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DE19860290A1 - Verfahren zur Sterilisation sowie Dampfsterilisator zur Durchführung des Verfahrens - Google Patents

Verfahren zur Sterilisation sowie Dampfsterilisator zur Durchführung des Verfahrens

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Publication number
DE19860290A1
DE19860290A1 DE19860290A DE19860290A DE19860290A1 DE 19860290 A1 DE19860290 A1 DE 19860290A1 DE 19860290 A DE19860290 A DE 19860290A DE 19860290 A DE19860290 A DE 19860290A DE 19860290 A1 DE19860290 A1 DE 19860290A1
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DE
Germany
Prior art keywords
pressure vessel
objects
cleaning
cleaning liquid
steam sterilizer
Prior art date
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Ceased
Application number
DE19860290A
Other languages
English (en)
Inventor
Joerg-Uwe Kraftmeier
Eberhard Von Der Waydbrink
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Melagapparate & Co KG GmbH
Original Assignee
Melagapparate & Co KG GmbH
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Publication date
Application filed by Melagapparate & Co KG GmbH filed Critical Melagapparate & Co KG GmbH
Priority to DE19860290A priority Critical patent/DE19860290A1/de
Publication of DE19860290A1 publication Critical patent/DE19860290A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B08CLEANING
    • B08BCLEANING IN GENERAL; PREVENTION OF FOULING IN GENERAL
    • B08B3/00Cleaning by methods involving the use or presence of liquid or steam
    • B08B3/04Cleaning involving contact with liquid
    • B08B3/10Cleaning involving contact with liquid with additional treatment of the liquid or of the object being cleaned, e.g. by heat, by electricity or by vibration
    • B08B3/12Cleaning involving contact with liquid with additional treatment of the liquid or of the object being cleaned, e.g. by heat, by electricity or by vibration by sonic or ultrasonic vibrations
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61LMETHODS OR APPARATUS FOR STERILISING MATERIALS OR OBJECTS IN GENERAL; DISINFECTION, STERILISATION OR DEODORISATION OF AIR; CHEMICAL ASPECTS OF BANDAGES, DRESSINGS, ABSORBENT PADS OR SURGICAL ARTICLES; MATERIALS FOR BANDAGES, DRESSINGS, ABSORBENT PADS OR SURGICAL ARTICLES
    • A61L2/00Methods or apparatus for disinfecting or sterilising materials or objects other than foodstuffs or contact lenses; Accessories therefor
    • A61L2/02Methods or apparatus for disinfecting or sterilising materials or objects other than foodstuffs or contact lenses; Accessories therefor using physical phenomena
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    • AHUMAN NECESSITIES
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    • A61LMETHODS OR APPARATUS FOR STERILISING MATERIALS OR OBJECTS IN GENERAL; DISINFECTION, STERILISATION OR DEODORISATION OF AIR; CHEMICAL ASPECTS OF BANDAGES, DRESSINGS, ABSORBENT PADS OR SURGICAL ARTICLES; MATERIALS FOR BANDAGES, DRESSINGS, ABSORBENT PADS OR SURGICAL ARTICLES
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    • C02F2103/00Nature of the water, waste water, sewage or sludge to be treated
    • C02F2103/02Non-contaminated water, e.g. for industrial water supply
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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Sterilisation von Gegenständen sowie einen Dampfsterilisator insbesondere zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren anzugeben, das eine vereinfachte Vorreinigung und einen vereinfachten Sterilisationsprozeß ermöglicht, sowie einen Dampfsterilisator zur Verfügung zu stellen, mit dem das Verfahren durchführbar ist. Erfindungsgemäß werden die Gegenstände in einem Druckkessel (1) des Dampfsterilisators vorgereinigt. Der erfindungsgemäße Dampfsterilisator weist dazu die notwendigen Mittel (40 bis 54) auf.

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Sterilisation von Gegenständen nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 sowie ei­ nen Dampfsterilisator insbesondere zur Durchführung des Verfahrens nach dem Oberbegriff des Anspruchs 9.
Bekannte derartige Verfahren sehen vor dem Sterilisations­ prozeß in einem Sterilisator vor, die zu sterilisierenden Gegenstände außerhalb des Sterilisators von Hand zu desinfi­ zieren und zu reinigen. Alternativ hierzu erfolgt dieser Vorgang auch in einer Reinigungsmaschine.
Nach der Reinigung werden die Gegenstände in Hüllen aus einem luftdurchlässigem Material verpackt und in den Steri­ lisator eingebracht. In diesen Hüllen werden die Gegenstän­ de nach der Sterilisation gelagert. Alternativ dazu ist vorgesehen, die Gegenstände unverpackt in den Sterilisator einzubringen.
Ein solcher Sterilisator ist beispielsweise aus der DE 33 40 050 A1 bekannt. In diesem bekannten Sterilisator werden die Gegenstände durch heißen Dampf sterilisiert und getrock­ net.
