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DE1122191B - Tragbares Lichtbogenschweissgeraet - Google Patents

Tragbares Lichtbogenschweissgeraet

Info

Publication number
DE1122191B
DE1122191B DEE18958A DEE0018958A DE1122191B DE 1122191 B DE1122191 B DE 1122191B DE E18958 A DEE18958 A DE E18958A DE E0018958 A DEE0018958 A DE E0018958A DE 1122191 B DE1122191 B DE 1122191B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
housing
parts
secondary winding
welding current
recesses
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEE18958A
Other languages
English (en)
Inventor
Bernhard Kirsch
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ELEKTROMOTOREN KIRSCH
Original Assignee
ELEKTROMOTOREN KIRSCH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ELEKTROMOTOREN KIRSCH filed Critical ELEKTROMOTOREN KIRSCH
Priority to DEE18958A priority Critical patent/DE1122191B/de
Priority to GB2915560A priority patent/GB940985A/en
Priority to BE606819A priority patent/BE606819A/fr
Publication of DE1122191B publication Critical patent/DE1122191B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K9/00Arc welding or cutting
    • B23K9/32Accessories

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Plasma & Fusion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Arc Welding Control (AREA)

Description

  • Tragbares Lichtbogenschweißgerät Die Erfindung betrifft ein tragbares Lichtbogenschweißgerät bzw. ein Gerät, wie es auch zum elektrischen Widerstandsschweißen bzw. elektrischen Erwärmen Verwendung finden kann.
  • Für viele Zwecke ist es erwünscht, ein leistungsfähiges Gerät für derartige Zwecke zur Hand zu haben, das von einer Person leicht transportiert werden und auch auf schwierigem Baugelände Verwendung finden kann. Es ist bereits eine ganze Reihe von Lösungen bekanntgeworden, welche die Transportfähigkeit des Gerätes erhöhen, so daß dieses von einer Person nach Art eines Karrens geschoben oder von zwei Personen getragen werden kann.
  • Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein solches Lichtbogenschweißgerät zu schaffen, das bei geringen Abmessungen und vergleichsweise größter elektrischer Leistung für die Bedienungsperson auch bei Auftreten etwaiger Fehler in dem Gerät absolute Sicherheit bietet.
  • Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß das Gerätegehäuse aus einem elektrisch isolierenden Kunststoff besteht und die Teile des Gerätes in ihren Formen angepaßten Ausnehmungen des Gehäuses derart gehaltert sind, daß an keiner Stelle metallische Konstruktionsteile nach außen frei liegen.
  • Es ist an sich seit langem bekannt, auch Gehäuseteile für elektrische Geräte aus einem elektrisch isolierenden Kunststoff herzustellen. So ist es z. B. bei Grubentransformatoren bekannt, den ganzen Transformator in ein Epoxyharz einzugießen und nur die Anschlußstücke herauszuführen. Man hat auch schon für elektrische Kleingeräte, wie Kleinwandler, aus Isolierpreßstoffschalen zusammengesetzte Gehäuse verwendet, die mittels durchgehender Metallrohrnieten zusammengehalten sind. Für Elektrizitätszähler hat man Gehäuseschalen aus Isolierstoff gepreßt, in die metallische Befestigungselemente sowohl für das Gehäuse als auch für das in diesem angeordnete Meßsystem eingebettet sind. Auch hat man beispielsweise das Gehäuse und den Handgriff elektrischer Bohrmaschinen aus Kunststoffen hergestellt. Schließlich ist es bekannt, den die Umschalter tragenden Deckel des metallischen Gehäuses eines Lichtbogenschweißgerätes aus Kunststoff herzustellen. Mit diesen an sich bekannten Maßnahmen wird jedoch der Zweck der vorliegenden Erfindung nicht erreicht, da nicht die Gewähr dafür besteht, daß nicht an den aus den Isolierstoffgehäusen oder Gehäuseteilen herausgeführten Metallteilen derartige, die Bedienungsperson gefährdende Spannungen auftreten können.
