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DE1123369B - Schaltbare Impulssperre - Google Patents

Schaltbare Impulssperre

Info

Publication number
DE1123369B
DE1123369B DEST16819A DEST016819A DE1123369B DE 1123369 B DE1123369 B DE 1123369B DE ST16819 A DEST16819 A DE ST16819A DE ST016819 A DEST016819 A DE ST016819A DE 1123369 B DE1123369 B DE 1123369B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
transistor
pulses
collector
emitter
arrangement according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEST16819A
Other languages
English (en)
Inventor
Wolfgang Mueller
Dipl-Phys Friedrich Ulrich
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Alcatel Lucent Deutschland AG
Original Assignee
Standard Elektrik Lorenz AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Standard Elektrik Lorenz AG filed Critical Standard Elektrik Lorenz AG
Priority to DEST16819A priority Critical patent/DE1123369B/de
Publication of DE1123369B publication Critical patent/DE1123369B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03KPULSE TECHNIQUE
    • H03K17/00Electronic switching or gating, i.e. not by contact-making and –breaking
    • H03K17/51Electronic switching or gating, i.e. not by contact-making and –breaking characterised by the components used
    • H03K17/56Electronic switching or gating, i.e. not by contact-making and –breaking characterised by the components used by the use, as active elements, of semiconductor devices
    • H03K17/60Electronic switching or gating, i.e. not by contact-making and –breaking characterised by the components used by the use, as active elements, of semiconductor devices the devices being bipolar transistors

Landscapes

  • Electronic Switches (AREA)

Description

  • Schaltbare Impulssperre Die Erfindung bezieht sich auf die Steuerung bzw. An- und Abschaltbarkeit von Glättungsgliedern, insbesondere nach Art eines Intergrationsgliedes ausgebildeten RC-Gliedern.
  • Für derartige abschaltbare Glättungsglieder wurde bisher bei geringer Anforderung an die Schaltzeit ein nach Art eines Integrationsgliedes ausgebildetes RC-Glied mit einem Relaisschalter in der Kondensatorleitung benutzt. Derartige relaisgesteuerte Schalteinrichtungen sind jedoch dann nicht mehr möglich, wenn der Zeitpunkt des Ab- bzw. Anschaltens des Glättungsgliedes auf Millisekunden oder Mikrosekunden genau festgelegt ist oder wenn die Zeitabschnitte, in denen das Glättungsglied angeschaltet sein soll, nur im Bereich zwischen Mikro- und Millisekunden liegen.
  • Eine bei Auftreten dieses Problems naheliegende Maßnahme ist es nun, den Relaisschalter durch einen elektronischen Schalter zu ersetzen. Solche elektrischen Schalter mit Röhren oder Transistoren als steuerbaren Schaltelementen sind allgemein bekannt und haben neben anderen, teilweise den verschiedenen Ausführungsformen speziell anhaftenden Eigenschaften die allen gemeinsame Eigenschaft, daß zu ihrem Betrieb neben der unvermeidlichen Steuerquelle eine gesonderte Gleichspannungsquelle zur Erzeugung der Betriebsspannungen vorgesehen sein muß.
  • Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe ist nun, den Aufwand für solche in Verbindung mit einem Glättungsglied angewandte elektronische Schalter auf ein Minimum zu verringern. Ausgehend von dieser Aufgabenstellung kamen die Erfinder zu der Erkenntnis, daß es unter Voraussetzung einer bestimmten Bemessung der einzelnen Schaltelemente des Glättungsgliedes und zusätzlich einer bestimmten Bemessung des Steuerstromes möglich ist, die Kollektor-Emitter-Strecke eines Transistors ohne jede Gleichvorspannung in die Kondensatorleitung zu schalten und durch geeignete Ansteuerung der Basis trotz des Fehlens einer Betriebs-spannung eine Schalterwirkung zu erzielen, die sowohl hinsichtlich des Sperr-Durchlaß-Verhältnisses als auch hinsichtlich der Sperrung kleiner Impulse günstiger als bei den bekannten elektronischen Schaltern ist.