Dazu weist der bekannte Dampfsterilisator einen Druckkessel auf, dem ein Dampferzeuger mit einem Wasservorratsbehälter zugeordnet ist. Weiterhin ist eine Wasserstrahlpumpe zur Erzeugung eines Unterdrucks im Druckkessel vorgesehen.
Zur Sterilisation wird der Druckkessel mehrmals abwechselnd evakuiert und mit unter Überdruck stehendem Dampf gefüllt, um sämtliche Luft im Druckkessel sowie die sich in der Hülle der Gegenstände befindliche Luft zu entfernen. Die Sterilisation erfolgt anschließend durch aufgeheizten Dampf, der für eine vorgegebene Zeitspanne im Druckkessel verweilen muß. Danach wird der Dampf abgelassen und der Druckkessel zum Trocknen der Gegenstände evakuiert. Das hier beschriebene Verfahren ist allgemein unter "fraktio­ niertem Vakuumverfahren" bekannt.
Bei dem beschriebenen Verfahren ist von Nachteil, daß die zu sterilisierenden Gegenstände außerhalb des Dampfsterili­ sators gereinigt, in Hüllen verpackt und danach in den Druckkessel eingebracht werden müssen. Bei der Reinigung und der Verpackung der Gegenstände in die Hüllen kommt es auch häufig zu Verletzungen aufgrund der meist sehr schar­ fen zu sterilisierenden Gegenstände, beispielsweise Skalpel­ le.
Darüber hinaus ist nachteilig, daß aufgrund der für das bekannten Verfahren notwendigen Hülle der Vorgang des Evakuierens und des Einleitens von Dampf in den Dampfkessel vor der Sterilisation sehr oft wiederholt werden muß, um die sich in der Hülle befindliche Luft vollständig zu ent­ fernen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zur Sterilisation von Gegenständen anzugeben, das eine verein­ fachte Reinigung und einen vereinfachten Sterilisationspro­ zeß ermöglicht, sowie einen Dampfsterilisator zur Verfügung zu stellen, mit dem das Verfahren durchführbar ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch ein Verfahren mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Ein Dampfsterilisator insbesondere zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfah­ rens wird durch die Merkmale des Anspruchs 9 charakteri­ siert.
Das erfindungsgemäße Verfahren beruht auf der Erkenntnis, daß die Gegenstände nicht außerhalb, sondern in einem Druck­ kessel eines Dampfsterilisators vorgereinigt werden können. Anschließend werden die Gegenstände mittels aufgeheiztem Dampf sterilisiert und danach getrocknet.
Dabei wird unter Vorreinigung jegliche Art der Reinigung außer der Sterilisation verstanden.
Das erfindungsgemäße Verfahren weist den Vorteil auf, daß die Gegenstände nicht mehr von Hand gereinigt und verpackt werden müssen, so daß insbesondere beim Umgang mit scharfen Gegenständen, beispielsweise Skalpelle oder ähnliches, die Verletzungsgefahr verringert wird.
Die Vorreinigung der Gegenstände im Druckkessel erfolgt vor­ zugsweise mittels einer Reinigungsflüssigkeit, die in den Druckkessel eingelassen wird. Als Reinigungsflüssigkeit eignet sich insbesondere Wasser mit einem geeigneten Reini­ gungszusatz.
Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel erfolgt die Vorreinigung der Gegenstände im Druckkessel mittels Schall­ wellen. Insbesondere eignen sich hierzu Ultraschallwellen, die im Bereich der Vorreinigung von Gegenständen schon sehr lange erfolgreich eingesetzt werden. Auf diese Weise lassen sich Verunreinigungen von Gegenständen leicht entfernen.
Die Reinigungsflüssigkeit wird vorzugsweise nach dem Ablas­ sen aus dem Druckkessel behandelt, aufgefangen und dem Druckkessel wieder zugeführt. Auf diese Weise entsteht ein Flüssigkeitskreislauf, aufgrund dessen die Kosten für die Neuanschaffung von Reinigungsflüssigkeit verringert wird.
Unter Behandlung der Reingigungsflüssigkeit wird hierbei insbesondere die Filterung der Reinigungsflüssigkeit von Verunreinigungen verstanden, die beispielsweise durch die Vorreinigung der Gegenstände in die Reinigungsflüssigkeit gelangt sind. Dazu eignen sich insbesondere Filter, die vorzugsweise an oder in einem Sammelbehälter angeordnet sind, der die Reinigungsflüssigkeit auffängt. Aus diesem Sammelbehälter ist die Reinigungsflüssigkeit wieder in den Druckkessel pumpbar.
Bei einer weiteren Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Ver­ fahrens werden die Gegenstände und der Druckkessel nach der erfolgten Vorreinigung mit Reinigungsflüssigkeit, beispiels­ weise mit demineralisiertem Wasser, gespült. Auf diese Weise werden Verunreinigungen, die sich nach der Vorreini­ gung im Druckkessel oder an den Gegenständen abgelagert haben und nicht mit der Reinigungsflüssigkeit nach der Vorreinigung aus dem Druckkessel geschwemmt wurden, ent­ fernt. Vor allem wird auch Reinigungsflüssigkeit ausgespült; sollte diese im Druckkessel verbleiben, so könnte diese während der Sterilisation zu Korrosion und Fleckenbildung an den Gegenständen führen.
