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DE1125861B - Verfahren und Vorrichtung zum Auffahren von Abbaustrecken, insbesondere in der steilen Lagerung - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Auffahren von Abbaustrecken, insbesondere in der steilen Lagerung

Info

Publication number
DE1125861B
DE1125861B DEM21598A DEM0021598A DE1125861B DE 1125861 B DE1125861 B DE 1125861B DE M21598 A DEM21598 A DE M21598A DE M0021598 A DEM0021598 A DE M0021598A DE 1125861 B DE1125861 B DE 1125861B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
conveyor
borehole
cutting head
drill
drilling
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEM21598A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Walter Schwarz
Ewald Wedig
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BEIEN MASCHFAB
Original Assignee
BEIEN MASCHFAB
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by BEIEN MASCHFAB filed Critical BEIEN MASCHFAB
Priority to DEM21598A priority Critical patent/DE1125861B/de
Publication of DE1125861B publication Critical patent/DE1125861B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21DSHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
    • E21D9/00Tunnels or galleries, with or without linings; Methods or apparatus for making thereof; Layout of tunnels or galleries
    • E21D9/10Making by using boring or cutting machines

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Excavating Of Shafts Or Tunnels (AREA)
  • Earth Drilling (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zum Auffahren von Abbaustrecken, insbesondere in der steilen Lagerung Die Erfindung betrifft ein Verfahren sowie eine Vorrichtung zum Auffahren von Abbaustrecken, insbesondere in der steilen Lagerung. Die Durchführung des Verfahrens erfolgt unter Verwendung mechanisch arbeitender Hilfsvorrichtungen, mit denen zunächst ein in Streckenachse gerichtetes Loch großen Durchmessers von einer dem mehrfachen Durchmesser entsprechenden Tiefe durch einen bohrend vorwärts bewegten Schneidkopf hergestellt wird, welchem ein zum Fortschaffen des Bohrkleins dienender Förderer unmittelbar nachgeführt wird.
  • Bei einem im Bergbau anderweitigen Einsatz ist es bekannt, Vorbohr- bzw. Überhaubohrmaschinen, und zwar Großloch-Bohrmaschinen zu verwenden, deren Schneidkopf ein zum Fortschaffen des Bohrkleins dienender Förderer unmittelbar nachgeschaltet ist. Für das Auffahren von Strecken ist diese Bohrmaschine weder geeignet noch bestimmt (vgl. deutsche Patentschrift 547 527). Dem Schneidkopf ist eine Förderschnecke nachgeschaltet, die ausschließlich dazu dient, das während der Bohrarbeit anfallende Bohrklein aus dem Bohrloch herauszubefördern.
  • Bei einem anderen Vorschlag zur Herstellung von Strecken (deutsche Patentschrift 865 290) wird zunächst ein sich über die gesamte Länge der Abbaustrecke, d. h. von Querschlag zu Querschlag, erstrekkendes Bohrloch großen Durchmessers hergestellt und dieses anschließend mittels eines durch das Bohrloch mehrfach hindurchbewegten Abbaugerätes auf den gewünschten Streckenquerschnitt erweitert. Dem Schneidkopf des Abbaugerätes wird kein Förderer nachgeführt. Das Entfernen des anfallenden Haufwerks erfolgt mittels durch Zugmittel bewegter Schrapperkästen. Die Erfindung befaßt sich nicht mit dieser Art des Auffahrens von Strecken.
  • Bei der vorausgesetzten Verfahrensgattung wird erfindungsgemäß eine wesentliche Verbesserung dadurch erzielt, daß der Förderer während der sich an die Bohrarbeit anschließenden, vorzugsweise durch Schießen erfolgenden Erweiterung des Bohrloches auf den vollen Streckenquerschnitt, im Bohrloch gelagert bleibt und das bei der Erweiterung des Bohrloches anfallende, in den Förderer hereinbrechende oder aufgegebene Gut (Kohle und Gestein) abfördert.