  • Es hat sich gezeigt, daß gerade auf dem Gebiet der tragbaren Schweißgeräte eine erhebliche Unfallgefahr besteht, da diese Geräte an Baustellen od. dgl. oft unter rauhen, schwierigen und kritischen Verhältnissen eingesetzt werden müssen. Es kommt daher darauf an, daß die Anordnung in der durch die Lehre der vorliegenden Erfindung aufgezeigten Weise so getroffen ist, daß nicht nur auf die Erdung des Gerätegehäuses, sondern auf eine Erdleitung für das Gerät überhaupt verzichtet werden kann, da für deren wirksamen Anschluß auf Bauplätzen od. dgl. keine Gewähr besteht.
  • Eine besonders sichere Anordnung ergibt sich, wenn man das Gehäuse aus zwei Kunststoffblöcken herstellt, in denen die Teile des Gerätes in entsprechend geformte Ausnehmungen eingesetzt sind.
  • Diese Ausbildung des Gehäuses hat einmal den Vorteil, daß das Gehäuse die Teile des Gerätes eng anliegend umschließen kann, da der Kunststoff von dem den Transformator umgebenden Magnetfeld nicht beeinflußt wird und seinerseits dieses Feld nicht stört. Bei den bekannten Anordnungen mußten bisher stets ein bestimmter Mindestabstand zwischen den Transformatorteilen und dem Metallgehäuse eingehalten oder aber antimagnetisches Blech verwendet werden. Dennoch ließ es sich nicht vermeiden, daß durch die gegenseitige Beeinflussung von Magnetfeld und Gehäuse ein störendes Brummen entstand sowie zusätzliche Verluste auftraten.
  • Ein weiterer Vorteil der neuen Ausbildung ist darin zu sehen, daß bei der Unterbringung der Teile des Gerätes in dem Gehäuse keine besonderen Befestigungsmittel mehr erforderlich sind. Bei Zusammensetzen der beiden Gehäuseblöcke ruhen die Geräteteile unmittelbar in den Ausnehmungen. Abgesehen davon, daß sich dadurch die Herstellungskosten wesentlich senken lassen, sind bei dieser Anordnung die einzelnen Teile leicht zugänglich und auswechselbar. Außerdem läßt sich durch Anordnung entsprechender Kanäle eine durch Konvektion wirksame Kaminlüftung erzielen. Schließlich sind alle Teile leicht und schnell zu montieren, so daß sich sehr kurze Montagearbeiten ergeben.
  • Bei regelbaren Transformatoren mit Einstellmöglichkeiten auf unterschiedliche Schweißströme hat es sich bekanntlich als sehr schwierig erwiesen, die Leerlaufspannung möglichst niedrig zu halten, was für Arbeiten in engen Behältern od. dgl. von außerordentlicher Wichtigkeit ist. Zum anderen ist es bisher nur durch besondere Kunstgriffe möglich gewesen, trotz der Veränderung des Schweißstrombereiches die Schweißspannung (Brennspannung) in engen Grenzen konstant zu halten. Bekanntlich läßt sich eine zufriedenstellende Schweißung nur in einem relativ engen Spannungsbereich für die Brennspannung durchführen, der in weiten Grenzen unabhängig von der Dicke des zu verschweißenden Materials ist.
  • Zur Einstellung des Schweißstromes gibt es verschiedene Möglichkeiten. In vielen Fällen wird zu diesem Zweck ein Teil des Magneteisens des Transformators verschiebbar angeordnet. Hierdurch ist ein relativ großer Raumbedarf erforderlich. Das gleiche gilt für die Möglichkeit, bei der die beiden Wicklungen des Transformators gegeneinander verschoben werden können. Am häufigsten ist eine Regelung durch Anordnung verschiedener Abgriffe in der Sekundärwicklung, zwischen denen Umschalter angeordnet sind. Diese letzte Möglichkeit hat den Nachteil, daß sekundärseitig der gesamte Schweißstrom umgeschaltet werden muB. Der Umschalter muß daher beispielsweise bis 150 Amp. belastbar sein und benötigt daher auch einen entsprechend großen Raum. Außerdem ändert sich beim Umschalten das Windungsverhältnis und damit auch die Spannung. Die gleichen Nachteile treten in verstärktem Maße bei einer Umschaltung auf der Primärseite des Transformators auf. Dadurch wird die praktische Ausnutzung der verschiedenen Schweißstrombereiche wesentlich beeinträchtigt, indem die Brennspannung entweder zu niedrig wird und die Elektrode zu kalt bleibt oder solche Werte annimmt, daß das Material an der Schweißstelle verbrennt.