Nach erfolgter Vorreinigung und Spülung erfolgt im Druckkes­ sel der bekannte Sterilisations- und Trocknungsprozeß. An­ schließend werden die sterilisierten Gegenstände aus dem Druckkessel geschleust und verwendet.
Nachfolgend wird auf den erfindungsgemäßen Dampfsterilisa­ tor, insbesondere zur Durchführung des oben beschriebenen Verfahrens, eingegangen, dessen Merkmale durch den Anspruch 9 charakterisiert sind.
Ebenso wie das erfindungsgemäße Verfahren beruht der erfin­ dungsgemäße Dampfsterilisator auf der Erkenntnis, daß die zu sterilisierenden Gegenstände nicht außerhalb, sondern in einem Druckkessel des Dampfsterilisators vorgereinigt wer­ den können.
Im folgenden werden bevorzugte Ausführungsformen des erfin­ dungsgemäßen Dampfsterilisators beschrieben. Hinsichtlich dessen Vorteile wird auf die obengemachten Ausführungen ver­ wiesen, soweit die Vorteile nachfolgend nicht explizit ge­ nannt sind.
Der erfindungsgemäße Dampfsterilisator weist vorzugsweise im Druckkessel angeordnete Aufnahmemittel zur Aufnahme der Gegenstände auf. Hierzu eignen sich insbesondere Metallein­ sätze, die derart beweglich im Druckkessel angeordnet sind, daß sie mit einer einfachen Bewegung aus dem Druckkessel entfernbar sind.
Bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform weist der Dampfsterilisator einen keimdicht verschließbaren Behälter mit Aufnahmemitteln auf. Die zu sterilisierenden Gegenstän­ de werden auf diesen Aufnahmemitteln angeordnet. Der Behäl­ ter wird zur Vorreinigung sowie Sterilisation der Gegenstän­ de in den Druckkessel eingebracht. Nach der Sterilisation werden die Gegenstände mit dem Behälter ausgeschleust. Dazu weist der Behälter vorzugsweise einen automatisch verschließbaren Deckel auf, so daß die Gegenstände kontami­ nationsgeschützt ausschleusbar sind.
Bei einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung des erfindungs­ gemäßen Dampfsterilisators ist im Druckkessel mindestens eine Schallschwingvorrichtung zur Erzeugung von Schwingun­ gen angeordnet. Dazu ist insbesondere ein Ultraschall­ schwingkopf, beispielsweise ein stabförmig ausgebildeter Schwingkopf, geeignet, der an einer der Seiten oder am Boden des Druckkessels angeordnet ist. Aber auch andere An­ ordnungen bzw. Ultraschallschwingköpfe sind durchaus ver­ wendbar. So kann beispielsweise auch ein Ultraschallschwing­ kopf vorgesehen werden, der im Klöpperboden des Druckkes­ sels angeordnet ist.
In einer weiteren Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Dampf­ sterilisators weist der Druckkessel und/oder der Behälter mindestens einen Einlaß und mindestens einen Auslaß für eine Reinigungsflüssigkeit zur Vorreinigung der Gegenstände auf. Durch diesen Einlaß bzw. Auslaß ist auch deminerali­ siertes Wasser einlaßbar bzw. auslaßbar, das nach der Vorreinigung zur Spülung der Gegenstände verwendet wird.
Zur Vorreinigung mittels des Ultraschalls wird Reinigungs­ flüssigkeit in den Druckkessel bzw. den Behälter eingelas­ sen. Dabei werden der Druckkessel bzw. der Behälter voll­ ständig oder nur mit einer vorgegebenen Menge Reinigungs­ flüssigkeit gefüllt. Der Füllstand des Druckkessels bzw. des Behälters ist mit geeigneten Mitteln, beispielsweise Sensoren, meßbar. Nach der Füllung und nach der Vorreini­ gung der Gegenstände mittels Ultraschall wird die Reini­ gungsflüssigkeit wieder abgelassen. Die Gegenstände werden sodann nochmals mit einer Spülflüssigkeit, beispielsweise demineralisiertes Wasser, gespült.
Die Vorreinigung und Spülung erfolgt bevorzugt mittels un­ terschiedlicher Flüssigkeiten.
Um die Spülflüssigkeit bei dem Spülvorgang gleichmäßig gut im Druckkessel bzw. Behälter verteilen zu können, weist der Druckkessel vorzugsweise mindestens eine Sprühdüse zur Versprühung der Flüssigkeit auf. Dabei ist vorgesehen, mindestens einen aus mehreren Düsen bestehenden Sprühkranz in der Nähe des Verschlusses des Druckkessels anzuordnen. Alternativ oder zusätzlich hierzu ist eine direkte Anord­ nung des Sprühkranzes am Verschluß des Druckkessels vorgese­ hen.
