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DE1123338B - Fraesmaschine zum Zurichten von halbzylindrischen Stereotypplatten - Google Patents

Fraesmaschine zum Zurichten von halbzylindrischen Stereotypplatten

Info

Publication number
DE1123338B
DE1123338B DEB49686A DEB0049686A DE1123338B DE 1123338 B DE1123338 B DE 1123338B DE B49686 A DEB49686 A DE B49686A DE B0049686 A DEB0049686 A DE B0049686A DE 1123338 B DE1123338 B DE 1123338B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
milling
stereotype plates
semi
machine
tools
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB49686A
Other languages
English (en)
Inventor
Jorgen Bech
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEB49686A priority Critical patent/DE1123338B/de
Publication of DE1123338B publication Critical patent/DE1123338B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41DAPPARATUS FOR THE MECHANICAL REPRODUCTION OF PRINTING SURFACES FOR STEREOTYPE PRINTING; SHAPING ELASTIC OR DEFORMABLE MATERIAL TO FORM PRINTING SURFACES
    • B41D5/00Working, treating, or handling stereotype plates

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Automatic Tool Replacement In Machine Tools (AREA)

Description

  • Fräsmaschine zum Zurichten von halbzylindrischen Stereotypplatten Die Erfindung betrifft eine Fräsmaschine zum Zurichten von halbzylindrischen Stereotypplatten, die für die Bearbeitung mittels Vorrichtungen auf der Umfläche einer im Maschinenrahmen drehbar gelagerten Aufspanntrommel festspannbar sind, so daß sie mit in radialer Richtung gegen jede Platte und mit zur Trommelachse parallel verschiebbaren Fräswerkzeugen bearbeitet und zugerichtet werden können.
  • Es sind Fräsmaschinen dieser Art bekannt, bei denen eine Anzahl Platten gleichzeitig gefräst werden können. Hierbei sind lange Aufspanntrommeln erforderlich, deren Lagerung jedoch nicht mit der erforderlichen Genauigkeit erreicht werden kann. Zudem ist eine Getriebeeinrichtung zur Drehbewegung und eine weitere zum Axialvorschub der Trommel notwendig. Es ist daher auch schon vorgeschlagen worden, in einem Maschinengestell einen mehrere Fräsvorrichtungen tragenden Fräserhalter in waagerechter Richtung oberhalb der waagerechten Trommel sowie einen weiterenFräserhalter in waagerechter Richtung unterhalb der längsverschieblichen Trommel anzuordnen und ihre in Führungsschlitzen von Seitenwänden verschiebbare Schlitten derart miteinander zu kuppeln. daß mehrere gleiche Stereotypplatten zu gleicher Zeit bearbeitet werden können, indem die Trommel mittels eines Getriebes sowohl gedreht als auch längsverschoben wird. Diese Anordnung hat zwar den Vorteil einer gewissen Arbeitszeitcrsparnis, jedoch hat eine solche Mehrfachmaschine den Nachteil, daß sie sehr sperrig und kostspielig ist.
  • Die Erfindung bezweckt, eine einfachere, zuverlässig arbeitende Fräsmaschine zum Zurichten von halbzylindrischen stereotypplatten zu schaffen, welche nicht mehr Raum in Anspruch nimmt als eine gewöhnliche Einzelmaschine und trotz eines verhältnismäßig kleinen technischen Mehraufwandes zwei Platten gleichzeitig und gleichartig bearbeiten kann.
  • Erfindungsgemäß wird dieseAufgabe durch dieAnwendung einer an sich bekannten diametralen Anordnung von Bearbeitungswerkzeugen gelöst, für die eine gemeinsame Verstellvorrichtung und ein gemeinsamer Antrieb für die gleichzeitige und gleichartige Bearbeitung zweier Stercotypplatten vorgesehen sind.
  • Hierdurch ergibt sich der Vorteil, daß eine fabrikatorisch einfache Bauform erzielt wird, bei welcher ohne Belastung der Bedienung eine erhebliche Leistungssteigerung möglich ist. Ferner wird eine zuverlässige Lagerung der Fräser erreicht. Es ist somit die Gewähr gegeben, daß, wenn eine beliebige Stelle der einen Stereotypplatte der einen Frässpindel gegenübersteht, genau die entsprechende Stelle der anderen Platte der anderen Spindel gegenübersteht, so daß also die Platten den gleichen Operationen in einem Arbeitsgang unterzogen werden können. Mit anderen Worten, die Maschine gewährt gleichartige Bearbeitung der beiden Platten nach zwei Koordinaten.
  • Um nun auch eine gleiche Schnittiefe der Fräser in beiden Stereotypplatten zu erzielen, ist ein den beiden Frässpindeln gemeinsames Betätigungsglied zum axialen Verstellen derselben vorgesehen, welches gemäß der Erfindung aus einem hydraulischen Zylinder mit Kolben besteht, der Druckflüssigkeit für den hydraulischen Verstellzylinder einer jeden Frässpindel liefert.
  • Die Erfindung ist in der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht. Es zeigt Fig. 1 eine Vorderansicht der erfindungsgemäßen Maschine und Fig.2 eine Endansicht derselben, zum Teil im Schnitt nach der Linie II-11 in Fig. 1.
  • Im Rahmen 1 der Maschine ist eine schwere, waagerechte Welle 2 drehbar gelagert. Auf der Welle sitzt eine zylindrische Trommel 3, welche mit nicht dargestellten Befestigungsmitteln beliebiger Art für zwei etwa halbzylindrische Stereotypplatten 4 versehen ist.