  • Es wurde überraschenderweise festgestellt, daß man diese Nachteile vermeiden kann, wenn man gemäß der Erfindung als Kern für den Transformator in an sich bekannter Weise einen Schnittbandkern aus verlustarmem Kernwerkstoff verwendet und an der Primärwicklung mit Umschaltern versehene Abgriffstellen anordnet. Bei Versuchen stellte sich wider Erwarten heraus, daß die Verwendung eines Schnittbandkerns nicht nur eine wesentliche Gewichtsersparnis bedeutet, sondern daß dieser Schnittbandkern erheblich dazu beiträgt, die Brennspannung trotz Änderung des Windungsverhälnisses in relativ engen Grenzen (z. B. zwischen 22 und 24 Volt) zu halten. Der oben in Klammern angegebene Wert bezieht sich auf eine Schweißstromänderung zwischen etwa 65 und 140 Amp.
  • Ein weiterer überraschender Effekt wurde bei der erfindungsgemäßen Verwendung dieses Schnittbandkerns aus verlustarmem Kernwerkstoff erzielt. Es zeigte sich nämlich, daß durch die oben beschriebene Anordnung die Leerlaufspannung des Gerätes außerordentlich konstant gehalten werden konnte. Bekanntlich ist die Leerlaufspannung bei Schweißtransformatoren aus Sicherheitsgründen von großer Bedeutung. So wird nach den VDE-Vorschriften beim Arbeiten in engen Behältern entweder Gleichstrombetrieb oder bei Wechselstrom ein maximaler Wert der Leerlaufspannung von 42 Volt verlangt. Diese Spannung läßt sich durch entsprechende Auslegung der Wicklungen erzielen. Es war bisher jedoch nur unter erheblichem Aufwand möglich, Schwankungen dieser Spannung über das zulässige Maß hinaus zu vermeiden. Durch die erfindungsgemäße Anordnung wurde diese Schwierigkeit vollständig beseitigt.
  • In der gleichen Richtung, nämlich Konstanthaltung der Arbeitsspannung, dient eine weitere Maßnahme gemäß der Erfindung. Diese besteht darin, daß zwischen den Lagen der Sekundärwicklung Streukerne, d. h. Kerne aus Magnetwerkstoff, isoliert angeordnet werden. Diese sind so bemessen und angeordnet, daß sie bei starker Belastung der Sekundärwicklung auf die Primärwicklung in der Weise induktiv einwirken (induktive Rückkopplung), daß sie die gegenelektromotorischen Kräfte, die sich im Primärkreis auszubilden suchen, schwächen und damit einer Änderung der Arbeitsspannung entgegenwirken.
  • Die primärseitige Regelung und die Verwendung eines Schnittbandkerns aus verlustarmem Werkstoff sowie die Anordnung von Streukernen ist selbstverständlich nicht beschränkt auf die Verwendung eines elektrisch isolierenden Gehäuses für den Transformator. Dennoch dienen diese Maßnahmen dem gleichen Zweck wie die Verwendung eines solchen Gehäuses gemäß der Erfindung, nämlich die Transportierbarkeit und Handlichkeit des Gerätes zu erhöhen. Beide Maßnahmen zusammen ermöglichen nämlich, das Gewicht und die Abmessungen des Transformators gemäß der Erfindung gegenüber Geräten gleicher Leistung um ein Mehrfaches zu verringern.
  • Die Erfindung wird im folgenden an Hand schematischer Zeichnungen an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert.