Die Sprühdüsen sind aber nicht nur für den Spülvorgang, sondern auch für die Ultraschallreinigung verwendbar. Statt eines separaten Einlasses für die Ultraschall-Reinigungs­ flüssigkeit sind die obengenannten Sprühdüsen auch als Einlaß für die Ultraschall-Reinigungsflüssigkeit verwend­ bar.
Bei einer weiteren Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Dampfsterilisators ist mindestens eine Seite des Druckkes­ sels derart schräg ausgebildet, daß die Reinigungsflüssig­ keit in den am Ende der Schräge angeordneten Auslaß fließt. Auf diese Weise wird ein schneller und vollständiger Abfluß der Reinigungsflüssigkeit in den Auslaß gewährleistet. Al­ ternativ dazu ist vorgesehen, den Druckkessel mittels einer geeigneten Vorrichtung derart schräg zu stellen, daß diesel­ be beschriebene Wirkung erzielt wird.
Um die Reinigungsflüssigkeit aufzufangen, ist vorzugsweise mindestens ein Sammelbehälter vorgesehen, der dem Auslaß der Reinigungsflüssigkeit nachgeordnet ist. Dabei weist der Sammelbehälter Mittel zur Behandlung der Reinigungsflüssig­ keit auf, insbesondere mindestens einen Filter, eine Zentri­ fuge und/oder ein Mittel zur elektrostatischen Reinigung der Reinigungsflüssigkeit. Alternativ oder zusätzlich hierzu ist zumindest in der Nähe des Sammelbehälters minde­ stens ein solches Mittel zur Behandlung angeordnet. Wesent­ lich ist hierbei, daß die aus dem Druckkessel abgelassene Reinigungsflüssigkeit von Verunreinigungen derart gereinigt wird, daß sie ohne größere Probleme entsorgbar oder wieder­ verwendbar ist.
Um die Reinigungsflüssigkeit wiederzuverwenden, ist der Sammelbehälter Teil eines Reinigungsflüssigkeitskreislau­ fes. Die beispielsweise durch den Filter gereinigte und im Sammelbehälter aufgefangene Reinigungsflüssigkeit ist so wieder zur Reinigung bzw. zur Spülung der Gegenstände und des Druckkessels verwendbar.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand von in den Figuren gezeigten Ausführungsbeispielen näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 einen schematischen Aufbau eines erfindungsgemä­ ßen Dampfsterilisators;
Fig. 2 eine schematische und geschnittene Ansicht eines Druckkessels des erfindungsgemäßen Dampfsterili­ sators mit einem im Boden des Druckkessels ange­ ordneten Schwingkopf;
Fig. 3 eine schematische und geschnittene Ansicht eines weiteren Druckkessels mit einem an einer Seite des Druckkessels angeordneten Schwingkopf; und
Fig. 4 eine schematische und geschnittene Ansicht eines erfindungsgemäßen Druckkessels mit einem Schleu­ senbehälter.
Nachfolgend wird der Aufbau eines erfindungsgemäßen Dampf­ sterilisators beschrieben. Anhand dieses Aufbaus wird an­ schließend das erfindungsgemäße Verfahren näher erläutert.
Fig. 1 zeigt schematisch den Aufbau des erfindungsgemäßen Dampfsterilisators. Dieser weist einen Druckkessel 1 auf, in dem die zu sterilisierenden Gegenstände gereinigt und sterilisiert werden. Ferner weist der Dampfsterilisator einen Dampferzeuger 4 sowie eine Membranpumpe 3 als Vakuum­ pumpe auf. Die Erfindung ist hierbei nicht auf die Verwen­ dung einer Membranpumpe eingeschränkt, sondern es sind durchaus auch Vakuumpumpen anderer Bauart verwendbar.
Der Druckkessel 1 ist über ein Magnetventil 2, eine Sauglei­ tung 13 und einen Kondensator 5 mit der Membranpumpe 3 verbunden. Der Kondensator 5 weist einen Luftkühler 14 mit einem Ventilator 10 sowie ein Kondensatsammelgefäß 12 auf. An diesem Kondensatsammelgefäß 12 ist die Saugleitung 13 angeschlossen, die in diesem Abschnitt gleichzeitig einen Kondensatablauf 11 bildet. Dieser ist über ein Magnetventil 7 an eine Kondensatleitung 15 angeschlossen, die in einen Kondensatbehälter 16 mündet.
Dem Dampferzeuger 4 ist ein Wasservorratsbehälter 9 zugeord­ net, durch den die Saugleitung 13 verläuft und die dort als Kondensatorschlange 8 ausgebildet ist. Der Wasservorratsbe­ hälter 9 ist über ein Magnetventil 30 mit einem Wasserzu­ lauf verbunden, wobei der maximale Wasserstand im Wasservor­ ratsbehälter 9 mittels eines Druckschalters 31 gesteuert wird.
Die Verbindung des Wasservorratsbehälters 9 mit dem Dampfer­ zeuger 4 erfolgt beispielsweise über einen Wasserfilter 17, eine Speisepumpe 18, ein Rückschlagventil 19 sowie ein Magnetventil 20. Am Dampferzeuger 4 selbst ist eine Heizung 25 angeordnet, um das Wasser aufzuheizen.
