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DE1125291B - Fuellungsregler zum Versorgen von Luftfederungselementen ueber einen von einem Verdichter beschickten Behaelter in Kraftfahrzeugen - Google Patents

Fuellungsregler zum Versorgen von Luftfederungselementen ueber einen von einem Verdichter beschickten Behaelter in Kraftfahrzeugen

Info

Publication number
DE1125291B
DE1125291B DEB58428A DEB0058428A DE1125291B DE 1125291 B DE1125291 B DE 1125291B DE B58428 A DEB58428 A DE B58428A DE B0058428 A DEB0058428 A DE B0058428A DE 1125291 B DE1125291 B DE 1125291B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
valve
filling
working
filling regulator
control valve
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB58428A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Josef Trui
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Robert Bosch GmbH
Original Assignee
Robert Bosch GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Robert Bosch GmbH filed Critical Robert Bosch GmbH
Priority to DEB58428A priority Critical patent/DE1125291B/de
Publication of DE1125291B publication Critical patent/DE1125291B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60GVEHICLE SUSPENSION ARRANGEMENTS
    • B60G17/00Resilient suspensions having means for adjusting the spring or vibration-damper characteristics, for regulating the distance between a supporting surface and a sprung part of vehicle or for locking suspension during use to meet varying vehicular or surface conditions, e.g. due to speed or load
    • B60G17/02Spring characteristics, e.g. mechanical springs and mechanical adjusting means
    • B60G17/04Spring characteristics, e.g. mechanical springs and mechanical adjusting means fluid spring characteristics
    • B60G17/052Pneumatic spring characteristics
    • B60G17/0523Regulating distributors or valves for pneumatic springs
    • B60G17/0525Height adjusting or levelling valves
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60GVEHICLE SUSPENSION ARRANGEMENTS
    • B60G2500/00Indexing codes relating to the regulated action or device
    • B60G2500/20Spring action or springs
    • B60G2500/201Air spring system type
    • B60G2500/2014Closed systems

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Vehicle Body Suspensions (AREA)

Description

  • Füllungsregler zum Versorgen von Luftfederungselementen über einen von einem Verdichter beschickten Behälter in Kraftfahrzeugen Die Erfindung bezieht sich auf einen Füllungsregler zum Versorgen von Luftfederungselementen über einen von einem Verdichter beschickten Behälter in Kraftfahrzeugen, mit einem Steuerventil und einem von der Bewegung zwischen der Fahrzeugachse und dem Wagenkasten beeinflußten Betätigungsglied, das über eine mechanische Dämpfungseinrichtung auf das Steuerventil wirkt.
  • Es sind schon Füllungsregler dieser Art bekannt, die außer der mechanischen Dämpfungseinrichtung noch mit einem hydraulischen Dämpfer ausgerüstet sind. Hydraulische Dämpfer sind jedoch temperaturabhängig, und die Dämpfung eines mit einem hydraulischen Dämpfer ausgerüsteten Füllungsreglers ist dementsprechend bei niedrigen Temperaturen hoch und bei hohen Temperaturen niedrig.
  • Außerdem werden bei den bekannten Füllungs-- reglem die Arbeitsventile unter Zwischenschaltung der Dämpfer unmittelbar betätigt, und bei größeren Ventilquerschnitten wird dadurch der Arbeitsventilantrieb über Gebühr belastet. Diese Belastung erfordert ein verhältnismäßig starkes und schweres Antriebsgestänge für die Arbeitsventile. Außerdem sind diese Ventile meist an eine bestimmte Einbaustelle im Fahrzeug gebunden.
  • Ebenfalls ist es bei Fahrzeug-Luftfederungen bereits bekannt, durch eine Steuerung, beeinflußt durch von der Fahrbahn herrührende mechanische Stöße, eine beschleunigungsabhängige Vorsteuerung der Luftfederung zu bewirken. Bei dieser Luftfederung ist aber die Vorsteuerung und die Hauptsteuerung an zwei verschiedenen Stellen im Fahrzeug eingebaut, und es ist eine elektrische Leitungsverbindung der beiden Steuereinrichtungen notwendig.