  • Bei dem Verfahren nach der Erfindung hat der Förderer die wesentliche Aufgabe zu erfüllen, das bei der Erweiterung des Bohrloches - auf den vollen Strekkenquerschnitt - anfallende, zu einem wesentlichen Teil unmittelbar in den Förderer hereinbrechende Haufwerk abzufördern. Es braucht daher nur ein sehr geringer Teil des beim Schießen anfallenden Haufwerks von Hand oder mittels sonstiger Hilfsmittel in den Förderer aufgegeben zu werden. Hierdurch ergibt sich eine wesentliche Steigerung der Vortriebsleistung gegenüber den bisher angewendeten Verfahren, bei welchen der Förderer nur bis an die Ortsbrust herangeführt wurde und der bei weitem größte Teil des bei der Hereingewinnung eines Abschlages anfallenden Haufwerks von Hand in den Förderer geladen werden mußte. Besonders vorteilhaft ist es, daß bei dem Verfahren nach der Erfindung die gleiche Fördervorrichtung, die dem Fortschaffen des Bohrkleins dient, ohne zeitraubende Zurüstarbeiten für die Abförderung des durch das Schießen hereingewonnenen Haufwerks verwendet werden kann und nach Beendigung der Bohrarbeit für das Abfördern des bei der Streckenerweiterung anfallenden Haufwerks unmittelbar betriebsbereit ist. Das Erweitern des Bohrloches mittels des für diese Zwecke besonders geeigneten Schießverfahrens erlaubt die Herstellung beliebig großer Streckenquerschnitte.
  • In weiterer Ausgestaltung des Verfahrens nach der Erfindung wird das Bohrloch vor der Erweiterung auf den vollen Streckenquerschnitt jeweils auf eine die Länge der für das Schießen erforderlichen Sprengbohrlöcher übersteigende Tiefe gebracht und der Schneidkopf während des Schießens im Bohrlochtiefsten gelagert, während das Bohrgestänge nach Beendigung der Bohrarbeit vom Schneidkopf gelöst und aus dem Bohrloch herausgezogen wird.
  • Hierdurch ergibt sich eine wesentliche Vereinfachung und Erleichterung der Auffahrungsarbeiten. Es braucht der Schneidkopf nicht mehr vor jedem Schießvorgang aus dem Bohrloch herausgezogen und in einem größeren Abstand von der Ortsbrust gegen die Wirkung der Schüsse geschützt gelagert zu werden. Außerdem ist es im Gegensatz zu den bisher üblichen Betriebsverfahren nicht erforderlich, nach dem Abtun der Schüsse das Bohrgerät jeweils neu auszurichten sowie ein neues Bohrloch anzusetzen. Der gegen Beschädigungen empfindliche Schneidkopf ist vielmehr während des Schießens im Bohrlochtiefsten vor der Einwirkung der Schüsse geschützt gelagert, während die Zu- und Abrüstarbeiten auf das Zurückziehen des Bohrgestänges beschränkt sind, was ohne großen Arbeitsaufwand vorgenommen werden kann.
  • Bei der Ausgestaltung der zur Durchführung des Verfahrens nach der Erfindung verwendeten Vorrichtung wird von einer eingangs bereits erwähnten Grundausbildung ausgegangen, gemäß welcher dem Schneidkopf der Großbohrmaschine ein kurzer Förderer unmittelbar nachgeschaltet ist, welcher auf einen nachgeordneten Streckenförderer austrägt (deutsche Patentschrift 547 527 bzw. »The Colliery Guardian« vom 26. 3. 1953). Die nunmehr zur Anwendung kommende Vorrichtung kennzeichnet sich jedoch dadurch, daß der Kurzförderer in geringem Abstand unterhalb des Bohrgestänges innerhalb des von dem Bohrkopf freigeschnittenen Querschnittes angeordnet und mit der Bohrvorrichtung derart kuppelbar ist, daß sich die Bohrvorrichtung wahlweise gemeinsam mit oder unabhängig von dem Förderer in Längsrichtung des Bohrloches verschieben läßt. Bei dieser Anordnung bildet der Förderer ein kräftiges, gut geführtes Traggerüst des Bohrgestänges, wobei für den Förderer Abmessungen anwendbar sind, die ein einwandfreies Zurückbefördern des beim Schießen hereinbrechenden Gutes ermöglichen. Der im Bohrloch verbleibende Förderabschnitt kann hierbei in seinen Abmessungen gegenüber den weiter zurückliegenden Förderabschnitten derart kräftig ausgebildet sein, daß er den beim Schießen auftretenden hohen Beanspruchungen mit Sicherheit standhält.
  • Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung wird ein an sich bekannter, seitlich ausschwenkbarer Antrieb für das Bohrgerät auf einem den Kurzförderer an seinem hinteren Ende unterstützenden oder erfassenden Bock gelagert; ferner wird das Bohrgestänge über den Kurzförderer nach rückwärts herausziehbar geführt. Die ausschwenkbaren Antriebe sind bei Bohrwerkzeugen für das Auswechseln von Bohrern bekannt (deutsche Patentschrift 132 l74). Bei der Vorrichtung nach der Erfindung ist das Zusammenwirken mit dem Kurzförderer wesentlich. Der Förderer bildet in diesem Fall während des Bohrbetriebes den Träger des Bohrgestänges und wird mit diesem vorwärts bewegt. Nach Erzielung der ausreichenden Tiefe des Bohrloches ist es aber nunmehr möglich, die Bohrstange über den Kurzförderer nach rückwärts herauszuziehen, damit der Förderer im Bohrloch liegenbleiben kann.
  • Ein weiteres Merkmal der Erfindung geht von einer bekannten Anordnung aus, gemäß welcher zur Führung eines Bohrgestänges ein Rahmen vor der Ortsbrust der Strecke verspannbar angeordnet ist (franz. Zusatzpatentschrift 34632). Bei der Bauart nach der Erfindung kennzeichnet sich die Verbesserung jedoch dadurch, daß das vordere Ende des Kurzförderers in einem solchen Rahmen verschieblich geführt ist. Mittels dieses geführten Förderers ist auch die Vorschubrichtung des Schneidkopfes geregelt, während der Vorschubwiderstand für den Förderer gering gehalten werden kann. Der Rahmen kann außerdem zum Anschlagen eines Seiles oder Kettenzuges verwendet werden, welchem eine Spindel oder ein Zahnstangenvorschub zugordnet ist, so daß nach Verbindung des Zugmittels mit dem bereits schon erwähnten Stützbock des Antriebes ein stetiger oder gegebenenfalls von Hand gesteuerter Vorschub des Schneidkopfes und des Förderers erfolgt.
  • Um die Höhe des Förderers an dem vorderen im Bohrloch befindlichen Ende gering halten zu können, wird die Umkehrstation des als Kratzerförderer ausgebildeten Kurzförderers durch eine feststehende Achse gebildet, auf welcher die Kratzerkette gleitet. Ferner ist es zweckmäßig, daß zwischen dem Schneidkopf und dem Bohrgestänge eine Kupplung vorgesehen wird, welche beim Zurückziehen des Bohrgestänges auslösbar ist, derart, daß der Schneidkopf im Bohrlochtiefsten verbleibt.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht.
  • Fig. 1 zeigt die zur Durchführung des Verfahrens nach der Erfindung vorgesehene Vorrichtung in Seitenansicht vor Beginn der Bohrarbeit; Fig. 2 ist eine Draufsicht zur Fig. 1: Fig. 3 zeigt eine Draufsicht entsprechend Fig. 2, jedoch bei vollständig ausgefahrener Bohrvorrichtung; Fig.4 ist ein Schnitt nach Linie IV-IV der Fig. 1; Fig. 5 zeigt die Lage des Kurzförderers im Bohrloch etwa gemäß Linie V-V der Fig. 3.
  • Vor der Ortsbrust 1 der Abbaustrecke 2 ist eine Großlochbohrmaschine angeordnet, welche aus dem Schneidkopf 3, dem Gestänge 4 und dem Antriebskopf 5 besteht. Der Antriebskopf ist auf dem Bock 6 nach der Seite ausschwenkbar gelagert, wie dies Fig. 3 zeigt. Unmittelbar vor der Ortsbrust ist ein Rahmen 7 mittels einer oder mehrerer Spannsäulen 8 gegen den Streckenumfang verspannt. Der Rahmen 7 trägt eine Führung 9, in welcher das Gestänge 4 längsverschieblich gelagert ist.
