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DE1125230B - Selbstregelung von Verbrennungskraftmaschinen - Google Patents

Selbstregelung von Verbrennungskraftmaschinen

Info

Publication number
DE1125230B
DE1125230B DESCH28524A DESC028524A DE1125230B DE 1125230 B DE1125230 B DE 1125230B DE SCH28524 A DESCH28524 A DE SCH28524A DE SC028524 A DESC028524 A DE SC028524A DE 1125230 B DE1125230 B DE 1125230B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
oscillator
signals
accelerometer
phases
fuel
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DESCH28524A
Other languages
English (en)
Inventor
Paul H Schweitzer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DESCH28524A priority Critical patent/DE1125230B/de
Publication of DE1125230B publication Critical patent/DE1125230B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02DCONTROLLING COMBUSTION ENGINES
    • F02D1/00Controlling fuel-injection pumps, e.g. of high pressure injection type
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02DCONTROLLING COMBUSTION ENGINES
    • F02D9/00Controlling engines by throttling air or fuel-and-air induction conduits or exhaust conduits
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02DCONTROLLING COMBUSTION ENGINES
    • F02D2700/00Mechanical control of speed or power of a single cylinder piston engine
    • F02D2700/02Controlling by changing the air or fuel supply
    • F02D2700/0217Controlling by changing the air or fuel supply for mixture compressing engines using liquid fuel
    • F02D2700/0225Control of air or mixture supply
    • F02D2700/0228Engines without compressor
    • F02D2700/023Engines without compressor by means of one throttle device
    • F02D2700/0241Engines without compressor by means of one throttle device depending on another parameter
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02DCONTROLLING COMBUSTION ENGINES
    • F02D2700/00Mechanical control of speed or power of a single cylinder piston engine
    • F02D2700/02Controlling by changing the air or fuel supply
    • F02D2700/0269Controlling by changing the air or fuel supply for air compressing engines with compression ignition
    • F02D2700/0282Control of fuel supply
    • F02D2700/0284Control of fuel supply by acting on the fuel pump control element
    • F02D2700/0294Control of fuel supply by acting on the fuel pump control element depending on another parameter

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Output Control And Ontrol Of Special Type Engine (AREA)
  • Electrical Control Of Ignition Timing (AREA)
  • Electrical Control Of Air Or Fuel Supplied To Internal-Combustion Engine (AREA)

Description

  • Selbstregelung von Verbrennungskraftmaschinen Die Erfindung bezieht sich auf eine Selbstregelung von Verbrennungskraftmaschinen imd bezweckt, solche Maschinen auch unter veränderlichen Betriebsbedingungen stets automatisch auf beste Leistung zu regulieren.
  • Die Regelung von Verbrennungskraftmaschinen hängt vom Zustand verschiedener Variablen ab, z. B. von der Kompressionsgröße, dem Luft-Kraftstoff-Verhältnis, dem Einspritzzeitpunkt, dem Zündzeitpunkt usw. An solchen Maschinen ist jeweils ein Optimum, d. h. eine beste Leistungseinstellung für jede Variable der Maschine möglich. Wenn die Einstellung nicht dem Optimum entspricht, kann die Leistung der Maschine durch Steigern oder Vermindem der Einstellung der Variablen vermehrt werden, bis die unter den gegebenen Verhältnissen maximale Leistung der Maschine erreicht wird. Aber, selbst wenn an der Maschine dauernd diese optimale Einstellung beibehalten kann, hört diese spezielle Einstellung auf, ein Leistungsoptimum zu ergeben, wenn sich die Betriebsbedingungen ändern, z. B. die Drehzahl, die Belastung, die Umgebungstemperatur, die Höhe über dem Meeresspiegel, die Kraftstoffqualität od. dgl. Somit besteht das Problem darin, eine Steuerung zu schaffen, die sich automatisch reguliert, um die bestmögliche Leistungseinstellung der Maschine herzustellen und unter Berücksichtigung der Änderungen der Arbeitsbedingungen jeweils von neuem einzustellen.
  • Dieser Zweck wird erfindungsgemäß erreicht durch einen mit der drehbaren Kurbelwelle gekuppeIten Beschleunigungsmesser, welcher positive und negative Beschleunigungen derselben aufnimmt, und durch einen Oszillater, der eine der einstellbaren Maschinenvariablen, z. B. Zündzeitpunkt, Einspritzzeitpunkt, Kraftstoff-Luft-Verhältnis oder Kompressionshöhe, zwischen bestimmten Grenzen oszillieren läßt, sowie durch einen Servomotor, der Signale vom Beschleunigungsmesser und vom Oszillator empfängt und die Einstellung der Maschinenvariablen in übereinstimmung mit den empfangenen Signalen verändert. (Wenn von Kurbelwelle gesprochen wird, dient dies nur der Anschaulichkeit, da die Erfindung auch auf Turbinen und alle anderen Arten von Kraftmaschinen anwendbar ist, deren Hauptwelle nicht als Kurbelwelle ausgebildet ist.) Die Erfindung ist also gerichtet auf eine Maschinen-Selbststeuervorrichtung, bei welcher ein Mechanismus die jeweilige Kraftmaschineneinstellung X ständig und relativ langsam innerhalb enger Grenzen, nämlich oszillierend, ändert.