Um den Druckkessel 1 zur Vermeidung von Kondensatbildung an einer kalten Wand des Druckkessels 1 vorwärmen zu können, ist am Druckkessel 1 eine Vorheizung 21 angeordnet. Die Pa­ rameter Temperatur und Druck im Druckkessel 1 sind über einen Drucksensor 22 sowie einen Temperaturfühler 23 genau einstellbar. Darüber hinaus ist ein Druckablaßventil 24 für einen eventuellen Notfall vorgesehen.
Fig. 2 zeigt den Druckkessel 1 des Dampfsterilisators gemäß Fig. 1 in einer geschnittenen Ansicht, wobei in Fig. 2 weitere am Dampfsterilisator angeordnete Leitungen und Einheiten dargestellt sind, die aus Gründen der Über­ sichtlichkeit nicht in Fig. 1 dargestellt sind.
Im Druckkessel 1 ist eine Aufnahme 43 angeordnet, in denen die zu reinigenden Gegenstände abgelegt werden. Die Aufnah­ me 43 ist auf einem hier nicht dargestellten Schienenstrang im Druckkessel 1 gelagert, auf dem sie in den Druckkessel 1 hinein- und herausschiebbar ist.
Der Druckkessel 1 weist einen Boden (Klöpperboden) auf, an dem ein Ultraschallschwingkopf 46 angeordnet ist, der mit einer hier nicht dargestellten Steuereinheit verbunden ist. Ferner weist der Druckkessel 1 Sprühkränze 40 bis 42 auf, wobei der Sprühkranz 40 im Verschluß 60 des Druckkessels 1 angeordnet ist. Die beiden weiteren Sprühkränze 41 und 42 sind unterhalb bzw. oberhalb der Aufnahme 43 angeordnet. Über diese Sprühkränze 40 bis 42 wird Reinigungsflüssigkeit in den Druckkessel 1 eingelassen. Dabei werden hier für die Ultraschallreinigung und die sich an die Ultraschallreini­ gung anschließende Spülung der Gegenstände unterschiedliche Reinigungsflüssigkeiten verwendet. Alternativ hierzu kann für die Ultraschallreinigung und die Spülung auch dieselbe Reinigungsflüssigkeit verwendet werden.
Ferner weist der Druckkessel 1 abgeschrägte Seiten 44 und 45 auf, die in einen Auslaß 61 für die Reinigungsflüssig­ keit münden. Dem Auslaß 61 sind ein Ventil 47, ein Filter 48 sowie ein Sammelbehälter 49 für die Ultraschall-Reini­ gungsflüssigkeit nachgeordnet. Der Sammelbehälter 49 ist über eine Leitung 50, ein Ventil 51 und eine Pumpe 62 mit den Sprühkränzen 40 bis 42 verbunden. Ein weiterer Sammelbe­ hälter 54 ist für die Reinigungsflüssigkeit des Spülvorgangs vorgesehen. Hierzu ist bei diesem Ausführungsbeispiel demineralisiertes Wasser vorgesehen. Dieses wird über eine Leitung 53, eine Pumpe 72 sowie ein Ventil 52 in den Druck­ kessel 1 eingelassen.
Eine weitere Ausführungsform des Druckkessels 1 zeigt Fig. 3, der sich zu dem in Fig. 2 dargestellten Druckkessel 1 dadurch unterscheidet, daß im Druckkessel 1 nur zwei Sprüh­ kränze angeordnet sind, nämlich der im Verschluß 60 angeord­ nete Sprühkranz 40 sowie der unterhalb der Aufnahme 43 angeordnete Sprühkranz 42. Darüber hinaus ist der Ultra­ schallschwingkopf 46 im Gegensatz zu dem Druckkessel 1 gemäß Fig. 2 nicht im Boden, sondern an einer Seite des Druckkessels 1 angeordnet.
Nachfolgend wird nun auf das erfindungsgemäße Verfahren eingegangen, daß mit dem beschriebenen Dampfsterilisator durchführbar ist.
Die zu reinigenden und zu sterilisierenden Gegenstände, beispielsweise Operationsbestecke, werden nach dem Gebrauch in den Druckkessel 1 eingebracht und auf der Aufnahme 43 abgelegt. Nach Schließen des Verschlusses 60 des Druckkes­ sels 1 wird Reinigungsflüssigkeit für die Ultraschallreini­ gung mittels der Sprühkränze 40 bis 42 in den Druckkessel 1 eingelassen. Die Reinigungsflüssigkeit wird dabei mittels der Pumpe 62 aus dem Sammelbehälter 49 in den Druckkessel 1 eingebracht. Dazu wird das Ventil 51 der Leitung 50 geöff­ net.