  • Unter dem Gestänge 4, jedoch innerhalb des von dem Schneidkopf 3 freigeschnittenen Querschnittes ist ein Kurzförderer 10, insbesondere ein Kratzerförderer, angeordnet. Dieser Kratzerförderer ist mit seinem vorderen Ende längsverschieblich in dem Rahmen 7 gelagert. Das rückwärtige Ende ist mit dem Bock 6 verbunden, z. B. an diesem festgeschraubt. Selbstverständlich ist der rückwärtige Ansatz zum Zwecke des überleitens des Fördergutes in ein nachgeschaltetes Fördermittel um ein kleines Stück über den Bock 6 hinaus verlängert. In diesem verlängerten Teil ist der Antrieb für den Förderer 10 angeordnet. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel trägt der Förderer 10 in einen Streckenförderer 11 aus, dessen Umkehrstation mit dem Förderer 10 derart verbunden sein kann, daß während der beim Bohren erforderlichen Vorschubbewegung der Förderer 11 nachgezogen wird. Hierbei besteht auch die Möglichkeit, den Antrieb des Kurzförderers von dem Antrieb des Streckenförderers 11 abzuleiten.
  • Zwischen dem Rahmen 7 und dem Bock 6 ist ein Seil oder eine Kette 12 verspannt, in welche eine Zugvorrichtung, beispielsweise eine Winde 13, eingeschaltet ist. Da der Rahmen 7 fest verspannt ist, wird der Bock 6, der beispielsweise auf schlittenartigen Kufen geführt ist, um das Maß des Bohrfortschrittes vorgezogen.
  • Die in dem Bohrloch 14 sieh führende Umkehrstation des Förderers 10 besitzt eine feststehende Achse 15 verhältnismäßig kleinen Durchmessers, um welche das Kettenband 16 gleitend geführt ist. Die Arbeitsweise der Einrichtung ist folgende: Mittels eines auf dem Bohrgestänge 4 sitzenden Schneidkopfes 3, z. B. einer Bohrkrone, wird ein Bohrloch 14 hergestellt, welches einen großen Durchmesser, beispielsweise von 600 bis 700 mm, erhalten soll. Das beim Bohren anfallende Bohrklein wird über dem Kopf des Förderers 10 von diesem aufgenommen und nach rückwärts in den Streckenförderer 11 geleitet. Der Kopf des Förderers 10 kann so geformt sein, daß das Bohrklein ohne Schwierigkeiten über die Umkehrstation hinweg in den Förderer geleitet wird. Der Vorschub wird durch das Zugmittel 12 bewirkt. Wenn die erforderliche Tiefe des Bohrloches 14 erreicht ist, wird der Antrieb 5 nach der Seite hin ausgeschwenkt, so daß das Gestänge 4 zurückgezogen werden kann. Zu diesem Zwecke ist zwischen dem Kopf des Gestänges 4 und dem Schneidkopf 3 eine solche Kupplung eingeschaltet, welche sich leicht lösen läßt, so daß der Bohrkopf 3 in dem Bohrloch 14 vor der Bohrlochsohle verbleibt. Nunmehr werden Sprenglöcher, die eine geringere Tiefe haben als das Bohrloch 14, hergestellt, so daß zu dem Bohrloch 14 hin der restliche Streckenquerschnitt durch Hereinschießen des Gesteins hergestellt wird. Während des Schießvorganges bleibt der Förderer 10 im Bohrloch 14, so daß das auf den Förderer fallende Gut gleich zum Streckenförderer 11 hin weitergeleitet wird. Nach dem Nachreißen und Glätten der Streckensohle kann mit einem neuen Bohrabschlag begonnen werden. Es ist selbstverständlich der Antrieb 5 nach dem Einsetzen des Gestänges 4 wieder in Arbeitsstellung zu bringen und außerdem der Rahmen 7 vorzuverlegen.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Verfahren zum Auffahren von Abbaustrecken, insbesondere in der steilen Lagerung, unter Verwendung mechanisch arbeitender Hilfsvorrichtungen, mit denen zunächst ein in Streckenachse gerichtetes Loch großen Durchmessers von einer dem mehrfachen Durchmesser entsprechenden Tiefe durch einen bohrend vorwärts bewegten Schneidkopf hergestellt wird, welchem ein zum Fortschaffen des Bohrkleins dienender Förderer unmittelbar nachgeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Förderer (10) während der sich an die Bohrarbeit anschließendem, vorzugsweisse durch Schießen erfolgenden Erweiterung des Bohrloches (14) auf den vollen Streckenquerschnitt im Bohrloch (14) gelagert bleibt und das bei der Erweiterung des Bohrloches (14) anfallende, in den Förderer (10) hereinbrechende oder aufgegebene Gut (Kohle und Gestein) abfördert.