  • Die Welle 2 ist an ihrem linken Ende (Fig. 1) mit einem in einem Gehäuse 5 liegenden Schneckenrad versehen, in das eine nicht dargestellte Schnecke eingreift, deren Achse mit einem auf der Vorderseite der Maschine befindlichen Handrad 6 versehen ist, so daß durch Drehen des Handrades die Trommel 3 beliebig gedreht werden kann.
  • Am Rahmen 1 ist eine zur Welle 2 parallele Führungsschiene 7 mit rechteckigem Querschnitt (Fig. 2) befestigt, auf welcher ein Schlitten 8 verschiebbar gelagert ist. Der Schlitten 8 trägt zwei die Trommel zur Hälfte umgreifende, ausladende Arme 9 und 9', deren einer oberhalb derTrommel und der andere unterhalb derselben liegt. Die Arme 9, 9' sind an ihren Enden als Lagerblock 11, 11' für je eine Frässpindel 10, 10' und mit hydraulischen Verstellzylindern 13 für je einen mit der jeweiligen Spindel verbundenen, nicht dargestellten Kolben ausgebildet. Die Spindeln 10, 10' sind unter den auf die erwähnten Kolben einwirkenden hydraulischen Druck in ihren Lagern axial verstellbar. Wie aus Fig.2 ersichtlich, stehen sie mit Bezug auf die Achse der Welle 2 einander diametral gegenüber, mit gleicher Achse. Ihre Zylinder sind durch eine Leitung 12 mit einem im Rahmen 1 angeordneten hydraulischen Zylinder 13 verbunden, dessen nicht dargestellter Kolben mit seiner Kolbenstange 14 an einem im Rahmen gelagerten Betätigungsglied, dem Hebel 15, angelenkt ist. Der Hebel 15 sitzt auf einer Welle 16, die einen Trethebel 17 trägt, durch dessen Betätigung der Kolben im Zylinder 13 aufwärts bewegt wird, wodurch Druckflüssigkeit durch die Leitung 12 in die Zylinder gelangt und die Spindeln 10, 10' in Richtung auf die Trommel 3 verstellt. Da unter normalen Arbeitsbedingungen die Spindeln hierbei den gleichen Widerstand finden, werden sie somit auch um das gleiche Maß verstellt.
  • Der Trethebel 17 kann mit einer nicht dargestellten Sperrvorrichtung versehen sein, durch die er in seiner unteren Lage festgehalten werden kann und nach deren Auslösung er in seine obere Lage zurückkehrt, so daß die an den Spindeln 10, 10' befestigten Fräswerkzeuge 18, 18' von den jeweiligen Stereotypplatten 4 abgehoben werden.
  • Am Schlitten 8 ist weiterhin ein den beiden Spindeln 10, 10' gemeinsamer Antriebsmotor 19 befestigt, dessen senkrechte Antriebswelle 20 sowohl oben als auch unten aus dem Motorgehäuse herausragt und an ihren Enden mit je einer Riemenscheibe 21, 21' versehen ist. Die Riemenscheiben 21, 21' sind durch Treibriemen 22, 22' mit den Spindeln 10, 10' verbunden, derart, daß die Spindeln gleichsinnig umlaufen.
  • Wie den obigen Ausführungen zu entnehmen ist, erfolgt der Vorschub in Trommelumfangsrichtung durch Drehen des Handrades 6. Für den Vorschub in Trommelachsrichtung durch Verschieben des Schlittens 8 an der Führungsschiene 7 entlang ist die folgende Einrichtung vorgesehen: Der obere Lagerblock 11 trägt einen in Seitenrichtung ausladenden Arm mit einem Lager 23 für eine darin drehbare, jedoch nicht verschiebbare Schraubenspindel 24, welche zugleich in einer mit entsprechendem Innengewinde versehenen, am oberen Teil des Rahmens 1 befestigten Hülse 25 gleitet. Die Schraubenspindel 24 trägt ein Handrad 26, durch dessen Betätigung der Schlitten 8 beliebig verstellt werden kann. Für das Ausfräsen der Zwischenräume zwischen den Text- bzw. Bildspalten der Stereotypplatten 4 wird der Vorschub in beiden Richtungen durch Drehen der Handräder 6 und 26 von Hand bewerkstelligt. Auf dem Schlitten 8 ist ein umschaltbarer elektrischer Motor 27 angeordnet, der durch hintereinandergeschaltete Riemengetriebe 28, 29 die Schraubenspindel 24 mit einem angemessenen Untersetzungsverhältnis je nach Wunsch in Rechts- oder Linkslauf antreibt.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Fräsmaschine für halbzylindrische Stereotypplatten, die für die Bearbeitung mittels Vorrichtungen auf der Umfangsfläche einer im Maschinenrahmen drehbar gelagerten Aufspanntrommel spannbar sind, mit in radialer Richtung gegen jede Platte und mit zur Trommelachse parallel verschiebbaren Fräswerkzeugen, gekennzeichnet durch die Anwendung einer an sich bekannten diametralen Anordnung von Bearbeitungswerkzeugen, für die eine gemeinsame Verstellvorrichtung und ein gemeinsamer Antrieb für die gleichzeitige und gleichartige Bearbeitung zweier Stereotypplatten vorgesehen sind.
  2. 2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das axiale Verstellen der Fräswerkzeuge in bekannter Weise hydraulisch ein Druckzylinder mit Kolben bewirkt, der Druckflüssigkeit für einen Verstellzylinder für jede Frässpindel liefert. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 278 454, 518 574, 570199, 929 524; deutsche Patentanmeldung W 15710 I b / 49b (bekanntgemacht am 30. 5. l956); USA.-Patentschrift Nr. 1791758.
DEB49686A 1958-07-19 1958-07-19 Fraesmaschine zum Zurichten von halbzylindrischen Stereotypplatten Pending DE1123338B (de)

