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DE1126072B - Vorrichtung zur Sterilisation von Flaschenkorken - Google Patents

Vorrichtung zur Sterilisation von Flaschenkorken

Info

Publication number
DE1126072B
DE1126072B DEG28410A DEG0028410A DE1126072B DE 1126072 B DE1126072 B DE 1126072B DE G28410 A DEG28410 A DE G28410A DE G0028410 A DEG0028410 A DE G0028410A DE 1126072 B DE1126072 B DE 1126072B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
container
sieve
space
corks
sterilization
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEG28410A
Other languages
English (en)
Inventor
Rudolf Meier
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Grashey & Poujarniscle
Original Assignee
Grashey & Poujarniscle
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Grashey & Poujarniscle filed Critical Grashey & Poujarniscle
Priority to DEG28410A priority Critical patent/DE1126072B/de
Publication of DE1126072B publication Critical patent/DE1126072B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67BAPPLYING CLOSURE MEMBERS TO BOTTLES JARS, OR SIMILAR CONTAINERS; OPENING CLOSED CONTAINERS
    • B67B1/00Closing bottles, jars or similar containers by applying stoppers
    • B67B1/03Pretreatment of stoppers, e.g. cleaning, steaming, heating, impregnating or coating; Applying resilient rings to stoppers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Apparatus For Disinfection Or Sterilisation (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Sterilisation von Flaschenkorken Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Sterilisation von Flaschenkorken.
  • Insbesondere zur Desinfektion beliebiger Gegenstände sind Vorrichtungen bekanntgeworden, die in ortsbeweglicher Ausführung aus einem Desinfektionsbehälter bestehen, dem eine Vorrichtung, beispielsweise eine Pumpe, zum Fördern der innig zu mischenden Desinfektionsflüssigkeit nach der Reinigungsstelle angegliedert ist.
  • Zum Sterilisieren von Korken ist diese und alle anderen bekanntgewordenen Vorrichtungen insofern nicht geeignet, als damit das Desinfektionsmittel nicht in dem gewünschten Maße an diese herangeführt wird, also meist nur das untere Drittel des Behälterinhaltes einer tatsächlichen Sterilisation ausgesetzt ist.
  • Generell ist die Umwälzung von Waschflüssigkeit bei Wasch- und Spülmaschinen bekannt.
  • Weiter ist zum Stand der Technik noch eine Vorrichtung, bestehend aus einem Gefäß mit zwei etagenförmig angeordneten Sieben, zu erwähnen, zwischen denen die dort untergebrachten Korken vom Boden des Gefäßes her ständig mit frischem Wasser in lebhafter Bewegung umspült werden, derart, daß von einer am Boden angeordneten, mit kleinen Bohrungen versehenen Rohrspirale das Wasser nach oben ausgesprüht wird. Aus Ersparnisgründen wird das Abwasser bei diesem Verfahren noch anderen Zwecken zugeführt. Die gleichzeitige Anwendung eines sterilen Mittels ist dabei nicht erwähnt.
  • Die erfindungsgemäße Vorrichtung zum Reinigen und Sterilisieren von Flaschenkorken unter Verwendung von wäßriger schwefeliger Säure besteht aus einem Behälter mit Frischwasserzulauf. zwei im Abstand vom Boden und Deckel angeordneten Siebböden und einer SO.,-Zuleitung. Sie ist gekennzeichnet durch die Anordnung der SO,-Zuleitung in dem Raum zwischen Boden und Siebböden, ferner durch eine Umwälzpumpe, deren Saugleitung in dem Raum zwischen Boden und Siebboden liegt und deren Druckleitung in dem Raum zwischen dem oberen Siebboden und dem Deckel mündet.
  • Dem Behälter kann ein Säuremeßgerät bekannter Art mit Zwischenschaltung eines Dreiwegehahnes angeschlossen werden, durch das die Beendigung der SO..-Zufuhr angezeigt wird, und zwar dann, wenn die Meßspindel auf 2 °/a steht, wobei sich der Meßvorgang bei jedem Sterilisationsprozeß nach vorheriger Entleerung des Standglases über den Dreiwegehahn wiederholen läßt.
  • Über dem Behälter, vorteilhafterweise in einer nächsthöheren Etage, wird zweckmäßig ein Vorratsbehälter untergebracht, der ein über den Behälter ragendes Rohr aufweist, an dem ein Schieber drehbar gelagert ist.
  • Beim Arbeiten mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung sind nur wenige Schalter- oder Griffbetätigungen, also fast keine manuelle Arbeit notwendig, und eine direkte Berührung mit flüssigem oder gasförmigem SO, ist ausgeschlossen.
  • Das rasche Arbeiten mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung ermöglicht es, eine größere Menge wenig gequollener, somit fester, aber genügend steriler, rasch abtrocknender Naturkorken herzustellen, als dies bislang möglich war. In der Zeichnung wird ein Beispiel der erfindungsgemäßen Vorrichtung beschrieben.
  • Die Vorrichtung besteht aus einem mit Siebeinsätzen 4 und 5 und mit einem mittels eines Scharniers 3 angelenkten Deckel 2 versehenen Behälter 1. An diesem Behälter ist eine Umlaufpumpe 17 angebaut, deren Absaugleitung 19 unmittelbar über dem Behälterboden, die Zufuhrleitung 18 am oberen Behälterende über dem Siebeinsatz 5 koaxial in das Behälterinnere ragt. Durch die Zufuhröffnung 7 wird das Frischwasser über einen Schlauch 8 von einem Hahn 9 zum Einströmen gebracht.