  • All diese Nachteile werden gemäß der Erfindung dadurch vermieden, daß die über das Betätigungsglied in die Arbeitsglieder der mechanischen Dämpfung eingeleiteten Stellkräfte auf zwei Vorsteuerventile wirken, welche die vom Behälter kommende Druckluft wechselweise auf zwei Seiten eines Arbeitskolbens wirken lassen, der mit dem Hauptsteuerventil für die Luftfeder-Füllung verbunden ist.
  • Ein derartiges Relaisventil bedarf nur geringer Antriebskräfte, und sein Antriebsgestänge kann entsprechend leicht ausgeführt sein. Durch die Zusammendrückbarkeit der Luft wird die durch die Vorsteuerventile auf den Arbeitskolben eingesteuerte Steuerkraft erst allmählich wirksam. Dadurch ist mit einfachen Mitteln eine Luftdämpfung des Hauptsteuer-Ventils erreicht, für die es eine Temperaturabhängigkeit praktisch nicht gibt.
  • Da der erfindungsgemäße Füllungsregler wegen seiner einfachen Luftdämpfung mit verhältnismäßig großen und ungenauen Durchgangsquerschnitten hergestellt sein kann, ist sein Gehäuse mit einfachen Mitteln aus Aluminium oder einem ähnlichen Leichtmetall herzustellen. Bei einem ölgedämpften Ventil, dessen Dämpfer bei größerem Spiel unwirksam ist, muß als Material für das Gehäuse Gußeisen oder Stahl verwendet werden, weil diese Stoffe gegenüber Leichtmetallen eine geringere Wärmeausdehnung haben.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 das Schema eines Luftfederungssystems mit dem erfindungsgemäßen Füllungsregler, Fig.2 den Füllungsregler im Schnitt nach der Linie II-II in Fig. 3, Fig. 3 einen Schnitt durch den Füllungsregler stach Linie 111-III in Fig. 2, Fig. 4 einen Schnitt durch den Füllungsregler nach der Linie IV-IV in der Fig. 3, Fig. 5 einen Schnitt durch den Füllungsregler nach der Linie V-V in der Fig. 3.
  • Fig. 6 einen Teilschnitt des Füllungsreglers nach der Linie VI-VI in der Fig. 3.
  • In einer Druckluftanlage versorgt ein Verdichter 1 über eine Leitung 2 einen Hochdruckbehälter 3. Dieser Behälter ist über eine Leitung 4 mit einem Füllungsregler 5 verbunden, der eine Betätigungsstange 6 hat, die von der Relativbewegung zwischen der Fahrzeugachse 7 und dem Wagenkasten 8 verstellt wird. über eine Leitung 9 wird dabei von dem Füllungsregler ein Luftfederelernent 10 überwacht. Eine Leitung 11 führt von der Auslaßseite des Füllungsreglers zu einem Niederdruckbehälter 12, der über eine Leitung 13 an die Saugseite des Kompressors 1 zu diesem zurückgeführt ist. Dieses geschlossene System hat bekanntlich den Vorteil geringer Luftverluste und der Einsparung von Verdichterleistung. Selbstverständlich kann aber auch die Ausiaßseite des Füllungsreglers zur Außenluft führen.