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DE1123338B true DE1123338B (de) 1962-02-08

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ID=6968949

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DEB49686A Pending DE1123338B (de) 1958-07-19 1958-07-19 Fraesmaschine zum Zurichten von halbzylindrischen Stereotypplatten

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DE (1) DE1123338B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1279030B (de) * 1967-04-13 1968-10-03 Plamag Plauener Druckmaschinen Vorrichtung zum Bearbeiten der Oberflaeche halbzylindrischer Stereotypieplatten

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE278454C (de) *
US1791758A (en) * 1926-07-26 1931-02-10 Kempsmith Mfg Co Milling machine
DE518574C (de) * 1927-04-14 1931-02-18 Fritz Kopp Nutenfraesmaschine mit hin und her gehendem Werktisch und zwei einander zugekehrten,in gleichem Drehsinne schneidenden Fraesern
DE570199C (de) * 1930-03-13 1933-02-15 Fritz Werner Akt Ges Vorrichtung zum selbsttaetigen Schalten der nach Groesse und Richtung verschiedenen Geschwindigkeiten, besonderes fuer die hin und her gehenden Tische von Werkzeugmaschinen
DE929524C (de) * 1953-03-31 1955-06-27 Gilles Smal Selbsttaetige Steuerung fuer Werkzeugmaschinen mit verschiebbarem Tisch

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