  • Die Maschineneinstellung X kann sich auf änderbare Größen, wie z. B. die Kompressionsgröße, das Kraftstoff-Luft-Verhältnis, die Einspritzzeit, den Zündzeitpunkt usw. oder eine Kombination dieser Variablen, beziehen. Der Zyklus einer OsziRation kann dabei 1/io Sekunde bei schnell laufenden Maschinen oder mehrere Sekunden bei langsam laufenden Maschinen betragen. Während jedes Zyklus wird die Maschine geringfügig beschleunigt, wenn sich die Einstellung X der optimalen Einstellung näherte oder verlangsamt, wenn sich die Einstellung X von der optimalen Stellung entfernt. Ein Schwungradbeschleunigungsmesser nimmt die Beschleunigungen und/oder die Verlangsamungen auf und betätigt einen Serve,-motor, welcher die Einstellung X ändert. Wenn Beschleunigungen stattfinden, während X sich vergrößert, wird der Servomotor eine Vergrößerung der Einstellung X bedingen. Wenn die Beschleunigung dann stattfindet, wenn sich X vermindert, betätigt der Servomotor die Einstellung von X im Sinne einer Verringerung. Der Servomotor reguliert die Einstellung X so lange, bis die positive oder negative Beschleunigung so klein geworden ist, daß der Beschleunigungsmesser nicht mehr anspricht, d. h. den Servomotor stillsetzt. Die Maschine ist nun auf die bestmögliche Leistungsabgabe eingestellt, und diese Stellung bleibt so lange erhalten, bis geänderte Arbeitsbedingungen eine andere optimale Einstellung verlangen.
  • Weitere Einzelheiten der Erfindung sind aus den in der Zeichnung schematisch dargestellten Ausführungsbeispielen zu ersehen. Es zeigt Fig. 1 eine erfindungsgemäß sich selbst regelnde Kraftmaschine, deren Zündzeitpunkt einstellbar ist, Fig. 2 eine Einspritzbrennkraftmaschine, bei welcher der Zeitpunkt der Kraftstoffeinspritzung erfindungsgemäß gesteuert wird, Fig- 3 eine Vergasennaschine, bei welcher erfindungsgemäß fortlaufend eine maximale Leistungsabgabe. durch Steuerung des Luft-Kraftstoff-Verhältnisses erzielt wird Fig. 4 eine Kraftmaschine mit einstellbarer Größe der Kompression, bei welcher letztere erfindungsgemäß gesteuert wird, Fig. 5 eine teilweise Darstellung eines Beschleunigungsmessers, Fig. 6 eine regulierbare Verbindung zwischen einer Einspritzpumpenwelle und einer Antriebswelle, Fig. 7 eine Luft-Kraftstoff-Einstellvorrichtung und Fig. 8 eine Servornotorenschaltung zur Beeinflussung des Zündzeitpunktes.
  • Eine Kraftmaschine 1 mit elektrischer Zündung weist gemäß Fig. 1. eine Nockenwelle 2 auf, die über Teil 3 mit einer Maschinenkurbelwelle 4 zusammenwirkt. Die Leistung der Maschine hängt unter anderem vom Zündzeitpunkt ab. In bekannten Maschinen dieser Art wird der Zündzeitpunkt automatisch bei Änderungen der Drehzahl der Maschine und auch bei Änderungen des Druckes in den Ansaugleitungen eingestellt. Die Zündzeitpunkteinstellung, die hierdurch erreichbar ist, ist im besten Falle nur eine Annäherung an das Optimum.
  • Bei Verwendung des erfindungsgemäßen Steuerungssystems gemäß Fig. 1. wird der Zündverteiler 5, welcher Kontakte 6 für Zündkerzen aufweist, ständig um einen Winkel innerhalb eines Kreisbogens von z. B. 5' mittels eines Oszillators 8 über einen Lenker 7 hin- und herbewegt. Der Osziflator 8 hat eine Kurbel 9, die von der Nockenwelle 2 über ein Reduziergetriebe 10 od. dgl., einen Phasenänderer oder Phasenschieber 11 und eine Kupplung 12 angetrieben wird. Die Phase zwischen der Nockenwelle 2 und der Oszillatorkurbel 13 wird durch den Phasenschieber 11 gesteuert, der aus einer Hülse mit Schneckengängen bestehen kann, die mit Schneckengängen der Kurbel-und/oder Nockenwelle zusammenwirken (s. Beschreibung zu Fig. 6). Die Maschinenkurbelwelle 4 betätigt fernerhin einen Beschleunigungsmesser 14, welcher augenblicklich auf sogar geringe Drehbeschleunigungen der Maschinenkurbelwelle 4 anspricht. Er kann auf dem Schwungrad vorgesehen oder gemäß Zeichnung mit der Kurbelwelle über eine Kupplung 15 verbunden sein. Er überträgt sich ergebende Impulse auf eine Steuerungsbox 16 mittels einer elektrischen oder sonstigen Kupplung 17. Wenn eine positive Beschleunigung mit einer Frühzündungsbewegung des Verteilers 5 zusammenfällt, überträgt die Steuerungsbox 16 die überschüssige Größe als Kommandosignal zu einem Servomotor 18, um damit die Phase des Phasenschiebers 11. über eine Kupplung 19 früher zu legen. Hierdurch wird die Oszülatorkurbel 13 relativ gegenüber der Nockenwelle 2 vorgerückt.