  • Der Füllungsregler 5 ist mit seinen Einzelteilen in den Fig. 2 bis 6 in verschiedenen Schnitten dargestellt. Wie in der Fig. 2 zu erkennen, liegt hinter dem mit der Leitung 4 verbundenen Einlaßstutzen 14 des Reglergehäuses ein unter dem Druck einer Feder 15 stehendes Rückschlagventil 16. Über dieses Ventil gelangt die durch die Leitung 4 vom Hochdruckbehälter 3 kommende Luft in einen Raum 17, der außer der Feder 15 des Rückschlagventils noch einen Teil der Glieder eines Hauptsteuerventils 18 aufnimmt. Die Hauptsteuerventilglieder sind: ein Ventilteller 19, eine ihm zugeordnete Feder 20, ein gehäusefester Ventilsitz 21 und ein Ventilrohr 22. Die Feder 20 sucht den Ventilteller 19 gegen den Ventilsitz 21 zu drücken. Dabei wirkt der Kraft der Feder 20 das Ventilrohr 22 entgegen, das in einer Bohrung 23 längsverschiebbar gelagert ist. An seinem Mantel ist das Ventilrohr bis zu einem Kanal 24 geschwächt; an den das Luftfederelement 10 angeschlossen ist. Die Bohrung des Ventilrohrs 22 trägt das Bezugszeichen 25 und reicht durch das ganze Rohr hindurch. Auf der anderen Seite des Ventilrohrs ist ein Arbeitskolben 26 befestigt, der mit seiner Dichtung 27 in einem in zwei Arbeitsräume 28 und 29 geteilten Arbeitszylinder beweglich ist. Dieser Arbeitszylinder ist durch einen Auslaßstutzen 30 mittels einer Dichtung 31 abgeschlossen. Der Auslaßstutzen 30 ist durchbohrt und nimmt auf dem gehäuseseitigen Teil , 32 seiner Bohrung eine Feder 33 auf, die auf das über den Arbeitskolben 26 herausragende, in der Bohrung 32 geführte und mit einer Dichtung 34 versehene Ende 35 des Ventilrohres einwirkt. Außer der Dichtung 31 ist am Auslaßstutzen noch eine zweite , Dichtung 36 vorgesehen, mit der ein in die Bohrung 32 mündender Kanal 37/38 gegen die Außenluft abgedichtet ist. Dieser Kanal hat seinen Anfang in dem die Arbeitsglieder für die mechanische Dämpfung aufnehmenden Gehäuseteil 39 des Füllungsreglers 5. ; Diese Arbeitsglieder sind an der von der Betätigungsstange 6 des Füllungsreglers in gewissen Winkeln zu verdrehenden Welle 40 an einer zwischen zwei vorzugsweise aus Kunststoff hergestellten Lagerungen 41, 42 (Fig. 4) angebrachten Fläche 43 befestigt. Sie bestehen aus einer zweiteiligen Klammer 44, 45, die unter der Wirkung zweier Federn 46, 47 über zwei Bolzen 48, 49 gegeneinander und gegen die Fläche 43 und den dieser Fläche 43 gegenüberliegenden Teil 40' der Welle 40 gepreßt werden. Zur Vermin- t derung der Reibung ist dieser Teil 40' der Welle 40 und die Fläche 43 mit einem aufgespritzten Kunststoffüberzug versehen.
  • Wie besonders in Fig. 5 zu erkennen ist, liegen an den Enden der Klammern 44 und 45 zwei Vorsteuer- t ventile 50, 51 an, die aus je einem in Bohrungen 52, 52' beweglichen Ventilrohr 53, 53', je einem mit ihnen und mit je einem gehäusefesten Sitz 54, 54' zusammenwirkenden Ventilteller 55, 55' und je einer diese Ventilteller gegen ihre Ventilrohre und die gehäusefesten Sitze drückenden Feder 56, 56' bestehen. Jedes Ventilrohr 53, 53' trägt an seiner Mantelfläche eine Dichtung 57, 57' und ist an dem mit dem Ventilteller 55, 55' zusammenwirkenden Ende 58, 58' im Durchmesser geschwächt. Die den Ventilteller 55 und 55' und die Federn 56, 56' aufnehmenden Räume 59, 59' werden durch Gewindestopfen 60, 60' und Dichtungen 61, 61' abgeschlossen.