  • Fig. 1 zeigt das erfindungsgemäße Gerät in perspektivischer Ansicht in betriebsfertigem Zustand; Fig. 2 zeigt das aufgeklappte Gehäuse des erfindungsgemäßen Transformators und die Anordnung der einzelnen Teile des Gerätes in dem Gehäuse; Fig. 3 zeigt schematisch die Schaltung des Transformators, während die Fig. 4 und 5 im Längs- bzw. Querschnitt die Anordnung der Streukerne in sekundärer Wicklung veranschaulichen.
  • Fig. 1 läßt das kofferartige Gerät gemäß der Erfindung in seinem allgemeinen Aufbau erkennen. Das Gerät besteht aus zwei Gehäusehälften 1 und 2, die durch Bolzen 3 zusammengehalten werden. In der Mitte des Gerätes ist ein Handgriff 4 zum Tragen des Gerätes vorgesehen. An der einen Stirnseite sind Anschlußbuchsen 5 für die vertauschbaren Leitungsstecker 6 angeordnet, die zu den nicht dargestellten Schweißelektroden führen. Auf der anderen Stirnseite (in Fig. 1 nicht zu erkennen) ist der Schalter zum Einstellen der Schweißstrombereiche vorgesehen, während die Anschlußbuchse 7 für den Netzstrom auf der einen Seitenfläche des Koffers angeordnet ist. Außerdem erkennt man in Fig. 1 noch Lüftungsöffnungen 8, die zu der vorgesehenen Kanallüftung gehören und die im Zusammenhang mit den anderen Figuren noch näher beschrieben werden.
  • Die Gehäusehälften 1 und 2 des Koffergerätes sind aus einem elektrisch isolierenden Kunststoff hergestellt, in dem die Befestigungsbolzen 3 isoliert eingebettet sind. Das in Fig. 1 dargestellte Gerät ist in Fig. 2 auseinandergeklappt, so daß man in die beiden Gehäusehälften 1 und 2 hineinschauen kann. Die gleichen Teile sind mit den gleichen Bezugsziffern wie in Fig. 1 bezeichnet. Wie ersichtlich, bestehen die beiden Gehäusehälften aus Blöcken aus Isoliermaterial, in denen Bohrungen 9 vorgesehen sind, durch welche die Befestigungsbolzen 3 isoliert hindurchgeführt werden können. In den Gehäuseblöcken sind Ausnehmungen eingearbeitet, deren Form praktisch genau der Form der einzelnen Geräteteile entspricht. So ist in der linken Hälfte der beiden Gehäusehälften eine Ausnehmung 10 zu erkennen, die der Form des eigentlichen Transformators angepaßt ist. In der oberen Hälfte ist gezeigt, wie bei der Herstellung des Gerätes die einzelnen Bauteile in der einen Hälfte des Gehäuses angeordnet und verdrahtet werden und ohne besondere Hilfsmittel durch Zusammenbau der beiden Gehäusehälften in ihrer Lage gehalten werden. In der linken Hälfte der oberen Gehäusehälfte 2 sind der Kern 12 des Transformators, die Primärwicklung 13 und die Sekundärwicklung 14 zu sehen. Von der Sekundärwicklung 14 aus gehen die isolierten Zuleitungen zu dem Anschlußstück 5. Bei der Primärwicklung 13 ist schematisch angedeutet, daß mehrere Anzapfleitungen zu dem in der rechten Hälfte montierten Mehrfachschalter 15 laufen. Weiterhin ist jeweils in der rechten Hälfte der beiden Gehäuseteile 1 und 2 ein Kondensator 16 und 17 in den Wänden des Gehäuses eingebettet untergebracht. Wie strichpunktiert in der unteren Hälfte 1 des Gehäuses angedeutet ist, ist in der Trennwand 18 zwischen dem Kondensator 17 und der Ausnehmung für den eigentlichen Transformator die Netzanschlußbüchse 7 isoliert eingebettet. Eine nicht dargestellte Leitung führt zu dem Umschalter 15.