  • Dieser Vorgang setzt sich so lange fort, bis der Beschleunigungsmesser 14 infolge der zyklischen Bewegung des Oszillators 8 keine merkbaren Beschleunigungen mehr registriert oder bis die Beschleunigung auf -eine Spätzündungsbewegung des Oszillators stößt. Im ersteren Falle wird die Steuerungsbox unter Ausnutzung der Oszillatorrückkopplungssignale auf eine Kupplung 20 und des Signals des Beschleunigungsmessers auf die Kupplung 17 aufhören, eine Änderung der Phase im Phasenschieber 11 zu bewirken. Im letzteren Falle sendet dagegen die Steuerungsbox 16 zum Servomotor 13 solche Kommandosignale, die die Phase im Phasenschieber 11 verzögern. Damit verzögert sich die Phase der Oszillatorkurbel 13 relativ zur Nockenwelle 2. Diese Art der Steuerung ist nur durch die Rückübertragung des Oszillatorkurbel-Messungsimpulses vom Oszillator 8 zur Steuerungsbox 16 mittels einer Rückkopplung 20 möglich. Dadurch wird ein vollständiges, nach beiden Seiten wirkendes System geschaffen. Hierbei wird die Kraftmaschine 1 immer bei oder nahe bei der optimalen Zündzeitpunkteinstellung arbeiten, die die bestmögliche Leistungsabgabe zur Folge hat, die an der Maschine erhältlich ist, und jede Abweichung von der optimalen Zündzeitpunkteinstellung wird sofort durch die Steuervorrichtung korrigiert, unabhängig davon, was die Ursache der Änderung in der Einstellung des optimalen Zeitpunktes ist, wie z. B. Drehzahl, Belastung, Höhe über dem Meeresspiegel, Temperatur, Feuchtigkeit, Kiaftstoffqualität usw.
  • Die Steuerungsbox 16, der Servomotor 18 und der Oszillator 8 können mechanisch, elektrisch oder sonstwie arbeiten.
  • Aus dem Vorhergehenden ist erkennbar, daß der Beschleunigungsmesser Signale zur Steuerungsbox sendet, wenn der Beschleunigungsmesser durch die Maschinenkurbelwelle einer Winkelbeschleunigung unterliegt. In Abhängigkeit davon, ob die Beschleunigungssignale entweder mit einer Auf- oder mit einer Abbewegung des Oszillators zusammentreffen, überträgt die Steuerungsbox Impulse auf den Servomotor, um die Einstellung der Kraftmaschinenvariablen nach vorwärts oder rückwärts zu verändern. Damit bewirkt der Servomotor eine Verstellung der Kraftmaschinenvariablen, bis das Optünum der Einstellung erreicht ist, welches die beste Leistungsabgabe bewirkt, die an der Kraftmaschine erzielbar ist. Die Steuervorrichtung tastet gleichsam ab, ob unter den jeweiligen Betriebszuständen eine Vor- oder Rückverlegung der Maschinenvariablen, also beispielsweise des Zündzeitpunktes, eine Leistungssteigerung ergibt, und verlegt den Schwingungsmittelpunkt des Oszillators dieser Variablen in Richtung der zu erwartenden Leistungssteigerung.
  • Eine beispielsweise Schaltanordnung zur Vor- bzw. Rückverlegung des Schwingmittelpunktes des Oszillators und damit des mittleren Zündzeitpunktes zeigt Fig. 8. An eine Stromquelle 70 ist ein Servomotor 75 angeschlossen, der sich, sobald er Strom erhält, in dem Sinn dreht, daß er den Schwingungsmittelpunkt des Oszillators beispielsweise über eine Freilaufkupplung vorverlegt. In die Zuleitungen des Motors sind eingeschaltet einerseits ein Schalter 72, der nur bei positiver Beschleunigung der Arbeitswelle durch einen entsprechenden Beschleunigungsmesser geschlossen wird, sonst aber offen ist, sowie andererseits ein Phasenkontakt 74, der mit der Welle 13 gekuppelt ist und sich schließt, wenn die Zündung vorverstellt wird.
