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DE1126683B - Verbindungseinrichtung fuer Feststoffraketen - Google Patents

Verbindungseinrichtung fuer Feststoffraketen

Info

Publication number
DE1126683B
DE1126683B DEK42429A DEK0042429A DE1126683B DE 1126683 B DE1126683 B DE 1126683B DE K42429 A DEK42429 A DE K42429A DE K0042429 A DEK0042429 A DE K0042429A DE 1126683 B DE1126683 B DE 1126683B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tube
central
combustion chamber
central tube
rocket
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEK42429A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Heinrich Klein
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
HEINRICH KLEIN DR ING
Original Assignee
HEINRICH KLEIN DR ING
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by HEINRICH KLEIN DR ING filed Critical HEINRICH KLEIN DR ING
Priority to DEK42429A priority Critical patent/DE1126683B/de
Publication of DE1126683B publication Critical patent/DE1126683B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02KJET-PROPULSION PLANTS
    • F02K9/00Rocket-engine plants, i.e. plants carrying both fuel and oxidant therefor; Control thereof
    • F02K9/97Rocket nozzles
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02KJET-PROPULSION PLANTS
    • F02K9/00Rocket-engine plants, i.e. plants carrying both fuel and oxidant therefor; Control thereof
    • F02K9/08Rocket-engine plants, i.e. plants carrying both fuel and oxidant therefor; Control thereof using solid propellants
    • F02K9/30Rocket-engine plants, i.e. plants carrying both fuel and oxidant therefor; Control thereof using solid propellants with the propulsion gases exhausting through a plurality of nozzles
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02KJET-PROPULSION PLANTS
    • F02K9/00Rocket-engine plants, i.e. plants carrying both fuel and oxidant therefor; Control thereof
    • F02K9/08Rocket-engine plants, i.e. plants carrying both fuel and oxidant therefor; Control thereof using solid propellants
    • F02K9/32Constructional parts; Details not otherwise provided for
    • F02K9/36Propellant charge supports

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Lining Or Joining Of Plastics Or The Like (AREA)