  • Die Ausnehmungen in den Gehäuseteilen sind, wie bereits erwähnt, den Umrißformen der Geräteteile möglichst genau angepaßt, derart, daß diese Geräteteile ohne besondere Halterungsmittel zwischen den beiden Gehäusehälften fest in ihrer Lage gehalten werden. Die Ausnehmungen sind jedoch so ausgebildet, daß an einigen Stellen zwischen den Geräteteilen und der Gehäusewand Lüftungskanäle frei bleiben. Um durch diese Kanäle eine Luftzirkulation aufrechterhalten zu können, sind am Boden 20 des Gehäuses Lüftungsöffnungen 21 vorgesehen. Füße 22 stellen sicher, daß die Bodenwand des Gerätes beim Aufsetzen im Abstand von der Stützfläche gehalten wird. Wie in der unteren Gehäusehälfte 1 zu erkennen ist, sind in der Seitenwand, und zwar im Bereich des Deckelteils des Gehäuses, ebenfalls Lüftungsöffnungen 8 vorgesehen, so daß die durch Konvektion durch die Öffnungen 21 angesaugte Luft nach Durchströmen der Lüftungskanäle durch die Öffnungen 8 wieder austreten kann. Auf diese Weise wird eine zuverlässige Wärmeabfuhr sichergestellt.
  • Das in den Fig. 1 und 2 dargestellte Gerät besitzt bei einem Gesamtgewicht von beispielsweise 2,5 kg nur Abmessungen von etwa 31 X 24,5 X 16,5 cm. Es stellt also ein außerordentlich leichtes und handliches Gerät dar, das auch bei schwierigen Raumverhältnissen ohne Behinderung eingesetzt werden kann.
  • Der Einsatz des Gerätes gemäß der Erfindung unter schwierigen Verhältnissen wird noch weiter dadurch ermöglicht, daß trotz hoher Leistung des Gerätes ein Einsatz ohne jede Gefahr erfolgen kann. Dies ist insbesondere da von großer Bedeutung, wo Schweißungen innerhalb enger Behälter od. dgl. vorgenommen werden müssen.
  • Die Gefahrlosigkeit und Sicherheit der Anwendung des erfindungsgemäßen Gerätes wird dadurch sichergestellt, daß einmal, wie bereits erwähnt, ein Schnittbandkern aus verlustarmem Magnetwerkstoff verwendet wird, auf dem die Spulen ortsfest eingebettet sind. Die Umschaltung der einzelnen Schweißstrombereiche erfolgt über verschiedene Abzapfstelien, wie sie in Fig. 3 schematisch bei 30 a, 30 b und 30c angedeutet sind. Die Zapfstellen sind in der Primärspule 13 vorgesehen, während die Sekundärspule 14 direkt mit den nicht dargestellten Elektroden verbunden ist. Die Verwendung dieser an sich bekannten Schaltung wurde durch die Verwendung des oben beschriebenen Schnittbandkernes ermöglicht, dessen Wirkung in der Einleitung eingehend dargelegt ist.
  • Die Streukerne, die ebenfalls, wie oben erwähnt, eine erhebliche Rolle für die Wirkungsweise des erfindungsgemäßen Gerätes spielen, sind in der Sekundärwicklung 14 zwischen die einzelnen Lagen eingelegt. In den Fig. 4 und 5 sind diese Streukerne mit den Bezugsziffern 31 bezeichnet. Wie ersichtlich, sind die Streukerne 31 ortsunveränderlich in den Lagen der Sekundärwicklung 14 angeordnet. Ihre Wirkung kommt besonders bei starker Belastung des Transformators zur Geltung.
  • Durch die entsprechende Auslegung der Wicklungen 13 und 14 sowie die erfindungsgemäßen Maßnahmen wurde bei dem erfindungsgemäßen Gerät bei einer Höchstschweißstromstärke von 140 Amp. eine höchste Leerlaufspannung von 42 Volt erzielt. Ohne besondere Kurzschaltungen bzw. Vorsichtsmaßnahmen kann demnach das erfindungsgemäße Gerät ohne weiteres auch beim Schweißen in engen Behältern verwendet werden. Es hat sich gezeigt, daß der Leerlaufstrom so gering ist (unter 7 Amp.), daß das Gerät an beliebige Steckdosen angeschlossen werden kann. Dies ist um so eher möglich, da eine Erdleitung zum Erden des Gehäuses nicht erforderlich ist. Das Gerät kann also auch an Einfachsteckdosen angeschlossen werden. Ein weiterer Vorteil wurde weiter oben bereits erwähnt. Er besteht in der außerordentlichen Sicherheit des Gerätes gegen Spannungsgefährdungen. Eine derartige Gefährdung des Schweißers kann bei dem neuen Gerät nicht auftreten, da alle Teile gegen Erde isoliert sind und damit praktisch eine doppelte Isolation des Gerätes vorhanden ist.