  • er Servomotor 75 erhält also nur Strom, wenn beide Kontakte, 72 und 74, geschlossen sind. Weiterhin ist an die Stromquelle 70 über einen Schalter 71 ein Servomotor 76 angeschlossen, der bei Stromschluß beispielsweise, über eine zweite Freilaufkupplung den Schwingungsmittelpunkt des Oszillators und damit den mittleren Zündzeitpunkt zurückverlegt. Der Schalter 71 ist nur geschlossen, solange ein Beschleunigungsmesser eine negative Beschleunigung der Arbeitswelle feststellt.
  • In die zweite Leitung zwischen Servomotor 76 und Stromquelle 70 ist ein Phasenkontakt 73 eingeschaltet, der ebenfalls mit Welle 13 verbunden und nur gmhlossen ist, wenn der Zündzeitpunkt zurück verstellt wird. Der Servomotor 76 erhält also nur Strom, wenn die Schalter 71 und 73 geschlossen sind. In den Ausführungen, die diesem Absatz vorausgehen bzw. ihm folgen, sind die beiden Servomotoren 75 und 76 als einheitliches Aggregat, nämlich als »Servomotor«, benannt. Desgleichen sind die beiden Beschleunigungsmesser 71 und 72 als einheitliches Aggregat, nämlich als der »Beschleunigungsmesser«, benannt.
  • In den Fig. 2, 3 und 4 sind Selbststeuerungen gemäß der Erfindung unter Verwendung anderer Variablen der Kraftmaschine und für verschiedene Kraftmaschinentypen gezeigt-Während die Leistungsabgabe einer Zündfunkenkraftmaschine von der Zündungszeiteinstellung abhängt, hängt die Leistungsabgabe einer Kompressionszündungsmaschine vom Einspritzzeitpunkt des Kraftstoffes ab.
  • Fig. 2 erläutert die Erfindung an Hand einer Kraftstoffeinspritzeinrichtung einer Kompressionszündungsmaschine (Dieselmaschine). Diese haben meistens eine fest eingestellte Einspritzzeit, was bedeutet, daß der Beginn der geometrisch berechneten Kraftstoffzufuhr in Anpassung an den Kurbelwellenwinkel feststeht. Jedoch ist eine Verzögerung zwischen dem Beginn der Kraftstoffeinspritzung durch den Plunger der Kraftstoffeinspritzpumpe und dem Beginn der tatsächlich sich auswirkenden Einspritzung durch die Einspritzdüse 22 in den Zylinder vorhanden. Die Einspritzverzögerung hängt bei solchen Einspritzeinrichtungen von der Länge der Einspritzleitung 23, der Kraftstoffkompressibilität, vom öffnungsdruck des Einspritzventils, von der Art des Hohlraumes in der Einspritzpumpe und in der Leitung usw. ab. Die Einspritzverzögerung, ausgedrückt in Graden der Kurbelwellenwinkelbewegung, hängt von der Kraftmaschinendrehzahl ab, und diese Einspritzverzögerung wird im allgemeinen mit dem Wachsen der Maschinendrehzahl vermehrt.
  • Einige Kraftstoffeinspritzpumpen haben Vorrichtungen zur Vorverlegung der Einspritzzeit in Ab- hängigkeit von der Maschinendrehzahl. Andere Einspritzpumpen verlegen die Einspritzzeit in Abhängigvon der Maschinenbelastung oder von beiden vorgenannten Größen vor. In jedem Falle ist aber die Vorverlegung der Einspritzzeit vorausbestimmt und entspricht nicht zwingend dem Optimum, welches die beste Maschinenleistung erzielt. Tatsache ist, daß häufig die automatische EinspritzzeiteinsteHungseinrichtung die Einspritzung vorverlegt, wenn es besser sein würde, sie zu verzögern. An heutzutage verwendeten Maschinen wird der Einspritzzeitpunkt, wenn er überhaupt variabel ist, in einer vorausbestinunten Art verändert und nicht entsprechend dem, was für die Maschine zum gegebenen Zeitpunkt zweckmäßigerweise erforderlich wäre.