Alternativ hierzu kann ein nicht dargestellter Einlaß im Druckkessel vorgesehen sein, durch den die Reinigungsflüs­ sigkeit in den Druckkessel 1 eingelassen wird. Die Sprüh­ kränze 40 bis 42 dienen dann nur dem Spülvorgang, auf den weiter unten noch eingegangen wird.
Der Druckkessel 1 wird mindestens so hoch gefüllt, bis die Gegenstände vollständig mit Reinigungsflüssigkeit bedeckt sind. Danach wird das Ventil 51 wieder geschlossen. Sodann wird durch die nicht dargestellte Steuereinheit der Ultra­ schallschwingkopf 46 aktiviert. Durch die entstehenden Ul­ traschallwellen werden die Gegenstände von Schmutz und Ver­ unreinigungen gereinigt.
Die Dauer der beschriebenen Reinigung (Vorreinigung) liegt im Minutenbereich. Vorzugsweise wird die Reinigung 10 Minuten lang durchgeführt.
Bei diesem Verfahren ist besonders von Vorteil, daß die Gegenstände nicht mehr von Hand gereinigt und verpackt wer­ den müssen, so daß insbesondere beim Umgang mit scharfen Ge­ genständen, beispielsweise Skalpelle oder ähnliches, die Verletzungsgefahr verringert wird.
Nach der Reinigung wird die Reinigungsflüssigkeit durch Öffnen des Ventils 47 durch den Ablaß 61 aus dem Druckkes­ sel 1 abgelassen. Dabei wird auch ein Großteil des groben Schmutzes und der Verunreinigungen mit weggeschwemmt. Mit­ tels des Filters 48 wird die Reinigungsflüssigkeit von diesem Schmutz sowie den Verunreinigungen gereinigt und im Sammelbehälter 49 aufgefangen.
Sobald die Reinigungsflüssigkeit vollständig aus dem Druck­ kessel 1 abgelassen ist, wird das Ventil 52 geöffnet. Über die Sprühkränze 40 bis 42 wird nun demineralisiertes Was­ ser, das sich im Sammelbehälter 54 befindet, im Druckkessel 1 versprüht (Spülvorgang). Dabei werden Verunreinigungen, die nach der Vorreinigung an der Druckkesselwand und/oder an den Gegenständen noch haften geblieben sind, von der Druckkesselwand und von den Gegenständen gelöst. Das demine­ ralisierte Wasser fließt dabei kontinuierlich über den Auslaß 61 ab und wird wieder im Sammelbehälter 54 aufgefan­ gen. Vor Eintritt in den Sammelbehälter 54 wird es mittels eines nicht dargestellten Filters gereinigt.
Alternativ zu den Sprühkränzen 40 bis 42 kann die Reini­ gungsflüssigkeit für den Spülvorgang auch über einen nicht dargestellten Einlaß im Druckkessel 1 in diesen eingelassen werden. Der Druckkessel 1 wird dabei vollständig geflutet. Danach wird die Reinigungsflüssigkeit des Spülvorgangs wieder aus dem Druckkessel 1 abgelassen. Auch durch diesen alternativen Spülvorgang werden Verschmutzungen mit wegge­ schwemmt. Zusätzlich kann beim Spülvorgang auch noch der Ul­ traschallschwinkopf aktiviert werden.
Nach dem Spülvorgang wird das Ventil 52 geschlossen und es folgt der bereits bekannte Sterilisationsprozeß, der nach­ folgend kurz beschrieben wird.
Der Druckkessel 1 wird durch Öffnen des Magnetventils 2 und Einschalten der Membranpumpe 3 auf einen vorbestimmten Druck evakuiert. Anschließend wird das Magnetventil 2 geschlossen und aus dem Dampferzeuger 4 Dampf in den Druck­ kessel 1 eingeleitet, bis ein vorgegebener Druck erreicht ist. Durch erneutes Öffnen des Magnetventils 2 und Einschal­ ten der Membranpumpe 3 wird das Dampf/Luftgemisch wiederum bis zu einem definierten Druck abgesaugt. Dabei wird der Wasserdampf im Kondensator 5 kondensiert und im Kondensat­ sammelgefäß 12 gesammelt. Die Kühlung des Kondensators erfolgt durch Luft, wobei die Kühlwirkung durch Kühlrippen am Kondensator 5 und durch den Ventilator 10 verstärkt wird.
Der beschriebene Evakuierungs- bzw. Füllungsgrad kann belie­ big oft wiederholt werden. Hier ist besonders von Vorteil, daß die Gegenstände nicht in Hüllen verpackt werden müssen, so daß der Druckkessel sehr schnell vollständig evakuierbar ist.
Die Kondensation wird durch die Kondensatorschlange 8, die dem Kondensator 5 vorgeschaltet ist, unterstützt. Aufgrund des sich im Wasservorratsbehälter 9 befindlichen Wassers wird die Kondensatorschlange 8 gekühlt, wodurch sich die Kondensationszeit verringert.
Die Sterilisation der Gegenstände erfolgt durch heißen Was­ serdampf, vorzugsweise bei einer Temperatur von ca. 130°C, bevorzugt 134°C, und bei einem Druck von ca. 2 bar, bevor­ zugt 2,1 bar. Die Dauer der Sterilisation liegt im Minuten­ bereich, vorzugsweise 3 bis 5 Minuten.
