DE1126511B - Ausbildung einer um ein Maschinenteil gelegten Magnetisierungsspule und deren Anordnung im Maschinengehaeuse - Google Patents
Ausbildung einer um ein Maschinenteil gelegten Magnetisierungsspule und deren Anordnung im MaschinengehaeuseInfo
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- DE1126511B DE1126511B DED32237A DED0032237A DE1126511B DE 1126511 B DE1126511 B DE 1126511B DE D32237 A DED32237 A DE D32237A DE D0032237 A DED0032237 A DE D0032237A DE 1126511 B DE1126511 B DE 1126511B
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Description
- Ausbildung einer um ein Maschinenteil gelegten Magnetisierungsspule und deren Anordnung im Maschinengehäuse Die Erfindung betrifft die Ausbildung einer um ein Maschinenteil gelegten Magnetisierungsspule und deren Anordnung im Maschinengehäuse zur Kompensation von in einem begrenzten Gebiet auftretenden Änderungen des magnetischen Erdfeldes, die durch sich in diesem Gebiet bewegende Eisenmassen, beispielsweise durch Schiffe und deren Teile, hervorgerufen werden. Es ist bekannt, zu diesem Zweck ferromagnetische Teile von Schiffen bzw. Schiffsmaschinen zur Erzeugung geeigneter Gegenfelder mit Magnetisierungsspulen bzw. Permanentmagneten zu versehen.
- Eine Aufgabe der Erfindung liegt darin, für die Anbringung der Magnetisierungsspule rund um den insbesondere innerhalb eines geschlossenen Maschinengehäuses eingebauten Maschinenteil einfache Montagemöglichkeiten zu schaffen und hierbei außerdem umständliche elektrische Anschlußarbeiten zu vermeiden.
- Zur Lösung dieser Aufgabe wird gemäß der Erfindung der Spulenkörper aus elektrisch leitendem Material hergestellt, zweiteilig ausgebildet, und die beiden Spulenkörperhälften, mit denen je ein Ende der Spulenwicklung stromführend verbunden ist, werden durch eine Isolierschicht voneinander getrennt und die Stromzu- und Stromabfuhr zur und von der Spulenwicklung über Mittel vorgenommen, die zur Verbindung bzw. mit zur Verbindung des Spulenkörpers mit dem Maschinengehäuse dienen.
- Bei Verwendung der erfindungsgemäß ausgebildeten, d. h. geteilten Magnetisierungsspule für ein innerhalb eines geschlossenen Maschinengehäuses eingebautes Maschinenteil, z. B. für eine Welle mit Nocken und Lagerzapfen, zwischen denen die Spule angeordnet werden soll, ist es somit möglich, den Spulenkörper auf der Welle vor deren Einbau vorzumontieren, darauf die Wicklung anzubringen und dann die Welle mit der fertigen Spule im Maschinengehäuse einzubauen. Nunmehr kann die Befestigung des Spulenkörpers innerhalb des Gehäuses durch nach außen ragende Glieder, z. B. Schraubenbolzen, erfolgen, die, wie bereits erwähnt, außerdem gleichzeitig zur Zu-und Abfuhr des elektrischen Stromes dienen, d. h., bei der Fixierung des Spulenkörpers wird gleichzeitig ein sicherer elektrischer Anschluß auch im Hinblick auf die beweglich geführten Befestigungsmittel erreicht.
- Bei Maschinenteilen, z. B. Wellen, die gegenüber dem Maschinengehäuse beweglich, d. h. drehbar zu lagern sind, ist es ferner Aufgabe der Erfindung, in bezug auf das Maschinengehäuse eine Anordnung und Montagemöglichkeit für den Spulenkörper zu schaffen, welche die freien Bewegungen bzw. die Drehung des Maschinenteiles gegenüber dem Spulenkörper nicht behindert.
- Zur Lösung hierzu ist weiter gemäß der Erfindung eine Befestigungsvorrichtung vorgesehen, welche den Spulenkörper in bezug auf den im Maschinengehäuse gelagerten Maschinenteil frei stehend, d. h. mit lichtem Abstand, hält und den Spulenkörper in dieser bestimmten Lage gegenüber dem Maschinengehäuse fixiert.
- Das vorgenannte Merkmal kann im Zusammenhang mit dem ersten Erfindungsgedanken eines geteilten Spulenkörpers aus stromleitendem Material stehen; es kann aber auch losgelöst von diesem betrachtet werden, d. h., es kann auch Anwendung finden bei einem Spulenkörper bekannter Art.
- Eine Weiterbildung der Erfindung besteht in einer besonders günstigen Befestigungsvorrichtung, die hauptsächlich aus einer Halterung, z. B. in Form eines Lagerbockes, besteht, die den Spulenkörper teilweise formschlüssig umgreift und einen Montagedeckel aufweist, der gegenüber der Halterung zentriert und mit derselben durch Schraubenbolzen verbunden ist, die gleichzeitig zur Stromzu- und -abfuhr dienen, wobei der Montagedeckel wiederum in seiner Lage in bezug auf das Maschinengehäuse zentriert und an demselben lösbar befestigt ist.
- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigt Fig. 1 eine in einem Maschinengehäuse eingebaute Welle mit einer um diese angeordnete Magnetisierungsspule im Schnitt und Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie I1-II der Fig.1. Im Maschinengehäuse 11 ist eine Welle 12 drehbar gelagert. Das eine Wellenlager ist mit 13 bezeichnet. Um die Welle 12 ist eine Magnetisierungsspule angeordnet, deren Spulenkörper K aus zwei Hälften 14 und 15 besteht, die miteinander fest verbunden und durch eine Isolierschicht 24 elektrisch voneinander getrennt sind. Der Spulenkörper K wird durch eine Halterung H (Haltebock) teilweise formschlüssig umfaßt, die ebenfalls aus zwei Teilen 16 und 17 besteht, die durch eine Isolierschicht 18 elektrisch voneinander getrennt sind. Die Halterung H ist durch Paßhülsen 19 gegenüber einer Montageplatte 20 zentriert, die aus elektrisch nichtleitendem Material hergestellt und durch Schrauben 21 am Maschinengehäuse 11 befestigt ist. Die feste Verbindung zwischen dem Montagedeckel 20 und der Halterung H (16 und 17) erfolgt durch Schrauben 22. Am Montagedeckel 20 wird der Spulenkörper K durch vier Schraubenbolzen 23 bzw. 23' befestigt, wovon zwei (23) stromführend sind, der eine jeweils positiv, der andere negativ.
- Die Montage und Anordnung der Magnetisierungsspule geht folgendermaßen vor sich: Außerhalb des Maschinengehäuses 11 werden, auf der Welle 12 lose angeordnet, die beiden Spulenkörperhälften 14 und 15 unter Zwischenlage der Isolierschicht 24 fest miteinander verbunden. Anschließend wird der Spulenkörper K auf der Welle vorübergehend befestigt und durch Drehen derselben mit der Wicklung W versehen. Das eine Ende der Wicklung W wird an der Hälfte 14 und das andere Ende an der Hälfte 15 des Spulenkörpers K elektrisch leitend befestigt. Nun wird die Welle 12 mit der Magnetisierungsspule in das Maschinengehäuse 11 eingebaut. Sodann wird der Spulenkörper K mittels der Schraubenbolzen 23 und 23' an der zwischenzeitlich mit dem Montagedeckel 20 fest verbundenen Halterung H befestigt. Schließlich wird der Deckel 20 am Gehäuse 11 angeschraubt. Dabei ist der lichte Abstand bzw. der Spalt zwischen dem Innendurchmesser des Spulenkörpers K und dem Außendurchmesser der Welle 12 auch mit Rücksicht auf die Toleranz der einzelnen Verbindungen innerhalb der Befestigungsvorrichtung genügend groß gewählt.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: 1. Ausbildung einer um ein Maschinenteil gelegtenMagnetisierungsspule und derenAnordnung im Maschinengehäuse, wobei der Maschinenteil insbesondere in einem geschlossenen Maschinengehäuse eingebaut ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Spulenkörper (K) aus leitendem Material besteht, zweiteilig ausgebildet ist und die beiden Spulenkörperhälften (14 und 15), mit denen je ein Ende der Spulenwicklung (W) stromführend verbunden ist, durch eine Isolierschicht (24) voneinander getrennt sind und die Stromzufuhr und Stromabfuhr zur und von der Spulenwicklung (W) über Mittel (23) erfolgt, die zur Verbindung des Spulenkörpers (K) mit dem Maschinengehäuse (11) dienen.
- 2. Ausbildung einer um ein Maschinenteil gelegten Magnetisierungsspule und deren Anordnung im Maschinengehäuse, insbesondere nach Anspruch 1, wobei der innerhalb des Spulenkörpers befindliche Maschinenteil im Maschinengehäuse beweglich, z. B. drehbar, gelagert ist, gekennzeichnet durch eine von außen montierbare Befestigungsvorrichtung, welche den Spulenkörper (K) in bezug auf den vorgenannten Maschinenteil (12) frei stehend bzw. frei liegend hält und den Spulenkörper (K) in dieser vorbestimmten Lage gegenüber dem Maschinengehäuse (11) fixiert.
- 3. Ausbildung einer um ein Maschinenteil gelegtenMagnetisierungsspule und derenAnordnung im Maschinengehäuse nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungsvorrichtung einesteils aus einer den Spulenkörper (K) ganz oder teilweise formschlüssig umgreifenden Halterung (H) besteht, welche in ihrer Lage gegenüber dem Maschinengehäuse (11) mittelbar oder unmittelbar fixiert ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED32237A DE1126511B (de) | 1959-12-29 | 1959-12-29 | Ausbildung einer um ein Maschinenteil gelegten Magnetisierungsspule und deren Anordnung im Maschinengehaeuse |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED32237A DE1126511B (de) | 1959-12-29 | 1959-12-29 | Ausbildung einer um ein Maschinenteil gelegten Magnetisierungsspule und deren Anordnung im Maschinengehaeuse |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1126511B true DE1126511B (de) | 1962-03-29 |
Family
ID=7041231
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DED32237A Pending DE1126511B (de) | 1959-12-29 | 1959-12-29 | Ausbildung einer um ein Maschinenteil gelegten Magnetisierungsspule und deren Anordnung im Maschinengehaeuse |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1126511B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3531602A1 (de) * | 1984-09-04 | 1986-03-13 | Aktiebolaget Bofors, Bofors | Verfahren und vorrichtung zur verringerung der magnetischen identitaet fuer schiffsteile, die bezueglich ihrer lage und hoehenrichtung bewegbar sind |
| DE9013208U1 (de) * | 1990-09-18 | 1991-01-10 | Bundesamt für Wehrtechnik u. Beschaffung, 5400 Koblenz | Vorrichtung zur Kompensation des von Schiffseinbaugruppen verursachten magnetischen Störfeldes |
-
1959
- 1959-12-29 DE DED32237A patent/DE1126511B/de active Pending
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3531602A1 (de) * | 1984-09-04 | 1986-03-13 | Aktiebolaget Bofors, Bofors | Verfahren und vorrichtung zur verringerung der magnetischen identitaet fuer schiffsteile, die bezueglich ihrer lage und hoehenrichtung bewegbar sind |
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