  • Die erflndungsgemäße Anordnung nach Fig. 2 weist Mittel auf, die den Einspritzzeitpunkt fortlaufend ändern. Ein Oszillator 8 ist zwischen einer Einspritzpumpe 21 und einem Phasenschieber 11' vorgesehen. Er dient dazu, die Einspritzzeit der Einspritzpumpe 21 zyklisch im Rahmen eng gezogener Grenzen in der obengenannten Größenordnung von 51 der Kurbelwelle zu verändern. Der Phasenschieber 11' steuert den Oszillator 8 und ändert damit die Einspritzzeit im Sinne einer Voreileinstellung oder einer Verzögerungseinstellung entsprechend den Kommandos des Servomotors 18. Dieser spricht auf die Kommandos der Steuerungsbox 16 an, die ihrerseits von Impulsen abhängt, die vom Beschleunigungsmesser 14 und vom Oszillator 8 über Kupplungen 17 und 20 in entsprechender Weise aufgenommen werden. Wenn positive Beschleunigungssignale aus dem Ausgleich in der Steuerungsbox von den empfangenen, gegeneinander wirkenden Signalen des Beschleunigungsmessers und den Voreilungen des Oszillators resultieren, beeinflußt die Steuerungsbox den Servomotor zwecks Verstellung des Phasenschiebers 11' derart, daß die Einspritzzeit der Kraftstoffeinspritzpumpe 21 durch Vorverlegung der Phase des Oszillators 8 relativ zur Phase der Kurbelwelle 4' vorverlegt wird. Wenn positive Beschleunigungssignale vom Beschleunigungsmesser 14 über die Kupplung 17 mit Einspritzzeitverzögerungssignalen vom Oszillator 8 über die Rückkopplung 20 zusammentreffen, verzögert die Steuerungsbox über den Servomotor 18 die Einspritzzeit der Einspritzpumpe 21 über den Phasenschieber 11' und den Oszillator 8. Damit erzielt man auf alle Fälle an der Kompressionszündungsmaschine l' absolut oder nahezu das Optimum des Kraftstoffeinspritzzeitpunktes.
  • In Vergasermaschinen (s. Fig. 3) hängt die Leistungsabgabe der Maschine insbesondere von dem Kraftstoff-Luft-Verhältnis, d. h. von der Konzentration der Kraftstoff-Luft-Mischung, ab. Viele Vergaser solcher Maschinen haben ein Einrichtung zur Anreicherung des Kraftstoff-Luft-Gemisches in Ab- hängigkeit von gewissen Arbeitsbedingungen, aber diese Einrichtungen bewirken im besten Falle eine Annäherung an die beste Mischungsstärke für die beste Leistungsabgabe. Die Anordnung nach Fig. 3 steuert und adjustiert die Kraftstoff-Luft-Menge eines Vergasers 24 derart, daß aus diesem ständig diejenige Kraftstoff-Luft-Mischung abgegeben wird, die die beste Leistungsabgabe der Maschine sichert.
  • Der OsziRator 8 ist bei 31 mit dem Vergaser 24 derart gekuppelt, daß er das Mischungsverhältnis von Kraftstoff-Luft, das im Vergaser hergestellt wird, einstellt. Damit kann der Oszillator den Gehalt der Kraftstoffmischung für die Kraftmaschine in den oben beschriebenen Grenzen regeln. Während des Betriebes reguliert der Oszillator fortlaufend das Kraftstoff-Luft-Verhältnis über den Vergaser auf Grund der Eigenarten des Oszillators, und zwar innerhalb der vorgeschriebenen Einstellgrenzen. Der Beschleunigungsmesser 14, der mit der Kurbelwelle 4" verbunden ist, spricht augenblicklich auf Maschinenbeschleunigungen bei einer gegebenen Drosseleinstellung an und überträgt dieses Signal auf die Steuerbox 16, die auch ein Signal aus der Rückkopplung 20 vom Oszillator 8 erhält. Wenn das positive Beschleunigungssignal mit einer OsziRatorzyklusphase zusammentrifft, welche einem steigenden Kraftstoffgehalt der Kraftstoff-Luft-Mischung entspricht, steigert die Steuerungsbox über den Servomotor 18 den Kraftstoffgehalt der Kraftstoff-Luft-Mischung um eine kleine Menge durch überlagerung der Oszillatorenschwingungen durch eine Vorverstellung des Schwingungsmittelpunktes des Oszillators, was sich in einer Anreicherung der Kraftstoff-Luft-Mischung aus dem Vergaser auswirkt. Wenn das Beschleunigungssignal mit einer Oszillatorphase zusammentrifft, welche einer ärmeren Kraftstoff-Luft-Mischung entspricht, verringert die Steuervorrichtung den Kraftstoffgehalt der Kraftstoff-Luft-Mischung um eine kleine Menge durch Überlagerung mittels der Servomotoreinwirkung auf den Oszillator 8, woraus eine magere Kraftstoff-L-uft-Mischung der Maschine resultiert.