An den Sterilisationsprozeß schließt sich eine Vakuum - Trocknungsphase an. Der Druckkessel 1 wird hierzu evaku­ iert, der Dampf im Kondensator 5 gekühlt und das Kondensat gesammelt. Nach diesem Prozeß werden die sterilisierten Gegenstände aus dem Druckkessel 1 entnommen und wieder verwendet. Alternativ dazu werden die Gegenstände unter keimfreien Bedingungen aus dem Druckkessel 1 geschleust und anschließend gelagert.
Ein besonderes Ausführungsbeispiel für eine Ausschleusung der sterilisierten Gegenstände zeigt Fig. 4. Bei diesem Ausführungsbeispiel werden die zu sterilisierenden Gegen­ stände von einer Aufnahme 43 aufgenommen, die in einem dicht verschließbaren Schleusenbehälter 63 angeordnet ist. Der Schleusenbehälter 63 ist im Druckkessel 1 derart gela­ gert, daß er zum Einbringen der Gegenstände auf die Aufnah­ me 43 und zum Ausschleusen der Gegenstände unter keimfreien Bedingungen aus dem Druckkessel 1 entfernt werden kann.
Der Schleusenbehälter 63 weist Sprühdüsen 67 auf, über die sowohl Ultraschall-Reinigungsflüssigkeit als auch deminera­ lisiertes Wasser für den oben beschriebenen Spülvorgang in den Schleusenbehälter 63 eingelassen wird. Des weiteren weist der Schleusenbehälter 63 einen Deckel 65 auf, der an Seitenwänden des Schleusenbehälters 63 durch ein Scharnier 64 und einen federvorgespannten Verschluß 70 befestigt ist.
Beim Einbringen des Schleusenbehälters 63 in den Druckkes­ sel 1 werden die Sprühdüsen 67 über eine Steckkupplung 68, das ein integriertes Rückschlagventil aufweist, an einen Stutzen 69 der Leitung 50 angekoppelt.
Die Vorreinigung, Sterilisation und die Trocknung der Gegen­ stände erfolgt nach demselben Verfahren wie oben schon detailliert beschrieben. Dabei ist der Verschluß 70 des Behälters 63 derart geöffnet, daß die Reinigungsflüssigkeit ungehindert aus dem Schleusenbehälter 63 in den Druckkessel 1 abfließt.
Zur Ausschleusung wird ein Ventil 72 geöffnet, das mit einer Leitung 71 verbunden ist. Über das Ventil 72 und die Leitung 71 wird sterile Luft auf einen Auslösemechanismus 73 geblasen, der mit dem Verschluß 70 des Schleusenbehäl­ ters 63 in Wirkverbindung steht. Aufgrund des Luftstroms wird der Auslösemechanismus 73 derart bewegt, daß der eine nicht dargestellte Dichtung aufweisende Deckel 65 aufgrund der Federspannung auf den Schleusenbehälter 63 gedrückt wird. Somit wird der Schleusenbehälter 63 luftdicht ver­ schlossen. Danach wird der Verschluß 60 des Druckkessels 1 geöffnet und der Schleusenbehälter 63 aus dem Druckkessel 1 entnommen. In dem Schleusenbehälter 63 werden die sterili­ sierten Gegenstände bis zu ihrem Gebrauch gelagert.
Alternativ zu dem oben beschriebenen federvorgespannten Verschluß 70 sind auch andere Verschlußmechanismen für den Schleusenbehälter 63 verwendbar, beispielsweise ein Magnet­ verschluß.

Claims (25)

1. Verfahren zur Sterilisation von Gegenständen in einem einen Druckkessel aufweisenden Sterilisator, wobei die Gegenstände mittels Dampf sterilisiert und anschlie­ ßend getrocknet werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Gegenstände im Druckkessel (1) des Sterilisa­ tors vorgereinigt werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorreinigung der Gegenstände im Druckkessel (1) mittels Reinigungsflüssigkeit erfolgt.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeich­ net, daß die Vorreinigung der Gegenstände im Druckkes­ sel (1) mittels Schallwellen, insbesondere Ultraschall­ wellen, erfolgt.
4. Verfahren nach mindestens einem der vorangehenden An­ sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Reinigungs­ flüssigkeit nach Ablassen aus dem Druckkessel (1) behandelt, aufgefangen und dem Druckkessel (1) wieder zugeführt wird.
5. Verfahren nach mindestens einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Reinigungs­ flüssigkeit in mindestens einem Sammelbehälter (49) aufgefangen wird.
6. Verfahren nach mindestens einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Reinigungs­ flüssigkeit gereinigt, insbesondere filtriert, wird.
7. Verfahren nach mindestens einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckkessel (1) und die Gegenstände nach der Vorreinigung mit Rei­ nigungsflüssigkeit gespült werden.
