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DE1124621B - Feuerung fuer feste Brennstoffe mit von der Verbrennungsluft waagerecht durchstroemtem Brennschacht - Google Patents

Feuerung fuer feste Brennstoffe mit von der Verbrennungsluft waagerecht durchstroemtem Brennschacht

Info

Publication number
DE1124621B
DE1124621B DEN18109A DEN0018109A DE1124621B DE 1124621 B DE1124621 B DE 1124621B DE N18109 A DEN18109 A DE N18109A DE N0018109 A DEN0018109 A DE N0018109A DE 1124621 B DE1124621 B DE 1124621B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
combustion
air
firing
shaft
combustion chamber
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEN18109A
Other languages
English (en)
Inventor
Daniel Klijzing
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bronswerk NV
Original Assignee
Bronswerk NV
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bronswerk NV filed Critical Bronswerk NV
Publication of DE1124621B publication Critical patent/DE1124621B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23BMETHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING ONLY SOLID FUEL
    • F23B10/00Combustion apparatus characterised by the combination of two or more combustion chambers
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23BMETHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING ONLY SOLID FUEL
    • F23B50/00Combustion apparatus in which the fuel is fed into or through the combustion zone by gravity, e.g. from a fuel storage situated above the combustion zone
    • F23B50/02Combustion apparatus in which the fuel is fed into or through the combustion zone by gravity, e.g. from a fuel storage situated above the combustion zone the fuel forming a column, stack or thick layer with the combustion zone at its bottom
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23BMETHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING ONLY SOLID FUEL
    • F23B2700/00Combustion apparatus for solid fuel
    • F23B2700/011Combustion apparatus for solid fuel with fuel shaft for steam boilers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)