  • Erfindungsgemäß ist eine solche schaltbare Impulssperre für Impulse, die einer konstanten oder langsam veränderlichen Gleichspannung überlagert sind, mit einem nach Art eines Integrationsgliedes ausgebildeten RC-Glied, dessen Zeitkonstante wesentlich größer als die Dauer der zu sperrenden Impulse ist, so aufgebaut, daß in die Kondensatorleitung die Kollektor-Emitter-Strecke eines Transistors geschaltet ist, dessen Basis zur Durchschaltung der Kondensatorleitung und damit zur Sperrung der Impulse ein Strom zugeführt wird, der größer als der durch die wirksame Kurzschlußstromverstärkung des Transistors geteilte größtmögliche über den Kondensator abfließende Impulsstrom ist, so da-ß die Impulsströme innerhalb des Anlaufstromgebietes und die durch diese bewirkten Kollektor-Emitter-Spannungen unterhalb der Knickspannung des Transistors liegen und dementsprechend zufolge der großen Steigung der Ic-U("j..--Kennlinie im Anlaufstromgebiet der Durchlaßwiderstand der Kollektor-Ernitter-Strecke sehr gering ist, und daß ferner die Kollektor-Emitter-Spannung bei Durchschaltung der Kondensatorleitung während aller Zeitabschnitte, in denen keine Impulse über den Kondensator abfließen, praktisch gleich Null ist.
  • Zur Sperrung von Impulsen beliebiger Polarität, also z. B. von Impulsfolgen, die teilweise positive und teilweise negative Impulse enthalten, ist als Transistor ein symmetrischer Transistor vorzusehen.
  • Soll hingegen die Impulssperre im wesentlichen nur Impulse einer Polarität sperren, so ist als Transistor ein asymmetrischer Transistor vorzusehen. Dabei kann die Sperrung von im wesentlichen positiven Impulsen mittels eines pnp-Transistors, dessen Kollektor mit der Erdleitung des RC-Gliedes verbunden ist, oder nüttels eines npn-Transistors, dessen Ernitter mit der Erdleitung des RC-Gliedes verbunden ist, erzielt werden.
  • Zur Sperrung von im wesentlichen negativen Impulsen hingegen ist entweder ein pnp-Transistor, dessen Emitter mit der Erdleitung des RC-Gliedes verbunden ist, oder ein npn-Transistor, dessen Kollektor mit der Erdleitung des RC-Gliedes verbunden ist, zu verwenden.
  • Vorteilhaft kann der Widerstand R des RC-Gliedes oder ein Teil desselben durch den Innenwiderstand des am Eingang der Impulssperre liegenden Generators gebildet sein.
  • Der Widerstand R ist vorzugsweise so zu bemessen, daß die größtmöglichen Impulse einen Kurzschlußstrom durch R ergeben, der gleich dem oder kleiner als der mit der wirksamen Kurzschlußstromverstärkung multiplizierte Basisstrom des Transistors ist.
  • An Hand der folgenden Figuren ist die Erfindung an zwei Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigt Fig. 1 eine erfindungsgemäße steuerbare Impulssperre mit einem pnp-Transistor zur Sperrung von im wesentlichen negativen Impulsen, Fig. 2 eine erfmdungsgemäße steuerbare Impulssperre mit einem npn-Transistor zur Sperrung von im wesentlichen positiven Impulsen, Fig. 3 eine Ic-UcE-Kennlinie eines Transistors zur Erläuterung der Arbeitsweise der Schaltung. Impulssperrschaltungen der im folgenden beschriebenen Art können an den verschiedensten Stellen in elektronischen Schaltungen verwendet werden, so z. B. bei Verstärkern, die nur kurzzeitig aktiv gemacht werden sollen, bei Phasendiskriminatoren mit besonderen Anschlußbedingungen und im allgemeinen in allen den Fällen, in denen einem unbestimmten statisehen Potential überlagerte Signale zeitweise zu sperren sind. Das statische Potential kann sich dabei, ohne daß die Wirkung der Schaltung beeinträchtigt wird, während des Betriebes der Schaltung ändern, solange nur die Zeitkonstante einer solchen Änderung genügend groß ist.