  • Das Füllen des Behälters 1 mit den Korken kann auf verschiedene Art erfolgen, z. B. aus einem über der Decke befindlichen Vorratsbehälter 21, der an einem Rohr 22 einen bei 23 gelagerten Schieber 24 aufweist. Während des Waschprozesses kann der Deckel 2 offen sein, damit die Korklohe und das mit Kork- und Staubteilchen nach oben strömende Wasser ablaufen können. Das Spülwasser mittels Überlaufrohr bei geschlossenem Deckel abzuführen, wäre unsinnig, da sich unter diesem der Schmutz staut.
  • Die Flaschenkorken, die während des Wasch- und Sterilisierprozesses von dem Siebeinsatz 5 niedergehalten werden, sind der Einfachheit halber in der Zeichnung nicht dargestellt.
  • Nach dem etwa 1 bis 2 Stunden, je nach Korkqualität, andauernden Waschprozeß wird der Behälter 1 mittels Deckel 2 verschlossen.
  • Aus einer Vergaserstation, bestehend aus einer S OFlasche 10, einem Vergaser 11 mit Reduzierventil 12 und Filter 13, wird anschließend dem Wasser über eine Leitung 14 und einem am Behälterboden liegenden, mit schräg nach oben eingebrachten öffnungen 16 versehenen Ringrohr 15 S O,-Gas zugeführt, und zwar unter gleichzeitiger Inbetriebnahme der Umwälzpumpe 17, damit sich die schwefelige Säure, die ja bekanntlich spezifisch schwerer ist als das Wasser, nicht am Boden absetzen kann, sondern gleichmäßig mit dem Wasser vermischt wird. Durch das Absaugrohr 19 wird die anfangs schwere wäßrige schwefelige Säure abgesaugt und entgegen der S O Gaseinströmung dem Korken von oben her zugeführt und zwar so lange, wie der Sterilisierprozeß dauert.
  • Die Zuführung von gasförmigem SO., wird dann unterbrochen bzw. abgestellt, wenn die Konzentration 21/o beträgt. Die Messung der Konzentration erfolgt getrennt bei jedem Sterilisierprozeß durch ein am Behälter 1 angebautes Meßgerät, bestehend aus einer in einem Standglas untergebrachten Meßspindel 20 bekannter Art, zu der das Konzentrat über einen Dreiwegehahn 21' zu- bzw. abgeführt wird.
  • Ein Entweichen der SO Z Gase während des Sterilisierprozesses, noch weniger beim Entleeren des Behälters 1, wie dies bisher besonders schädigend empfunden wurde, ist nicht mehr möglich, da erfindungsgemäß der Behälter 1 dichtend mit einem Deckel 2 geschlossen ist und die wäßrige Schwefeldioxydlösung über einen bei 7 angeschlossenen, nicht dargestellten Schlauch ins Freie oder aber über einen Siphon in den Abwasserkanal geleitet wird.
  • Durch die obenerwähnte Vorrichtung wird die wäßrige Schwefeldioxydlösung ständig den Poren der Korken zugeführt, da durch die starke Bewegung der Flüssigkeit keine Schutzschichten und Spannungen an den Korken entstehen.
  • Der Sterilisationsprozeß ist dadurch stark verkürzt, und die Korken quellen nur wenig auf.
  • Nach dem Entleeren des Behälters 1 verbleibt in diesem bei geschlossenem Deckel und Ablußöffnung ein Rest von Schwefeldioxydlösung am Boden, wodurch eine nachhaltige Vergasung gewährleistet ist, und somit eine Reinfektion der im Behälter 1 selbst trocknenden Korken verhindert.
  • Die Entnahme erfolgt vorteilhafterweise am folgenden Arbeitstag, und zwar bewußt unter öffnen des Deckels 2 und Abnahme des Siebeinsatzes 4, da so kein Gas entweichen kann. Vorzugsweise wird zur Entnahme ein säure- und rostfester, vorher sterilisierter Korkenheber verwendet.
  • Um die diskontinuierlich arbeitende Vorrichtung zu ergänzen, besteht die Möglichkeit, die sterilen Korken über eine sterile Schleuse einer vorteilhafterweise in einem nächsthöheren Stockwerk liegenden Flaschenabfüllvorrichtung zuzuführen.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Vorrichtung zum Reinigen und Sterilisieren von Flaschenkorken unter Verwendung von wäßriger schwefeliger Säure, bestehend aus einem Behälter mit Frischwasserzulauf, zwei im Abstand von Boden und Deckel angeordneten Siebböden und einer S 02 Zuleitung, gekennzeichnet durch Anordnung der S 02 Zuleitung (15) in dem Raum zwischen Boden und Siebboden (4), durch eine Umwälzpumpe (17), deren Saugleitung in dem Raum zwischen Boden und Siebboden (4) angeordnet ist und deren Druckleitung in dem Raum zwischen Siebboden (5) und Deckel mündet.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein mit dem Behälter durch einen Dreiwegehahn (21) verbundenes Standrohr mit einer Meßspindel (20). In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 289 880, 816 989, 959940.
DEG28410A 1959-11-20 1959-11-20 Vorrichtung zur Sterilisation von Flaschenkorken Pending DE1126072B (de)

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DEG28410A DE1126072B (de) 1959-11-20 1959-11-20 Vorrichtung zur Sterilisation von Flaschenkorken

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DE1126072B true DE1126072B (de) 1962-03-22

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ID=7123476

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DEG28410A Pending DE1126072B (de) 1959-11-20 1959-11-20 Vorrichtung zur Sterilisation von Flaschenkorken

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DE (1) DE1126072B (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3009313A1 (de) * 1979-03-13 1980-09-25 Ciba Geigy Ag Stopfenreinigungsvorrichtung
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WO1995002553A1 (en) * 1993-07-14 1995-01-26 Antonio Martins Pereira Integrated unit for treating caps and/or corks for bottles

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