8. Verfahren nach mindestens einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Gegenstände nach dem Sterilisations- und Trocknungsprozeß automa­ tisch unter keimfreien Bedingungen aus dem Sterilisa­ tor geschleust und gelagert werden.
9. Dampfsterilisator, insbesondere zur Durchführung des Verfahrens nach mindestens einem der vorangehenden Ansprüche, mit einem verschließbaren Druckkessel, einer mit dem Druckkessel verbundenen Vakuumpumpe sowie mit einem dem Druckkessel zugeordneten Dampfer­ zeuger mit einem Wasservorratsbehälter, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckkessel (1) Mittel (40 bis 51) zur Vorrei­ nigung der Gegenstände aufweist.
10. Dampfsterilisator nach Anspruch 9, gekennzeichnet durch im Druckkessel (1) angeordnete Aufnahmemittel (43) zur Aufnahme der Gegenstände, insbesondere im Druckkessel (1) angeordnete Metalleinsätze.
11. Dampfsterilisator nach Anspruch 10, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Aufnahmemittel (43) derart beweg­ lich im Druckkessel (1) angeordnet sind, daß sie aus dem Druckkessel (1) entfernbar sind.
12. Dampfsterilisator nach mindestens einem der vorange­ henden Ansprüche 9 bis 11, gekennzeichnet durch einen dicht verschließbaren Behälter (63, 65) mit Aufnahme­ mitteln (43), in dem die Gegenstände nach der Sterili­ sation keimfrei ausgeschleust werden.
13. Dampfsterilisator nach Anspruch 12, dadurch gekenn­ zeichnet, daß der Behälter (63) einen automatisch ver­ schließbaren Deckel (65) aufweist.
14. Dampfsterilisator nach mindestens einem der Ansprüche 9 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß im Druckkessel (1) eine Schallschwingvorrichtung (46) zur Erzeugung von Schwingungen angeordnet ist.
15. Dampfsterilisator nach mindestens einem der Ansprüche 9 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Schall­ schwingvorrichtung einen Ultraschallschwingkopf (46) aufweist, der an einer der Seiten oder am Boden des Druckkessels (1) angeordnet ist.
16. Dampfsterilisator nach mindestens einem der vorange­ henden Ansprüche 9 bis 15, gekennzeichnet durch einen länglich im Druckkessel (1) angeordneten, stabförmig ausgebildeten Schwingkopf (46).
17. Dampfsterilisator nach mindestens einem der vorange­ henden Ansprüche 9 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckkessel (1) und/oder der Behälter (63) mindestens einen Einlaß (40 bis 42; 67, 68) und minde­ stens einen Auslaß (61, 65) für eine Reinigungsflüs­ sigkeit zur Vorreinigung und/oder Spülung der Gegen­ stände und des Druckkessels (1) bzw. des Behälters (63) aufweisen.
18. Dampfsterilisator nach mindestens einem der vorange­ henden Ansprüche 9 bis 17, gekennzeichnet durch mindestens eine im Druckkessel (1) und/oder Behälter (63) angeordnete Sprühdüse (40 bis 42) zur Ver­ sprühung der Reinigungsflüssigkeit.
19. Dampfsterilisator nach mindestens einem der vorange­ henden Ansprüche 9 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß ein Sprühkranz (40) zur Versprühung der Reini­ gungsflüssigkeit am Verschluß (60) des Druckkessels (1) oder zumindest in der Nähe des Verschlusses (60) angeordnet ist.
20. Dampfsterilisator nach mindestens einem der vorange­ henden Ansprüche 9 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine Seite (44, 45; 65) des Druckkes­ sels (1) und/oder des Behälters (63) derart schräg ausgebildet ist, daß die Reinigungsflüssigkeit in den am Ende der Schräge (44, 45; 65) angeordneten Auslaß (61) fließt.
21. Dampfsterilisator nach mindestens einem der vorange­ henden Ansprüche 9 bis 20, gekennzeichnet durch mindestens einen Sammelbehälter (49, 54) für die Rei­ nigungsflüssigkeit.
22. Dampfsterilisator nach mindestens einen der vorange­ henden Ansprüche 9 bis 21, dadurch gekennzeichnet, daß der Sammelbehälter (49) Mittel (48) zur Behand­ lung der Reinigungsflüssigkeit aufweist oder daß zumindest in der Nähe des Sammelbehälters (49) diese Mittel (48) zur Behandlung angeordnet sind.
23. Dampfsterilisator nach Anspruch 22, gekennzeichnet durch mindestens einen Filter (48) und/oder eine Zentrifuge zur Reinigung der Reinigungsflüssigkeit.
24. Dampfsterilisator nach Anspruch 22, gekennzeichnet durch ein Mittel zur elektrostatischen Reinigung der Reinigungsflüssigkeit.
25. Dampfsterilisator nach mindestens einem der vorange­ henden Ansprüche 9 bis 24, gekennzeichnet durch mindestens einen Reinigungsflüssigkeitskreislauf (47, 48, 49, 50, 51, 61; 54, 53, 52, 61)
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