  • Die Forderungen, die zur universellen Verwendbarkeit an eine solche Impulssperre gestellt werden müssen, sind im wesentlichen folgende: a) Geringe Umschaltzeiten (Verineidung der Umladung einer Kapazität).
  • b) Verhinderung eines durch Umschalten der Sperre verursachten Fehlsignals.
  • c) Unabhängigkeit vom statischen Potential des Impulskreises.
  • d) Wirksamkeit auch für kleine Signale.
  • e) Wirksamkeit für Impulse entweder nur positiver oder nur negativer Polarität oder für Impulse sowohl positiver als auch negativer Polarität. Die Forderungen b), c) und d) sind im allgemeinen durch ein entsprechend dimensioniertes und nach Art eines Integrationsgliedes ausgebildetes RC-Glied erfüllbar, dessen Zeitkonstante wesentlich größer als die Dauer der zu sperrenden Impulse ist, und in deren Kondensatorleitung ein steuerbarer und mittels eines hohen Widerstandes überbrückter Kontakt liegt. Für die Forderung a), also für eine geringe Umschaltzeitkonstante, ist neben der Bedingung, daß die Umladung einer Kapazität tunlichst zu vermeiden ist, anstatt des Kontaktes ein Schaltglied mit möglichst geringer Schaltzeit erforderlich. Als solches ist insbesondere ein Transistor gut geeignet. Die Forderung e) läßt sich nur mit Hilfe der erfindungsgemäßen Schaltung in einfacher Weise befriedigend lösen. Im folgenden sei nun die Wirkungsweise der in Fig. 1 gezeigten Schaltung näher erläutert. Am Punkt A liegt ein statisches Potential, dem Impulse bestimmter maximaler Höhe und bestimmter maximaler Dauer überlagert sind. Für die Schaltung besteht die Forderung, daß bei Einschalten der Impulssperre alle negativen Impulse gesperrt werden.
  • Das die Schaltung im wesentlichen charakterisierende RC-Glied ist so bemessen, daß dessen Zeitkonstante ist. Mit Ri ist dabei der Innenwiderstand des am Punkt A anliegenden Generators bzw. der wirksame Innenwiderstand an diesem Schaltpunkt bezeichnet. Die Größe R" bezeichnet den am Punkt B liegenden Abschlußwiderstand. Mit -ri", ist die maximale Dauer der am Punkt A anliegenden Impulse bezeichnet.
  • Bei einer solchen Bemessung der Einzelelemente der Schaltung werden die Impulse für den Fall, daß der Transistor Tr durchgeschaltet ist, in der für nach Art eines Integrationsgliedes ausgebildeten RC-Gliedern bekannten Art und Weise über den Kondensator C abgeleitet, so daß am Ausgang B keine Impulse mehr auftreten.