Description

  • Feuerung für feste Brennstoffe mit von der Verbrennungsluft waagerecht durchströmtem Brennschacht Die Erfindung betrifft eine Feuerung für feste Brennstoffe mit einem von der Verbrennungsluft waagerecht durchströmten Brennschacht, welcher an der Seite, wo die Erstluft zugeführt wird, von einer wassergekühlten Wand begrenzt wird, welche mit Abstand über dem Boden der Verbrennungskammer endet.
  • Bei einer bekannten Anlage besteht die vordere Wand der Verbrennungskammer aus einer Reihe vertikaler wassergekühlter Rohre, welche an ihrer unteren Seite in einen horizontalen Sammelkanal ausmünden. Ein Teil der für die Verbrennung erforderlichen Luft strömt zwischen diesen Rohren hindurch zur Verbrennungskammer, während ein anderer Teil unter dem Sammelkanal hindurch in die Verbrennungskammer eintritt. Die Herstellung einer derartigen, aus Rohren zusammengesetzten Wand ist umständlich und erfordert viel Material, was die Fertigungskosten der Anlage in ungünstigem Sinne beeinflußt. Ferner besteht die Gefahr, daß der Wasserumlauf in den Rohren infolge Kesselsteinbildung soweit zurückgeht, daß die Rohre mangels hinreichender Kühlung verbrennen. Ein weiterer Nachteil ist, daß eine Verschmutzung der Luftkammer dadurch auftritt. daß Brennstoffteile und Verbrennungsrückstände zwischen den Rohren hindurchfallen. Dieser Nachteil kann dadurch verringert werden, daß die Rohre mit Flossen versehen werden, was jedoch die Konstruktion noch komplizierter macht.
  • Die Erfindung sieht eine Anlage vor, bei der diese Nachteile nicht auftreten; dies wird dadurch erreicht, daß die den Brennschacht an der Lufteintrittsseite begrenzende Wand geschlossen ausgeführt und an der dem Brennschacht zugewendeten Seite mit senkrecht verlaufenden Rippen ausgerüstet ist. Eine derartige Wand ist leicht herzustellen, und die Gefahr einer Überhitzung durch ungenügenden Wasserumlauf wird vermieden. Ein Teil der unter der Wand zugeführten Erstluft strömt durch die von den Rippen gebildeten Kanäle nach oben und sodann in waagerecht verlaufender Richtung durch die Verbrennungskammer. Feine Asche, die in die Kanäle gelangt, sinkt nach unten und wird bei der in regelmäßigen Zwischenräumen vorgenommenen Entschlackung entfernt.
  • Es hat sich gezeigt, daß mit einer Feuerung gemäß der Erfindung die gleiche Höchstbelastung erreicht werden kann wie mit der bekannten Ausführung. Die erreichbare Mindestleistung liegt jedoch weit niedriger, so daß der Brennstoffverbrauch einer als Zentralheizungskessel verwendeten Anlage gemäß der Erfindung bei Nachtbelastung geringer ist als bei der bekannten Konstruktion. Bei letzterer beträgt die zu erreichende Mindestbelastung etwa 10 % der Normalbelastung. Durch Verwendung eines Absperrorgans, mit dem die Luftzufuhr durch den Vorderrost völlig abgesperrt werden kann, ist es möglich, die Mindestbelastung auf 3 % der Normalbelastung herabzusetzen. Bei der Konstruktion gemäß der Erfindung kann diese Mindestbelastung jedoch ohne Verwendung dieses thermostatisch gesteuerten Absperrorgans erreicht werden. Wird nämlich der Ventilator ausgeschaltet und weiterhin nicht entschlackt, so sind nach einiger Zeit die Kanäle an der Unterseite mit Asche gefüllt, so daß die Luft, auch infolge des geringen Druckgefälles zwischen der Vorder- und der Rückseite der Verbrennungskammer, nicht mehr über die Kanäle durch den oberen Teil der Verbrennungskammer strömt, sondern ausschließlich durch die sich auf dem Boden der Verbrennungskammer befindenden Verbrennungsrückstände und Brennstoffteile. Die Folge davon ist, daß die Wärmeerzeugung sinkt, jedoch im unteren Teil der Verbrennungskammer doch soviel Luft zugeführt wird, daß das Feuer hier nicht erlischt. Hierdurch ist auch der Verlust durch nicht verbrannten Brennstoff in den Verbrennungsrückständen gering.
  • Durch die große gekühlte Fläche der Vorderwand ist die Temperatur in unmittelbarer Nähe dieser Wand nicht so hoch, daß die gebildete Schlacke sich an der Wand festsetzt.
  • Es sei bemerkt, daß eine Feuerung bekannt ist, bei der die Wand vertikale, in die Verbrennungskammer vorspringende Kühlelemente aufweist. Die Wand ist hier jedoch als ein aus vertikalen Rohren bestehender Rost ausgeführt.
  • Die Zeichnung stellt Ausführungsbeispiele des Gegenstandes der Erfindung dar. Es zeigt Fig. 1 einen senkrecht geführten Schnitt durch die Feuerung, Fig. 2 einen waagerecht geführten Schnitt durch die Vorderwand hindurch, Fig. 3 einen waagerecht geführten Schnitt durch die Vorderwand einer anderen Ausführung.
  • Der Brennstoff befindet sich in einem Vorratsbunker 1 und gelangt in die Verbrennungskammer 2.
  • Die Verbrennungskammer wird von zwei wassergekühlten Seitenwänden 3, einer senkrecht stehenden Vorderwand 4 und einem senkrecht stehenden Rohrgitter 5 begrenzt, auf das Flossen 6 aufgeschweißt sind, um ein Durchfallen von Brennstoffteilen zu vermeiden.
  • Den Boden der Verbrennungskammer bildet ein Rost 7, welcher sich so weit von der Vorderwand befindet, daß die Verbrennungsrückstände mit Hilfe eines Schlackenschiebers 8 unter der Vorderwand hindurch aus der Verbrennungskammer entfernt werden können.