Description

  • Verbindungseinrichtung für Feststoffraketen Die Erfindung bezieht sich auf eine Verbindungseinrichtung für Feststofffraketen, die durch ein zentrales Mittelrohr gebildet wird und nach Patent 1106 120 den vorderen Brennkammerboden und den Düsenboden am hinteren Ende der Rakete mit dem äußeren Brennkammermantel mit Dichtungen zusammenhält, wobei das zentrale Mittelrohr mit seinem hinteren Ende im Düsenboden eingegossen wird.
  • Wie in der obengenannten Patentschrift offenbart, wurde zwecks Einsparung am Totgewicht und zur Stützung der Antriebssätze aus festem Treibstoff vorgeschlagen, an Stelle von direkten oder indirekten Verschraubungen ein zentrales Mittelrohr einzubauen, das die Raketenteile wie vorderen Brennkammerboden, Düsenboden und Brennkammermantel bei Einstufenraketen sowie auch den Zwischenboden und die zusätzlichen Mantelstücke bei Mehrstufenraketen fest miteinander verbindet und zusammenhält.
  • Dieses Mittelrohr kann je nach Größe der Rakete aus Metall oder bewehrtem Kunststoff gefertigt sein. Es wird zwecks leichten Laborierens der Rakete an seinem vorderen Ende mittels eines Gewindezapfens in den vorderen Brennkammerböden eingeschraubt. In dem Düsenboden, der vorwiegend aus einem härtbaren Kunstharz mit Armierung gegossen wird, ist es eingegossen.
  • Erfindungsgemäß wird deshalb vorgeschlagen, das einzugießende Ende des Rohres weit aufzuweiten oder mit Bördelungen oder Wülsten zu versehen, daß eine kraft- und formschlüssige Verbindung entsteht, welche die beim Start der Rakete auftretenden Längskräfte aufnehmen kann, ohne daß sich das Rohr im Düsenboden lockert. Diese Befestigungsart ist auch deshalb wichtig, weil bei einer zwei- oder mehrstufigen Rakete am Ausgang des Mittelrohres eine zusätzliche Düse angebracht und die verbleibende schwache Wandstärke des Düsenbodens eine andere Befestigungsart ausschließt.
  • Der Gegenstand der Erfindung ist in der Zeichnung schematisch und im Prinzip dargestellt und in der Beschreibung näher erläutert. Es zeigt Fig. 1 den Mittelschnitt einer Einfachrakete mit Mittelrohr und Befestigung mittels Bördelrand, Fig. 2 die Rückansicht der Fig. l., Fig. 3 den Mittelschnitt einer Zwischenstufenrakete mitMittelrohr undBefestigung durch das aufgeweitete Ende des Rohres, Fig. 4 die Rückansicht nach Fig. 3.
  • In einem äußeren Brennkamme_rrohr 1, das mit einer dünnen wärmeisolierenden Kunststoffschicht 2 oder Lackschicht ausgelegt ist, ist zentral ein Mittelrohr 3 angeordnet. Zwischen diesen beiden Rohren sind ein äußeres Pulverrohr 4 und ein inneres Pulverrohr 5 eingebettet. Das äußere Pulverrohr ist über die Kunststoffschieht2 isolierend mit dem Brennkammerrohr 1 fest verbunden: ebenfalls auf solche Weise das innerePulverrohr4 mittels derKunststoffschicht2' gegen das Mittelrohr 3. Zwischen dem äußeren Pulverrohr 4 und dem inneren Pulverrohr 5 ist ein hohlzylinderförmiger Spalt 6 gelassen, von wo aus auf der ganzen Länge der Pulverzylinder die Verbrennung radial in Richtung gegen das B.rennkammerrohr 1 und gegen das Mittelrohr 3 erfolgt. An dem einen Ende ist die Brennkammer durch den Brennkammerboden 7 und am anderen Ende durch den Düsenboden abgeschlossen. Die Ringe 10, Il, 12 und die Scheibe 13 sind Wärmeisolierungen. Das Mittelrohr 3 geht durch den Düsenboden 8 und hält diesen am Ende mit einem Bund 14. Am anderen Ende ist das Mittelrohr 3 mit einem Gewindezapfen 15 z. B. durch einen oder mehrere Stifte 16 oder auch in einer nicht gezeichneten anderen Ausführung z. B. durch Schweißen fest verbunden. Auf diesen ist der Brennkammerboden fest aufgeschraubt, wodurch die Rakete zusammengehalten und an den Stoßstellen abgedichtet wird.
  • In Fig. 3 ist die Anwendung der Verbindungseinrichtung bei einer kombinierten Rakete mit Kurzzeit-und Langzeitantrieb gezeigt. Hier ist das Mittelrohr im Düsenboden 8' je nach Herstellungsart mit einer Erweiterung oder einem Bördel17 versehen, damit der um das Rohr 23 herumgespritzte, gepreßte oder gegossene Düsenboden gehalten und die Wandung der Mitteldüse nicht geschwächt wird. Durch das Mittelrohr 23 werden der vordere Brennkammer- Boden und der Düsenboden 8' über das Mantelrohr 21' des Langzeitbrenners, das Zwischenstück 27 und das Mantelrohr 21 des Kurzzeitbrenners zusammengehalten. Das Rohr 23 ist im Bereich des Langzeitbrenners mit Bohrungen oder Schlitzen 28 versehen, so daß nach Zündung des Langzeitbrenners, bestehend aus den Treibstoffblöcken 30, die Abbrenngase durch diese in das Rohr und durch die zentrale Mitteldüse 29 austreten können. Der Kurzzeitbrenner, bestehend aus den Treibstoffrohren 24 und 25, ist analog den oben beschriebenen mit Bezugszeichen 4 und 5 versehenen, ebenfalls mit Kunststoffisolierungen 22 und 22', wie bekannt, an den tragenden Rohren 21, 23 befestigt. Die sechs Düsen 9 haben bei dieser Ausführung nur Verbindung mit dem Kurzzeitantrieb, während die Düse 29 mit dem Langzeitantrieb oder mit dem Druckausgleich über das Rohr 23 in Verbindung steht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verbindungseinrichtung für Feststoffraketen, die durch ein zentrales Mittelrohr gebildet wird und nach Patent 1106120 den vorderen Brennkammerboden und den Düsenboden am hinteren Ende der Rakete mit dem äußeren Brennkamme-rmantel mit Dichtungen zusammenhält, wobei das zentrale Mittelrohr mit seinem hinteren Ende am Düsenboden eingegossen wird, dadurch gekennzeichnet, daß das hintere Ende des zentralen Mittelrohres (3, 23) mit einer oder mehreren Bördelungen (14) versehen oder auf einen größeren Durchmesser (17) aufgeweitet ist.
DEK42429A 1960-04-05 1960-04-05 Verbindungseinrichtung fuer Feststoffraketen Pending DE1126683B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
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DEK42429A DE1126683B (de) 1960-04-05 1960-04-05 Verbindungseinrichtung fuer Feststoffraketen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1126683B true DE1126683B (de) 1962-03-29

Family

ID=7222751

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DEK42429A Pending DE1126683B (de) 1960-04-05 1960-04-05 Verbindungseinrichtung fuer Feststoffraketen

Country Status (1)

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DE (1) DE1126683B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4523524A (en) * 1983-01-31 1985-06-18 The United States Of America As Represented By The Secretary Of The Army Low cost antitank rocket motor structure

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4523524A (en) * 1983-01-31 1985-06-18 The United States Of America As Represented By The Secretary Of The Army Low cost antitank rocket motor structure

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