  • Die das Wesen der Erfindung bildende Steuerbarkeit der Impulssperre beruht nun auf folgender Wirkungsweise des Transistors Tr (Fig. 1): Zur Durchschaltung der Kollektor-Emitter-Strecke des Transistors wird der Basis desselben ein Strom IB zugeführt, dessen Größe durch die maximale Höhe der abzuleitenden Impulse bestimmt ist. Bezeichnet man mit UI., diejenige Spannung, die der am Punkt A liegende Generator bei Impulsen maximaler Höhe im Leerlauf als Impuls-Spitzenspannung abgibt, und weiterhin mit a die Kurschlußstromverstärkung des Transistors in Emitterschaltung, so muß der Basisstrorn IB folgende Mindesthöhe haben: Ist diese Voraussetzung erfüllt, so würde bei Anlegen einer die Knickspannung des Transistors überschreitenden Batteriespannung an die Kollektor-Emitter-Strecke und bei eingeschaltetem Basisstrom ein Kollektorstrom der Größe fließen, wobei die IC-UCE-Kennlinie im Prinzip wie in Fig. 3 gezeigt, verlaufen würde. Wie ebenfalls aus Fig. 3 ersichtlich, ist jedoch die Kollektorspannung des Transistors Tr in Fig. 1 im statischen Zustand, also wenn kein Strom über den KondensatorC abfließt, gleich Null (oder genauer gesagt nahezu gleich Null, es verbleibt eine Transistor-Restspannung), weil der Kollektorstrom gleich Null ist. Fließt nun über den Kondensator C ein Impulsstrom ab, so kann dieser definitionsgemäß maximal die Höhe erreichen. Demgemäß wird der Transistor Tr durch einen solchen über den KondensatorC abfließenden Impulsstrom nur innerhalb seines Anlaufstromgebietes, also dem steil verlaufenden Stück der 1(.-Ucl.#,-Kennlinie, ausgesteuert, und die am Transistor abfallende Kollektor-Emitter-Spannung ist in jedem Falle kleiner als die Knickspannung. Damit ist der Durchlaßwiderstand des Transistors im durchgeschalteten Zustand relativ gering; er bewegt sich bei den gängigen Transistortypen etwa in der Größenordnung von 1 bis 10 Ohm. In Fig. 3 ist weiterhin an einem Beispiel der zeitliche Verlauf der Kollektor-Emitter-Spannung des Transistors bei Abfließen eines Impulses über den Kondensator C gezeigt. Die rechts neben der zum Kennlinien-Koordinatensystem gehörigen Abszisse dargestellte Zeitfunktion ist dabei der über den Kondensator abfließende Impuls, die unterhalb der Ordinate dargestellte Funktion der zeitliche Verlauf der Kollektor-Emitter-Spannung beim Durchfließen dieses Impulses. Man erkennt aus dem letztgenannten Spannungsverlauf, daß die Wirksamkeit der Schaltung für kleine Signale durch die Transistor-Restspannung begrenzt ist.
  • Bei der vorangegangenen Erörterung des durchgeschalteten Zustandes war ungesagt vorausgesetzt worden, daß die über den Kondensator abfließenden Impulse eine solche Polarität haben, daß sie einen Spannungsabfall in negativer Richtung zwischen dem Emitter und dem Kollektor des Transistors erzeugen, so daß also der Transistor in seiner normalen Verschaltung (Kollektoranschluß als Kollektor, Emitteranschluß als Emitter) betrieben wird. In diesem Falle weist der Transistor, zumindest dann, wenn es sich um einen asymmetrischen Transistor handelt, auch einen relativ hohen Kurzschlußstromverstärkungswert auf. Für Impulse entgegengesetzter Polarität hingegen würde der Transistor in seiner inversen Verschaltung (Kollektoranschluß als Emitter, Emitteranschluß als Kollektor) betrieben, in welcher asymmetrische Transistoren eine wesentlich geringere Stromverstärkung aufweisen. Demgemäß werden bei Verwendung eines asymmetrischen Transistors die Impulse entgegengesetzter Polarität nur bis zu einer Höhe gesperrt, die im Verhältnis der Kurzschlußstromverstärkungen niedriger als diejenige Höhe liegt, bis zu der Impulse der richtigen Polarität (für deren Sperrung die Schaltung ausgelegt ist) gesperrt werden.