  • Wie besonders in den Fig. 3 und 6 zu erkennen ist, sind die Räume 59, 59' eines jeden Vorsteuerventils 50151 über einen Kanal 62 mit dem Einlaßraum 17 des Füllungsreglers verbunden. Je ein zweiter Kanal 63, 63' ist von den Bohrungen 52, 52' der Ventilrohre abgezweigt und führt über je eine Drosselschraube 64, 64' und über Bohrungen 65166 zu den beiden Arbeitsräumen 28/29 links und rechts des Kolbens 26.
  • Die beschriebene Einrichtung wirkt wie folgt: In der besonders in Fig. 5 zu erkennenden Ruhestellung der Vorsteuerventile 50151 schließen die Ventilteller 55, 55' ihre gehäusefesten Sitze 54; 54' und die Ventilrohre 53; 53' ab. Ebenso schließt (in Fig. 2) der Ventilteller 19 des Hauptsteuerventils 18 seinen Sitz 21 und das Ventilrohr 22 ab. Dadurch kann Druckluft weder vom Einlaß 14 des Füllungsreglers 5 zu dem Luftfederelement 10 noch über den Kanal 62 zu den Arbeitsräumen 28/29 des Arbeitskolbens 26 gelangen.
  • Verringert sich der Abstand zwischen der Fahrzeugachse 7 und dem Wagenkasten 8, so verdreht sich die Welle 40 um einen gewissen Winkel (in Fig:5 entgegen dem Uhrzeigersinn). Verdreht sich die Welle 40 nur langsam, z. B. durch allmähliches Be-oder Entladen des Fahrzeuges, so werden die Arbeitsglieder der mechanischen Dämpfung 44 bis 49 mitbewegt und betätigen die Vorsteuerventile 50151 derart, daß das Ventilrohr 53' des Vorsteuerventils 50 seinen Ventilteller 55' vom gehäusefesten Sitz 54' abhebt, während das andere außer in der Fig. 5 auch in Fig. 6 noch einmal dargestellte Ventilrohr 53 des Vorsteuerventils 51 sich von seinem Ventilteller 55 löst. Der im Einlaß 14 des Füllungsreglers herrschende Druck wird über den Kanal 62 über den von seinem gehäusefesten Sitz 54' abgehobenen Ventilteller 55', das Ende 58' des Ventilrohres 53', den nicht gezeichneten Kanal 63' (Fig. 6), die ebenfalls nicht gezeichnete Drosselschraube 64' und den Kanal 66 zu dem Arbeitsraum 29 des Arbeitskolbens geleitet, während der andere Arbeitsraum 28 über den Kanal 65, die Drosselschraube 64, den Kanal 63, das Ende 58 des anderen Vorsteuerventils 51, die Bohrung in seinem Ventilrohr 53, den Raum in 39, den Kanal 38 und 37 mit dem Auslaß 30 des Füllungsreglers verbunden ist.
  • Durch die am Kolben 26 wirkende Kraft wird das Häuptsteuerventil 18 betätigt. Der Ventilteller 19 wird durch das Ventilrohr 22 abgehoben, und Druckluft vom Hochdruckbehälter 3 strömt über das Rückschlagventil 16, über den im Durchmesser geschwächten Teil des Ventilrohres 22 und den Kanal 24 zum Luftfederelement 10 und füllt dieses auf. Vergrößert sich der Abstand zwischen der Fahrzeugachse 7 und dem Wagenkasten 8, so dreht sich die Welle 40 im Uhrzeigersinn, und der Arbeitsraum 28 wird über das Vorsteuerventil51 mit Druckluft gefüllt, während der Raum 29 über das Vorsteuerventil 50 entlüftet wird. über das Hauptsteuerventil18 wird dann das Luftfederelement 10 mit dem Auslaß 30 des Füllungsreglers verbunden und der Druck im Luftfederelement 10 so weit abgesenkt, bis der Wagenkasten 8 wieder seine normale Höhe erreicht hat. Je nachdem, ob das Fahrzeug be- oder entladen wird, wirkt also am Kolben 26 eine Kraft nach links oder rechts, wobei das Ventilrohr 22 des Hauptsteuerventils 18 den Ventilteller 19 entweder von seinem gehäusefesten Sitz 21 abhebt oder sich von dem Ventilteller 19 löst.