  • Eine veränderliche Kompressionsgröße einer solchen Kraftmaschine beeinflußt nicht nur die Kraftabgabe der Maschine, sondern auch oftmals die gesamte Arbeitsweise der Maschine. Ein Beispiel dieser Abhängigkeit ist an einer Kompressionszündungsmaschine gezeigte die einen Vergaser, aber keine Zündzeitpunkteinstellvorrichtung aufweist. Solch eine Maschine ist z. B. als Dieselkraftmaschine für Modellflugzeuge bekannt. Aber auf anderen Gebieten als diesem hat dieser mit Vergaser versehene Dieselmotor nur geringe Fortschritte gemacht, weil die erfolgreiche Arbeitsweise von einer genauen Beziehung zwischen Kraftstoff, Kompressionsgröße und Belastung oder der Temperatur der Ladung abhängt. Dieser Maschinentyp weist mannigfaltige Probleme auf, da, wenn für die bestehenden Bedingungen die Kompressionshöhe der Maschine zu niedrig ist, die jeweilige Zünd:ung der Kraftstoffinisch-ung mit Verzögerung im Maschinenzyklus oder überhaupt nicht erfolgt, Wenn die Maschinenkompressionshöhe zu hoch für die bestehenden Bedingungen ist, erfolgt die Kraftstoffgemischzündung in der Verbrennungskammer während des Zyklus zu früh und verursacht damit eine Detonation. Die Detonation oder die Explosionsverbrennung heizt die Kraftmaschine in einem größeren Ausmaße auf und bewirkt damit auf Grund der vergrößerten oder übermäßigen, Hitze der Maschine, daß die Entzündung der Kraftstoffmisch-ung sogar früher als im Zyklus erfolgt. Dieser Prozeß setzt sich dann so lange fort, bis die Maschine anhält oder zerstört wird. Fig. 4 bezieht sich nun auf eine Maschine mit veränderbarer Kompressionsgröße. Erfindungsgemäß wählt die Maschine fortlaufend ihre optimale Kompressionshöhe selbsttätig, um damit eine optimale Leistungsabgabe zu erzielen. Die Maschine l"' hat einen veränderbaren Zylinderraum und stellt eine ventillose Zweitakt-Kompressionszündungskraftmaschine dar, in welcher die Kompressionshöhe in bekannter Weise durch Heben und Senken einer gleitbaren Zylinderhülseneinheit 25 relativ zum Maschinenkurbelgehäuse und zur Maschinenkurbelwelle 4.. verändert wird. Zusammenwirkende Steilgewindegänge 26 und 27 im Maschinenkopf 28 und im oberen Teil der Zylinderhülse 25 ermöglichen eine Vergrößerung oder Verkleinerung des Volumens des Zylinders durch Drehung der gesamten Zylinderhülseneinheit 25. Ein Getriebe 29 ist am oberen Teil der Zylinderhülseneinheit 25 befestigt und durch den OsziUatorg über ein Rädergetriebe 30 drehbar und bedingt damit die Drehung der Zylinderhülseneinheit, um deren Aufwärts- und Abwärtsbewegung in den Gewindegängen 26 des Maschinenkopfes hervorzurufen. Der Oszillator 8 versetzt ständig die Zylinderhülseneinheit in hin- und herdrehende Bewegung mittels des Rädergetriebes 30 und des Getriebes 29 und wechselt damit die Kompressionshöhe.
  • Der Beschleunigung= esser 14, der mit der Kurbelwelle 4... über die Kupplung 15 verbunden ist, spricht sofort auf Beschleunigungen an und überträgt diesen Impuls auf die Steuerungsbox 16, die auch Rückkopplungsimpulse vom Oszillator 8 -über die Kupplung 20 empfängt. Wenn die Beschleunigungsmessersignale mit einer Oszillatorphase zusammentreffen, die einer Vergrößerung der Kompressionshöhe entspricht, erhöht die Steuerungsbox 16 über den Servomotor 18 die Maschinenkompressionshöhe um einen kleinen Schritt dadurch, daß der Schwingungsmittelpunkt des Oszillators um eine geringe Größe vorrückt und damit eine geringe Kompressionshöhensteigerung hervorruft. Falls der Beschleunigungsimpuls des Beschleunigungsmessers mit einer solchen Oszillatorphase zusammentrifft, die einer Verminderung der Kompressionshöhe entspricht, wird der gleiche Mechanismus die Kompressionshöhe in geringem Ausmaße dadurch vermindern, daß auf Grund der Servomotorwirkung auf den Oszillator 8 eine geringe Kompressionshöhenverringerungsbewegung übertragen wird.
  • In Fig. 5 ist schematisch und vereinfacht ein Beschleunigungsmesser dargestellt, der auf einem Schwungrad 40 der Maschine vorgesehen ist. Er besitzt eine zwischen Federn 41, 42 in einer Ausnehmung 43 des Schwungrades 40 gehaltene Masse 44, die einen elektrischen Kontakt 45 schließt. wenn das Schwungrad 40 beschleunigt wird, und einen Kontakt 46 schließt-, wenn sich die Drehgeschwindigkeit des Schwungrades verlangsamt. Wenn die Maschine mit gleichmäßiger Geschwindigkeit umläuft, wird keiner der Kontakte angesprochen.
  • Bei Anwendung eines solchen Beschleunigungsmessers besitzt die Steuerungsbox eine Stromzuleitung, die durch die Tätigkeit des Beschleunigungsmessers unterbrochen oder vermehrt oder vermindert oder umgekehrt wird, und ferner einen Elektromotor od. dgl., welcher in Abhängigkeit von der Stellung der Beschleunigungsmasse 44 läuft, anhält oder die Drehungsrichtung ändert.