  • Die für die Verbrennung benötigte Luft wird durch einen Ventilator 9 in ein Verteilerstück 10 geblasen. In diesem Verteilerstück ist eine verstellbare Klappe Il vorgesehen, die die zugeführte Luft verteilt, und zwar strömt ein Teil der Luft zu einer Luftkammer 12 und ein Teil über eine Umlaufleitung 13 und ein mit kleinen öffnungen 14 versehenes Rohr 15 als Zweitluft in eine Nachverbrennungskammer 16. Von der Nachverbrennungskammer strömen die Verbrennungsgase zu einem Wärmetauscher, welcher an den Schornstein angeschlossen ist (nicht dargestellt).
  • Die der Luftkammer 12 zugeführte Erstluft strömt durch die Verbrennungsrückstände auf dem Rost 7 zur Verbrennungskammer. An der der Verbrennungskammer zugewendeten Seite der Vorderwand 4 sind senkrecht verlaufende Stäbe 17 aufgeschweißt, so daß zwischen den Stäben Kanäle 18 gebildet werden, die sich über die ganze Höhe der Vorderwand erstrecken.
  • Da der Widerstand, den die Luft beim Durchströmen der Verbrennungsrückstände auf dem Rost 7 erfährt, viel größer ist als in dem darübergelegenen Teil der Verbrennungskammer, nimmt ein großer Teil der Erstluft den mit Pfeil A bezeichneten Weg und strömt zu den Kanälen 18.
  • Von diesen Kanälen aus wird die Verbrennungskammer dann in waagerecht verlaufender Richtung von der Luft durchströmt.
  • In dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 1 und 2 (Feuerung für Grobkoks) sind Stäbe mit einem Durchmesser von 16 mm verwendet, die je in einer Entfernung von etwa 50 mm voneinander vorgesehen sind. Die Kanäle können daher nicht soweit durch Brenn-Stoff verstopft werden, daß der Luftdurchgang behindert wird. Feine Aschenteile, die in die Kanäle gelangt sind, fallen nach unten und werden in regelmäßigen Zeitabständen mit dem Schlackenschieber 8 entfernt. Die Stäbe bestehen in ihrer Längsrichtung aus mehreren Teilen, um Spannungen in den Schweißnähten bei Temperaturschwankungen zu vermeiden.
  • Bei Nachtbelastung wird der Ventilator ausgeschaltet, so daß das Feuer lediglich noch durch den Schornsteinzug brennend erhalten wird. Da auch nicht mehr entschlackt wird, sammelt sich im unteren Teil der Kanäle soviel Asche, daß auch durch das geringe Druckgefälle zwischen der Luftzufuhr- und der Gasabfuhrseite der Verbrennungskammer der Luftzustrom zu diesen Kanälen stark abnimmt. Die Erstluft geht dabei soweit zurück, daß die Verbrennung nur noch im unteren Teil der Verbrennungskammer aufrechterhalten wird, wobei die Luft den durch die Pfeile 8 bezeichneten Weg nimmt. Die Belastung des Kessels beträgt hierbei nur noch etwa 3,1/a der normalen Belastung.
  • An Stelle runder Stäbe können auch Stäbe eines anderen Querschnittes, z. B. rechteckige Stäbe, der Vorderwand aufgeschweißt werden. Auch Fig. 3 zeigt eine Vorderwand mit Rippen 17' welche Kanäle 18' bilden. Die Vorderwand kann leicht geneigt stehen, jedoch nicht soweit, daß die in die Kanäle gelangte Asche am Sinken gehindert wird. Die Erfindung kann auch bei Anlagen angewendet werden, bei denen durch das Fehlen der Rückwand der Brennstoff eine natürliche Böschung in der Verbrennungskammer bildet.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Feuerung für feste Brennstoffe mit einem von der Verbrennungsluft waagerecht durchströmten Brennschacht, welcher an der Seite, wo die Erstluft zugeführt wird, von einer wassergekühlten Wand begrenzt wird, welche mit Abstand über dem Boden des Brennschachtes endet, dadurch gekennzeichnet, daß die den Brennschacht an der Lufteintrittsseite begrenzende Wand geschlossen ausgeführt und an der dem Brennschacht zugewendeten Seite mit senkrecht verlaufenden Rippen versehen ist.
  2. 2. Feuerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rippen aus an der Vorderwand angeschweißten Stäben bestehen.
  3. 3. Feuerung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Stäbe in Längsrichtung unterbrochen sind.
  4. 4. Feuerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rippen in die an die Verbrennungskammer grenzende Platte der Vorderwand eingepreßt sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 972 396, 138 801, 86 287, 25 313; deutsche Auslegeschrift Nr. 1079 258; USA.-Patentschriften Nr. 964 502, 1446145.
DEN18109A 1959-04-01 1960-04-01 Feuerung fuer feste Brennstoffe mit von der Verbrennungsluft waagerecht durchstroemtem Brennschacht Pending DE1124621B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
NL1124621X 1959-04-01

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1124621B true DE1124621B (de) 1962-03-01

Family

ID=19869725

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEN18109A Pending DE1124621B (de) 1959-04-01 1960-04-01 Feuerung fuer feste Brennstoffe mit von der Verbrennungsluft waagerecht durchstroemtem Brennschacht

Country Status (1)

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DE (1) DE1124621B (de)

Citations (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE25313C (de) * J. G. A. DONNELEY in Hamburg Feuerungsanlage für Dampfkessel
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US964502A (en) * 1908-06-13 1910-07-19 Charles Sinclair Drummond Furnace.
US1446145A (en) * 1918-07-11 1923-02-20 John W Allan Furnace
DE972396C (de) * 1950-01-06 1959-07-16 Der Niederlaendische Staat Schachtfeuerung, vorzugsweise fuer Grobkoks
DE1079258B (de) * 1955-03-14 1960-04-07 Bronswerk Nv Feuerungsanlage fuer feste Brennstoffe mit Brennschacht und mit Erstluftzufuhr durch einen lotrecht stehenden Vorderrost und durch einen Bodenrost hindurch

Patent Citations (7)

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