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Bohrloch (14) vor der Erweiterung auf den vollen Streckenquerschnitt jeweils auf eine die Länge der für das Schießen erforderlichen Sprengbohrlöcher übersteigende Tiefe gebracht wird und der Schneidkopf (3) während des Schießens im Bohrlochtiefsten gelagert bleibt, während das Bohrgestänge (4) nach Beendigung der Bohrarbeit vom Schneidkopf (3) gelöst und aus dem Bohrloch (14) herausgezogen wird.
  3. 3. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 oder 2, bei welcher dem Schneidkopf einer Großbohrmaschine ein kurzer Förderer unmittelbar nachgeschaltet ist, welcher auf einen nachgeordneten Streckenförderer austrägt, dadurch gekennzeichnet, daß der Kurzförderer (10) in geringem Abstand unterhalb des Bohrgestänges (4) innerhalb des von dem Bohrkopf (3) freigeschnittenen Querschnittes angeordnet und mit der Bohrvorrichtung (3, 4, 5) derart kuppelbar ist, daß sich die Bohrvorrichtung wahlweise gemeinsam mit oder unabhängig von dem Förderer (10) in Längsrichtung des Bohrloches (14) verschieben läßt.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein an sich bekannter, seitlich ausschwenkbarer Antrieb für das Bohrgerät auf einem den Kurzförderer an seinem hinteren Ende unterstützenden oder erfassenden Bock gelagert ist, und daß das Bohrgestänge über den Kurzförderer nach rückwärts herausziehbar geführt ist.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 3 oder einem der folgenden, wobei zur Führung des Bohrgestänges ein Rahmen vor der Ortsbrust der Strecke verspannbar angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß das vordere Ende des Kurzförderers (10) in diesem Rahmen (7) verschieblich geführt ist.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 3 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die der Bohrlochsohle zugekehrte Umkehrstation des als Kratzerförderer ausgebildeten Kurzförderers (10) durch eine feststehende Achse (15) gebildet ist, auf welcher die Kratzerkette (16) gleitet.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 3 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Schneidkopf (3) und dem Bohrgestänge (4) eine Kupplung vorgesehen ist, welche beim Zurückziehen des Bohrgestänges auslösbar ist, derart, daß der Schneidkopf im Bohrlochtiefsten verbleibt. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 547 527, 590 853, 132 174, 865 290; französische Zusatzpatentschrift Nr. 34 632 zu 627 108; »Colliery Guardian«, 26. März 1953, S. 395; »Glückauf«, 27. 5. 1944, S. 228; »Glückauf«, 19. B. 1950, S. 669.
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Citations (6)

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DE132174C (de) *
FR627108A (fr) * 1927-01-05 1927-09-27 Perfectionnements apportés à l'abatage des roches ou de la houille
FR34632E (de) * 1929-09-19
DE547527C (de) * 1932-04-04 Heinr Korfmann Jr Fa Aus Einzelstuecken bestehendes Bohrgestaenge mit Transportschnecke
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DE865290C (de) * 1949-03-20 1953-02-02 Consolidation Bergbau Ag Verfahren zum Auffahren von Strecken in der steilen Lagerung

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