  • Es kann als Beschleunigungsmesser auch ein piezoelektrischer Beschleunigungsmesser Verwendung finden, Dieser besteht aus einem Quarz- oder Barium-Titanat-Kristallelement od. dgl., welches eine elektrische Aufladung erzeugt, wenn es einem Druck unterworfen wird. Während der Beschleunigung oder der Verlangsamung übt die Kapsel, die diese Kristalle enthält, einen Druck auf die Kristalle aus und bewirkt in jedem Falle eine geringe elektrische Ladung, welche in Mikromikro-Coulomb (10-12 Coulomb) ausgedrückt wird, Um eine so geringe Ladung zu erfassen, ist eine elektronische Steuerungsbox erforderlich. Die Funktion der Steuerungsbox ist dieselbe wie diejenige der obengenannten Steuerungsbox. Ein elektrischer Strom wird dem Servomotor zugeführt, welcher seinerseits die Maschineneinstellung ändert, die zu steuern ist. Die Änderung kann natürlich nach vorwärts und rückwärts erfolgen, in Abhängigkeit von der Richtung des aus der Steuerungsbox zugeführten Stromes. Die Richtung dieses Stromes hängt von der Relation des Beschleunigungssignals zur Stellung des Oszillaters ab. Wenn die Steuerungsbox ein Signal positiver Beschleunigung erhält, während der Oszillator die Einstellung nach vorwärts ausweist, wird der Servomotor den Phasenschieber derart beeinflussen, daß die Maschineneinstellung nach vorwärts erfolgt.
  • Der Servomotor kann aus einem kleinen Elektromotor bestehen, welcher sich in jeder Richtung entsprechend der Polarität des zugeleiteten Stromes dreht. Der Motor dreht und adjustiert den Oszillator in der gewünschten Richtung. Der Servomotor kann auch einen Magneten darstellen, welcher durch den Strom der Steuerungsbox mit Energie versorgt wird, welche ihrerseits die Oszillatoreinstellung direkt oder über ein elektrisches oder hydraulisches Relais bestimmt. Die Bewegung eines durch den Magneten gekeuerten Plungers kann die Durchgänge öffnen oder schließen, welche den hydraulischen Fluß zulassen, um damit die Einstellungsarbeit durch einen entsprechenden Mechanismus durchzuführen.
  • Bei der in den Fig. 2 und 3 dargestellten Maschine kann eine Vorrichtung gemäß Fig. 6 Verwendung finden. Der Oszillator bewirkt die Zeiteinstellung der Kraftstoffeinspritzpumpe durch axiales Hin- und Herbewegen einer drehbaren Hülse, welche in bekannter Weise mit Schraubgängen auf die Nockenwelle und/oder die Pumpenwelle wirkt. Die Hülse ist mit 50 bezeichnet, während die Nockenwelle das Bezugszeichen 51 trägt und eine Pumpenwelle 52 mit einem angedeuteten Schraubengewinde 53 der Hülse zusammenwirkt. Die Nockenwelle 51 hat eine Paßfeder 54, die mit einer entsprechenden, nicht dar-,gestellten Nut der Hülse 50 zusammenwirkt. Die Verstellung der Hülse 50 erfolgt durch einen Hebel 55, der mit dem Servomotor zusammenhängt und der in eine an der Hülse 50 vorgesehene Ringnut 56 eingreift.
  • In Fig. 7 ist die Oszillatorsteuerung im Zusammenhang mit der Luft-Kraftstoff-Gemischsteuerung gezeigt. Der nicht dargestellte Servomotor mit Oszillator steuert über eine in einem Luftzuführungsrohr 60 angeordnete Drosselklappe 61 einen durch einen Pfeil 62 angedeuteten Luftstrom. Eine Nadel 63 in einer Kraftstoffzuführungsleitung 64 wirkt auf eine Nadelventilsitzbohrung 65, von der aus eine Leitung 66 in das Luftleitungsrohr 60 hineinragt. Ein Pfeil 67 deutet das Kraftstoff-Luft-Gemisch an, das aus dem Rohr 60 dem Zylinderraum des Motors zugeleitet wird.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1.. Verfahren zur Selbstregelung von Verbrennungskraftmaschinen auf die unter den zeitweiligen Betriebsbedingungen höchste Leistung, dadurch gekennzeichnet, daß eine Maschinenvariable, beispielsweise Zündzeitpunkt, Einspritzzeitpunkt, Kraftstoff-Luft-Verhältnis, Kompressionshöhe, durch eine oszillierende Verstellvorrichtung ständig hin und her verstellt wird und die hieraus resultierende positive und negative Drehzahländerung der Arbeitswelle jeweils zur Verstellung des Schwingungsmittelpunktes der oszillierenden Verstellvorrichtung der Maschinenvariablen benutzt wird.