  • Sollen Impulse sowohl positiver als auch negativer Polarität gesperrt werden. so ist dementsprechend anstatt eines asymmetrischen Transistors ein symmetrischer Transistor zu verwenden. Allgemein können sowohl zur Sperrung von im wesentlichen positiven Impulsen wie auch zur Sperrung von im wesentlichen negativenlmpulsen asymmetrischeTransistoren sowohl der Zonenfolge pnp wie auch der Zonenfolge npn verwendet werden, wobei in jedem Einzelfall das Ansteuerpotential der Basis derart zu wählen ist, daß zur Durchschaltung der Kollektor-Emitter-Strecke des Transistors die Basis-Emitter-Strecke in den Durchlaßbereich gesteuert wird und daß zur Auftrennung der Kollektor-Emitter-Strecke die Basis-Emitter-Strecke in den Sperrbereich gesteuert wird, und wobei ferner darauf zu achten ist, daß die Kollektor- und Emitteranschlüsse der Transistoren jeweils so verschaltet werden, daß die zu sperrenden Impulse je- weils einen derart gerichteten Spannungsabfall zwischen Emitter und Kollektor des Transistors erzeugen, daß der Transistor in seinem normalen Schaltungszustand (Kollektoranschluß als Kollektor, Emitteranschluß als Emitter) arbeitet. Zur Sperrung sowohl positiver als auch negativer Impulse ist, wie schon erwähnt, ein symmetrischer Transistor zu verwenden, der entweder die Zonenfolge pnp oder die Zonenfolge npn aufweisen kann. Dabei gilt hinsichtlich des Ansteuerungspotentials der Basis das gleiche wie für asymmetrische Transistoren. Hingegen ist die Verschaltung des Kollektor-und Emitteranschlusses frei wählbar.
  • Sollen die Impulse vom Punkt A (Fig. 1) zum Punkt B durchgelassen werden, so ist der Transistor zu sperren. Diese Sperrung des Transistors erfolgt durch Anlegen eines entsprechenden Basispotentials in der Weise, daß die Basis-Emitter-Strecke in Sperrrichtung vorgespannt ist. Die Höhe der Vorspannung ist größer gleich der maximalen Impulsamplitude, die am Punkt B auftreten kann, zu wählen. Unter dieser Voraussetzung erscheint am Punkt B das Eingangssignal im Teilverhältnis des Abschlußwiderstandes R, zum Gesamtwiderstand (R + R"). Bei gesperrtem Transistor wird der KondensatorC infolge des Reststromes über den Transistor auf dem gleichen Potential gehalten, so daß bei Einschalten der Sperre, also bei Entsperrung des Transistors, keine Nachladung des Kondensators C erforderlich ist und demgemäß auch beim Umschalten des Transistors kein durch dieses Umschalten verursachtes Ausgangssignal abgegeben wird.
  • Die Umschaltzeiten sind nur durch die Eigenschaften des verwendeten Transistors bestimmt und können, je nach Grenzfrequenz des Transistors, sehr klein gehalten werden. Dabei ist ein Transistor mit einer um so höheren Grenzfrequenz zu wählen, je geringer die Umschaltzeiten sein sollen.