  • Ändert sich der Abstand zwischen Wagenkasten 8 und Fahrzeugachse 7 schnell, z. B. beim überfahren von größeren Bodenwellen, so verdreht sich zunächst die Welle 40, ohne daß ihr die Arbeitsglieder der mechanischen Dämpfung 44 bis 49 vollständig folgen. Verstellen sich aber diese Arbeitsglieder trotzdem so weit, daß die Vorsteuerventile 50/51 betätigt werden, so steigt der Druck auf der einen Seite des Arbeitskolbens 26 und sinkt auf seiner anderen Seite: Diese Druckänderung tritt aber nicht so zügig ein wie bei dem vorher beschriebenen Fall. Da am Kolben 26 erst ein gewisser Druckunterschied wirksam sein muß, bevor der Kolben 26 das Ventilrohr 22 verstellt, wird eine weitere Verzögerung erreicht. Auch die Kompressibilität des Druckmittels wirkt in dieser Richtung, so daß das Hauptsteuerventi118 außer der mechanischen Dämpfung auch noch einer pneumatischen Dämpfung unterliegt. Diese letztere Dämpfung wirkt sich beim überfahren von kleineren Bodenwellen derart aus, daß in den beiden Arbeitsräumen 28.i29 in schnellem Wechsel Druckunterschiede auftreten, ohne daß der Arbeitskolben 26 und damit das Hauptsteuerventil 18 bewegt wird.
  • Die Hintereinanderschaltung von Vorsteuerventil 50/51 und Hauptsteuerventi118 nach Art eines Relaisventils hat den Vorteil, daß an der Betätigungsstange 6 des Füllungsreglers 5 nur kleine Kräfte wirksam sind. Das Hauptsteuerventi118 kann beliebig große Querschnitte haben, ohne daß die Betätigungsstange 6 dadurch belastet würde. Ein derartiger luftgedämpfter Füllungsregler hat gegenüber den bekannten ölgedämpften den Vorteil der größeren Unempfindlichkeit gegenüber Temperaturunterschieden. Die Luftdämpfung erfordert keine allzugroße Sorgfalt bei der Herstellung und ist leichter genau einzustellen. Eine derartige genaue Einstellung ist besonders für Füllungsregler wichtig, mit denen das Fahrzeug in der Kurve stabilisiert werden soll.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Füllungsregler zum Versorgen von Luftfederungselementen über einen von einem Verdichter beschickten Behälter in Kraftfahrzeugen, mit einem Steuerventil und einem von der Bewegung zwischen der Fahrzeugachse und dem Wagenkasten beeinflußten Betätigungsglied, das über eine mechanische Dämpfungseinrichtung auf das Steuerventil wirkt, dadurch gekennzeichnet, daß die über das Betätigungsglied (6) in die Arbeitsglieder der mechanischen Dämpfung (44 bis 49) eingeleiteten Stellkräfte auf zwei Vorsteuerventile (50 und 51) wirken, welche die vom Behälter (3) kommende Druckluft wechselweise auf zwei Seiten eines Arbeitskolbens (26) wirken lassen, der mit dem Hauptsteuerventil (18) für die Luftfederfüllung verbunden ist.
  2. 2. Füllungsregler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Hauptsteuerventil (18) in bekannter Weise als Zweisitzventil ausgebildet ist mit einem Ventilrohr (22), einem Ventilteller (19) und einem gehäusefesten Sitz (21) und mit diesen Ventilgliedern die Luftfüllung des Federelementes (10) regelt, wobei ein auf dem Ventilrohr (22) befestigter Arbeitskolben (26) das Hauptsteuerventil (18) in beiden Längsrichtungen desselben betätigt.