  2. 2. Verbrennungskraftmaschine zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch1, gekennzeichnet durch einen mit der umlaufenden Arbeitswelle gekuppelten Beschleunigungsmesser zur Feststellung positiver und negativer Beschleunigungen sowie durch einen Oszillator, der mit einer Vorrichtung zur Verstellung einer Maschinenvariablen, z. B. Zündzeitpunkt, Einspritzzeitpunkt, Kraftstoff-Luft-Verhältnis oderKompressionshöhe, gekuppelt ist und diese in einem bestimmten Ausmaße um einen verstellbaren Schwingungsmittelpunkt oszillieren läßt, sowie durch einen Servomotor, welcher Signale vom Beschleunigungsmesser und vom Oszillator empfängt und die Einstellung des Oszillatorschwingungsmittelpunktes der Variablen in Abhängigkeit von den empfangenen Signalen im Sinne der Leistungserhöhung verändert. 3. Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Signale vom Oszillator und vom Beschleunigungsmesser bei positiver Beschleunigung der Arbeitswelle die Einstellung der Maschinenvariablen in der der Oszillatorbewegung entsprechenden Richtung verändern. 4. Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß Signale vom Oszillator und Beschleunigungsmesser bei negativer Beschleunigung der Arbeitswelle die Einstellung der Maschinenvariablen in der der Oszillatorbewegung entgegengesetzten Richtung verändern. 5. Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Servomotorsystern entsprechend den Signalen vom Beschleunigungsmesser und vom Oszillator die Einstellung der Maschinenvariablen im Uhrzeigersinn verändert, wenn positive Beschleunigungssignale mit im Uhrzeigersinn wirkenden Phasen der Oszillatorbewegung und/oder wenn negative Beschleunigungssignale mit entgegen dem Uhrzeigersinn wirkenden Phasen der Oszillatorbewegung zusammenstoßen, und daß das Servomotorsystern die Einstellung der Maschinenvariablen entgegen dem Uhrzeigersinn verändert, wenn positive Beschleunigungssignale mit entgegen dem Uhrzeigersinn wirkenden Phasen der Oszillatorbewegung und negative Beschleunigungssignale mit im Uhrzeigersinn wirkenden Phasen der Oszillatorbewegung zusammenstoßen. 6. Zündfunken - Verbrennungskraftmaschine nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Oszillator eine Vorrichtung zum Verstellen des Zündfunkenzeitpunktes betätigt und der Servomotor in Abhängigkeit von den Signalen des Oszillators und des Beschleunigungsmessers den Zündzeitpunkt verfrüht, wenn die positiven Beschleunigungssignale mit den Zündzeitpunktverfrühungsphasen der Oszillatorbewegung zusammentreffen, und den Zündzeitpunkt verspätet, wenn die positiven Beschleuriigungssignale mit Zündzeitpunktverspätungsphasen der Oszillatorbewegung zusammentreffen. 7. Einspritz-Verbrennungskraftmaschine nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß ein mit der Kraftstoffeinspritzvorrichtung verbundener Oszillator zur Veränderung des Einspritzzeitpunktes derart gesteuert ist, daß der Servomotor, welcher Signale vorn Oszillator und Beschleunigungsmesser empfängt, entsprechend diesen Signalen bei Beschleunigung des Beschleunigungsmessers den Einspritzzeitpunkt vorverlegt, wenn die positiven Beschleunigungssignale mit den voreilenden Einspritzphasen der Osziflatorbewegung zusammentreffen, und den Einspritzzeitpunkt verzögert, wenn die positiven Beschleunigungssignale mit Verzögerungsphasen der Oszillatorbewegung zusammentreffen. 8. Vergaser-Verbrennungskraftmaschine mit Funkenzündung nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Zündvorrichtung und ihr Oszillator zwecks Veränderung des Kraftstoff-Luft-Mischungsverhältnisses derart gesteuert sind, daß der Servomotor, welcher Signale vom Oszillator und Beschleunigungsmesser empfängt# die Anreicherung des Kraftstoff -Luft -Gemisches bewirkt, wenn die positiven Beschleunigungssignale mit den Oszillatorphasen im Sinne der Anreicherung des Kraftstoff-Luft-Gemisches zusammentreffen, und das Gemisch magerer macht, wenn die positiven Beschleunigungssignale mit den Phasen der Oszillatorbewegung zusammentreffen, die der Verarmung der Mischung entsprechen. 9. Verbrennungskraftmaschine mit Kompressionszündung nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Oszillator eine Vorrichtung zum Verändern der Kompressionshöhe betätigt und derart gesteuert ist, daß der Servomotor, welcher die Signale vom Oszillator und Beschleunigungsmesser empfängt, die Kompressionshöhe steigert, wenn die positiven Beschleunigungssignale mit den die Kompressionshöhe steigernden Phasen des Oszülators zusammentreffen, und die Kompressionshöhe vermindert, wenn die, Beschleunigungssignale mit den die Kompressionshöhe vermindernden Phasen des Oszillators zusammentreffen.
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