  • In Fig. 2 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Anordnung zur Sperrung von im wesentlichen positiven Impulsen gezeigt. Die Wirkungsweise dieser Schaltung ist die gleiche wie oben schon für Fig. 1 näher erläutert. Es ist zu bemerken, daß für die Fig. 2 ebenso wie für die Fig. 1 die Verwendung eines asymmetrischen Transistors vorausgesetzt ist. Es könnte jedoch ebensogut stattdessen ein symmetrischer Transistor Verwendung finden, wobei die Schaltung dann zur Sperrung von sowohl positiven wie auch negativen Impulsen geeignet wäre. Die im Zusammenhang mit Fig. 1 aufgestellten Bedingungen für die Bemessung der Schaltelemente sowie der Ansteuerpotentiale gelten entsprechend auch für das in Fig. 2 gezeigte Ausführungsbeispiel.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Schaltbare Impulssperre für Impulse, die einer konstanten oder langsam veränderlichen Gleichspannung überlagert sind, mit einem nach Art eines Integrationsgliedes ausgebildeten RC-Glied, dessen Zeitkonstante wesentlich größer als die Dauer der zu sperrenden Impulse ist, dadurch gekennzeichnet, daß in die Kondensatorleitung die Kollektor-Emitter-Strecke eines Transistors geschaltet ist, dessen Basis zur Durchschaltung der Kondensatorleitung und damit zur Sperrung der Impulse ein Strom zugeführt wird, der größer als der durch die wirksame Kurzschlußstromverstärkung des Transistors geteilte größtmögliche über den Kondensator abfließende Impulsstrom ist, so daß die Impulsströme innerhalb des Anlaufstromgebietes und die durch diese bewirkten Kollektor-Emitter-Spannungen unterhalb der Knickspannung des Transistors liegen und dementsprechend zufolge der großen Steigung der IC-UCE-Kennlinie im Anlaufstromgebiet der Durchlaßwiderstand derKollektor-Emitter-Strecke sehr gering ist, und daß ferner die Kollektor-Emitter-Spannung bei Durchschaltung der Kondensatorleitung während aller Zeitabschnitte, in denen keine Impulse über den Kondensator abfließen, praktisch gleich Null ist.
  2. 2. Schaltbare Impulssperre nach Anspruch 1, zur Sperrung von Impulsen beliebiger Polarität, dadurch gekennzeichnet, daß als Transistor ein symmetrischer Transistor vorgesehen ist. 3. Schaltbare Impulssperre nach Anspruch 1, die im wesentlichen nur Impulse einer Polarität sperrt, dadurch gekennzeichnet, daß als Transistor ein asymmetrischer Transistor vorgesehen ist. 4. Anordnung nach Anspruch 3 zur Sperrung von im wesentlichen positiven Impulsen, dadurch gekennzeichnet, daß der Transistor ein pnp-Transistor ist und der Kollektor des Transistors mit der Erdleitung des RC-Gliedes verbunden ist. 5. Anordnung nach Anspruch 3 zur Sperrung von im wesentlichen positiven Impulsen, dadurch gekennzeichnet, daß der Transistor ein npn-Transistor ist und der Emitter des Transistors mit der Erdleitung des RC-Gliedes verbunden ist. 6. Anordnung nach Anspruch 3 zur Sperrung von im wesentlichen negativen Impulsen, dadurch gekennzeichnet, daß der Transistor ein pnp-Transistor ist und der Emitter des Transistors mit der Erdleitung des RC-Gliedes verbunden ist. 7. Anordnung nach Anspruch 3 zur Sperrung von im wesentlichen negativen Impulsen, dadurch gekennzeichnet, daß der Transistor ein npn-Transistor ist und der Kollektor des Transistors mit der Erdleitung des RC-Gliedes verbunden ist. 8. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Widerstand R des RC-Gliedes oder ein Teil desselben durch den Innenwiderstand des am Eingang der Impulssperre liegenden Generator gebildet wird. 9. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Widerstand R des RC-Gliedes derart bemessen ist, daß die größtmöglichen Impulse einen Kurzschlußstrom durch R ergeben, der gleich dem oder kleiner als der mit der wirksamen Kurzschlußstromverstärkung multiplizierte Basisstrom des Transistors ist.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1294462B (de) * 1966-07-22 1969-05-08 Stromberg Carlson Corp Elektronischer Kontakt, der durch sich als Strahlung auswirkende Steuersignale gemeinsam gesteuert wird, insbesondere fuer Fernsprechvermittlungssysteme

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1294462B (de) * 1966-07-22 1969-05-08 Stromberg Carlson Corp Elektronischer Kontakt, der durch sich als Strahlung auswirkende Steuersignale gemeinsam gesteuert wird, insbesondere fuer Fernsprechvermittlungssysteme

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