  3. 3. Füllungsregler nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Ventilrohr (22) des Hauptsteuerventils (18) auf einem Teil seiner Mantelfläche nahe dem Ventilsitz (21) bis zu einem zu den Federelementen (10) führenden Kanal (24) genutet oder geschwächt ist und daß die Anschlüsse für den Ein- und Auslaß der Druckluft (14 bzw. 30) an einander gegenüberliegenden Seiten des Füllungsreglers (5) angebracht sind, in deren geradliniger Verbindung das Hauptsteuerventil (18) und sein Arbeitskolben (26) angeordnet sind.
  4. 4. Füllungsregler nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß in die Luftführungen (65, 66) zwischen den beiden Vorsteuerventilen (50 und 51) und dem Arbeitszylinder des Arbeitskolbens (26) je eine verstellbare Drossel (64 und 64') eingesetzt ist, mit der die Füllungsdauer der zwei auf beiden Seiten des Arbeitskolbens (26) liegenden Arbeitsräume (28 und 29) zu beeinflussen ist.
  5. 5. Füllungsregler nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorsteuerventile (50 und 51) als Zweisitzventile mit Ventilrohr (53 und 53'), Ventilteller (55 und 55') und einem gehäusefesten Sitz (54 und 54') ausgebildet sind und über die Betätigungsstange (6) und die Arbeitsglieder der mechanischen Dämpfung (44 bis 49) derart gesteuert werden, daß der Ventilteller (55') des einen Ventils (50) von seinem gehäusefesten Sitz (54') abgehoben wird und Druckluft über einen am Umfang geschwächten oder genuteten Teil (58') des Ventilrohres (53') auf die eine Seite (29) des ArbeitskoIbens (26) läßt, während das Ventilrohr (53) des anderen Vorsteuerventils (51) sich von seinen am gehäusefesten Sitz (54) anliegenden Ventilteller (55) trennt und die Luft auf der anderen Seite (28) des Arbeitskolbens (26) über seine axiale Bohrung über den Raum (in 39) für die Arbeitsglieder (44 bis 49) der mechanischen Dämpfung abläßt.
  6. 6. Füllungsregler nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die von der Bewegung zwischen der Fahrzeugachse (7) und dem Wagenkasten (8) beeinflußte Betätigungsstange (6) in an sich bekannter Weise auf eine im Füllungsregler (5) gelagerte Welle (40) wirkt, an der zwischen ihren Lagerstellen eine Betätigungsfläche (43) für die Arbeitsglieder (44 bis 49) der mechanischen Dämpfung angebracht ist, wobei diese Arbeitsglieder eine unter Federspannung die Betätigungsfläche (43) zangenartig umgreifende Klammer sind, die mit ihren beiden Enden bei der Drehung der Welle (40) von der Betätigungsstange (6) her die Vorsteuerventile (50 und 51) betätigt.
  7. 7. Füllungsregler nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die mit der Betätigungsstange (6) verbundene Welle (40) in ölfreien &inststofflagern (41 und 42) läuft und ihre Betätigungsflächen (40' und 43) einen aufgespritzten Kunststoffüberzug tragen. B. Füllungsregler nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Saugseite des Verdichters (1) in an sich bekannter Weise über einen Niederdruekbehälter (12) an die Auslaßseite (30) des Füllungsreglers (5) angeschlossen ist. in Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 104$164.
DEB58428A 1960-07-01 1960-07-01 Fuellungsregler zum Versorgen von Luftfederungselementen ueber einen von einem Verdichter beschickten Behaelter in Kraftfahrzeugen Pending DE1125291B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0237621A3 (en) * 1986-03-17 1987-11-25 Lear Siegler, Inc. Height control valve with spring return actuator

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1048164B (de) * 1957-06-21 1958-12-31 Linke Hofmann Busch Luftfederung fuer Fahrzeuge

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