  • Es hat sich weiter gezeigt, daß durch die erfindungsgemäße Kombination der Verwendung eines Schnittbandkernes aus hochwertigem Magnetmaterial und der Streukerne trotz der primärseitigen Umschaltung der Schweißstrombereiche nicht nur die Leerlaufspannung von 42 Volt mit Sicherheit nicht überschritten wird, sondern auch die Schweißspannung in den engen Grenzen konstant bleibt, in denen ein sicheres Zünden des Lichtbogens und ein zuverlässiges Schweißen gewährleistet sind.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Tragbares Lichtbogenschweißgerät, dadurch gekennzeichnet, daß das Gerätegehäuse aus einem elektrisch isolierenden Kunststoff besteht und die Teile des Gerätes in ihren Formen angepaßten Ausnehmungen des Gehäuses derart gehaltert sind, daß an keiner Stelle metallische Konstruktionsteile nach außen frei liegen.
  2. 2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse aus zwei Kunststoffblöcken besteht, in denen die den Teilen des Gerätes entsprechenden Ausnehmungen vorgesehen sind.
  3. 3. Gerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei zusammengesetzten Gehäuseblöcken die Teile des Schweißgerätes, vorzugsweise ohne zusätzliche Befestigungsmittel, in den Ausnehmungen derart unterstützt sind, daß zwischen den Geräteteilen und der Gehäusewand fast an allen Stellen kaminartige Lüftungskanäle verbleiben, die durch Öffnungen, vorzugsweise am Boden und im oberen Bereich des Gehäuses, mit der Außenluft in Verbindung stehen.
  4. 4. Gerät nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse Steckerteile für das lösbare Ankuppeln der Schweißstromleitung aufweist.
  5. 5. Gerät nach Anspruch 1 bis 4 mit zwei oder mehr wahlweise einstellbaren Schweißstrombereichen, dadurch gekennzeichnet, daß als Transformatorkern ein Schnittbandkern aus verlustarmem Kernwerkstoff dient, auf dessen Schenkeln, wie an sich bekannt, die Primärwicklung und die Sekundärwicklung ortsunveränderlich angeordnet sind, und daß die Schweißstrombereiche über Schaltorgane einstellbar sind, die zwischen Abgriffen an der Primärwicklung angeordnet sind.
  6. 6. Gerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Lagen der Sekundärwicklung Streukerne vorgesehen sind, die in der Weise bemessen und isoliert angeordnet sind, daß diese bei großer Belastung der Sekundärwicklung die sich in der Primärwicklung ausbildenden gegenelektromotorischen Kräfte schwächen.
  7. 7. Gerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Querschnitt der Streukerne von den inneren zu den äußeren Lagen der Wicklung hin zunimmt. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1786110 ; belgische Patentschrift Nr. 535 816; USA.-Patentschrift Nr. 1364 857; Zeitschrift »Elektromeister«, 1959, H.11, S. 562 ff.; Zeitschrift »ETZ-B«, 21. April 1958, S. 105, Bild B.
DEE18958A 1959-07-30 1960-02-26 Tragbares Lichtbogenschweissgeraet Pending DE1122191B (de)

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GB2915560A GB940985A (en) 1960-02-26 1960-08-23 Portable electrical transformer for use in arc welding and the like
BE606819A BE606819A (fr) 1959-07-30 1961-08-02 Appareil portatif de soudure électrique à l'arc.

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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
BE535816A (de) * 1954-05-04
US1364857A (en) * 1918-09-23 1921-01-04 Charles H Florandin Alternating-current arc-welding system
DE1786110U (de) * 1958-10-28 1959-04-02 Lorch & Munk Schweisstransformator.

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