Täler bilden. Die Linsen sind dabei unter einem Winkelbetrag gegeneinander verstellbar, der gleich dem Winkelbereich eines Sektors ist, und zwar zwischen einer Lage, in welcher sich die konvexen Flächenteile der einen Wellenfläche in Einstellung zu den konkaven Flächenteilen der anderen Wellenfläche befinden, und einer Lage, in welcher sich die konkaven Flächenteile beider Wellenflächen in Einstellung zueinander befinden.
  • Das erfindungsgemäße Linsensystem kann auf jede Lichtquelle Anwendung finden, die ein im wesentlichen paralleles Lichtbündel liefert, wobei man ein im wesentlichen paralleles oder im wesentlichen gleichmäßig divergierendes Lichtbündel erhalten kann, beispielsweise ohne Rücksicht auf die Lichtquelle für Fahrradlampen, Fahrzeugscheinwerfer, Leuchten für Innenräume, bei denen eine regelbare Ausbreitung des Lichtbündels erwünscht ist, Theater-und Fassadenbeleuchtung verwendet werden.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Optisches System für batteriebetriebene Scheinwerferlampen, bei dem zwei zueinander parallelliegende Linsenstrenscheiben, die aus plankonkaven und plankonvexen Elementen bestehen, derart angeordnet sind, daß sie gegeneinander in ihren Ebenen bewegbar sind, und daß die Linsenscheiben durch Wahl ihrer Stellungen zueinander optisch unwirksam sein als auch den Lichtstrahlen eine maximale Divergenz erteilen können, dadurch gekennzeichnet, daß die Linsenscheiben von einer ebenen Fläche und einer spiralförmig angeordneten Wellenfläche begrenzt werden und daß ihre Bewegung gegeneinander durch Drehung erfolgt.
  2. 2. System nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Linsen (3, 4) kreisförmig ausgebildet und zur Einstellung durch Verdrehen um einen Winkelbetrag koaxial gehaltert sind.
  3. 3. System nach Anspruch 2 in Kombination mit einer batteriebetriebenen Scheinwerferlampe, in der einem Parabolreflektor eine Glühlampe so zugeordnet ist, daß ein im wesentlichen paralleles Lichtbündel erhalten wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Linsen (3, 4) vor Reflektor (11) und Glühlampe (12) angeordnet sind, eine der Linsen (4) in bezug auf den Reflektor (11) fest angeordnet und die andere Linse (3) koaxial zur ersten Linse in einem Linsenring (22) angeordnet ist, der gegenüber dem Reflektor verdrehbar ist und dadurch die Einstellung der Linsen zueinander erlaubt.
  4. 4. System nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß in der Innenseite des Linsenringes (22) eine bogenförmige Umfangsnut (28) vorgesehen und ein am Reflektor (11) befestigter Haltestift (27) in der Nut bis zum Anschlag an ihre Enden beweglich ist und die Endstellungen beim Verdrehen der Linsen (3, 4) gegeneinander bestimmt.
  5. 5. System nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die bewegliche Linse (3) die Form einer auf die feste Linse (4) aufgesetzten Kappe hat.
  6. 6. System nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß jede Wellenfläche zu zwei schneckenförmig verlaufenden Wellen (1, 2) gleicher Steigung ausgebildet ist, welche vom Zentrum der Wellenfläche in um 180° entgegengesetzten Richtungen ausgehen.
  7. 7. System nach einem der Ansprüche 2 bis 5. dadurch gekennzeichnet, daß die gewellte Fläche aus einer Anzahl gleicher Sektoren ausgeführt ist, die abwechselnd konkav und konvex und so ausgeführt -sind, daß sie zur Bildung einer durchgehend gewellten Fläche ineinander übergehen. B. System nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Wellenflächen der Linsen (3, 4) einander zugewandt sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Österreichische Patentschrift Nr. 79 262.
DEE15615A 1957-03-29 1958-03-28 Optisches System fuer batteriebetriebene Scheinwerferlampen Pending DE1126639B (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
GB1126639X 1957-03-29

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DE1126639B true DE1126639B (de) 1962-03-29

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ID=10876020

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT79262B (de) * 1917-01-05 1919-12-10 Siemens Schuckertwerke Wien Streulinsenanordnung für Scheinwerfer.

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT79262B (de) * 1917-01-05 1919-12-10 Siemens Schuckertwerke Wien Streulinsenanordnung für Scheinwerfer.

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